die hässliche fratze des deutschen kapitals

  • Kurz: H4 hat da gar nichts mit zu tun. H4 spaltet die Gesellschaft*, fördert absolutistische Strukturen und ist eines der kontraproduktivsten Instrumente überhaupt. Die Nummer mit der Würde lasse ich mal aus an dieser Stelle.



    Natürlich wäre es besser, wenn alle festangestellt und vollzeitbeschäftigt wären mit 14. Monatsgehalt, Urlaubsanspruch und Rente mit 59. Das muß freilich erwirtschaftet und bezahlt werden.

    Zitat

    Totale Markttransparenz beispielsweise herrscht doch auch nicht, ein wichtiges Postulat der ökonomischen Gesetze. Sag doch mal was dazu bitte.



    Totale Markttransparenz bedeutete, wenn sie möglich wäre, totalen und umfassenden Stillstand. Sie ist lediglich ein theoretischer Fluchtpunkt. Wer meint, sie müßte gewährleistet sein, damit die ökonomischen Gesetze gölten, hat im Grunde nichts verstanden.

    Einmal editiert, zuletzt von Stillicho ()

  • Nur der Mechanismus der freien Preisbildung kann für die Bewältigung der Knappheit sorgen wie er es immer getan hat. Ansonsten droht uns das Schicksal der Osterinsulaner im Weltmaßstab.

    Gacker...
    Ja, die freie Preisbildung... geniales Werkzeug...
    Wie teuer müßte Öl eigentlich heute sein, wenn die "freie" Preisbildung die Verknappung dieses Rohstoffs in Betracht ziehen würde?


    Das Schicksal der Osterinsulaner wird doch gerade im weltweiten Maßstab kopiert.
    Zum Ruhme unserer Eliten.
    Da wundert es nicht, dass die Phallischen Bauten der Bankentürme den Statuetten auf den Osterinseln gleichen


    Ich brauche kein BWL/VWL-Studium um zu begreifen wie kurzsichtig und Dumm unsere Eliten die Welt ausbeuten um in ihren Luxusyachten den Untergang zu beobachten.
    Es scheint als wissen diese Leute längst um den anstehenden Untergang, und sind nur noch darauf bedacht möglichst komfortabel dem Ende entgegen zu ... zu ... zu feiern!


    Erinnert mich an das Restaurant am Ende des Universums...
    Nur das die Möglichkeit der Zeitreise fehlt...


    Wir haben keine zweite Erde im Kofferraum!
    Vollkommen unabhängig davon wie Ökonomen die Entwicklung der deutschen Bank beispielsweise beurteilen.

  • Nur der Mechanismus der freien Preisbildung kann für die Bewältigung der Knappheit sorgen wie er es immer getan hat. Ansonsten droht uns das Schicksal der Osterinsulaner im Weltmaßstab.


    Nun erklär mir armem Laien doch einmal, wie die Preisbildung die Knappheit bewältigen soll? Welchen Einfluß hat der Preis denn bitteschön auf die Menge des vorhandenen Guts? Nehmen wir doch einmal Kupfer - die Menge des vorhandenen Rohstoffes, der abgebaut werden kann, ist X. X ist konstant. Ob der Preis nun hoch oder tief ist - davon wächst kein Kupfer in der Erde.

  • Es bringt mich zu der Frage, wieso Du aus den eingeschränkten Informationen richtige Schlüsse gezogen hast, während unsere "Wirtschaftsweisen" Ende 2008 noch alles schöngeredet haben. Diese müssen doch bessere Informationen gehabt haben als Du. Wessen Spiel haben sie also gespielt und wieso hat der allergrößte Teil der "freien" Presse es mitgespielt ?



    Der kritische Punkt für mich war, daß die amerikanische Sparquote schon lange gegen Null ging, ein Zustand der viel länger gut ging, als ich es für möglich hielt. Die Zinspolitik der amerikanischen Notenbank seit 9/11 und der inflationär angeheizte Bauboom in Amerika waren auch bekannt.
    Als nicht in das Spekulationsgetriebe Verwickelter, als Außenstehender gelang es mir, nicht auf das apologetische Hoffnungsgeschwätz der Interessierten hereinzufallen. Außerdem hatte mich mein Lehrer gegen den Keynesianismus geimpft. Wir haben im Institut viele Klassiker gelesen, waren also nicht im modebedingten Verblendungszusammenhang der Zeit eingebunden.
    Beim ersten Wetterleuchten bin ich ausgestiegen.
    Den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, das ist die eigentliche Kunst. Die Situation mag nämlich im Grunde noch so faul sein, solange die meisten Marktteilnehmer daran glauben, daß sie gesund sei, kann man trotzdem davon profitieren.

  • Natürlich wäre es besser, wenn alle festangestellt und vollzeitbeschäftigt wären mit 14. Monatsgehalt, Urlaubsanspruch und Rente mit 59. Das muß freilich erwirtschaftet und bezahlt werden.[...]


    Ach? Wird das nicht erwirtschaftet?
    Reicht es wirklich nur für die Versorgung einer weniger mit Aberilliarden?
    Für die Bedürfnisse eben dieser Menschen, die es erwirtschaften, reicht es nicht mehr?
    Ist es wirklich notwendig, dass sich der eine Teil der Bevölkerung zwischen 20 und 40 krank malocht und der andere Teil Krank durch Arbeitslosigkeit dem sozialverträglichen Frühableben vor der Glotze entgegen wartet?


    Ist ja die aktuelle Debatte:
    Wieviel Lohnverzicht muß geübt werden, bis die Profiteure so reich sind, dass sie dem Volk ein wenig mehr ihrer Verdienste zukommen lassen "können"?
    Ist das in einer auf Wachstum basierenden Wirtschaft überhaupt möglich?
    Die Vergangeheit hat gezeigt: Nö!


    Unser erfolgreicher Mega-Leister(Ackermann) verdient ja jeden Cent seines diesjährigen Zehn-Millionen-Verdienstes.
    Ist ja auch großartig was dieser Mensch für die Wirtschaft leistet.
    Ein großer Teil der Bevölkerung schnallt dafür natürlich gern den Gürtel enger.
    Ist ja auch toll wie wir wirtschaftlich in der Welt dastehen.
    Kann man stolz drauf sein.
    Und wenn uns dieses Bewusstsein arm macht? Sei´s drum...


    Ich für meinen Teil schnalle den Gürtel gerne enger!
    Wenn das bedeutet das die Hungertode in der Welt abnehmen!
    Tun sie aber nicht, ganz im Gegenteil.
    Wir schnallen den Gürtel immer enger, weil einige wenige in blödsinnige Höhen wachsen wollen.
    Und dazu werden wir gezwungen; weltweit.


    Nochmal Ressourcen sind da! In Rohstoffen, in Menschen.
    Es wird nur nicht fair verteilt.


    Ich beispielsweise habe, weil ich Architektur studieren wollte, mein Berufsleben auf dem Bau begonnen. Zu einer Zeit in der es noch möglich war als Maurer irgendwann sein eigenes Haus gebaut und bezahlt zu haben. Sämtliche ehemaligen Kollegen haben mittlerweile ihr Haus verloren und fühlen sich in der Altersarmut so gar nicht wohl.
    (Möglich durch Hart-IV)


    Die Ressourcen sind da! Sie liegen auf dieser Welt praktisch im Dreck.
    Und einige wenige kümmern sich darum, dass ihnen keiner diesen Dreck klaut.
    Denn ihnen gehört die Welt.
    Nur das niemand je die Welt an diese Wirtschaftsweisen verkauft hätte.
    Und deshalb ist der Preis, den wir für diese Welt bezahlen, zu Hoch.

  • Nun erklär mir armem Laien doch einmal, wie die Preisbildung die Knappheit bewältigen soll? Welchen Einfluß hat der Preis denn bitteschön auf die Menge des vorhandenen Guts? Nehmen wir doch einmal Kupfer - die Menge des vorhandenen Rohstoffes, der abgebaut werden kann, ist X. X ist konstant. Ob der Preis nun hoch oder tief ist - davon wächst kein Kupfer in der Erde.



    Je höher der Preis umso mehr Anstrengungen für Wiederverwertung und Recycling, umso mehr Forschung und Entwicklung für die Entdeckung von Ersatzstoffen. Je höher der Preis für fossile Energie, umso sparsamer der Umgang mit Energie, umso lukrativer das Ausweichen auf regenerative Quellen, und so weiter und so fort.

  • Zitat von Stillicho
    Natürlich wäre es besser, wenn alle festangestellt und vollzeitbeschäftigt wären mit 14. Monatsgehalt, Urlaubsanspruch und Rente mit 59. Das muß freilich erwirtschaftet und bezahlt werden.[...]


    warum tun wir das dann nicht einfach ?
    was spricht dagegen ?

  • Ach? Wird das nicht erwirtschaftet?
    Reicht es wirklich nur für die Versorgung einer weniger mit Aberilliarden?



    Es geht nicht um die Versorgung von wenigen Milliardären, sondern darum, daß in der Geamtschau nicht so viel konsumiert wird, daß also genügend für die dringend notwendigen Investitionen übrigbleibt. Reichtum ist u.a. geeignet, genau das zu gewährleisten, auch wenn er Neidkomplexe hervorruft. Reichtum zu verwalten und zu mehren ist immerhin auch eine Aufgabe, der viele am Ende nicht gewachsen sind. "Besitz belastet."

  • Zitat von Stillicho
    Natürlich wäre es besser, wenn alle festangestellt und vollzeitbeschäftigt wären mit 14. Monatsgehalt, Urlaubsanspruch und Rente mit 59. Das muß freilich erwirtschaftet und bezahlt werden.[...]
    warum tun wir das dann nicht einfach ?
    was spricht dagegen ?



    "Das muß freilich erwirtschaftet und bezahlt werden."

  • Nochmal Ressourcen sind da! In Rohstoffen, in Menschen.
    Es wird nur nicht fair verteilt.



    Das ist alles, was du zu sagen hast. Warum schreibst du soviel außenherum; um dich selbst und andere davon zu überzeugen?

  • Je höher der Preis umso mehr Anstrengungen für Wiederverwertung und Recycling, umso mehr Forschung und Entwicklung für die Entdeckung von Ersatzstoffen. Je höher der Preis für fossile Energie, umso sparsamer der Umgang mit Energie, umso lukrativer das Ausweichen auf regenerative Quellen, und so weiter und so fort.


    Mit anderen Worten: der Preis bewältigt die Knappheit nicht, sondern sorgt lediglich dafür, daß ein Gut irgendwann ökonomisch außerhalb jeglicher Sinnhaftigkeit rangiert und vom Markt verschwindet? Toll. :thumbsup:

  • Mit anderen Worten: der Preis bewältigt die Knappheit nicht, sondern sorgt lediglich dafür, daß ein Gut irgendwann ökonomisch außerhalb jeglicher Sinnhaftigkeit rangiert und vom Markt verschwindet? Toll. :thumbsup:



    Wieso, auch Gold ist doch nicht vom Markt verschwunden?

  • Wieso, auch Gold ist doch nicht vom Markt verschwunden?


    Schlechter Vergleich. Ganz ehrlich - freie Preisbildung bewältigt in keinster Weise die Knappheit eines Gutes. Sie bewertet sie lediglich.

  • Es geht nicht um die Versorgung von wenigen Milliardären, sondern darum, daß in der Geamtschau nicht so viel konsumiert wird, daß also genügend für die dringend notwendigen Investitionen übrigbleibt. Reichtum ist u.a. geeignet, genau das zu gewährleisten, auch wenn er Neidkomplexe hervorruft. Reichtum zu verwalten und zu mehren ist immerhin auch eine Aufgabe, der viele am Ende nicht gewachsen sind. "Besitz belastet."

    Was für ein gnadenloser Bullshit!
    Reichtum zu verwalten und zu mehren gelingt einigen doch auf´s trefflichste.
    Einigen, besser vielen, noch besser den meisten, gelingt das nicht!
    Und das liegt selbstverständlich in deren Verantwortung, nicht wahr?
    Nicht etwa das da wo Gewinner sind auch Verlierer sein müssen.
    Und diese Verlierer haben mittlerweile Weltbevölkerungsstärke.
    Und sie alle sind neidisch auf die Millionen, auf die Milliarden, die sie zwar erarbeitet haben, aber egal wieviel sie arbeiten, nie auch nur in die Nähe von Reichtum kommen.
    Es ist ein perfides Spiel in dem der Arbeiter gerade eben, und das auch nur unter Schulden, seine Arbeitskraft erhalten kann, bis er durch leistungsfähigere ersetzt wird.


    Die Entwicklung zeigt es doch, Stichwort: Die sich spreizende Einkommensschere.
    Und jetzt überleg einmal wieso es dem einfachen Arbeiter nicht gelingt seinen Reichtum zu verwalten und zu mehren.
    Ob das etwas mit den Gesetzen zu tun haben könnte, die unsere Volksvertreter auflegen, um die Wirtschaft "gesund" zu halten?
    Und das unter völligen ausblenden, wie es dem Volk, der Weltbevölkerung damit geht.


    Das ist alles, was du zu sagen hast. Warum schreibst du soviel außenherum; um dich selbst und andere davon zu überzeugen?


    Jupp, das ist alles was ich zu sagen habe:
    Ressourcen sind da! In Rohstoffen, in Menschen.
    Es wird nur nicht fair verteilt.

    Ganz einfach!
    Ebenso einfach wie die Tatsache, dass eine Politik die in dieser Art und Weise mit der Wirtschaft verbandelt ist daran nie etwas ändern wird.
    Bis sich etwas grundlegend ändern wird, weil sich dieser Kapitalismus zwangsläufig selber frisst.


    Und dies subsummiere ich nicht unter schnöden Neid!
    Sondern mache daraus eine herbe Anklage an die Lenker dieser Scheisse!
    Ich bin nicht neidisch auf die Millionen anderer.
    Gräme mich aber durchaus darüber, mich daran gewöhnt zu haben, als Mensch nur einen Wert zu haben, wenn ich den Reichtum anderer mehre.
    Nein, Neid ist das nicht.
    Ich bin nicht neidisch auf den der mich und andere verarscht.
    Ich bin sauer auf jene die eine ganze Weltbevölkerung in Armut stürzen, grosses Leid produzieren und sich anschicken die Menschheit in den Orkus zu führen.
    Ein grundlegender Unterschied.


  • Ob das etwas mit den Gesetzen zu tun haben könnte, die unsere Volksvertreter auflegen, um die Wirtschaft "gesund" zu halten?
    Und das unter völligen ausblenden, wie es dem Volk, der Weltbevölkerung damit geht.


    Was denn, wass denn? Ein Großteil unserer Gesetze und Verordnungen dient doch einzig und alleine dazu, die Wirtschaft immer wieder am Laufen zu halten und Geld von A nach B zu bringen. B sind dann zumeist die mit den großen Taschen. :erol:

  • Schlechter Vergleich. Ganz ehrlich - freie Preisbildung bewältigt in keinster Weise die Knappheit eines Gutes. Sie bewertet sie lediglich.


    ...............und stößt die suche nach Ersatz- und Vermeidungsstrategien an.


  • Es ist ein perfides Spiel in dem der Arbeiter gerade eben, und das auch nur unter Schulden, seine Arbeitskraft erhalten kann, bis er durch leistungsfähigere ersetzt wird.



    Ich kenne einige Arbeiter, zufällig in meiner Verwandtschaft, die durch jahrzehntelanges Sparen (Spare, spare, Häusle baue!) , Verzicht auf Urlaub etc., am Ende durch Börsenspekulationen zu einem beträchtlichen Vermögen gekommen sind, während andere in der gleichen Lage Befindlichen verarmten und das wenige, das ihnen geblieben, versoffen.

    Zitat

    Die Entwicklung zeigt es doch, Stichwort: Die sich spreizende Einkommensschere.
    Und jetzt überleg einmal wieso es dem einfachen Arbeiter nicht gelingt seinen Reichtum zu verwalten und zu mehren.



    Die Beispiele beweisen, daß es geht, obwohl es nicht der Normalfall ist, was ich zugebe. Vor allem muß man zeitweiligen Verzicht üben, darf nicht in die Konsumfalle gehen.

    Zitat

    Jupp, das ist alles was ich zu sagen habe:
    Ressourcen sind da! In Rohstoffen, in Menschen.
    Es wird nur nicht fair verteilt.
    Ganz einfach!



    Warum schreibst du dann, jetzt schon wieder, soviel Ãœberflüssiges dazu?

  • [...]Warum schreibst du dann, jetzt schon wieder, soviel Ãœberflüssiges dazu?

    Weil ich mich gerne unterhalte, ja auch gerne streite...
    Es wäre in einem Internetforum doch arg unhöflich allen Lesern gegenüber, wenn ich mich stetig im gleichen Wortlaut wiederholen würde. Oder etwa nicht?
    Und diese vielen Worte gebrauche ich, um andere von der Richtigkeit meiner Ansichten zu überzeugen. Oder, was auch möglich ist, meine Ansichten zu revidieren, wenn mir den Argumente geboten werden, die mich meine Standpunkte überdenken lassen.


    Und Nein, das halte ich nicht für überflüssig!
    Für überflüssig halte ich es, mich in dieser Form darauf aufmerksam zu machen, hier überflüssiges zu erzählen.
    Abgesehen davon, dass das als Argumentation einen Offenbarungseid gleichkommt,
    kann ich dir dieses "Kompliment" ungefolitert zurückreichen.


    Schließlich antwortest du ja auch auf diese Ãœberflüssigkeiten.
    Deutlich am Beispiel deines Bekannten, der es durch Börsenspekulationen zu ansehnlichen Vermögen gebracht hat, während sich die ganze neidische Restbevölkerung mit Alkohol sediert.


    Das Heilmittel "wir müssen alle nur zu Spekulanten, dann wird auch jeder Reich" läßt ausser acht, dass es auch Deppen geben muß, die die ganze Scheisse produzieren müssen, die N mal verkauft werden soll.
    Gewinner und Verlierer?
    Oder Betrüger und Betrogene?
    Diese Frage wird obsolet, wenn wir die Ausbeutung soweit vorangetrieben haben, dass sich die Natur gegen uns stellt.
    Es steht zu bezweifeln, dass uns die Natur schnell genug evolutionär mit einer Lunge ausstattet, die mit dem Dreck, den wir so gewinnbringend in die Welt blasen arbeiten kann.
    Spätestens dann gibt es nur noch Verlierer, ob Arm oder Reich wird dann nicht mehr gefragt.

  • ...............und stößt die suche nach Ersatz- und Vermeidungsstrategien an.


    Und das nennst du dann Bewältigung? Man kann sich das alles auch wirklich schönreden. Ich bin immer wieder beeindruckt. :lol:

  • Ich kenne einige Arbeiter, zufällig in meiner Verwandtschaft, die durch jahrzehntelanges Sparen (Spare, spare, Häusle baue!) , Verzicht auf Urlaub etc., am Ende durch Börsenspekulationen zu einem beträchtlichen Vermögen gekommen sind, während andere in der gleichen Lage Befindlichen verarmten und das wenige, das ihnen geblieben, versoffen.


    Wie heißt es so schön?
    "Spare, spare, spare, denn dann hast du in der Not. Der eine spart, kriegt graue Haare - der andre erbts nach dessen Tod."


    Man muß Prioritäten setzen. Lieber ein gut gelebtes Leben, als ein ergeiztes Vermögen. Im Ãœbrigen hat richtige Börsenspekulation für 99,5% der Arbeiterbevölkerung den selben Effekt wie ein Besuch im Casino.