Banken

  • Ich glaube es erst, wenn ich es real im Entwurf sehe, und das Gesetz durch ist.
    Vorher bleibe ich misstrauisch..da schon viel angekündigt wurde.
    Bei Derivateregulierung wurde auch viel angekündigt, aber passiert ist nichts.


    mal davon ab, dass es in ein gesamteuropäisches Konzept passen muss, und nicht schon wieder diese dämliche Kleinstaaterei..

  • Ich glaube es erst, wenn ich es real im Entwurf sehe, und das Gesetz durch ist.
    Vorher bleibe ich misstrauisch..da schon viel angekündigt wurde.
    Bei Derivateregulierung wurde auch viel angekündigt, aber passiert ist nichts.


    mal davon ab, dass es in ein gesamteuropäisches Konzept passen muss, und nicht schon wieder diese dämliche Kleinstaaterei..


    Nicht nur gesamteuropäisch sondern weltweit. Und genau hier liegt der Hund begraben, Die Banken sind durch eine relativ begrenzte Personenzahl an sehr gut ausgebildeten Verantwortlichen, die über lange zeitliche Distanz hinweg ihre Aufgaben wahrnehmen, präsent. Der Politzirkus im Gegensatz hat alle Ritt andere Hansel die da agieren und über fachliche Kompetenz derselben will ich diesem Zusammenhang schon gar nicht reden. Alleine daraus läßt sich schon mal abschätzen welcher Personenkreis in diesem Duell die besseren Karten in den Händen hält. Nichtsdestotrotz muß die Politik irgendwie aus den Hufen kommen um den Mißständen in diesem systemrelevanten Bereich eine ordnende Hand anzulegen. Dies wird aber nur geschehen wenn ein permanenter, sich steigernder, öffentlicher Druck aufgebaut wird. Nun stellt sich die Frage wie erreichen wir diesen Druckaufbau? Was für Möglichkeiten bieten sich dem Bürger dieses Thema nicht in der Versenkung verschwinden zu lassen bis zum nächsten Crash?


    :thinking-020:

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  • Die Ankündigungen sind "Weiße Salbe" zur Gemütsberuhigung der Bevölkerung.

    Geldinstitute: Schwarz-Gelb will Großbanken notfalls zerschlagen | Wirtschaft | ZEIT ONLINE

    Das wird die eigentliche Regierung - die 200 "Reichsten" - nicht zulassen.
    Es sei denn, die Verluste werden weiterhin sozialisiert. Banker werden weiterhin geschont, schließlich gehören sie zur eigentlichen Regierung.

    Wenn ich da an Ackermann denke, werden wir eigentlich von der Schweiz regiert. :sifone:


    mfg
    ZumPostwinkel

  • Hier der offizielle Newsletter dazu: Auch gerade bei mir eingetroffen. Die Presse ist halt schneller ;-)


    Da er zu lang ist, hier der Link: [url=http://www.bmj.bund.de/enid/3097286ffab61f6033ea0757d12cfabf,016098706d635f6964092d0936363035093a0979656172092d0932303130093a096d6f6e7468092d093033093a095f7472636964092d0936363035/Reden/Sabine_Leutheusser-Schnarrenberger_1mt.html]BMJ | Sabine Leutheusser-Schnarrenberger | 7. Deutscher Insolvenzrechtstag[/url]


    TM

  • Deutsche Bank:

    So viele Aktien halten Ackermann und Co.

    Deutsche Bank: Der achtköpfige Vorstand ist (Stand: 19. Februar 2010) mit insgesamt 1,113 Millionen Aktien am deutschen Branchenprimus beteiligt. Darüber hinaus halten Ackermann und Co. noch Anwartschaften für weitere 1,264 Millionen Aktien der Deutschen Bank. Aktuell notiert die Aktie der Frankfurter mit gut 53 Euro, was einer Marktkapitalisierung von knapp 33 Milliarden Euro entspricht.

    Lesen Sie, wie viele Aktien Josef Ackermann und Co. jeweils an der Deutschen Bank besitzen ...

    Deutsche Bank: So viele Aktien halten Ackermann und Co. - manager-magazin.de -


    Manager-Gehälter

    Deutsche Bank zahlt Ackermann zehn Millionen Euro

    Von Finanzkrise keine Spur mehr: Die Banker in Frankfurt erhalten wieder Top-Gehälter, allen voran ihr Chef Ackermann. Damit führt er die Riege der Spitzenverdiener an.
    © Alexander Hassenstein/Getty Images
    Sichtlich zufrieden: Der Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat 2009 rund zehn Millionen Euro verdient

    Josef Ackermann hat es wieder geschafft: Der Chef der Deutschen Bank hat im Jahr 2009 von allen Vorständen der Dax-Konzerne am meisten verdient. Nach 1,4 Millionen Euro im Jahr 2008 erhielt der Schweizer im Folgejahr insgesamt knapp 9,6 Millionen Euro. Dies geht aus dem Geschäftsbericht der Bank hervor.
    Manager-Gehälter: Deutsche Bank zahlt Ackermann zehn Millionen Euro | Wirtschaft | ZEIT ONLINE


    Wer ist nun der heimliche Chef der Deutschland AG?


  • Ich glaube es erst, wenn ich es real im Entwurf sehe, und das Gesetz durch ist.
    Vorher bleibe ich misstrauisch..da schon viel angekündigt wurde.
    Bei Derivateregulierung wurde auch viel angekündigt, aber passiert ist nichts.


    mal davon ab, dass es in ein gesamteuropäisches Konzept passen muss, und nicht schon wieder diese dämliche Kleinstaaterei..

    Bedingt hast du da sicher recht.


    Das liegt aber mE eher daran, dass sich die Politik schlicht nicht traut, einen Alleingang zu wagen, wie z.B. seinerzeit Schweden, welches einen Negativzins einführte.
    euro|topics - Schwedische Zentralbank beschließt Negativzinssatz


    Die haben doch alle Schiß, dass das Kapital abhaut.


    Ich weiß aktuell aber nicht, ob Schweden dieser mutige Alleingang geschadet hat. Da bin ich nicht aktuell.


    TM


    Edit: Und meines Wissens gibt es in England, der Hochburg der Finanzritter doch schon längst eine Art Börsenumsatzsteuer. Müsste da mal recherchieren.

    Einmal editiert, zuletzt von That's me ()

  • Josef Ackermann hat es wieder geschafft: Der Chef der Deutschen Bank hat im Jahr 2009 von allen Vorständen der Dax-Konzerne am meisten verdient. Nach 1,4 Millionen Euro im Jahr 2008 erhielt der Schweizer im Folgejahr insgesamt knapp 9,6 Millionen Euro. Dies geht aus dem Geschäftsbericht der Bank hervor.

    Klaro, profitierte die Dt. Bank entgegen aller Behauptungen eben doch vom Bankenrettungspaket (HRE) und auch aus den USA. Hab leider gerade keine Quelle.


    TM

  • Diesen Link muß ich mal hier bunkern, sehr lesenswert.


    Das Kapital: Immer dümmer durch die Krise | FTD.de


    Zitat:
    Aber ist es eigentlich nicht schlimmer, wenn ein bestimmter, gar notwendiger Bedarf von keinem Angebot gedeckt werden kann? Aber nein, laut wirtschaftspolitischem Konsens hat der Konsument gefälligst für genügend Nachfrage für das bestehende Angebot zu sorgen. Der Bürger als Diener der Wirtschaft, nicht umgekehrt. Das ist unsere wahre Krise.


    :thumbsup:

    Einmal editiert, zuletzt von Durch Blick ()


  • bedient der Bedürfnisse der Bürger. Dieses fundamentale Gesetz der Marktwirtschaftslehren wird von unseren Wirtschaftseliten seit langer Zeit nicht mehr zur Kenntnis genommen.
    Und wenn der Gewinn denn mal nicht reicht gibt es für die Aktionäre Sozialhilfe in Form von Subventionen.

    Einmal editiert, zuletzt von olleOlaf () aus folgendem Grund: geschlampt

  • Solange die Banken mit nur 8-10 % (?) Einlagensicherung weiterhin hantieren dürfen, und die Geldschöpfung in ihre Hand gegeben wird.


    Solange der Staat sich von Banken (sein eigenes) Geld leihen muss und die Zentralbanken ihnen das Geld, das sie dann an uns teuer verleihen, billig hinterherwerfen, solange wird sich da nichts ändern.


    Und dagegen sind auch die Managergehälter richtige Peanuts, über die man sich dann gar nicht mehr aufregen muss. Dieses Feindbild könnte dann auch verschwinden. Zusammen mit dem Feindbild Leistungsempfänger.


    TM


  • im Knast zockt er weiter.
    [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,684427,00.html]Prügelei in US-Gefängnis: Milliardenbetrüger Madoff im Knast verhauen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft[/url]


  • Solange der Staat sich von Banken (sein eigenes) Geld leihen muss und die Zentralbanken ihnen das Geld, das sie dann an uns teuer verleihen, billig hinterherwerfen, solange wird sich da nichts ändern.
    TM


    Das ist genau der Irrtum dem viele aufsitzen. Das Geld wird von privaten Bankstern gedruckt und gegen Zinsen an den Staat verliehen. Diese Tatsache ist so gut verschleiert, dass man es fast nicht kapiert wie das läuft. Genau dies ist aber die eigentliche Perversion des Geldwesens unter der inzwischen die ganze Welt bitter leidet.


    :banghead:


  • Hoffentlich lebt er noch lange damit die Jungs ihren Spass mit ihm haben. So einem Oberdrecksack gönne ich das aus ganzem Herzen. Ich wünsche keinem etwas schlechtes so lange er ein anständiger Mitbürger ist, oberschlaue parasitäre Drecksäcke aber sollte unsere Gesellschaft wirklich schnellstens aussortieren, diese Zombis sind Handlanger die das Spalte und Herrsche ermöglichen.


    :erol:

  • Das ist genau der Irrtum dem viele aufsitzen. Das Geld wird von privaten Bankstern gedruckt und gegen Zinsen an den Staat verliehen. Diese Tatsache ist so gut verschleiert, dass man es fast nicht kapiert wie das läuft. Genau dies ist aber die eigentliche Perversion des Geldwesens unter der inzwischen die ganze Welt bitter leidet.


    :banghead:


    soweit ich das verstehe, geht das so:
    das Gelddruckmonopol liegt beim Staat. Das macht die Bundesbank.
    Bundesbankgesetz – Wikipedia
    Die Bundesbank verleiht die Kohle an die Privatbanken. Die Gewinne aus diesen Geschäften gehen komplett in den Bundeshaushalt.
    Und jetzt wird es perfide: Der Staat leiht sich das Geld, daß die Bundesbank für lächerliche Zinsen verteilt, bei den privaten Institutionen. Mit diesen Folgen:
    Schreck, lass nach! - Freitag 2007/30
    Alter Artikel, keine Angst, die Zinslast wird nicht abgenommen haben.
    Wie auch immer, es wird ein Nachtragshaushalt beschlossen werden, mit dem die Mrd. an die Mövenpicker finanziert werden. Ãœber eine Schuldenaufnahme, selbstverständlich.
    Daß das verfassungswidrig ist, wird nicht mehr erwähnt.
    Bund nimmt Kredit auf - Neuer Schuldenrekord - Finanzen - sueddeutsche.de
    Art. 115 GG
    http://dejure.org/gesetze/GG/115.html
    Wie es aussieht, ist eine Tilgung der Staatsschulden nicht geplant. Und auch nicht möglich.
    Da steht eine Insolvenz ins Haus. Einige Jahre Wohlverhalten, dann sind die Schulden gestrichen.
    Die sollen aufhören, über die Griechen zu ätzen.

    Einmal editiert, zuletzt von olleOlaf () aus folgendem Grund: Nachtrag


  • Zu Zeiten der dmak gab es ja einmal im Jahr eine Ãœberweisung der Zinsgewinne der Bundeszentralbank an den Bundeshaushalt. Seit der Einführung des teuro ist das alles irgendwie anderst. Durch dieses Gesetzeswerk steigt man nicht so einfach durch. Europolitiker die unangenehme Fragen stellten wurden schon am nächsten Tag in der Presse gebasht. Auf welchen Konten landen die Zinsgewinne der EZB letzendlich, diese Gretchenfrage konnte mir noch keiner beantworten bisher. Ich habe nur die Info von einem Insider, dass es auch dort nicht so klar ersichtlich ist und jeder der anfängt nachzugraben blitzschnell richtig ärger am Hals hat.


    :thinking-020: