Fuchsköder

  • Bei uns haben Garten- und Hühnerbesitzer Fuchsköder mit Gift ausgelegt. Ist so etwas statthaft und müssen da nicht Warnschilder aufgestellt werden?


    Wohlbemerkt - die Füchse sollen vergiftet werden nicht geimpft.


    Ich als Hundehalter und Tierfreund bin stinkesauer auf diese Menschen.


    Wenn ein Fuchs sein Essen auf dem Silbertablett serviert bekommt schlägt er natürlich zu. Die Hühner und Gänse sind nie eingesperrt.


    Störtebeker, die es feige findet wenn Tiere vergiftet werden.



  • Warnschilder müssten aufgestellt werden, wenn es sich um Giftfallen handelt. Andere Tiere z.B. Hunde könnten den Köder ebenso fressen.



  • Du solltest Dich einmal bei Deiner Gemeindeverwaltung erkundigen. Manchmal ist das sogar deren Sache bzw. müssen solche Aktivitäten auch genehmigt sein.

  • Du solltest Dich einmal bei Deiner Gemeindeverwaltung erkundigen. Manchmal ist das sogar deren Sache bzw. müssen solche Aktivitäten auch genehmigt sein.


    Darf man Füchse überhaupt vergiften? Müssen die nicht vom Jäger geschossen werden?


    Mich macht es wütend, dass die Geflügelbesitzer ihre Tiere nachts nicht einsperren. Mit vergifteten Ködern dann dem Hühnerdieb zu Leibe rücken ist auch nicht die feine Art. Zumal sich nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch Kinder mit dem Zeug vergiften können.


    Morgen werde ich bei unserem Ordnungsamt vorstellig werden.


    Störtebeker, die sich für das Leben von Tieren einsetzt.

  • Darf man Füchse überhaupt vergiften? Müssen die nicht vom Jäger geschossen werden?



    Ich bin kein Fachmann in solchen Dingen, komme aber vom Land und kenne die eine oder andere rechtliche Gepflogenheit in ähnlichen Dingen. Deshalb vermute ich eher, dass das nicht erlaubt ist, es sei denn, die Kommune ordnet es an. Dann ist alles drum herum aber meist deren Aufgabe, auch die Beschilderung.



  • Ich habe selbst einen Garten in einer menschenfernen Gegend. Wenn man Tiere dort hat, dann möchte man sie auch schützen, ob die notwendigen Maßnahmen nun erlaubt sind oder nicht. Das hat nicht in erster Linie wirtschaftliche Gründe. Tiere, die man (vor allem aus privaten und nicht gewerblichen Gründen) aufzieht, zu denen hat man meist eine sehr innige Beziehung, auch wenn man sie irgendwann dem Messer ausliefert. Tiere wie Füchse, wenn sie dort auftauchen, reißen zuweilen eines der Tiere. Das ist kein schöner Anblick, vor allem, wenn man seine Tiere liebt.

  • Ich bin kein Fachmann in solchen Dingen, komme aber vom Land und kenne die eine oder andere rechtliche Gepflogenheit in ähnlichen Dingen. Deshalb vermute ich eher, dass das nicht erlaubt ist, es sei denn, die Kommune ordnet es an. Dann ist alles drum herum aber meist deren Aufgabe, auch die Beschilderung.


    Werde mal nachher unseren Schwiegersohn fragen. Der ist Landwirt. Nur ist er jetzt noch bei der Arbeit.


    Dennoch - wer gibt den Menschen das Recht über Leben und Tod zu entscheiden?


    Störtebeker, die stinkesauer ist.

  • Ich habe selbst einen Garten in einer menschenfernen Gegend. Wenn man Tiere dort hat, dann möchte man sie auch schützen, ob die notwendigen Maßnahmen nun erlaubt sind oder nicht. Das hat nicht in erster Linie wirtschaftliche Gründe. Tiere, die man (vor allem aus privaten und nicht gewerblichen Gründen) aufzieht, zu denen hat man meist eine sehr innige Beziehung, auch wenn man sie irgendwann dem Messer ausliefert. Tiere wie Füchse, wenn sie dort auftauchen, reißen zuweilen eines der Tiere. Das ist kein schöner Anblick, vor allem, wenn man seine Tiere liebt.



    Alles recht und gut, aber der Mensch hat auch die Pflicht seine Tiere zu schützen und zwar in dem er die Tiere Nachts einsperrt und nicht frei laufen lässt.


    Würdest du ein Wienerschnitzel oder ein saftiges Steak ablehnen wenn ich es dir auf dem Silbertablett servieren würde? Glaube - Nein.


    Störtebeker, die noch immer sauer ist.

  • Werde mal nachher unseren Schwiegersohn fragen. Der ist Landwirt. Nur ist er jetzt noch bei der Arbeit.

    Dennoch - wer gibt den Menschen das Recht über Leben und Tod zu entscheiden?

    Störtebeker, die stinkesauer ist.



    .....übertreibe mal nicht. Füchse sind Ãœberträger der Tollwut. Wenn die ein kleines Kind kratzen oder gar beissen, dann kann das Kleine daran sterben.
    Selbst Erwachsene können an Tollwut sterben.

    Der Fuchs ist ein Kulturfolger, befindet sich in bester Gesundheit und seine Population hat, wie auch die der Wildschweine enorm zugenommen.

    Gründe sind:

    Im positiven Bereich: Besserer Umweltschutz

    Im negativen Bereich: Die Erschwerung, einen Jagdschein zu erwerben, weil parallel dazu die Waffengesetze verschärft wurden.

    Die Auswirkungen sind eine Fuchsplage, die hohen materiellen Schaden anrichtet.

    Wat mut, dat mut.
    Wie man bei euch im Norden sagt.

  • Alles recht und gut, aber der Mensch hat auch die Pflicht seine Tiere zu schützen und zwar in dem er die Tiere Nachts einsperrt und nicht frei laufen lässt.



    In vielen Fällen am Land sind die Verhältnisse aber nicht so, dass wenn man seine Tiere scheinbar einsperrt, sie Tieren, von denen sie gerne vernascht werden, völlig unzugänglich sind. Es gibt z.B. auch vergleichsweise kleine Nager, die Hühner reißen.


  • Du hast nicht alles gelesen: lies mal meinen Post von 18:13 Uhr.


    Des weiteren - Füchse kommen nachts und da sind keine Kinder in Gefahr. Die sind dann nämlich im Bett. Auch geht es um Seuchenschutz - wird ein Fuchs vergiftet, dann verendet er irgendwo auf weiter Flur. Somit liegt sein Kadaver umher und gefährdet die Umwelt.


    Wenn schon Hege, dann bitte durch einen Jäger mit Ausbildung


    P.S. Ich befinde mich nicht im Norden. Ich wohne in Süddeutschland.


    Störtebeker

  • In vielen Fällen am Land sind die Verhältnisse aber nicht so, dass wenn man seine Tiere scheinbar einsperrt, sie Tieren, von denen sie gerne vernascht werden, völlig unzugänglich sind. Es gibt z.B. auch vergleichsweise kleine Nager, die Hühner reißen.


    Du sprichst von Mardern oder? Ein Hühnerzücher, der nicht weit von besagten Gartenbesitzern entfernt seine Hühner hält hat noch kein Huhn durch Marder oder Fuchs verloren und warum? Er macht jeden Abend den Stall dicht. Das nenne ich Tierschutz!


    Störtebeker



  • Wurde gelesen und reflektiert.
    Der Jagdschein IST eine Ausbildung, mit dem du sehr wohl, bei Fehlverhalten mit einem Bein im Gefängnis stehst- Was richtig ist !

    Dachte halt: Störtebeker - du kämst aus dem Norden - Sorry

    :iagree:

  • Das Problem ist nunmal, dass der natürliche Feind des Fuchses im Laufe der Verstädterung und somit auch zum Schutz des Menschen hier ausgemerzt wurde. Nun haben wir, wegen prächtiger Bedingungen für den Fuchs, eine entsprechende Ãœberpopulation des schönen roten Jägers.

    Ich verstehe die Freigabe zur gezielten Populationsdezimierung durch ausgebildete Jäger. Aber alle anderen sollten ihre Flossen davonlassen und ihren "humanen" Teil dazu beitragen, dass die Opferzahlen ds Geflügels nicht so hoch werden. Hier kein Gift auszulegen, sondern das Geflügel nachts einzusperren.

    Wenn man sich als saftiger Happen blutend ins Meer begibt, muss man sich auch nicht wundern, wenn man von Hai angeknabbert wird.

    Das ist eben das, was Stötebeker mit dem Silbertablett meint.

  • Du sprichst von Mardern oder? Ein Hühnerzücher, der nicht weit von besagten Gartenbesitzern entfernt seine Hühner hält hat noch kein Huhn durch Marder oder Fuchs verloren und warum? Er macht jeden Abend den Stall dicht. Das nenne ich Tierschutz!

    Störtebeker



    Ich habe schon mehere Hühner durch Marder verloren.
    Und auch durch füchse.
    Die Tiere werden nicht nur nachts gerissen, man ist ja nicht dauernd bei ihnen.
    Mein Garten liegt neben einem Wald, ich hab sogar schon einen Zaun über dem Auslauf der Hühner gezogen, weil auch Habichte in der Nähe ihr Nest bauen. Wenn das Gehege nicht direkt im Ort ist, kommt hinzu, dass die Investition, die nötig wäre, um die Tiere "legal" gegen Raubtiere zu schützen, in keinem Verhältnis steht. Aber, sei getrost, ich lege kein Gift, verstehe das aber.

  • Stell Dir mal vor, es handle sich nicht um Füchse, die Hühner reißen, sondern um Wölfe, die Kinder anfallen und es gäbe keine legale Möglichkeit, dagegen vorzugehn. Was würdest Du tun? Ein Fremder kann in einem Hühnerstall derselben Rasse keines der Tiere unterscheiden, der Besitzer kennt jedes seiner Tiere, all seine Macken usw. das Schlachten eines solchen Tieres ist ein beinahe heiliger Akt für die meisten Besitzer. Kannste mir glauben. Das fällt schwer.

  • Stell Dir mal vor, es handle sich nicht um Füchse, die Hühner reißen, sondern um Wölfe, die Kinder anfallen und es gäbe keine legale Möglichkeit, dagegen vorzugehn. Was würdest Du tun?



    Man sorgt dafür, dass der Wolf die Kinder nicht anfallen kann und Punkt. Man vergiftet das Tier aber nicht und schießt es auch nicht einfach über den Haufen. Wir sollten froh sein, dass die Tiere ihren alten Lebensraum wieder zurückerobern.

  • Man sorgt dafür, dass der Wolf die Kinder nicht anfallen kann und Punkt. Man vergiftet das Tier aber nicht und schießt es auch nicht einfach über den Haufen. Wir sollten froh sein, dass die Tiere ihren alten Lebensraum wieder zurückerobern.




    Was meinst Du, warum Du heute lebst, warum sich der Mensch durchgesetzt hat?
    Durch vorgetäuschte Romantik?

  • Was meinst Du, warum Du heute lebst, warum sich der Mensch durchgesetzt hat?


    Das ist eine Sache die nicht nachvollziehbar ist - ist doch der Mensch das dümmste Glied hier auf Erden.


    Störtebeker