Aktuelle Analysen zur wirtschaftlichen Lage Deutschlands

  • Walzi, Walzi, Walzi,


    Lautstärke, Fettdruck und schlimme Worte taugen als Argumente nur äußerst bedingt, …


    … hin und wieder tragen Sie zur Belustigung bei.

  • Geht es nur darum? Dass dir der Blick für das große Ganze vollkommen abgeht ist ja nichts neues. Deine Empathiefreiheit und dein Zahlenfetischismus erzeugen wohl ein Monokausalitätssyndrom.


    In dem Artikel vom Dummfricke ging es tatsächlich nur darum, Du kannst ihm gerne empfehlen immer noch einen Absatz mit Allgemeinplätzchen "Linker Weltschmerz" zu reichen.
    In anderen Artikeln schreibt er allerdings auch mal andere Scheiße. War ja nicht das erste mal, dass ich ein Thema von ihm aufgegriffen habe.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Hurra Hurra Hurra […] „Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ […]

    Die wirtschaftliche Lage Deutschlands zeichnet sich in vielerlei Zahlen ab - und gegenwärtig bahnt sich wohl nun doch die Zusammenlegung der letztverbliebenen Kaufhäuser (Kaufhof und Karstadt) ab, was wieder einmal weitgehend zu Lasten der Beschäftigten vollzogen wird.
    Der Bürger als informierter Konsument braucht ja kein Verkaufspersonal, regt sich jedoch auf, wenn er keinen Ansprechpartner vorfindet oder an der Kasse warten muss… und dass die Umsätze in den einzelnen Kaufhausfilialen zurückgehen, kann angesichts der schrumpfenden Auswahl verfügbarer Warengruppen/Produkte nicht verwundern. So überrascht nicht, dass immer mehr Kunden eher online einkaufen… was die "Fusion" jetzt daran ändern soll, ist mir schleierhaft.

  • Wie eine Anfrage der Linksfraktion an den Tag brachte, musste das Bundesministerium für Arbeit einräumen, dass der Siegeszug der Leiharbeit für die Beschäftigten sich nur selten auszahle… schade, dass mein Browser nicht den Originaltext des Bundestagsprotokolls anzeigt - den hätte ich gern zum Vergleich ebenfalls lesen mögen.

  • Walzi, Walzi, Walzi,


    Lautstärke, Fettdruck und schlimme Worte taugen als Argumente nur äußerst bedingt, …


    … hin und wieder tragen Sie zur Belustigung bei.


    Das ist genau der Sinn von Fettdruck und schlimmen Worten, zur Auflockerung beizutragen, es tut mir leid, dass in Deinem Fall die Trefferquote anscheinend nicht zur Zufriedenheit gereicht.
    Allerdings bin ich ein Gegner von "einfacher Sprache" und so ist eben nicht alles für Dich erreichbar.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Volle Zustimmung, Walzi.


    Nicht mal zu einfacher Sprache reicht es bei Dir, sondern nur zu mit Pöbelmeierei durchsetzten Sprachkonvoluten. Für mich in der Tat nicht erreichbar, …


    … ich bevorzuge die eher feingeistige Liga.


    Tut mir aufrichtig leid für Dich.

    Einmal editiert, zuletzt von Wieben Klas ()

  • Hurra Hurra Hurra



    Neuer Rekord am Arbeitsmarkt inDeutschland?



    September Rekord der BA Monatsberichtfür September 2018 verkündet nur noch 6.390.596* Personen imLeistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen)*Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Amaktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswertenüberwiegend hochgerechnet werden.



    Grundsicherung im Alter undErwerbsminderungdestatis- Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 erhielten im Dezember2017 insgesamt 1.059.000 Empfänger



    „Ein Land, in dem wir gut und gerneleben“ Wer ist wir ? Fast – Vollbeschäftigung bessereStatistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaatoder in Nordkorea.



    Aber bildet der BABericht/Pressemeldung die Realität ab, in der die Bürger leben?



    Nicht die Agenda 2010 stabilisiert diedeutsche Wirtschaft sondern das Konjunkturprogramm der EZB.



    Das Konjunkturprogramm der EZB (EZB-Anleihekäufeerreichen ein Volumen von 2,5 Billionen Euro gepaart mit der jahrelangen 0 Zins Politik der EZB sorgten diese „Sondermaßnahmender EZB“ in den letzten Jahren für ein moderatesWirtschaftswachstum in Deutschland. Allerdings nehmen dieUngleichgewichte der Geldpolitik auf beiden Seiten des Atlantiks zu.Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins kontinuierlich auf 2,25Prozent angehoben. Die EZB hält nach wie vor an der Null ZinsPolitik für alle Kreditgeschäfte fest. Ein übriges Risiko für das„Wachstum“ der deutschen Wirtschaft ist die US AmerikanischeHandels- und Zollpolitik.



    Anteilder Leiharbeiter auf Rekordhoch



    Das aktuelle ThemaFachkräftemangel:



    Soführen uns Politiker und Lobbyisten in die Irre Das Märchen vomFachkräftemangel



    2.Teil: Das Limo-Beispiel



    Quelle: managermagazin



    Also Fachkräfte fehlen, das istzutreffend vor allem aber weil in der Vergangenheit zu wenigeFachkräfte ausgebildet wurden oder die Arbeitsbedingungen nichtattraktiv sind. Das heißt wem Fachkräfte fehlen der muss ausbildenoder die Arbeitsbedingungen attraktiver gestalten.



    Ein Blick in den BA Arbeitsmarktberichtfür September 2018 zeigt das hohe Potential von Fachkräften diejederzeit aus- und weitergebildet werden können.



    Arbeitsmarkt im September 2018:



    Im September 2018 wird die Zahl derPersonen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIIIoffiziell mit 6.390.596 Personen beziffert die Hilfequote dererwerbsfähige Leistungsberechtigte bleibt unverändert bei 7,6 %erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Darunter in ALG I 659.548 Personen des weiteren 4.083.346 Erwerbsfähige LeistungsberechtigtePersonen und Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen1.647.702 Die Zahl der Unterbeschäftigten, für September 2018beträgt laut BA Bericht 3.169.646 Personen 6,9 % . Die Zahlder Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für September 2018 istin de Statistik des BA offiziell auf ein „September Rekordtief “von 2.256.473 Personen gesunken.[/B] Vorläufig und hochgerechnetgibt es 809.582 Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereitsbesetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird imSeptember 2018 im BA Bericht mit 833.835 Stellen BA-X 257beziffert.



    1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BerichtSeptember 2018
    Tabellenanhang zum MonatsberichtSeptember 2018 (Tabelle 1)



    Quelle der Zahlen:
    https://statistik.arbeitsagent…ericht-d-0-201809-pdf.pdf



    1.4.6 Unterbeschäftigung ZurErklärung ….



    1.4.6 Unterbeschäftigung In derUnterbeschäftigungsrechnung nach dem Konzept der BA sind neben denArbeitslosen diejenigen Personen enthalten, die an entlastendenMaßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder zeitweisearbeitsunfähig erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslosgezählt werden. Damit wird ein umfassenderes Bild über die Zahlderjenigen Menschen gezeichnet, die ihren Wunsch nach einerBeschäftigung nicht realisieren können. Realwirtschaftlich(insbesondere konjunkturell) bedingte Einflüsse können bessererkannt werden, weil die Entlastungswirkung der Arbeitsmarktpolitikzwar die Arbeitslosigkeit, nicht aber die Unterbeschäftigungverändert (zur Unterbeschäftigungs- und Entlastungsrechnungvergleiche die Methodischen Hinweise in Kapitel 5)



    Quelle: Seite 16 BA Bericht September 2018



    2.3.4 Bedarfsgemeinschaften undRegelleistungsberechtigte



    Im September 2018 lebten in 3.052.000Bedarfsgemeinschaften 5.731.000 Personen, die einen Anspruch aufRegelleistungen nach dem SGB II hatten. Knapp drei Viertel von ihnenwaren erwerbsfähig (4.083.000) und 1.648.000 zählten als nichterwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähigeLeistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihrAnteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent.



    Quelle: Seite 22 BA Bericht September 2018



    Angesichts der verkündeten „historischniedrigen“ Arbeitslosigkeit müsste es einen enormen Stellenabbaubei der BA geben die Zahl der Arbeitslosen hat sich ja mehr alshalbiert. Hat jemand diesen Stellenabbau bei der BA wahrgenommen?Herrscht in den Jobcenter jetzt gähnende leere?
    Oder ist das alles nur Psychologie fürdie Gesellschaft die eine andere Realität darstellt als sietatsächlich Vorort für den Einzelnen erlebbar ist?



    DIW-Studie:Künftigen Rentnern droht eklatante Versorgungslücke



    Fastjede zweite Altersrente liegt unter 800 Euro



    Quelle: RP ONLINE 12.07.2018



    Ein Land in dem im Gleichklang vielerMedien und der Nomenklatur der Herrschenden ein robuste Konjunkturauf dem Weg zur „Fast-Vollbeschäftigung“ gibt. Hat der US –Präsident Donald Trump doch recht, wenn er twittert das inDeutschland Statistiken aufgehübscht werden? Hören wird in den„Qualitätsmedien doch des öfteren Fake News?“



    Ein Blick auf die Fakten schafftTransparenz und offenbart die Wahrhaftigkeit der Lage amArbeitsmarkt.



    Staatverbucht im ersten Halbjahr Ãœberschuss von 48,1 Mrd EuroHauptsächlich aufgrund der EZB und der 0 Zins Politik erwirtschaftetder Bund die Länder und die Kommunen Ãœberschüsse. Auch die üppigsprudelnde MwSt und Einkommenssteuer Steuer tragen dazu bei. SelbstSozialversicherungen hatten zur Jahresmitte ein Plus von 9,0 Mrd.Euro auf den Konto allerdings stellt sich nun die Frage warum werdendie geringen Renten nicht auf ein Grundsicherungsniveau angehoben? Warum gibt es nach Berechnungen des Kinderschutzbundes (DKSB) in Detwa 4,4 Millionen Kinder die von Armut betroffen sind. Warum werdenweiterhin Krankenhäuser im ländlichen Bereichen geschlossen? Warumsind die Pflegekräfte in Krankenhäuser, Alten und Pflegeheimeweiterhin aufgrund zu geringer Personalschlüssel extremüberbelastet? Warum befindet sich auf vielen Straße Schlaglochneben Schlagloch? Warum sind viele Brücken immer noch starkRenovierungsbedürftig? Warum sind viele Schulhäuser marode? Warumgibt es in vielen Bundesländern einen Mangel an Lehrer*innen? Warumgibt es in vielen ländlichen Gebieten kaum Polizeiwachen? Warummüssen die vorhandenen Polizisten einen Ãœberstundenberg vor sichherschieben? Also wenn schon soviel Geld in der Kasse ist gibt essicher sinnvolleres als dieses durch Steuersenkungen mit derGießkanne zu verteilen.



    Der Beitragssatz zurArbeitslosenversicherung soll ab Januar 2019 um 0,5 Prozentpunktesinken. Hingegen der Beitragssatz zur Pflegeversicherung , wiebereits von Gesundheitsminister Jens Spahn angekündigt, ab Januar2019 um 0,5 Prozentpunkte angehoben werden soll.



    Die Quote der Personen die in Armutleben oder von Armut gefährdet sind, hat einen historischenHöchststand und Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht. Es gibt 934Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen in denender Grundbedarf an Lebensmittel abgedeckt werden muss.UnterIhnen 23 Prozent Kinder und Jugendliche, 53 Prozent Erwachsene imerwerbsfähigen Alter (vor allem ALG-II- bzw. Sozialgeld-Empfänger,Spätaussiedler und Migranten), 23 Prozent Rentner und 19 ProzentAlleinerziehende.



    DieUngleichheit in Deutschland ist so groß wie zuletzt vor dem 1.Weltkrieg - Die Reichen werden reicher, der Rest schaut dabeizu.



    STUDIE- Soziale Spaltung in deutschen Städten nimmt zu



    Quelle: Handelsblatt online 23.05.2018- 16:27 Uhr



    Trotz alle dem, wird die allmonatlicheJubelmeldung vom Arbeitsmarkt und der niedrigsten Arbeitslosigkeit,in einem September seit xx Jahren verkündet. In den 1970ern und1980ern wurde diese Zahl der Arbeitslosen nicht als „Fast-Vollbeschäftigung“ gepriesen, sondern die„Massenarbeitslosigkeit“ als Problem erkannt. Als in den 1980ernmehr als Zwei Millionen Personen arbeitslos waren ( erfasst wurdenalle Personen von 15 bis 65) alle anderen hatten auskömmlicheArbeit. Es gab genau null Tafeln, weil diese nicht benötigt wurden.Massenarbeitslosigkeit wurde als gesellschaftliche Herausforderunggesehen.



    Im Jahr 2018 wird bei einer Zahl vonmehr als Zwei Millionen Arbeitslosen (allerdings werden nicht allePersonen als arbeitslose gezählt die arbeitslos sind, Zum Beispielfehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, Kranke,etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhinmehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigungund eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl derUnterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der„Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung desProblems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung vonVollzeitstellen.



    Das es nach wie vor alleine mehr alsvier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II(Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaumBeachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „Fast-Vollbeschäftigung“



    Diese Analyse des Arbeitsmarktberichtder BA wurde mit Quellzahlen des BA Bericht September 2018 vonSybilla am 28.09.18 --- 11 Uhr erstellt.



    Na ja so toll ist der Arbeitsmarkt gar nicht, wenn der Arbeitsmarkt im Detail betrachtet wird.

  • Matthias Iken hat einen im Hamburger Abendblatt veröffentlichen Kommentar zur Lage der Nation geschrieben - Dort zählt er u.a. auf: Die Zahl der Arbeitslosen ist so niedrig wie seit der Wiedervereinigung nicht, die Verschuldung der Republik geht zurück, zugleich spendierte die Regierung üppige Rentenerhöhungen. Kann man es da nicht undankbar finden, wenn nach aktuellen Umfragen noch 45 Prozent Union und SPD zusammen wählen wollen, aber 27 Prozent mit Linkspartei und AfD kokettieren?
    Also wenn man sowas liest, kann man sich nicht mehr wundern, dass sich auch eine gewisse Journalismusverdrossenheit breit macht, die sich in sinkenden Auflagen niederschlägt.


    Und der Knabe ist stellvertretender Chefredakteur dieser traditionsreichen Zeitung, die dieses Jahr ihr 70-jähriges Jubiläum feiert!

  • Bemerkenswert viel Klischee bemüht der Mann. Und hinter der selbstbildlichen Simulation von Tiefe scheint sich eine größere Menge Flachwasser zu fragen, wohin es rinnen soll. Das relativiert die Erwartungshaltung an die Ergebnisse der Bemühungen.

  • […] die allmonatlicheJubelmeldung vom Arbeitsmarkt und der niedrigsten Arbeitslosigkeit […]

    […] ist der Tatsache geschuldet, dass a) Schwarzmalerei kontraproduktiv ist, um die Arbeitsmoral zu heben und die Wirtschaftstätigkeit zu beleben, und b) immer noch die salopp formulierte Weisheit gilt, dass Wirtschaft zu 50% Psychologie sei…

    […] In den 1970ern und1980ern wurde diese Zahl der Arbeitslosen nicht als „Fast-Vollbeschäftigung“ gepriesen, sondern die„Massenarbeitslosigkeit“ als Problem erkannt.[…]

    Das ist wahr, die Rezessionsstimmung der Mittsiebziger und die daraufhin bis in die frühen 80er folgende "Stagflation" waren für die (west-) deutsche Wirtschaft eine völlig unbekannte Erfahrung, nachdem doch eine Art perpetuierender Aufschwung seit den frühen 50ern "selbstverständlich" schien.
    Abgesehen davon war in den 70ern und in etwa bis zur Wiedervereinigung mehrheitlich die Konsumlaune stärker ausgeprägt - und zugleich (man denke an H. Kohls unsensiblen Vorwurf an das Volk, das Land als einen "kollektiven Freizeitpark" zu verstehen).
    Die Massentlassungen der Schwerindustrie (und die Werftenkrise) wurden durchaus als erschütternd empfunden, und die Gewerkschaften besaßen durchaus noch politischen Einfluss, bis sie ihre "Protestkultur" auf Trillerpfeif-Darbietungen beschränkten. Politik richtet sich natürlich nach den Erwartungen an die Zukunft aus, und die sieht bekanntlich nicht so rosig aus, zumal der "demographische Faktor" ja als großes Schreckgespenst gilt… es scheinen ja leider vor allem die Billiglohn-Tätigkeiten (Erntehelfer, Zeitarbeit u.a.) zu sein, wo tatsächlich noch Arbeitskräfte benötigt werden…
    Insofern kann nicht verwundern, dass die als Entscheidungsgrundlage dienenden Prognosen ihrerseits ein lukratives Wirtschaftsgut sind, deren Erstellung gewinnorientierten Unternehmen obliegt…

  • Ein selbstbildlich-bildungsbürgerlicher Tausendsassa erklärt wie Lieschen Müller die Welt.
    Schon einmal in einem Geschichtsbuch geblättert? "Rezessionsstimmung" gab es in den 60ern.
    http://www.faz.net/aktuell/wir…ndesrepublik-1103553.html
    https://www.google.de/publicda…000&hl=de&dl=de&ind=false
    https://de.statista.com/statis…hland-seit-dem-jahr-1950/


    Das nur als einer von - fast möchte ich schreiben: beliebig - vielen möglichen Kontrapunkten.
    Und auch der Rest ist im Grunde nur beliebig aneinander gereihter Nonsens in einer Wörterkette.
    Ein wenig Wahres, verrührt mit einer Menge pseudo-reflektiert Zusammengestricktem.


    Ein Stichwort-Sammelsuriums-Patchwork der persönlichen Erinnerungsfetzen, von irgendwo und irgendwann einmal Aufgeschnapptem, taugt in der Regel nicht einmal dazu, um damit als Smalltalk-Einlage auf einer Cocktail-Party als weltläufiger Bildungs-Blender durch zu gehen. ;)
    Denn sobald da jemand ist, der/die inhaltlich ein wenig mehr zum Thema weiß/kennt, ist schnell die Luft aus dem Ballon gelassen... :p:peinlich:

    Einmal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • Da muss ich jetzt nachtreten.
    ...
    Wenn sich die Volatilität erhöht hätte, dann bedeutet das, dass die Schichten durchlässiger werden. Weil ja dann für jeden der abgerutscht ist, jemand aufgestiegen ist. Das wäre auch eine positive Auswirkung. Ich habe aber den Verdacht, dass sich einige darüber nicht richtig freuen könnten und sich lieber ein Auge zuhalten und Zitrone in das offene spritzen. Man sieht dann zwar nichts mehr, aber es wird schön geheult.


    Gruß
    Verbalwalze


    Da muss ich jetzt nachtreten.
    Wenn man nicht verstehen will, dass die Harz4-Gesetzgebung nichts anderes als die Sozialisierung von Kosten eingeläutet hat, sollte man über Zahlenwerk besser nicht debattieren. Diese Gesetzgebung ist Kommunismus und dieser funktioniert bekanntlich nicht.
    In diesem noekapitalistischen System werden eigentlich überholte Firmen per Lobbyismus gepämpert, macht die Situation am Ende nur schlimmer. Eigentlich lebt der gesunde Kapitalismus von Pleiten, sie bereinigen den Markt von überholtem. Dieses wird seit der Finanzkrise verhindert und ich wage es zu behaupten, dies wird uns noch übelst auf die Füße fallen.
    Deine Schönfärberei kannst du getrost lassen, die getürkten Statistiken beeindrucken niemand der etwas davon versteht, die Fakten sind andere. Millionen von prekären Arbeitsverhältnissen wo Millionen von Steuerzahlern windigen Unternehmern unter mithilfe der Politik mit Steuermillionen die Profite aufstocken, da sie keinen angemessenen Lohn der zum Leben reicht bezahlen.
    Ergebnis: Zulauf bei der AfD.
    Aber als weiter den Vogel Strauß geben, Hauptsache man ist Exportweltmeister, wie sich jetzt zeigt mit einer Autoherstellermafia an der Spitze. Oder wie soll man dieses hochkriminelle Netzwerk, welches sogar Seriennummern fälschte und über seine Lobbykratur und Politkorumpels eine Aufarbeitung zu verhindern suchen, sonst nennen. Insgesamt eine kriminelle Vereinigung von Beamten, Politikern, Managern und Aufsichtsräten, da wussten alle bescheid, nichts kann da in solchen Konzernen ohne Wissen der Führungsetagen in diesen Größenordnungen über Jahre durchgezogen werden. Diese Schutzbehauptungen sind eine reine Mär.
    By the way, man sollte nicht so laut den Reichtum in die Welt posaunen, das weckt Begehrlichkeiten, siehe neuere Forderungen auf Reperationszahlungen. Wie verblödet ist man eigentlich in diesem Land inzwischen.
    Und übrigens, das echte Heulen wird erst noch kommen, so wie hier politisch agiert wird. Leider ist die breite Masse zu beschränkt um dies überhaupt zu Erkennen und die Polithanseln sind in ihren Spielchen um die Macht gefangen und damit unfähig, nach der Wahl ist vor der Wahl, da bleibt für sinnvolles Regieren keine Zeit, geschweige sich mit Sachthemen richtig auseinander zu setzen. Da lässt man eben die Gesetze von den Lobbyistenverbänden und deren Rechtsberatern schreiben, die können das eh viel besser zu wasserdichten Gunsten der Konzerne und man braucht sie nur noch durchwinken. Bevorzugt bei Großevents, da ist der Pöpel abgelenkt und die Presse schaut auch nicht so genau hin, ist ja Event, da gibt es ja soooo viel "wichtiges" zu berichten.
    Ergebnis: Zulauf bei der AfD.


    LG
    DB

    Einmal editiert, zuletzt von Durch Blick ()

  • Hurra Hurra Hurra



    Schon wieder ein neuer Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland?
    Warum verlieren eigentlich die Parteien der Mini Groko laufend bei Landtagswahlen mehr als 10 %



    "Schattenbericht" der Nationalen Armutskonferenz"Viele Menschen haben nicht genug zum Leben" ...16 Prozent der Deutschen sind arm: Das ist das Ergebnis eines Berichts der Armutskonferenz. Abhilfe böte vor allem gute und gut bezahlte Arbeit. ...



    Oktober Rekord, der BA Monatsbericht für Oktober 2018 verkündet nur noch 6.333.355* Personen im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.



    Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 erhielten im Dezember 2017 insgesamt 1.059.000 Empfänger



    „Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – Vollbeschäftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc



    Arbeitsmarkt im Oktober 2018:



    Im Oktober 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII offiziell mit 6.333.355 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte wird somit auf 7,4 % hochgerechnet. Darunter in ALG I 653.616 Personen des weiteren 4.040.454 Erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen und Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen 1.639.285 Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Oktober 2018 beträgt laut BA Bericht 3.141.837 Personen 6,8 % . Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für Oktober 2018 ist in de Statistik des BA offiziell auf ein „Oktober Rekordtief “ von 2.203.851 Personen gesunken. Vorläufig und hochgerechnet + 50.000 gibt es 859.239 (809.582 im September) Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im Oktober 2018 im BA Bericht mit 823.900 Stellen BA-X 252 beziffert.



    1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht Oktober 2018
    Tabellenanhang zum Monatsbericht Oktober 2018 (Tabelle 1)



    Quelle der Zahlen:
    https://statistik.arbeitsagent…ericht-d-0-201810-pdf.pdf



    Im Jahr 2018 wird bei einer Zahl von mehr als Zwei Millionen Arbeitslosen (allerdings werden nicht alle Personen als arbeitslose gezählt die arbeitslos sind, Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.



    Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“



    Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde mit Quellzahlen des BA Bericht Oktober 2018 von Sybilla am 30.10.18 --- 10 Uhr 20 erstellt.



    Na ja so toll ist der Arbeitsmarkt gar nicht, wenn der Arbeitsmarkt im Detail betrachtet wird.

  • […] der BA Monatsbericht für Oktober 2018 verkündet nur noch 6.333.355* Personen im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. […]

    Mit der Deindustrialisierung, Pardon, dem Strukturwandel in den einstigen Industrierevieren, geht naturgemäß eine Minderung der verfügbaren Arbeitsplätze einher - und so wird aus vormaligen Fachkräften, deren Arbeitsgebiet höchstens noch in Indien, in Thailand oder auf den Philippinen Vakanzen bietet, das Stigma "schwer vermittelbar". De facto muss die postindustrielle Gesellschaft sich darauf einstellen, dass Arbeit mittel- bis langfristig keine sichere Existenzgrundlage für den gewöhnlichen Menschen mehr bietet. Dieses Problem trifft jedoch alle Staaten - und vor allem jene, deren Wirtschaftsleistung bislang von arbeitsintensiven Industriezweigen und Gewerben getragen wurde.

    […] Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? […]

    In Relation zur weltwirtschaftlichen Gesamtsituation und der allgemeinen Entwicklung ist die Arbeitslosenproblematik (und das Armutsrisikos) vergleichsweise immerhin gegenüber der Situation in anderen klassischen Industrienationen noch abgemildert. Und das ist durchaus eine "typisch deutsche" Leistung, wie sie halt mit einem enormen bürokratischen Aufwand (der ja einer Reihe von Personen wiederum Arbeitsplätze beschert) einhergeht.

  • Oktober Rekord, der BA Monatsbericht für Oktober 2018 verkündet nur noch 6.333.355* Personen im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte.


    Das ist knallharter, glatter Statistikbetrug.
    Wie Du wissen solltest, weil ich Dich schon mehrmals bei der Nummer erwischt habe, sind diese Leistungsempfänger nicht vergleichbar, weil vor 2005 mehrere Millionen Sozialhilfeempfänger "draußen" waren und zwar soviele, dass die Vergleichszahl über 8 Mio liegt.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Das ist knallharter, glatter Statistikbetrug. […]

    Das Problem ist jedoch, dass die Zahl der unterstützungsbedürftigen Bürger, ob im arbeitsfähigen Alter, ob erwerbsunfähig oder arbeitssuchend, irgendwie nicht geringer wird… und wenn die Wirtschaft durch die "Aufstockung" zu niedriger Arbeitseinkommen aus Mitteln der doch "für Soziales" reservierten Steuereinnahmen gestützt wird, ist auch dies doch eindeutig ein "Statistikbetrug".
    Insofern ist nicht uninteressant, dass aktuell die Frankfurter Rundschau einerseits das anschauliche Beispiel (k)eines Einzelfalls in der Warteschleife auf dem Weg in die berufliche Wiedereingliederung (ergänzt um die darauf praktisch zwangsläufig erfolgende Leserresonanz) publiziert und gleichzeitig die Jubelmeldung, dass es so viele Beschäftigte gäbe, wie nie zuvor…

  • Wird Zeit, dass sich in den Innenstädten wieder Menschen ansiedeln und nicht nur Einkaufsstraßen, die nachts ausgestorben sind, das Stadtbild prägen. Wenn ein Kaufhaus geleert wird, wird es nicht leer bleiben, sondern es entwickelt sich neuer gestaltbarer Raum, der neues Leben an Stelle der überkommenen und nicht länger tragfähigen Konzepte setzt. Auch das nennt man Fortschritt.