Beknackt teure Bahn in Deutschland

  • "Service, Schnelligkeit, Komfort.,..." damit wirbt die deutsche Bahn AG gerne.


    Aber auch schon mal an den Fahrpreis gedacht liebe Deutsche Bahn AG?


    (Ich stelle dir liebe Deutsche Bahn diese Frage direkt, weil wir inzwischen ja definitiv wissen, dass ein paar deiner bezahlten Mitarbeiter neugierig im Interner rum surfen, bei bahnspezifischen Themen mitlesen und in deinem Sinne die dortigen Diskussionen "mitgestalten" :bounce: )


    Zurück zu oben gestellter Zwischenfrage:


    Ich vermute mal, dass du liebe DB AG da einfach ein kleines Problem hast, wenn es um den Fahrpreis geht.


    Der soll für dich doch nur ein Thema sein, wenn die Leute stirnrunzelnd vor dem Fahrkartenautomaten stehen und ihre Kreditkarte in das dafür vorgesehene Schlitzchen schieben sollen. Sonst ist auch bei dir die übliche Diskretion angesagt:


    Ãœber Geld reden wir nicht, wir haben es ja.


    Zumindest die Obermoppel und all die, die sich für so was halten.


    Dumm, wenn dem nicht so ist, denn preiswert und einfach Bahnfahren ist 175 Jahre, nachdem das erste Dampfross auf deutschen Schienen umherrollte, immer noch schwer oder gar nicht möglich.


    Dabei solltest du Deutsche Bahn schon wissen, dass längst nicht alle so sorglos das Geld einstreichen können, wie die der Autolobby hörigen Bahnchefs und Verkehrspolitiker.


    So ist das in einem Land, wo Reallöhne sinken wie Pantograph der Ellok nach getaner Arbeit und wo im Gleisbau ukrainische Arbeiter im Aufrag der DB AG via Subunternehmen für schlappe 1,50 € die Stunden ausgebeutet wurden (und vielleicht immer noch werden?


    So ist das auch in einem Land, wo satte Zuschläge nur für Obermoppel, Politiker und Managertypen (bzw. diejenigen, die sich für so was halten)reserviert scheinen, egal wieviel oder wenig Murks die allein im letzten Quartal fabriziert haben. Die Kanzlermatrone wird in diesem feudalistisch geprägten Selbstverständnis natürlich gerne gratis in ein südafrikanisches Stadion gejettet, während in Brandenburg schon mal im letzten Winter bei <-20° Kälte Schulkinder aus dem Zug ausgesetzt werden, weil 30 Cent für den Rest der Fahrkarte fehlten. So verliert die Oligarchie den Ãœberblick über die soziale Realität bzw. hat den längst verloren und übersieht dem zu Folge gerne auch:


    Manch eine(r) muss den teuer verdienten Euro zweimal umdrehen, bevor er oder sie sich einem Fahrkartenschalter nähert und bei nicht wenigen kommt es nicht einmal im Ansatz zu letzterer Aktion.


    So habe ich gestern erst gar nicht mehr bei dir vorbeigeschaut liebe Deutsche Bahn und für eine Fahrt am morgigen Freitag von Frankfurt nach Naumburg gleich nach einer Mitfahrgelegenheit im Internet gesucht. Erst seit gestern weiss ich, dass ich definitiv fahren kann, die Vorverkaufsfrist für verbilligte Tickets iwar da aber abgelaufen und über den Normalfahrpreis kann ich nur noch im angetrunkenen Zustand müde lächeln.


    Direkt nach Naumburg habe ich auf Abhieb kein Angebot gefunden, dafür versuchte ein kleiner von dir DB AG in die Welt gesetzter Werbelink dich als Alternative ins Spiel zu bringen,...


    Zitat

    Keine passende Fahrt gefunden? Dann nimm doch die Bahn! DB


    ... eine Aktion, die aber bei einem Klientel, dass billig weiterkommen will bzw. billig weiterkommen muss m.E. eine reichlich aussichtslose Sache darstellt:mad2:.


    Ich habe mal spaßeshalber diesen Link angeklickt und dein Angebot mit einer halbwegs passenden Mitfahrgelegenheit verglichen:


    Wo vergleichbare Mitfahrgelegenheiten per Auto für 15-20 Euro angeboten werden,z.B. ...


    Zitat


    Strecke von Frankfurt/Main nach Leipzig,
    Fr, 09.07.10, Uhrzeit: 12.00 Uhr, Freie Plätze:3,
    Kennzeichen: EE-...... , Fahrzeug: Renault Megane,
    Raucher: nein, Kosten: 15.- EUR/Person


    ...versuchst du liebe DB AG erst einmal deine Normalfahrpreisversionen zwischen 59 und 63 Euro Kosten im Fernverkehr durch zu drücken, z.B....


    Zitat


    Fr, 09.07.10
    Frankfurt(Main)Hbf ab 10:13
    Naumburg(Saale)Hbf an 13:22 ICE, IC 63,00 EUR


    ... und selbst im lahmen Nahverkehr (den man aber speziell auswählen muss) wäre man für ein ca 5,5 stündiges Gebummel noch mit satten 43 - 51 €, je nach Verbindung für die schlappen ca. 300 Tarifkilometer dabei.



    Nee liebe Bahn, so kann das mit mir und Millionen anderen nix werden. :mad2:


    Auch für die evtl. Rückfahrt mit dir sieht es miserabel aus, da man verbilligte Tickets ohne Aufpreis nur an deinen Sch....-Fernverkehrs-Automaten und dort nur per Kreditkarte bekommt. Und da ich so eine nicht habe und so schnell auch nicht bekommen werde, hast du deinen Kredit bei mir wieder satt verspielt... :sifone:


    ...viel Spass beim warme Luft spazieren fahren. :


    Vielleicht bekommen deine bezahlten Schreiberlinge mal den Hintern hoch und reichen meine liebevoll gemeinten Zeilen an eure High-Performer im Marketing weiter, das käme m.E. sinnvoller rüber als hier nur mal wieder die Jubel-Sirene für eine Deutsche Bahn AG an zu werfen, mit der immer noch viele nicht fahren wollen oder gar nicht fahren können.


    Gruss Kleinlok

  • Aye, das kann ich nur unterschreiben.
    Alleine die Online-Ticketbuchung ist ein echtes Vergnügen. Und die vielen tollen Verbindungsmöglichkeiten! Und die tollen Möglichkeiten, Tickets vorzubestellen, wenn man nicht in Besitz einer Kreditkarte ist!


    Okay. Für manches muß man dann noch Hotelkosten einrechnen. So ist das nunmal, wenn man eine 300km-Verbindung nach Namur in Belgien zu einer bestimmten Zeit benötigt. Für Urlaub vielleicht okay - für Geschäftsreisen, die meist an bestimmte, mehrstündige Meetings anknüpfen, ist die Bahn für gewöhnlich die allerletzte Wahl.
    Es ist zuweilen billiger und schneller, von A nach B zu fliegen, als mit der Bahn dorthin zu fahren.


    Und über die Preise machen wir uns mal keine Illusionen. So lange es billiger ist, einen Gebrauchtwagen zu unterhalten und betanken, als ein Monatsticket des ÖPNV zu abonnieren, braucht man sich über das Mißverhältnis zwischen Bahn und Auto auf längeren Strecken gar nicht zu unterhalten.
    Wenn ich eine ICE-Direktverbindung zwischen zwei Großstädten nutzen kann, okay - da ist man manchmal zeitlich und in punkto Vorbereitungsruhe für ein Meeting gut bedient.
    Aber ansonsten... habe ich mehr davon und bin billiger dabei, wenn ich mit dem Pkw fahre und mich vor Ort nochmal ein Stündchen in ein Café setze.


    Liebe DB - wenn man nicht einfach Online in Zeiten des Online-Bankings ohne Kreditkarte ein Ticket buchen und sich ausdrucken lassen kann, wenn diese unerträgliche Differenz zwischen Preis-online und Preis-Ticketschalter nicht bereinigt wird, dann mußt du dich nicht wundern, wenn es Leute gibt, die lieber mit dem Pkw die Omi zur Kur nach BadSalzuflen kutschieren und wieder abholen...

  • Kann ich nur bestätigen.

    Das Problem sind aber nicht nur die Fahrpreise an sich. Es entstehen ja Folgekosten. Zuerst einmal muß ich zum Bahnhof. Und mein Gepäck auch. Dann vom Zielbahnhof irgendwie zum Zielort. Zurück die gleiche Prozedur. Da kommen zusätzlich zum Fahrpreis schnell noch mal recht erkleckliche Summen zusammen; vom Zeitfaktor einmal ganz abgesehen.

  • 0,1% vom bruttolohn und alle öffentlichen verkehrsmittel sind frei nutzbar.


    Klasse Idee. Zählen wir nun gemeinsam die Sekunden, bis die ersten hier auftauchen, die laut "ich nutze keine ÖV, das zahle ich nicht, das ist eine Zwangabgabe" (oder so ähnlich) schreien...


    Na? Wolf? Stillicho? Acaloth? Wer will als erster? :lol:

  • Klasse Idee. Zählen wir nun gemeinsam die Sekunden, bis die ersten hier auftauchen, die laut "ich nutze keine ÖV, das zahle ich nicht, das ist eine Zwangabgabe" (oder so ähnlich) schreien...


    Na? Wolf? Stillicho? Acaloth? Wer will als erster? :lol:


    kein problem.
    Öpnvnichtnutzer bekommen einen 50% aufschlag auf die tankrechnung. ;) Da wirds der markt bzw der preis dann schon regeln :erol:

  • Na? Wolf? Stillicho? Acaloth? Wer will als erster? :lol:



    Diesmal ich: Warum soll ich für etwas zahlen, was für mich nicht nutzbar ist, weil nur noch rudimentär vorhanden?

  • Die Deutsche Bahn in der Bundesrepublik hat wohl einen kapitalen Fehler gemacht, der heute besonders übel auf sie zurück fällt. Sie hat sich den Warentransport aus den Händen nehmen lassen, oder besser, die kurzsichtigen Politiker haben zu Gründungszeiten der Bundesbahn nur auf den Warenverkehr mit LKW und auf der Straße gesetzt. Benzin war mal billig und schien endlos vorhanden zu sein. Wäre das von der Bahn erledigt worden, hätte sie richtig Geld damit machen und ihre Schienen ausbauen und die Bahn billiger für Personenverkehr anbieten können sie sogar Erfahrungen mit verderblicher Ware und so mit Pünktlichkeit gemacht. Vorreiter für den Umweltschutz könnte sie so auch sein. Inwieweit sie dieses Wissen heute noch sammeln könnte weiß ich nicht, aber es würde ihr helfen!

  • Diesmal ich: Warum soll ich für etwas zahlen, was für mich nicht nutzbar ist, weil nur noch rudimentär vorhanden?


    *GACK*
    Okay, okay... ganz Unrecht hast du ja nicht. Hier im Ruhrgebiet ist ÖPNV eine heillose Katastrophe - 1,5 Stunden für eine Strecke von 24km sind nicht selten. Da kannste auch mit dem Fahrrad fahren.


    Die Verkehrsbetriebe stöhnen andererseits immer wieder, sie hätten zu wenige Nutzer und könnten diese und jene Strecke daher aus Kostengründen nicht mehr betreiben...


    Letzten Endes muß man aber auch hier dann wieder, wenn man Aheads Vorschlag annehmen will, einfach mit der gemeinschaftlichen Solidarität argumentieren. Ich glaube sogar, daß die Nutzung steigen würde, wenn das System kostenfrei und anständig ausgebaut wäre.

  • @ Cheops: Es findet ja heute noch Warentransport auf der Schiene statt. Aber eben nicht mehr in der Fläche. Das entspricht den Gegebenheiten im Peronenverkehr. Hier wurde sich auf die scheinbar lukrativen Verbindungen zwischen Großstädten konzentriert und die erst mal Kosten verursachende Fläche ausgeblendet. Das hatte Folgen, denn Gewerbegebiete ohne Bahnanschluß sind Norm geworden. Das Zeugs muß also erst mal auf LKW. 80 km bis Dresden, dort verladen, dann nach Berlin, dort entladen, wieder auf LKW und zum Empfänger. Der LKW ist in 4 Stunden beim Empfänger. Wann es mit der Bahn ankommt, steht in den Sternen und teurer ist es selbst bei Verdopplung des Spritpreises obendrein.

    Der Zustand ist mit dem Rückzug aus der Fläche in der jüngeren Vergangenheit hausgemacht, sowohl im Personen- als auch im Warenverkehr. Hier wurde betriebswirtschaftlich optimiert. Aus rein praktischer Sicht würde ich behaupten, es ist auch nicht mehr rückgängig zu machen.

  • Letzten Endes muß man aber auch hier dann wieder, wenn man Aheads Vorschlag annehmen will, einfach mit der gemeinschaftlichen Solidarität argumentieren. Ich glaube sogar, daß die Nutzung steigen würde, wenn das System kostenfrei und anständig ausgebaut wäre.



    Ich muß in ländlicher Gegend zwei Orte weiter. Sind 15 km Straße - jeweils von Zentrum zu Zentrum. Also nichts mit kleinem Haus am Wald. Und ich arbeite in Schichten. Zu keiner der Schichten besteht ÖPNV-Anbindung. Jetzt kommt Ahead und sagt: Soso, du fährst also Auto. Dann 50% drauf für kostenfreien ÖPNV. Mal ganz davon abgesehen, daß ich Gas fahre und im Grenzgebiet wohne: Wie wird in ländlichen Gebieten wohl die Akzeptanz für eine weitere Subventionierung von Städtern ausfallen?

    Wenn die Gesellschaft will, das ÖPNV genutzt wird, muß sie welchen zu vergleichbaren Preisen und tatsächlich nutzbar hinstellen. Erst zum PKW zwingen, dann den PKW über Gebühr zu verteuern, um dann ÖPNV irgendwann mal "wettbewerbsfähig" zu nennen funktioniert nicht. Die derzeitigen "Ideen" laufen aber nur darauf hinaus.

  • Mit den 0,1% wird man zuerst überschüsse erwirtschaften, die man zum ausbau des öpnv nutzen kann - das bringt auch arbeitsplätze.

  • Mit den 0,1% wird man zuerst überschüsse erwirtschaften, die man zum ausbau des öpnv nutzen kann - das bringt auch arbeitsplätze.



    ÖPNV ist (jedenfalls hier und heute) ein privates, wenn auch staatlich reglementiertes, Geschäft mit privater Gewinnerzielungsabsicht. Warum gilt da jetzt nicht, was sonst auch gilt: Wenn ich Gewinn erzielen möchte, muß ich a) investieren und b) besser sein als die Konkurrenz. Und btw: Die DB-AG weist einen Jahresgewinn zwischen 1,8 und 2,5 Mrd aus. Das erhöhe ich mit 0,1% meines Gehalts doch gerne... :clap:

  • Strecke von Frankfurt/Main nach Leipzig,
    Fr, 09.07.10, Uhrzeit: 12.00 Uhr, Freie Plätze:3,
    Kennzeichen: EE-...... , Fahrzeug: Renault Megane,
    Raucher: nein, Kosten: 15.- EUR/Person


    Zitat von Kleinlok

    Fr, 09.07.10
    Frankfurt(Main)Hbf ab 10:13
    Naumburg(Saale)Hbf an 13:22 ICE, IC 63,00 EUR


    Das ist ein extrem unfairer Vergleich, jemand der sowieso mit dem Auto dahin fährt, für den ist jeder Euro Gewinn.
    Die Bahn muss aber Ihre Infrastruktur unterhalten und ich bin mir sicher, Du willst keine saftige Tarifsenkung für Lokführer, Zugbegleiter, Wartungspersonal und Informationsstandbesatzung von sagen wir mal bei dem Preisvergleich 75% - oder?
    Die Lösung einem Milliardenumsatzkonzern auch bei einer Tarifsenkung 75% des Umsatzes aus der Staatsschatulle zu bezahlen lehne zumindest ich auch ab. Du kannst meinetwegen die Umsatzrendite im Reiseverkehr abziehen, aber da fällt der Preisnachlass dann reichlich armseelig aus, wenn es nicht einen Zuschlag gibt.


    Dann fahr doch als Mitfahrer.



    Gruß
    Verbalwalze

  • 0,1% vom bruttolohn und alle öffentlichen verkehrsmittel sind frei nutzbar.


    - mal wieder


    D: ca. 2,4 Billionen€ BIP, davon 0,1% 2,4 Mrd€


    Lohnquote 60% das sind dann so 1,5 Mrd€


    Das wird aber eine tolle Volksbahn (Umsatz aktuell ca. 30 Mrd€)


    Passt aber zur typischen Volkswirtschaft in Volksrepubliken.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Das ist ein extrem unfairer Vergleich, jemand der sowieso mit dem Auto dahin fährt, für den ist jeder Euro Gewinn.
    Die Bahn muss aber Ihre Infrastruktur unterhalten und ich bin mir sicher, Du willst keine saftige Tarifsenkung für Lokführer, Zugbegleiter, Wartungspersonal und Informationsstandbesatzung von sagen wir mal bei dem Preisvergleich 75% - oder?
    Die Lösung einem Milliardenumsatzkonzern auch bei einer Tarifsenkung 75% des Umsatzes aus der Staatsschatulle zu bezahlen lehne zumindest ich auch ab. Du kannst meinetwegen die Umsatzrendite im Reiseverkehr abziehen, aber da fällt der Preisnachlass dann reichlich armseelig aus, wenn es nicht einen Zuschlag gibt.


    Dann fahr doch als Mitfahrer.


    Mache ich auch,mir bleibt auch nicht viel anderes übrig bei dieser beknackt teuren Bahn, morgen mittag geht´s los - kleine Ironie des Schicksals:
    per Auto vom Bahnhof Maintal Ost :yesnod:


    Mein Vergleich ist gar nicht so unfair und generell zieht die Bahn im Vergleich zur Konkurrenz oft den Kürzeren.


    Es wäre schön, die Bahn würde ihre Infrastruktur vorbildlich unterhalten, nur zu Mehdorns Zeiten wurde auch da gerne gespart, um die Bilanz für den zwangsneurotisch betriebenen Börsengang auf zu hübschen.


    Mobilität kostet, das ist auch mir klar.


    Mobilität ist aber auch in einer hoch entwickelten Industrie- bzw. Dienstleistungsgesellschaft ein wertvolles Gut, von dem niemand ausgeschlossen werden sollte. Es kann nicht angehen, dass Kinder bzw. Jugendliche im letzten Winter wegen ein paar Cent zu wenig aus der Bahn bei starken Minusgraden vor die Tür ausgesetzt wurden, während unsere Bonzenpolitiker vor Jahren schamlos dienstlich erworbene Bonusmeilen privat abfeierten, das Merkelchen sich aktuell mal schnell nach Südafrika jetten liess um populistisch unsere Jungs anzufeuern und auch sonst Dickverdiener keine Probleme damit haben wollen, dass sie mit ihren Suvs und sonstigen Bonzenschlitten Ressourcen verschwenden und die Umwelt einsauen.


    Gerade die Bahn kann und sollte ein sehr umweltverträgliches und sozialverträgliches Verkehrsmittel sein. Dem ist aber bei dieser von der Autolobby ferngesteuerten Verkehrspolitik nicht der Fall. Es werden zwar jedes Jahr Milliarden Euro Steuergelder in die DB AG und den Nahverkehr gepumpt wobei man weiter in Kauf nimmt, dass Züge leer oder ungünstig besetzt durch die Lande rollen und viele Menschen sich diese im Normaltarif für sie zu teure Bahn nicht leisten können.

    2 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()


  • Ich hab garnichts gerechnet, dafür hab ich die rechenknechte auf der rechten - für solche stupiden jobs taugen sie immerhin :lol: Wenn auch nicht zu mehr, denn was soll der umsatz zum vorschlag beitragen, interessant sind hier die betriebskosten.
    War nur ein vorschlag, wie man es anders machen könnte - aber immerhin hat es dich ein wenig erheitert :smilielol5:

  • ÖPNV ist (jedenfalls hier und heute) ein privates, wenn auch staatlich reglementiertes, Geschäft mit privater Gewinnerzielungsabsicht. Warum gilt da jetzt nicht, was sonst auch gilt: Wenn ich Gewinn erzielen möchte, muß ich a) investieren und b) besser sein als die Konkurrenz. Und btw: Die DB-AG weist einen Jahresgewinn zwischen 1,8 und 2,5 Mrd aus. Das erhöhe ich mit 0,1% meines Gehalts doch gerne... :clap:


    Ja, und weils auf gewinn abzielt, fährt bei dir auch kein bus/bahn zur spätschicht ;)

  • Ich hab garnichts gerechnet, dafür hab ich die rechenknechte auf der rechten - für solche stupiden jobs taugen sie immerhin :lol: Wenn auch nicht zu mehr, denn was soll der umsatz zum vorschlag beitragen, interessant sind hier die betriebskosten.


    Hast Du mal Recht, und da Du ja Bahn für lau haben möchtest, nehmen wir die Einnahmeseite einfach mal weg, Gewinn entfällt, dann noch Fracht abziehen, außer Du willst Deine Packerl auch für lau verschicken und schon haben wir den schönen Passagierkosten-Füllbedarf, den ich aber mal locker über 1,5 Mrd€ schätzen würde, und das mach dann Deinen "einen" Vorschlag, zu einem ziemlich schlechten Vorschlag, außer Dir schwebt eine Schrumpfbahn vor, von der auch die übelsten Bahnfeinde noch nicht mal geträumt haben. Passt mir nicht, ich fahre jeden Tag Bahn und ich finde den Preis fair.


    Zitat von ahead

    War nur ein vorschlag, wie man es anders machen könnte - aber immerhin hat es dich ein wenig erheitert :smilielol5:


    Stimmt, zuverlässig lustig wie MONITOR, bevor es am Ende immer so gestelzt wird.


    Gruß
    Verbalwalze


  • Bahn für lau? Das steht wo?
    Fracht abziehen? Was tut das zum vorschlag? (Man kanns ja halt mal versuchen n nebenschauplatz aufzumachen)
    Selbst mit 5% vom brutto (der gewerkschaftsbeitrag ist bei der IG Metall 1% vom brutto) und freier fahrt in der ganzen republik kommt man noch billiger weg als jetzt oder mit auto.