"Süß sein" bei Frau und Mann

  • Hallo ihr Männlein und Weiblein, (tja, es kommt wohl kein Forum an einem Genderthema vorbei *schmunzel*)

    Das Wort "süß" ist so eine Sache, und dessen Anwendung wird in Bezug auf Mann oder Frau sicherlich unterscheidlich assoziiert.


    Während Frauen schnell mal als süß bezeichnet werden, habe ich den Eindruck, dass Männer das nicht so prickelnd finden, wenn man sie süß nennt. (Von intimen Geflüster mal abgesehen *g*) Falls ja, warum?


    Weil es numal nicht mit Männlich asoziert wird. Männleins kranken allzuoft an einem zwanghaften Männlichkeits-Wahn. Ein Problem, das in der Weiblichkeit nicht so verbreitet ist. Frauen können meist problemlos Phasen leben, die auch mal nicht weiblich sind. Sie können stark sein, ohne dass sie um Weiblichkeitsattribute oder besser das Gefühl ihrer Weiblichkeit verzichten müssen.
    Männleins hingegen haben es... - nee - machen es sich da meist mächtig schwer.


    Zitat

    Was wäre denn das Aquivalent zu süß gegenüber einem Mann?

    Ai nix - süß eben. Oder schnuffig, goldisch, putzig (DAS finden se noch besch****** als 'süß' - boa, dann können die ja sowas von angesäuert kucken *gigglllll*

    Zitat

    Schon klar, dass es auch von der Situation, dem Ort, dem Zusammenhang und der Person die es sagt abhängt, wie man diese Bezeichnung gerade auffasst. Es kann sowohl liebevoll (bist du süß), als auch abschätzig (du bist ja süß) verwendet werden.

    Letztlich liegt es an dem Bild, das Mensch von sich selbst hat und vor allem: erwartet.

    Zitat

    Aber mal so allgemein. Wie geht es euch dabei, wenn euch jemand süß nennt? Was assoziiert ihr mit dem Wort süß?

    Süße ist das, was einen Zustand des Entzückens weckt (eine Frage der Schwingungsfrequenzen) - entzückend = hochschwingend, leicht, glücklich-Gefühl) Wer weiß, welche Gefühle durch was geweckt werden, hats weniger schwer mit dem Verständnis des menschlichen.


    Nu - und die Männleins habes wirklich schwer mit dem, was sie von sich erwarten, um eben männlich zu sein. Im Grunde mutieren sie gerade dadurch oftmals zu schnuffigen Hampelmännchens ihrer eigenen Erwartungen. Und haben keine Ahnung, wie unendlich überflüssig das ist.

    Aber es erklärt, warum Frau besser ohne Mann auskommt als Mann ohne Frau.
    Frau kann sich auch allein 'durchboxen' und auch den 'Ãœber-/Durch-Blick' behalten - aber Mann braucht Frau, um Gefühle durch sie zu erleben.

    Zitat

    Also ich finde es ja manchmal süß, wenn mich ein Mann süß nennt, aber manchmal will ich einfach nicht süß sein ;-)

    *ggggggggg*


    Japp - vor allem dann, wenn gesagt wird, dass frau so süß is, wennse bös kuckt.
    Das geht GARnicht *kicher*

    Einmal editiert, zuletzt von ancanei ()

  • genetisch verankert ?
    es wird dir nicht gelingen einen solchen beweis zu führen ...


    bakunicus


    ICH hab auch null Problem damit. Es reicht mir, dass ICH weiß, wie Mensch funktioniert.
    Und jeder kann es ausprobieren, ob da was dran ist. Wer nicht will, der hat schon. Du hast keine Ahnung, WIE egal es mir ist, wenn da wer Beweise braucht, um etwas wahr-nehmen bzw. wahr-haben zu können. Ist nun wirklich nicht mein Problem.


    Ich kenne den/die Menschen.
    Entweder hält man´s für möglich oder auch nicht. Für mich ändert sich dadurch nicht das Allergeringste ;)))


    Edit: Da gehts mir nicht wider die Aussagen deines Beitrags, ich hab ausschließlich den Ruf nach Beweisführung kommentiert. Weil auf dieses Weise jeder und immer hinterherhinkt. Weil es oftmals eine Frage der Zeit, der Entwicklung, der Technik ist, bis etwas bewiesen werden kann. Wer nur auf Beweisbarem aufbaut, hinkt der Erkenntnis halt immer hinterher.
    Es geht darum, etwas für möglich zu halten und auf dieser Basis mal auszuprobieren. Denn was auch immer bewiesen ist, kann Mensch nur glauben. Weil es auf den Erkenntnissen anderer beruht. Mensch glaubt allzuoft, etwas zu wissen, bevor er es selbst so erfahren hat.
    Auch ne Art von Religion - nicht mehr

    Einmal editiert, zuletzt von ancanei ()

  • *griiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiins*:biggrin::biggrin::biggrin:


    Genau das hab ich damit gemeint, dass Männlein allzuoft ein Opfer seines eigenen Männlichkeitswahns (-zwangs) ist.:thumbsup:


    :smilielol5:


    Schaise:rolleyes: - ich krieg meine Mundwinkel heut nicht mehr auf Normalstellung, die haben sich total hinter meinen Ohren eingekeilt:cornut:

  • Aber blue's Bemerkung zu "hetero" war gut!
    Süss...

    :cornut:


    ich weiß ..


    ich reagiere immer leicht gereizt wenn man das soziale verhalten von menschen mit genen erklären will.


    :thinking-020:


    gruß baku


  • eine angeborene veranlagung sein ...


    :yikes::cornut::cornut:

  • ich hab mal eine frau getroffen, die hieß imbaal.
    das bedeutet honig auf deutsch.
    die war süß ...
    die hatte den richtigen namen.
    und am letzten tag alls ich sie gesehen hab war sie auf dem weg soldatin zu werden, in der israelischen armee, 2000 im januar. ich bin mit ihr von jerusalem nach tel aviv gefahren.


    und der freund (israeli) der uns gefahren hat hat mir noch was illegales geschenkt bevor er mich zu meinem ziel gebracht hat, das war auch süß


    krieg ist bitter und süße frauen sollten da nicht sein.


  • Sicher spielen auch Gene eine Rolle. Man ist sich nur nicht einig welchen Anteil die Gene haben und welchen das Umfeld. Der Mensch ist ein Herdentier, und solche werden mit dem sozialen Instinkt geboren. Der Wolf liegt mit seinem Sozialverhelten innerhelb des Rudels dem Mensch sehr nahe. Diesen Instinkt nutzt man bei dem Haustier Hund aus.

  • Sicher spielen auch Gene eine Rolle. Man ist sich nur nicht einig welchen Anteil die Gene haben und welchen das Umfeld. Der Mensch ist ein Herdentier, und solche werden mit dem sozialen Instinkt geboren. Der Wolf liegt mit seinem Sozialverhelten innerhelb des Rudels dem Mensch sehr nahe. Diesen Instinkt nutzt man bei dem Haustier Hund aus.



    Insh Allah!
    Wenn ich diese Waffe nicht haette, koennte ich hier nicht mehr schreiben weil meine Doggen mich gefressen hätten.
    So "süss" sie auch anderen manchmal erscheinen moegen.
    Control the sweet! :yikes:

  • Sicher spielen auch Gene eine Rolle. Man ist sich nur nicht einig welchen Anteil die Gene haben und welchen das Umfeld. Der Mensch ist ein Herdentier, und solche werden mit dem sozialen Instinkt geboren. Der Wolf liegt mit seinem Sozialverhelten innerhelb des Rudels dem Mensch sehr nahe. Diesen Instinkt nutzt man bei dem Haustier Hund aus.


    das problem dabei ist, um hier im zusammenhang zu bleiben, dass wenn man bestimmte rollenmuster versucht biologisch zu erklären ( was beim menschen nach allem was wir wissen nicht möglich ist ), man dieses verständnis dann auch wie eine naturwissenschaftliche erkenntnis im sinne von "quod erat demonstrandum" behandelt.


    und dann sitzt man in der falle.
    wenn "mensch" sich dann nämlich anders verhält als das zu erkennen geglaubte genetische rollenmuster, dann ist dieser mensch im umkehrschluß "unnatürlich" und wird dafür in der regel ausgegrenzt und diskriminiert.
    "es darf nicht sein, was nicht sein kann."


    dieses muster findet man in vielen zusammenhängen.
    ich nehme mal das offensichtlichste.
    man kann sicher sagen, dass der mensch einen schon genetisch veranlagten fortpflanzungstrieb hat, der offensichtlich nur sinn machen kann wenn mann und frau sex haben.


    nun gibt es aber auch homosexuelle, die diesen fortpflanzungstrieb nicht in diesem sinne ausleben.
    für viele menschen ist das krankhaft und "widernatürlich".
    aber wie kann etwas widernatürlich sein, eine frei gewählte form der sexualität, wenn sie doch offensichtlich existiert ?


    darum schrillen bei mir sämtliche alarmglocken ...
    zu einer aufgeklärten gesellschaft gehört auch nicht aus falschen ableitungen anderen menschen ihre "natürlichkeit" abzusprechen, weil sie divergierende rollenmuster an den tag legen.


    ich könnte jetzt noch viel weiter gehen, aber ich will den topic nicht sprengen.
    es ist genug gesagt.


    gruß baku

  • das süsse ist nicht so süss ohne das saure -aus vanilla sky


    Erbsenzähler auspack:


    Säure ist im Grunde eine Form der Süße - bzw. umgekehrt.Der Gegenpol ist die Bitterkeit.
    Von daher müsste es richtig heißen: Das Süße ist nicht süß ohne das Bittere.


    Erbsenzähler wieder einpack


    :love-politopia:

  • Sicher spielen auch Gene eine Rolle. Man ist sich nur nicht einig welchen Anteil die Gene haben und welchen das Umfeld. Der Mensch ist ein Herdentier, und solche werden mit dem sozialen Instinkt geboren. Der Wolf liegt mit seinem Sozialverhelten innerhelb des Rudels dem Mensch sehr nahe. Diesen Instinkt nutzt man bei dem Haustier Hund aus.


    Beim Wolf gibts den Alphawolf und die Alphawölfin. Die bekommen Nachkommen und sonst keiner. Wenn dieses Paar Nachwuchs hat, gibt es Nannis die sich um die Kinder kümmern und wehe sie tun das nicht gut.


    So gesehen kann jeder Mensch Kinder kriegen.............
    Würden wir nach dem Prinzip des Wolfes leben, dürften nur die Regierenden Nachwuchs zeugen.:eek::eek::eek:
    Oder einfach gesagt, nur der Stärkste hat das Recht dazu sich zu vermehren und somit seine Starken Gene weiter zu vererben. Im Grunde ein gesundes Verhalten.


  • "es darf nicht sein, was nicht sein kann."


    Oftmals auch umgekehrt: Was nicht sein darf, das nicht sein kann.


    Zitat

    dieses muster findet man in vielen zusammenhängen.
    ich nehme mal das offensichtlichste.
    man kann sicher sagen, dass der mensch einen schon genetisch veranlagten fortpflanzungstrieb hat, der offensichtlich nur sinn machen kann wenn mann und frau sex haben.


    Mhmmm - im Grunde hängts nur an der verkehrten blickrichtung. Mensch ist ungeheuer ergebnisorientiert und daran scheitern die meisten Verhaltensforscher.


    Aber Leben ist anders. Kein Tier pflanzt sich fort, weil es sich fortpflanzen will, sondern weil es einem Trieb folgt, der ihm guttut. Selbst wenn bei manchen Arten der Fortpflanzungsakt unschön und einmalig ist: Es hat erstmal Lust drauf.


    Tier tut, worauf es Lust hat. Wenn Stute nicht rossig ist, dann hatse keine Freud am Hengst und Hengst ist eine nicht rossig duftende Stute in Hinsicht auf den Fortpflanzungsakt egal. Wenn Stute anfängt, rossig zu duften, kriegt Hengst Lust - wenn er keine Lust kriegen würde, dann würd er sie nicht besteigen. Hengst denkt nämlich nicht darüber nach, ob er sich nu fortpflanzt.


    Evolution funktioniert so, dass sich vermehrt, was Lust am Leben hat. Und so wirds in die Vererbung aufgenommen. Aber Tier tut dennoch nichts, UM sich zu vererben, sondern weil es sich vererbt, wenns Lust drauf hat.


    Tenzin Gyatso (der Dalai Lama) ist ein sehr weiser Mann. Er sagt:
    "
    Ursachen treffen nicht absichtlich aufeinander, Wirkungen treten nicht absichtlich ein."

    Wenn sich die, die das Leben verstehen lernen wollen, dies zu Herzen nehmen, werden sie in ihrer Forschung einen gewaltigen Schritt tun. Denn Leben Ist, weils Freude macht. Wo immer Mensch dieses Prinzip verändert, ist über kurz oder lang der Wurm drin.

  • Beim Wolf gibts den Alphawolf und die Alphawölfin. Die bekommen Nachkommen und sonst keiner. Wenn dieses Paar Nachwuchs hat, gibt es Nannis die sich um die Kinder kümmern und wehe sie tun das nicht gut.


    Wie schöööön, ein Wolfsmädchen isse auch!:smilie_love_351:


    Bestätige. Dennoch kommt es ab und an vor, dass sich rangniedere Wölfe paaren und infolge dessen kleine Wolfswelpen zur Welt kommen. Und DANN werden die in gleicher Weise wie die Welpen des Alpha-Paares angenommen und umsorgt und großgezogen. Da macht Wolf dann nicht mehr die Spur eines Unterschieds. Das weiß ich von Werner Freund persönlich (ich lebte die ersten fast 50 Jahre meines Lebens in der Nähe von Merzig, wo er seine Wölfe hat), von ihm hab ich überhaupt sehr viel über das Leben gelernt.
    Ich bin ihm nur einmal persönlich begegnet und hab auch nur einmal mit ihm telefoniert (wegen der Füchse), aber er hat genug veröffentlicht, um ne Menge lernen zu können. Ein wirklich großartiger Mann.


    Zitat

    So gesehen kann jeder Mensch Kinder kriegen.............
    Würden wir nach dem Prinzip des Wolfes leben, dürften nur die Regierenden Nachwuchs zeugen.:eek::eek::eek:

    *griiiiiiiiiiiiiiiiiiins*


    Würden wir nach dem Prinzip der Katzen leben, wärs auch nicht das Gelbe vom Ei.
    So erklärt sich die Richtigkeit der Vielfalt: Die einen jungen, dasses ne wahre Pracht ist und die anderen leben Enthaltsamkeit, was die Fortpflanzung angeht (manche auch, was die Machart angeht).


    Würde Mensch so vieler Kulturen nicht propagieren, dass der Sinn des Mensch-Seins in seiner Fortpflanzung besteht )und die Elternschaft die oberste Krönung ist), sondern den Menschen ehren und achten, wie er ist - auch wenn er nicht für Nachwuchs (und Rentenzahler) sorgt, hätte die Menschheit nicht so ein großes Problem mit der Bevölkerungsexplosion.


    Auch hier zeigt sich wie überall sonst auch: Wo Mench das Regelwerk der Natur nach eigenen Gutdünken verändert, baut er Schais, an dem er letztlich selbst zugrunde gehen kann.


    Zitat

    Oder einfach gesagt, nur der Stärkste hat das Recht dazu sich zu vermehren und somit seine Starken Gene weiter zu vererben. Im Grunde ein gesundes Verhalten.

    Das ist wohl wahr. Jeder bekommt das seine und jeder tut das Seine.
    Die Alphatiere fressen sich zuerst satt - aber die Alphatiere tragen auch die größte Last, sie kämpfen an vorderster Front, sie wissen die besten Tricks - sie sind nicht immer die stärksten - eher die klügsten. Meistens beides. Wobei auch Erfahrung eine große Rolle spielt.

  • der Wolf ist mein Begleiter, mein Freund rein mystisch. Der Adler und der Wolf sind die idealen Freunde.


    Hier mein Lieblingsavatar White Eagle und Black Wolf


  • Zahnschmerzen:banana75: