Was Deutschland vom Euro hat

  • wohl wahr , wie meinte Kissinger wen es knallt in der der Welt wen soll ich in Europa anrufen der Spruch war noch als wir nur 15 eu Staaten hatten , jetzt sind es 27 oh oh


    Die Amis wollen gar nicht das sie da wen rufen könnten, denn das alles würde ja die Hegemonie der USA gefährden.

  • Der Inhalt bzw. die Essenz ändert sich so oder so laufend.

    widerspreche

    Zitat

    ) der Aufbau des Grundgerüstes hat erstmal vorrang,

    so haben viele leute bspw. zur zeit des ww2 auch gedacht

    Zitat

    man kann nicht auf den besten Politiker warten,

    aber du gibst einem 8 jährigen auch nicht die wartung eines atomkraftwerks in die hand, die leute müssen der Aufgabe gewachsen sein um sie erfolgreich bewältigen zu können.Inhalt ist ungemein wichtiger als form

    Zitat

    das Problem ist, die Zeit läuft uns davon während wir uns in sinnlosem Postengeschacher und taktieren ergehen.

    in wie fern läuft uns die zeit weg?Vor was rettet uns eine EU nach usvorbild mit ,,kompetenten " politikern?Welche bombe tickt?

  • widersprecheso haben viele leute bspw. zur zeit des ww2 auch gedacht


    Der Vergleich hinkt gewaltig.....



    aber du gibst einem 8 jährigen auch nicht die wartung eines atomkraftwerks in die hand, die leute müssen der Aufgabe gewachsen sein um sie erfolgreich bewältigen zu können.


    "Die leute" gibts nicht, da wird noch 2-3 Politikergenerationen daran verschlissen.
    Die guten Leute soll man wählen, aber auf den grossen messias warten und solange das Projekt aufschieben schadet nur.



    Inhalt ist ungemein wichtiger als formin wie fern läuft uns die zeit weg?Vor was rettet uns eine EU nach usvorbild mit ,,kompetenten " politikern?


    Vor dem weltpolitischen beduetungsverlust, vor generellem Niedergagn ?

  • Der Vergleich hinkt gewaltig.....


    das glaubst du....

    Zitat

    Die leute" gibts nicht, da wird noch 2-3 Politikergenerationen daran verschlissen.

    Bist aber ein guter wahrsager wie könntest du sonst wissend das in2-3 Generationen alles anders sein wird:lol:

    Zitat

    Die guten Leute soll man wählen, aber auf den grossen messias warten und solange das Projekt aufschieben schadet nur.

    den grossen Messias in form einer EU nach usvorbild zu sehen, praktisch form als selbstzweck schadet nur.Warum schadet es das ,,projekt" aufzuschieben? Achja :das man nicht wählen soll hab ich nicht gefordert, bitte nichts reininterpretieren....

    Zitat

    Vor dem weltpolitischen beduetungsverlust, vor generellem Niedergagn ?

    :smilielol5:

  • das glaubst du....


    ach komm...das ist doch nun wirklich lächerlich.



    Bist aber ein guter wahrsager wie könntest du sonst wissend das in2-3 Generationen alles anders sein wird


    Das weiss ich nicht, ich hoffe es.



    den grossen Messias in form einer EU nach usvorbild zu sehen, praktisch form als selbstzweck schadet nur.Warum schadet es das ,,projekt" aufzuschieben?


    Es gibt nur ein gewisses zeitfenster, danach wird es Europa sehr schwer haben hoch zu kommen. Weil dann nicht nur die USA was dagegen haben sondern auch diverse andere Staaten.

  • ach komm...das ist doch nun wirklich lächerlich.


    für dich...bzw.:das glaubst du....

    Zitat

    Das weiss ich nicht, ich hoffe es.

    du hast es in deinem vorigen beitrag als selbstverständliche entwicklung dargestellt.

    Zitat

    Es gibt nur ein gewisses zeitfenster, danach wird es Europa sehr schwer haben hoch zu kommen. Weil dann nicht nur die USA was dagegen haben sondern auch diverse andere Staaten

    Das du mal wieder prognostizierst?

    Zitat

    , danach wird es Europa sehr schwer haben hoch zu kommen.

    Hoch zu kommen?Höher als jetzt?Uns geht es ja so schlecht...oder warum möchtest du das EUropa ,,hochkommt"?

    Zitat

    Weil dann nicht nur die USA was dagegen haben sondern auch diverse andere Staaten.

    Ach, die USA haben ihre Armee seit 45 in Europa.Was tun die USA denn dagegen?Mit krieg drohen wenneuropa zum bundesstaat wird?


  • Das du mal wieder prognostizierst?


    Es wäre eine logische Entwicklung.



    Hoch zu kommen?Höher als jetzt?Uns geht es ja so schlecht...


    Noch geht es uns nicht schlecht, aber wenn die Chinesen erstmal anfangen die Sachen selber zu entwerfen die vorher wir entworfen haben wirds langsam aber sicher problematisch und dann ist die Frage ob es uns dann noch so gut geht.
    Mit sinkender politischer und wirtschaftlicher Bedeutung, sinkt auch die Chance auf vorteilhafte Vertragsabschlüsse und das ein 1 Milliarde Menschen Volk wirtschaftlich deutlich stärker sein wird als die BRD alleine, ist kein Frage ob sondern eine Frage wann.



    warum möchtest du das EUropa ,,hochkommt"?


    Weil ich Europa gerne als etwas anderes als das Anhängsel der Amerikaner sehen würde.



    Ach, die USA haben ihre Armee seit 45 in Europa.Was tun die USA denn dagegen?Mit krieg drohen wenneuropa zum bundesstaat wird?


    oh mann....
    Krieg ist doch viel zu primitiv. Die bestechen, bezahlen Propaganda, vielleicht erpressen sie auch ein bis zwei Leute.

  • Unnötige passagen weggekürzt:

    Weil ich Europa gerne als etwas anderes als das Anhängsel der Amerikaner sehen würde.

    Ja darum geht es .Wieso ist das so?
    Das schlimme dabei ist dass dir der grossmachtstus durch eu-bundesstaat, d.h. die form wichtiger ist , als der Inhalt.


  • Das schlimme dabei ist dass dir der grossmachtstus durch eu-bundesstaat, d.h. die form wichtiger ist , als der Inhalt.


    Ja weil ich denke das der Inhalt erst wirklich entschieden werden kann, wenn man sich über die Form einig ist, weil man dann eine gewisse Grundidee hat und dort dann weiter gehen kann, aber eben eine Grundlage hat auf der man aufbauen kann.

  • Ja weil ich denke das der Inhalt erst wirklich entschieden werden kann, wenn man sich über die Form einig ist, weil man dann eine gewisse Grundidee hat und dort dann weiter gehen kann, aber eben eine Grundlage hat auf der man aufbauen kann.

    Erstmal eine EU als Bundesstaat schaffen und sich dann über die Grundideen gedanken machen, willst du mir sagen?Wenn form wichtiger wird als inhalt wirds gefährlich,denke ich.

  • Erstmal eine EU als Bundesstaat schaffen und sich dann über die Grundideen gedanken machen, willst du mir sagen?Wenn form wichtiger wird als inhalt wirds gefährlich,denke ich.


    Die Grundidee IST die EU als Staat.
    Die Schaffung dessen ermöglicht es aber erst zu sagen wohin welche Kompetenzen kommen, denn erst muss man wissen was für Gremien man überhaupt aufbaut.
    Am ehesten noch beides gemeinsam, aber erst Idee dann Struktur, funktioniert nicht, denn dann werden wir nie fertig.

  • Die Grundidee IST die EU als Staat.


    Die grundidee(?) war nicht ein bundesstaat als Selbstzweck unabhängig vom inhalt.die EU ist immer noch ein staatenbund

    Zitat

    Die Schaffung dessen ermöglicht es aber erst zu sagen wohin welche Kompetenzen kommen, denn erst muss man wissen was für Gremien man überhaupt aufbaut.

    Die idee der EU als Bundesstaat nach usvorbild wird glücklicherweise immer noch von nicht wenigen nicht gewollt

    Zitat

    Am ehesten noch beides gemeinsam, aber erst Idee dann Struktur, funktioniert nicht, denn dann werden wir nie fertig.

    ach so..:joker:

  • Die idee der EU als Bundesstaat nach usvorbild wird glücklicherweise immer noch von nicht wenigen nicht gewollt


    Ausnahmsweise mal gut das es hier keine Abstimmung darüber gibt...

  • acaloth der edle demokrat:joker:


    indirekte Demokratie hat auch ihre sinnvollen Seiten, das sieht man auch am Minarettverbot in der Schweiz...

    Einmal editiert, zuletzt von Acaloth ()

  • Ausnahmsweise mal gut das es hier keine Abstimmung darüber gibt...



    Die gab es damals auch nicht.
    Wobei wir einmal wieder beim Geld wären.
    Euros heute, damals waren es east/west Mark.

    Paralellen sind in der "Inkompetenz" der Entscheidungsträger leicht zu erkennen.

    Zitat:

    Am 7. Februar 1990 saßen wir im Grand Hotel in der Berliner Friedrichstraße: Bundesbank-Chef Karl Otto Pöhl, sein Vize Helmut Schlesinger und wir von der DDR-Staatsbank. Wir waren uns alle einig, dass die D-Mark kommen sollte. Aber wann und vor allem zu welchem Kurs und mit welchen Folgebedingungen, war noch völlig offen. Am nächsten Morgen verkündete Bundeskanzler Helmut Kohl, dass die Währungsunion am 1. Juli 1990 mit eins zu zwei starten sollte - ohne dies mit den Parlamenten und den Zentralbanken beider deutscher Staaten abzustimmen. Es ging nur um wahltaktische Ãœberlegungen.

    Interessantes interview:

    20 Jahre deutsch-deutsche Währungsunion: "Das Ergebnis ist eine Katastrophe" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Einmal editiert, zuletzt von zenoncroco ()


  • Danke!! Das Ergebnis ist tatsächlich eine Katastrophe! Aber erstens keines zufällige, sondern eine eiskalt geplante und mit Absicht herbeigeführte und zweitens noch längst nicht beendete! Die noch inkompetenderen Nachfolger der inkompetenden Lügnerbande von Kohl arbeiten fleissig weiter an seinem Vermächtnis!


    MfG Icabaru

  • ....Beiträgen hier werden durchaus sinnvolle Argumente vorgetragen, die alle irgendwo einen wahren Kern enthalten. Besonders interessant ist die Diskussion zwischen Uncle Tom und Acaloth. Uncle Tom besteht ebenso korrekterweise auf Inhalte wie Acaloth auf ein tragfähiges Grundgerüst. Das eine ist ohne das andere nicht machbar und beides bedingt sich gegenseitig. Beide Stichworte sind der Anlass für den heutigen Beitrag.


    Die heutige EU hat aber beides schon von Anfang an, nur wird das in der aktuellen Diskussion völlig übersehen oder seitens der Mainstreammedien ausgeblendet, denn hier liegt vermutlich der Kern des Problems, der sich aus der historischen Entwicklung ergibt. Man kann das Problem nicht lösen, indem man nur die vielen kleinen, zwar richtigen aber nebensächlichen, Teilaspekte gegeneinanderhält und conträr diskutiert. So kommen wir nie zu einem brauchbaren Resultat und genau dies ist das Interesse der Politniks die wir hier kritisieren. Wenn man die Ursachen der aktuellen Katastrophe wirklich analysieren und eine machbare Lösung finden möchte, muss man die historische Entwicklung aus der die heutige EU hervorgegangen ist genau kennen. Viele der für das heutige Dilemma ursächlichen Fehler liegen Jahre weit zurück und wenn man sich ein genaues Bild von den Ursachen der aktuellen Probleme machen will muss man auch versuchen alle Aspekte zu betrachten, die diese Ursachen beinflussten. Wem das zu kompliziert ist, der muss es eben lassen.

    In diesem Sinne beginnt die Geschichte 1957 mit der Gründung der damaligen EWG. Sie war und ist bis heute die von Acaloth preferierte Grundstruktur und sie hatte ebenso Inhalte wie von Uncle Tom gefordert. Und damit hat auch diese Diskussion zum Thema EURO in ganz wesentlichen Punkten massive Querverbindungen und Zusammenhänge zu gleich mehreren Threats hier im Forum. Leider wird die Diskussion hier weitgehend mit Parolen geführt und die dahinterstehenden Zusammenhänge werden entweder vernachlässigt oder gar nicht erkannt. Wie man auf diese Weise das Ganze überhaupt begreifen könnte ist mir einigermassen unklar.

    Der fundamentale EWG-Vertrag wurde 1957 unterzeichnet. Gleichzeitig mit ihm wurde auch der Vertrag zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM) geschlossen. Beide zusammen nennt man die Römischen Verträge. Die Vertragsinhalte dazu wurden nachweislich(!) von den vorangehenden Bilderberg-Konferenzen ausgearbeitet und formuliert!! Schon da beginnen zu Querverbindungen zum Thema Bilderberger und den zwei Threats dazu hier im Forum. Die Gründungsstaaten (Erstunterzeichenr am 25.03. 1957 in Rom) waren Belgien, Frankreich, Niederlande, Italien, Luxemburg und Bundesrepublik Deutschland.
    Die EWG war und ist die Struktur wie sie von Acaloth definiert ist und die Inhalte waren die von den Bilderbergern beabsichtigten. Hatten diese Inhalte tatsächlich die Einigung der europäischen Völker in Sinne von Frieden und Völkervertändigung zum Ziel? Defintiv nein! Denn die politischen wie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren dazu gar nicht gegeben. Real gegeben war der kalte Krieg in Form der wirtschaftlichen und millitärischen Konfrontation mit dem Ostblock. Diese Konfrontation stand im Zeichen der westlichen Führungsmacht USA und der östlichen UdSSR womit die Gründung der EWG nur ein Mosaiksteinchen in der westlichen Geostrategie war und bis 1990 blieb. Denn ursprünglich wurden von beiden Machtblöcken extrem unterschiedliche Strategien in dieser Auseinandersetzung verfolgt.

    Westlicherseits wurde 1949 die NATO gegründet, weil man im Westen damals voll auf die millitärische Ãœberlegenheit gegenüber dem Ostblock setzte. Der Ostblock dagegen legte den Schwerpunkt seiner Strategie auf die ökonomische Auseinandersetzung mit dem Ziel, der ökonomischen Ãœberlegenheit. Deshalb gründete man im Osten ebenso 1949 den Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) der Synergieeffekte in den Volkswirtschaften der Mitgliedsstaaten freisetzen sollte. Das dies 1990 zum Zusammenbruch führte konnte damals noch niemand wissen. Denn in den Anfangsjahren gab es durchaus positive Effekte eines langsamen wirtschaftliche Aufschwungs. Der war sicherlich nicht so massiv wie der mit dem Mashall-Plan im Westen, aber man beobachtete doch eine gewisse wirtschaftliche Aufwätsentwicklung. Erst mit der Verschärfung der gegenseitigen millitärischen Konfrontation und nachdem auch die UdSSR zur Atomwaffenmacht aufgestiegen war, wurde 6 Jahre nach der NATO der Warschauer Pakt als Millitärbündnis 1955 gegründet. Es geht hier nicht darum Propaganda für den Kommunismus zu machen, sondern darum objektiv klarzustellen: Wer hat im hier diskutierten Zusammenhang agiert, das war der Westen, und wer hat reagiert, das war der Osten! Exakt das muss verstanden werden wenn man die Hintergründe die zur Gründung der EWG führten verstehen möchte.

  • Am stärksten war der wirtschaftliche Aufschwung 10 Jahre nach Kriegsende in Deutschland (Ã Wirtschaftswunder!) und alle anderen westeuropäischen Staaten verfügten schon damals bei weitem nicht über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Westdeutschlands. Dies hat sich auch bis heute nicht geändert. Warum wohl? Der Marshall-Plan allein kann dafür nicht verantwortlich sein, denn der Wechselkurs der DM zum Dollar wurde schon in Bretton Woods festgeschrieben, womit alle Rückzahlungen (Reparationen) der Mittel daraus doppelt und dreifach abgesichert waren und ebenso geleistet wurden. Die Wirtschaftskraft Westeuropas im ganzen war aber keineswegs mit der in Deutschland zu vergleichen und blieb mehr und mehr dahinter zurück! Und somit sah sich der ganze Westen unter Führung der USA in Westeuropa einem östlichen Wirtschaftsblock gegenüber, der zwar (damals noch) langsamer wuchs als die westdeutsche Wirtschaft, aber unvergleichlich grösser war!! Den damals etwa 60 Mio. Bundesbürgern standen (wirtschaftspolitisch) ca. 300Mio. Osteuropäer gegenüber!
    Deren international konvertierbare Verrechnungswährung war der goldgedeckte Transfer-Rubel! Das war die einzige Währung der der Welt die real und zu 100% noch mit echten (russischen!) Gold gedeckt war! Der Transfer-Rubel war im Prinzip das gleiche wie ab 1957 sein westliches Pendant der Ecu! Es war schon damals im Osten geplant den Transfer-Rubel in Zukunft irgendwann als einheitliche Währung im Ostblock einzuführen, im Prinzip genauso wie heute der EURO im Westen. Das dies so nicht gekommen ist lag keineswegs an der Leistungsfähigkeit des Westens, sondern an der betonköpfigen Unfähigkeit der kommunistischen Führungskader. Exakt diese Lektion haben ihre heutigen chinesischen „Genossen“ perfekt gelernt und deshalb stehen sie heute da wo sie sind.

    Man musste 1957 im Westen realistisch damit rechnen, dass die Betonköpfe im Kremel exakt diese Lektion lernten und damit ein wirtschaftliches Ãœbergewicht erlangen konnten. Damit hätten sie auch mehr Geld für ihr Millitärbudget und man fürchtete sich vor einer östlichen Ãœbermacht! Was wäre damit aus der Hegemonialpolitik der USA geworden? Ein Fiasko! Die Länder des Westens in denen sowieso schon sozialistische Strömungen und ihre Parteien existierten, würden sich den erfolgreicheren Modell aus dem Osten zuwenden und von den USA immer mehr ab! Man musste etwas tun um zu verhindern, dass westliche Länder in demokratischen Wahlen sich mehr nach osten orientierten als nach westen. Die Gefahr eines Wahlsieges der Kommunisten in Italien war besonders gross. Das sind Fakten die man einfach nicht übersehen darf! Die Bilderberger haben alles das glasklar erkannt und deshalb den Plan zur Gründung der EWG entworfen und die vertraglichen Inhalte dazu ausformuliert. Das dabei die Vertreter der USA bei den Bilderberger schon immer entscheidende Mitsprache hatten, wird wohl kaum zu bestreiten sein.

    Somit waren sowohl Struktur als auch Inhalte von Anfang an eindeutig gegeben. Aber das Ziel war nicht die Einigung der Völker Westeuropas für Frieden und gegenseitige Verständigung. Das Ziel war dem Wirtschaftskolos RGW etwas mindestens gleichwertiges entgegenzusetzen! Freiheit und Demokratie waren wie immer nur die Fassade die man den Völkern verkaufte. Denn Demokratie und Freiheit konnte man kaum mit den Diktaturen von Franco in Spanien und Salazar in Portugal verbinden. An denen störten sich die Bilderberger absolut nicht. Aber in den schnell erstarkenden sozialistisch orientierten Bewegungen in Italien und Griechenland , sahen sie begründeterweise eine grosse Bedrohung für sich und ihre Geostrategie, zur millitärstrategischen Einkreisung des Ostblockes. Mit dem Ausscheren von Italien und Griechenland wäre der komplette Nato-Südflügel zusammengebrochen! Die Geostrategie der USA zur Einkreisung der Russen wird doch bis heute weiterverfolgt und hat sich seit 1949 im Prinzip nicht geändert! Exakt mit diesen US Hegemonialinteressen begründet sich auch die massive Einmischung in die Angelegenheiten Europas. Denn die Nato als wichtigstes ihre millitärischen Machtistrumente ist ohne die europäischen Mitglieder ein gar nichts! Und da drohte die Gefahr eines kommunistischen Wahlsieges in Italien, die aus der Nato austreten wollten!

    Ebenso in Griechenland das zwar kein Gründungsmitglied der EWG , für seine Aufnahme in die EU sind jedoch die identischen Gründe massgebend! Einigung der Völker, Demokratie und Freiheit sind die Ideale der Menschen, aber nicht die der Bilderberger! Für die sind diese Worte die Fassade für Idealisten welche daran glauben, hinter der sie ihre wahren Absichten verstecken! Speziell bei Griechenland wird das sehr deutlich. Ich hatte dazu schon in einem anderen Beitrag im Zusammenhang mit der Papandreou Dynastie der griechischen Präsidenten die Chronologie beschrieben. Damals gab es in Griechenland schon einen kommunistischen Aufstand, der nach Nato Einsatzplänen niedergschlagen und danach mit massgeblicher Hilfe der US-Geheimdienste die Millitärdiktatur installiert wurde. Die ist natürlich besonders prädestiniert dazu für Freiheit und Demokratie einzutreten! Die Kommunisten dagegen wollten ernsthaft vaus der Nato austreten! Die genauen Daten dazu hatte ich in genannten Beitrag aus der WIKIPEDIA einkopiert. Und da schau her, wenn ich heute die identischen Seiten dazu anklicke, erscheinen bei allen drei Papandreous weit gekürzte Texte und die wichtigsten Daten sind plötzlich weg. Waren da die Heinzelmännchen am Werk? Oder will man verhindern, das nachforschende User diese Daten nicht mehr finden und mich damit als Lügner difamieren, der Fakten erfindet?
    Anlässlich dessen danke und zutieftst unfreundliche Grüsse an die hier mitlesenden Lattenhorcher von Stasi2. Noch nicht alle sind schon genug wohlstandsverblödet ihre glorreichen Aktivitäten nicht zu bemerken. Sind Sie auch so aufmerksam, wenn es darum geht gegen richtige Verbrecher vorzugehen?
    Hier und nirgendwo sonst habt ihr die Gründe, für die Struktur und die Inhalte für die Gründung der EWG, die zwar mit etwas Kosmetik modifiziert, prinzipiell bis zur heutigen EU die gleichen geblieben sind. Irgendwelche idealistischen Vorstellungen warum eine demokratische EU sinnvoll ist, will ich gar nicht als schlecht oder falsch bezeichnen. Aber sie sind eine Illusion die an der Realität Lichtjahre weit vorbeigeht!

  • Bis 1989 hat aber die aus der EWG hervorgegangene EU trotz allem und zumindest nach allgemeinem öffentlichen Eindruck gar nicht so schlecht funktioniert. Der Ecu war die allgemein anerkannte Verechnungseinheit und auch ohne EURO war die deutsche Exportwirtschaft schon eine der weltweit führenden. Das Argument, dass dies erst mit den EURO kam ist purer Unsinn und eine klassische Nebelkerze der Politniks bzw. ihrer gekauften Nachbeter. Schon zu dieser Zeit war angedacht den Ecu von einer europäischen Verrechnungseinheit zu einer gesamteuropäischen Währung weiterzuentwickeln. Wie der Transfer-Rubel im Osten sollte der Ecu auch konvertierbar sein. Es wurde, nicht offiziell aber von seriösen Leuten, darüber nachgedacht, für ihn einen ähnlichen Ausgabekurs zum Dollar festzulegen wie für den späteren EURO. Der Unterschied war, dass alle Mitgliedsländer ihre jeweilige Landeswährung (ihrer Staatsbank) behalten sollten, deren Kurse am Ecu sich am Finanzmarkt ergaben. Damit behielte jedes Mitgliedsland die Möglichkeit seine eigene Währung auf- oder abzuwerten. Der Ecu der EZB könnte ebenso als legales Zahlungsmittel in allen Mitgliedsländern im Umlauf sein. In vielen Ländern weltweit laufen neben der Landeswährung eben auch Devisen um. Geschieht das illegal sind volkswirtschaftliche Schäden vorprogrammiert. Geschieht es aber legal mit einem Wechselkurs der täglich auf der Homepage der EZB abgerufen werden kann, kann jeder EU Bürger mit seiner Landeswährung, bei seiner Hausbank ganz legal Ecu kaufen und damit ins Ausland reisen bzw. Geschäfte tätigen. Gleichzeitig sieht er am Wechselkurs mehr als deutlich wo die Volkswirtschaft seines eigenen Landes steht. Auf diese Weise ergäben sich ganz sicher weit weniger wirtschaftliche Ungleichgewichte innerhalb der EU als heute. Somit könnte Europa Stück für Stück aber organisch zusammenwachsen.
    Das klingt eigentlich gar nicht so schlecht. Aber warum hat man das nicht so gemacht?

    Wo stand denn die damalige Bundesrepublik Deutschland 1989? Sie stand mit ihrer Staatsverschuldung im Prinzip da wo sie heute auch steht, nur auf einem etwas niedrigerem Niveau! Kohl und Waigel wussten das sehr genau und mit ihnen auch alle Parteivorstände! Und in dieser Situation ergab sich 1989 mit dem Zusammenbruch des Ostens plötzlich eine ganz neu Lage, die bestens dazu geeignet war die Deutschen mit etwas ganz anderem zu beschäftigen. Das kam zwar unerwartet aber dennoch wie gerufen, die im Westen massiv drohende Abwahl Kohls zu verhindern! Der „Feind“ und dessen „Bedrohung“ als Legitimation für diese Spielchen war aber plötzlich nicht mehr da. Jeder vernünftige Mensch könnte damit ja auf höchst verwerfliche Idee kommen, angesichts der horrenden Schulden die Gelder für die Kosten der Nato einzusparen, weil der Warschauer Pakt ja nun nicht mehr existierte. Und in exakt diesen Punkt haben alle die Rechnung eben ohne Washington gemacht und sich eingebildet, dass sie souverän sind!
    Aber man hatte damit auch noch andere Probleme.

    1. Man wusste in der Realität gar nicht wie man, beim realen Schuldenstand, diese Wiedervereinigung finanzieren konnte. Dennoch machten Kohl und Konsorten allen die Märchen von den blühenden Landschaften weiss. Waren die wirklich so dumm an ihre eigenen Lügen zu glauben? Nein mit Sicherheit nicht! Aber sie hatten in diversen Beratungen, über die nie öffentlich berichtet wurde, schon die Exitstrategien beschlossen. Die bestanden darin mittels der schon genannten Finanzmarktförderungsgesetze Kapital ins Land zu holen, die auch im Zusammenhang mit Punkt 2. zu betrachten sind. Das erste davon sogar umgehend schon im Februar 1990!
    Und zum anderem wurde schon 1989 seitens der Kohlregierung die Einführung des EUROs zur Jahrtausendwende einzuführen beschlossen. Die welche am stärksten für dessen Einführung getrommelt haben, waren die deutsche und die französische Regierung. Aber beide aus völlig unterschiedlichen Gründen und mit unterschiedliche Zielen! Die Idee einer europäische Einigung in idealistischen Sinne spielte dabei nicht die allergeringste Rolle!
    Deutscherseits waren es Ãœberlegungen die Kosten bzw. finanziellen Risiken der Wiedervereinigung möglichst breit zu verteilen und französischerseits war es die massive Angst vor einem in Europa alles dominierenden Wirtschaftsgiganten, womit die Ängste von 1914 und 1939 erneut geweckt wurden! Französischerseits sollte gewährleistet sein, dass Deutschland finanziell weiter an die Kette gelegt werden sollte um exakt diese Dominanz zu verhindern. Das ist aber bis dato nur teilweise gelungen und Hintergrund der hinter den Kulissen nach wie vor existenten deutsch-französischen Aversionen bzw. Egoismen! Die hat man für die Öffentlichkeit nur mit dem bekannten Freundschaftsgehabe erfolgreicht getarnt! Das gilt trotz der vielfältigen echten Freundschaften zwischen Deutschen und Franzosen auf den unteren Ebenen! In den Etagen der Politik wo es um Millardensummen und politischen Einfluss geht gibt es keinerlei Freundschaften sondern nur „Political Correctness“! Und das sind Kontrahenten die sich auf Pressefotos freundlich anlächeln und wenn die Presse weg ist gegenseitig über die Ohren balbieren wollen!

    2. Das zweite Problem war die Wirtschaft des Ostens und wie man die am besten entweder übernehmen oder als Konkurenz ausschalten konnte. Dazu geab es hier schon diverse Diskussionen und die dort vortragenen Argumente müssen nicht wiederholt werden. Fakt ist, dass in diesem Sinne erstens ein völlig idiotischer aber politisch motivierter Wechselkurs zur DDR-Mark festgelegt wurde. Ich muss nicht die zahlreichen seriösen Fachleute hier aufzählen die dagegen protestiert haben. Lassen wir es dabei beim damaligen Präsidenten der Bundebank Herrn Pöhl stellvertretend für alle anderen. Kohl und seine Bande wussten das und haben die Katastrophe absichtlich und planmässig herbei geführt, nur um die Bundestagswahlen noch einmal zu gewinnen. Und die Mehrheit der mit „Freiheit und Demokratie“ unerfahrenen Ossis war dumm genug, dieser durch und durch verlogenen Propaganda zu glauben. Das es dazu realistische Alternativen gab, die nicht nur von Ostdeutschen Intelektuellen vertreten wurden, wollten sie gar nicht wissen. Ãœber ausreichend Bananen und neue Westautos statt Trabbi musste man ja auch nicht so intensiv nachdenken, wie über solche wichtigen Zusammenhänge! Genau das haben Kohl und seine Konsorten eiskalt und bewusst ausgenutzt! Von sachlich objektiver Politik und vernünftigen Umsetzungsstrategien waren er wie seine Erben heute Lichtjahre weit entfernt!

    3. Das dritte Problem waren die Briten, welche der Wiedervereinigung anfangs massiven Widerstand entgegensetzten. Sie konnten einerseits mit der geplanten Einbindung Deutschlands in die gesamteuropäische Währung ,den EURO eben, und andereseits mit der von ihnen und den USA geforderten Öffnung bzw. Deregulierung des deutschen Finanzmarktes für angelsächisches Privatkapital überredet werden, der Wiedervereinigung zuzustimmen. Ãœber ihre Finanzmacht wollten sie Deutschland weiter an die Kette legen, was ihnen ja auch weitgehend gelungen ist wie man aktuell eindeutig sehen kann. Genau dies war Sinn und Zweck der vier (4) Finanzmarktförderungsgesetze, der Möglichkeiten des Cross-Border-Leasings (CBL), CDS, der Streichung der kompletten Börsenumsatzsteuer und der Wechselsteuer und , und...

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