Euer größter Traum


  • Das ist einfach nur gail. Vom ersten bis zum letzten Satz.


    Ja, es braucht ne Menge Mut, die Brücken hinter sich abzubrechen und woanders neu anzufangen. Aber manchmal braucht es mehr Mut, da zu bleiben und sein Ding hier durchzuziehen. Vielleicht garnicht mal so sehr Mut, vielleicht reicht Rückgrat, ich weiß es nicht. Aber wie es aussieht, kann man dennoch seine Träume vergessen. Oder vielleicht deswegen, ich weiß es nicht.


    Aber soooo gut, sich wieder zu erinnern - ich bin immer noch am surfen, tauche in Bilder und Erinnerungen, in Träume, Vorstellungen und Möglichkeiten ein und dann erinnert man sich an das Klassenzimmer, das man einst so gefürchtet hat und ist einfach nur glücklich, all die Erfahrungen gemacht und soviel draus gelernt zu haben und da sitzen zu können, um auf den Wellen der Gefühle durch die Landschaften zu surfen und vor sich hinzuträumen. Gerade wenn ein Traum in Vergessenheit geraten ist, lebt er manchmal umso bunter wieder auf. Und das Wissen, dass es ein Traum ist, macht das Ganze unglaublich stressfrei :)))

  • Doch, dir glaub ich das.


    Danke easy, wie immer gut formuliert.
    Bis zum trauirgen Ende.

    Wir alle haben hier aber vergessen zu erwähnen was unsere Träume in RL verwandelt. Das sind die,die daran teilhaben, sie mitträumen.
    Freunde, Frauen, Kinder.

    Ein Traum, den man nicht teilen kann, der ist nicht komplett. :cornut:

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  • Doch, dir glaub ich das.
    Es braucht eine Menge Mut, wie du einfach auszusteigen und in ein fremdes Land zu gehen. Ohne die Sprache zu sprechen, die Gepflogenheiten zu kennen oder zu ahnen, was einen in der Fremde erwartet. Die Welt ist spannend und riesengroß, doch viele erstarren in ihrer Perspektivlosigkeit, und wagen aus Angst nicht den Schritt über die eigenen Grenzen hinwegzuschauen.


    Wir haben nur ein Leben und das stopfen wir voll mit Regeln, mit Ekitetten, mit Engstirnigkeit, mit einem vorgezeichneten Lebenslauf. Schule, Ausbildung, dann bis 65 arbeiten, danach ist man froh, gesund genug zu sein, um sich vielleicht auf sich selbst zu konzentrieren.
    Um das beschissene Haus streiten sich schon die verzogenen Kinder, für das du dein ganzes Leben gearbeitet hast, deine Rente reicht gerade mal dafür aus, um dich mit dem nötigsten zu versorgen und die Träume, die du hattest, sind verblasst und nur noch schemenhafte alberne Vorstellungen eines alten Mannes, und du fragst dich, wozu das Ganze gut war.
    Was war mit den Pinguinen am Südpol, mit denen du um die Wette laufen, was ist mit dem Berg, den du besteigen, den Indianern am Amazonas, mit denen du am Lagerfeuer sitzen, dem Pferd, mit das du in der Dämmerung am Strand reiten, dem Segelschiff, mit das du am Ozean segeln und dem Wald in Kanada, durch den du wandern wolltest.
    Aber Hauptsache der Rasen ist gemäht und der Bilderrahmen mit dem Abschiedsbrief der Firma, für das du 45 Jahre lang gearbeitet hast, hängt gerade an der Wand.


    Wenn der Tod kommt bereut man die Risiken die man im Leben nicht eingegangen ist.
    Ich glaube Zenon auch und deine Worte Easy, drücken das aus was ich auch denke.


    Ich hatte nie einen Traum, ich lebte, arbeitete, funktionierte so wie es verlangt wurde. Ich wollte nur glücklich sein.
    Heute lebe ich einen Traum den ich nie träumte, bin glücklich und das alles nur, weil ich eine Entscheidung getroffen habe, die fast über meine Kräfte ging. Aber diese eine Entscheidung führte mich dorthin wo ich jetzt bin.

  • Mein Traum ist in einer Welt wie Pandora zu leben.


    Jaaaaa, ich weiß, hier ist nieman blau... aber im Ernst, für mich ist Pandora das Paradies. Unnu können doch alle lachen.:tongue:

  • Ich nicht - aber ich weiß auch, dass das ne echte Gratwanderung ist.
    Ich hätt nu ein Problem damit, auf Bäumen zu leben - und ne Menge anderer Leute auch.


    Das Problem dabei ist nämlich, dass auf der einen Seite Na´vi ohne Technik und auf der anderen Mensch mit Technik steht. Das weckt die Vorstellung, dass Mensch mit Technik bös ist. Aber so ist es ja nicht und ja: Ich weiß, dass du das weißt. Ich schreibs trotzdem:


    Technik und Fortschritt ist genauso wenig schlecht wie das Messer, mit dem man ein Brot streichen - aber auch verletzen und töten kann. Es geht eben nicht gegen Technik und Fortschritt, sondern gegen die Motivation und Gier, mit der Technik und Fortschritt missbraucht wird.


    Wenn du dir nu zwei Matritzen nimmst - eine mit dem Bewusstsein vom Leben der Na´vi und sie mit Fortschritt und technischen Hilfen vereinst, DANN haste den Traum, den du wirklich träumst. Ich weiß das - und du weißt es auch.


    Zieh alle widernatürlichen Regelwerke ab und bringe sie auf den natürlichen Ursprung, dann kannst du Technik und Fortschritt nutzen, ohne befürchten zu müssen, dass Gier und Verständnislosigkeit über die Achtung vor Leben und Natur die Ãœberhand gewinnen.


    Aber aufn Baum kriegste mich nicht - watt wären das Kletteraktionen um aufs Klo zu kommen.... - nenee, in meinem Alter ist man dankbar, wenns Töpfchen net gar zu weit weg is und im Winter net so kalt, dass einem sonstwatt abfriert.
    Aber das Bewusstsein und die Achtung vor dem Leben der Na´vi hätt ich schon ganz gern auch hier. Dann könnts echt noch was werden. Ganz ohne blau werden zu müssen.

  • als Kind hatte ich schon einen Traum, ich wollte Jane sein im Jungel und mit Tarzan leben.:tongue:

  • So?


    [ame=http://www.youtube.com/watch?v=P0aXY2pM2sA]YouTube - Toy-Box - Tarzan & Jane[/ame]

  • ... träume nachts ganze filme und fortsetzungsromane zusammen... aber ich erinnere mich tags darauf kaum noch daran. ich glaube beinahe, ich führe nachts ein weiteres leben in einem parallelen universum...:biggrin:


    tagsüber habe ich es nicht so mit träumen.
    ich setze mir ziele und erreiche sie ...


    unerfüllte träume würden mir nur die kraft nehmen.


    ziele dagegen geben kraft.
    einige ziele sind noch weiter entfernt und ich muss noch etliche stufen auf meiner lebensleiter klettern, bevor ich sie konkret in angriff nehmen kann, andere sind schon erreicht und bilden die grundlage dafür...


    ich höre oft menschen über ihre träume sprechen und davon, wie das wäre, wenn....
    das ist eine vorgehensweise, die eher hinderlich ist.
    wer sich mit zieldefinition und zielerreichungsstrategien beschäftigt, stellt schnell den wesentlichen mangel fest, der darin steckt: träume werden in der überwiegenden zahl der fälle unerfüllte sehnsüchte bleiben, während der andere weg dazu führt, sie erst in (etappen-)ziele zu zerlegen und dann wirklichkeit werden zu lassen ....
    ich träume also nachts und am tag verfolge ich ziele, die meine vorstellungen/visionen realität werden lassen.


    :first::thumbsup::banana75::lurk5:


    mein größter traum ist also auch kein ziel, denn ich werde vermutlich nicht erreichen, was ich nur träume. ewiges leben, losgelöst von physischer existenz.

    4 Mal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • [...]
    mein größter traum ist also auch kein ziel, denn ich werde vermutlich nicht erreichen, was ich nur träume. ewiges leben, losgelöst von physischer existenz.


    Befreit von Schmerz und Todesangst.
    Dadurch aber führt jede Zielsetzung und in ihrer Folge alle daran gehängten Zielsetzungen sowie alle Kleinzielsetzungen zum Erreichen einer Großzielsetzung zu der einen persönlichen Schicksalszielsetzung des letzten Stündleins.
    Ich kann mich nicht dagegen wehren. Bei allen Zielen, die ich verfolge, halte ich immer mal wieder inne, und komm ein bißchen runter. Dann ist Träumen oftmals nicht das schlechteste.



  • Träume.
    Die in der Schlafphase sind hier gemeint.
    War es Sonne, die sich Jane geträumt hatte?

    Als ich so etwa 6 Jahre war gab es diese Tibor Hefte (Familie von Tarzan, Neffe mindestens). Und ich habe doch tatsächlich eine zeitlang Nacht für Nacht den Dschungel durchstreift. In Fortsetzungen. Der Traum begann immer mit dem letzten Abenteuer des letzeten Tibor Traums. Meiner Fortzetzung des Comics, ich hätte das aufschreiben sollen. Great nights!
    Ein Psychologe würde sagen "Weltflucht", aber offensichtlich brauchte ich diese private Welt. Irgendwann war das dann vorbei, kein Dschungel mehr.
    Aaaargh, die Schachträume kamen. Harte Partien :yesnod:

    Aber das ist nicht die Art von Traum, um dem es in diesem thread geht.

    Und prom, von Träumen wissen wir im Jetzt nicht ob sie unerfüllt bleiben.
    Deshalb träumen wir sie ja.
    Ãœber diese Träume bestimmen wir auch Richtungen in unserem Leben.
    Das macht schon Sinn. :wink5:

    Einmal editiert, zuletzt von zenoncroco ()

  • eine menschliche Eigenart , Träumen ist schön , hu . Aufwachen ist etwas anderes heute nähmlich boing , nun gut


  • ... du hast das zitat zu früh abgebrochen, der rest ist aber ok - für mich ohnehin. jeder so, wie es gefällt.


    ich mache aus dem was du "träume" nennst "vision" und zerlege sie in machbare schritte, die ich "ziele" nenne...


    wenn am ende jeder bekommt, was er/sie/es will und kann, ist alles gut.


    falls aus den träumen des einen oder der anderen aber einmal wieder nichts geworden ist, könnte es daran liegen, das sie nicht ernst genommen worden sind... denn es waren ja "nur träume"....:smilewinkgrin:

  • ... du hast das zitat zu früh abgebrochen, der rest ist aber ok - für mich ohnehin. jeder so, wie es gefällt.



    Geschah nicht mit Absicht.

    Und shit, jetzt habe ich schon wieder das wichtigste aus deinem Beitrag herausgeschnitten. Aber der steht ja über uns und jeder kann scrollen.

    Täume = Vision= der Weg

    Das hast du gut gesagt. :wink5:

  • eine menschliche Eigenart , Träumen ist schön , hu . Aufwachen ist etwas anderes heute nähmlich boing , nun gut



    BB; correct me if I am wrong, okay.
    Es geht hier nicht um "Weltflucht", auch Träume müssen erarbeitet werden.
    Only nothing comes from nothing.
    Hoch mit dem Arsch! :yesnod: