Wunderbare Lohnerhöhungen

  • Zitat

    "Seid realistisch, fordert das Unmögliche."



    Leider gibt es keine Politiker mehr die Visionen haben, die eine, wie auch immer geartete Richtung beschreiben, wo die Reise hingehen sollte oder könnte. Der letzte dieser austerbenden Art war Willy Brandt.

    Du triffst es richtig! Der Willy war offensichtlich wirklich der letzte Aufrichtige! Ich habe ihn zum Vereinigungsparteitag in Leipzig ganz kurz persönlich kennengelernt. In einer Tagungspause haben wir uns, das heisst 5 oder 6 Ostdeligierte zu ihm hin vorgearbeitet und versucht mit ihm direkt zu sprechen. Seltsamerweise haben sich schon nach den ersten Worten in das Gespräch mir unbekannte, aber wesentlich jüngere, Funktionäre eingemischt und Willy gar nicht zu Wort kommen lassen. Er hat auf mich auch einen recht (gesundheitlich oder alterbedingt) geschwächten Eindruck gemacht. Aber geistig helle war er absolut und hat genau gemerkt, dass diese Funktionäre verhindern wollten, dass er sich mit uns länger unterhielt. Deshalb beschränkt sich meine persönliche Bekanntschaft mit ihm auf etwa 3-4 Minuten. Danach haben wir uns untereinander im Foyer über diese kleine Begebenheit am Rande unterhalten und sind einstimmig zu dem Resultat gekommen, dass man zu direkte Kontakte zu Willi unterbinden wollte und ihn selbst nur als eine Art Gallionsfigur gebraucht hat. Ich bin auf Grund dieser eigenen Erfahrung fest überzeugt, dass der Willi das mindestens ebenso gemerkt hat wie wir. Aber bei seinem Alter?


    MfG Icabaru

  • Du triffst es richtig! Der Willy war offensichtlich wirklich der letzte Aufrichtige! Ich habe ihn zum Vereinigungsparteitag in Leipzig ganz kurz persönlich kennengelernt. In einer Tagungspause haben wir uns, das heisst 5 oder 6 Ostdeligierte zu ihm hin vorgearbeitet und versucht mit ihm direkt zu sprechen. Seltsamerweise haben sich schon nach den ersten Worten in das Gespräch mir unbekannte, aber wesentlich jüngere, Funktionäre eingemischt und Willy gar nicht zu Wort kommen lassen. Er hat auf mich auch einen recht (gesundheitlich oder alterbedingt) geschwächten Eindruck gemacht. Aber geistig helle war er absolut und hat genau gemerkt, dass diese Funktionäre verhindern wollten, dass er sich mit uns länger unterhielt. Deshalb beschränkt sich meine persönliche Bekanntschaft mit ihm auf etwa 3-4 Minuten. Danach haben wir uns untereinander im Foyer über diese kleine Begebenheit am Rande unterhalten und sind einstimmig zu dem Resultat gekommen, dass man zu direkte Kontakte zu Willi unterbinden wollte und ihn selbst nur als eine Art Gallionsfigur gebraucht hat. Ich bin auf Grund dieser eigenen Erfahrung fest überzeugt, dass der Willi das mindestens ebenso gemerkt hat wie wir. Aber bei seinem Alter?

    MfG Icabaru



    Wenn Du in der AGRA warst, haben wir uns vielleicht schon gesehen. Ich war dort unter anderem mit einem Stand "Klaus Staeck" vertreten.
    Deinen Eindruck von Willy Brandt in Markkleeberg kann ich bestätigen, da ich an einer Fragerunde mit Medienvertretern teilnehmen konnte.


    mfg
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  • Es wäre generell mal interessant, festzustellen, anhand welcher (gesetzlichen) Änderungen es genau festzumachen ist, dass sich die Einkommensschere immer weiter öffnet.



    Wieso muß es da eine (gesetzliche) Änderung geben. Gehälter sind frei aushandelbar.
    Es ist jedoch seit Jahrzehnten festzustellen, daß sich die Einkommensschere immer weiter öffnet. Hierzu nur ein älterer Link:

    Manager-Gehlter steigen weiter - Ackermann an Spitze - N24.de

    Manager-Gehälter steigen weiter

    Während Angestellten-Gehälter um lediglich 2 Prozent stiegen, verdienten Manager 7,75 Prozent mehr. Josef Ackermann führt die Liste der Topverdiener an.


    mfg
    ZumPostwinkel


  • ... und ein kleines Zitat aus deinem Link sagt:


    DSW-Geschäftsführer Ulrich Hocker wies darauf hin, dass die Gewinne der Konzerne im gleichen Zeitraum durchschnittlich um fast 18 Prozent gestiegen sind. Für von Politikern häufig kritisierte Gehaltsexzesse oder unanständig hohe Bezüge der Topmanager hätten die Aktionärsschützer in ihrer Untersuchung "bis auf wenige Ausnahmen keine Anhaltspunkte gefunden", erklärte Hocker. Der Ruf nach gesetzlicher Begrenzung von Managergehältern sei deshalb "überflüssig, ja sogar kontraproduktiv für den Standort Deutschland".


    Wobei ich dem absolut zustimme! Nun die Kehrseite:


    Wenn die Konzerngewinne um durchschnittlich 18% gestiegen sind, so frage ich mich was die Beschäftigten davon haben die diese Gewinne erwirtschaftet haben? Dann müssten ja auch deren Bezüge um wenigstens durchschnittlich um 7,75% steigen wie die der Vorstände??? Oder haben da nur die Vorstände etwas geleistet und alle anderen nichts?? Oder darf ich davon ausgehen, dass Betriebsräte und Gewerkschaftsbosse da nebenbei etwas zugesteckt wurde, dass sie bei Tarifverhandlungen so schön einknicken?


    Was Herrn Ackerman und das andere Gesindel seinesgleichen betrifft, habe ich nicht das geringste dagegen, dass sie bis zu 60.000Euro pro Tag verdienen. Die sind bei Privatbanken angestellt und es ist Sache der Aktionäre über deren Gehälter zu bestimmen. Sie sollen auch nach Herzenslust spekulieren soviel sie wollen! Wenn sie sich allerdings, wie bekanntermassen passiert, verspekulieren dann sollen auch die Aktionäre bitte selber zusehen wie sie zu ihren Geldern kommen! Alle wollten doch ohne eigene Arbeit Gewinne machen und dazu sind sie sich der Risiken bewusst! Ende!
    Der Staat als Schuldner verliert sein Rating AAA doch nicht wenn eine oder mehrere Banken den Bach rutergehen. Wo ist da ein Verlust? Der einfache Sparer verliert alles, wenn seine Bank pleite ist! Und und wir alle verlieren eben auch. Unsere Schulden bei dieser Bank? Nein, das sind sowieso nur Scheinschulden, weil die Banken ja die Kredite weitgehend von der/den Staatsbank(en), also von uns allen(!), haben. Die Staatsbanken werfen ja diese Summen den Privatbaken für einen läppischen Zinssatz erst in den Rachen und eben diese Summen werden als Kredit erst an den Staat weitergegeben. Naja ein paar Multimillionäre und Millardäre sind auch dabei. Wo ist der Verlust für uns wenn die ein wenig ärmer werden? Steuern bezahlen die doch sowieso nicht!
    Geht die Privatbank eben um, dann wird nach geltendem Recht ein ganz normales Konkursverfahren eingeleitet und die betreffenden haben dann bitte Gerichtskostenvorschuss und Anwaltskosten zu tragen wie alle anderen auch! Im Resultat werden sämtliche Immobilien und sonstiges Vermögen der Banken gepfändet und gegebenenfalls aus der Konkursmasse eine Neue Bank ebenfalls als AG gegründet, das qualifizierte Personal in diese übernommen. Die Neuen Managerstellen werden öffentlich ausgeschrieben und es gibt eine Menge junger Nachwuchsbänker die sich gerne ihre Sporen verdienen wollen und nicht unbedingt zu den alteingesessenen Bankerdynastien gehören! Da sind eine Menge ehrgeiziger junger Leute dabei, die auch noch nicht in den Kungelseilschaften Mitglieder sind und mit 500000 Euro Einstiegsgehalt sicherlich nicht unzufrieden wären. Wenn die Jungs dann in ihren Job gut sind und uns, also der Gesellschaft, keinen Schaden machen, sollen sie gern auch soviel verdienen wie Herr Ackerman heute. Leistung muss sich lohnen! Murks aber ebenso!!!!
    Der Aufsichtsrat setzt sich aus qualifizierten Finanzfachleuten zusammen und die Kandidaten dazu stellen sich, zwecks Eignungsprüfung, einem Prüfungsausschuss von Finanzwissenschaftlern aus/von diversen Unis.
    Dazu nimmt der Staat einen Ãœberbrückungskredit (ca. 500Mrd.) bei der EZB auf und bringt somit staatliches Kapital als Startkapital in die neue(n) Bank(en) ein. Diese Bank(en) können dann auch neue Aktien emittieren die frei handelbar sind bzw. Interessenten die Aktien im Staatsbesitz erwerben. Mit den staatlich aufgewendeten Summen, die damit auch nicht höher wären als die des Bankenrettungschirmes, könnten die Einlagen von deutschen Sparern oder die Anlagen der Lebensversicherungen ebenso garantiert werden. Wobei dies möglicherweise billiger kommt als die bisherige Verfahrensweise. Gleichzeitig erhielt der Staat die normal zu entrichtenden Steuern und auf Grund seiner Beteiligungen die Ausschüttungen pro Aktienanteil auf den Nettogewinn. Wenn die Herren Anleger der alten Banken dann eben ein paar Milliarden verlieren, sollen sie die doch bei denen einklagen die sie verzockt haben. Das ist nicht das Problem der Gesellschaft! Der Anleger ist für sein Geschäft selbst verantwortlich und wenn ein Berater eine Oma abzockt, dann ist er mit Betrug dran! Die Justiz und Anwälte brauchen auch Arbeit und warum sollten die gratis arbeiten? Die verantwortlichen Zocker haben bis auf den H4 Satz mit allen Privatvermögen zu haften! Und den geben wir ihnen gern! Auch gleich eine schöne Warnung an ihre Nachfolger, die dann mit Sicherheit seriöser agieren werden.
    Die Schuldner wie z.B. Deutschland und aktuell Griechenland sind über eine Pleite der Zockervereine kein bisschen traurig. Und mit weniger Schulden haben wir auch ein schönes Wirtschaftswachstum zumindest binnenwirtschaftlich. Und eben dieses binnenwirtschaftliche Wachstum wird doch seitens vieler "Experten" gefordert!
    Nur schade das die saft- und kraftlosen, verlogenen Politkasper dazu nicht dem nötigen Mumm haben und deshalb müssen sie weg!
    Wir wollen doch eine gerechte Marktwirtschaft! Also müssen wir sie endlich auch machen! Und gerecht heisst eben, dass die Gesetze für alle, auch für die Grossverdiener, ebenso gleich gelten wie für alle anderen. Und nicht wie bisher das die eben manche sehr viel gleicher sind als alle anderen!
    Ein Kapitalist ohne Geld, ist wie ein Politnik ohne Beziehungen zum Geld!?


    MfG Icabaru