Parteien unter der Lupe - Die Linke

  • Wirklich zufrieden mit der Politik ist offensichtlich kaum jemand.
    Politikverdrossenheit zieht seit Jahren durch's Land.


    Woran liegt's?
    Sind es die Parteiprogramme, die Politiker, oder beides?


    Darum würde ich gerne die einzelnen Parteien unter die Lupe nehmen und die Kritikpunkte sammeln.


    Einen starken, ja eigentlich den größten Widerstand, Abwehr und Vorurteile genießt die Linke. Sowohl von den Parteien, als auch vom Volk.


    Also lasst uns mal mit den Linken beginnen.


    Was sind die Hauptkritikpunkte der "Linke-Gegner"?
    Was sind die Hauptkriterien für die "Linke-Befürworter"?


    Hier eine Kurzfassung des Parteiprogramms:
    http://die-linke.de/partei/dok…rogrammatische_eckpunkte/



    TM, die meint, dass es auch in der Politik die Mischung macht

    Einmal editiert, zuletzt von That's me ()

  • Woran es liegt, kann ich dir auch ohne Parteiprogramm sagen, denn das ist meist nur ein Haufen aufgeschriebener Worte. Verdrossen macht die Politik der Parteien, die regieren oder zumindest an der Macht sind. Die Linke regiert nur in Berlin und Brandenburg mit, aber seit sie das macht, ist die Zahl der Skandale in etwa auf Null zurück gegangen.
    Die CDU war in Berlin immer mit einer Hand in der Kasse an der Macht, aber diese Zeiten sind vorbei. Berlin ist zwar keine reiche Stadt mehr wie zu den Zeiten der Berlinzulage, aber damit ist es eine ganz normale deutsche Stadt geworden.

  • Die Linke ist die Strafe der SPD für deren neoliberale Politik. Dafür, dass sie links geblinkt und rechts abgebogen ist. Die Strafe ist angemessen. Leider nützt sie den Geschädigten nichts. Das ist aber meistens so, bei den Opfern ^^


    Davon abgesehen, brauchen wir natürlich eine Partei die ehrlich auf der Seite der Arbeitnehmer steht.


  • zunächst einmal danke für den strang. hoffentlich kann er ein gewisses niveau halten.


    es dürfte niemanden hier überraschen, dass ich aus der sicht eines gegners der linkspartei schreibe ;) ...


    ich muss gleich los und habe auch keine lust auf grabenkämpfe um kleinigkeiten, daher nur mal der für mich wichtigste kritikpunkt:
    die linke hat keinen schimmer von wirtschaft.
    die propagierte staatliche kontrolle der wirtschaft hat noch nie ohne massiven druck durch militär oder andere staatsgewalten funktioniert, was mikroökonomisch bzw entscheidungstheoretisch völlig logische konsequenz ist.
    da ich weder in einer diktatur leben möchte, noch ein heruntergewirtschaftetes deutschland wiedersehen will (was sich nicht ausschließt *hust* ddr), kann ich die linkspartei nicht unterstützen.


    es gibt noch andere punkte, für die mir die zeit fehlt, schon obriger ist ja nicht vernünftig ausformuliert, aber ich hoffe es reicht um von allen nachvollzogen werden zu können, die es ernsthaft versuchen :)


    einen schönen tag euch und vermutlich bis heute abend.

  • zunächst einmal danke für den strang. hoffentlich kann er ein gewisses niveau halten.


    es dürfte niemanden hier überraschen, dass ich aus der sicht eines gegners der linkspartei schreibe ;) ...


    Das hoffe ich auch, bin da aber optimistisch.


    Es sind hier aus meiner Sicht insbesondere die Gegner gefragt. Schaut man sich die aktuelle Umfrage an, tut da ein bisschen Gegenwind ja ganz gut.


    TM, die meint, dass in Kontroversen Chancen liegen


  • Ganz ohne Grabenkämpfe - es gibt sicher eine menge Linke die keine Ahnung von Wirtschaft haben. Die gibt es auch in allen anderen Parteien. Ahnung von Wirtschaft - das ist ziemlich personenbezogen. Ich würde dazu einfach mal sagen, dass Sahra Wagenknecht mehr Ahnung von Wirtschaft in ihrem kleinen Finger hat, als Brüderle und Westerwelle zusammen.


    Das andere Argument ist ein herbeigezogenes. Die Linke redet keine Planwirtschaft und keinen totalitären Staat herbei. Gegen zu viel Privatisierung und private Kontrolle zu sein ist etwas anderes.

  • îmmer wenn man etwas privatisiert hat, wurde es für den bürger teurer.es gibt sachen, die gehören einfach nicht in private hand.
    z.b strom, gas
    wasserversorgung
    öffentliche verkehrsmittel
    post
    gesundheitssystem
    rente weg mit der riesterscheisse, ist ein faules ei

  • Wirklich zufrieden mit der Politik ist offensichtlich kaum jemand.
    Politikverdrossenheit zieht seit Jahren durch's Land.


    Woran liegt's?
    Sind es die Parteiprogramme, die Politiker, oder beides?


    Wundert es dich?
    das Problem sind sowohl Politiker als auch Parteiprogramme, wir haben keine charismatischen Politiker, keine Idealisten, nur überall dieselben Leute, die Arschkriecher und Duckmäuser, Feiglinge die nicht bereit sind für eine Idee auch mal die Widerwahl zu riskieren, sondern egal was sie tun hauptsache wiedergewählt werden sie. Wer die Zeche zahlt ist dabei egal solange sie ihren Arsch aus der Schusslinie kriegen.


    Klar ist die Politikverdrossenheit gross, denn egal wie oder was man wählt es sind die gleichen idioten nur mit anderem Farbenmantel drum rum.



    Darum würde ich gerne die einzelnen Parteien unter die Lupe nehmen und die Kritikpunkte sammeln.


    Eine gute Idee.



    Einen starken, ja eigentlich den größten Widerstand, Abwehr und Vorurteile genießt die Linke. Sowohl von den Parteien, als auch vom Volk.


    Naja den größten Widerstand genießt die NPD....aber das nur am Rande.



    Was sind die Hauptkritikpunkte der "Linke-Gegner"?


    1. Es sind Kommunisten (besonders im Westen, hochidealistische, deren Idealismus allerdings ins nicht durchsetzbare geht)


    2. Sie propagiert kaum verborgen die Umverteilung von oben nach unten, ohne zu akzeptieren das das eben net funktioniert.


    3. Abrüstungspolitik.




    Was sind die Hauptkriterien für die "Linke-Befürworter"?


    Für mich eigentlich das einzig sinnvolle Kriterium ist die Ideen die sie zu den Neuen Medien haben.


  • 1. ist eine Ãœbertreibung der rechten Propaganda


    2. Ein bisschen von oben nach unten wäre nach jahrelangem von unten nach oben doch auch mal nicht schlecht.


    3. Kann man dafür oder dagegen sein. Ist mir ziemlich wurscht. Aber mit Afghanistan hatten sie nunmal recht. Als einzige !



    Dass man den kommerzialisierten, gleichgeschalteten Medien mal was entgegen setzt, wäre wirklich zu begrüßen.

  • Gute Idee, TM! I like it! :thumbsup:


    Was sind die Hauptkritikpunkte der "Linke-Gegner"?
    Was sind die Hauptkriterien für die "Linke-Befürworter"?


    Das grundsätzliche Problem der Linken ist, dass sie ein wirres Sammelbecken verschiedener Richtungen ist. Es gibt in ihren Reihen Altkommis, sowie welche die den Kommunismus neu erfinden wollen, andere orientieren sich an die SPD alter Tage und einige richten den Blick nach vorne auf der Suche nach einem neuen System antikapitalistischer Art. Meine Sympathien für diese Partei beschränkt sich auf letztere Gruppierung.


    Aufgrund dieser Inhomogenität ist diese Partei derzeit definitiv nicht in der Lage die Bundesregierung zu stellen. Ihr Konzept ist ein schwammiger Spagat und lässt zu viele entscheidende Fragen offen. Natürlich, solange sie in der Opposition hocken müssen sie sich den Vorwurf gefallen lassen, eine reine Anti-Partei zu sein, aber dort sind sie momentan am besten aufgehoben. Eine Regierungsbeteiligung wäre wohl der Anfang vom Ende der Linken.


    Auf Landesebene sind sie aber manchmal durchaus wählbar. Man muss sich nur vorher mit den Kandidaten auseinandersetzen. Es kommt hin und wieder vor, dass man dabei an Leute gerät, die offen ehemalige blutige Militärdiktatoren mit rotem Anstrich glorifizieren oder mit kitschiger Ostalgie (aus dem Osten) bzw. realitätsferner kommunistischer Traumtänzereien (aus dem Westen) hausieren gehen.


    Die angesprochene fehlende wirtschaftliche Kompetenz sehe ich auch als Problem. Wahrscheinlich liegt es daran, dass fast alle die einen ökonomischen Bereich studiert haben die Uni mit einer neoliberalen Gehirnwäsche verlassen und sich somit in anderen Parteien einfinden. Das könnte sich aber irgendwann ändern, hoffe ich jedenfalls.


  • Nun, wie viel Ahnung die Neoliberalen von Wirtschaft haben, wird uns ja momentan beeindruckend vor Augen geführt.


    Aus der Krise nichts gelernt



    Zitat

    FINANZEN Trotz zahlreicher Warnungen vor einer vierten Phase der Finanzkrise endet die Frühjahrstagung von Weltbank und IWF ohne Fortschritte bei der Finanzmarktregulierung


    Und damit auch alles gut klappt, versucht man zu manipulieren:


    [ame=http://www.youtube.com/watch?v=y73okgoCvM4]Wirtschaftspropaganda in Schulen - Vermittlung von Botschaften durch PPP und Sponsoring[/ame]


    Zitat

    3sat, nano. Wie die Industrie nicht nur die Lehrmeinung im Schulunterricht beeinflusst, sondern auch die jungen Menschen bereits in der öffentlichen “Bildungsumgebung†Schule manipuliert. Mit langfristig angelegten Geschäftsstrategien (auch Win-Win-Situation genannt) und den Konzeptmitteln PPP “Public-Privat-Partnership†und Sponsoring, organisiert man hier eine zielgerichtete Erziehung im verarmten Bildungswesen des “Bildungsstandortes†Deutschland.


    Wir werden absichtlich immer weiter in den Ruin getrieben. Das ist Fakt! Die Krise ist nicht wie eine Grippewelle über den Ozean geschwappt, nein, sie wurde gerade unter Mitwirkung dieser verfehlten Politik in Szene gesetzt, um zur Aufrechterhaltung des Casinos auch noch den letzten Cent von den Ärmsten der Armen abzuquetschen! Und die Macher bedienen sich der Marionetten am Gängelband: Von Merkel über Westerwelli bis Schäuble und Co.! :thinking-020:


    Noch Fragen, Kienzle? :sifone:


  • Aber, aber Zippo,


    Du gibst hier schön das Bild wieder, welches man von neoliberaler Seite seit Jahren einzuhämmern versucht! Auch in der CDU gab und gibt es immer noch Menschen aus der Zeit, sowie der Neuzeit mit der Gesinnung von Nazis. Die CDU war damals geradezu ein Auffangbecken solcher, wenngleich die Gesinnung nicht auf der Stirn steht, aber man kann sie an der Machtpolitik und den Machtstrukturen klar erkennen. Die Ãœbermacht der neoliberal vereinnahmten Medien, die solche Dinge natürlich mit Vorlieb totschweigen und stattdessen auftragsgemäß die Verteufelung der Linken in großen Lettern propagieren, das müssten doch auch die einfachsten Menschen irgendwann in diesem unserem Lande mal merken. Oder?


    Wie steht es denn mit der Wirtschaftskompetenz der Neoliberalen?


    Sie haben uns seit den letzten 3 Jahrzehnten erzählt, wenn wir Maßhalten, dann werden neue Arbeitsplätze geschaffen und die Vorhandenen werden erhalten! Und sogar die Gewerkschaften haben brav mitgezogen!!! Macht es Dich nicht stutzig, dass immer genau das Gegenteil passierte? Während die Gewinne in der Zeit in ungeahnte Höhen schnellten, hatten die Arbeitnehmer stetig Reallohneinbußen! Ist Dir das nicht aufgefallen? Und seit Jahren krankt die Binnennachfrage! Woran kann das nur Liegen? An den üppig gestiegenen Gewinnen?


    Und das nennst Du nun Wirtschaftskompetenz? All das spiegelt doch nur wider, was Dir aus allen Mietmäulern eingehämmert wurde! Die wahnsinnige Wirtschaftskompetenz der Machthaber kann man nur im Kaffeesatzlesen erkennen! Sonst ist leider nichts übrig geblieben, vom Wirtschaftswunderland Deutschland! Die graviernde Verarmung nimmt auch in der Mittelschicht ihren Lauf, wenn wir diese unterklassigen Eliten weiter wählen!

  • Die CDU war damals geradezu ein Auffangbecken solcher, wenngleich die Gesinnung nicht auf der Stirn steht, aber man kann sie an der Machtpolitik und den Machtstrukturen klar erkennen.


    Was genau willst du damit sagen ?



    Die Ãœbermacht der neoliberal vereinnahmten Medien, die solche Dinge natürlich mit Vorlieb totschweigen und stattdessen auftragsgemäß die Verteufelung der Linken in großen Lettern propagieren, das müssten doch auch die einfachsten Menschen irgendwann in diesem unserem Lande mal merken.


    Also ganze ehrlich, die Linken haben auch nicht viel gutes auf die Beine gestellt, das was wir brauchen ist eine MISCHUNG aus beidem.



    eit den letzten 3 Jahrzehnten erzählt, wenn wir Maßhalten, dann werden neue Arbeitsplätze geschaffen und die Vorhandenen werden erhalten! Und sogar die Gewerkschaften haben brav mitgezogen!!! Macht es Dich nicht stutzig, dass immer genau das Gegenteil passierte? Während die Gewinne in der Zeit in ungeahnte Höhen schnellten, hatten die Arbeitnehmer stetig Reallohneinbußen! Ist Dir das nicht aufgefallen? Und seit Jahren krankt die Binnennachfrage! Woran kann das nur Liegen? An den üppig gestiegenen Gewinnen?


    Es gab und gibt eine generelle Fehlentwicklung was die umsetzung der Gewinne auf die löhne betrifft, aber ich denke kaum das das die Linke in angemessener Weise bekämpft.




    Und das nennst Du nun Wirtschaftskompetenz? All das spiegelt doch nur wider, was Dir aus allen Mietmäulern eingehämmert wurde!


    Das mit der Propaganda spielt sich aber in beide Richtung, in meiner Schulzeit konnte man die konservativen oder neutralen Lehrer an einer Hand abzählen, die meisten waren durch die Bank, Linke oder Kommunisten.



    Die graviernde Verarmung nimmt auch in der Mittelschicht ihren Lauf, wenn wir diese unterklassigen Eliten weiter wählen!


    Die verarmung der Mittelschicht nimmt dann ihren Lauf, wenn die Steuern erhöht werden um umzuverteilen.


  • immer wieder das geheule, das die steuern zu hoch sind noch vor 20 jahren wurde nie in frage gestellt das man nunmal steuern zahlen muss.wie will der staat ohne steuereinnahmen funktionieren?gerade die am lautesten nach steuererleichterungen brüllen, haben in der vergangenheit doch am meisten vom staat profitiert, ohne steuereinnahmen sähe das anders aus.


    also mal die schnauze halten.punkt, komma strich ....fertig ist das mondgesicht

  • immer wieder das geheule, das die steuern zu hoch sind noch vor 20 jahren wurde nie in frage gestellt das man nunmal steuern zahlen muss.


    Das man in den letzten 20 Jahren die Steuern auch raufgeschraubt hat weisst du nicht oder ?

  • Das man in den letzten 20 Jahren die Steuern auch raufgeschraubt hat weisst du nicht oder ?


    pappelapapp, früher hat man mehr steuern gezahlt unter kohl
    weitermachen

  • Wie ich TMs Idee aufgefasst habe, geht es in diesem Thread explizit um die Linkspartei und um nichts anderes. Irgendwelche CDU-FDP-Vergleiche haben hier nichts zu suchen. Ich habe einzig die Linke an sich bewertet und glaube mir, meine Kritik an anderen Parteien fällt mindestens genauso hart aus. Also, Johnny, Grabenkampfbrille ab und einen Gang runterschalten bitte.:wink5:


    Die Ãœbermacht der neoliberal vereinnahmten Medien, die solche Dinge natürlich mit Vorlieb totschweigen und stattdessen auftragsgemäß die Verteufelung der Linken in großen Lettern propagieren, das müssten doch auch die einfachsten Menschen irgendwann in diesem unserem Lande mal merken. Oder?


    Klar merke ich das und ich finde es auch nicht gerade nett, mir indirekt Naivität vorzuwerfen ohne das an einem konkreten Zitat festzumachen. Welche meiner Aussagen stören Dich denn?


    Und das nennst Du nun Wirtschaftskompetenz?


    Nö, tue ich überhaupt nicht. Bitte genauer lesen, ohne etwas hinzu zu dichten.


    Es ist doch so: Um volkwirtschaftliche Zusammenhänge detailliert zu begreifen, sollte man entweder VWL oder Wiwi studieren. Das machen aber vorwiegend Leute, die das derzeitige Wirtschaftssystem interessiert und nicht hinterfragen. Durch die neoliberale Grundphilosophie der Fakultäten geraten sie dann vollends in jene Ecke und sind für Ideen abseits der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik nicht zu haben.
    Bei der Linkspartei landen dann nur Ahnungslose mit der richtigen Idee, aber ohne klares Konzept. Diese Meinung habe ich nicht der BILD entnommen, sondern mir in TV-Talkrunden bilden können, in denen die Linksparteivertreter auf diesem Gebiet nichts Konkretes anbieten konnten.
    Dafür hat die Partei gute Ideen in Sozial- und Außenpolitik und hat vor allem den großen Vorteil, dass sie nicht von Lobbyisten kontrolliert wird.


    Was die Kompetenzen anderer Parteien angegeht, gehört in die jeweiligen Threads und hat nichts mit der Linken zu tun.

    Einmal editiert, zuletzt von Zippo ()

  • um volkswirtschaftliche zusammenhänge zu verstehn, braucht man nur seinen gesunden menschenverstand nutzen

  • Wirklich zufrieden mit der Politik ist offensichtlich kaum jemand.
    Politikverdrossenheit zieht seit Jahren durch's Land.


    Woran liegt's?
    Sind es die Parteiprogramme, die Politiker, oder beides?



    • Demokratie -> Kompromisse sind nötig -> Jeder ist unzufrieden
      Das muss so sein
    • Politik scheint/ist oft von irgendwelchen Lobbys gemacht
    • Mangelnde Transparenz
      manchmal nur aufgrund der Kompliziertheit der Materie, manchmal auch bewusste Heimlichtuerei
    • Inkompetenz bei manchen Entscheidungsträgern
      störend ist vor allem die medial zur schau gestellte Inkompetenz, ansonsten muss ein Politiker kein Experte sein, sondern nur so viel wissen, dass er sich von Experten beraten lassen kann.
    • Ahnungslosigkeit der Bevölkerung
      Die meisten haben von Politik zu wenig Ahnung.
    • Neid
    • Köpfe statt Themen im Wahlk(r)ampf
    • Fraktionsdenken statt selbstständigem Denken
      Parteien sind für mich eine Gefahr für die Demokratie, da sie die anzahl der herrschenden Meinungen auf 2-5 reduzieren.
    • Politik von Oben nach Unten
    • Wahlsystem



    Was sind die Hauptkritikpunkte der "Linke-Gegner"?


    • SED-Vergangenheit einiger Parteimitglieder
      kein valider Punkt in meinen Augen
    • Verfassungsfeindliche Haltung einiger Parteimitglieder (verfassungsfeindlich bin ich aber auch, da ich für die Abschaffung des Föderalismus bin, was nur mit einer neuen Verfassung möglich ist).
      Nicht verfassungsfeindlichkeit ist das Problem, sondern die Gewaltbereitschaft einiger
    • Der Name ist ungünstig gewählt... bei "Die Linke" muss ich an "Die Rechte" denken... Die Linken als das extreme Gegenstück zu den Rechten.
      Stimmt teilweise bei den extremeren sicher auch, aber nicht nur.
    • Wollen gar nicht regieren (bundesweit).
      Geht aber vielen anderen Politikern anderer Parteien genauso.
    • Forderungen sind zu extrem/nicht bezahlbar
      Wenn man 8€ Mindestlohn will, muss man halt leider 10€ fordern, damit es am Ende nach dem Kompromiss 7,99€ sind; für mich eher ein Vorteil der Linken
    • Sind gegen NATOund europäisches Verteidigungsbündnis
      Verteidigung muss erlaubt sein, je mehr mitmachen, desto günstiger wird es, desto mehr kann man für die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren





    Was sind die Hauptkriterien für die "Linke-Befürworter"?


    • Verstaatlichung
      Ich bin ein Befürworter von "mehr Staat". Privatisierung macht zwar nicht alles teurer, wie hier behauptet wurde, im Gegenteil, vieles wurde nach Ende der (Staats-)Monopole günstiger. Aber nur der Staat kann lückenlosen Service garantieren (siehe Versorgung von ländlichen Gebieten durch Post, Bahn,...). Ich bin daher für die Grundversorgung durch den Staat, bei freiem Wettbewerb.
    • Gegen gegenwärtige Einsätze der Bundeswehr
      Der "Kampf gegen den Terror" ist nicht militärisch zu gewinnen
    • Gerechteres Wirtschafts/Sozialsystem


    Ich bin zwar ein Freund der LINKEN (Auch wenn mans anhand der Zahl der Kriterien nicht denken mag), aber gewählt habe ich sie dann doch (noch) nicht.






  • Resete mal die Zeit um 30 Jahre, und ersetze das Wort Linke durch Grüne......... :cornut:


    greetz