Politik und Wirtschaft: Seitenwechsel mit Problemen?

  • Der Typ war als Ministerpräsident schon grenzwertig, ich verstehe gar nicht, wie ein Konzern von einigermaßen Ruf so jemand einstellen konnte, man hätte wissen müssen, dass er es nicht packt!


    Nein, wussten Sie nicht. Nur eine einzige, erfolgreiche Mitfahrgelegenheit neben Angie in ein hochdemokratisches Land wie China, ne evtl. Beteiligung Schlands an einer der Blatter Festspiele und er kennt den Korrupti von irgendeiner Pinkelpause her, ne geschenkte Zigarre von Wladi generiert einen Anruf, egal, nur ein einziger dieser Mitnahmeeffekte und die verlogene Branche hätte ihn als brutalstgenialen Macher gefeiert.

  • Nein, wussten Sie nicht. Nur eine einzige, erfolgreiche Mitfahrgelegenheit neben Angie in ein hochdemokratisches Land wie China, ne evtl. Beteiligung Schlands an einer der Blatter Festspiele und er kennt den Korrupti von irgendeiner Pinkelpause her, ne geschenkte Zigarre von Wladi generiert einen Anruf, egal, nur ein einziger dieser Mitnahmeeffekte und die verlogene Branche hätte ihn als brutalstgenialen Macher gefeiert.


    Vielleicht hast Du ja Recht, nur als anständiger Normalbürger sieht man die Dinge eben doch anders!


  • Wenn Politiker nur 5 Finger sehen gehen sie in der Regel von mindestens 8 aus . Die 3 anderen Finger stecken dann in der Hosentasche und 2 als Reserve in der Gesäß - Tasche mit Joker :cornut:



    Naja , der Koch war es gewohnt in der Politik wie ein Politnix Fürst schwer herum zu schwadronieren , und der Typ hat vieles an die Wand gefahren aber ohne Politische Konsequenzen , denn er wurde immer wieder gewählt .
    Absolut unverständlich zwar , aber vielleicht haben die Hessischen Wähler vorher noch ein Bad im Weinfass genommen bevor sie zur Wahl gingen um diesen Politnix wieder zu wählen .


    Nun ist der Koch in die Bau Wirtschaft gegangen ( Was von Haus aus auch für Fachleute mit Ahnung als schwieg ist so ein Konzern zu managen in der Größenordnung ) , und wollte den / sein Polit Manager Stil da so weiter führen ( gelernt ist gelernt ) .
    Nur so ein Konzern nimmt * Gegen die Wand fahren in Mio. Höhe einem Manager sehr übel * Und dann wehen andere Winde .


    Mit Koch ist alles gründlich in die Hose gegangen und Brutalst möglichst gescheitert , wie man lesen kann und war ja auch nicht weiter verwunderlich .


    Also wurde Koch gefeuert , zwar mit weicher € Landung aber immerhin , gefeuert ist gefeuert .


    Bei Koch wird das ab perlen wie Regentropfen an seinem Politnix Neopren Anzug . ( gelernt ist gelernt) .


    Also wenn der nochmal in die Politik zurück will und von Merkel noch geholt wird , sag ich mal , muß was Grotten schief in diesem Land laufen .


    Dazu noch ein netter Artikel zum Abgesang von Politiker und Wirtschaft , das is nix gut , eher ein Desaster wie immer .:lol:


    der Link : http://www.zeit.de/2014/33/roland-koch-bilfinger-wechsel


    Mensch Koch , schreib ein Kochbuch , Zeit und viel Geld haste ja auf deine letzten Rentner Tage , das machen alle , als Zeitvertreib . :joker:


    BB

  • heute gibt es den klassiker deluxe: ehemaliger gesundheitsminister bahr wechselt in den vorstand der allianz PKV - da darf doch die frage gestellt werden, für welche erwiesenen gefälligkeiten dem ex-minister gedankt wird....



    ein ausgewiesener versicherungsfachmann ist er jedenfalls nicht.
    langjährige erfahrung in dem bereich kann er auch nicht wirklich vorweisen und als "alten hasen" in sachen konzernleitung dürfte er auch nicht gelten...
    was also macht seine "kompetenz" tatsächlich aus? anders gefragt: welchen deal erfüllt die allianz ihrerseits für welche gegenleistug aus ministertagen?

  • heute gibt es den klassiker deluxe: ehemaliger gesundheitsminister bahr wechselt in den vorstand der allianz PKV - da darf doch die frage gestellt werden, für welche erwiesenen gefälligkeiten dem ex-minister gedankt wird....


    ein ausgewiesener versicherungsfachmann ist er jedenfalls nicht.
    langjährige erfahrung in dem bereich kann er auch nicht wirklich vorweisen und als "alten hasen" in sachen konzernleitung dürfte er auch nicht gelten...
    was also macht seine "kompetenz" tatsächlich aus? anders gefragt: welchen deal erfüllt die allianz ihrerseits für welche gegenleistung aus ministertagen?


    Das fragt man sich in der Tat. Und man fragt es sich auch bei Schleswig-Holsteins Ex-Innenminister Andreas Breitner, der am Donnerstag vergangener Woche überraschend das Handtuch warf und - simsalabim! - bereits im kommenden Mai in den Vorstand des Verbandes Norddeutscher Wohnungsunternehmen einsteigt.
    Natürlich hagelt es Kritik auch an Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD), der binnen kürzester Zeit seines zweiten Kabinettsmitglieds verlustig ging. Aber was die Genossen zusätzlich erbost, ist die gekonnte Verquickung von Breitners ehemaligem mit seinem künftigen Aufgabengebiet.


    Zitat

    Völlig überraschend hat Schleswig-Holsteins Innenminister Andreas Breitner (SPD) am Donnerstagabend seinen Rücktritt erklärt. Der 47-Jährige, der auch für die politischen Bereiche Wohnungsbau und Integration zuständig war, wechselt nach eigenen Angaben in sieben Monaten in die Vorstandsetage des Verbandes Norddeutscher Wohnungsunternehmen. Breitner legt auch sein Amt als stellvertretender Landesvorsitzender der SPD nieder. (...)



    http://www.tagesspiegel.de/pol…as-breitner/10757192.html


    Begründet hat er das Aufgeben seines Ministerpostens übrigens damit, dass er mehr Zeit für seine Familie haben wolle. Jetzt. Ganz plötzlich. Nach Jahren in der Politik .. :out:

    Einmal editiert, zuletzt von A0067 () aus folgendem Grund: +es

  • Die Gas Gerd Schröder Manie ist ausgebrochen .....

    ..... der Pannenminister Pofalla geht zur Bahn, ..... der Bahr als letzter Gesundheitsminister der Gelb-Schwarz Koalition von Merkel der Politiker, der für die Wähler absolut gesundheitspolitische miese Taten vollbracht hat.
    Jetzt wechselt er ausgerechnet zu der allseits beliebten Allianz in den Vorstand, damit das übel riechende Auffangbecken der ehemaligen Regierungsmitglieder vollends überschwappt.


    Die Karenzzeit ist der Politikerkaste so egal, wie es der Allianz nicht in den Sinn kommt, durch ihre Versicherungsnehmer Geschädigte nach Recht und Gesetz Wiedergutmachung auszuzahlen.


    Wann kommt endlich die SPD auf den Trichter, wie in der Schweiz einen Volksentscheid durch zu führen, damit die Zweiklassenbehandlung durch die PKV aufhört. Wir wollen die gesetzliche Krankenversicherung, damit eine Gleichbehandlung der Patienten Alltag wird.


    Der Bahr hat damit seiner am Boden liegenden Partei hoffentlich den letzten Tritt ins Nirwana verpasst.


    BB

  • ...............Wann kommt endlich die SPD auf den Trichter, wie in der Schweiz einen Volksentscheid durch zu führen, damit die Zweiklassenbehandlung durch die PKV aufhört. Wir wollen die gesetzliche Krankenversicherung, damit eine Gleichbehandlung der Patienten Alltag wird............................BB


    Dazu fehlt der SPD die Mehrheit und wenn sie sie hätte, wäre ihre Angst vor der Meinung des Volkes so groß, dass sie, wie bisher, jeden Volksentscheid auf Bundesebene verhindern würde. Zudem ist der Volksentscheid in der Schweiz auch zugunsten der Mehrklassenmedizin ausgegangen, also weit entfernt davon, eine vernünftige gesetzliche Krankenversicherung für alle zu begründen. Korrekt wäre es, die ganzen Wasserköpfe des Medizinunwesens zu eliminieren und jedem Bürger umfassend sozial zu versichern und zwar beitragsfrei aus Steuermitteln finanziert.

  • heute können wir nachlesen, welche gefälligkeiten ex-gesundheitsminister daniel bahr in seiner amtszeit der privaten versicherungswirtschaft erwiesen hat:
    http://www.spiegel.de/wirtscha…rofitierten-a-994510.html
    ich denke, es ist nur fair, dass ihm dafür gedankt wird. er hat zwar keine ahnung vom versicherungsvertrieb, aber das ist garnicht nötig, jeder vorstand hat seine assis und abteilungsleiter. in ein paar jahren wird bahr für seine geleisteten dienste abgefunden sein und der platz könnte für einen nachfolger frei werden ....

    Einmal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • ein ausgewiesener versicherungsfachmann ist er jedenfalls nicht.


    Wiki meint:
    [...] absolvierte er von 1996 bis 1998 eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Dresdner Bank in Schwerin und Hamburg. Ab dem Wintersemester 1998/99 studierte er Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) in Münster und schloss mit einem Bachelor of Science (BSc) ab. Ein berufsbegleitendes Business-Management-Studium mit Schwerpunkt International Health Care and Hospital Management, ebenfalls an der WWU, schloss er neben seiner politischen Arbeit 2008 als Master of Business Administration (MBA) ab.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Bahr


    So fachfremd scheint er mir für den Posten dann auch nicht zu sein.


    Und dass er als Lobbyist künftige FDP-Minister beeinflussen soll,.... können wir wohl auch ausschließen.

  • Wiki meint:
    [...] absolvierte er von 1996 bis 1998 eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Dresdner Bank in Schwerin und Hamburg. Ab dem Wintersemester 1998/99 studierte er Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) in Münster und schloss mit einem Bachelor of Science (BSc) ab. Ein berufsbegleitendes Business-Management-Studium mit Schwerpunkt International Health Care and Hospital Management, ebenfalls an der WWU, schloss er neben seiner politischen Arbeit 2008 als Master of Business Administration (MBA) ab.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Bahr


    So fachfremd scheint er mir für den Posten dann auch nicht zu sein.


    Und dass er als Lobbyist künftige FDP-Minister beeinflussen soll,.... können wir wohl auch ausschließen.



    das hat kaum berührungsflächen mit den kompetenzanforderungen, denen sich ein tatsächlich agierender, aktiver vertriebsvorstand pkv in der zu bekleidenden position konfrontiert sieht. mit gerade 37, ohne jede aktive branchenerfahrung, ausgestattet mit keinerlei vorkenntnissen im operativen versicherungs- oder vertriebsgeschäft...
    tatsächlich hat der mann seit seiner lehre ja garkeine praktische erfahrung in irgendeiner operativen jobausübung, abgesehen vom ministerdasein, während dessen er auf die arbeit seiner beamten zurück gegriffen hat.
    der mann weiss doch garnicht, wie die arbeit und die verschiedenen anforderungsprofile auf den verschiedenen ebenen - ausserhalb eine behörde - tatsächlich in der praxis aussehen. wie soll es möglich sein, diesen anspruchsvollen job, so er denn auch tatsächlich ausgefüllt wird, ohne jede eigene praktische vertriebserfahrung den standardanforderungen entsprechend zu erledigen?
    und seine absolvierte ausbildung ist angesichts der originären anforderungen der aufgabe eines vertriebsvorstandes so sachfremd, als hätte er gebäudemanagement mit nebenfach großküchenbetriebslehre studiert.
    nach dem, was ich lese, ist das als versorgungsposten einzuordnen. ein dankeschön für bereits geleistete dienste lese ich aus der sache heraus. die arbeit machen vermutlich seine fußtruppen, die bereits eingenordet sein dürften.

    13 Mal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • (...)


    So fachfremd scheint er mir für den Posten dann auch nicht zu sein.


    Und dass er als Lobbyist künftige FDP-Minister beeinflussen soll,.... können wir wohl auch ausschließen.


    Karl, selbst wenn Du das so siehst und ihn für einschlägig qualifiziert hältst: das ist völlig egal vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Herr Bahr noch nicht mal ein Jahr nach Ausscheiden aus einer politischen Spitzenposition in einen Bereich wechselt, für den er als Minister mit zuständig war. Findest Du das nicht etwas eigentümlich?


    Bitte bedenke zum Beispiel, dass Otto Normalunternehmer, der sich aus welchen Gründen auch immer von seiner Firma oder erklecklichen Beteiligungen trennt und sie an einen Konkurrenten verscherbelt, im Verkaufsvertrag üblicherweise mit knüppelharten Konkurrenzausschlussklauseln bedacht wird. Auf Deutsch: der darf sich über einen längeren Zeitraum - fünf bis zehn Jahre oder sogar noch länger - nicht auf dem gleichen oder einem gleichgearteten Geschäftsfeld betätigen und/oder unter der Firmenbezeichnung auftreten, die er selbst bis dato verwendet hat.
    Im Zweifel beides. So viel zu Spielregeln in der freien Wirtschaft, eine bestimmte Betriebsgröße etc. pp. vorausgesetzt.


    Bei Beamten gibt es übrigens auch eine Wartefrist. Christian Homburg, Geschäftsführer von Transparency International Deutschland, sprach bei einem aktuellen Interview im ZDF-Morgenmagazin von fünf Jahren.


    http://www.zdf.de/ZDFmediathek…r-Politikerwechsel-noetig


    Und das soll ausgerechnet für politische Spitzenkräfte nicht gelten?


    Once again: Organisationen wie Lobbycontrol fordern lediglich eine berufliche Karenzzeit von drei Jahren, wenn Politiker geschmeidig-elegant in die Wirtschaft hinübergleiten. Das halte ich für angemessen und sachgerecht. Ganz mal abgesehen davon, dass es Unternehmen wie die Allianz, die DB und so weiter ungemein putzt, wenn Leute wie Bahr oder Pofalla auf deren oder auch externen Veranstaltungen u.a. als "Bundesminister a.D." reüssieren. Das ist inklusive der mitgebrachten Kontakte Gold wert. Aber das wusste ja auch schon Gazprom.


    ps Ach, übrigens, wer den Karenzzeit-Appell von Lobbycontrol unterschreiben will und es noch nicht gemacht hat, wird hier fündig: https://www.lobbycontrol.de/20…litiker-karenzzeit-jetzt/

    Einmal editiert, zuletzt von A0067 () aus folgendem Grund: tippfehler