Stell dir vor es ist Weihnachten und keiner kauft ein

  • Zum «christlichen» Weihnachtsfest. 500 v. Ch. war es auch in Rom Feiertag, die Geburt des Sonnengottes. 336 n. Chr. wurde es zum Geburtstag von Jesus.

    Da koennen sich Christen drehen und wenden, ihre Feiertage sind heidnisch, man hat nur alte Goetter gegen den eigenen Gott ausgetauscht.

    Viele Römer fanden das Christentum gut, weil sie darin ihren Mithras wiederfanden.

    Zitat


    Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden von Religionswissenschaftlern Parallelen zwischen dem Mithraismus und dem Christentum sowie zwischen der Figur des Mithras und Jesus Christus in diesen beiden Religionen gesehen. Es wurde dabei auch geäußert, das Christentum habe Teile seiner Lehren und Bräuche vom Mithraskult übernommen. Beim Weihnachtsfest ist dies weitgehend unbestritten, bezüglich anderer Punkte herrscht Uneinigkeit.[1][2] Der römische Kult um den Mithras geht auf den Gott Mithra (avestisch Miθra und Miθrō) aus der iranischen Mythologie zurück.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mithraismus_und_Christentum

    Fake News und Glaube an unbewiesene Verschwörungen, haben offensichtlich Konjunktur, wenn Politik (aufgrund ihrer Übereinstimmung mit der Wissenschaft) als alternativlos erscheint.

    -- aus "Epistemisierung des Politischen"

  • ... Die Römisch-Katholischen mussten ja damals jeden Heiden einfangen und wenn Sie da nur mit einem Gott angekommen wären hätten Sie niemanden hinterm Ofen vorgelockt. Ergo passte das schon. Und neben der Hl. Jungfrau gab es dann noch flugs für jedes Gegelegenheit 180 andere Heilige denen man zu huldigen hatte.

    Es war einfacher zu missionieren wenn die Voelker ihre Braeuche beibehalten konnten. Der 24. Dez. passte da sehr gut, Wintersonnenwende wurde in vielen Kulturen gefeiert, auch bei den Kelten. Das «Geburtsdatum» von Jesus ist also kein Zuall.

    Nebenbei, in Skandinavien hat man den urspruenglichen Namen beibehalten, Jul, nicht Weihnachten.

    Keine grossen Veraenderungen also.

    Ganz wild, die Samen. Das samische Christentum wird mit der alten Naturreligion gemischt. Zu den Schamanen ( Noaidis ) hat man mehr Vertrauen als zu den Pfarrern.


    Haben wir ueberzeugte Christen hier? Die werden mich wohl in Stuecke reissen.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Schon die Römer haben das so gemacht. Man die Götter der eroberten Völker einfach ihren eigenen gleichgesetzt, teilsweise im Namenszusatz und der Profession wofür der Gott steht. Ihren eigenen Pantheon haben sie bei den Griechen geklaut und mit vielen anderen Göttern aus den Provinzen aufgefüllt.

    Nur vor dem einen "einzigen" Gott haben sie dann später Panik bekommen. Ein Sklavengott der allen Menschen Rechte zugesteht kann einem auch Angst machen;(.

    Ob Löwenbäuche, Scheiterhaufen oder Kreuzigungen, es nützte alles nichts. Diese Religion verbreitete sich pandemisch.

    Und wenn die Elite eines kriegsversessenen Volkes sich einer Friedensreligion (am Anfang) anschließt ist es vorbei mit dem Imperium im Westen. Der Kaiser im Osten hat schnell kapiert, dass es egal ist welcher Gott an der Spitze steht. Man muss die Regeln halt nur richtig deuten8o.


    Und Schuld an diesem Verschenken ist der olle Nikolaus. Der hat allerdings laut Mythos völlig fremde Menschen in Not beschenkt.


    Und die Germanen in Nord und Süd, sowie die Slaven, brauchten schlagfertige Argumente, um von ihrem heidnischen Tun abzulassen. Der Bremer Bischof ist noch bis 1000 a.d. ständig nach Uppsala gereist, um die störrischen Schweden endlich zu bekehren.

  • So, habe gerade 2 kg Mandeln verarbeitet, Zimtsterne. Naechste Woche kommt das Spritzgebaeck an die Reihe. Konsum altmodisch und traditionell.


    Koennte mal jemand vorbei kommen und die Kueche sauber machen?

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • […] Die Supermärkte sind gefüllt mit Süßigkeiten, Adventskalendern und die übliche Werbemaschinerie, die uns anlässlich Weihnachten auch in Zeiten von Corona zu neuen Kaufrekorden stimulieren will ist gestartet. […]

    Es ist dem Einzelhandel wohl kaum anzulasten, saisonal nachgefragte Artikel bereitzustellen. Da auf den heutigen Sonntag schon der 1. Advent fällt, kann nicht verwundern, dass die Ware bereits bereits seit mehreren Wochen feilgeboten wird, was um so verständlicher ist, wenn man bedenkt, dass weder Handel noch Verbraucher vorherzusehen vermögen, welcherlei Zutrittsbeschränkungen wie kurzfristig noch beschlossen werden, die das Weihnachtsgeschäft dann gänzlich zum Erliegen bringen…


    Weihnachtsmärkte dürfen nur gemäß der 2G-Regel betreten werden, der ÖPNV ist nur gemäß der 3G-Regel zu nutzen; Kunden und Personal sind vorschriftsgemäß mit Masken ausgestattet, was etwa schwerhörige alte weiße Männer vom Einkaufsbummel abhalten mag, weil sie ja dem Verkaufspersonal nun nicht mehr von Lippen ablesen können, was ihnen bezüglich der Ware oder des zu entrichtenden Preises gesagt würde… die Kundschaft wird also durchschnittlich jünger - oder fühlt sich zumindest so. Dafür spricht auch der Text auf einem jener schakoladenbefüllten Adventskalender für Junggebliebene:


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