Beknackt teure Bahn in Deutschland

  • Garantiert hat dieser Typ, für das was er bis jetzt fabriziert hat, diese Summe nicht verdient, das ist so sicher wie Amen in der Kirche.

    Mehdorn buuuuuuuuuuuuuuuuuuuuhhhhhhhhhhhhhhh :banghead: der hat diesen Laden nicht im Griff.


    Der hatte den nie im Griff, musste bzw. sollte das aber auch gar nicht. Das gleiche gilt für den neuen Flachkasper, der schön artig den Kapitalinteressen der internationalen Kapitaloligarchie huldigt.


    Auf der Strecke bleiben Züge, die Kunden, das Personal, sprich die Menschen, die nicht der Führungsetage angehören.

  • Die Zukunft des Personenverkehrs mit der Bahn sieht eben im Sinne von Profitmaximierung so aus, völlig in Einklang mit der Globalisierung:



    Die Preisfrage lautet: wer findet den Schaffner? :-D

    Einmal editiert, zuletzt von Peraldo ()

  • Die Zukunft des Personenverkehrs mit der Bahn sind eben im Sinne von Profitmaximierung so aus, völlig in Einklang mit der Globalisierung:



    Die Preisfrage lautet: wer findet den Schaffner? :-D


    Genial auf den Punkt gebracht. :smilielol5:

  • Die Zukunft des Personenverkehrs mit der Bahn sind eben im Sinne von Profitmaximierung so aus, völlig in Einklang mit der Globalisierung:



    Die Preisfrage lautet: wer findet den Schaffner? :-D


    Und vor allem wie kontrolliert der die Fahrkarten? :smilielol5:

  • Und vor allem wie kontrolliert der die Fahrkarten? :smilielol5:


    Schaffner, fahrkartenkontrolleure? Wozu? Die bahnsteige werden so abgerieglt, daß man nur noch mit einer fahrkarte in den zug einsteigen kann. :D

  • Schaffner, fahrkartenkontrolleure? Wozu? Die bahnsteige werden so abgerieglt, daß man nur noch mit einer fahrkarte in den zug einsteigen kann. :D

    Die Bahnsteigkontrolle nebst Bahnsteigkarte (für Begleitung bis zum Zug) wurde in Westdeutschland erst 1974 abgeschafft.
    Daher auch der "Scherz", dass der Deutsche für die Revolution eine Bahnsteigkarte löst.

  • [url=http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1001633,00.html?dr=1]Frontal21 - ZDF.de[/url]


    heute nacht gab's zum thema bahn einen bemerkenswerten artikel bei frontal21 zu sehen.
    neben den schon bekannten vorwürfen zu den nicht funktionierenden klimaanlagen und wartungsversäumnissen, war zu hören, dass wenn prominente politiker mit der bahn reisen die züge besonders präpariert werden.
    sie werden extra pingelig gereinigt und gewartet, und genießen freie fahrt auf allen strecken, alle anderen züge müßen warten, damit der zug mit den politpromis auf keinen fall verspätet ist. auch ausgesuchtes personal wird an bord geschickt, die aber auf höchste weisung von oben dazu gegenüber journalisten keine stellung nehmen dürfen ...


    da fällt einem wirklich nichts mehr zu ein.
    das ist wie in autoritären regimen, an die der konzern bahn AG auch wirklich stark erinnert.


    gruß @ all ... bakunicus

  • Die Bahnsteigkontrolle nebst Bahnsteigkarte (für Begleitung bis zum Zug) wurde in Westdeutschland erst 1974 abgeschafft.
    Daher auch der "Scherz", dass der Deutsche für die Revolution eine Bahnsteigkarte löst.


    Schon klar. Der "scherz" stammte von Lenin.


  • Wie soll das auch was werden, wenn die bahn ab nächstes jahr 500 millionen an die regierung überweisen muß? Geld das bei der wartung usw fehlt.

  • Die vergangenen und aktuellen Bahnchefs West- bzw. jetzt Gesamtdeutschland hatten und haben nie eine andere Funktion gehabt, als die Bahn so mies zu führen damit die dem Auto keine Konkurrenz machen kann.

    In den 1980er Jahren war im Westen die Talsohle erreicht:


    Strecken wurden scharenweise stillgelegt, die Fahrpläne ausgedünnt, die Preise dafür nicht marktkonform angehoben. Bahnhöfe wurden dicht gemacht, das Wort Service zum Unwort erklärt und ganze Heerscharen von frustrierten Beamten und anderswo gescheiterten Marketingspezialisten versuchten das Tarifsystem der Bahn möglichst unübersichtlich und kompliziert zu gestalten- diese Abteilung hat bis heute Bestand.


    So hat sich zwar in dem letzten Vierteljahrhundert hat einiges getan, aber ein wirklicher Umschwung und eine umfassende Trendwende zu einer umwelt- und sozialgerechten Mobilität stehen immer noch aus - und das obwohl seitdem mehr als ein Vierteljahrhundert vergangen ist.


    Obwohl seit Jahrzehnten jedes Jahr x Milliarden Steuergelder(je nach Betrachtungsweise sind das seit dem Beginn der Bahnreform 1994 ca. 8-11 Milliarden Euro) per anno in die hochsubventionierte Bahn fliessen und die sich damit quasi in vielen Bereichen runderneuern konnte, kann (und will) die Bahn nicht am deutschen Verkehrsmarkt punkten:


    Popelige 10-11% Marktanteil im Personenverkehr sind für ein Massenverkehrsmittel ein schlechter Witz.


    Es scheint: Das teure, teure, teure Steuermilliarden-Grab Deutsche Bahn wird von der kaputten Verkehrspolitik nur dafür bezahlt, dass die DB AG auf möglichst dilettantische Art und Weise dem Auto möglichst keine Konkurrenz macht.


    Dieser Ansatz könnte erklären, warum die Klimaanlagen der ICE 3 Züge systembedingt- sprich also vorsätzlich programmiert- bei etwas sommerlicheren Temperaturen abschalten, warum Service für die Bahn ein Fremdwort ist und warum die Software ihrer Fahrplanauskunft mehr als Steilvorlage fürs Kabarett taugt als denn wirklich zu einer umfassenden und funktionsfähigen Fahrgastinformation.


    Dieser Ansatz könnte auch erklären warum die Bahn in Deutschland generell zu teuer ist und der teure Normalfahrpreis einen Mondfahrpreis abgibt, den immer weniger Bahnkunden zu zahlen bereit sind. Die Sparangebote sind aber auch alles andere als zuverlässig und einfach zu bedienen und so manch einer dürfte da in so manch vorhandene Kundenfalle getappt sein.


    Ich behaupte mal:


    4 von 5 Modellbahnen in Deutschland sind besser organisiert
    und betrieben als deren Vorbild im Maßstab 1:1.


    Eine Bahn, die alles andere als ein Vorbild gelten kann, wenn es z.B. um so wichtige Bereiche wie Unternehmenskultur, Erkennung und Verfolgung von Marktzielen, Pesonalführung, betriebliche Organisation und dem Setzen sinnvoller Operationsziele geht.


    Deswegen soll aktuell mit dem Teilabriß des Stuttgarter Hauptbahnhofes begonnen werden, um dann in Folge 4-5 Milliarden Euro Staatsknete (was den sonst) in das unsinnige Wahnsinnsprojekt Stuttgart 21 zu verballern.


    Auf die Umwelt, das Personal, die Kunden, den Staatshaushalt, das Klima, die internationale Sicherheit, diee Zukunft sowie die Verkehrssicherheit und vieles andere mehr wird xxxxxxxxxxx - alles damit der (Alb)traum vom freien gasgebenden Bürger, der autogerechten Stadt und den versauten lärmerfüllten Landschaften noch 3-5 Jahre länger aufrechterhalten werden kann.


    Die Bahn wurde und wird mies gemanagt, der alte Bahndiktator Hartmut Mehdorn und sein weichgespülter Nachfolger/Kumpel Rainer Grube bekamen und bekommen ihr immenses Geld dafür, dass sie die Bahn schön weiter aus dem Abstellgleis rum rangieren, damit die
    pervers vielen Autos noch so lange wie möglich viel zu oft und unnötig möglichst weit ausgefahren werden.


    Für eine gute Bahn in Deutschland arbeiten kommt dem gleich:


    :mad2:
    :mad2:
    :mad2:
    :mad2:
    :mad2:
    :mad2:
    :mad2:
    :mad2:
    :mad2:
    :mad2:

  • Habe gerade Wiso gesehen, dort versucht eine Gemeinde seit 6 Jahren, der Bahn, eine öffentliche Toilette für den örtlichen Bahnhof zu schenken, bisher erfolglos.......:bounce: