GEZ bezahlte Meinungsmacher polemisieren gegen ALG II Leistungsempfänger



  • Es gibt Axiome, das ist klar,
    sie zu verstehen, gar nicht schwar:



    (aus einem eigenen Einführungslehrbuch)

    Zitat


    “Die Erforschung des Chaos: Eine Einführung in die Theorie nichtlinearer Systemeâ€. Es ist beeindruckend, wie weit die Physiker und andere Naturwissenschaftler den Wirtschaftswissenschaften voraus sind und wie bescheiden sie auftreten in der Erklärung physikalischen Phänomene. So ist eine zentrale Aussage beim Vorliegen eines “deterministischen Chaosâ€, dass ähnliche Ursachen gerade nicht zu ähnlichen Wirkungen führen.
    Die Wirtschaftswissenschaft wird ganz offensichtlich immer noch vom Determinismus geprägt. Die Physik dagegen hat den “Laplaceschen Dämonâ€, der es ermöglicht unter der Kenntnis sämtlicher Naturgesetze und aller Initialbedingungen jeden vergangenen und jeden zukünftigen Zustand zu berechnen, schon lange beerdigt. Die Autoren des erwähnten Buches schreiben dazu (S. 23):
    [INDENT]“Es ist also nicht nur die Quantenphysik, sondern auch die Chaos-Theorie, die den Laplaceschen Dämon, den absoluten Determinismus, ganz wesentlich in Frage stellen. “Für manchen mag die eine Enttäuschung sein. Aber vielleicht ist ja eine Welt sogar menschlicher, in der nicht alles determiniert und nicht alles berechenbar ist, eine Welt, in der es – dank der Quantenereignisse – Zufall, und damit auch Glück gibt, in der – weil nicht alle Probleme algorithmisch lösbar sind – Phantasie und Einfallsreichtum, Raten und Probieren, Kreativität und Originalität noch gefragt sind und in der man, wie die Chaos-Theorie Zeigt, auch bei chaotischem Verhalten immer noch sinnvollen nach einfachen Grundgesetzten suchen kann.â€
    [/INDENT]


    [INDENT]
    Bei mir rennt Claude Hillinger damit offene Türen ein.
    Nur ärgerlich, daß er meint in englisch publizieren zu müssen. Wenn das, was er zu sagen hat, wirklich wichtig und neu wäre, würde es auch auf deutsch wahrgenommen.
    [/INDENT]

    2 Mal editiert, zuletzt von Stillicho ()

  • jeder der nicht der meinung der wirtschaft ist, ist also ein bierkellerkunde. interessant.
    warum bloß liegt die FDP nun unter 5 % ?
    mag es sein, dass du die verhältnisse nicht wahrnimmst ?
    baku



    Ich kenne intelligentere Antworten von dir. Auf meine zentralen Argumente gehst du nicht einmal ein, wahrscheinlich weil du dem nichts entgegensetzen kannst.

  • "Wirtschaften" heißt, über die Verwendung der prinzipiell knappen Mittel zur Befriedigung praktisch unbegrenzter Zwecke und Bedürfnisse rational zu entscheiden.


    VORAUSSETZUNGEN:
    A. Handlungs - und Entscheidungsspielraum
    B. Mündigkeit bzw. Geschäftsfähigkeit des Wirtschaftssubjektes



    guter punkt !


    A. arbeitslose haben keinen spielraum
    B. jeder mensch muß und ist mündig und geschäftsfähig.


    ausnahmen dulden nur menschenfeindliche und somit faschistoide geisteshaltungen.
    wenn man wie du die unterschiedlichkeit der menschen ständig herausstellt, dann folgt daraus zwingend die bedürfnisse auch der menschen zu respektieren die nicht den erwartungen der wirtschaft entsprechen.
    tust du das trotzdem, dann sprichst du allen menschen die nicht den erwartungen entsprechen das existenzrecht ab.


    das werde und kann ich keinesfalls hinnehmen.
    alle menschen die geboren werden haben das gleiche recht zu existieren.
    du, ich einfach alle menschen.


    die wirtschaft ist in diesem zusammenhang nicht nur sekundär sondern generell nachrangig.
    die aufgabe der wirtschaft ist es die bedürfnisse der menschen zu befriedigen, keinesfalls umgekehrt.


    eine verkürzung dieser frage auf kapitalismus vs. sozialismus ist in jeder hinsicht unzulässig.


    bakunicus




    Einmal editiert, zuletzt von bakunicus ()


  • Diesen Satz, habt ihr Wirtschaftswissenschaftler euch selbst eingebrockt..
    In jeder Wissenschaft, müssen sämtliche Veröffentlichungen, sämtliche Studien und Wortmeldungen, so detailiert sein, dass sie jeder Zeit, von anderen Wissenschaftler so kritisch hinterfragt werden können, dass man Gegendarstellung bringt.
    Außer scheinbar gilt das nicht für die Wirtschaftswissenschaft.
    GfK genauso wie der Ifo Geschäftklimaindex sind nicht verifizierbar..
    Wie kommen sie zu ihren Ergebnissen, was für Methoden werden angewandt, wo sind die Fehlertoleranzen, gibt es gegen Studien, die den Indexen widersprechen usw usf
    Ebenso wird Ständig vom Wirtschaftsjournalismus als krönung, einer der Kardinalfehler schlecht hin begangen..
    Relative Prozentangaben sind ohne absolute Zahlen unbrauchbar
    200 Prozent von einem Billionstel ist immer noch nicht viel. Häufiger Fehler in Pressemitteilungen und journalistischen Artikeln, taucht aber auch in Publikationen regelmäßig auf.

    Achte besonders auf die Daten in einem Paper, die der Schlussfolgerung der Studie widersprechen
    Widersprüchliche Daten oder mögliche alternative Interpretationen gibt es immer und sollten in einer wissenschaftlichen Arbeit Erwähnung finden. Diese Abschnitte sind nicht nur informativ, sondern lassen auch Rückschlüsse auf die Qualität der Forschung zu.


    “Die nächste Aussage ist wahr: Die letzte Aussage war eine Lügeâ€.
    Das ist die einfachste Def. von Wissenschaft.
    Eine theorie ist solange gültig, bis sie durch eine andere abgelöst wird..



    Ihr geht also davon aus, dass die Grundhandelungsfelder eines Menschen:
    Rationalität und Eigennutz ist?
    Wahrend Physiker mittlerweile von sowas
    “Es ist also nicht nur die Quantenphysik, sondern auch die Chaos-Theorie, die den Laplaceschen Dämon, den absoluten Determinismus, ganz wesentlich in Frage stellen. “Für manchen mag die eine Enttäuschung sein. Aber vielleicht ist ja eine Welt sogar menschlicher, in der nicht alles determiniert und nicht alles berechenbar ist, eine Welt, in der es – dank der Quantenereignisse – Zufall, und damit auch Glück gibt, in der – weil nicht alle Probleme algorithmisch lösbar sind – Phantasie und Einfallsreichtum, Raten und Probieren, Kreativität und Originalität noch gefragt sind und in der man, wie die Chaos-Theorie Zeigt, auch bei chaotischem Verhalten immer noch sinnvollen nach einfachen Grundgesetzten suchen kann.â€
    sagen, und vorallem während die Medizin Nobelpreisträgerin Françoise Barré-Sinoussi sich selbst, bei der Nobelpreisträger treffen in Lindau, als
    “Wissenschaftler sind Menschen. Menschen sind Primaten. Und Primaten lieben ihre Territorien. Das selbe gilt für Wissenschaftlerâ€.
    sieht..


    Vieleicht sind schlicht schon eure Grundannahmen überholt..

  • Um mal eins klarzustellen..
    naturwissenschaft, Wissenschaft ist generell unideologisch..
    Wirtschaftswissenschaft ist pure Ideologie, die glauben, sie wären eine Wissenschaft.


    http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=945947




    Nicht umsonst hat der Nobelpreis für Wirtschaft kaum was mit den richtigen Nobelpreisen zu tun.



    Zitat Wiki:



    Auch den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften gibt es eigentlich nicht, auch wenn der Preis für Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank in Gedenken an Alfred Nobel meist als solcher bezeichnet wird. Nobel war als Naturwissenschaftler kein Freund der „weichen Geisteswissenschaften“. Stattdessen konzentrierte er sich mit den Preisen für Medizin, Chemie und Physik auf Fachgebiete, deren Leistungen objektivierbar sind. Seine Abneigung gegen die Wirtschaftswissenschaften zeigt sich in einem Brief, den vier Urenkel seines Bruders Ludvig 2001 veröffentlichten. Darin schreibt er: „Ich habe keine Wirtschafts-Ausbildung und hasse sie von Herzen.“ Entsprechend drängten Nobels Nachfahren die Schwedische Akademie der Wissenschaften, den erst 1968 nachträglich von der schwedischen Nationalbank gestifteten „Preis der schwedischen Zentralbank für Wirtschaftswissenschaften zum Andenken an Alfred Nobel“ separat von den Nobelpreisen zu behandeln, bis heute ohne Erfolg.





    Nobelpreis – Wikipedia



    :cornut:


  • A. arbeitslose haben keinen spielraum



    Das ist schlicht falsch. Denn sogar Entscheidungen über die Verwendung der bei Arbeitslosigkeit vorhandenen freien Zeit sind wirtschaftliche Entscheidungen.

    Zitat

    B. jeder mensch muß und ist mündig und geschäftsfähig.

    Zitat



    Offensichtlich genauso daneben. Die meisten Menschen sind es , aber eben nicht ausnahmslos alle.

    Zitat

    [B]wenn man wie du die unterschiedlichkeit der menschen ständig herausstellt, dann folgt daraus zwingend die bedürfnisse auch der menschen zu respektieren die nicht den erwartungen der wirtschaft entsprechen.

    Zitat


    tust du das trotzdem, dann sprichst du allen menschen die nicht den erwartungen entsprechen das existenzrecht ab.


    [/B]
    Der letzte Satz paßt einfach nicht in deine logische Ableitung. Wie kommst du nur auf dieses schmale Brett?

    Zitat

    alle menschen die geboren werden haben das gleiche recht zu existieren.

    Zitat

    du, ich einfach alle menschen.



    Wer denn behauptet, das wäre nicht der Fall?

    Zitat

    die wirtschaft ist in diesem zusammenhang nicht nur sekundär sondern generell nachrangig.

    Zitat


    die aufgabe der wirtschaft ist es die bedürfnisse der menschen zu befriedigen, keinesfalls umgekehrt.



    Die Wirtschaft hat dienende Funktion, keine Frage.
    Spiegelfechtereien, die du hier veranstaltest!

    3 Mal editiert, zuletzt von Stillicho ()


  • wie ich darauf komme ?
    du wagst es ehrlich das zu fragen ?


    soll ich deine kommentare zu herrn gunnar heinsohn noch mal hervorkramen ?


    tu bloß nicht auf beleidigte unschuld, das steht dir nicht.
    und ich werde diese debatte auch nicht bei 0 anfangen.


    baku

  • GfK genauso wie der Ifo Geschäftklimaindex sind nicht verifizierbar..



    Wie kommst du darauf? Vorgehensweise und Berechnungsmethoden sind bekannt. Der Erhebungsaufwand ist so groß, daß es sich nicht lohnt, die Arbeit nur aus Konkurrenz-oder Kontrollgründen noch einmal zu machen, zumal man allenfalls nur geringfügeige Unterschiede herausbekäme, die in der Realität ohnehin keine Rolle spielen, weil es ohnehin regelmäßig nicht so kommt wie prognostiziert.

    Zitat

    Wie kommen sie zu ihren Ergebnissen, was für Methoden werden angewandt, wo sind die Fehlertoleranzen, gibt es gegen Studien, die den Indexen widersprechen usw usf
    Ebenso wird Ständig vom Wirtschaftsjournalismus als krönung, einer der Kardinalfehler schlecht hin begangen..



    Wirtschaftsjournalisten schreiben normalerweise für die breite Lesermasse, die an Feinheiten nicht interessiert ist, sie wohl gar nicht verstehen würde.

    Zitat

    Ihr geht also davon aus, dass die Grundhandelungsfelder eines Menschen:
    Rationalität und Eigennutz ist?



    .....wenn er wirtschaftliche Entscheidungen trifft, aber nur dann.

    Zitat



    Ich bestreite nichts davon, im Gegenteil. Habe ich doch selbst vor Jahren einem Informatikprofessor versprochen, alles schleunigst zu vergessen, was ich bei ihm lernen mußte, mit der Begründung, in Kürze werde man ohnehin die Computer wie Schreibmaschinen bedienen können. Die große Konifere entgegnete darauf, daß das nie der Fall sein werde.

    Zitat

    Vieleicht sind schlicht schon eure Grundannahmen überholt..



    Klar, daß damit nicht der ganze Mensch erfaßt ist!

  • Wie kommst du darauf? Vorgehensweise und Berechnungsmethoden sind bekannt. Der Erhebungsaufwand ist so groß, daß es sich nicht lohnt, die Arbeit nur aus Konkurrenz-oder Kontrollgründen noch einmal zu machen, zumal man allenfalls nur geringfügeige Unterschiede herausbekäme, die in der Realität ohnehin keine Rolle spielen, weil es ohnehin regelmäßig nicht so kommt wie prognostiziert.


    Wenn die methoden Schrott sind, wieso werden die dann überhaupt veröffentlicht?
    Sag bloß ihr habt auch Veröffentlichung Druck..
    Euren Typen, mit ihren Reformen, und ihrer "Wirtschaftlichkeit" in Forschung/Wissenschaft, versauen die uns grade.
    Keine Vernüftige Arbeitsbedinungen, wegen zu kurzer Befristungen (wir sollen ja, wie eure theologen sagen, Mobil, Flexible sein) zu starker veröffentlichungsdruck, so das mittlerweile die Qualität der Publikation leidet. usw usf
    Alles Typen aus euren Wirtschaftswissenschaften zu verdanken..
    Haltet euch mit euren Pseudoideen aus den anderen Wissenschaften raus..



    Zitat

    Wirtschaftsjournalisten schreiben normalerweise für die breite Lesermasse, die an Feinheiten nicht interessiert ist, sie wohl gar nicht verstehen würde.

    Auch Wirtschaftsjournalisten haben, wenn Wirtschaftswissenschaften eine Wissenschaft ist, auch sorgfaltspflicht..
    Und sowas darf nicht passieren..



    Zitat

    .....wenn er wirtschaftliche Entscheidungen trifft, aber nur dann.

    Tut mir leid, aber das ist der Witz des Tages..
    Die wenigstens treffen eine Rationale Entscheidung, weder in wirtschaftlichen Entscheidungen, noch sonst irgendwo.
    Sieht man allein bei den Schnäppchenjägern..
    Preise unten = Hirn fällt aus.
    Der naturwissenschaftler lacht bei dem Verhalten nur, da die meisten vermeintlichen Schnäppchen, bei genauerer betrachtung, wenn man das Hirn einschalten würde, keine sind.
    Da kommt der niedere Trieb hoch.. mehr aber nicht..



    Zitat

    Ich bestreite nichts davon, im Gegenteil. Habe ich doch selbst vor Jahren einem Informatikprofessor versprochen, alles schleunigst zu vergessen, was ich bei ihm lernen mußte, mit der Begründung, in Kürze werde man ohnehin die Computer wie Schreibmaschinen bedienen können. Die große Konifere entgegnete darauf, daß das nie der Fall sein werde.

    Bill gates sagte auch mal, dass das Internet nie ein massenprodukt wird..
    Also daher..
    Und so ähnlich sehe ich das auch mit den Aussagen eurer Zunft..
    Quatscht ihr nur, die Realität sieht dann wieder ganz anders aus..



    Zitat

    Klar, daß damit nicht der ganze Mensch erfaßt ist!

    Wow..
    Du gibt ja zu, dass eure Annahme fehlerhaft sind..
    Den Dag notier ich mir mal..

  • Du kannst mit Bäumen sprechen?



    Konifere = Verballhornung von Koryphäe, unter Schachspielern gang und gäbe, eine ironisch-liebevolle Bezeichnung für "Möchtegerngroßmeister"

  • Konifere = Verballhornung von Koryphäe, unter Schachspielern gang und gäbe, eine ironisch-liebevolle Bezeichnung für "Möchtegerngroßmeister"



    Unter Naturwissenschaftlern schicht und ergreifend das was sie sind, nämlich Nadelgehölze.

    Wie gesagt, weiter im Texte, denn ich lese hier gespannt mit.


  • Immer aber bleibt ein Spannungsverhältnis zwischen der Menge der zur Verfügung stehenden Güter und dem Umfang der damit abzudeckenden Bedürfnisse.
    Ansprüche und Bedürfnisse nehmen nach aller Erfahrung viel schneller zu, als die Mittel, sie zu befriedigen, vermehrt werden können. Für unsere Zwecke können wir folglich getrost unterstellen, daß die menschlichen Bedürfnisse praktisch unbegrenzt sind.


    Ist das nicht paradox? Es klingt für mich eher satirisch. Der kluge Mann wirtschaftet also, um seine Bedürfnisse zu decken, obwohl ihm klar ist, dass er sie sowieso niemals decken kann, da mit jedem weiteren Euro seine Ansprüche weiter steigen.
    Mit der Einstellung wird man wohl niemals glücklich. :wink5:


    Immer und überall waren und sind wir genötigt, mit dem Mangel zu leben. "Wir leben auf dem kalten Stern der Knappheit." Deshalb müssen wir wirtschaften.


    Und den Teil finde ich ehrlich gesagt ekelhaft. Er reduziert die Verärgerung eines Millionärs, "nur" 4 Ferraris zu besitzen und die Sorge einer Mutter ihrem Kind keine vernünftige Schulbildung bieten zu können auf eine Tatsache.:rolleyes:


    Man muss doch differenzieren können. Die freie Wirtschaft funktioniert bestens ohne spezielle Zugeständnisse oder Regulierung seitens der Politik, aber Erwerbslose, Kinder und Rentner leben außerhalb der freien Wirtschaft. Sie sind auf den Staat angewiesen und verdienen seine Sicherheit.


    Man kann doch somit gleichzeitig für einen freien Markt und ein starkes Sozialsystem sein, oder? Das eine hat doch mit dem anderen wenig zu tun.


  • Genau das ist der Punkt, das Riverbott ist eigentlich als "Promi Talk" bekannt, hier erreicht ein "Gast" mit politischer/gesellschaftlicher Polemik und Demagogie auch die Personen, die normalerweise - aus nachvollziehbarer Gründen - von Polit-Talk Sendungen erheblichen Abstand halten. Hier wurde der Umstand ausgenützt das TV - Zuschauer einen unterhaltenden Promi-Talk erwarteten aber mit geschickt eingebetteter politischer Propaganda und politisch gewünschten Suggestionen "gefüttert" werden konnten.


    Nebenbei ich glaube nicht das politische i-net Foren die Einschaltquote einer TV - Sendung oder gar des Riverboots beeinflussen können.


    Es geht dabei nicht um Quote ( die Quote ist im ÖR irrelevant, das ÖR dient zur Vermittlung der politischen Botschaft der jeweils regierenden Obrigkeit) sondern darum wie man die "ideologische Botschaft" ALG II Bezieher sind .... den arglosen aber mit hoher Steuerlast belasteten Bürgern vermittelt.


    Deshalb lehne ich eine durch Zwangsgebühren (GEZ) finanziertes ÖR Fernsehen ab, aus dessen Topf exorbitant hohe Vergütungen an "Moderatoren; Journalisten ..." ausbezahlt werden. Denn dadurch wird der Leistungsanreiz außer Kraft gesetzt und das "Mitläufertum" gefördert. Bei einen Fernsehen das als Pay-TV konzeptioniert ist, würde wirklich die Quote und der einzelne Zuschauer zählen. Die Vergütungen der "Moderatoren; Journalisten..." würden sich an die Zahl der Zuschauer anpassen die von den dargebotenen Angebot (Talk-Gästen) überzeugt werden können.

  • Grundsätzlich stimme ich dir zu, nur was ist die Alternative?


    Privatfernsehen?.................Igitt:sad:


    Bei aller berechtigten Kritik am ÖR, ich will keine italienischen Verhältnisse



    greetz

  • Hier wurde der Umstand ausgenützt das TV - Zuschauer einen unterhaltenden Promi-Talk erwarteten aber mit geschickt eingebetteter politischer Propaganda und politisch gewünschten Suggestionen "gefüttert" werden konnten..

    Ich kenn die Reihe ja nicht. Aber das würde ich nur unterstellen, wenn das öfters passiert. Möglich ist natürlich alles.

    Nebenbei ich glaube nicht das politische i-net Foren die Einschaltquote einer TV - Sendung oder gar des Riverboots beeinflussen können..

    Also ich z.B. kannte Riverboat vorher nicht. Und normalerweise zählt bei PR Dingen jede Erwähnung...(aber dieser Aspekt sowieso nur nebenbei)

    Es geht dabei nicht um Quote ( die Quote ist im ÖR irrelevant, das ÖR dient zur Vermittlung der politischen Botschaft der jeweils regierenden Obrigkeit) sondern darum wie man die "ideologische Botschaft" ALG II Bezieher sind .... den arglosen aber mit hoher Steuerlast belasteten Bürgern vermittelt..

    Letzteres müsste man der Programmredaktion / Leitung quasi unterstellen. Kommen solche statements bei MDR signifikant häufiger ?
    Ersteres aber stimmt nicht: im Vergleich der diversen Formate ist die Einschaltquote sehr wichtig. Sowohl für den Sendplatz, als auch für die Weiterführung.
    Natürlich auch für den Moderator selbst: zu schlechte Quote = Wechsel

    Deshalb lehne ich eine durch Zwangsgebühren (GEZ) finanziertes ÖR Fernsehen ab, aus dessen Topf exorbitant hohe Vergütungen an "Moderatoren; Journalisten ..." ausbezahlt werden. ....

    Das wäre evt. ein Extrathema. Und zwar ein recht grosses, denke ich.
    Frage: oder wolltest Du genau das hier thematisieren ?

  • Ist das nicht paradox? Es klingt für mich eher satirisch. Der kluge Mann wirtschaftet also, um seine Bedürfnisse zu decken, obwohl ihm klar ist, dass er sie sowieso niemals decken kann, da mit jedem weiteren Euro seine Ansprüche weiter steigen.



    Ich bin das beste Beispiel dafür, daß das nicht zwangsläufig der Fall ist. Wer freilich in der Mehrung irdischer Güter sein Ein und Alles sieht, dem geht es wie dem Verdurstenden, der seinen Durst mit Meerwasser löschen will.

    Zitat

    Mit der Einstellung wird man wohl niemals glücklich. :wink5:



    Da hast du recht. Aber meine Aussage behandelt so allgemein das Problem der Knappheit und Armut, daß praktisch jedes materielle Elend darunter subsumiert werden kann. Tatsächlich habe ich mehr das aus Armut resultierende Elend im Blick als das Luxusproblem eines Millionärs, der sich bei der Anlage seines auch begrenzten Vermögens zwischen den einen oder den anderen Aktien entscheiden muß. Knappheit freilich gibt es hier wie dort. Und sie ist mein Punkt.

    Zitat

    Und den Teil finde ich ehrlich gesagt ekelhaft. Er reduziert die Verärgerung eines Millionärs, "nur" 4 Ferraris zu besitzen und die Sorge einer Mutter ihrem Kind keine vernünftige Schulbildung bieten zu können auf eine Tatsache.:rolleyes:



    Auf den gemeinsamen Nenner KNAPPHEIT. Was ist an sauberem Denken ekelhaft?
    Honi soit qui mal ypense.

    Zitat

    Man muss doch differenzieren können. Die freie Wirtschaft funktioniert bestens ohne spezielle Zugeständnisse oder Regulierung seitens der Politik, aber Erwerbslose, Kinder und Rentner leben außerhalb der freien Wirtschaft. Sie sind auf den Staat angewiesen und verdienen seine Sicherheit.



    Auch und gerade der Staat muß wirtschaften.

    Zitat

    Man kann doch somit gleichzeitig für einen freien Markt und ein starkes Sozialsystem sein, oder? Das eine hat doch mit dem anderen wenig zu tun.



    Insofern als eine gut funktionierende freie Wettbewerbswirtschaft erst die Mittel heranschafft, durch die ein starkes Sozialsystem finanziert werden kann.

  • [...]


    Deshalb lehne ich eine durch Zwangsgebühren (GEZ) finanziertes ÖR Fernsehen ab, aus dessen Topf exorbitant hohe Vergütungen an "Moderatoren; Journalisten ..." ausbezahlt werden. Denn dadurch wird der Leistungsanreiz außer Kraft gesetzt und das "Mitläufertum" gefördert. Bei einen Fernsehen das als Pay-TV konzeptioniert ist, würde wirklich die Quote und der einzelne Zuschauer zählen. Die Vergütungen der "Moderatoren; Journalisten..." würden sich an die Zahl der Zuschauer anpassen die von den dargebotenen Angebot (Talk-Gästen) überzeugt werden können.


    Das ÖR war ja nicht immer so schlecht, der qualitätsverlust beschleunigte sich imo mit der einführung des privat-TV durch Bimbes-Helmut mitte der 80er. konkurrenz belebt das geschäft, war damals das mantra und alles würde besser werden das versprechen. Was daraus geworden ist kann sich jeder tag für tag anschauen.


  • In soweit teile ich ja in tendenzen deine Auffassung.
    Wo ihr da schwierigkeiten habt, dass sind Motiviation und förderung der Kreativität.
    Mit euren Ansätzen, habt ihr sie bis jetzt ehr Unterdrückt als gefördert..
    Menschen brauchen doch keine Negativen, sondern positive Anreize..
    Man muss ihre Kreativität fördern..
    Glass 3D Printing Creates Incredible Designs



    sowas müßten Junge Leute Nachmittag in der Schule beigebracht werden..
    Und dafür muss der Staat eben investieren, und nicht Sparen.
    Prekäre, und Flexible Arbeitsverhältnisse machen auch keine Sinn, da der Mensch auch Soziale Kontakte brauch, stabiität.
    Eine Junge Generation, die nur von Befristung zu befristung hechelt, hat auch probleme, nicht nur mit der parthnersuche, sondern auch mit Kindern.
    Ich und mein Schatz können da derzeit ein Lied singen.
    Und nebenbei sind nur befristet Jobs, auch Kontroproduktiv, da man mehr Zeit damit verbringt, sich in neue Team einzufinden, als mit der eigentlichen Arbeit.
    Sei es nun Forschung, oder auch normale Arbeiten..