Aktuelle Analysen zur wirtschaftlichen Lage Deutschlands

  • Das bedeutet aber nicht, dass es überall (gleich gut) funktioniert, denn das Gelingen hängt ja an verschiedenen Faktoren, die jeweils im Einzelfall ausschlaggebend sind und ggf einer erfolgreichen "idealtypischen" Umsetzung den Weg verbauen. Das ist meine gelebte Praxis, seit vielen Jahren bei verschiedenen Gelegenheiten zu beobachten.
    Letztlich ist es eine Frage der Zusammensetzung und des Umfeldes. Und das ist eben von Fall zu Fall unterschiedlich zu bewerten. In der Tendenz bin ich ebenfalls der Auffassung, dass eine produktive und konstruktive Gruppendynamik richtungsweisend und potenziell profitabel ist - weil eingespielt effizient.
    Im Detail sind Gruppen aber gewöhnlich aus heterogenen Persönlichkeiten zusammen besetzt, was durchaus auch zur Produktivität beiträgt, aber auch mit sich bringt, dass die Gewichtung der Worte einzelner faktisch entsprechend maßgeblicher sein kann, als die Einschätzungen anderer.
    Das spielt sich in der Regel nach einer gewissen Zeit ganz automatisch ein. Normale Gruppendynamik im sozialen Interaktionsprozess, möchte ich sagen.
    Alle gleich ist was für die theoretischen Leitfäden. Gruppendynamik und Hierarchie qua persönlicher Autorität, Kompetenz und Akzeptanz ist die gelebte Realität. Ich sehe das im Grunde überall.

    3 Mal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • Hurra Hurra Hurra


    Juni Rekord nur noch 6.544.989 Personen im Leistungsbezug (ohne Asylleistungen und Altersgrundsicherung)


    „Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“


    Wer ist wir ?


    Ein Land in dem im Gleichklang vieler Medien und der Nomenklatur der Herrschenden ein robuste Konjunktur auf dem Weg zur „Fast-Vollbeschäftigung“ gibt. Hat der US – Präsident Donald Trump doch recht, wenn er twittert das in Deutschland Statistiken aufgehübscht werden? Hören wird in den „Qualitätsmedien doch des öfteren Fake News?“


    Die Quote der Personen die in Armut leben oder von Armut gefährdet sind, hat einen historischen Höchststand und Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht. Es gibt 934 Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen in denen der Grundbedarf an Lebensmittel abgedeckt werden muss. Unter Ihnen 23 Prozent Kinder und Jugendliche, 53 Prozent Erwachsene im erwerbsfähigen Alter (vor allem ALG-II- bzw. Sozialgeld-Empfänger, Spätaussiedler und Migranten), 23 Prozent Rentner und 19 Prozent Alleinerziehende.


    Lisa Fitz - ich sehe was was du nicht siehst!


    Aus aktuellen Anlass möchte ich auch das Abschiedslied von Lisa Fitz für Frau Merkel verlinken.


    Lisa Fitz - Abschied für Angela Merkel - Goodbye Angela Merkel


    Die Ungleichheit in Deutschland ist so groß wie zuletzt vor dem 1. Weltkrieg - Die Reichen werden reicher, der Rest schaut dabei zu.


    STUDIE - Soziale Spaltung in deutschen Städten nimmt zu


    Quelle: Handelsblatt online 23.05.2018 - 16:27 Uhr


    Trotz alle dem, wird die allmonatliche Jubelmeldung vom Arbeitsmarkt und der niedrigsten Arbeitslosigkeit, in einem Juni seit xx Jahren verkündet. In den 1970ern und 1980ern wurde diese Zahl der Arbeitslosen nicht als „ Fast-Vollbeschäftigung“ gepriesen, sondern die „Massenarbeitslosigkeit“ als Problem erkannt. Als in den 1980ern mehr als Zwei Millionen Personen arbeitslos waren ( erfasst wurden alle Personen von 15 bis 65) alle anderen hatten auskömmliche Arbeit. Es gab genau null Tafeln, weil diese nicht benötigt wurden. Massenarbeitslosigkeit wurde als gesellschaftliche Herausforderung gesehen.


    Im Jahr 2018 wird bei einer Zahl von mehr als Zwei Millionen Arbeitslosen (allerdings werden nicht alle Personen als arbeitslose gezählt die arbeitslos sind, Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.


    Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“


    Arbeitsmarkt im Juni 2018:


    Im Juni 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen und Altersgrundsicherung seit 2015 stellten rund 1,4 Millionen Personen einen Asylantrag ) im BA Monatsbericht auf 6.544.989 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Bleibt unverändert bei 7,7 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte.
    Darunter im ALG I 660.496 Personen in ALG II 4.205.751 Personen und in Sozialgeld 1.678.742 Personen Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Mai 2018 beträgt laut BA Bericht 3.240.406 Personen 7,1 %
    . Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für Juni 2018 ist in de Statistik des BA Pressedienst auf ein „Juni Rekordtief “ von 2.275.787 arbeitslosen Personen gesunken.[/B] (vorläufig und hochgerechnet) 850.700 Personen in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im Juni 2018 BA Bericht mit 805.213 Stellen BA-X 254 erfasst.


    1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BA Bericht Juni
    Tabellenanhang zum Monatsbericht Juni 2018 (Tabelle 1)


    Quelle der Zahlen:
    https://statistik.arbeitsagent…ericht-d-0-201806-pdf.pdf



    1.4.6 Unterbeschäftigung Zur Erklärung ….


    In der Unterbeschäftigungsrechnung nach dem Konzept der BA sind neben den Arbeitslosen die Personen enthalten, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder zeitweise arbeitsunfähig erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit wird ein umfassenderes Bild über die Zahl derjenigen Menschen gezeichnet, die ihren Wunsch nach einer Beschäftigung nicht realisieren können.


    Quelle: Seite 16 BA Bericht Juni 2018


    2.3.4 Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte


    Im Juni 2018 lebten in 3.134.000 Bedarfsgemeinschaften 5.884.000 Personen, die einen Anspruch auf Regelleistungen nach dem SGB II hatten. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.206.000) und 1.679.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihr Anteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent.


    Quelle: Seite 22 BA Bericht Juni 2018


    2.3.7 Hilfequoten


    Im Juni 2018 hat fast jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (9,5 Prozent).29 9,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 7,7 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter.
    Damit waren im Vergleich zum Vorjahresmonat anteilig etwas weniger Haushalte (-0,5 Prozentpunkte) und Personen (-0,4 Prozentpunkte) auf SGB II-Leistungen angewiesen.


    *32 Vgl. zur Ermittlung der Hilfequoten


    Quelle: Seite 23 BA Bericht Juni 2018


    Angesichts der verkündeten „historisch niedrigen“ Arbeitslosigkeit müsste es einen enormen Stellenabbau bei der BA geben die Zahl der Arbeitslosen hat sich ja mehr als halbiert. Hat jemand diesen Stellenabbau bei der BA wahrgenommen? Herrscht in den Jobcenter jetzt gähnende leere?
    Oder ist das alles nur Psychologie für die Gesellschaft die eine andere Realität darstellt als sie tatsächlich Vorort für den Einzelnen erlebbar ist?


    Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde mit Quellzahlen des BA Bericht Juni 2018 von Sybilla am 29.06.18 --- 10 Uhr 30 erstellt.

    Einmal editiert, zuletzt von Sybilla ()

  • Hurra Hurra Hurra Deutschland neuerRekord vom Arbeitsmarkt? „Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“Fast – Vollbeschäftigung und sinkende Kriminalität bessereStatistiken gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat, aber bildet derBA Bericht/Pressemeldung die Realität ab in der die Bürger leben?



    Wer ist wir ?



    Fastjede zweite Altersrente liegt unter 800 Euro



    Quelle: RP ONLINE 12.07.2018



    Ein Land in dem im Gleichklang vielerMedien und der Nomenklatur der Herrschenden ein robuste Konjunkturauf dem Weg zur „Fast-Vollbeschäftigung“ gibt. Hat der US –Präsident Donald Trump doch recht, wenn er twittert das inDeutschland Statistiken aufgehübscht werden? Hören wird in den„Qualitätsmedien doch des öfteren Fake News?“



    Ein Blick auf die Fakten schafftTransparenz.



    Juli Rekord nur noch 6.551.574 Personenim Leistungsbezug (ALGI;ALGII;Sozialgeld)
    (ohne Asylleistungen,Altersgrundsicherung sowie Personen in Sozialhilfe nach SGB XII)



    Die Quote der Personen die in Armutleben oder von Armut gefährdet sind, hat einen historischenHöchststand und Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht. Es gibt 934Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen in denender Grundbedarf an Lebensmittel abgedeckt werden muss.UnterIhnen 23 Prozent Kinder und Jugendliche, 53 Prozent Erwachsene imerwerbsfähigen Alter (vor allem ALG-II- bzw. Sozialgeld-Empfänger,Spätaussiedler und Migranten), 23 Prozent Rentner und 19 ProzentAlleinerziehende.



    DieUngleichheit in Deutschland ist so groß wie zuletzt vor dem 1.Weltkrieg - Die Reichen werden reicher, der Rest schaut dabeizu.



    STUDIE- Soziale Spaltung in deutschen Städten nimmt zu



    Quelle: Handelsblatt online 23.05.2018- 16:27 Uhr



    Trotz alle dem, wird die allmonatlicheJubelmeldung vom Arbeitsmarkt und der niedrigsten Arbeitslosigkeit,in einem juli seit xx Jahren verkündet. In den 1970ern und 1980ernwurde diese Zahl der Arbeitslosen nicht als „Fast-Vollbeschäftigung“ gepriesen, sondern die„Massenarbeitslosigkeit“ als Problem erkannt. Als in den 1980ernmehr als Zwei Millionen Personen arbeitslos waren ( erfasst wurdenalle Personen von 15 bis 65) alle anderen hatten auskömmlicheArbeit. Es gab genau null Tafeln, weil diese nicht benötigt wurden.Massenarbeitslosigkeit wurde als gesellschaftliche Herausforderunggesehen.



    Im Jahr 2018 wird bei einer Zahl vonmehr als Zwei Millionen Arbeitslosen (allerdings werden nicht allePersonen als arbeitslose gezählt die arbeitslos sind, Zum Beispielfehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, Kranke,etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhinmehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigungund eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl derUnterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der„Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung desProblems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung vonVollzeitstellen.



    Das es nach wie vor alleine mehr alsvier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II(Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaumBeachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „Fast-Vollbeschäftigung“



    Arbeitsmarkt im Juli 2018:



    Im juli 2018 wird die Zahl derPersonen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII(ohne Asylleistungen und Altersgrundsicherung seit 2015 stellten rund1,4 Millionen Personen einen Asylantrag ) im BA Monatsbericht auf 6.551.574 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähigeLeistungsberechtigte. Bleibt unverändert bei 7,7 % erwerbsfähigeLeistungsberechtigte. Darunter in ALG I 704.684 Personen in ALGII 4.176.309 Personen und in Sozialgeld 1.670.581 PersonenDie Zahl der Unterbeschäftigten, für Mai 2018 beträgt laut BABericht 3.257.990 Personen 7,1 % . Die Zahl der Arbeitslosen imSinne des § 16 SGB III für juli 2018 ist in de Statistik des BAPressedienst stieg die Zahl der Arbeitslosen auf ein „JuliRekordtief “ von 2.324.746 Personen an.[/B] Vorläufig undhochgerechnet gibt es 811.107 Teilnehmer an Maßnahmen aktiverArbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle(Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte,Redundanzen inbegriffen) wird im juli 2018 BA Bericht mit 822.582 Stellen BA-X 256 erfasst.



    1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Seite48 BA Bericht juli
    Tabellenanhang zum Monatsbericht juli2018 (Tabelle 1)



    Quelle der Zahlen:
    https://statistik.arbeitsagent…ericht-d-0-201807-pdf.pdf





    1.4.6 Unterbeschäftigung ZurErklärung ….



    In der Unterbeschäftigungsrechnungnach dem Konzept der BA sind neben den Arbeitslosen die Personenenthalten, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitikteilnehmen oder zeitweise arbeitsunfähig erkrankt sind und deshalbnicht als arbeitslos gezählt werden. Damit wird ein umfassenderesBild über die Zahl derjenigen Menschen gezeichnet, die ihren Wunschnach einer Beschäftigung nicht realisieren können.Im Juli beliefsich die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) auf 3.258.000.Gegenüber dem Vormonat hat sie um 21.000 oder 1 Prozent zugenommen.



    Quelle: Seite 17 BA Bericht Juli 2018



    2.3.4 Bedarfsgemeinschaften undRegelleistungsberechtigte



    Im Juli 2018 lebten in 3.111.000Bedarfsgemeinschaften 5.847.000 Personen, die einen Anspruch aufRegelleistungen nach dem SGB II hatten. Knapp drei Viertel von ihnenwaren erwerbsfähig (4.176.000) und 1.671.000 zählten als nichterwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähigeLeistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihrAnteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent.



    Quelle: Seite 23 BA Bericht Juli 2018



    2.3.7 Hilfequoten



    Im Juli 2018 bezogen (9,4 Prozent)Haushalte in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung fürArbeitsuchende. 9,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen biszur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 7,7 Prozent derPersonen im erwerbsfähigen Alter.



    *29 Vgl. zur Ermittlung der Hilfequoten



    Quelle: Seite 24 BA Bericht Juli 2018



    Angesichts der verkündeten „historischniedrigen“ Arbeitslosigkeit müsste es einen enormen Stellenabbaubei der BA geben die Zahl der Arbeitslosen hat sich ja mehr alshalbiert. Hat jemand diesen Stellenabbau bei der BA wahrgenommen?Herrscht in den Jobcenter jetzt gähnende leere? Oder ist das allesnur Psychologie für die Gesellschaft die eine andere Realitätdarstellt als sie tatsächlich Vorort für den Einzelnen erlebbarist?



    Diese Analyse des Arbeitsmarktberichtder BA wurde mit Quellzahlen des BA Bericht juli 2018 von Sybilla am31.07.18 --- 10 Uhr 30 erstellt.

  • Hurra Hurra Hurra Deutschland neuerRekord vom Arbeitsmarkt? „Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“Fast – Vollbeschäftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmark gabes nur im Arbeiter- und Bauernstaat, aber bildet der BABericht/Pressemeldung die Realität ab in der die Bürger leben?


    Werist wir ?



    Fastjede zweite Altersrente liegt unter 800 Euro



    Quelle: RP ONLINE 12.07.2018



    Ein Land in dem im Gleichklang vielerMedien und der Nomenklatur der Herrschenden ein robuste Konjunkturauf dem Weg zur „Fast-Vollbeschäftigung“ gibt. Hat der US –Präsident Donald Trump doch recht, wenn er twittert das inDeutschland Statistiken aufgehübscht werden? Hören wird in den„Qualitätsmedien doch des öfteren Fake News?“



    Ein Blick auf die Fakten schafftTransparenz und offenbart die Wahrhaftigkeit der Lage amArbeitsmarkt.



    Staatverbucht im ersten Halbjahr Ãœberschuss von 48,1 Mrd EuroHauptsächlich aufgrund der EZB und der 0 Zins Politik erwirtschaftetder Bund die Länder und die Kommunen Ãœberschüsse. Auch die üppigsprudelnde MwSt und Einkommenssteuer Steuer tragen dazu bei. SelbstSozialversicherungen hatten zur Jahresmitte ein Plus von 9,0 Mrd.Euro auf den Konto allerdings stellt sich nun die Frage warum werdendie geringen Renten nicht auf ein Grundsicherungsniveau angehoben? Warum gibt es nach Berechnungen des Kinderschutzbundes (DKSB) in Detwa 4,4 Millionen Kinder die von Armut betroffen sind. Warum werdenweiterhin Krankenhäuser im ländlichen Bereichen geschlossen? Warumsind die Pflegekräfte in Krankenhäuser, Alten und Pflegeheimeweiterhin aufgrund zu geringer Personalschlüssel extremüberbelastet? Warum befindet sich auf vielen Straße Schlaglochneben Schlagloch? Warum sind viele Brücken immer noch starkRenovierungsbedürftig? Warum sind viele Schulhäuser marode? Warumgibt es in vielen Bundesländern einen Mangel an Lehrer*innen? Warumgibt es in vielen ländlichen Gebieten kaum Polizeiwachen? Warummüssen die vorhandenen Polizisten einen Ãœberstundenberg vor sichherschieben? Also wenn schon soviel Geld in der Kasse ist gibt essicher sinnvolleres als dieses durch Steuersenkungen mit derGießkanne zu verteilen.



    Der Beitragssatz zurArbeitslosenversicherung soll ab Januar 2019 um 0,5 Prozentpunktesinken. Hingegen der Beitragssatz zur Pflegeversicherung , wiebereits von Gesundheitsminister Jens Spahn angekündigt, ab Januar2019 um 0,5 Prozentpunkte angehoben werden soll.



    August Rekord nur noch 6.499.643Personen im Leistungsbezug (ALGI;ALGII;Sozialgeld)
    (ohne Asylleistungen) inGrundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung gab es lautdestatis- Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 im Dezember 2017insgesamt 1.059.000 Empfänger



    Die Quote der Personen die in Armutleben oder von Armut gefährdet sind, hat einen historischenHöchststand und Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht. Es gibt 934Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen in denender Grundbedarf an Lebensmittel abgedeckt werden muss.UnterIhnen 23 Prozent Kinder und Jugendliche, 53 Prozent Erwachsene imerwerbsfähigen Alter (vor allem ALG-II- bzw. Sozialgeld-Empfänger,Spätaussiedler und Migranten), 23 Prozent Rentner und 19 ProzentAlleinerziehende.



    DieUngleichheit in Deutschland ist so groß wie zuletzt vor dem 1.Weltkrieg - Die Reichen werden reicher, der Rest schaut dabeizu.



    STUDIE- Soziale Spaltung in deutschen Städten nimmt zu



    Quelle: Handelsblatt online 23.05.2018- 16:27 Uhr



    Trotz alle dem, wird die allmonatlicheJubelmeldung vom Arbeitsmarkt und der niedrigsten Arbeitslosigkeit,in einem August seit xx Jahren verkündet. In den 1970ern und 1980ernwurde diese Zahl der Arbeitslosen nicht als „Fast-Vollbeschäftigung“ gepriesen, sondern die„Massenarbeitslosigkeit“ als Problem erkannt. Als in den 1980ernmehr als Zwei Millionen Personen arbeitslos waren ( erfasst wurdenalle Personen von 15 bis 65) alle anderen hatten auskömmlicheArbeit. Es gab genau null Tafeln, weil diese nicht benötigt wurden.Massenarbeitslosigkeit wurde als gesellschaftliche Herausforderunggesehen.



    Im Jahr 2018 wird bei einer Zahl vonmehr als Zwei Millionen Arbeitslosen (allerdings werden nicht allePersonen als arbeitslose gezählt die arbeitslos sind, Zum Beispielfehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, Kranke,etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhinmehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigungund eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl derUnterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der„Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung desProblems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung vonVollzeitstellen.



    Das es nach wie vor alleine mehr alsvier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II(Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaumBeachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „Fast-Vollbeschäftigung“



    Arbeitsmarkt im August 2018:



    Im August 2018 wird die Zahl derPersonen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIIImit 6.499.643 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähigeLeistungsberechtigte bleibt unverändert bei 7,6 % erwerbsfähigeLeistungsberechtigte. Darunter in ALG I 698.530 Personen in ALGII 4.139.381 Personen und in Sozialgeld 1.661.732 Personen DieZahl der Unterbeschäftigten, für Augus 2018 beträgt laut BABericht 3.236.078 Personen 7,0 % . Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für August 2018 ist in de Statistik desBA Pressedienst stieg die Zahl der Arbeitslosen auf ein „AugustRekordtief “ von 2.350.876 Personen an.[/B] Vorläufig undhochgerechnet gibt es in der Sommerferienzeit 762.769 Teilnehmer anMaßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeterArbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nichtgelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im August 2018 im BABericht mit 827.758 Stellen BA-X 252 erfasst.



    1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BerichtAugust 2018
    Tabellenanhang zum Monatsbericht August2018 (Tabelle 1)



    Quelle der Zahlen:
    https://statistik.arbeitsagent…ericht-d-0-201808-pdf.pdf



    1.4.6 Unterbeschäftigung ZurErklärung ….



    1.4.6 Unterbeschäftigung In derUnterbeschäftigungsrechnung nach dem Konzept der BA sind neben denArbeitslosen diejenigen Personen enthalten, die an entlastendenMaßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder zeitweisearbeitsunfähig erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslosgezählt werden. Damit wird ein umfassenderes Bild über die Zahlderjenigen Menschen gezeichnet, die ihren Wunsch nach einerBeschäftigung nicht realisieren können. Realwirtschaftlich(insbesondere konjunkturell) bedingte Einflüsse können bessererkannt werden, weil die Entlastungswirkung der Arbeitsmarktpolitikzwar die Arbeitslosigkeit, nicht aber die Unterbeschäftigungverändert (zur Unterbeschäftigungs- und Entlastungsrechnungvergleiche die Methodischen Hinweise in Kapitel 5). Im August beliefsich die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) auf 3.236.000.



    Quelle: Seite 16 BA Bericht August 2018



    2.3.4 Bedarfsgemeinschaften undRegelleistungsberechtigte



    Im August 2018 lebten in 3.088.000Bedarfsgemeinschaften 5.801.000 Personen, die einen Anspruch aufRegelleistungen nach dem SGB II hatten. Knapp drei Viertel von ihnenwaren erwerbsfähig (4.139.000) und 1.662.000 zählten als nichterwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähigeLeistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihrAnteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent.



    Quelle: Seite 23 BA Bericht August 2018



    2.3.7Hilfequoten



    Im August 2018 hat nahezu jeder elfteHaushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung fürArbeitsuchende bezogen (9,3 Prozent).*29 9,0 Prozent der inDeutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze warenhilfebedürftig – und 7,6 Prozent der Personen im erwerbsfähigenAlter.



    *29 Vgl. zur Ermittlung der Hilfequoten



    Quelle: Seite 24 BA Bericht August 2018



    Angesichts der verkündeten „historischniedrigen“ Arbeitslosigkeit müsste es einen enormen Stellenabbaubei der BA geben die Zahl der Arbeitslosen hat sich ja mehr alshalbiert. Hat jemand diesen Stellenabbau bei der BA wahrgenommen?Herrscht in den Jobcenter jetzt gähnende leere?
    Oder ist das alles nur Psychologie fürdie Gesellschaft die eine andere Realität darstellt als sietatsächlich Vorort für den Einzelnen erlebbar ist?



    Diese Analyse des Arbeitsmarktberichtder BA wurde mit Quellzahlen des BA Bericht August 2018 von Sybillaam 30.08.18 --- 12 Uhr erstellt.

  • Dreimal die gleiche Scheiße ...

    A propos: Als ich heute Vormittag für meine hochbetagten Eltern ihre bevorzugte Fernseh-Programmzeitschrift gekauft und die telefonisch beim Schlachter vorbestellte Ware abgeholt habe, konnte ich jeweils einen Blick auf die heutige Titelseite der BILD-Zeitung werfen, die über das aktuelle "Wirtschaftswunder" jubilierenderweise per Riesen-Schlagzeile zu "informieren" sich veranlasst sah.
    Schließlich muss, jetzt, wo dank neuer Messmethoden die Kfz-Steuer teurer wird, ja auch die Stimmung im Volke gehoben werden…


    Immerhin will der oberste EU-Kommissar sich ja dafür stark machen, die den Bürgern unerwünschte "Sommerzeit" abzuschaffen - das kurbelt dann sicher auch den Verkauf dieser neuen Energiesparlampen an, jetzt, wo konventionelle Glühbirnen fast nirgends mehr zu bekommen sind - und auch der Verkauf von Halogenleuchten gestoppt ist.
    Das dunkle Jahrhundert bricht an - wer stört sich dann noch an den Arbeitslosen oder jenen, die trotz Vollzeitstelle ergänzende Lohnersatzleistungen zu beantragen gezwungen sind?

  • Dreimal die gleiche Scheiße ...


    ..., die m. E. den täglichen Börsenticker ablösen müsste, bis es auch dem letzten Tropf klar wird, dass Statistik und ihre Zahlen etwas bedeuten für die Menschen: In der Art wie Diogenes2100 es im 4. Beitrag in "Dummfricke und die Altschulden" ausgedrückt hat.
    Sch... ist, dass Du Dich nur am Zahlenwerk hochziehst und die Auswirkungen vernachlässigst. Nix für ungut.


    Frdl. Grüße
    Christiane

  • ..., die m. E. den täglichen Börsenticker ablösen müsste, bis es auch dem letzten Tropf klar wird, dass Statistik und ihre Zahlen etwas bedeuten für die Menschen: In der Art wie Diogenes2100 es im 4. Beitrag in "Dummfricke und die Altschulden" ausgedrückt hat.
    Sch... ist, dass Du Dich nur am Zahlenwerk hochziehst und die Auswirkungen vernachlässigst. Nix für ungut.


    Frdl. Grüße
    Christiane


    Da muss ich jetzt nachtreten.
    Woran soll ich mich denn hochziehen wenn nicht am Zahlenwerk?
    Das Problem im Beitrag #4 ist, dass es das Zahlenwerk nach 2008 gar nicht gibt, demnach kann Dio gar nicht wissen wie sich die Volatilität der Verdienste entwickelt hat und ich auch nicht und Du auch nicht.
    Was wir wissen können, ist das sich die Reallöhne seit 2008 erhöht haben, dafür gibt es Zahlenwerk. Das hat positive Auswirkungen.
    Wenn sich die Volatilität erhöht hätte, dann bedeutet das, dass die Schichten durchlässiger werden. Weil ja dann für jeden der abgerutscht ist, jemand aufgestiegen ist. Das wäre auch eine positive Auswirkung. Ich habe aber den Verdacht, dass sich einige darüber nicht richtig freuen könnten und sich lieber ein Auge zuhalten und Zitrone in das offene spritzen. Man sieht dann zwar nichts mehr, aber es wird schön geheult.


    Gruß
    Verbalwalze

  • ....Wenn sich die Volatilität erhöht hätte, dann bedeutet das, dass die Schichten durchlässiger werden. Weil ja dann für jeden der abgerutscht ist, jemand aufgestiegen ist....


    Du checkst es nicht, oder? Wenn bis in die 90er Jahre hinein die Gefahr abzurutschen nur ca. 5% der Beschäftigten traf, seitdem aber diese Quote auf 20% gestiegen ist, dann ist das eine sehr konkrete Gefährdung der Planungssicherheit für das Leben, für Familien. Diese Unsicherheit ist mit einer der Hauptgründe für das Erstarken der AfD und der Rechtspopulisten in ganz Europa. Und nebenbei - Menschen, die keine Planungssicherheit haben, die in eine ungewisse Zukunft schauen, die bauen keine Häuser, kaufen keine Eigentumswohnungen und gründen keine Familien - kurz: die kosten Wirtschaftswachstum, an dem doch dein Herz so hängt.
    Schon mal drüber nachgedacht?

    Einmal editiert, zuletzt von Diogenes2100 ()

  • Du checkst es nicht, oder? Wenn bis in die 90er Jahre hinein die Gefahr abzurutschen nur ca. 5% der Beschäftigten traf, seitdem aber diese Quote auf 20% gestiegen ist, dann ist das eine sehr konkrete Gefährdung der Planungssicherheit für das Leben, für Familien.


    Wenn aber die Ergebnisse 2008 enden, dann gibt es gar kein "seitdem".
    2008 war ja ein echtes Krisenjahr, 2009 habe ich das selbst abbekommen, aber es gibt KEINE Daten aus dieser Studie für nach 2008. Wie der Dummfricke oder Du auf die Idee komm(s)t, dass mal satt 10 Jahre in die Zukunft zu schieben ist mir absolut unklar.
    http://www.spiegel.de/wirtscha…statt-geld-a-1225774.html
    Suche mal und beschäme mich ...
    Der Artikel, der als Basis der Kolumne verlinkt ist, ist dieser
    https://makronom.de/wie-sich-d…arkt-entwickelt-hat-26183
    und die Studie, die in dem Artikel zusammengefasst wird, ist folgende, also die Urquelle.
    http://ftp.iza.org/dp9869.pdf



    Zitat von Diogenes2100

    Diese Unsicherheit ist mit einer der Hauptgründe für das Erstarken der AfD und der Rechtspopulisten in ganz Europa. Und nebenbei - Menschen, die keine Planungssicherheit haben, die in eine ungewisse Zukunft schauen, die bauen keine Häuser, kaufen keine Eigentumswohnungen und gründen keine Familien - kurz: die kosten Wirtschaftswachstum, an dem doch dein Herz so hängt.
    Schon mal drüber nachgedacht?


    Das ist prinzipiell richtig, nur weißt Du gar nicht, ob die Planungssicherheit gesunken ist - in D, seit 10 Jahren nicht.
    In einem Aufschwung der Gesamtmenge, würde es auch nur bedeuten, dass mehr Bewegung stattfindet, weil für jeden der durchsackt, es mehr als einen gibt der hochkommt.
    Das sich Linke jetzt total in Besitzstandswahrung verbeißen ist merkwürdig.


    Aber ich sage ohne Daten nix.


    Gruß
    Verbalwalze


  • Aber ich sage ohne Daten nix.


    https://www.iza.org/publicatio…or-market-risk-in-germany

    Zitat

    This paper uses annual data drawn from the GSOEP to estimate individual earnings risk (labor market risk) in Germany for the period 1983-2012.


    Downloaden kannst du es selbst, wenn du magst. GSOEP bedeutet wohl German SOEP


    An dieses hier komme ich ohne Account nicht heran, das wäre ein Papier von 2017 - welche Daten dort zu Grunde gelegt werden kann ich also leider nicht sagen.
    https://cepr.org/active/public…_papers/dp.php?dpno=12119


    Und, nur mal so:
    Was denkst du, wie sich seit der Finanzkrise das Empfinden der Bevölkerung hinsichtlich der Arbeitsplatzsicherheit geändert hat. Denkst du, dass es sich verbessert oder verschlechtert hat? Was glaubst du, erzeugen die Diskussionen um Digitalisierung und Industrie 4.0, die Flüchtlingskrise, Trump, Brexit usw. usw. mit all den wirtschaftlichen Implikationen eher ein Sicherheits- oder ein Unsicherheitsgefühl?


    Ich kann da in meiner Nische Datensicherheit/-sicherung nicht wirklich von Unsicherheit oder Ängsten reden. Aber wenn ich mir alleine die Autoindustrie und die Zulieferer ansehe ...

    2 Mal editiert, zuletzt von Diogenes2100 ()

  • https://www.iza.org/publicatio…or-market-risk-in-germany



    Downloaden kannst du es selbst, wenn du magst. GSOEP bedeutet wohl German SOEP


    Ich habe es ja runtergeladen und die Grafiken sehen dann alle so aus. Die ausgewerteten Daten enden 2008.

    Ich weiß nicht, ob das 2012er SOEP gerade bei den relevanten Daten nachgelaufen ist, oder ob die Auswertungmethodik einen Nachlauf erzeugt, ist aber egal. Es gibt aus der zitierten Quelle [FONT=&amp]KEINE Daten nach 2008[/FONT].
    Sorry, aber manchmal muss man etwas größer schreiben, wird aber wohl auch nichts nutzen.


    Zitat von Diogenes2100

    An dieses hier komme ich ohne Account nicht heran, das wäre ein Papier von 2017 - welche Daten dort zu Grunde gelegt werden kann ich also leider nicht sagen.
    https://cepr.org/active/public…_papers/dp.php?dpno=12119
    Das ist jetzt aber neu, eine Quelle zu verlinken, die Du nach eigener Aussage nicht gelesen hast, deren Aussage Du dann wohl nicht kennst und deren Datenerhebungszeitraum auch nicht.
    Ich ignoriere das mal.


    [QUOTE=Diogenes2100]Was denkst du, wie sich seit der Finanzkrise das Empfinden der Bevölkerung hinsichtlich der Arbeitsplatzsicherheit geändert hat. Denkst du, dass es sich verbessert oder verschlechtert hat? Was glaubst du, erzeugen die Diskussionen um Digitalisierung und Industrie 4.0, die Flüchtlingskrise, Trump, Brexit usw. usw. mit all den wirtschaftlichen Implikationen eher ein Sicherheits- oder ein Unsicherheitsgefühl?


    Ich habe den Dummfricke nicht wegen BREXIT und Flüchtlingskrise gerammt, sondern wegen unbegründeter Tatsachenbehauptungen.
    Du hast "Flüchtlingskrise" gesagt, das mal nur so nebenbei und ja das verursacht Verunsicherung.
    Wir stellen fest:
    Ob es ein erhöhtes Risiko von Lohneinbrüchen bei Einzelpersonen nach 2008 gegeben hat, wissen wir nicht. Der Dummfricke nicht, Du nicht und ich auch nicht.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Walzi,


    Du führst uns ja schon wieder grafisch aufgehübschte "Statistiken" vor und haust uns Deine Schlussfolgerungen um die Ohren. Kennst Du überhaupt den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität?


    Die wirtschafts-"wissenschaftlichen" Glaskugelbeschauer und Kaffeesatzleser tun sich bekanntermaßen sehr schwer mit dieser Unterscheidung und malen rosarote Zukünfte für die ganze Litanei vom Großinvestor bis zum Kleinanleger.


    Wenn sie clever sind, machen diese Hühnerknochendeuter einen langen Schuh, bevor das auffliegt und sich ein amüsantes Leben in irgendeiner Steueroase in einer unrechtsstaatlichen Bananenrepublik.


    Andererseits, das muss schon zugestanden werden, lassen sie den Luxussektor der Konsumgüterindustrie prächtig gedeihen.

  • Walze würde die Zeichen an der Wand nicht mal deuten können, wenn sie in metergroßen Lettern aufgemalt wären. Er braucht einfach diese zusammengefrickelten Zahlenwerke zum wohlfühlen.


    Wenn einer auf dem Sprungbrett vom 10er steht und hinter ihm nagen ein paar Biber namens Finanzkrise, Agenda 2010 und Trump am Brett, würde er immer noch behaupten können, statistisch wäre nicht erwiesen, dass der Mensch am Brettrand sich unsicherer fühle als vor dem Auftauchen der Biber.

  • […] Wenn einer auf dem Sprungbrett vom 10er steht und hinter ihm nagen ein paar Biber namens Finanzkrise, Agenda 2010 und Trump am Brett, würde er immer noch behaupten können, statistisch wäre nicht erwiesen, dass der Mensch am Brettrand sich unsicherer fühle als vor dem Auftauchen der Biber.

    Offen gestanden: Ich habe noch keinen hölzernen Zehn-Meter-Sprungturm gesehen… oder ein Freibad, im dem die friedliche Koexistenz zwischen Badenenden und Bibern geprobt würde…

  • Tja, Substi,


    mit Methaphern, diesen fein- und oft hintersinnigen Sprachwerkzeugen, scheinst Du überfordert zu sein, …


    … eigentlich schade, denn sie können so manches trübes Oberpädagogenleben erfreulich aufhellen.

  • Walze würde die Zeichen an der Wand nicht mal deuten können, wenn sie in metergroßen Lettern aufgemalt wären. Er braucht einfach diese zusammengefrickelten Zahlenwerke zum wohlfühlen.


    Nein, das brauche ich nicht. Zumindest nicht zum Wohlfühlen. zahlenpantschende und volkswirtschaftlich inerte Kolumnisten sollten eigentlich ins Kabarett gehen, damit nicht jemand auf die Idee kommt, das hätte irgendwas mit der Realität.


    Zitat von Diogenes2100

    Wenn einer auf dem Sprungbrett vom 10er steht und hinter ihm nagen ein paar Biber namens Finanzkrise, Agenda 2010 und Trump am Brett, würde er immer noch behaupten können, statistisch wäre nicht erwiesen, dass der Mensch am Brettrand sich unsicherer fühle als vor dem Auftauchen der Biber.


    Was Du da jetzt nicht alles für schöne neue Themen auftischst, man könnte glatt meinen, Du würdest davon ablenken, dass es für nach 2008 keine Daten über die Volatilität von Löhnen gibt. Oder jedenfalls nicht in der Quelle vom Dummfricke. Es juckt mich jedesmal noch ein "r" zu sparen.


    Gruß
    Verbalwalze

  • ... die Volatilität von Löhnen ...


    Geht es nur darum? Dass dir der Blick für das große Ganze vollkommen abgeht ist ja nichts neues. Deine Empathiefreiheit und dein Zahlenfetischismus erzeugen wohl ein Monokausalitätssyndrom.