Lesenswerte Artikel, Kommentare Sammlung

  • Ein Treffen mit Helmut Schmidt.
    Ich habe es noch nicht zu Ende gelesen, aber ich musste jetzt schon lachen und deswegen wollte ich es euch nicht vorenthalten.


    "Stopp! Die Zigarette ist falsch herum."


    Text: stephan-kniepsFoto: Autor


    Helmut Schmidt ist einer der weisesten Menschen, die Deutschland gerade zu bieten hat. Unser Autor wollte ihn mal kennenlernen - und bekam eine Audienz.
    ...
    „Sie müssen langsam mit ihm sprechen. Und deutlich“, unterrichtet mich Rosemarie Niemeier, die das Vorzimmer von Schmidts Büro im 6. Stock des Hamburger Pressehauses bewacht. „Er wird ihnen zu Anfang sagen, dass sein Computer im Kopf langsam arbeitet, da der vom lieben Gott ist und nicht von Siemens. Von denen ist aber sein Hörgerät.“ Dann öffnet sie die helle Holztüre und bittet zum Vieraugengespräch mit dem Altbundeskanzler.
    ...
    "Stopp! Die Zigarette ist falsch herum." - jetzt.de - Leben - jetzt.de



  • Da du Schmidt erwaehnt hast, hatte ich Appetit bekommen und weiter nach dem Mann gesucht (...mir faellt beim besten Willen kein kontemporaerer Politiker ein, der diesen Appetit ausloesen koennte - und das sagt ja auch etwas aus...) und das folgende in Wiki gefunden.
    Koennte der Mann geclont werden ;-))))

    Leben in Deutschland: »Im Augenblick sind die Deutschen in derselben Stimmung wie ich: Leicht angekränkelt und infolgedessen schlecht gelaunt« | Leben | ZEIT ONLINE

  • Guter Grundlagenartikel zur Situation vor dem Urteil des BVerfG am 2. März.


    Zitat
    Die algorithmische Erkennung von Abweichungen vom Alltag lässt sich aber auch hervorragend einsetzen, um plötzlich aufkeimende politische Aktivität, neue Beziehungen oder kompromittierende Laster automatisch zu erkennen.
    Frank Rieger, Sprecher des Chaos Computer Club:
    Du kannst Dich nicht mehr verstecken
    FAZ vom 22. Februar 2010

  • Jeder zweite Ostdeutsche war schon arbeitslos


    die deutsche Welle hat einen Interessanten, wenn auch ernüchternen Artikel verfasst.


    Zitat von Artikel


    Bleibende Narben

    Nun könnte man einwenden, Betrachtungen, die auf längeren Zeiträumen basieren, seien übertrieben und überflüssig. Immerhin würden doch viele Menschen offenkundig die Arbeitslosigkeit erfolgreich wieder verlassen. Dabei vergisst man allerdings eines: Arbeitslosigkeitserfahrungen hinterlassen langfristige Narben. Dies gilt für die finanzielle Situation der Betroffenen, aber Studien zufolge auch für ihre persönliche Lebenszufriedenheit. Diese bleibt auch nach dem Ende der Arbeitslosigkeit geringer.

    Zudem fordert Arbeitslosigkeit "Opfer-durch-Nähe" – auch eine Formel des Psychologen Kieselbach. Arbeitslosigkeit im eigenen Haushalt (etwa über die Eltern oder den Partner) oder im Freundeskreis zu erfahren, vergrößert die Reichweite von Arbeitslosigkeit in die Gesellschaft hinein nochmals erheblich. Umfragen zeigen, dass in den Hochzeiten der Arbeitslosigkeit drei von vier ostdeutschen Befragten sagen, dass ein ihnen "Nahestehender" von Arbeitslosigkeit betroffen sei.



    das sollte man vieleicht in der ganzen debatte berücksichtigen..
    die ist nämlich nicht nur anödeden, sondern auch an der Realität vorbei..

  • Ein kleiner Artikel zur Denkmalpflege beleuchtet die Praxis der brandenburgischen Kulturministerin Martina Münch, kleine Denkmale und Ensembles zugunsten von Einkaufszentren abzureissen oder langasam verkommen zu lassen. Symptomatisch für viele Baudenkmale in Deutschland ausserhalb der bekannten "Kulturerbe" Listen:


    Reißt ab, wo noch ein Denkmal steht - Tagesspiegel vom 22. Februarr 2010


    Autsch.. das tut als Brandenburger weh..
    Nicht das ich was gegen den Neubau der Garnisionskirche habe, aber die entscheidungen der Ministerin, bei den kleinen regionalen Denkmälern, geht mal garnicht..
    beides muss Hand in Hand gehn, grade bei einem so alten, und Geschichtsbewussten Bundesland wie Brandenburg, mit seiner über 850 jährigen Geschichte..

  • Autsch.. das tut als Brandenburger weh..
    Nicht das ich was gegen den Neubau der Garnisionskirche habe, aber die entscheidungen der Ministerin, bei den kleinen regionalen Denkmälern, geht mal garnicht..
    beides muss Hand in Hand gehn, grade bei einem so alten, und Geschichtsbewussten Bundesland wie Brandenburg, mit seiner über 850 jährigen Geschichte..

    Deshalb hab' ich's ja reingesetzt. das ist leider gängige Praxis. Und da ich viel von Brandenburg durch meine Radtouren kenne finde ich das sehr schade.

  • Mythos entzaubert
    Die meisten Migranten sind deutsche Staatsbürger


    Zitat von Artikel


    Lange Zeit war man in Deutschland entweder Deutscher oder Ausländer. Das hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Andreas Wüst erklärt die Hintergründe und eröffnet so die neue Reihe "Deutschland-Zoom 2010".


    Durch die jährliche Mini-Volkszählung, den sogenannten Mikrozensus, wissen wir: Von den knapp 82 Millionen Einwohnern Deutschlands haben 15 Millionen einen Migrationshintergrund. Mehr als die Hälfte von ihnen, das sind rund acht Millionen, besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft. Diese Neubürger wiederum setzen sich etwa zur Hälfte aus Aussiedlern und Spätaussiedlern sowie ihren Nachkommen zusammen. Die andere Hälfte besteht aus Personen, die selbst oder deren Eltern als Ausländer nach Deutschland gekommen sind.


    Der größte Teil der Einwohner Deutschlands mit Migrationshintergrund besteht also nicht mehr aus Ausländern, sondern besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft! Es ist an der Zeit, ein altes Schwarz-Weiß-Bild ad acta zu legen. Es hat eine lange Vorgeschichte.



    Das muss zwangsläufig die Debatte wieder mal versachlichen..
    Schwarz/Weiß denken, wird da der Realität nicht mehr Gerecht..

  • Das griechische Rätsel


    George Soros hat in diesem Kommentar, wieder mal auf die Konstruktionsfehler der EU und Eurozone verwiesen, und über mögliche lösungsansatze.
    Das Soros hier wieder für die Einführung von Eurobonds wirbt, war klar, aber der ansatz eines Schatzamtes, hat selbst mich aufhorchen lassen, der ich das schon eine weile verfolge..


    Spaniens Banken: Abschreibungen beginnen


    nun kommt wieder was ins Rollen...


    Edit:
    einen zum Nachtisch..


    Europas umkämpfte Nachbarschaft


    Ronald D. Asmus..
    über die Situation zwischen EU/Nato vs Russland
    genauer, um die Staaten dazwischen, und deren jetzige, zukünftige Situation.

    Einmal editiert, zuletzt von Adran ()

  • Demokratie Menschenrechte Zukunft..


    3 Artikel die sich des Thema annehmen..


    Tweets der Freiheit


    Emily Parker über die GFW („großer Firewall“), und wie jungen Netzafine sich gegen die Zensurmassnahmen wehren, was die Welt, bzw Firmen wie Twitter oder Proxyservern oder Virtual Private Networks (VPNs) für die Verbreitung von Demokratie in der Welt tun können..


    Rettet die Presse nicht


    ist die Foderung von Žiga Turk, professor der Universität Ljubljana!
    Er bschreibt darin, dass es besser wäre, wenn die Politik und Demmokratie, aber vorallem die Medien endlich akzeptieren, dass sie sich der neuen realität anpassen müssen, statt wie Opel und andere, nach der Hilfe des Staates zu rufen.


    die Generation89


    dies ist wieder mal eine herrliche, Reihe der Deutsche Welle.
    Diese bschäftigt sich mit den jungen 20 jährigen, aus vielen Ländern von Hong Kong bis Iran, und die jungen leute erzählen von ihren Träumen, Sehnsüchten, und Hoffnungen..

  • Weil Seilschaften grade auch hier in aller Munde sind:
    Ein kurzer Sachstandbericht zu den endlosen Prozessen um Karl - Heinz Schreiber und die Familie Strauss. Man erinnert sich dunkel: Waffenschieberei etc. ...


    Der Schleier des Nichtwissens - FAZ vom 25. Februar 2010
    mit w. Nw. + Video


    ZITAT
    Nicht noch einmal zur Sprache kam damit, wie Schreiber, der einstige Teppichhändler und kleine Unternehmer, der sein Geld mit Fahrbahnmarkierungen verdiente, durch die Nähe zu Franz Josef Strauß der Aufstieg zu einem Lobbyisten im Handel mit Waffen und Flugzeugen gelang; wie Schreiber sich einen einträglichen Kosmos aus nützlichen Verbindungen und Schweizer Konten schuf;...

  • Nachdem auch immer wieder Fragen nach der Zukunft des Kapitalismus auftauchen und es ja sogar einen eigenen thread "Feudalismus" gibt, sollte man sich auch im republikanischen Deutschland über diesbezügliche Entwicklungen auf dem Laufenden halten:


    Hilfe der Papagei ist tot - FAZ vom 25. Februar 2010


    Aktuelle Ãœberlegungen in Grossbritannien über Adel zwischen Tradition und Labour - Regierung.


    ZITAT:
    Die Einbrüche in der Agrarwirtschaft am Ende des neunzehnten, die parlamentarische Reform zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, dieIndustriegesellschaft und die Bürokratie, die, anders als zu Kolonialzeiten, keine regelmäßigen freien Tage für Jagdritte kennt, haben ihm schwer zugesetzt.