Mathematik ungenügend, Religion sehr gut !

  • Zu dieser Kategorie muss ich mich leider auch zählen, sonst hätte ich nicht 51 Jahre gearbeitet um letztendlich mit einer lächerlichen Rente abgespeist zu werden.
    Die gleichen Rentenansprüche könnte ich bereits in 4 Jahren erwirtschaftet haben.
    Fragt man sich warum 51 Jahre quälen, ist doch klar, weil wir halt in Mathe gepennt haben.
    Zur Erklärung, egal ob Landes, Bundes oder Euro-Parlament 4 Jahre sind ausreichend den gleichen Betrag ( Rentenanspruch ) wie nach 51 Jahren Arbeit zu erhalten.
    Mein Vorsatz für das nächste Leben, in Mathe besser aufpassen und Religion abwählen!
    Diese "armen" Politiker, ganze vier Jahre Qual ohne Ende und nebenbei noch die anstrengenden Aufsichtsratsitzungen um die Weichen für den " Aufschwung " zu stellen!

    Gute Fahrt, varioplex :nono:

  • Ich finde die Bezüge der Politiker gerade noch im Rahmen - aber womit manche Leute abgespeist werden die Ihr ganzes Leben fleissig und ehrlich gearbeitet haben finde ich einfach zu wenig. Ich glaube dieses Thema fällt in das Gebiet "soziale Ungerechtigkeit".

    Das Problem dabei sind allerdings nicht unzureichende Mathematikkenntnisse der Rentenberechtigten, sondern die Rentenwillkür der Politiker.

    Einmal editiert, zuletzt von litholas ()



  • Das Problem dabei sind allerdings nicht unzureichende Mathematikkenntnisse der Rentenberechtigten, sondern die Rentenwillkür der Politiker.


    Hinzu kommt die Plünderung der Rentenkasse!






  • Hallo varioplex,

    was die übertriebene Altersversorgung der Politiker und deine niedrge Rente angeht, da sind wir zusammen.
    Nicht zusammen sind wir bei deiner Einschätzung der Arbeit von Politikern. Sicher es ist allg. üblich über Politiker und deren Einkommen anzuläster, sieht man jedoch hinter die Kulissen, kriegt man schnell ein anderes Bild.

    Du schreibst:

    "Diese "armen" Politiker, ganze vier Jahre Qual ohne Ende und nebenbei noch die anstrengenden Aufsichtsratsitzungen um die Weichen für den " Aufschwung " zu stellen!"

    Da magst du recht haben, aber weißt du welche Ochsentour es ist soweit zu kommen?
    Ich hatte in den 70ern Gelegenheit, einem späteren SPD Kanzlerkandidaten, bei seiner Parteikarriere zuzuschauen. Ne, das wäre nichts für mich gewesen.
    Er war damals Landesvorsitzender der Jusos, Referent eines MdB und studierte noch.
    Sein Tag ging bis 23°°Uhr. Er hatte Gott sei Dank eine Frau, die das mitgemacht hat.
    Irgendwann sprach er mich an, ob ich nicht für den Jusolandesvorstand kandidieren wolle. Es wäre der Einstieg in die Berufspolitik gewesen. Mein Nein kam wie aus der Pistole geschossen.
    So ein Leben wollte ich definitiv nicht.

    Im übrigen bin ich der Ansicht, das Politiker deutlich mehr verdienen sollten, allerdings mit dem Verbot von gewissen Nebentätigkeiten. (Aufsichttsratmandate etc.)
    Die Altersvorsorge sollte die gleich sein wie bei uns Normalsterblichen.



    Bei uns ist das Einkommen eines Bundeskanzlers vergleichbar mit dem Gehalt eines Filialleiters einer Kreissparkassenfilliale.


    Das kann es irgendwie nicht sein.





    mfg







    PS: In Mathe war ich immer gut.:bounce:

  • Zitat

    Schlabund:Bei uns ist das Einkommen eines Bundeskanzlers vergleichbar mit dem Gehalt eines Filialleiters einer Kreissparkassenfilliale.

    Das kann es irgendwie nicht sein.

    Genau dafür mein Danke. Denn das "übersehen" die meisten bei der Neiddebatte.



  • Bei uns ist das Einkommen eines Bundeskanzlers vergleichbar mit dem Gehalt eines Filialleiters einer Kreissparkassenfilliale.



    Quelle?

    Soweit ich weiss verdienten MdB zu DM-Zeiten 13000 im Monat - und da kamen nochmal genausohohe Sondereinkünfte dazu.



  • Ohne Frage steckt hinter der für uns sichtbaren Fassade eine Menge Arbeit die auch ihre Würdigung verdient. Trotzdem ist die Verhätnismäßigkeit nicht mehr gegeben und die Arbeit so mancher Politiker entzieht sich den Bedürfnissen.
    Auch für jeden anderen Beruf muss ich die Durststrecke einer Ausbildung in Kauf nehmen und nicht jede Tätigkeit endet mit dem Abstempeln.
    Ansonsten meinen aufrichtigen Dank, Deine Ausführungen sind schlüssig.

    Tschau sagt varioplex

  • Quelle?

    Soweit ich weiss verdienten MdB zu DM-Zeiten 13000 im Monat - und da kamen nochmal genausohohe Sondereinkünfte dazu.

    Lieber litholas: das sind Diäten !! Die sind umstritten. Abgeordnete dürfen (theoretisch, falls Zeit) ihren Beruf weiter ausüben.

    Die Kanzlerin kriegt Gehalt.
    Das kann man einfach selbst googeln. Ist öffentlich.

  • die Arbeit so mancher Politiker entzieht sich den Bedürfnissen.


    Gemeinplatz.
    Die Arbeit so manchen anderen ("Gewöhnlichen") Arbeitnehmers entzieht sich aber garantiert den Bedürfnissen :biggrin:

  • Lieber litholas: das sind Diäten !! Die sind umstritten. Abgeordnete dürfen (theoretisch, falls Zeit) ihren Beruf weiter ausüben.

    Die Kanzlerin kriegt Gehalt.
    Das kann man einfach selbst googeln. Ist öffentlich.



    Habs gegoogelt - Bundeskanzler bekommt monatlich 18000 Euro. Der reinste Hungerlohn.

  • Ohne Frage steckt hinter der für uns sichtbaren Fassade eine Menge Arbeit die auch ihre Würdigung verdient. Trotzdem ist die Verhätnismäßigkeit nicht mehr gegeben und die Arbeit so mancher Politiker entzieht sich den Bedürfnissen.
    Auch für jeden anderen Beruf muss ich die Durststrecke einer Ausbildung in Kauf nehmen und nicht jede Tätigkeit endet mit dem Abstempeln.
    Ansonsten meinen aufrichtigen Dank, Deine Ausführungen sind schlüssig.

    Tschau sagt varioplex




    Na ja, betrachte den Marsch durch den Parteiapparat doch einfach als Ausbildung, die brauchst du nämlich wenn du erfolgreich sein willst. Das gilt übrigens, nach meiner Erfahrung, für alle Parteien.
    Das ist auch ein Grund dafür, dass es Quereinsteiger so schwer haben.
    Jeder Berufspolitiker, der was werden will, muss früh anfangen Netzwerke zu bilden, sonst hat er keine Chance.
    Ob ich das gut finde ist eine andere Frage. Mich hat das damals alles ziemlich abgestoßen.



    mfg

  • Habs gegoogelt - Bundeskanzler bekommt monatlich 18000 Euro. Der reinste Hungerlohn.



    Es geht nicht darum, ob das ein Hungerlohn ist. Der Bundeskanzler ist der Chef der BRD .
    Nur bedingt vergleichbar mit einem Grosskonzern, was glaubst du wohl was die Herren Manager verdienen
    Gemessen daran verdient der Chef der Deutschland AG tatsächlich einen Hungerlohn.


    mfg

  • Wenn man vergleicht was so mancher für 50 Jahre fulltimejob insgesamt verdient sind das alles Sklaventreiber. Noch dazu gehen von den Verdiensten ja noch die laufenden Kosten ab - wenn man das mit einbezieht dann behält so mancher von einer einzigen durchschnittlichen Arbeitsstunde mehr übrig als andere in ihrem ganzen durchgearbeiteten Leben. Wenn das nicht ungerecht ist weiss ichs nicht.

  • Wenn man vergleicht was so mancher für 50 Jahre fulltimejob insgesamt verdient sind das alles Sklaventreiber. Noch dazu gehen von den Verdiensten ja noch die laufenden Kosten ab - wenn man das mit einbezieht dann behält so mancher von einer einzigen durchschnittlichen Arbeitsstunde mehr übrig als andere in ihrem ganzen durchgearbeiteten Leben. Wenn das nicht ungerecht ist weiss ichs nicht.



    Du hast völlig recht.



    mfg

  • Habs gegoogelt - Bundeskanzler bekommt monatlich 18000 Euro. Der reinste Hungerlohn.


    Verglichen mit der Position ist es sehr wenig. Vergleiche mal mit Gehaeltern in der freien Wirtschaft. Ein Fussballtrainer verdient unter Umstaenden auch mehr.

  • Verglichen mit der Position ist es sehr wenig. Vergleiche mal mit Gehaeltern in der freien Wirtschaft. Ein Fussballtrainer verdient unter Umstaenden auch mehr.


    So siehts nunmal aus. Neiddebatte schön und gut. Aber wer eine vergleichbare Position in der freien Wirtschaft belegt, lacht über Merkels Gehalt oder das eines Ministers blos noch lauthals. Auch wenns den Meisten von uns wehtut, aber zahlt von mir aus mehr Diäten und lasst sie daraus ihre Altervorsorge selber zahlen, kommt den Staat auf lange Sicht wesentlich billiger.

    Einmal editiert, zuletzt von Alpin ()

  • So siehts nunmal aus. Neiddebatte schön und gut. Aber wer eine vergleichbare Position in der freien Wirtschaft belegt, lacht über Merkels Gehalt oder das eines Ministers blos noch lauthals. Auch wenns den Meisten von uns wehtut, aber zahlt von mir aus mehr Diäten und lasst sie daraus ihre Altervorsorge selber zahlen, kommt den Staat auf lange Sicht wesentlich billiger.


    Ein Grund weshalb viele gute Leute von der Politik im die freie Wirtschaft wechseln.
    Fuer sie ist Politik nur ein Sprungbrett.
    Das gilt auch fuer den restlichen oeffentlichen Diesnt. Man laesst sich ausbilden, sammelt
    etwas Erfahrung und verschwindet. 100% mehr Gehalt sind keine Seltenheit. Dem Staat laufen die besten Leute davon.

  • Ein Grund weshalb viele gute Leute von der Politik im die freie Wirtschaft wechseln.
    Fuer sie ist Politik nur ein Sprungbrett.
    Das gilt auch fuer den restlichen oeffentlichen Diesnt. Man laesst sich ausbilden, sammelt
    etwas Erfahrung und verschwindet. 100% mehr Gehalt sind keine Seltenheit. Dem Staat laufen die besten Leute davon.


    das hauptproblem meiner meinung nach ist nicht die bezahlung sondern das ganze system an sich.in der politik kannst du nur aufsteigen wenn du ein braver parteisoldat warst.die schlausten menschen welche ich in meinem leben kennenlernte sind absolut abgeneigt jahrelang irgendwelchen volldeppen in den hintern kriechen zu muessen bevor sie eine relevante position erhalten.da bist du in der freien wirtschaft weitaus besser bedient.die aufstiegschancen sind da weit schneller gegenben.
    die entscheidung nicht in die politik zu gehen hat nicht nur etwas mit bezahlung zu tun, sondern auch mit stolz.
    in den parteien sind genug schlaue koepfe vorhanden, aber meist nur auf lokaler ebene vertreten, da sie noch normalen jobs nachgehen.
    wer kommt nach oben-
    ein beck,scharping,schaeuble,westerwelle,etc......etc.......etc......
    alles in ihrem job voellig unfaehige aber sie sind gute profil- und charakterlose arschkriecher parteisoldaten

    Einmal editiert, zuletzt von tonybkk ()


  • in den parteien sind genug schlaue koepfe vorhanden, aber meist nur auf lokaler ebene vertreten, da sie noch normalen jobs nachgehen.
    wer kommt nach oben-
    ein beck,scharping,schaeuble,westerwelle,etc......etc.......etc......
    alles in ihrem job voellig unfaehige aber sie sind gute profil- und charakterlose arschkriecher parteisoldaten


    Tja, wie sagte der Vater eines sehr guten Freundes von mir mal so schön?

    "Wer wirklich einen guten Job hat und erfolgreich in seinem Job ist, der geht nicht in die Politik. Er hat gar keine Zeit dazu! Und jemanden, der in seinem Job gut ist würde das ganze sinnlose drumherum und dieser ganze Smalltalk auch krank machen!"