Stuttgart 21 - das Milliardengrab

  • Warum haben die eigentlich nicht das Unternehmen engagiert, welches die Eisenbahn (Bahnhof) Katars baut?Der Bericht auf N24, oder war es NTV, war ja sehr beeindruckend + Präsentation, um diesen Auftrag zu bekommen.


    Ob die den Kataris auch so eine Kostenerhöhung aus der Tasche leiern können?


    Du, Emir Hamad ibn Chalifa Al Thani, du musst noch ein paar Kubikmeter Gaaaaas verkaufen, wird etwas teurer mit Tüt-tüt-Bahn.

    Einmal editiert, zuletzt von Schopenhauer ()

  • Warum haben die eigentlich nicht das Unternehmen engagiert, welches die Eisenbahn (Bahnhof) Katars baut?Der Bericht auf N24, oder war es NTV, war ja sehr beeindruckend + Präsentation, um diesen Auftrag zu bekommen.


    Ob die den Kataris auch so eine Kostenerhöhung aus der Tasche leiern können?


    Du, Emir Hamad ibn Chalifa Al Thani, du musst noch ein paar Kubikmeter Gaaaaas verkaufen, wird etwas teurer mit Tüt-tüt-Bahn.


    Eine Eisenbahn in solch einem Land zu bauen dürfte ein wenig anders geartet sein als hier :joker:


    Zitat

    Aus Wikipedia:
    Laut Verfassung ist Katar ein Emirat, also eine absolute Monarchie. .... Der Emir ist zugleich Staatsoberhaupt und oberster Inhaber der exekutiven und legislativen Gewalt; auch die Regierung ist ihm allein verantwortlich. Ein Parlament oder politische Parteien existieren nicht. Der König ernennt lediglich die 35 Mitglieder der Beratenden Versammlung (Madschlis asch-Schura). Das Land gliedert sich in fünf Regionen. Fünf Gerichte urteilen „im Namen des Emirs“

  • Eine Eisenbahn in solch einem Land zu bauen dürfte ein wenig anders geartet sein als hier :joker:


    Ach so, du meinst solch freche Forderungen würden die gar nicht stellen, wegen eventuell Hände ab und so?

  • Ach so, du meinst solch freche Forderungen würden die gar nicht stellen, wegen eventuell Hände ab und so?


    Naja, zunächst einmal dürfte wohl klar sein, dass es gegen den Bau des ganzen Klimbims weder Bürgerinitiativen noch Demos geben dürfte, und ob da eine Volksbefragung gemacht wird ....
    Dann kostet der Spass (Stand 2011) zwar 28 Mrd., aber wir befinden uns ja in Katar .......
    In einem Land, in dem der absolute Herrscher als Exekutive, Legislative und Judikative (mit ein paar Gerichten, die in seinem Sinne entscheiden) fungiert, ist es wohl auch ein klein wenig einfacher, mal eben 200 Fellachen aus ihren Hütten zu treiben, falls die dem Bau im Weg sind :smilielol5:


    Und dann hat sich der Emir ja wohl auch entschieden, nach einigem Streit die Anteile der DB-Tochter am Gesamtprojekt zu übernehmen - jetzt sind die nur noch Auftragnehmer, nicht mehr Projektpartner (oder -bremser) :joker:

  • Naja, zunächst einmal dürfte wohl klar sein, dass es gegen den Bau des ganzen Klimbims weder Bürgerinitiativen noch Demos geben dürfte, und ob da eine Volksbefragung gemacht wird ....
    Dann kostet der Spass (Stand 2011) zwar 28 Mrd., aber wir befinden uns ja in Katar .......
    In einem Land, in dem der absolute Herrscher als Exekutive, Legislative und Judikative (mit ein paar Gerichten, die in seinem Sinne entscheiden) fungiert, ist es wohl auch ein klein wenig einfacher, mal eben 200 Fellachen aus ihren Hütten zu treiben, falls die dem Bau im Weg sind :smilielol5:


    Und dann hat sich der Emir ja wohl auch entschieden, nach einigem Streit die Anteile der DB-Tochter am Gesamtprojekt zu übernehmen - jetzt sind die nur noch Auftragnehmer, nicht mehr Projektpartner (oder -bremser) :joker:


    Hört sich an wie aus 1001 Nacht:smilielol5:


    Tja, Emir müsste man sein, und auf dem größten Chinakracher aller Zeiten sitzen.Aber auf Zack waren die deutschen Jungs vor Ort und bei der Präsentation, da kann man nicht meckern.

    Einmal editiert, zuletzt von Schopenhauer ()

  • Ach so, du meinst solch freche Forderungen würden die gar nicht stellen, wegen eventuell Hände ab und so?


    "Viele Köche verderben den Brei". In Deutschland will es jeder anders haben und probiert seine Vorstellungen durchzusetzen, und das in der Bauphase. Rote Fliesen sollen blau werden, die Toiletten bitte etwas grösser, kleiner, .............
    Der Flugplatz Berlin ist das beste Beispiel dafür.


    Dann noch das ganze linke Gesindel wo demonstriert. :joker:

  • "Viele Köche verderben den Brei". In Deutschland will es jeder anders haben und probiert seine Vorstellungen durchzusetzen, und das in der Bauphase. Rote Fliesen sollen blau werden, die Toiletten bitte etwas grösser, kleiner, .............
    Der Flugplatz Berlin ist das beste Beispiel dafür.


    Dann noch das ganze linke Gesindel wo demonstriert. :joker:


    Linkes Gesindel stellt aber keine Rechnungen, schon gar keine doppelten, wenn es nichts mehr zu demonstrieren gibt.

  • Peterle Ramsauer scheint den Ãœberblick verloren zu haben - wenn er den jemals hatte :smilielol5:


    Am 26.02.2013 hat meine Wenigkeit dem Ramsauer Peterle folgende Frage auf abgeordnetenwatch.de gestellt:


    abgeordnetenwatch.de: Dr. Peter Ramsauer



    Auf diese ich meine interessante und berechtigte Frage bekomme ich von Mr. Ramsauer folgende alles sagende Antwort :smilielol5:,
    die zwar vom 6.03.3013 datiert - aber besser zum 1.04.2013 passen würde. :cornut:


    abgeordnetenwatch.de: Dr. Peter Ramsauer



    Wie würde Hans Rosenthal wohl dazu sagen?


    "Sie meinen das war Spitze....?"


    Aber logo...... :smilielol5: :smilielol5::smilielol5::smilielol5::smilielol5::smilielol5::smilielol5::smilielol5:

  • Linkes Gesindel stellt aber keine Rechnungen, schon gar keine doppelten, wenn es nichts mehr zu demonstrieren gibt.


    Dafür stören sie nur. In mehr totalitären Systemen müssen sie die Klappe halten. :cornut:

  • Dafür stören sie nur. In mehr totalitären Systemen müssen sie die Klappe halten. :cornut:


    "In mehr totalitären Systemen" halten alle die Klappe und selbst der Obermoppel schwatzt nur den Müll,
    von dem alle glauben, das müsste so gesagt werden.


    Insoefrn sind wir auch aktuell etwas totalitaer- auch ohne Stasi, Zentralkomitte, SS oder Gestapo.


    Weichgespülte eineierte Medien, zuwenig bezahlte Arbeit und allumfassenden Konsumterror - man mag es nicht glauben, aber allein das reicht um den offiziellen Souveraen zum Eunuchen mutieren zu lassen.

  • Ich verstehe solche Grossprojekte in der Innenstadt eh nicht. Einen Bahnhof etwas ausserhalb von der Stadt mit einer U-Bahnverbindung wäre wahrscheinlich billiger und besser.



    Jetzt habe ich etwas mehr Zeit.
    Man sollte sich überlegen wie sich Innenstädte die letzten Jahrzehnte entwickelt haben. Die Frage stellt sich wie viele der Reisenden vom Zentrum kommen, oder ins Zentrum wollen. Der Trend war doch raus aus der Stadt um sie zu beruhigen. Industrie, Handwerk, alles liegt ausserhalb. Und dann baut man genau in solch eine Stadt einen Bahnhof der Verkehrknotenpunkt werden soll.
    Ein grosser Teil der Reisenden im Fernverkehr will wohl in die Region, oder kommt von der Region. Aber Stuttgart Zentrum?
    Mein Gedanke, den alten Bahnhof als Zubringer nutzen. Das Schienennetz, und somit die Grundlage, ist ja vorhanden. Den Bahnhof in den Vorstadtbezirk. Dann so, wie ich es von uns kenne, einen Verteilering um Stuttgart für die Regionalbahn.
    Auf der einen Seite Autos aus der Stadt draussen lassen wollen, dann der Knotenpunkt in der Stadt. Was macht wohl der Geschäftsreisende? Der Kollege/ Freund holt ihn ab, oder bringt ihn hin, ....... mit dem Auto.


    Aber vielleicht denke ich nicht so logisch wie Politiker und Führung der DB. Kann man ja von einem kleinen Handwerksmeister auch nicht erwarten. :sad:

  • Warum haben die eigentlich nicht das Unternehmen engagiert, welches die Eisenbahn (Bahnhof) Katars baut?Der Bericht auf N24, oder war es NTV, war ja sehr beeindruckend + Präsentation, um diesen Auftrag zu bekommen.


    Ob die den Kataris auch so eine Kostenerhöhung aus der Tasche leiern können?


    Du, Emir Hamad ibn Chalifa Al Thani, du musst noch ein paar Kubikmeter Gaaaaas verkaufen, wird etwas teurer mit Tüt-tüt-Bahn.



    Solche seriösen Firmen rechnen seriös und sind bei der Angebotsabgabe zu teuer.
    Das folgere ich aus der täglichen Praxis, die ich seit 2 Jahrzehnten beruflich erfahre.
    Ebenso kann man beobachten, dass die Auftraggeber kurz-, spätestens mittelfristig doch mehr ausgibt bei den Billigvarianten.
    Wenn bei Ausschreibungen der Billigste genauso disqualifiziert würde, wie der Teuerste, würde sich das Qualitätsniveau mit Sicherheit erhöhen. Das verstehen die Ökonomen aber nicht.

  • "In mehr totalitären Systemen" halten alle die Klappe ................


    Eben, verkürzt die Bauzeiten, vereinfacht die Planung und macht die Sache billiger. Widersacher entpuppen sich als Vorteil.
    In Ketten können sie billig arbeiten. Massenunterkünfte, Suppe, Wasser und Brot kosten nicht viel.
    Für die linken Protestler, ........... Die würden endlich mal arbeiten lernen.
    :joker:

  • Eben, verkürzt die Bauzeiten, vereinfacht die Planung und macht die Sache billiger. Widersacher entpuppen sich als Vorteil.
    In Ketten können sie billig arbeiten. Massenunterkünfte, Suppe, Wasser und Brot kosten nicht viel.
    Für die linken Protestler, ........... Die würden endlich mal arbeiten lernen.
    :joker:


    Menschenverachtung kostst nicht nur die Lebensqualitaet der Unterdrückten und selbet wenn das möglich waere, dafür gibt es keine Legitiamtion. Solltest du das anders sehen, bitte, tu dir dann bitte erst einmal selber den Zwang an, den du anderen rhetorisch zumindest zumuten willst. 10 Jahre selber im Arbeitslager verbracht würden vielleicht aus dem Macho-Ekel Putin einen halbwegs normalen Menschen machen.

  • Solche seriösen Firmen rechnen seriös und sind bei der Angebotsabgabe zu teuer....


    Öhm, der für die Planung in Katar verantwortliche Auftragnehmer ist eine Tochter der DB :smilielol5:

  • Öhm, der für die Planung in Katar verantwortliche Auftragnehmer ist eine Tochter der DB :smilielol5:


    Auftraggeber wie Katar nehmen ja auch nicht den Billigsten, sondern den Besten. Deutsche Auftraggeber beauftragen den Billigsten auf Kosten der Qualität.

    Einmal editiert, zuletzt von bartelina ()

  • S 21 verursacht auch noch an anderer Stelle erhöhte Kosten:


    http://www.bahnhofsmission.de/15-Februar-2013.454.0.html


    Zitat

    15. FEBRUAR 2013


    Bahnhofsmission bietet Anlaufstelle für Arbeiter bei Stuttgart 21


    STUTTGART. Mit dem Umbau des Bahnhofes im Zuge von Stuttgart 21 kommen auch zahlreiche Arbeiter aus anderen EU-Ländern auf die Baustelle. Während dieser Umbauzeit will die Bahnhofsmission Stuttgart für sie verstärkt eine Anlaufstelle bieten. Daher haben die beiden Träger der Bahnhofsmission, IN VIA auf katholischer Seite und der Verein für Internationale Jugendarbeit vij auf evangelischer, zwei neue Stellen geschaffen. Unterstützt werden sie dabei mit 190.000 Euro durch die Diözese Rottenburg-Stuttgart und die Evangelische Landeskirche Württemberg. (...)

  • Öhm, der für die Planung in Katar verantwortliche Auftragnehmer ist eine Tochter der DB :smilielol5:


    Im Ãœbrigen ist die DB bei S21 nicht Bieter, bzw. Auftragnehmer (wie in Katar), sondern Auftraggeber.

  • Ich denke nicht, dass wir alles in einen Topf werfen müssen. Die Probleme in Stuttgart, Hamburg und Berlin sind nun mal unterschiedlicher Natur. S21 und die Elbphilharmonie muss man nicht unbedingt bauen und kann die Baufirmen mit Kostenobergrenzen unter Druck setzen. Der Flughafen hingegen muss gebaut werden. Eine Generaldebatte kann da nur undifferenziert an der Oberfläche kratzen.


    Mal HH außen vor gelassen haben alle Projekte zumindest zwei Gemeinsamkeiten. Keines dieser Projekte wurde im geplanten Kosten- und Zeitrahmen errichtet. Beide Planungszeiträume lagen jenseits von gut und böse. Und die Kosten der mißlungenen Veranstaltung (also sowohl der fehlerhaften Planung als auch die der Dagegen-Bewegung) sollen Menschen bezahlen, die weder an der Planung beteiligt waren noch vom Projekt oder dessen Nichtdurchführung partizipieren? Allein schon das ist für mich Grund für eine Generaldebatte. Und die würde keineswegs an der Oberfläche kratzen, sondern für alle verbindliche Regeln festlegen, die auch ein Stück weit mehr Demokratie und Gerechtigkeit beinhalten. Während durch die Grünen bei S 21 der große Aufstand geprobt wird, legen sie für die Stadtumlandbahn Erlangen - Nürnberg einen Bericht im Jahre 2012 auf der Grundlage standardisierter Preise aus 2006 (!) mit Fahrplandaten aus 2010 vor, dessen ausgewiesene Endkosten heute schon um ca. 45% überschritten sind. Dort hinterfragt das niemand. Das ist keine Logik, das ist Ideologie und messen mit zweierlei Maß.


    Möglich sind solche Vorgänge nur, weil das System keinerlei Möglichkeit bietet zu sagen: Was hier gebaut werden soll, gefällt dir nicht? Du willst etwas ganz anderes? Ich baue es dir anders. Du liebes Land trägst die Folgen einschließlich der Kosten des Scheiterns der Pläne deiner 3 Millionen Verkehrsexperten. Vollständig. Und ruf bitte nicht an...


    Es gibt in dieser generellen Debatte weit mehr zu besprechen als nur oberflächlich angekratztes. Zum Beispiel, weshalb ich als Sachse jetzt bezahlen soll, was in Berlin beim Flughafenbau an Excellenz abgeliefert wurde? Weshalb bekommt Berlin nicht einfach einen festen Anteil aus dem Bundeshaushalt und wenns halt teurer wird, haben sie sich zu kümmern? Nur so als Gedankenansatz.