Saudi Arabien wird moderner

  • Nach einem neuen beschluss dürfen die feuerwehr leute auch "Mädchen" aus einen brenenden Haus retten.


    Im jahre 2002 lies die Saudische Polizei, 15 kleine mädchen nicht aus einer brennende schule raus da sie nicht religiös korrekt angezogen waren und sind dabei umgekommen .GAZETEVATAN.COM


    Nach diesen vorfällen hat man beschlossen das man in notsituatonen auch frauen retten darf.


    Diese entscheidung ist sehr positiv finde ich und zeigt wie fortschritlich doch die saudis sind:thumbsup:
    Die Türkei sollte es als ein beispiel nehmen.

  • Früher als man uns zu "Anti-Kommunisten" erzogen hatte dachten wir Kommunisten sind wie Bestien denen man alle brutalen und unmenschlichen Dinge zukäme. Alle Nachrichten von den "Unsrigen" nahmen wir blind hin. Das waren Verräter, Terroristen, Terroristenunterstützer. Das waren Wesen ohne jede Moral oder MItgefühl. Das Volk das "nichts verstand" war wie eine Herde und alles andere oder differente hiess es waren "Käufliche", denen man eh nicht vertrauen könne. Sogar amnestie international war in unseren Augen "kommunistisch unterwandert".


    Dem Nachricht oben istdurchweg unglaubwürdig. Denn auch die Wahhabiten kennen "Zwänge heben Gebote auf" und das ist gar nicht unbekannt, z.B. wenn jemand sich ausziehen muss um operiert zu werden usw. Ferner die "Begründung" " In jedem anderen Land der Welt wäre dies eine Selbstverständlichkeit." ist keine Begründung vor allem für Wahhabiten nicht. Und deswegen taucht dieser Satz bestimmt nicht in den "Anordnungen" auf.
    "Augenzeugen hatten damals berichtet, die Religionspolizisten hätten ..." Zum ein mal eins der Nachrichten gehört keine solche Sätze nehmen wie "Man sagte..." "Es wird behauptet...." usw. usw. ohne einen Ross und Reiter zu nennen.
    Wieso macht man kein Interwiev mit dem Chef der Feuerwehr in Saudi-Arabien?


    Worauf ich hinaus will ist ist die Struktur des Feindbilderzeugung und psychologische Beeinflussung durch Medien.
    Ich bin der letzte der Wahhabiten verteidigen würde. Mir geht es nur um die Darstellungsweise der Medien.

  • Im jahre 2002 lies die Saudische Polizei, 15 kleine mädchen nicht aus einer brennende schule raus da sie nicht religiös korrekt angezogen waren und sind dabei umgekommen .GAZETEVATAN.COM

    Es ist im Ergebnis neutral:
    wären sie religiös korrekt gekleidet gewesen, wären sie vermutlich wegen der hinderlichen Kleidung verbrannt.



  • mal ganz ehrlich ...


    die rettung von mädchen aus einem brennenden haus ist eine selbstverständlichkeit wohl seit dem menschen in häusern wohnen.


    der begriff "modern" ist eine zumutung in diesem zusammenhang ...



    gruß baku

  • mal ganz ehrlich ...




    gruß baku


    Auch mal ehrlich .....
    Das Frauen nicht Autofahren dürfen ist doch gar nicht sooo schlecht.:smilielol5::weg:
    Ab und zu denken Muslime wirklich weiter.

  • Auch mal ehrlich .....
    Das Frauen nicht Autofahren dürfen ist doch gar nicht sooo schlecht.:smilielol5::weg:
    Ab und zu denken Muslime wirklich weiter.


    Falsch, nicht Muslime sondern Araber :biggrin:


    Ich kann es auch nicht so recht glauben, dass die Saudis die kleinen Mädchen nicht gerettet haben. Falls dies wirklich so ist, wie es geschildert wird, ist das ein Armutszeugnis für die saudische Gesellschaft. Eigentlich ist es ekelhaft und absolut unmenschlich! Ich kann es mir ehrlich gesagt kaum vorstellen.

  • Falsch, nicht Muslime sondern Araber :biggrin:


    Ich kann es auch nicht so recht glauben, dass die Saudis die kleinen Mädchen nicht gerettet haben. Falls dies wirklich so ist, wie es geschildert wird, ist das ein Armutszeugnis für die saudische Gesellschaft. Eigentlich ist es ekelhaft und absolut unmenschlich! Ich kann es mir ehrlich gesagt kaum vorstellen.


    Deswegen ist die Türkei laizistisch aber manchen gefällt das nicht :turk2:

  • Passt dazu:


    Interview mit Ulrike FreitagSaudi-Arabien - ein Königreich im Wandel?




    "Saudi-Arabien: Ein Königreich im Wandel?" heißt ein Sammelband, der von der Direktorin des Zentrums Moderner Orient in Berlin, Ulrike Freitag, herausgegeben wurde und die politischen Veränderungen der saudischen Monarchie vorstellt. Mit Ulrike Freitag sprach Anne Allmeling.


    [URL='javascript:popup('/image.php?url=/files/468/4690/source_4bf16be611498_ZMO_Freitag.jpg',%20'ImageWindow',%20'toolbar=no,menubar=no,location=no,scrollbars=no,resizable=no,width=1772,height=1177');'][/URL]
    [URL='javascript:popup('/image.php?url=/files/468/4690/source_4bf16be611498_ZMO_Freitag.jpg',%20'ImageWindow',%20'toolbar=no,menubar=no,location=no,scrollbars=no,resizable=no,width=1772,height=1177');'][/URL] Die Nahost-Historikerin Ulrike Freitag ist Professorin für Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Seit 2002 leitet sie das Zentrum Moderner Orient in Berlin. Frau Freitag, warum das Fragezeichen in Ihrem Buchtitel? Befindet sich Saudi-Arabien nicht im Wandel?


    Ulrike Freitag: Doch, es gibt sehr viele Bereiche, die sich in Saudi-Arabien in den letzten 15 Jahren sehr tiefgehend geändert haben, aber es gibt natürlich auch Bereiche, in denen das Land in für viele sehr frustrierende Weise stagniert. Letzteres gilt vor allem für den Bereich der grundsätzlichen politischen Organisation. Es handelt sich hier um eine Monarchie, um eine nicht-demokratisch verfasste Monarchie, und hieran hat sich relativ wenig verändert, obwohl es ursprünglich durchaus auch in der Gesellschaft Demokratisierungserwartungen und -hoffnungen gab, insbesondere nachdem der gegenwärtige König Abdallah die Macht übernommen hat.


    Der gilt ja auch als relativ reformfreudig. In welchen Bereichen macht sich denn der Wandel in Saudi-Arabien besonders stark bemerkbar?


    Freitag: Der Wandel findet sich in verschiedenen Bereichen: Beispielsweise gab es im Bereich der Wirtschaft große Anstrengungen, eine verlässlichere Politik für externe Investitionen zu schaffen. Das ist eng verbunden mit der Saudi Arabian General Investment Agency und dem Projekt, das diese verfolgt hat, ökonomische Städte, die ausländische Investitionen anziehen sollten, zu schaffen.


    Man findet einen solchen Wandel auch beispielsweise im Bildungswesen. In Deutschland und international ging letztes Jahr durch die Presse die Gründung der King Abdallah University for Science and Technology, die nicht nur eine internationale Spitzenuniversität im Bereich der Naturwissenschaften sein soll, sondern, und das ist für Saudi-Arabien vollkommen neu, eben auch gemischt-geschlechtlich unterrichtet.


    [URL='javascript:popup('/image.php?url=/files/468/4690/source_4bf16ceb71205_Ulrike_Freitag_Buchcover.jpg',%20'ImageWindow',%20'toolbar=no,menubar=no,location=no,scrollbars=no,resizable=no,width=244,height=330');'][/URL]
    [URL='javascript:popup('/image.php?url=/files/468/4690/source_4bf16ceb71205_Ulrike_Freitag_Buchcover.jpg',%20'ImageWindow',%20'toolbar=no,menubar=no,location=no,scrollbars=no,resizable=no,width=244,height=330');'][/URL] Tiefe Einblicke in die facettenreichen und widersprüchlichen Veränderungsprozesse der saudischen Gesellschaft: "Saudi-Arabien - Ein Königreich im Wandel", herausgegeben von Ulrike Freitag Man findet aber auch in allgemeinen Bereichen einen starken Wandel: Beispielsweise hat die Berufstätigkeit der Frauen stark zugenommen. Und auch die Frage insgesamt, welche gesellschaftliche Rolle Frauen spielen sollen, wird sehr stark diskutiert. Man kann Verschiebungen wahrnehmen zwischen dem Einfluss der Religionsgelehrten und dem Einfluss der Technokraten, die den König beraten.


    Es sind aber eben, und das ist das Wichtige, Reformen, die sehr stark von oben initiiert werden, auch wenn es hier natürlich eine relativ komplizierte und schwer durchschaubare Interaktion gibt zwischen dem, was man vielleicht als Zivilgesellschaft im weiteren Sinn bezeichnen könnte, und dem Herrscherhaus.


    Sie sind ja im Zuge Ihrer Recherchen selbst auch nach Saudi-Arabien gereist. Was hat Sie persönlich am meisten überrascht?


    Freitag: Ursprünglich hat mich am meisten überrascht, dass Saudi-Arabien in vielerlei Hinsicht ein arabisches Land war wie viele andere. Von außen hat man ja in der Tat das Gefühl, dass es ein sehr geschlossenes Land ist und auch eine sehr geschlossene Gesellschaft.


    Mein Eindruck war, dass – jedenfalls wenn man die Sprache beherrscht – sich doch sehr viele Bereiche erschließen und gar nicht so anders sind als in vielen anderen arabischen Ländern und auch teilweise noch die Züge eines Entwicklungslandes tragen, was man ja möglicherweise auch bei dem Ölreichtum gar nicht unbedingt erwarten würde.


    Das heißt, der Gegensatz von Tradition und Moderne in der Gesellschaft wird wahrgenommen und auch debattiert?


    Freitag: Ja, und das ist eben auch eine der weiteren Wandlungen der letzten Jahre, dass im Bereich dessen, was in den Zeitungen auch vor Ort diskutiert werden kann, dass dieser Bereich zugenommen hat. Man kann sehr viel offener schreiben. Es schreiben inzwischen auch Frauen in den Zeitungen. Das hat natürlich auch etwas mit dem Druck zu tun, der durch das Internet entstanden ist.


    Was sind das für Themen, über die jetzt geschrieben wird?


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    [URL='javascript:popup('/image.php?url=/files/468/4690/source_4bf16ba086655_Geschaeftsfrauen_Saudi_Arabien.jpg',%20'ImageWindow',%20'toolbar=no,menubar=no,location=no,scrollbars=no,resizable=no,width=330,height=244');'][/URL] Wahrnnehmbare Verschiebungen: Die Berufstätigkeit der Frauen in Saudi-Arabien hat deutlich zugenommen. Auch wird über die Rolle der Frau in der Gesellschaft heute stärker diskutiert als zuvor, meint Ulrike Freitag. Freitag: Es wird diskutiert über Korruption, über Drogen, es wird diskutiert über die Zukunft der saudischen Gesellschaft und die gewünschten zukünftigen Entwicklungen, wobei da eben sehr unterschiedliche Positionen aufeinanderprallen, aber sie prallen jetzt eben öffentlich aufeinander, und das ist das Spannende daran. Das ist ja in vielen arabischen Ländern mit der gelenkten Presse nicht so sehr der Fall, und auch in Saudi-Arabien war es lange nicht der Fall.


    Es gibt natürlich noch immer rote Linien, die nicht überschritten werden dürfen, insbesondere direkte Kritik am König ist natürlich nicht zugelassen. Es gibt auch einen großen Wandel im Bereich der Literatur, die sich sehr stark belebt hat. Gerade das Phänomen, dass sehr viele junge Frauen Romane verfassen, in denen dann auch sehr viele Tabu-Themen angesprochen werden, ist ein weiteres Zeichen für diese wachsende Offenheit.


    Allerdings werden solche Bücher noch überwiegend im Ausland publiziert und kommen dann eher über die Buchmesse, das Internet oder eben den Buchimport, der aber dann nicht zur Vermarktung im Lande führt.


    Interview: Anne Allmeling


    © Deutsche Welle 2010


    Qantara.de - Saudi-Arabien - ein Königreich im Wandel?

  • Deswegen ist die Türkei laizistisch aber manchen gefällt das nicht :turk2:


    Ich denke diese ur-saudische Einstellung hat mit dem Islam so wie ich ihn kennengelernt habe überhaupt nichts zu tun. Und ja, Gott sei Dank ist die Türkei überhaupt nicht geeignet, mit Saudi-Arabien verglichen zu werden. Einzig und allein die Religion verbindet uns und nicht einmal da haben wir besonders viele Berührungspunkte.


    Es muss wohl die absolut dumme und rückständige Weltsicht der saudischen Königsfamilie sein, die mit ihren Menschen derart bestialisch umgeht.

  • Deswegen ist die Türkei laizistisch aber manchen gefällt das nicht :turk2:


    Hier ein Vergleich der MEldungen aus jedem Brand in Saudi-Arabien. Kritischer als man denkt.


    TP: Die toten Mädchen von Mekka


    Zitat

    "Bei einem Feuer in einer Mädchenschule in Mekka sind nach saudi-arabischen Medienberichten 15 Mädchen ums Leben gekommen. 50 Menschen wurden am Montag bei dem Brand, der eine Massenpanik unter den Jugendlichen auslöste, verletzt. Wie die Zeitung 'Saudi Gazette' am Dienstag meldete, waren die 835 Schülerinnen und 55 Lehrer nach Ausbruch des Feuers am Vortag massenweise in das Treppenhaus des vierstöckigen Gebäudes geflüchtet. Nach dem Sturz einiger Mädchen seien viele der Flüchtenden verletzt oder zu Tode getrampelt worden. Andere der Opfer seien aus den Fenstern des brennenden Hauses gesprungen."
    Dies ist die gesamte erste dpa-Meldung vom 12. März.

  • Diese Geschichte, dass Religionswächter in Saudi-Arabien bei einem Brand nur dürftig bekleidete Mädchen wieder zurück in das Feuer geschickt haben, habe ich desöfteren gehört. Ich dachte, die Meldung wäre wahr.
    Im Grunde habe ich das gemacht, was ich sonst selten tue, einer Nachricht einfach so zu trauen.
    Stimmt die Geschichte jetzt nicht?

  • Diese Geschichte, dass Religionswächter in Saudi-Arabien bei einem Brand nur dürftig bekleidete Mädchen wieder zurück in das Feuer geschickt haben, habe ich desöfteren gehört. Ich dachte, die Meldung wäre wahr.
    Im Grunde habe ich das gemacht, was ich sonst selten tue, einer Nachricht einfach so zu trauen.
    Stimmt die Geschichte jetzt nicht?


    Kann ich mir kaum vorstellen, denn wie Abendstern schon sagte, auch in Saudi Arabien heben "Zwänge Gebote auf" und auch dort schickt man keine Mädchen ins Feuer auch wenn aus dem Land, besonders von den Religionsgelehrten und der Religionspolizei dort unvergleichlich viel Mist kommt.


    Ok, habe schnell gegoogelt und einen "seriösen" Artikel gefunden der mir widerspricht.
    Jeder bildet sich bitte seine eigene Meinung:


    http://news.bbc.co.uk/2/hi/1874471.stm

  • Kann ich mir kaum vorstellen, denn wie Abendstern schon sagte, auch in Saudi Arabien heben "Zwänge Gebote auf" und auch dort schickt man keine Mädchen ins Feuer auch wenn aus dem Land, besonders von den Religionsgelehrten und der Religionspolizei dort unvergleichlich viel Mist kommt.


    Vielleicht können wir das im Laufe des Threads aufklären.
    Würde mich wirklich interessieren, besonders deswegen, weil ich voller Hass war, als die Nachricht gelesen habe. Das würde ich gerne korrigiert haben.
    Aber dann bekomm ich Hass auf die, die solche Lügen verbreiten.
    Ein Teufelskreis.

  • Hier ein Vergleich der MEldungen aus jedem Brand in Saudi-Arabien. Kritischer als man denkt.


    TP: Die toten Mädchen von Mekka


    Versuchst du etwa den text zu manupulieren :lol:


    hier ist der rest was bestätigt das es doch so wahr .


  • Wer so eine schwachsinnige Geschichte glaubt, der ist nicht mehr zu retten. Dass es von der Vatan kommt sagt eigentlich schon alles....

  • Deswegen ist die Türkei laizistisch aber manchen gefällt das nicht :turk2:


    In diesem Fall auch noch den Laizismus hineinzuziehen ist wirklich unnötig. Was hat das jetzt mit der Staatsform zu tun?

  • Wer so eine schwachsinnige Geschichte glaubt, der ist nicht mehr zu retten. Dass es von der Vatan kommt sagt eigentlich schon alles....


    Nicht nur von der Vatan.


    Was nicht sein darf, kann nicht sein;)

  • Ich denke diese ur-saudische Einstellung hat mit dem Islam so wie ich ihn kennengelernt habe überhaupt nichts zu tun. Und ja, Gott sei Dank ist die Türkei überhaupt nicht geeignet, mit Saudi-Arabien verglichen zu werden. Einzig und allein die Religion verbindet uns und nicht einmal da haben wir besonders viele Berührungspunkte.


    Es muss wohl die absolut dumme und rückständige Weltsicht der saudischen Königsfamilie sein, die mit ihren Menschen derart bestialisch umgeht.


    Saudische Königsfamilie die nicht viel vom Saudischem Volk hält, sondern Marionetten von "anderen Leuten" sind.

  • Das würde ein wahrer Gläubiger doch nie tun! Wahrheit ist das höchste Gut im Islam..... ist doch so, oder? :shocked:


    Ja so ist es. Aber das ein Gläubiger es NIE NIE NIE tun würde ist vollkommen unlogisch. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. ;)