The world is not enough

  • In Deutschland gibt man sich ja gern umweltbewusst und strebt an, die ganze Welt zu verbessern. Und weil, was man im Zusammenhang damit so vorschlägt und durchzusetzen ringt, seine Wirkung erst in der Zukunft entfalten wird, macht bevorzugt das Schlagwort "Nachhaltigkeit" die Runde. Mittlerweile zeigt sich, dass, was sich als nachhaltig erweist, nur die ökologischen Schäden, die man fernab Europas anrichtet, sind. Der Autor des verlinkten Artikels, Tobias Käufer, ist langjähriger Lateinamerika-Korrespondent für unterschiedliche deutschsprachige Medien.

    Welchen Anteil hat Deutschland noch am Earth Overshoot Day?

  • Klima- und Umweltschutz ohne seinen Konsum einzuschränken funktioniert halt nicht. Auch eine unbequeme Wahrheit.

    Viel zu viele Menschen auf der Erde....auch eine unbequeme Wahrheit.....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Ich bin zum Glück KEIN Europäer.....



  • Eine interessante Weltanschauung, die die Menschheit in eine "richtige" und eine […]

    […] falsche Hälfte […]

    […] teilen zu können meint. Lass mich raten - die zu eliminierende Hälfte setzt sich aus den alten, weißen Männern und den Bewohnern der wirtschaftlich und technologisch führenden Regionen zusammen, gell?

  • Nationale Sicherheit im Zeitalter der strategischen Atomwaffen geht anders. Und Arbeitsplätze? In der Pflege gibt's genug zu tun.


    Aber für den Kommentarspaltenexperten gibt es keine unbequemen Wahrheiten, nur einfache.

  • Eine interessante Weltanschauung, die die Menschheit in eine "richtige" und eine […]

    […] teilen zu können meint. Lass mich raten - die zu eliminierende Hälfte setzt sich aus den alten, weißen Männern und den Bewohnern der wirtschaftlich und technologisch führenden Regionen zusammen, gell?

    Ja natürlich, denn DAS sind ja die Bösen.....die müssen weg....

    Dann kann sich der Planet ganz entspannt auf ein neuerliches Leben wie im Altertum einlassen....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Ich bin zum Glück KEIN Europäer.....



  • Die Weltbevölkerung hat sich seit 1970 etwa verdoppelt. In dieser Zeit hat sich in Deutschland der Kfz-Bestand mehr als verdreifacht, die Zahl der Flugpassagiere verzehnfacht. Weltweit hat sich die Kunststoffproduktion fast verzehnfacht. Und alles wegen der Schwarzen in Afrika, die so gerne schnackseln?

  • Die Weltbevölkerung hat sich seit 1970 etwa verdoppelt. In dieser Zeit hat sich in Deutschland der Kfz-Bestand mehr als verdreifacht, die Zahl der Flugpassagiere verzehnfacht. Weltweit hat sich die Kunststoffproduktion fast verzehnfacht. Und alles wegen der Schwarzen in Afrika, die so gerne schnackseln?

    Ja, die Gloria.....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Ich bin zum Glück KEIN Europäer.....



  • Hätte ein schöner Strang werden können, aber gegen die dämliche Gloria kommt man nicht mehr an.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Hätte ein schöner Strang werden können, aber gegen die dämliche Gloria kommt man nicht mehr an.

    Du bräuchtest nur einen entsprechend das Thema voranbringenden Beitrag zu posten… da ist zum einen der ökologische Fußabdruck und zum anderen Deutschlands bestreben auch in dieser Disziplin möglichst einen Spitzenplatz einzunehmen… und bedenkt man, dass Deutschland ja einige Zeit als Exportweltmeister galt, dann sind doch die Abnehmerländer in Deutschland produzierter Wirtschaftsgüter die wahrhaft Schuldigen… übrigens: Overshoot Day beinhaltet etymologisch die wohltuend Gewissheit, dass Überschuss vorhanden ist.

  • da ist zum einen der ökologische Fußabdruck und zum anderen Deutschlands bestreben auch in dieser Disziplin möglichst einen Spitzenplatz einzunehmen…

    Kann ich dem verlinkten Artikel nicht entnehmen.

    Wenn man sich einmal auf CO2-Emissionen beschränkt (statt CO2 müsste es genauer CO2-Äquivalent heißen): Weltweit liegt die Emission durchschnittlich bei 4,9 Tonnen pro Kopf und Jahr, und das ist schon zu viel. Deutschland kommt auf etwas über 9 Tonnen. Aber du hast recht: Man darf die Zahl nicht nach der Produktion ermitteln, sondern muss den Konsum betrachten. Das ist nicht ganz einfach; deshalb gibt es halbwegs aktuelle Zahlen nur von 2016. Damals lag die CO2-Emission in Deutschland nach dem Produktionsprinzip bei 9,8 Tonnen, nach dem Konsumprinzip bei 10,8 Tonnen. Der Unterschied ist gar nicht mal so groß, wenn man das mal mit Ländern wie Belgien (8,8 / 15,6), Schweden (4,3 / 7,1) oder Schweiz (4,7 / 14,3) vergleicht.

    Overshoot Day beinhaltet etymologisch die wohltuend Gewissheit, dass Überschuss vorhanden ist.

    So viel Ignoranz ist schon atemberaubend. :D

  • Das ist ja das Schöne: Wenn einem einige sprachliche Fertigkeiten gegeben sind, kann man vielerlei Themen anreißen, dabei jedwede Meinung hinter Wortgirlanden verstecken, und vom Blättchen zum Läuschen springen, ohne dass jemand merkt, wie wenig Eigenes man eigentlich zu sagen hat, oder besser: dass man auf alles und jedes insgeheim böse ist.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Wieso? Es ist doch gerade hier auch Teil des Themas, dass so mancher dem Schnackseln der Anderen einen größeren Anteil am ökologischen Fußabdruck beimisst als dem Verbrauch der Einen.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Wieso? Es ist doch gerade hier auch Teil des Themas, dass so mancher dem Schnackseln der Anderen einen größeren Anteil am ökologischen Fußabdruck beimisst als dem Verbrauch der Einen.

    In der Tat wäre es interessant, mal nachzurechnen, welchen Anteil die Leistungen der von Industrieländern geleisteten Entwicklungshilfe und Hilfsgüterlieferungen aus Spenden für die Bewohner der dritten Welt am Fußabdruck der bösen reichen Länder ausmachen…