Schadensersatz für Streik ?

  • [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,686729,00.html]Streikpläne: Lufthansa droht Piloten mit Klage - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft[/url]


    Im Tarifkonflikt bei der Lufthansa wird die Zeit knapp: In zwei Wochen wollen die Piloten wieder streiken. Jetzt droht der Konzern seinen Angestellten mit einer Schadensersatzklage wegen der Kosten. Allein der Ausstand im Februar habe 48 Millionen Euro gekostet. ...


    ...
    Der Streik im Februar sei rechtswidrig gewesen, sagte Lauer. Den entstandenen Schaden bezifferte er auf 48 Millionen Euro. Mit einem weiteren Streik würde leicht die Grenze von hundert Millionen Euro überschritten. Den Schaden des ersten Streiks würde die Lufthansa dann von der Gewerkschaft einfordern. "Es geht nicht darum, die VC zu vernichten", sagte Lauer. Allerdings habe der Vorstand wegen der hohen Kosten möglicherweise keinen Ermessensspielraum mehr, ob er Klage einreiche oder nicht.



    was ist denn da los ?
    ich kann jetzt auf die schnelle nicht sagen, ober der streik wirklich rechtswidrig war, aber wenn es in diese richtung weitergehen soll kommt ein dickes problem auf die gewerkschaften zu.


    der finanzielle verlust der den arbeitgebern durch einen streik entsteht ist ja das originäre druckmittel mit dem die gewerkschaften ihre forderungen durchsetzen können.
    da sollte die lufthansa eben besser den forderungen nachgeben, anstatt so ein theater zu veranstalten.


    wenn wirklich die lufthansa im ganzen gefährded ist, dann werden auch die piloten 2 mal nachdenken.


    aber das darf nicht schule machen.


    bakunicus

  • Für die durch unzulässige Streiks entstandenen Schäden können Gewerkschaften haftbar gemacht werden. Theoretisch - praktisch durchgezogen wurde es noch nicht.


    Wozu auch: es würde wahrscheinlich die Gewerkschaft vernichten, nicht aber ihre Mitglieder. Und wenn die sich dann mit Haß im Bauch neu organisieren, wird diese Organisation unbequemer als die alte!


    Allzu ernst kann man diese Klagedrohungen also nicht nehmen.

  • Für die durch unzulässige Streiks entstandenen Schäden können Gewerkschaften haftbar gemacht werden. Theoretisch - praktisch durchgezogen wurde es noch nicht.
    Wozu auch: es würde wahrscheinlich die Gewerkschaft vernichten, nicht aber ihre Mitglieder. Und wenn die sich dann mit Haß im Bauch neu organisieren, wird diese Organisation unbequemer als die alte!
    Allzu ernst kann man diese Klagedrohungen also nicht nehmen.


    Abwarten, kommt noch. Zumal die Gewerkschaften sich äußerst erfolgreich selbst demontiert haben. Im Ernstfall werden wir uns dann via Internet per Proxy/VPN etc. organisieren müssen.
    Nachdem die 4. Gewalt, nämlich die Presse, ziemlich gleichgeschaltet ist, nimmt man sich gerade das Internet als letztes Instrument der freien Meinungsäußerung vor.

    Einmal editiert, zuletzt von olleOlaf () aus folgendem Grund: geschlampt

  • Streik ist ein legitimes Mittel des Arbeitskampfes und bei den explodierenden Preisen für jede Art von Energie heute absolut nötig. Jedes Unternehmen mit Verstand hat sich auch einen finanziellen Polster angelegt, um solchen Streiks ohne Verluste zu begegnen!

  • Streik ist ein legitimes Mittel des Arbeitskampfes und bei den explodierenden Preisen für jede Art von Energie heute absolut nötig. Jedes Unternehmen mit Verstand hat sich auch einen finanziellen Polster angelegt, um solchen Streiks ohne Verluste zu begegnen!


    Seit die von Schröder, Clement + Müntefehring eingeladenen Investoren (lt. Müntefehring: Heuschrecken) in der BRD wüten dürfen, haben die Unternehmen kein Finanzpolster mehr.
    Gestern Abend auf Phoenix: Kamingespräch mit Heiner Geisler.
    Mal sehen, ob ich das finde.

  • Seit die von Schröder, Clement + Müntefehring eingeladenen Investoren (lt. Müntefehring: Heuschrecken) in der BRD wüten dürfen, haben die Unternehmen kein Finanzpolster mehr.
    Gestern Abend auf Phoenix: Kamingespräch mit Heiner Geisler.
    Mal sehen, ob ich das finde.

    Nunja, Schröder hin, Clement her, die sind Vergangenheit und seit satten fünf Jahren hat die Agitatorin Merkel die Richtlinienkompetenz als Bundeskanzlerin und hätte genau dagegen etwas unternehmen können. Nur selbst ihr Spezi Köhler weiß es schon, Merkel regiert gar nicht, sondern nimmt nur die Vorteile dieses Amtes mit!

  • Nunja, Schröder hin, Clement her, die sind Vergangenheit und seit satten fünf Jahren hat die Agitatorin Merkel die Richtlinienkompetenz als Bundeskanzlerin und hätte genau dagegen etwas unternehmen können. Nur selbst ihr Spezi Köhler weiß es schon, Merkel regiert gar nicht, sondern nimmt nur die Vorteile dieses Amtes mit!


    Das ist aber doch genial, oder nicht?
    Es geht um Machterhalt.

  • Das ist aber doch genial, oder nicht?
    Es geht um Machterhalt.

    Ihr Amtseid war ein anderer:



    Zitat

    "Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe."

    Richter Hooooold. 50 Jahre für schweren Meineid!