Aktuelle Analysen zur wirtschaftlichen Lage Deutschlands

  • Wenn Tatsachen ausgewertet werden, kann dabei durchaus ein richtiges Ergebnis, mit folgerichtigen Schlussfolgerungen heraus kommen, :substi:. ;)

  • Frankreich gilt als der neue „kranke Mann“ in Europa. Wenn das Land wieder wettbewerbsfähiger werden will, müsse es nachholen, was Deutschland mit seiner Agenda 2010 und den Hartz-Reformen vorgemacht hat. Diese Sichtweise ist weit verbreitet, auch unter Ökonomen. Doch sie hat nichts mit der Realität zu tun. In einer aktuellen Analyse zeigen Forscher des IMK, was die wahren Gründe dafür sind, dass sich Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland derzeit in guter Verfassung befinden: Entscheidend sind nicht die „markt­orientierten Strukturreformen“ von Anfang der 2000er-Jahre, sondern die Maßnahmen im Zuge der Finanzkrise. [...]


    Wen es interessiert, einfach anklicken und lesen!
    https://www.boeckler.de/117052_117058.htm#


    Da ist den Boecken wohl entgangen das der Aufschwung lange vor der Finanzkrise eingesetzt hat.


    Gruss
    Verbalwalze

  • Das im verlinkten Text genannte IMK (Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung) ist ein hauseigenes Gewächs der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung - insofern sind ist der interpretatorische Ansatz der Expertise nicht überraschend.


    Wichtig ist es, sich unvoreingenommen zu informieren. Wenn man anfängt nur noch mit "Labels" zu hantieren - "vertrauenswürdig" bis "schlecht" - dann landet man schnell in der eigenen Blase und hält sich dabei selbst für objektiv. Da ich kein Demagoge bin, sondern ein Aufklärer :cool: , gibt es für mich nur ein Ziel: und das ist nicht den anderen zu überzeugen, sondern Interesse zu wecken.
    Ob sich also der "Teufelsanbeter" beim "Papst" informiert oder bei "Luzifer persönlich" ist für mich vollkommen sekundär. Mit jeder Gegendarstellung hab ich ja bereits mein Ziel erreicht. ;)

  • Hurra Hurra Hurra neuer Rekord am Arbeitsmarkt nach der „Wiedervereinigung“


    Schon wieder ein neuer Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland?
    Warum verlieren die Parteien der Mini Groko bei Landtagswahlen fortwährend mehr als 10 %


    und warum steigt der Haushaltsposten für Arbeit und Soziales trotz Beschäftigungsrekord und der niedrigsten Arbeitslosigkeit seit der „Wiedervereinigung“ Jahr für Jahr an?


    2014 wurden rund 122,0 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
    2015 wurden rund 125,6 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
    2016 wurden rund 129,8 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
    2017 wurden rund 137,6 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
    2018 werden rund 139,2 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
    2019 werden rund 145,3 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingeplant


    Quellen der Zahlen:
    https://de.statista.com/statis…ruktur-im-bundeshaushalt/
    https://www.bundeshaushalt-inf…mente/2017/soll/epl11.pdf


    und auch 2019 wieder einmal ein kräftiges Plus im Haushalt


    Mehr Geld für Hartz-IV Größter Einzelposten im Haushalt ist weiterhin der Etat für Arbeit und Soziales, der im kommenden Jahr 145,3 Milliarden Euro umfasst und um etwa 4,4 Prozent steigt (2018: 139,2 Milliarden Euro)....


    "Schattenbericht" der Nationalen Armutskonferenz"Viele Menschen haben nicht genug zum Leben" ...16 Prozent der Deutschen sind arm: Das ist das Ergebnis eines Berichts der Armutskonferenz. Abhilfe böte vor allem gute und gut bezahlte Arbeit. ...


    November Rekord, der BA Monatsbericht für November 2018 verkündet nur noch 6.307.105* Personen im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.


    Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 erhielten im Dezember 2017 insgesamt 1.059.000 Empfänger


    „Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – Vollbeschäftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc


    Arbeitsmarkt im November 2018:


    Im November 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII offiziell mit 6.307.105 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte wird somit auf 7,4 % hochgerechnet. Darunter ALG I erhalten 671.585 Personen des weiteren 4.006.234 Erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen und Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen 1.629.286 Die Zahl der Unterbeschäftigten, für November 2018 beträgt laut BA Bericht 3.135.096 Personen 6,8 % . Im Jahr 2017 gab es durchschnittlich 1.030.000 Personen in Zeitarbeit Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für November 2018 ist in de Statistik des BA um 17.742 Personen offiziell auf ein „November Rekordtief “ von 2.186.109 Personen gesunken. Allerdings ist die Zahl der Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik vorläufig und hochgerechnet innerhalb des Monats November um 19.113 Personen auf 891.547 Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik angestiegen. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im November 2018 im BA Bericht mit 807.032 Stellen BA-X 252 beziffert.


    1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht November 2018
    Tabellenanhang zum Monatsbericht November 2018 (Tabelle 1)


    Quelle der Zahlen:
    https://statistik.arbeitsagent…ericht-d-0-201811-pdf.pdf


    Im Jahr 2018 wird bei einer Zahl von mehr als Zwei Millionen Arbeitslosen (allerdings werden nicht alle Personen als arbeitslose gezählt die arbeitslos sind, Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.


    Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“


    Na ja so toll ist der Arbeitsmarkt gar nicht, wenn der Arbeitsmarkt im Detail betrachtet wird.
    2.186.109 Personen sind offiziell arbeitslos 891.547 in Maßnahmen mehr als 1.000.000 in Zeitarbeit und sehr viele in prekärer Teilzeitbeschäftigung.


    Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde unter Verwendung der Quellzahlen des BA Bericht November 2018 von Sybilla am 29.11.18 --- 10 Uhr 20 erstellt.

  • Da ist den Boecken wohl entgangen...
    Gruss
    Verbalwalze



    Den Boecken ist noch viel mehr grundlegendes entgangen:


    Welches Verhalten hat den Homo Sapien zum erfolgreichsten Raubtier auf diesem Planeten gemacht:
    1. Gemeinsames Verfolgen von Zielen?
    2. Egoistisches Verhalten einzelner?
    Welche Ideologie ist ergo diejenige, welche Erfolg für die Spezie über lange Distanz gewährleistet?
    1. Liberaler Handel gepaart mit sozialer Verträglichkeit?
    2. Egoistischer Neokapitalismus, Manchesterkapitalismus geprägt von Absolutegomanen?
    Welche Ideologie befeuert Kriege die der Bereicherung einzelner Dienen?
    Aus den Antworten, die sich jeder selber geben mag kann er dann ablesen was für den Menschen vernünftiges Handeln bedeutet.
    Nationalstaat war gestern, unsere Technologie hat uns praktisch über Nacht in den Wettbewerb der Milliardengehirne katapultiert, was daraus entsteht kann keiner vorhersagen.
    Eines aber ist klar, diese Welt hat gedanklich und handlungsmässig keine Grenzen mehr, auch wenn diese Realität die ewiggestrigen Nationalkonservativen nicht in ihre tumpen Schädel lassen wollen.
    Historische Tatsache ist und bleibt, Diktatoren waren schon immer Psychopaten und haben den Völkern geschadet, Händler haben schon immer den Wohlstand aller verbessert. Handel mit den richtigen politischen Leitplanken, sprich einer psychopatischen Gierbremse, ist das Erfolgsmodell für die Menschheit. Allerdings Dank unserer technischen Entwicklung nur in weltweiter Zusammenarbeit zu stemmen.


    Genau hier haben wir es aber mit einer tiefgreifenden Problematik zu tun. Das Großkapital ist weltweit bestens mit hochbezahlten Spezialisten in allen erdenklichen Fachbereichen aufgestellt und tätig. Politiker weltweit werden aus diesem Pool rekrutiert, sie sind sich persönlich meist nicht mal dieses Vorganges bewusst. An den Spitzenpositionen dann allerdings schon, wo es dann auch mit maximal möglichem Taktieren versucht wird zu verschleiern. Klappt nur in dieser vernetzten Welt eben nicht mehr so wirklich. Das Insiderwissen lässt sich nicht mehr verlässlich bei Insidern halten. Die Machenschaften dringen sehr schnell in die Weltöffentlichkeit, dies beschleunigt die Verdrossenheit und die Wut auf Politiker. Es beginnt sich eigentlich Länderübergreifend weltweit bei den Menschen sehr schnell ein Konsens dieser Personengruppe gegenüber zu bilden. Sie werden als Verbrecher wargenommen. Vielleicht sollten die Menschen den Bergriff Ehrenmann mal etwas unter die Lupe nehmen. Dieser hat mit Ehre rein gar nichts zu tun, sondern nur mit der Loyalität seiner Gruppe gegenüber. Wieder so eine Geisterdiskusion um von dem rechten Rollbackversuch abzulenken.
    Die sogenannten Ehrenmänner waren noch nie welche und die ehrenwerte Gesellschaft schon immer eine Mafia. Die Mafia schon immer die Interessengemeinschaft zum finanziellen Wohle der Paten.
    Durch die entstandene weltweite Massenkommunikation ist eine ganz neue Qualität von Informationsaustausch weltweit entstanden. Wie und was in kürzester Zeit daraus entsteht können wir Menschen mitnichten auch nur ansatzweise abschätzen oder geschweige denn verstehen. Warum? Weil wir keinerlei historische Vorbilder auf unserem Planeten haben, es gab diese umfängliche milliardemfache Kommunikation weltweit 24 Stunden rund um Uhr bis vor ein paar Jahren schlichtweg nicht. Dies ist die eigentliche Herausforderung vor der unsere Menschheit steht.
    Wie geht man mit dieser Imformationsflut um, als einzelner, als selbständiger Einzelkämpfer oder als Politiker von der kommunalen bis zur Weltebene bei der UNO.


    Demokratische Prozessgeschwindigkeit korreliert nicht mit der Geschwindigkeit des Computerzeitalters mit Internet.


    Wann beginnen die Politiker endlich die grundlegende historisch nie dagewesene Veränderung der 24 Stündigen 365 Tage andauernden, unterbrechungsloser weltweiter Kommunikation von 7 Milliarden Lebewesen und die dadurch grundsätzlich veränderte Lebenssituation für alle zu realisieren? Kein sogenannter der Elite zugehöriger traut sich offensichtlich öffentlich an diese Thematik, auch nicht die Medien. Hier liegt der eigentliche Skandal. Was dieser milliardenfache Ideenwettbewerb an technologischen weiteren Veränderungen über Nacht aus dem Hut zaubert kann keiner abschätzen. Es scheint aber die demokratische politische Entscheidungsgeschwindigkeit nicht mehr mit der technologischen Situation zu korrelieren. Momentan scheinen diktatorische und autokratische Systeme hier vorteilhafter aufgestellt. Auch hier vermisst die Bevölkerung grundlegendes an unseren Spitzenpolitikern. Es gibt inzwischen wesentlich Wichtigeres als andauerndes Selbstbeweiräuchern und Postengeschacher.


    Dazu ergänzend, eine Partei die seine eigenen Wähler um seine in rund 100 Jahren erkämpften Rechte betrügt und sie deren beraubt hat es verdient von der politischen Ebene gefegt zu werden. Diese Elitären wollen nicht verstehen, es wird dieser Raubzug an erwirtschaftetem Volkseigentum nicht akzeptiert, egal wie viel intellektuelles Gelaber veranstaltet wird. So blöde sind die Bürger eben denn doch nicht mehr. Kapital arbeitet global und ist global organisiert, Dank Internet die Bürger inzwischen aber auch. Genau deswegen werden die Proteste überall auf der Welt gegen die etablierten Eliten immer heftiger. Siehe Frankreich, dort lässt sich der neoliberale Raubzug eben nicht so einfach wie in Deutschland durchziehen. In Frankreich funktioniert die alte napoleonische Erkenntnis, um einer Parole willen erkennt der Deutsche seine wahren Feinde nicht, eben einfach nicht.


    Ganz links ist wie ganz rechts die gleiche Unfreiheit für den Bürger der in diesen Systemen leben muss. Ich brauche aber kein hochtrabendes intellektuelles Betrachtungsgeschreibe um nur eine Tatsache zu beschreiben. Die da wäre, wenn ganz wenige die Hälfte des planetaren Vermögens besitzen und auf der anderen Seite Milliarden von Habenichtse stehen ist ganz offensichtlich etwas richtig schief gelaufen. Hierfür ist die Politik verantwortlich, welche aber schon immer von Kapitalbesitzern bestimmt wurde. Dabei ist es vollkommen schnuppe welche Partei mit was für einem Lügengesülz in die Regierungsverantwortung gevotet wird. Allerdings zeigt ja der Zustand dieses Planeten was diese Denk- und Handlungsweise bedeutet und wie wenig Provitgeier diesen Umstand interessiert. Eines ist sicher, wenn das System gekippt ist war es das für unsere Spezie und nicht nur für uns, rückgängig zu machen ist dies dann nicht mehr.


    Diese Gesichtspunkte sind allerdings für Egomanen absolut irrelevant, sie liegen außerhalb ihrer psychischen Wahrnehmungsmöglichkeit, hier zählt einzig und alleine die Selbstdarstellung, koste es was es wolle.


    Habe die Ehre
    DB


    PS:
    Immer weiter schön mit Zahlen um sich schmeissen, Ideologien befeuern und auf alles schimpfen. Das hilft ungemein die Situation zu bewältigen.
    Bedenket: SPALTE UND HERRSCHE, was bedeutet dies EIGENTLICH GENAU?
    Wenn es mir gelingt alle Habenichtse gegeneinander zu jagen indem sie meine gestreuten Positionen vertreten, bleibe ich ultrareich und kann tun und lassen was ich will. Gefährlich wird es wenn sie sich einigen, das muss unter allen Umständen verhindert werden, wenn es sein muss mit Krieg.


    :seeya:

    2 Mal editiert, zuletzt von Durch Blick ()

  • Noch ein bisschen mehr von den Böcken! ;-)


    https://www.boeckler.de/117423_117440.htm#


    Zitat

    Wenn sich die Einkommen der breiten Masse schwach entwickeln, gefährdet dies die wirtschaftliche Stabilität. So wie in den USA, wo viele Menschen ihren Konsum nur über Kredite finanziert haben, was eine Ãœberschuldung der privaten Haushalte zur Folge hatte. In Deutschland stellt sich die Situation anders, aber nicht unbedingt besser dar. [...]


    Deutschland war das Problem weniger die Kluft zwischen Normalverdienern und Spitzeneinkommen, sondern das Auseinanderdriften von Unternehmensgewinnen und Masseneinkommen. [...]


    Deutschland habe einen permanenten Ãœberschuss, die USA ein Defizit. Das heißt: Deutschland produziert mehr, als es selbst verbraucht; die USA verbrauchen mehr, als sie selbst produzieren. Die Folgen seien globale Ungleichgewichte.

  • Der Städte- und Gemeindebund mahnt eine grundlegende Reform der Sozialgesetzgebung und des Leistungsangebotes an - und man darf schon jetzt annehmen, dass der Terminus "Reform" wie in den letzten Jahrzehnten, vor allem als Euphemismus für Kürzung oder Streichung verwendet wird.


    Was ich bisher festgestellt habe, (Vorsicht Allgemeimplatz ;-) jegliche Form von pauschalen Leistungen kann zu großen Ungerechtigkeiten führen. Es ist IMHO immer mit Vorsicht zu betrachten. BTW : ähnlich sehe ich das auch beim BGE

  • […] jegliche Form von pauschalen Leistungen kann zu großen Ungerechtigkeiten führen. […]

    Schon… aber die willkürliche Zuteilung von Leistungen wirkte sich ebenso ungerecht aus. Deswegen bedarf es ja durchdachter gesetzlicher Regelungen der Voraussetzungen, Leistungen gewährt bekommen zu können, und die unparteiische Prüfung, ob diese Voraussetzungen im Einzelfall auch erfüllt sind.

  • Schon… aber die willkürliche Zuteilung von Leistungen wirkte sich ebenso ungerecht aus. Deswegen bedarf es ja durchdachter gesetzlicher Regelungen der Voraussetzungen, Leistungen gewährt bekommen zu können, und die unparteiische Prüfung, ob diese Voraussetzungen im Einzelfall auch erfüllt sind.


    Mal dazu eine kleine Geschichte aus meinem Nähkästchen: ein bisher noch flüchtiger Bekannter von mir, den ich erst vor relativ kurzer Zeit kennenlernen durfte, hat mir erzählt wie er beim Jobcenter die Regelung der Ortsabwesenheit (im Bild-Zeitungsjargon: Urlaub) Anspruch nehmen wollte, um seine weiter entfernte kranke Schwester zu besuchen.


    Um es kurz zu machen: das Jobcenter hat "Nein" gesagt und hat darauf bestanden. Bis zum bitteren Ende. Wer selbst Verwandtschaft hat, weiß sicher, hieraus können sich zermürbende Lebenssituationen ergeben. BTW: der Mann um den es geht war z. d. Zeit und ist z. Zeit über 50 Jahre.


    Ãœber weitere Details äußere ich mich mal nicht, sonst entsteht eventuell noch das Gefühl - ich will hier Mitleid bekommen. :-(


    Wie dem auch sei, mir ist Lauf der politischen Veränderungen aufgefallen, dass vieles was in der Öffentlichkeit als "feste Leistungen" bekannt ist und dann desöfteren noch unter "Vollkaskomentalität" effektiv ins Gespräch gebracht wird, meistens "Ermessensentscheidungen" sind. Wem dazu Vergleiche fehlen, denke vielleicht mal an die eigene Krankenkasse oder an Versicherungen.


    Schlechten Willen anderen zu unterstellen ist in den Diskussionen meist die bequemere Variante, als sich mit den Gegebenheiten intensiv auseinanderzusetzen.


    Mit den Worten von (AFAIK) Nitsche:
    "Das Leichtere und Bequemere hüllt sich in den Mantel prunkvoller Ansprüche und Titel." [sinngemäß]

  • Ich wünschen allen Lesern eingesundes neues Jahr 2019 Schön das es das politopia Forum noch gib,t Danke.



    Herz statt Hartz, viele Personen(JederFünfte arbeitet im Niedriglohnsektor – Armutsrisiko trotzWirtschaftsboom gestiegen) müssen trotz oder wegen derRekordbeschäftigung vor allem in Teilzeitbeschäftigung die jedenMorgen früh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten müssen nebenbeiGrundsicherungsleistungen zur Sicherung ihres Unterhalts und denUnterhalt Ihrer Familie beziehen (rackern und stempeln)



    Aber die Medien rufen wie von derneoliberalen Nomenklatur erwünscht im Chor Hurra Hurra Hurra neuerRekord am Arbeitsmarkt seit der „Wiedervereinigung“ in manchenMedien gibt es nach mehr Superlativen, aber wie immer sehe ich hinterdie multimedial gleich klingende Erfolgsmeldung.



    „Nie haben die Massen nach Wahrheitgedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sichab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zuverführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihrHerr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“



    Gustave Le Bon




    Schon wieder ein neuer Rekord amArbeitsmarkt in Deutschland?
    Warum verlieren die Parteien der MiniGroko bei Landtagswahlen fortwährend mehr als 10 %



    und warum steigt der Haushaltspostenfür Arbeit und Soziales trotz Beschäftigungsrekord und derniedrigsten Arbeitslosigkeit seit der „Wiedervereinigung“ Jahrfür Jahr an?



    2014 wurden rund 122,0 Milliarden €für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
    2015 wurden rund 125,6 Milliarden €für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
    2016 wurden rund 129,8 Milliarden €für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
    2017 wurden rund 137,6 Milliarden €für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
    2018 werden rund 139,2 Milliarden €für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
    2019 werden rund 145,3 Milliarden €für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingeplant



    Quellen der Zahlen:
    https://de.statista.com/statis…ruktur-im-bundeshaushalt/
    https://www.bundeshaushalt-inf…mente/2017/soll/epl11.pdf



    und auch 2019 wieder einmal einkräftiges Plus im Haushalt



    MehrGeld für Hartz-IV Größter Einzelposten im Haushalt istweiterhin der Etat für Arbeit und Soziales, der im kommenden Jahr145,3 Milliarden Euro umfasst und um etwa 4,4 Prozent steigt (2018:139,2 Milliarden Euro)....



    "Schattenbericht"der Nationalen Armutskonferenz"Viele Menschen haben nicht genugzum Leben" ...16 Prozent der Deutschen sind arm: Das ist dasErgebnis eines Berichts der Armutskonferenz. Abhilfe böte vor allemgute und gut bezahlte Arbeit. ...



    Dezember Rekord, der BA Monatsberichtfür Dezember 2018 verkündet nur nach November mit 6.307.105*Personen im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher vonAsylleistungen) steigt die Zahl im Dezember auf 6.339.723 Personendie Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte sinkt nachBerechnungen der BA von 7,4 % auf 7,3 % Am Tag bevor dieReformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es4.321.000. Leistungsberechtigte. *Endgültige Werte stehen erst nacheiner Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrundvon Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.



    Grundsicherung im Alter undErwerbsminderungdestatis- Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 erhielten im Dezember2017 insgesamt 1.059.000 Empfänger



    „Ein Land, in dem wir gut und gerneleben“ Wer ist wir ? Fast – Vollbeschäftigung bessereStatistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat(DDR) oder in Nordkorea....etc



    Arbeitsmarkt im Dezember 2018:



    “Esist ein Skandal, dass es Einrichtungen wie die Tafel in so einemreichen Land geben mussâ€



    Im Dezember 2018 wird die Zahl derPersonen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIIIoffiziell mit 6.339.723 Personen beziffert die Hilfequote dererwerbsfähige Leistungsberechtigte wird somit auf 7,3 %hochgerechnet. Darunter ALG I erhalten 705.103 im BA BerichtNovember waren es 671.585 Personen des weiteren 4.004.842Erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen und Nicht erwerbsfähigeLeistungsberechtigte Personen 1.629.778 Die Zahl derUnterbeschäftigten, für Dezember 2018 beträgt laut BA Bericht 3.162.467 Personen 6,9 % .ImJahr 2017 gab es durchschnittlich 1.030.000 Personen inZeitarbeit Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16SGB III für Dezember 2018 ist in de Statistik des BA offiziell aufein „Dezember Rekordtief “ von 2.209.546 Personen gesunken.Allerdings befinden sich 889.793 Personen als Teilnehmer anMaßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) ist im Dezember 2018 laut BA Bericht von 807.032 Stellen im November auf 781.326 Stellen im Dezember gesunken, der BA-X hingegen ist von 252 auf 253 gestiegen.



    1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BerichtDezember 2018
    Tabellenanhang zum MonatsberichtDezember 2018 (Tabelle 1)



    Quelle der Zahlen:
    https://statistik.arbeitsagent…ericht-d-0-201812-pdf.pdf





    Zu Beachten ist die Zählweise der Arbeitslosen (es werden nicht alle Personen die arbeit suchend sindals arbeitslos gezählt. Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährigesowie viele über 58 Jährige, auch Kranke, etc) so dass die Zahl derUnterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personenbeinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historischniedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der Unterbeschäftigungzeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch fürdie Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist. Alles andere ist einenebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigungund durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.



    Das es nach wie vor alleine mehr alsvier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II(Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaumBeachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „Fast-Vollbeschäftigung“



    Diese Analyse des Arbeitsmarktberichtder BA wurde unter Verwendung der Quellzahlen des BA Berichts für Dezember 2018 verfasst. Autorin ist Sybilla am 04.01.19 --- 10 Uhr 20

    Einmal editiert, zuletzt von Sybilla () aus folgendem Grund: verständlicher Satzbau

  • Einen Trost gibt's: Die Bürgerschaftsabgeordneten Hamburgs sollen demnächst spürbar höhere Diäten kassieren.


    Bis 1963 wohnte ich in Hamburg. Zu der Zeit konnte man von echten Kaufleuten oder Hanseaten sprechen, was sich in der Bürgerschaft und überall sonst widerspiegelte. Was ich heutzutage über meine Heimatstadt lese, spricht dem Hohn, und ich meine: Höhe Diäten stehen den Linken dort nicht zu!

  • […] Höhe Diäten stehen den Linken dort nicht zu!

    Die Höhe der Diäten sollten wohl unabhängig davon sein, welcher Partei oder Fraktion ein Parlamentsmitglied angehört… genau wie außerhalb politischer Tätigkeit die Lohnhöhe sich eher an Branchentarifverträgen orientieren sollte. Und zumindest die Wohnungskosten sind im Großraum Hamburg auf Weltstadtniveau.

  • Die Höhe der Diäten sollten wohl unabhängig davon sein, welcher Partei oder Fraktion ein Parlamentsmitglied angehört


    In Hamburg macht es einen Riesenunterschied, ob echte Hanseaten/Kaufleute dort im Rathaus sitzen und zum Wohle der Stadt fungieren. Bunt-Liebhaber importieren Massen von Leuten, die der Stadt ein völlig anderes, kein besseres, Gesicht gegeben und das Niveau allgemein nach unten gezogen haben.

  • Viele Medien verkünden in einer konzertierten Aktion Monat für Monat neue Rekordstände vom deutschen Arbeitsmarkt. Hingegen der Haushaltsplan des Bundesministerium für Arbeit und Soziales vom rund 122,0 Milliarden € im Jahr 2014 obwohl die Statistik der BA einen enormen Abbau der Arbeitslosigkeit und Rekordbeschäftigung ausweist, bis zum Jahr 2019 eine exorbitant hohe Steigerung auf 154,3 Milliarden € ausweist. Also in einem Zeitraum in dem die Arbeitslosigkeit in der BA Statistik erheblich gesunken ist steigen die Ausgaben im gleichen Zeitraum im Haushaltsplan des Bundesministerium für Arbeit und Soziales exorbitant an. Ein Grund dafür ist sicherlich das den Rückgang der Arbeitslosigkeit nur gibt wenn Arbeitslosigkeit im Sinne dess § 16 SGB III definiert wird, so vermeldet die offiziellen Statistik des Pressedienst der BA für Dezember 2018 ein „Dezember Rekordtief “ von 2.209.546 Personen. Allerdings wird die Zahl der Unterbeschäftigten arbeitslosen, für Dezember 2018 IM BA Bericht auf 3.162.467 Personen beziffert. Die Zahl der erwerbsfähige Leistungsberechtigten ist mit 4.004.842 Personen in ALG II/Hartz IV sehr weit von der vermeldeten Rekordwerten entfernt. Zusätzlich erhalten 705.103 Personen ALG I und 1.629.778 Personen Sozialgeld.
    Das erklärt zwar einen Teil des Haushaltsplan des Bundesministerium für Arbeit und Soziales aber nicht die aktuelle Steigerung für das Jahr 2019 von 6,1 Milliarden Euro. Die Rekordbeschäftigung spült ja auch Rekordeinnahmen in die Sozialkassen der GKV und GRV auch darin kann dieser Anstieg nicht gründen.



    In der Tagesschau vom 4.Januar 2019 wurde vermutlich das "Geheimnis" der Kostenexplosion im Haushalt für Arbeit und Soziales gelüftet.



    Der Verursacher der enormen Ausgabensteigerung ist augenscheinlich ein Neues Jobprogramm für Langzeitarbeitslose also eine kreative Gestaltung des Arbeitsmarktes durch staatlich Lohnzuschüsse (Subventionen) an Arbeitgeber.



    Jobcenter sollen ab 2019 geeignete Langzeitarbeitslose identifizieren und an Arbeitgeber vermitteln, die mit den Betroffenen Arbeitsverträge für zunächst fünf Jahre abschließen. So lange soll der Job gefördert werden können. Der Lohnkostenzuschuss soll in den ersten beiden Jahren 100 Prozent betragen und dann um zehn Prozentpunkte jährlich sinken.



    Das ist des Rätsels Lösung der "kostenfreie" 0 € Arbeitnehmer für Arbeitgeber (der wie im Schlaraffenland für Arbeitgeber von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler finanziert wird)
    In den ersten beiden Jahren sogar zu 100 % im dritten Jahr zu 90 % im vierten zu 80 % und im fünften zu 70 % Somit sind neue Rekorde am Arbeitsmarkt möglich, die Gewinne der Unternehmer steigen weiter an, und der Michl und die Michaela die jeden Tag früh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten, zahlen diese Zeche.



    Na ja bei Rekordbeschäftigung und Fachkräftemangel müssten viele Arbeitgeber die Stellen auch ohne staatliche Förderprogramme und Subventionen besetzen. Ein Langzeitarbeitsloser kostest pro Monat ca. 1000 € einer dieser subventionierten Arbeitsplätze (Tariflohn) locker das doppelte oder dreifache je nach Ausprägung des Arbeitsplatzes + Lohnkosten des "betreuenden" Mitarbeiter des Jobcenter, den dieser ist inklusive vorgehen. Zumindest haben Arbeitgeber damit eine Perspektive auf kostenfreie Arbeitnehmer für zwei Jahre im dritten fallen dann 10 % Lohnkosten an im vierten 20 % und im fünften 30 % (der Rest wird ja von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler bezahlt - der 0 € Arbeitnehmer ein uralter Traum der Arbeitgeber wird wahr). Verzehrter Wettbewerb ist eine der Folgen. Firma A eines EU Landes außerhalb D muss für seinen Arbeitnehmer "normal" zahlen, Firma B in D arbeitet mit einen Arbeitnehmer der von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler finanziert wird. Als Arbeitgeber der davon profitiert, Politiker oder Mitarbeiter der BA würde ich dass auch als gute Idee einstufen.



    Das erinnert mich wieder einmal an den*Kobra-Effekt



    Hingegen die Perspektive für Langzeitarbeitslose mutmaßlich wieder einmal auf die Dauer der Förderung begrenzt ist, denn dann wird der nächste Langzeitarbeitslose mit Förderung eingestellt - Kobra-Effekt.



    Ein wirklich gutes aber sehr teures Arbeitsbeschaffungsprogramm ist das Förderprogramm für die Mitarbeiter der BA, denn diese "betreuen" ja durch den gesamten Förderungszeitraum, haben also aufgrund dessen eine langjährige Arbeitsplatzgarantie und diese wird auch von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler finanziert. Ob das Programm dann die erwünschte Effekte einer Weiterbeschäftigung erfüllt, ist mehr als fraglich, denn der Kobra-Effekt wird dies in vielen Unternehmen verhindern.



    Ich denke bei Rekordbeschäftigung und Fachkräftemangel wäre es bei weitem sinnvoller und effektiver das Prinzip Fordern und Fördern für den veränderten Arbeitsmarkt weiterzuentwickeln, dass heißt die Förderung der Qualifizierung der "älteren" Langzeitarbeitslosen zu Fachkräften und dann die Forderung an die Arbeitgeber diese zu Tariflohn einzustellen. (Der Wettbewerb würde dadurch nicht verzehrt)



    Natürlich ist das Förderprogramm das jetzt umgesetzt wird, für Arbeitgeber das bessere Konzept sie bekommen zum Teil sehr gut ausgebildete aber eben "ältere" Langzeitarbeitslose aufgrund der Förderung der Solidargemeinschaft der Steuerzahler als 0 € Arbeitnehmer quasi wie im Schlaraffenland geschenkt, hingegen die Forderung an Langzeitarbeitslose ergeht sich in diese Arbeitsverhältnisse auf Zeit einzufühlen. Aber wir wissen ja was nichts kostet, ist auch nichts wert.



    Das beste Konzept des Subsidiaritätsprinzip ist immer die Qualifizierung im besonderen bei akuten Fachkräftemangel, dass ist das beste für "ältere" Langzeitarbeitslose, die dann den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt ohne weiteres schaffen können. Ohne exorbitant teure, langwierige und bürokratisch, personalintensive Förderprogramme die auf Kosten der Solidargemeinschaft der Steuerzahler die Gewinne der Arbeitgeber subventionieren und in den Wettbewerb und den Markt eingreifen. Der Langzeitarbeitslose wird nicht als mündiger vollwertiger Bürger/Arbeitnehmer geachtet, er wird auf Kosten der Solidargemeinschaft der Steuerzahler zum Objekt des Leistungsträgers "Langzeitbetreuung" und des Arbeitgebers.



    Die Lohnkosten werden weitgehend über fünf Jahre (siehe oben) sozialisiert, die Gewinne der Unternehmen die durch die Wertschöpfung oder die Dienstleistung des geförderten Arbeitnehmers generiert werden können ohne Probleme vom Unternehmen privatisiert werden. Somit wird eine „Arbeits-Welt“ erschaffen die ich nicht gutheißen möchte.

  • Das beste Konzept des Subsidiaritätsprinzip ist immer die Qualifizierung im besonderen bei akuten Fachkräftemangel, dass ist das beste für "ältere" Langzeitarbeitslose, die dann den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt ohne weiteres schaffen können.


    Grundsätzlich ist das richtig. ABER: Ich war zum Neujahrsessen mit der Familie in einem Wirtshaus eines Kurortes, dessen Betreiber wir ganz gut kennen. Die haben dort noch ein anderes Lokal in exponierter Lage, welches seit einiger Zeit geschlossen ist. Grund: Fachkräfte sind nicht mehr verfügbar, auch im benachbarten CZ oder PL nicht. Dabei kam auch der Vorschlag mit den Langzeitarbeitslosen, leicht unternehmerfreundlich modifiziert. Und auch gleich die Gegenargumente, warum das nichts wird.


    1) Beruf kommt auch von Berufung. Wo Beschäftigte fehlen, entspricht das Lohnniveau und / oder die Rahmenbedingungen der Arbeit nicht den Vorstellungen der Menschen an einen Job in der heutigen Zeit. Und aus dem 50- jährigen Dachdecker wird nun mal in den meisten Fällen keine Pflegekraft mehr werden.


    2) Bei den derzeit in den meisten Mangelberufen gezahlten Löhnen macht es ökonomisch überhaupt keinen Sinn, dort anzuheuern. Unter Berücksichtigung aller sich aus der neuen Tätigkeit ergebenden Kosten und der administrativen Folgen einer solchen Beschäftigung hat man am Monatsende in vielen Fällen gleich viel Geld in der Haushaltkasse wie mit Leistungsbezug (Fahrtkosten, Kinderbetreuung...)


    Nur so als Ansatz.