die hässliche fratze des deutschen kapitals

  • Heute gibt es hierzulande annähernd 6 mio arbeitslose:
    Nach den "gesetzen" der ökonomie ist es allerdings kaum erstrebenswert, diejenigen, denen man die eigenen waren verkaufen möchte, ebenfalls in die sparfalle zu zwingen - wer soll die schönen hierzulande billig produzierten waren im ausland erstehen, wenn dort die löhne sinken wie hier? Diese lägen dann hier auf halde, und wenn die halde voll ist, gibts vielleicht noch kurzarbeitergeld um die statistik zu schönen und dann steigt die arbeitslosigkeit.



    ahead, liest du keine Zeitungen?
    Wenn die Halde voll ist und nichts mehr verkauft werden kann, wenn man dem Buerger selbst mit schlechtem Gewissen keinen Kredit mehr andrehen kann, dann springst du und unser Wirtschaftswissenschaftler stillicho im Auftrag der Politik ein.
    Falls ihr nicht zu den 6 Millionen gehoert die H4 ausgeschlossen wurden.
    Dann muss Joerg einspringen. Der arbeitet noch.
    Gemeinsam mit einer Erhoehung der Mehrwertsteuer.
    Oder Sauerstoffsteuer wird eingefuehrt um die Halden zu finanzieren?

    Du laesst dich hier auf eine voellig sinnlose Argumentation ein.
    Denn es ist das System das bereits bewiesen hat, dass es so nicht funktioniert.
    Mit Flickarbeit ist das Problem nicht zu loesen.

    Weltweit muessen wir lernen uns einzuschraenken und endlich einen Wirtschaftsplan zu entwickeln, der alle Weltbuerger ernaehrt, kleidet und bildet.
    Oder sieht hier wirklich jemand einen anderen Weg?
    Einen, der nicht uebermorgen an der Wand landet, bitte.

    Einmal editiert, zuletzt von zenoncroco ()

  • Seit wann ist "Wirtschaft" eine Wissenschaft? :biggrin:
    Selbst der Nobelpreis wurde dieser sog. Wissenschaft angepasst.
    Ansonsten d'accord. :thumbsup:


    mfg


    So weit wollte ich jetzt nicht gehen, den Ökonomen auch noch die Wissenschaft streitig zu machen..*g Das überlasse ich dann lieber Dir... :biggrin:


  • Wie kannst Du nur an den Gesetzen der Ökonomie zweifeln ? tz tz tz... Ich bin mir sicher, dass sie das Geschehen auf einem mittelalterlichen Markt ziemlich genau beschreiben können. :smilewinkgrin:



  • Die Ãœberschrift meines o.g. Beitrages war : PROVOKATION

    :wink5::german:

  • Weltweit muessen wir lernen uns einzuschraenken und endlich einen Wirtschaftsplan zu entwickeln, der alle Weltbuerger ernaehrt, kleidet und bildet.

    Na das schreibst Du so einfach. Da kann man ja gar nicht widersprechen.
    Aber auch hier (wie im Militärthread): mir grausts immer so ein bisschen vor diesen Weltregierungshoffnungen.
    Die ganze Welt: ein vielschichtiges Unternehmen.

  • Na das schreibst Du so einfach. Da kann man ja gar nicht widersprechen.
    Aber auch hier (wie im Militärthread): mir grausts immer so ein bisschen vor diesen Weltregierungshoffnungen.
    Die ganze Welt: ein vielschichtiges Unternehmen.



    Es genügt schon, wenn Menschen und Nationen fair miteinander umgehen. Die internationalen Konzerne sind das Ãœbel. Die sind zu Gewinnorientiert.

    "An der Börse frist sich der Kapitalismus selber auf!"

    Max Weber oder Werner Sombart (?)

  • Na das schreibst Du so einfach. Da kann man ja gar nicht widersprechen.
    Aber auch hier (wie im Militärthread): mir grausts immer so ein bisschen vor diesen Weltregierungshoffnungen.
    Die ganze Welt: ein vielschichtiges Unternehmen.



    Warum, blauer kobold, koennten meine Worte dich ergrausen lassen?
    Siehst du eine ander Alternative, die mir entgangen ist?
    Weltregierung hoert sich auch fuer mich nicht gut an.
    Die kann ohne direkte Demokratie auch nicht zugelassen werden.
    Aber was momentan ablaeuft ist unterirdisch.
    Man MUSS nach Wegen suchen.

    PS: Gruss an firecreek, ich hoffe sie hat die Renovation bald ueberstanden.
    Hat sie sich eigentlich ordnungsgemaess abgemeldet?


    Und ja, vielschichtig sind diese Angelegenheiten.
    Aber das ist nicht unsere Schuld. Jedenfalls nicht meine :wink5:

  • RIGHT OR WRONG -MY COUNTRY !

    Wir profitieren doch von der immer noch starken Wirtschaft in unserem Lande !

    Natürlich. Und auch die hier vielzitierten Hartz IV Empfänger.
    Aber das ist gar nicht so die Frage, scheint mir.
    Hier geht es um absolute Verteilungsgerechtigkeit; also weltweit.


    Die einen sagen nun, wir würden damit auf Kosten einer sog. 3. Welt leben (die sich selbst so übrigens längst nicht definiert, der Begriff ist eigentlich political incorrect)


    Die anderen sagen, wachsender Woghlstand lasse schlussendlich alle profitieren.


    Unstreitig entwickelt sich ja die Wirtschaft auch in den sog. Schwellenländern; gemessen am Handelsvolumen und den diversen Bilanzen.


    Es fragt sich jetzt, ob die Tatsache, dass vor allem in solchen Ländern der Wohlstandszuwachs eventuell (muss man genau nachschauen!) in den Tachen ganz weniger Leute landet, dem rechtssystem geschuldet ist. Bei der Entwicklungshilfe ist das ja auch shcon öfters passiert.


    Wenn dem so ist, ist das ein Problem der inneren Verfassung der einzelnen Länder, weniger des Wirtschaftssystems, also etwa: Steuerpolitik, rechtliche Voraussetzungen des Binnenmarktes. Das gilt auch für Deutschland: wenn man etwas ändern möchte, muss man die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern (andere Besteuerung als naheliegendstes). Dem "Wirtschaftssystem" ist das "egal".


    Kurz: der Fokus liegt auf dem falschen Mechnismus


    @schlabund: sicher ist Wirtschaftswissenschaft als "Wissenschaft" umstritten, teilt diese Position aber mit drei dutzend kürzlich erst erfundener Wissenschaften insbesondere im Bereich Soziologie und Benachbarte...

    Einmal editiert, zuletzt von koboldblau () aus folgendem Grund: was vergessen. Ergänzung


  • Die Welt mit direkter Demokratie retten ? Oha, na da halte ich mich raus. Das strapaziert die Geduld der Welt zu sehr..*g ;)

  • Es gibt ein Problem, dass wird auch hier von vielen in NAIVSTER Weise ignoriert.

    Das ist die Ãœberbevölkerung.

    Gäbe es nur eine Weltpopulation von ca. 2 Milliarden, wäre die ethnische und kulturelle Vielfalt auch gewährleistet und es wären genug Ressourcen für alle da.

    Bin aber kein Maltusianer !

  • Die internationalen Konzerne sind das Ãœbel. Die sind zu Gewinnorientiert.
    "An der Börse frist sich der Kapitalismus selber auf!"
    Max Weber oder Werner Sombart (?)

    Also der "shareholder value" wird sich schon noch als Ente herausstellen.


    Aber auch hier ganz generell: die Wirtschaftsfuzzies tun so, als hätten man "global-player" grade erst erfunden (typisch für heutiges PR-Geprotze).


    Tatsächlich gibt es weltweit operierende handelsfirmen und Produtkionsverteilung schon seit (beinahe) Urzeiten.


    Als Global Player früherer Zeiten sei an Fugger und Welser, Thurn + Taxis Postbeförderung, alle niederländischen Im- und Exportfirmen der vergangenen 1000 Jahre, Venedig und Genua nebst zugehöriger Unternehmen, das Haus Rothschild,
    für den Orient: alles was da in Bagdad oder Damaskus zugange war etc. etc.
    erinnert.
    Schon das römische Reich hat dort produziert, wo das am wirtschaftlichsten war.


    Einzige Ausnahme bildeten (aus begreiflichen Gründen) oft die Rüstungsgüter.


    Also: ich will jetzt nicht den Spass am meckern verderben, aber "Global Player" ist noch nicht mal eine "Erfindung" des Kapitalismus, ja der Neuzeit...



  • Danke für deine guten Beispiele.

    Die "Alten" haben aber nachhaltiger und intelligenter gewirtschaftet als die heutigen Global Players. Sie dachten in Generationen, nicht an den Aktienkurs in der nächsten Woche. Das ist das Problem !!!!!

  • Von mir wird ds nicht ignoriert.
    Trotz statistischer Ungenauigkeit und überholter Berechnungen halte ich den Global2000 Report des Club of Rome nach wie vor für generell zutreffend.


    Man muss natürlich die (philosophische ? , religiöse ?) Frage lösen, wie sich eine Geburtenbeschränkung im allgemeinen Konzert der Freiheiten und auch der Evolution / Biologie insgesamt ausnimmt. Das ist nicht gelöst (im Sinne von "ergründet").

  • Von mir wird ds nicht ignoriert.
    Trotz statistischer Ungenauigkeit und überholter Berechnungen halte ich den Global2000 Report des Club of Rome nach wie vor für generell zutreffend.

    Man muss natürlich die (philosophische ? , religiöse ?) Frage lösen, wie sich eine Geburtenbeschränkung im allgemeinen Konzert der Freiheiten und auch der Evolution / Biologie insgesamt ausnimmt. Das ist nicht gelöst (im Sinne von "ergründet").



    Wenn die Menschen in der sog. "Dritten Welt" oder dem Trikont das nicht freiwillig durchführen, werden viele sterben, auch wenn die "Erste" ihnen massiv helfen würde mit Hilslieferungen. Irgendwann reicht auch das nicht mehr, bei der Masse der dortigen Bevökerung.

    Wohlgemerkt - Das ist mitfühlend gemeint und kein Sozialdarwinismus !

  • Deshalb muß deutschland aus der eurozone geworfen werden und der euro abgewertet werden - oder deutschland kommt von diesem asozialen trip endlich herunter und wird europäischer!
    PS: Ekelhaft dabei ist das ignorant-nationalistische rauschen im deutschen blätterwald und die ignoranz der politiker.

    Starker Tobak. Vermutlich wäre eine knappe Mehrheit gar nicht so unglücklich, wenn Deutschland aus dieser Eurozone "geworfen" wird.


    Aber wir könnten ja einExperiment starten und der "hässlichen Fratze" mal generell (zunächst gedanklich) ans Leder:


    Schaffen wir das Eigentum (Rechtsposition) ab. Es scheint ja die Wurzel allen Ãœbels ??


    Dann konzentriert sich die Sache wieder auf den Besitz (tatsächliche Herrschaft), den man nicht "abschaffen" kann.


    Die Auseinandersetzung verlagert sich letztlich vom Gerichtssaal in den Boxring.


    Modern gesagt: wir treffen uns doch im thread "Zukunft der Infantrie"

  • Die wollen uns, ihrer Konkurrenz einen Arm auf den Rücken binden, nachdem wir uns eben erst durch Hartz 4 entfesselt haben. (...)


    ... entfesselt durch H4? Sag mal Stillicho, hast Du inzwischen vollständig den Verstand verloren?


    Es ist seit Jahrzehnten bekannt, daß die Sockelarbeitslosigkeit in den Industrieländern steigt. Wieso, wurde in diesem Forum bereits ausgiebig diskutiert. Da kommst Du her, und huldigst dem kriminellen Instrument H4? Ich glaub's einfach nicht.


    Also Stillicho, ich möchte jetzt wirklich endlich folgendes von Dir wissen:
    1) inwieweit hat Bayern über Jahrzehnte vom 'Länderfinanzausgleich' profitiert? Damit also auch Du und die 57 Apfelpflücker Deines Dorfes.
    2) Hast Du für Dein Studium Bafög-Leistungen in Anspruch genommen oder nicht?
    3) Sind Länderfinanzausgleich und Bafög Sozialinstrumente oder nicht?
    4) Kann man eine moderne Industriegesellschaft ohne Sozialinstrumente lebensfähig halten?


    Ich werde hier nicht ablassen, was ich Dir am liebsten verbal um die Ohren haute, nur soviel: es sind Leute wie Du, die die Gesellschaften regelmäßig in Abgründe führen.


  • Warum immer gleich von einem Extrem ins Andere fallen, wenn ein paar Änderungen genügen ? Extremen Reichtum steuerlich abschöpfen, wirtschaftliche Macht, insbesondere die von Konzernen beschneiden. Als Staatsziel nicht Exportweltmeister sondern das Prinzip dass die Wirtschaft den Menschen zu dienen hat und nicht die Menschen der Wirtschaft. Dass sie nachhaltig sein muss und die Umweltbedingungen einer Region nicht schädigen oder gewissenlos ausbeuten darf. Könnte man alles an unser Grundgesetz knüpfen, in der steht: "Eigentum verpflichtet".

  • Danke für deine guten Beispiele. Die "Alten" haben aber nachhaltiger und intelligenter gewirtschaftet als die heutigen Global Players. Sie dachten in Generationen, nicht an den Aktienkurs in der nächsten Woche. Das ist das Problem!!!!


    Yes Sir! I do agree with your opinion.

  • Zitat von kobaldblau


    Na das schreibst Du so einfach. Da kann man ja gar nicht widersprechen.
    Aber auch hier (wie im Militärthread): mir grausts immer so ein bisschen vor diesen Weltregierungshoffnungen.
    Die ganze Welt: ein vielschichtiges Unternehmen.



    Es genügt schon, wenn Menschen und Nationen fair miteinander umgehen. Die internationalen Konzerne sind das Ãœbel. Die sind zu Gewinnorientiert.

    "An der Börse frist sich der Kapitalismus selber auf!"

    Max Weber oder Werner Sombart (?)


    Schöner Dialog, der eigentlich alles aufzeigt.


    1. Angst vor einer "Weltregierung"
    Das hieß bisher Globalisierung und war das Allzweckheilmittel für die internationale Wirtschaft. (zumindest für die Teile der Wirtschaft die weltweit agieren)
    Seit dem wissen wir (Arbeiter) dass wir mit Löhnen in China, Taiwan, Indien etc. konkurieren müssen. Und auch wenn es durch billiges Öl, Kinderarbeit, und anderer Faktoren kostengünstiger ist ein paar Turnschuhe in China produzieren zu lassen, die daraus erzielten Mehreinnahmen wirkten sich nicht auf den Preis von Sportpuschen aus. Noch besser wird die Globalisierung durch die aktuelle Wirtschaftskrise dargestellt.
    Man hat also gut an der Globalisierung verdient.
    Es wird gerne behauptet, dass die Globalisierung den "Wohlstand" auch in die armen Länder getragen hätte. (Die Qualität dieses Wohlstands sollte an anderer Stelle diskutiert werden...) Doch genau das sorgt dafür, dass sich Arbeit auch in diesen Ländern die Sklaverei, Kinderarbeit, etc. betreiben entwickeln wird.
    Die Globalisierung verlangt also zwingend nach einer Weltwirtschaftsordnung.
    Genau an diesem Punkt verschwindet das Wortkonstrukt "Globalisierung".
    Eine Wirtschaft die die Welt ausbeutet, das ganze Globalisierung nennt, ist also vollkommen in Ordnung. Der Ruf aber nach einer globalisierten Wirtschaftsregelung aber ist Teufelswerk.
    Warum?
    Eine einfach zu beantwortende Frage.
    Das würde Einbußen für die international tätigen Konzerne bedeuten.


    2. Fairer Umgang untereinander
    Wer das Wort "Fair" im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Fragen benutzt, sollte darauf achten, dass Fairneß in Wirtschaftskreisen ein Atribut ist, welches nicht dazu geeignet ist Quartalsziele von Bilanzen zu erreichen.
    Wir leben in einer Welt die auf Konkurenz in allen Bereichen aufgebaut ist.
    Bestehen tut in diesem Kampf nur der, der in der Lage ist Dinge wie Fairneß aussen vor zu lassen. Das lernen unsere Kinder bereits im Kindergarten, dass wird in der Schule gefestigt und wird im Job belohnt.(sofern man in der Lage ist unser Schulsystem "erfolgreich" zu durchlaufen und über die Kontakte verfügt, die einen in einen gut bezahlten Job hieven)
    Fairneß ist hier durchgehend nirgends erforderlich.


    Es stehen hier also Interessen gegeneinander.
    Die Interessen einer globalen Wirtschaft zu wachsen. Und hier geht es etwa nicht um das Schaffen von Arbeitsplätzen! Mit dem Wachstum ist etwas anderes gemeint.
    Es sind die Konten der Profiteure dieser Welt, die sich über ein ständiges Wachstum freuen können. (Weil durch den Verkauf von Waren kaum weitere Gewinne (Also Wachstum) generiert werden kann, hat man damit begonnen Geld arbeiten zu lassen, mit dem Resultat der gerade geplatzten Blase und das warten auf die Nächste)


    Demgegenüber stehen die Interessen einzelner Menschen, die ihr Leben finanzieren müssen, um zu überleben. Man muß nicht nach China schauen um sich das Fehlen von Fairneß im Wirtschaftsbereich anzuschauen. Hier in Deutschland müssen die Arbeitslosen die Verantwortung für ihre Arbeitslosigkeit tragen.
    Nicht etwa eine vollkommen verfehlte Wirtschaftspolitik, die einzig auf das Wachstum ausgelegt ist. Seit Jahrzehnten beschenken die Politiker die Unternehmen mit Regelungen, die Ihre Gewinne mehren, immer in der Hoffnung die Wirtschaft würde diese Mehreinnahmen dazu nutzen in Arbeitsplätze zu investieren. Was sie ja auch tun.
    Aber eben da wo man etwas für sein Geld bekommt. Und deshalb konkurieren wir mit chinesischen, indischen, etc. Kindern und Sklaven.


    Resultat: Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt, Dritter in Waffenexporten, gerade erst als Exportweltmeister abgelöst, aber eben auch mit Millionen von Arbeitslosen, Millionen von Menschen die sich krank arbeiten, Kinderarmut, Altersarmut, und so weiter.
    Ein Reichtum also der sich für größer werdende Teile der Bevölkerung in Armut verkehrt. Und dies nur für Deutschland betrachtet. Global gesehen taucht ganz anderes Elend auf. Und dieses ist mit Hunger, Elend und Krieg noch nicht stark genug beschrieben.


    Das sind die Resultate einer weltweit wachsenden Wirtschaft, die sich einen Scheiß um Fairneß schert.
    Weltweit verdienen? Klar! Gute Sache das.
    Weltweite Regelungen zum Schutz der Menschen? Teufelswerk!


    Dies zu ändern wird Jahrzehnte brauchen und hängt eng mit Bildung zusammmen.
    Man mag das als zärtlichen Hinweis darauf nehmen, das aus Wirtschaftssicht die Bildungspolitk in Deutschland eine gute ist.


    Also entweder der Mensch sieht Fairneß nicht weiter als ein Wirtschaftshemmnis an und beginnt endlich damit die Wirtschaft weltweit zu regulieren, damit die Wirtschaft den Menschen dient und nicht umgekehrt, oder wir machen weiter wie bisher und lassen uns von der Natur zeigen, was diese von der Formel hält, dass stetiger Wachstum in einem begrenzten System möglich sei.


    Denn eines steht fest: Solange diese Gier nach Wachstum die Wirtschaft bestimmt,
    wird dieser Wachstum mit allen Mitteln durchgesetzt.


    Das ist ein Kriegsschauplatz!
    Nach Wachstum gierende Wirtschaftsgrößen versus eine Weltbevölkerung.
    Politiker sollten hier die Funktion eines Regulativs einnehmen.
    Diese aber sind "parteiisch"! Und zwar nicht im Sinne von: In Parteien organisiert.
    Das wird hier deutlich.


    Ja, die Welt ist ein "ein vielschichtiges Unternehmen"
    Allerdings verteilen sich die Profite dieses Unternehmens auf einige wenige.
    Dass das nicht Fair ist liegt auf der Hand.
    Die Globalisierung macht nun deutlich, dass die Grenzen dieses Wachstums erreicht sind. Was macht nun dieses weltweite Unternehmen wenn kein weiterer Wachstum möglich ist?
    Der Handwerker in mir sagt: Nach Fest kommt Ab!


    Was also tun, in diesem weltweiten Unternehmen?
    Weiter auf die Ansprüche der Großfinanz sehen und alles dafür tun, dass diese weiter wachsen kann?
    Oder eine Umkehr wagen, die weltweit Leben lebenswert macht?
    Kann man darauf verzichten, weil es die Großfinanz als unfair betrachten würde,
    dass ihre völlig überzogenen Ansprüche an dieses weltweite Unternehmen fair auf alle verteilt werden, die dieses weltweite Unternehmen am laufen halten?

  • Danke für deine guten Beispiele.

    Die "Alten" haben aber nachhaltiger und intelligenter gewirtschaftet als die heutigen Global Players. Sie dachten in Generationen, nicht an den Aktienkurs in der nächsten Woche. Das ist das Problem !!!!!

    Der Einzelne schon immer (gaaaaaanz wenige Ausnahmen abgesehen).
    Aber es gab zum Beispiel einen römischen Senat (auch Venedig war Republik) etc. etc.
    Kurz: es war schon immer Aufgabe der Politik, den Ãœberblick über die Steuerung zu behalten.