Was Deutschland vom Euro hat

  • 4. Stefan Homburg © Leibniz Universität Hannover
    ist Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen an der Leibniz Universität Hannover.
    (...)


    ist Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und Mitglied des Sachverständigenrats.



    "


    6. Wolfgang Franz

    "Die Perspektiven für die Euro-Zone hängen entscheidend davon ab, ob die richtigen Lehren aus der Krise gezogen werden. Unmittelbar erforderlich ist ein Konsolidierungspakt aller betroffenen Länder.



    Ein Konsolidierungspakt aller betroffenen Länder? Wider völlig illusorisches wie nutzloses Geschwätz! Wissen sie nicht, das ein solcher Beschluss einstimmig gefasst werden muss? Schon allein deshalb ist ein solcher Pakt komplett illusorisch! Und falls er doch zustande kommt, dann nur mit jeder Menge wachsweicher Kompromisse! Selbstverständlich ist ein solcher Pakt immer ein politischer Kompromiss, das weiss jeder vernünftige Mensch! Aber solche kompromisse haben bis dato immer bedeutet, das die zu zahlen haben die effektiv arbeiten und mühvoll Geld verdienen! Ein Konsolidierungspakt ist nur dann einer, wenn diejenigen welch zu konsolidieren sind sich vor allen selbst konsolidieren können und müssen! Dabei sind solche Wirtschaftsweisen wie sie ganz besonders gefragt, also müssen sie zuerst sich persönlich dort engagieren und den Bankrotteuren Ökonomie beibringen, anstatt uns zu erklären noch mehr für immer weniger Lohn zu arbeiten! Also wann sehen wir den ersten "Wirtschaftsweisen" in Athen bei einer Lehrunterweisung für die dortigen Wirtschaftspolitiker?




    Dazu gehören verbindliche Ausgabenpfade für die nächsten Jahre, um die Neuverschuldung zurückzufahren, und automatisch einsetzende Sanktionen wie beispielsweise Steuererhöhungen bei Fehlverhalten.




    Interessant! Verbindliche Ausgabenpfade? Wer bestimmt bzw. definiert die denn? Die jeweilige Regierung ihre Aussage gewiss nicht. Etwa Brüssel? Oder per Beschluss der EU-Parlamentes? Da können wir auch gleich sämtlich nationalen und regionalen Parlamente einsparen? Alles regelt die EU zentral? Und extrem gefährlich automatisch einsetzende Sanktionen ohne Gesetzesbeschlüsse?? Da sind wir aber ganz schnell bei einer absoluten Diktatur. Passt allerdings zu ihrer Funktion. Was es dazu sonst noch zu sagen gibt lasse ich besser, sonst werde ich noch gesperrt!




    Auf mittlere Sicht muss der Stabilitäts- und Wachstumspakt wieder entscheidend gehärtet werden."



    Zuerst müssen vor allen die Begriffe "Stabilität" und "Wachstum" neu definiert werden! Die bis dato gültige Definition, nämlich ihre, hat sich als unzureichend erwiesen und führt langfristig in den Abgrund. Haben die Wirtschaftsweisen schon einmal vernünftig darüber nachgedacht, oder haben sie das bie ihrem gehalt nicht mehr nötig?





    7. Gustav Horn


    "Auch in zehn Jahren wird es den Euro noch geben. Allerdings wird man sich dann vielleicht darüber mokieren, mit welcher Ignoranz die europäische Wirtschaftspolitik den ersten Stresstest anging.



    Nur Ignoranz? Nein. sondern gepaart mit Dilletantismus! Und wo ist die Ursachenanalyse? Die Immobilienkrise in den USA? Das man in Europa und speziell in Deutschland schon viele Jahre lang diesen Crash schrittweise herbeiregiert hat, steht gar nicht zur Debatte und gleich gar nicht die Fehler die man eigentlich damit erkennen muss? Und wie ist das mit Konsequenzen aus diesen Fehlern? Die Fehler welcher das deutsche Volk vor 80 Jahren gemacht hat, werden im heute noch vorgehalten! Und wie ist es mit den Fehlern welche die Politniks in Berlin und Leute wie Sie in den letzten 15 Jahren gemmacht haben. Wir alle sollen aus unserer Geschichte lernen wird uns immer wieder vorgehalten! Und was lernen sie bitte aus ihrer Ökonomiegeschichte? Gar nichts! Ausser den immer neu hergepredigten Gummiphrasen haben sie gar nichts gelernt!




    Mit panischem Sparen den Euro zu retten, erwies sich als so hilfreich wie Feuer mit Öl zu löschen, da die europäische Konjunktur im Gegensatz zur asiatischen und US-amerikanischen abstürzte.




    Nicht panisches sondern falsches(!) Sparen würgt die Konjunktur ab. Ab mit einer einer weltweiten Ãœberkapazität bei z.B. der Autoproduktion kann man keine Konjunktur ankurbeln, weil kein ausreichender Absatz da ist! Man kann aber die Konkunktur ankurbeln, wenn man sich um neue Produktideen und Technologieentwicklung kümmert, anstatt Autokäufe massiv zu subventionieren. Nur braucht es dazu ein paar mehr Ideen als Fusionsmeiler zu entwickeln die doch niemals wirtschaftlich funktionieren können! Die einzige Idee welche die Eliten dazu haben ist, dass das Volk wegen minderwertigen Intelligenzniveaus keine haben kann!
    Im weiterem lassen sie die Frage offen, wie bei später boomender Konjunktur die damit zwangsläufig erhöhten Zins und Tilgungsmittell aufgebracht werden sollen! Klar dann verdienen Leute wie Sie und die multinationale gesllschaften noch weit mehr! Nur die welche an der Werkbank oder sonstwo richtig arbeiten, dürfen auch dann noch mehr Steuern zahlen diese Lasten zu finanzieren. Sie können sich diese Art von Konjunktur sonstwohin stecken!




    Die Krise wurde verschärft, der Euro stand auf der Kippe.
    Aber dann kam man auf die Idee, eine europaweit antizyklische Konjunkturpolitik zu betreiben, bei der erst nach Festigung des Aufschwungs konsolidiert wurde. Und der Euro wurde gerettet."


    Wieder nur eine nutzlose Wald- und Wiesenaussage. Von Leuten ihrer Gehaltsklasse erwarten wir, konkrete Vorschläge! Und zwar solche die Hand und Fuss haben und Resultate erwrten lassen. Aber keine Kungeleien mit der Politik und Lobbyisten! genau solche konkreten Vorschläge wollen wir in der Zeitung lesen und nicht solch nutzloses Gelaber!


    MfG Icabaru


    Fortsetzung morgen

    Einmal editiert, zuletzt von Firtina () aus folgendem Grund: Bitte auf Copyright achten und kopierte Beitrage mit Quellen markieren

  • Politik und Euro kann man nicht trennen, denn der Euro ist eine Erfindung der Politik.


    Nu sag bloss....



    Ansonsten gilt auch hier: Du hast Recht und ich meine Ruhe! ;)


    Eigentlich nicht, aber man sieht bei dir wiedermal das Feindbilder und Sündenböcke offenbar nicht gerne hinterfragt werden.


  • Ja das hat sie wirklich prima und perfekt geschafft! Die Frage ist nur mit welcher Absicht und auf wessen Druck das so schnell geschehen ist.


    Hm ich tippe auf tatkräftige Hilfe aus Washington.



    [I]Was bitte heisst das? Ein besseres(?) Maastricht zieht auch einen besseren(!!) Lissabonvertrag nach sich! Oder wollen sie etwa ein besseres Maastricht auf der Grundlage des grottenschlechten Lissabonvertrages gestalten, der seinerseits unter anderem auf dem schlechteren(?) Maastricht basiert?


    einen "besseren" weil weitgehenderen Lissabonvertrag braucht es sowieso früher oder später.



    In allen Insolvenzverfahren der Welt, gleich unter welcher Rechtsornung(!), müssen die Gläubiger Verluste hinnehmen. Wer konkret sollte in der von Ihnen geforderten Insolvenzordnung diese Kosten tragen?


    Tja, dann hätte man die Investmentbanken mit windigen Geschäften nicht so gross werden lassen dürfen...
    Ãœbrigens, Bailouts gibts auch in Amerika zwischen bundesstaaten und dem Staat selber.



    Sehr richtig, aber nur dann wenn die Geldverdiener nicht durch die Hintertür nationalstaatlicher Gesetzgebung für die Verluste der "systemrelevanten" Geldvernichter zur Kasse gebeten werden!


    Genau, was aber da als erstes stehen muss ist eine Zerschlagung der momentanen Banken und eine Trennung des Geschäftes von Investmentbanken und von Sparkonto-banken.



    [I] Also wann sehen wir den ersten "Wirtschaftsweisen" in Athen bei einer Lehrunterweisung für die dortigen Wirtschaftspolitiker?


    Gar nicht wäre am besten, wir geben der EZB eingriffsbefugnisse und die machen das bequem von Frankfurt aus.



    Interessant! Verbindliche Ausgabenpfade? Wer bestimmt bzw. definiert die denn? Die jeweilige Regierung ihre Aussage gewiss nicht. Etwa Brüssel? Oder per Beschluss der EU-Parlamentes? Da können wir auch gleich sämtlich nationalen und regionalen Parlamente einsparen? Alles regelt die EU zentral?


    Per Beschluss des EP am besten.
    Das wir uns die regionalen Parlamente spraen könnten, nunja zumindest einige Bundesländer könnte man sich sparen...



    [I]Nur Ignoranz? Nein. sondern gepaart mit Dilletantismus! Und wo ist die Ursachenanalyse? Die Immobilienkrise in den USA? Das man in Europa und speziell in Deutschland schon viele Jahre lang diesen Crash schrittweise herbeiregiert hat, steht gar nicht zur Debatte und gleich gar nicht die Fehler die man eigentlich damit erkennen muss? Und wie ist das mit Konsequenzen aus diesen Fehlern?


    Die Konsequenzen sollte man ziehen und eine der ersten sollte ansich eine Eu-Währungspolitik sein. Man kann keine Währung ohne Währungspolitik und entsprechende Befugnisse aufbauen. Eine internationale Währung mit nationalen Regelungen....ist zum scheitern verurteilt.



    Nicht panisches sondern falsches(!) Sparen würgt die Konjunktur ab. Ab mit einer einer weltweiten Ãœberkapazität bei z.B. der Autoproduktion kann man keine Konjunktur ankurbeln, weil kein ausreichender Absatz da ist! Man kann aber die Konkunktur ankurbeln, wenn man sich um neue Produktideen und Technologieentwicklung kümmert, anstatt Autokäufe massiv zu subventionieren.


    Ja ist Schwachsinn, die gestaltung des Sparprogramms ist aber nationale angelegenheit.



    Nur braucht es dazu ein paar mehr Ideen als Fusionsmeiler zu entwickeln die doch niemals wirtschaftlich funktionieren können!


    Das weiss man nicht bevor mans wirklich versucht.
    Ist eine Idee, eine von vielen.



    [I]Im weiterem lassen sie die Frage offen, wie bei später boomender Konjunktur die damit zwangsläufig erhöhten Zins und Tilgungsmittell aufgebracht werden sollen! Klar dann verdienen Leute wie Sie und die multinationale gesllschaften noch weit mehr! Nur die welche an der Werkbank oder sonstwo richtig arbeiten, dürfen auch dann noch mehr Steuern zahlen diese Lasten zu finanzieren. Sie können sich diese Art von Konjunktur sonstwohin stecken!


    Na klar, aber sag mir doch mal, wieso wir Schulden haben OBWOHL vorher Milch und Honig floss ?
    Haben wir da ans sparen gedacht ?


  • Na klar, aber sag mir doch mal, wieso wir Schulden haben OBWOHL vorher Milch und Honig floss ?
    Haben wir da ans sparen gedacht ?



    Dieses manna wurde auf Kredit geliefert, weil manna unbedingt konsumiert werden muss.
    Jedes Jahr ein wenig mehr - deshalb die vielen Ãœbergewichtigen.
    Aber das, stealth, weisst du ja selber.
    :sifone:

  • Dieses manna wurde auf Kredit geliefert, weil manna unbedingt konsumiert werden muss.
    Jedes Jahr ein wenig mehr - deshalb die vielen Ãœbergewichtigen.
    Aber das, stealth, weisst du ja selber.
    :sifone:


    Schulden sind toll, als Politiker kannst du dem Volk alles kaufen was es will und es muss dafür NIX zahlen.......naja das es dann doch irgendwann dafür zahlen muss, erfährt es dann eh erst lange nachdem du in Rente bist....

  • Klar weil es verschiedene Möglichkeiten gibt wie sich die Zukunft entwickelt, oder meinst du es gäbe eine Krise wenn man die Wirtschaft lesen könnte wie ein Buch ?


    Nein, niemand kann in der Wirtschaft lesen wie in einem Buch, aber man kann aus der Wirtschaftsgeschichte lernen und korrekte Konsequenzen ziehen! Und Wirtschaftspolitik wird bis dato immer noch im Interesse eines bestimmten Klientels gestaltet. Sie orientiert sich keinesfalls an objektiven Erfordernissen, denn wenn das so wäre gäbe es keine Investmentbanken und multinationale Konzerngiganten, die uns alle zu erpressen versuchen!

    Zitat

    Was hat die Staatsschuld mit Europa zu tun, sparen stand beim Wähler nie hoch im Kurs.


    Die EU in ihrer aktuellen Form existiert nur deshalb, weil sie sich zum grössten Teil von Deutschland finanziert wird! Ohne deutsches Geld gibt es auch keine EU!
    Das der Wähler noch nie zum Sparen bereit war ist eine alte Weisheit, die sich bis dato keineswegs geändert hat. Sparen sollen bekanntlich immer die Anderen.
    Aber die Politik selbst, speziell die Finanzpolitiker hatten schon immer den besseren Ãœberblick über die realen finanziellen Verhältnisse der Staaten, nicht nur in Deutschland! Und was haben sie den Wahlbürgern im Prinzip gesagt? Wir nehmen einfach neue Kredite auf und finanzieren damit eure Wünsche und dafür wählt ihr uns bitte in unsere lukrativen Pöstchen. Hat doch prima geklappt? Oder nicht? Es gab nur ein paar einzelne die dagegen argumentiert und die Wahrheit gesagt haben! Was hat man mit denen gemacht? Sie wurden (politisch korrekt?) als unfähig bezeichnet und weggemobbt! Es war die Politiker die generell auf den immer steigenden Wohlstand hingewiesen haben und dies als ihr Verdienst bezeichnet haben! Das dieser Wohlstand mit immer höheren Schulden finanziert wurde, hat die Politik absichtlich verschwiegen! Und es ist dennoch ihre Aufgabe ihre Politik an den Realitäten auszurichten! Ihrerseits hielt man es Jahrzehnte lang für besser und richtiger die Politik an populistischen Wohlstandswachstum auszurichten um nur wiedergewählt zu werden. Und heute wo ihr alle diese jahrzehnete langen Lügen auf die Füsse fallen, eiern sie wieder herum wie betrunkene Hennen im Hühnerstall den ein Fuchs besucht!
    Und der angeblich mündige Wähler ist mit seiner allesüberragenden politischen Bildung ist auch heute in seiner Feigheit und Wohlstandsbequemlichkeit nur zum Jammern fähig, anstatt sich endlich über die Realtäten klar zu werden! Dazu gehört eben ersteinmal andere Parteien zu wählen und nicht die welche sich als unfähig erwiesen haben. Die anderen haben sicherlich nicht die Erfahrung und sind gewiss auch noch nicht zu abgezockt wie die aktuellen, aber können die es wirklich noch schlechter machen? Die "demokratische" Mehrheit der Wähler sieht das eben nicht so und wählt die etablierten und die Nichtwähler sind noch nicht einmal in der Lage ihren Hintern zum Wahllokal zu bewegen und eine Alternative wenigstens versuchsweise zu wählen.
    Bei so einem Hustensaftverein von "mündigen" Bürgern erwartest du noch irgendeine vernünftige Alternative? Soll das ein Witz sein?

    Zitat

    Deswegen setzte sich "made in China" ja so schnell gegen die deutsche Qualität durch oder ?


    Ja sicher, weil Geiz geil ist und ein billiger Schund eben leichter weggeworfen wird um neu zu kaufen! Langlebige Qualitätsgüter sind eben teurer, nur kann sich die kaum noch jemand leisten wenn man die Lebenshaltungskosten in Deutschland in Relation zum Durschnittsverdienst setzt. Da kaufen Eltern mit 3 Kondern eben nur Chinaschrott als z.B. Spielzeug für ihre Kinder. Ein Kind spielt mit dem Dreck und nach 2 Tagen fällt der Mist auseinander. Für jedes weitere Kind muss neu gekauft werden. Das steigert das Wirtschaftswachstum und den Umsatz. Man könnte aber auch, wie meine Eltern, Spiezeug kaufen, dass doppelt soviel kostet aber dafür jahrelang hält! Am Ende hat man für billigen Schrott weit mehr ausgegeben als für Qualität. Nur soweit beherrscht ein Wohstandsbürger die Logik der Mathematik offensichtlich nicht. Kann ein solcher Wohlstandsweichling eigentlich noch weiterdenken als bis zum Ballermann auf Mallorca und den Puff in Bankok?

    Zitat

    Kannst du mir bitte irgendwie erklären wieso die EU oder der Euro schuld daran sind wenn deutsche Banken Geld verleihen ?


    Steht doch im Text! Wenn eine Bank Kredite an einen Staat ausländischer Währung vergibt, hat sie bei weitem höhere Risiken als bei Staaten der gleichen Binnenwährung wie dem EURO! Das Resultat ist doch allgemein bekannt. Hätten die Banken die gleichen Kredite gegeben, wenn Griechenland noch die Drachme hätte? Das kannst du mit Sicherheit ausschliessen. Ausserdem ist dabei die Frage noch gar nicht geklärt, warum Griechenland und andere auch überhaupt in die EU und zum Euro gekommen sind. War das wirklich nur das Interesse oder das Projekt der europäischen Einigung, oder spielen da noch andere Faktoren eine Rolle?

    Zitat

    Klar zahlt der Steuerzahler, nur wieso ?
    Wegen der EU ?


    Er zahlt nicht wegen der EU sondern für den EURO der klar ein Projekt ist, dass den Deutschen gegen ihren erklärten Willen aufgedrückt bzw. aufgezwungen wurde. Nur hat eben die Mehrheit der Bürger gerade die gewählt, die ihnen dieses Konstrukt aufs Auge gedrückt haben. Die Alternative Pro D-Mark gab es, sie hatten die Wahl!

    Zitat

    NEIN, sondern weil unsere banken so FETT geworden sind das sie "too big to fail" sind. Ist das der Fehler der Eu ? Der Fehler des Euro ?


    Ja selbstverständlich! Und warum sind sie so fett geworden? Weil die Politik nach der Wende und in Folge des Zusammenbruchs des Ostblockes dazu die entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen systematisch und zur Förderung der Spekulation erst geschaffen hat. Weisst du etwa nicht, dass es dazu 4 Finanzmarktförderungsgesetze und wichtige Änderungen im HGB gibt? Das die Banken so fett bzw. "too big to fail" geworden sind, ist auf die massive und voll beabsichtigte Hilfe der Politik zurückzuführen! Und heute will man an der Finanzmarktregulierung arbeiten? Man will eine Finanzmarkt regulieren, den man erst in den letzten 20 Jahren selbst aktiv und absichtlich dereguliert hat! Wie war das mit dem Zauberlehrling bei Goethe?
    "Oh Meister, die Geister die rief werde ich nun nicht wieder los!" Das Problem ist das die derzeit aktiven Zauberlehrlinge nichts weiter gelernt haben, ausser an die Vorteile ihres Klientels zu denken!

    Zitat

    Nein es ist der Fehler der politik, die nicht rechtzeitig eingriff sondern die Börsen als eine Art "urbanen Voodoo" ansahen wo man Geld reinsteckt und immer mehr rauskommt als reingeht und wo nur die Börsentypen im Zigeunerzelt am Rummel wissen wies geht.


    Exakt, eben so ist das! Und exakt für diese Böresentypen und Hassardeure auf unsere Kosten hat man die 4 Finanzmarktförderungsgesetze gemacht! Ist doch klasse. Nun braucht man wieder Finanzmarktregulierungsgesetze und Notverordnungen, da wird man nicht arbeitslos und kann den "mündigen" Wähler vorgaukeln wie schwer man arbeiten muss um die Probleme zu lösen. Nur das man für die nutzlose Arbeit die 4 FMFGs zu schaffen Unsummen aufgewendet hat, die man ebenso sparen könnte wie die Unsummen zur Behebung der daraus resultierenden Schäden, sagen sie wohlweislich niemals. Ist doch schön und und wir alle, also der Staat, sind damit ganz demokratisch(?) nur um ein paar unerhebliche 100Milliarden ärmer gemacht worden!
    Und dafür dürfen wir verlogenen Zauberhilfslehrlingsanwärtern aber fürstliche Gehälter bezahlen. Es lebe die Demokratie!! Hurra, hurra, hurra!

    Zitat

    Ganz einfach, Sanktionen braucht das Land.


    Nein nicht das Land braucht Sanktionen, sondern die welche die Politik des Landes gestalten und dafür verantwortlich zeichnen! Nicht das Land oder seine Bürger sind mit Sanktionen zu bedrohen, weil sie für die Misere nichts können! In einer richtigen Demokratie wird die Verantwortung zur vernünftigen Gestaltung der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen an gewählte Politiker deligiert, die sowohl den Wählerauftrag als auch ihr Gewissen und sachliche Erfordernisse angemessen beachten sollen. Dafür werden sie von den Wählern sehr ordentlich bezahlt und versorgt! Was aber machen sie? Sie orientieren sich an den Interessen diverser Lobbyisten und ihrer Verbände, die ihnen im Gegenzug ordentliche "Parteispenden" und arbeitslose Aufsichtsratspöstchen zukommen lassen!
    Deshalb schreibt man die Entwürfe für Gesetzestexte aus Effektivitätsgründen ja auch nicht mehr in Ministerien oder sonstigen Regierungsinstitutionen, sondern besser gleich in den betreffenden Anwaltskanzleien der Lobbysistenverbände. Im Parlament gibt es da gar kein Problem mehr beim durchwinken. Die MdBs haben sowieso mehrheitlich keinen blassen Schimmer und man hat ja immer noch die "Experten" als Gutachter, die auch alle das sagen wofür sie bezahlt werden, und die Fraktionsdisziplin wie Farktionszwang. Wo gibt es da ein Demokratieproblem? Die dort in Berlin können da gewiss überhaupt keines entdecken.

    Zitat

    Also nur Zukunftsprognosen die zu 100% richtig sind ?
    Wenn du die findest sag mir doch bitte die Lottozahlen von nächster Woche.


    Das niemand als Hellseher in die Zukunft sehen kann müssen wir ja wohl kaum diskutieren. Und weil das so ist, stellt sich die Frage wieso diese "Experten" wie als eine Art Hellseher überhaupt befragt werden? Warum fragt man sie stattdessen denn nicht nach konkreten Vorschlägen zur Lösung der bekannten Probleme. Was sollen wir mit nutzlosen Zukunftsprognosen die sowieso immer anders kommen als behauptet. Die Probleme sind heute, jetzt und hier und dazu muss gefragt bzw. interviewt werden!
    Mit dem Prognosekäse will man uns nur den Verstand vernebeln!

    Zitat

    Er spielt auf die Sanktionierung von defizitären Staaten an.


    Siehe oben.

    Zitat

    Wieso zahlen wir die Risiken nochmal ?


    Richtig! Wir zahlen doppelt!!!

    Zitat

    FÃœR UNSERE DUMMHEIT, nichts dagegen unternommen zu haben oder besser gesagt, Leute an der Spitze zu haben die nichts unternehmen wollten.
    ja es tut weh wenn einem die eigene Verantwortung auf den kopf fällt.


    Da bin ganz bei dir!


    MfG Icabaru

  • Nein, niemand kann in der Wirtschaft lesen wie in einem Buch, aber man kann aus der Wirtschaftsgeschichte lernen und korrekte Konsequenzen ziehen! Und Wirtschaftspolitik wird bis dato immer noch im Interesse eines bestimmten Klientels gestaltet. Sie orientiert sich keinesfalls an objektiven Erfordernissen, denn wenn das so wäre gäbe es keine Investmentbanken und multinationale Konzerngiganten, die uns alle zu erpressen versuchen!


    Da sind wir einer Meinung, Regulierungen hier haben aber eine weit grössere wrikung, wenn man sie EU-weit beschliesst und nicht nur in D und das wird auch noch kommen früher oder später.



    Die EU in ihrer aktuellen Form existiert nur deshalb, weil sie sich zum grössten Teil von Deutschland finanziert wird! Ohne deutsches Geld gibt es auch keine EU!


    Klar nicht, ohne Frankreich gibts aber auch keine EU....
    Weil die zwei Staaten einfach die mächtigsten in Europa sind.



    Das der Wähler noch nie zum Sparen bereit war ist eine alte Weisheit, die sich bis dato keineswegs geändert hat. Sparen sollen bekanntlich immer die Anderen.
    Aber die Politik selbst, speziell die Finanzpolitiker hatten schon immer den besseren Ãœberblick über die realen finanziellen Verhältnisse der Staaten, nicht nur in Deutschland! Und was haben sie den Wahlbürgern im Prinzip gesagt? Wir nehmen einfach neue Kredite auf und finanzieren damit eure Wünsche und dafür wählt ihr uns bitte in unsere lukrativen Pöstchen. Hat doch prima geklappt? Oder nicht?


    Na klar, und das prangere ich an. Daran ist nicht die EU Schuld, nicht der Euro nicht die banken sondern verdammt noch mal der Wähler.
    Die limitierungen zum Schulden machen, die EU weit im Maastrichtvertrag festgelegt wurden, wurden nur gelockert damit man weiter Schulden machen kann wie man will.
    Deswegen wehrt man sich auch so gegen Sanktionsmöglichkeiten.



    Bei so einem Hustensaftverein von "mündigen" Bürgern erwartest du noch irgendeine vernünftige Alternative? Soll das ein Witz sein?


    Na wenn nicht die, wer dann ?



    Ja sicher, weil Geiz geil ist und ein billiger Schund eben leichter weggeworfen wird um neu zu kaufen! Langlebige Qualitätsgüter sind eben teurer, nur kann sich die kaum noch jemand leisten wenn man die Lebenshaltungskosten in Deutschland in Relation zum Durschnittsverdienst setzt.


    Ja, deswegen kann man auch mit niedriger Währung wie der chinesischen die duetschen Qualitätserzeugnisse unterlaufen.



    Steht doch im Text! Wenn eine Bank Kredite an einen Staat ausländischer Währung vergibt, hat sie bei weitem höhere Risiken als bei Staaten der gleichen Binnenwährung wie dem EURO!


    Ok erklär mir bitte genauer, wieso der Verlust von Euro weniger riskant ist als der von Dollar, oder Drachmen.



    Das Resultat ist doch allgemein bekannt. Hätten die Banken die gleichen Kredite gegeben, wenn Griechenland noch die Drachme hätte?


    Ich denke ja, denn sie wussten ja das sie eh zu gross zum sterben sind.



    Er zahlt nicht wegen der EU sondern für den EURO der klar ein Projekt ist, dass den Deutschen gegen ihren erklärten Willen aufgedrückt bzw. aufgezwungen wurde. Nur hat eben die Mehrheit der Bürger gerade die gewählt, die ihnen dieses Konstrukt aufs Auge gedrückt haben. Die Alternative Pro D-Mark gab es, sie hatten die Wahl!


    Erzahlt WEDER wegen dem einen NOCH wegen dem anderen, er zahlt, weil er vorher nicht bereit war sich mit Problemen auseinander zu setzen.



    Weil die Politik nach der Wende und in Folge des Zusammenbruchs des Ostblockes dazu die entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen systematisch und zur Förderung der Spekulation erst geschaffen hat. Weisst du etwa nicht, dass es dazu 4 Finanzmarktförderungsgesetze und wichtige Änderungen im HGB gibt?


    Sind das EU gesetze ?
    Oder nicht viel eher nationale ?



    Nein nicht das Land braucht Sanktionen, sondern die welche die Politik des Landes gestalten und dafür verantwortlich zeichnen! Nicht das Land oder seine Bürger sind mit Sanktionen zu bedrohen, weil sie für die Misere nichts können! In einer richtigen Demokratie wird die Verantwortung zur vernünftigen Gestaltung der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen an gewählte Politiker deligiert, die sowohl den Wählerauftrag als auch ihr Gewissen und sachliche Erfordernisse angemessen beachten sollen.


    Sehr richtig, nur wie trifft man die politiker am ehesten ?
    Indem man den Bürgern ihre Schandtaten brühwarm auftischt.
    Sonst passierts so wie in Österreich zeitweise, das bei der vorstellung des Budgets viel geringere Schulden aufgelistet wurden als vorhanden und der Rest wurde mittels geschickter Trickserei in Staatsbetriebe verschobe und bevors dort raus kam nach der Budgetvorstellung wiede rzurückgeschoben.



    Das niemand als Hellseher in die Zukunft sehen kann müssen wir ja wohl kaum diskutieren. Und weil das so ist, stellt sich die Frage wieso diese "Experten" wie als eine Art Hellseher überhaupt befragt werden?


    Weil sie mehr verständnis davon haben als otto normal.
    Wieso man sie nicht zu Lösungen befragt frage ich mich auch.




    Richtig! Wir zahlen doppelt!!!


    Wir sind ja einer Meinung nur die Erkenntnis die ich reifen sehen will, ist das dies nicht Schuld der EU ist, sondern Schuld der einzelnen Nationen.


  • Wieso wir?? Mir passt die Jacke nicht und die zieh ich mir auch nicht an. Ich vermute da bin ich nicht der einzige.


    MfG Icabaru


  • Na sag mir wie wir sonst trotz boomender Wirtschaft immer weiter steigendes Defizit hatten...


  • Lächel?? Das Kind ist schon längst in den Brunnen gefallen! Es befindet sich zur Zeit im freien Fluge, aber den Aufschlag ganz unten wirst auch du gewiss nicht überhören!


    [CODE] Na sag mir wie wir sonst trotz boomender Wirtschaft immer weiter steigendes Defizit hatten...


    Erklär mir besser erstmal wie eine Wirtschaft boomen kann die von chinesischen Billigschund unterlaufen wird, wie du selber sagst? Wie geht das?
    Naja und wie bitte kann eine Wirtschaft nicht boomen mir solchen Qualitätsprodukten und so niedrigen Lohnzuwachsraten wie in Deutschland. Eine Wirtschaft der über Zeitarbeiten und andere geniale Geistesblitze der Wirtschaftspolitiker die Lohnkosten massivst subventioniert werden. Wie kann eine Wirtschaft nicht boomen, in der die Arbeitnehmer erst ab 67 Rente bekommen sollen, während in ach so bedauernswerten Ländern unsere Solidartät für Rentner mit 55 wie in Spanien oder seit neuesten 62 in Frankreich gefragt ist? Und wer bitte darf die Mehrkosten der genannten Massnahmen über Staatsschulden finanzieren?
    Die Wirtschaft boomt weil sie mit steigendem Defizit subventioniert wird! Und exakt dieses Defizit wird aus Steuermitteln finanziert! War das die Frage?


    MfG Icabaru

  • 8. Ansgar Belke
    ist Forschungsdirektor für Internationale Makroökonomie am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin.



    "Viele Politiker setzen als sakrosankt voraus, dass die Euro-Zone aus Solidarität kein Mitglied durch Austritt oder Insolvenz verlieren darf.


    Im Grunde ein ganz vernünftige Aussage. Sehr sympatisch ist die korrekte Feststellung, dass Politiker sakrosankt (geheiligt, unantastbar) voraussetzen, dass die Euro-Zone ein Solidaritätspakt ist oder sein soll.
    Erstens ist Solidarität keine Einnahnstrasse sondern basiert auf Gegenseitigkeit die noch nicht einmal andeutungsweise gegeben ist. Speziell bei Griechenland können wir die Solidarität ja nun an den Bildern in den dortigen Zeitungen erkennen, die das Brandenburger Tor mit Hakenkreuz zeigen. Deutsches Geld nehmen sie gern und die Rentner gehen dort mit 57 und 95% in Rente, wofür die deutschen 10 Jahre mehr bis 67 schindern dürfen. Dortige Banken müssen auch nichts zur Lösung des Problems beitragen und alle Millardäre wie Onassis und Konsorten dürfen schnell alles ins Ausland in Sicherheit bringen, was sie von den EU Subventionen abgesahnt haben.
    Und wo bitte war die Solidarität als man den EURO Beitritt mit gefälschten Bilanzen organisierte? Da hat man nicht die Solidarität aus Europa gebraucht, sondern die von Goldman Sachs von der Wallstreet. Klar wie Klosbrühe wie Solidarität zu definieren ist, haben uns ja die Vollpfosten in Berlin zu erklären versucht. Nur sind wir nicht dämlich genug ihren etwas minderbemittelten Argumentationen zu glauben.

    Deshalb sei dem Euro entweder eine Fiskalunion beiseite zu stellen oder alle Regierungen müssen nach gemeinsamen Regeln sparen.


    Eine Fiskalunion? Das heisst eine einheitliche Steuergesetzgebung !? Völlig lächerlich! Die Schlafmützen in Berlin haben in den letzten 20 Jahren ausser massiven Obermurks, sowie Dienstleistungen für den grossen Bruder und die Geldmafia absolut gar nichts zustande gebracht! Eine seit 20 Jahren überfällige Steurreform wurde noch nicht einmal ansatzweise versucht in Angriff zu nehmen. Warum wohl? Weil sie dazu erstens gar nicht ausreichend intelligent sind und zweitens sich bei ihrem geliebten Geldadel unbeliebt machen würden. Und beim zweiten Punkt machen die sich sowieso umgehend in die Hosen!

    Beide Reformansätze stellen falsche Weichen. Die Währungsunion wird mittelfristig auseinander brechen, wenn kein strukturiertes Insolvenzverfahren für Staaten wie ein Europäischer Währungsfonds eingeführt wird. Denn kein Rettungsschirm der Welt verhindert, dass die Volkswirtschaften der Euro-Zone divergieren und die mit schlechten Fundamentaldaten insolvent werden können."


    Darüber brauchen wir uns alle auch für Deutschland keine Gedanken mehr zu machen. Die schlechten Fundamentaldaten haben wir dank der brüderlichen Hilfe und Ratschläge des grossen Bruders und seiner Statthalter der Atlantikbrücke auch hier schon längst!
    Es ist ja deren erklärtes Ziel den Euro zu schwächen und ihn, die mögliche Konkurenz als Leitwährung, auszuschalten! Denn wenn er sich positiv entwicklen sollte, besteht die reale Gefahr den Dollar als Weltreservewährung abzulösen, was dem ökonomischen Todesurteil der US- Finanzhegemonie gleichzusetzen ist! Oder warum sonst hat Geithner die Merkel in Brüssel angerufen und von der Zustimmung zum 750 Millarden Rettungspaket "überzeugt", dem sie erst daraufhin umgehend zugestimmt hat? Merkel und ihre Clique wussten und wissen genau welchen Verrat sie am deutschen Volk damit begagen haben und wieviel Millarden sie uns allen geraubt haben. Zugunsten der Geldmadfiia von der Wallstreet und FED!



    9. Hans-Werner Sinn
    ist Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung in München.


    "Nicht der Euro war gefährdet, als die EU-Länder ihre Rettungspakete schnürten, sondern die Fähigkeit der Schuldenländer, sich weiterhin so günstig zu finanzieren, wie es unter dem Schutze des Euro temporär möglich war.


    Ja Herr Sinn, das wussten Sie aber schon bei der Einführung des EUROs und sie haben diese Strategie damals vehement befürwortet. Und als führender Vertreter des INSM haben sie auch massgeblichen Anteil an der heutigen Katastrophe, denn sie sind einer der neoliberalen Vordenker und Ideengeber für die Betrüger in Berlin. Da hilft es gar nichts wenn sie heute ihr Mäntelchen schön opportunistisch in den Wind drehen.


    Indem die Rettungspakete die Banken ungeschoren davon kommen lassen, gefährden sie nun aber auch die Stabilität des Euro an sich. Sie vergemeinschaften die Probleme einzelner Länder und laden Gläubiger und Schuldner ein, die exzessive Kreditvergabe zu Lasten der Investitionen in Deutschland fortzusetzen."



    Waren es nicht vor allem Sie an vorderster Front, der für die Globalisierung und Liberalisierung der Wirtschaft nach Wallstreetmodell massiv eingetreten ist? War es nicht der INSM welcher uns deren Vorteile immer wieder gebetsmühlenartig vorgebetet hat. Und heute wollen sie uns weismachen die Konsequenzen zu verstehen? Diese Flachheiten welche sie da von sich geben haben wir schon vor 2 Jahren in verschiedenen Blogs geschrieben und brauchten dazu keinerlei Ökonomiestudium um die Sachlage richtig zu beurteilen. Haben sie da vielleicht abgeguckt? Kunst und Gurkenökonomen wie Sie sollten sich besser als Manager in einem Kindergarten bewerben und da ist es fraglich ob sie dieser komplizierten Aufgabe gewachsen sind. Lassen sie sich ihr Lehrgeld wiedergeben!





    10. Dennis Snower


    ist US-amerikanischer Ökonom und Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel.


    Na da haben wir ja den richtigen am Hals! Besonders beim Institut für Weltwirtschaft! Die muss natürlich exakt im Sinne der Herrschaften von der Wallstreet aufgestellt werden und wer könnte dazu besser geeignet sein als ein gelernter US Ökonom. Als ob wir nicht schon ausreichend Blindgänger von dieser Sorte haben, sollen wir auch noch so einen nutzlosen Halsabschneider aus USA fürstlich miternähren??


    "Nein, die Währungsunion wird nicht auseinanderbrechen. Die EU hat Regeln, die Schulden der Mitgliedsländer zu begrenzen, jedoch hat sie derzeit keinen Mechanismus, der gewährleistet, dass die Regeln eingehalten werden.


    Ach ja? Und wie könnte dieser Mechanismus bitte konkret aussehen, oder reicht es dazu trotz Supergehalt nicht mehr? Oder sollte das eventuell so ein Mechanismus sein wie die USA ihre eigenen Bundesstaaten in den Ruin treiben? Genial!! Das können wir auch ohne ihr überflüssige Hilfe kopieren.


    Ich bin zuversichtlich, dass Europa diesen Mechanismus herstellen wird.


    Na klar, Kollege Geithner hat Merkelinchen dazu schon die Kufen richtig gelenkt. Und wegen ihrer familär extrem starken Bruderliebe wird sie das auch durchsetzen wollen!


    Er könnte folgendermaßen aussehen: Jede Regierung müsste eine Fiskalregel formulieren, die bestimmt, wie hoch die langfristige Schuldenquote und wie antizyklisch die Fiskalpolitik sein soll.


    Aha, und das heisst 28 verschiedene Fiskalregeln in der EU ? Sehr intelligent ! Und diese Regel regelt dann auch die globalisierte Weltwirtschaft, von der die nationalen Wirtschaften abhängig sind, gelle? Läuft dann ihre antizyklische Fiskalpolitik mit 28 Regeln auch synchron mit der globalisierten Weltwirtschaft? Und wie bitte regeln Sie die Synchronisation? Die Regeln der Weltwirtschaft machen dann ja sie und ihre Kollegen an der Wallstreet und die Folgen dürfen wir dann auf unsere Kosten regeln?


    Eine unabhängige Schuldenkommission implementiert diese Regel, indem sie der Regierung die Defizite und Ãœberschüsse vorschreibt, die dieser Regel entsprechen.


    Noch mehr unnütze Bürokratenkommissionen? Davon haben wir schon mehr als ausreichend., können wir extrem preisgünstig als Exportware anbieten! So einen nutzlosen Quatsch brauchen wir nicht! Wir brauchen klare und eindeutige Gesetze und eine korruptionsfreie wie wahrhaft unabhängige Justiz incl. Strafverfolgungsbehörden und Steuerfahndung um zu verhindern, dass uns das von ihnen beratene Klientel betrügt.





    11. Henrik Enderlein


    ist Professor für politische Ökonomie und stellvertretender Dekan an der Hertie School of Governance in Berlin.


    "Der Euroraum wird überleben.


    Stimmt! Der europäische Raum, also Europa als Erdteil, wird ganz sicher irgendwie überleben und mit ihm auch viele Leute. Hoffentlich sind nicht allzuviele Ökonomen dabei, damit die gleiche Schose nicht noch einmal von vorne beginnt!


    Aber allein die Tatsache, dass diese Frage ernsthaft gestellt und beantwortet wird, zeigt, dass die Wirtschaftsgeschichte schneller als erwartet an Fahrt aufnehmen kann: Hätte man mir noch vor einem halben Jahr diese Frage gestellt, dann hätte ich sie mit einem Lächeln als Blödsinn abgetan.


    Stimmt auch! Wie schnell die Wirtschaftsgeschichte in Fahrt kommen kann haben wir 1989 ganz gut gesehen und keineswegs vergessen. Woher eigentlich nehmen oder womit begründen Sie die Sicherheit, dass ähnliches mit der EU ausgeschlossen werden kann? Politische Ökonomie mussten wir in der ExDDR auch büffeln und da hat man uns ebenso lächelnd und sakrosankt weiss machen wollen, dass die DDR den Westen ökonomisch überholt ohne einzuholen. Das Resultat ist ausreichend bekannt. Politische Ökonomie als solche geht immer von von politischen Zielstellungen aus und in diesem Sinne ist von Ihnen sowieso keine objektive Aussage zu erwarten. Ihren Arbeitsplatz wollen sie ja sicherlich nicht wegen politischen "Inkorrektheiten" verlieren. Im übrigen ist politisch/ideologische Ökonomie so vertrauenswürdig wie ein teufelsaustreibender Exorzist!


    Heute bin ich nachdenklicher, lebe aber weiter in der Ãœberzeugung, dass wir mit einem starken politischen Willen den Euroraum erfolgreich bewahren können.


    Sicherlich ist das so. Aber nur wenn es gelingt alle Geldverdiener davon zu überzeugen, das alles incl. ihres Gehaltes und zugunsten der politischen Geldvernichter wie ihres Geldadelsklientels auch zu bezahlen. Und wenn es ihnen nicht gelingt die Geldverdiener davon politisch zu überzeugen sich ausnehmen zu lassen?


    Der Euro war immer schon ein politisch und historisch motiviertes Projekt.


    Richtig! Aber er war nicht unser sondern ihr Projekt, das sie gegen unseren Willen und ausschliesslich in ihrem politischen Interesse durchgesetzt haben.


    Zwar überwiegt der Nutzen der gemeinsamen Währung – gerade für Deutschland.


    Auch richtig wie weiter oben schon festgestellt. Der Nutzen zeigt sich vor allem an der Differenz der Entlohnung tüchtig arbeitender Leute und den Gehältern in ihrer Sphäre bzw. leistungslosen Zinseinkommen, das richtig arbeitende verdienen müssen!


    Aber die aktuellen Probleme zeigen, dass auch der Euro kein 'free lunch' ist.


    Doch für manche ist er ein sogar äusserst lukrativer "free lunch". Aber ich habe schon verstanden. Der "free lunch" gilt zwar für ein paar tausend mit Privatfliegern und zig millionen Yachten aber doch nicht für zig Millionen die richtig arbeiten, solche lustigen Spielzeuge zu bezahlen.


    Die Kosten sollten uns aber nicht verführen, das Projekt leichtfertig aufs Spiel zu setzen.


    Na klar! Besonders dann wen die anderen bezahlen, anstatt die politische Ökonomie! Was oder welche Ware produzieren sie denn bitte? Welche Beiträge zur Finanzierung erwirtschaften sie bitte? Gar keine, sie sind einer der Kostenfaktoren die wir nicht brauchen!


    Der Ruf der Ewiggestrigen, jetzt wieder zu alten Währungen zurückzukehren, ist töricht und würde Europa in eine tiefe Wirtschaftskrise stürzen.


    Ich bin gern ein Ewiggestriger, weil es früher wenigstens noch eine Hoffnung auf ein halbwegs vernünftiges und sinnvolles Leben gab. Heute gibt es nur noch die Perspektive die entmündigten Knechte für Leute wie sie zu spielen! Die Wirtschaftskrise die Sie befürchten ist nur die ihre! Uns kann es nicht schlimmer treffen, weil wir sowieso kaum noch was zu verlieren haben. Und dass wir uns das nicht so ohne weiteres gefallen lassen, ahnen Sie zumindest. Ja vor der Wirtschaftskrise haben viele grosse Angst, aber Sie haben noch grössere Angst vor den Reaktionen der davon betroffenen Zahlemanns!



    Fortsetzung

    3 Mal editiert, zuletzt von Firtina () aus folgendem Grund: Copyright


  • Im Grunde ein ganz vernünftige Aussage. Sehr sympatisch ist die korrekte Feststellung, dass Politiker sakrosankt (geheiligt, unantastbar) voraussetzen, dass die Euro-Zone ein Solidaritätspakt ist oder sein soll.


    Wenn das ein Solidaritätspakt sein soll ist es nur recht und billig, wenn die EU auch dementsprechende Eingriffsmöglichkeiten erhält um "säumige" Mitglieder auf den PFad der Tugend zurück zu führen.




    Eine Fiskalunion? Das heisst eine einheitliche Steuergesetzgebung !?


    Das hätte schon was, das man sieht wieviel die EU kostet und wieviel Berlin kostet....



    [I]Es ist ja deren erklärtes Ziel den Euro zu schwächen und ihn, die mögliche Konkurenz als Leitwährung, auszuschalten! Denn wen er sich positiv entwicklen sollte, besteht die reale Gefahr den Dollar als Weltreservewährung abzulösen, was dem ökonomischen Todesurteil der US- Finanzhegemonie gleichzusetzen ist! Oder warum sonst hat Geithner die Merkel in Brüssel angerufen und von der Zustimmung zum 750 Millarden Rettungspaket "überzeugt", dem sie erst daraufhin umgehend zugestimmt hat? Merkel und ihre Clique wussten und wissen genau welchen Verrat sie am deutschen Volk damit begagen haben und wieviel Millarden sie uns allen geraubt haben. Zugunsten der Geldmadfiia von der Wallstreet und FED!


    Die US-Thinktanks wissen auch gut genug wieso sie versuchen die EU zu sabotieren wo es nur geht.....



    [I]Waren es nicht vor allen Sie an vorderster Front, der für die Globalisierung und Liberalisierung der Wirtschaft nach Wallstreetmodell massiv eingetreten ist? War es nicht der INSM welcher uns deren Vorteile immer wieder gebetsmühlenartig vorgebetet hat.


    Was ?
    Du bist gegen den hemmungslosen neoliberalen Kapitalismus ?
    Hab ich grade Jehova gehört ?



    "Nein, die Währungsunion wird nicht auseinanderbrechen. Die EU hat Regeln, die Schulden der Mitgliedsländer zu begrenzen, jedoch hat sie derzeit keinen Mechanismus, der gewährleistet, dass die Regeln eingehalten werden.


    [I]Ach ja? Und wie könnte dieser Mechanismus bitte konkret aussehen

    , oder reicht es dazu trotz Supergehalt nicht mehr? Oder sollte das eventuell so ein Mechanismus sein wie die USA ihre eigenen Bundesstaaten in den Ruin treiben? Genial!! Das können wir auch ohne ihr überflüssige Hilfe kopieren.


    Ja die EU hat Regeln, nennt sich Maastrichtvertrag, wurde von Frankreich und D in Kombo ausgeschaltet, Regeln zur sanktionierung wollte man sowieso nie...
    Denn der kanzler von D lässt sich doch nicht sagen wieviel Schulden er machen darf.



    Aha, und das heisst 28 verschiedene Fiskalregeln in der EU ?


    Deswegen sollte EIN Set von Fiskalregeln für die ganze EU gelten, aber da agitieren ja die meisten gerne dagegen....denn da ist man dann plötzlich sehr patriotisch....



    Noch mehr unnütze Bürokratenkommissionen? Davon haben wir schon mehr als ausreichend., können wir extrem preisgünstig als Exportware anbieten! So einen nutzlosen Quatsch brauchen wir nicht! Wir brauchen klare und eindeutige Gesetze und eine korruptionsfreie wie wahrhaft unabhängige Justiz incl. Strafverfolgungsbehörden und Steuerfahndung um zu verhindern, dass uns das von ihnen beratene Klientel betrügt.


    Ich rieche Sarkasmus....



    Richtig! Aber er war nicht unser sondern ihr Projekt, das sie gegen unseren Willen und ausschliesslich in ihrem politischen Interesse durchgesetzt haben.


    Er ist ansich auch "unser" projekt, er ist nämlich ansich nur ein Schritt von vielen, die Politik braucht aber immer mal wieder einen ordentlichen Stoss, damit sie auch weiter geht.



    Auch richtig wie weiter oben schon festgestellt. Der Nutzen zeigt sich vor allem an der Differenz der Entlohnung tüchtig arbeitender Leute und den Gehältern in ihrer Sphäre bzw. leistungslosen Zinseinkommen, das richtig arbeitende verdienen müssen!


    Ja, das ist ein Problem, das sich aber auch regeln ließe, es ist doch klar, das ein Grenzfreier Binnenmarkt z.B. nicht ohne Grenzenlose Sozialgesetzgebung auskommt, jedenfalls nicht längerfristig.
    Manchen Leuten gefällt der momentane Stand des Projektes Europa weil man so phänomenal Nation gegen EU ausspielen kann, wenn das ganze daran zerbricht, auch egal, denn die einzelnen Nationen sind noch leichter vom Markt zu erpressen.
    Das vorantreiben der Entwicklung wäre zukunftsträchtig, aber dazu bruacht die Politik wie gesagt immer mal wieder einen kräftigen Schubs.



    Ich bin gern ein Ewiggestriger, weil es früher wenigstens noch eine Hoffnung auf ein halbwegs vernünftiges und sinnvolles Leben gab.


    Selbst ich als konservativer weiss das die Welt sich weiterdreht und man nicht ewig in den 70ern bleiben kann.

  • Wenn das ein Solidaritätspakt sein soll ist es nur recht und billig, wenn die EU auch dementsprechende Eingriffsmöglichkeiten erhält um "säumige" Mitglieder auf den PFad der Tugend zurück zu führen.


    Akzeptiert. Aber nur eine EU die von allen demokratisch legitimiert ist. Ich bin keineswegs grundsätzlich gegen die EU als solche, aber ich bin gegen den real existenten Mauschel- und Schieberverein so wie er heute ist!
    Eine EU deren Bürokraten sich an unwichtigen Nebensächlichkeiten regelrecht hochziehen und bei wichtigen Grundsatzfragen sich gegenseitig mit ihren Egoismen blockieren kostet nutzlos unsere Steuergroschen! Ein solche EU brauchen wir eben nicht! Und deshalb ist die real existente EU nur ein Verein ein paar abgehalfterten Politschauspielern lukrative Posten zu verschaffen, die von den regierenden in Berlin, Paris und sonstwo untereinander ausgekungelt werden! Zum kungeln haben sie alle Zeit der Welt und verlangen dafür Bezahlung! Wie würde eine EU aussehen, in der diese Kasper mal das machen wofür sie bezahlt werden?

    Zitat

    Das hätte schon was, das man sieht wieviel die EU kostet und wieviel Berlin kostet....


    Klar wäre das was! Und was bitte bringen diese Leute bei den gigantischen Kosten für sie zustande? Nichts, ausser immer höheren Schuldenbergen und mehr Abzocke bei denen die wirklich noch was erwirtschaften!

    Zitat

    Die US-Thinktanks wissen auch gut genug wieso sie versuchen die EU zu sabotieren wo es nur geht.....


    Da sind wir uns völlig einig!

    Zitat

    Was ? Du bist gegen den hemmungslosen neoliberalen Kapitalismus ?
    Hab ich grade Jehova gehört ?


    Na na, Jehova nein. Eher Dieter Hallervorden!

    Zitat

    Ja die EU hat Regeln, nennt sich Maastrichtvertrag, wurde von Frankreich und D in Kombo ausgeschaltet, Regeln zur sanktionierung wollte man sowieso nie...
    Denn der kanzler von D lässt sich doch nicht sagen wieviel Schulden er machen darf.


    Na klar lässt er sich das nicht sagen! Aber exakt einer dieser Kanzler hat auf Beschluss des Bundestages den Maastrichtvertrag als verbindlich durchgesetzt und der war auch von der CDU wie Merkel! Und was macht Merkelinchen? Sie will uns weissmachen, das die EU die Zukunft ist und will nach dem Maastrichtvertrag rechtsrum und mit dem Bruch des gleichen Vertrages in fundamentalen Kernfragen gleichzeitig links rum tanzen. Und diesen Eiertanz will sie uns allen als seriöse Politik verkaufen? Für wie verblödet halten die uns alle denn? Oder sind die in Berlin selber so dumm das sie gar nicht merken was sie anstellen?

    Zitat

    Deswegen sollte EIN Set von Fiskalregeln für die ganze EU gelten, aber da agitieren ja die meisten gerne dagegen....denn da ist man dann plötzlich sehr patriotisch....


    Natürlich sollten die regeln für alle gleich gelten! Das ist ja die positive Grundidee einer Einigung Europas, die ich auch gut heise. Aber das ist nicht die Realität sondern nur ein frommer Wunsch! Fakt ist, dass die EU ein loser Staatenbund ist der sich innerlich selbst zerfleischt und zugrunde richtet, weil alle Beteiligten damit beschäftigt sind, sich mit gegenseitigen Intrigen und dämlichen Machtspielchen gegenseitig zu blockieren. Ganz nebenbei die selbst durchgesetzten und angeblich verbindlichen Regeln massiv zu brechen und gleichzeitig von Anderen zu verlangen exakt diese Regeln auch noch einzuhalten! Und diese vertrottelte Chaotentruppe will eine einheitliche wie stabile EU aufbauen bzw. gestalten? Das ist doch wohl ein Witz!

    Zitat

    Ich rieche Sarkasmus....


    Hast ne gute Nase!

    Zitat

    Er ist an sich auch "unser" projekt, er ist nämlich ansich nur ein Schritt von vielen, die Politik braucht aber immer mal wieder einen ordentlichen Stoss, damit sie auch weiter geht.


    Unser Projekt und das aller vernünftigen Leute ist eine EU die diesen Namen verdient. Der real projektierte und gleichzeitig zertrümmerte Dreckhaufen ist nicht unser Projekt, sondern das einer kleinen Clique, die nach dem restlosen Ausrauben Europas weiterzeiht und sich ein neues Opfer sucht. Ausgeguckt haben sie es sich schon in den BRIC-Staaten, aber das soll in der EU eigentlich noch niemand wissen. Deshalb war ja die Berichterstattung der Medien nur auf den nutzlosen Hustensaftgipfel in Toronto focusiert. Das da ganz im Stillen in Petersburg eine tatsächlich wichtige Konferenz stattgefunden hat wird noch nicht einmal andeutungsweise erwähnt!

    Zitat

    Ja, das ist ein Problem, das sich aber auch regeln ließe, es ist doch klar, das ein Grenzfreier Binnenmarkt z.B. nicht ohne Grenzenlose Sozialgesetzgebung auskommt, jedenfalls nicht längerfristig.


    Selbstverständlich! Aber dazu muss erstmal der Wille dazu real vorhanden sein, anstatt alles dominierende Machtegoismen bei allen Beteiligten, nicht nur deutschen. Dass die derzeit zu überwinden sind ist doch die Lüge bzw. Illusion, die man uns als Realität verkaufen will.

    Zitat

    Manchen Leuten gefällt der momentane Stand des Projektes Europa weil man so phänomenal Nation gegen EU ausspielen kann, wenn das ganze daran zerbricht, auch egal, denn die einzelnen Nationen sind noch leichter vom Markt zu erpressen.


    Exakt! Siehe oben --> Think Tanks

    Zitat

    Das vorantreiben der Entwicklung wäre zukunftsträchtig, aber dazu bruacht die Politik wie gesagt immer mal wieder einen kräftigen Schubs.


    Nein sie braucht keinen Schubs. Wir brauchen andere ehrliche und seriöse Politiker. Die derzeit aktiven haben sich seit Jahren als nicht vertrauenswürdig und korrumpierbar erwiesen. Deshalb müssen sie mit samt ihren Parteien weg und andere Parteien gewählt werden. Nur so gibt es eine Chance irgendwann eine richtige EU und einen stabilen EURO zu haben!

    Zitat

    Selbst ich als konservativer weiss das die Welt sich weiterdreht und man nicht ewig in den 70ern bleiben kann.


    Und selbst ich als Sozialdemokrat könnte bei dieser Einstellung mit Dir koalieren!


    MfG Icabaru

  • Akzeptiert. Aber nur eine EU die von allen demokratisch legitimiert ist. Ich bin keineswegs grundsätzlich gegen die EU als solche, aber ich bin gegen den real existenten Mauschel- und Schieberverein so wie er heute ist!
    Eine EU deren Bürokraten sich an unwichtigen Nebensächlichkeiten regelrecht hochziehen und bei wichtigen Grundsatzfragen sich gegenseitig mit ihren Egoismen blockieren kostet nutzlos unsere Steuergroschen!


    Bleiben wir sachlich, inwiefern der Lissabonvertrag was änder ist noch nicht ganz raus, den erstmals hat das demokratisch gewählte europäische Parlament mal ordentlich Macht.
    Das sich die Bürokraten an unwichtigen Nebensächlichkeiten hochziehen ist logisch, denn die "wichtigen" Sachen , für die gibt man ihnen ja keine Kompetenz. Denn das macht man ja alles "national"...
    Die wichtigen Grundsatzfragen werden weiterhin zwischen D und F ausgekungelt, weil nur die Staaten genug macht haben was voran zu bringen.
    Ich bin sogar überzeugt davon, das zu einem guten Teil bessere Leute in Brüssel sitzen als in Berlin, denn unangenehme Leute schiebt man da gerne hin ab.


    Klar wäre das was! Und was bitte bringen diese Leute bei den gigantischen Kosten für sie zustande?


    So gigantisch wie immer suggeriert sind die Kosten nicht.
    Das Pentagon kostet mehr und ist nur das Verteidigungsministerium für 300 Millionen Leute...



    Natürlich sollten die regeln für alle gleich gelten! Das ist ja die positive Grundidee einer Einigung Europas, die ich auch gut heise. Aber das ist nicht die Realität sondern nur ein frommer Wunsch! Fakt ist, dass die EU ein loser Staatenbund ist der sich innerlich selbst zerfleischt und zugrunde richtet, weil alle Beteiligten damit beschäftigt sind, sich mit gegenseitigen Intrigen und dämlichen Machtspielchen gegenseitig zu blockieren. Ganz nebenbei die selbst durchgesetzten und angeblich verbindlichen Regeln massiv zu brechen und gleichzeitig von Anderen zu verlangen exakt diese Regeln auch noch einzuhalten! Und diese vertrottelte Chaotentruppe will eine einheitliche wie stabile EU aufbauen bzw. gestalten?


    Das es neue Poltiiker an der Macht braucht ist denke ich unzweifelhaft, die Frage ist was aus der EU wird, denn an ihr führt in keinem von mir als realistisch betrachteten Szenario ein Weg vorbei wenn Europa politisch beduetungsvoll beliben will.
    Die Frage ist, bricht sie auseinander in Kern und Umland oder bleibt sie zusammen.
    Das das ganze zu einem föderalen Staat zusammenwächst soll das Ziel sein, denn nur dann kann man eine Einigung wirklich haben.



    Unser Projekt und das aller vernünftigen Leute ist eine EU die diesen Namen verdient. Der real projektierte und gleichzeitig zertrümmerte Dreckhaufen ist nicht unser Projekt, sondern das einer kleinen Clique, die nach dem restlosen Ausrauben Europas weiterzeiht und sich ein neues Opfer sucht.


    Die Frage ist, wie sich der Lissabonvertrag auswirkt längerfristig. Ich denke eher positiv, man wusste schon wieso man ihn nicht wollte auf der anderen Seite des teiches....



    Selbstverständlich! Aber dazu muss erstmal der Wille dazu real vorhanden sein, anstatt alles dominierende Machtegoismen bei allen Beteiligten, nicht nur deutschen. Dass die derzeit zu überwinden sind ist doch die Lüge bzw. Illusion, die man uns als Realität verkaufen will.


    Derzeit, was meinst du mit derzeit ?
    Jetzt oder generell in absehbarer Zeit ?


  • Genau da ist der logische fehler in deinem eu-,,enthusiasmus".Du behauptest dass es ,,neue" politiker braucht(übrigens:wie soll das von statten gehen?),setzt dich jedoch gleichzeitig für eine EU nach vorbild der usa ein,und das mit den ,,alten" politikern.
    Du nimmst in kauf das solche politiker einen neuen superstaat gestalten hauptsache er wird realisiert hab ich den eindruck.In welche richtung würde sich ein solcher staat dann entwickeln, was denkste?

  • Genau da ist der logische fehler in deinem eu-,,enthusiasmus".Du behauptest dass es ,,neue" politiker braucht(übrigens:wie soll das von statten gehen?),setzt dich jedoch gleichzeitig für eine EU nach vorbild der usa ein,und das mit den ,,alten" politikern.
    Du nimmst in kauf das solche politiker einen neuen superstaat gestalten hauptsache er wird realisiert hab ich den eindruck.In welche richtung würde sich ein solcher staat dann entwickeln, was denkste?


    wer es schliesslich durchsetzt ist egal, denn wahlen gibts so oder so, wenn "neue" Politiker das besser und schneller schaffen umso besser und sonst müssen wir eben mit den alten zurecht kommen, dann muss es eben so gehen.

  • wer es schliesslich durchsetzt ist egal, denn wahlen gibts so oder so, wenn "neue" Politiker das besser und schneller schaffen umso besser und sonst müssen wir eben mit den alten zurecht kommen, dann muss es eben so gehen.


    Also habe ich recht wenn ich behaupte dir ist die form eines superstaats als ,,aufstrebende macht" wichtiger als der inhalt bzw. die Essenz?

  • wohl wahr , wie meinte Kissinger wen es knallt in der der Welt wen soll ich in Europa anrufen der Spruch war noch als wir nur 15 eu Staaten hatten , jetzt sind es 27 oh oh

  • Also habe ich recht wenn ich behaupte dir ist die form eines superstaats als ,,aufstrebende macht" wichtiger als der inhalt bzw. die Essenz?


    Der Inhalt bzw. die Essenz ändert sich so oder so laufend (man siehts an der Innenpolitik in D) der Aufbau des Grundgerüstes hat erstmal vorrang, man kann nicht auf den besten Politiker warten, denn gott weiss wann der kommt.
    das Problem ist, die Zeit läuft uns davon während wir uns in sinnlosem Postengeschacher und taktieren ergehen.