BENEBELT VOM GAS RAUSCH

  • Es gibt für die Dezentralisierung und die Beteiligung der Bürger keine bessere Alternative als die photovoltaische Stromerzeugung, ob nun mit Eigenverbrauch oder volleingespeist. Ich glaube kaum, dass sich ein Häuslebauer eine Windkraftanlage oder ein Wasserkraftwerk im Garten installieren kann.
    ...


    Grundwasserwärme, Luftwärme, Geothermie ? Alles für das Eigenheim machbar. Erhält das eine vergleichbare Förderung wie PV ? Werden in die Entwicklung von kleinen dezentralen Kraftwerken, in das Potential von Wasserstoff, Biomasse oder Brennstoffzellen so viele Milliarden des Steuerzahlers investiert wie in die PV ?


    Ich bin kein Gegner der PV und schon gar nicht ein Gegner von Warmwassererzeugung über Sonnenenergie. Für mich selbst nicht vernünftig, weil meine Dachneigungen nach Osten und Westen gehen und mich das Konzept sowieso noch nie überzeugt hat. Ich soll einen hohen Betrag investieren und bekomme ihn über fast zwanzig Jahre verteilt durch Einspeisung ins öffentliche Netz zurück und wenn ich ihn dann endlich zurück habe, sind die Solarzellen so gut wie verbraucht und müssen ersetzt werden ??


    Von mir aus kann man diese Technik trotzdem fördern. Das kann nicht verkehrt sein, aber ich würde mir wünschen dass es da gerecht zu geht. Es gibt viele Wissenschaftler mit guten Ideen auf vielen Gebieten. PV wird mir zu sehr bevorzugt. Viel zu sehr für unsere Breiten.

  • D braucht Erdgas für Heizung, Herd und als PKW-Treibstoff, aber weniger für Strom. Es ist keine direkte Konkurrenz zur Kernkraft, weil wir kaum relevante Gaskraftwerke haben. Das Argument der Energiewende zieht also nicht wirklich.


    Und was das Fracking angeht, so ist es moralisch gesehen weitaus schlimmer als Atomkraft. Es wird bewusst Grundwasser vergiftet. Da dem Normalbürger aber in der Regel sauberes Leitungswasser wichtiger ist als kommunale Einnahmen aus der Gasförderung, dient es ihnen nicht und Politiker, die so etwas zulassen wurden geschmiert. Da lege ich mich fest.


    Ich hoffe, die Medien werden das Thema endlich aufgreifen und hinterfragen, bevor das erste toxische Gemisch in den Erdboden wandert. Die Dimension des Skandals würde sogar eine Vernachlässigung der Wulffaffäre erlauben. ;)

  • Grundwasserwärme, Luftwärme, Geothermie ? Alles für das Eigenheim machbar. Erhält das eine vergleichbare Förderung wie PV ? Werden in die Entwicklung von kleinen dezentralen Kraftwerken, in das Potential von Wasserstoff, Biomasse oder Brennstoffzellen so viele Milliarden des Steuerzahlers investiert wie in die PV ?


    Ich bin kein Gegner der PV und schon gar nicht ein Gegner von Warmwassererzeugung über Sonnenenergie. Für mich selbst nicht vernünftig, weil meine Dachneigungen nach Osten und Westen gehen und mich das Konzept sowieso noch nie überzeugt hat. Ich soll einen hohen Betrag investieren und bekomme ihn über fast zwanzig Jahre verteilt durch Einspeisung ins öffentliche Netz zurück und wenn ich ihn dann endlich zurück habe, sind die Solarzellen so gut wie verbraucht und müssen ersetzt werden ??


    Von mir aus kann man diese Technik trotzdem fördern. Das kann nicht verkehrt sein, aber ich würde mir wünschen dass es da gerecht zu geht. Es gibt viele Wissenschaftler mit guten Ideen auf vielen Gebieten. PV wird mir zu sehr bevorzugt. Viel zu sehr für unsere Breiten.


    Selbstverständlich sollte es auch Platz für andere Innovationen geben. Einige hast Du ja benannt. Viele Regionen und Kommunen investieren bereits hohe Beträge in die Unabhängigkeit.


    Allerdings ist auch die Massentauglichkeit der PV-Energieerzeugung größer als es beispielsweise bei der Geothermie und Grundwasserwärme der Fall ist (siehe hierzu länderspezifisches Baurecht und das Wasserrecht).


    Deine Dachneigung nach Ost/West ist erstmal nicht verkehrt. Je nach Region hast Du da mehr als genug Einstrahlung. Unsere Breitengrade sind zunächst garnicht schlecht. Grundsätzlich gilt nämlich, dass die Effektivität einer PV-Anlage nicht nur von der solaren Strahlung sondern auch von der Außentemperatur abhängig ist: Je höher die Außentemperatur, desto niedriger der Ertrag.

  • D braucht Erdgas für Heizung, Herd und als PKW-Treibstoff, aber weniger für Strom. Es ist keine direkte Konkurrenz zur Kernkraft, weil wir kaum relevante Gaskraftwerke haben. Das Argument der Energiewende zieht also nicht wirklich.



    Das zieht sehr wohl. Mal ganz davon abgesehen, das wir bei Herd ziemlich weit hinten liegen und auch der Erdgasverbrauch im Verkehr gering ist: Wie viele Links soll ich Dir raussuchen, in denen unisono begründet wird, warum nur Erdgas eine sichere Stromversorgung ermögliche. Jedenfalls die nächsten 10, 20 Jahre. Stichworte Lichtblick, schnelle Regelung usw.

    Und genau darum ging es in meinem Post auf Techs Feststellung. Jeder, ders wissen wollte, konnte sich die Gasförderung ansehen. Und da hatte Fracking schon immer einen (im Laufe der Zeit größer werdenden) Platz. Von daher ist die Diskussion heuchlerisch. Schon allein deshalb, weil Geothermie sich der selben Methode bedient und zu den gleichen beklagten Effekten führen kann. Nur regt sich da in der breiten Öffentlichkeit keiner drüber auf. Selbst dann nicht, wenn mal ein Rathaus versinkt oder ein Fastfood-Restaurant zerstört wird. Komisch. Das ist jedenfalls eine sehr selektive Wahrnehmung - die sich wie ein roter Faden durch unser "Energiewendekonzept" zieht.

  • ... das wäre mir neu.
    früher gab es einige 'milchkühe' im allgemeinbesitz. doch das wurde alles privatisiert - zumindest die gewinnbringenden teile....
    welche "der großen" meinst du denn?

    Die Schachtelbeteiligungen sind nicht ganz einfach zu ermitteln. Die größten sind:


    EN-Baden-Württemberg: Soeben 45% vom Staat rückgekauft, weitere 45% bei "Electricté de France" = staatsdominiertes Unternehmen
    E.ON: 2000 aus den ex-Staatskonzernen VEBA und VIAG gebildet
    Vattenfall: aus Hamburgische Elektr.Werke (staatlich), Lausitzer Braunkohle (staatl.), BEWAG (dito) + einige ausländische (Staats-)Konzerne
    RWE: Viel Streubesitz, aber 15% Dortmund (via RW Bet.Ges) und 17% Kommunen
    EWE (Weser Ems): 81% öffentl.rechtl. (jüngst teils an ENBW verkauft)


    Man darf sich nicht täuschen lassen, dass das alles AGs sind. "Privatisiert" heisst manchmal einfach, dass ein Betrieb von einem ÖR-Unternehmen in eine andere Gesellschaftsform übertragen wird. das kann Auswirkungen auf die Stellung und Bezahlung der Mitarbeiter haben.


    Oder wie bei der BEWAG (Berlin) aus Berliner Vermögen in einer suprakommunale AG, die aber dennoch von staatl. Anteilseignern dominiert ist.


    Nur die RWE ist wirklich gestreut (zu etwa 30% Kleinanteile, weitere 30% bei grossen Firmen -Allianz etc. und 30% staatlich).


    Aber dies nur als Ãœberblick.

  • Hier geht es doch in Wirklichkeit gar nicht um Energiesicherung, hier geht es ausschließlich um Gewinn- und Profitmaximierung, eine andere Denke ist in unserem kaputten System gar nicht mehr vorgesehen.


    Und da ist es eigentlich scheißegal, ob irgendetwas versaut, verseucht und damit Leben vernichtet wird, hauptsache die Gewinne sprudeln und einige können sich wieder die Taschen auf Kosten der restlichen Bevölkerung vollstopfen.


    Und die Politiker, dieses Dreckspack, welche diese Ausbeutungsmechanismen noch mit enormen Erleichterungen für die Ausbeuter krönen, natürlich alles nur zum Wohle des Volkes, sollte man, sollte man, lassen wir das.:sifone:

  • Wie viele Links soll ich Dir raussuchen, in denen unisono begründet wird, warum nur Erdgas eine sichere Stromversorgung ermögliche.


    Zwei Links zu Analysen oder Artikel, die unabhängig von einander verfasst wurden wären ein guter Anfang. ;)


    Und genau darum ging es in meinem Post auf Techs Feststellung. Jeder, ders wissen wollte, konnte sich die Gasförderung ansehen. Und da hatte Fracking schon immer einen (im Laufe der Zeit größer werdenden) Platz. Von daher ist die Diskussion heuchlerisch.


    Nein, diese Technik wird hier erst seit 2008 angewendet.


    Schon allein deshalb, weil Geothermie sich der selben Methode bedient und zu den gleichen beklagten Effekten führen kann.


    Auch das stimmt so nicht. Jedenfalls in D sind (bislang) nur hydrothermale Systeme im Einsatz. Ohne einen Giftcocktail, der den Boden mehr oder weniger unkontrolliert aufsprengt.

  • Zwei Links zu Analysen oder Artikel, die unabhängig von einander verfasst wurden wären ein guter Anfang. ;)



    Da hätten wir hier was, hier und hier. Insgesamt pfeifen es aber die Spatzen von den berühmten Dächern und das schon seit Jahren. Man setzt auf Erdgas, um nicht gewaltigen Schiffbruch zu erleiden. Und bis dahin weitgehend auf Importe.

    Nein, diese Technik wird hier erst seit 2008 angewendet.



    Jein. Selbstverständlich wird das schon seit Jahrzehnten bei tiefen Geothermiebohrungen angewendet. Meist wird nur Wasser verpreßt, ohne chemische Zusätze. Es geht auch gar nicht anders, denn zwischen den beiden Sonden muß natürlich die Flüssigkeit zikulieren. Dazu muß das Gestein, ebenso wie beim Erdgas-Fracking, aufgebrochen werden. Und offen gehalten werden. Wasser und Sand gibts also schon mal. Insbesondere bei salzhaltigen Untergründen kommt auch Sole zum Einsatz. Verbote und Bedenken wie diese hier kommen ja nicht aus dem Nichts. Und natürlich besteht auch hier die Gefahr, das sowohl Frackingmittel als auch Trägermittel oder in den durchbohrten Schichten eingeschlossene Gase oder ausgelöste Stoffe ins Trinkwasser oder sonst wo hin gelangen.

    Auch das stimmt so nicht. Jedenfalls in D sind (bislang) nur hydrothermale Systeme im Einsatz. Ohne einen Giftcocktail, der den Boden mehr oder weniger unkontrolliert aufsprengt.



    Die Chemikalienzusätze sprengen gar nichts auf, sie sorgen grob gesagt für das Offenhalten der hydraulischen Verbindung und eine Vergrößerung der möglichen Durchflußmenge. Das Aufsprengen besorgt das Wasser, hier wie da. Der Chemikalienanteil beträgt bis zu 1%. Was meinst Du denn was passiert, wenn man Wasser oder Sole als Trägermedium durch Gesteinsschichten preßt? Da kommen einem die 1% wie im Reinstraum vor...

    99% der Argumente von Gegner der Fracking-Gasbohrungen gelten auch für tiefe Geothermiebohrungen. Nur ist das eine in der Pisa- Gesellschaft Deutschlands toll Öko und das eben andere nicht. An sich deckungsgleiche Dinge werden völlig unterschiedlich bewertet. Und das ärgert mich maßlos.


  • 99% der Argumente von Gegner der Fracking-Gasbohrungen gelten auch für tiefe Geothermiebohrungen. Nur ist das eine in der Pisa- Gesellschaft Deutschlands toll Öko und das eben andere nicht. An sich deckungsgleiche Dinge werden völlig unterschiedlich bewertet. Und das ärgert mich maßlos.


    Toll öko ist es nur so lange, bis irgendwelche Hirnis dafür sorgen, dass ganze Häuserzeilen wegen Tiefbohrungen absacken. Siehe z.B. Leonberg, Ortsteil Eltingen in der Nähe von Stuttgart.


    Fracking ist nur eine von zig Varianten des gleichen Irrsinns: Ausbeutung von Natur ohne Rücksicht auf Nachhaltigkeit, Scheiß auf nachfolgende Generationen.


    Andere Beispiele sind die Gewinnung von Öl aus Ölsänden, die Erzeugung angeblich ökologischer Holzpellets, die mittels Pflanzenölverbrennung getrocknet werden, wofür tausende Quadratkilometer Wildnis in Monokulturen umgewandelt werden. Die Liste ist unendlich fortsetzbar, und zeigt nur, dass die planetare Pest namens Mensch nichts lernt:

    Nach uns die Sintflut, Profit vor Natur, Gier frisst Hirn.

  • Ich stimme Dir ja auch - zumindest teilweise - zu. Tech auch. Na klar geht es um Geschäftemacherei. Nur kommuniziert man das auf der einen Seite und negiert es für die andere. So läuft das aber nicht.

  • Hier geht es doch in Wirklichkeit gar nicht um Energiesicherung, hier geht es ausschließlich um Gewinn- und Profitmaximierung, eine andere Denke ist in unserem kaputten System gar nicht mehr vorgesehen.


    Und da ist es eigentlich scheißegal, ob irgendetwas versaut, verseucht und damit Leben vernichtet wird, hauptsache die Gewinne sprudeln und einige können sich wieder die Taschen auf Kosten der restlichen Bevölkerung vollstopfen.


    Und die Politiker, dieses Dreckspack, welche diese Ausbeutungsmechanismen noch mit enormen Erleichterungen für die Ausbeuter krönen, natürlich alles nur zum Wohle des Volkes, sollte man, sollte man, lassen wir das.:sifone:


    Ja, es geht nur um Gewinnmaximierung und dahingehend sind viele der erneuerbaren Energien ein Problem für die konventionellen Stromerzeuger. Siehe hierzu:


    Merit-Order – Wikipedia

  • [ame=http://www.youtube.com/watch?v=YRvFW94f354]Fracking - Exxon ein US Konzern vergiftet das Grundwasser - YouTube[/ame]


    Jetzt gibt sich auch noch jeden Abend bei RTL in der Werbung ein deutscher ExxonMobil Ingenieur dazu her, der Bevölkerung mit blumigen Sprüchen das Fracking schmackhaft zu machen.
    Sprüche wie "ich will doch auch sauberes Wasser trinken" sollen die verunsicherte Bevölkerung weichkochen....


    Komischerweise ist Fracking in anderen Ländern verboten, aber da die Lobby in Deutschland ja wächst und wir sowieso von Bananenstaatpolitikern, höchst korrupt, umgeben sind, was soll man da noch sagen....



    Die deutsche Regierung und die “Fracking”-Lobby | report München-Blog

  • Na Kinners.....


    Damit wir das Thema nicht so ganz vergessen, habe ich es mal wieder hervorgeholt.


    Neues von der Frackingfront:



    [h=2]Studie über Pennsylvania: Fracking treibt Gase ins Trinkwasser[/h]
    Die Belastung mit Methan, Ethan und sogar Propan war deutlich höher: Forscher untersuchten Brunnen im Fracking-Gebiet Pennsylvania und wollen erstmals die Verunreinigung des Trinkwassers nachgewiesen haben.


    Eine Studie hat Hinweise gefunden, dass Trinkwasser durch unkonventionelle Gasförderung, das sogenannte Fracking, mit Gasen belastet wird. Manche Brunnen in der Nähe von Frackinganlagen seien mit Methan, Ethan und Propan belastet, berichtet eine Gruppe von Forschern der Duke University im US-Staat North Carolina. Die Wissenschaftler hatten Proben in 141 privaten Brunnen in der Gegend des Marcellus-Beckens im Nordosten des Bundesstaats Pennsylvania genommen, in dem es große Schiefergasvorkommen gibt.


    Die Belastung mit Methan war der Studie zufolge bei Brunnen im Umkreis von einem Kilometer um Frackinganlagen sechsmal höher als in anderen Brunnen. Die Ethankonzentration war demnach sogar 23 Mal höher, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS). Im Wasser von zehn Brunnen wurde zudem Propan nachgewiesen - alle lagen im Umkreis von einem Kilometer um Frackinganlagen.


    Methan im Grundwasser: Gase durch Fracking im Trinkwasser - SPIEGEL ONLINE



    Na denn mal guten Durst......:reddevil:

  • Na Kinners.....


    Damit wir das Thema nicht so ganz vergessen, habe ich es mal wieder hervorgeholt. ...


    Huch, das ist ja ein uralter Thread :lol: Ich habe dazu auch schon mal was geschrieben und wußte gar nicht dass Du viel ältere Rechte hast. ;)

  • [h=1]Deutsche Fracking-Debatte gleicht Schattenboxen[/h]Die Möglichkeit, Gas und Öl mittels Fracking zu fördern, verändert die Welt. Hierzulande macht das Verfahren kaum Sinn, doch Deutschland badet die Folgen aus – wirtschaftlich und auch geopolitisch.



    Fracking in Deutschland? Technisch kein Problem. Im Gegenteil: Das Wissen, wie aus Schiefergesteinsschichten mithilfe eines Gemisches aus Sand und Chemikalien, das mit Hochdruck in die Erde gepumpt wird, Gas und Öl gefördert werden, wurde hierzulande entwickelt. Es ist seither in vielen Jahren in einigen Regionen Deutschlands praktisch erprobt und angewendet worden.
    Ökonomisch macht Fracking in Deutschland jedoch keinen Sinn. Im Vergleich zu anderen Weltregionen fällt eine nüchterne Kosten-Nutzen-Bilanz viel schlechter aus. Die deutschen Produktionskosten sind zu hoch, weil in dicht besiedelten Regionen die befürchteten Umweltgefahren größer sind. Und die in Deutschland vermuteten Fördermengen sind geringer als andernorts.


    Energieversorgung : Deutsche Fracking-Debatte gleicht Schattenboxen - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT


    Das war der erste Streich, doch der nächste folgt sogleich:



    [h=1]Schwarmerdbeben nach Fracking[/h] [h=3]Bohrfelder werden durch das Einpressen anfällig für Erdbebenwellen von außen[/h]
    Schwarmerdbeben nach Fracking | Telepolis



    Und weiter geht's, die ganz hirnverbrannten sterben eben nie aus:


    [h=1]Neue Studie Forscher sehen Fracking als Gefahr fürs Grundwasser[/h]
    Wie gefährlich ist Fracking? In einer neuen Studie lehnen Forscher die umstrittenen Bohrungen in Deutschland vorerst ab - gerade in dicht besiedelten Regionen könnten die Folgen verheerend sein.


    Falls es noch eines Beweises bedurft hätte, dass Angelsachsen beim Thema Fracking anders denken als Deutsche, erbrachte Londons Bürgermeister Boris Johnson ihn vergangene Woche: Er zeigte sich offen für Pläne unter der britischen Hauptstadt Fracking einzusetzen, also Schiefergestein mithilfe von Chemikalien aufzusprengen, um an eingeschlossenes Erdgas zu gelangen. Denn solche Vorkommen werden nahe Londons bevölkerungsreichstem Stadtbezirk Croydon vermutet. Bis Ende des Jahres soll das Volumen erkundet sein. "Wenn Schiefergas in London ausgebeutet werden kann, sollten wir keinen Stein umgedreht lassen, damit die Lichter weiter an bleiben", so Johnson. "Es ist Zeit für maximalen Mut bei der Energiegewinnung."


    Meine Anmerkung dazu:
    Für solche Typen brauchen wir unbedingt ein europäisches Guantanamo......


    Neue Studie: Forscher sehen Fracking als Gefahr fürs Grundwasser - Wissen | STERN.DE
    [h=2]Forscher und Fracking
    Schiefergas-Streit spaltet Deutschland[/h]Geologen der BGR erkunden die Chancen von Schiefergas-Fracking - manager magazin



    Ach ja, die olle Industrie hab ich dabei ja ganz vergessen:


    [h=2]Energiekosten
    Industrie fleht um Fracking in Deutschland[/h]
    Amerika werbe mit geringen Energiekosten Produktionsbetriebe ab, warnen Industrievertreter und Bundesregierung. Sie fordern die dort erfolgreiche unkonventionelle Gasfördertechnik, die der Bundesrat gerade abgelehnt hat. Fracking stößt aber auch auf kommerzielle Hindernisse.
    München - Die Förderung von Schiefergas sollte nach Ansicht der Industrie auch in Deutschland geprüft werden. "Wenn wir dies sofort ablehnen, geraten wir international ins Hintertreffen", sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. Man müsse die Schiefergasnutzung ergebnisoffen prüfen.



    BDI-Präsident Grillo: "Deutschland wird abgehängt"
    Hintergrund der Forderung ist der Schiefergasboom in den USA. Als Folge sind dort die Gaspreise auf ein Drittel des deutschen Niveaus gefallen. Wirtschaftsminister Philipp Rösler hatte vor einer Abwanderung energieintensiver Unternehmen gewarnt, die jetzt schon zu beobachten sei. "Europa ist auf dem schleichenden Weg einer Deindustrialisierung", warnte auch EU-Energiekommissar Günther Oettinger.


    "Falls in Deutschland von vornherein eine Förderung ausgeschlossen wird, wird das Land im internationalen Wettbewerb abgehängt", sagte auch Grillo. In der Bundesrepublik gibt es etwa in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen größere Schiefergasvorkommen.


    Energiekosten: Industrie fleht um Fracking in Deutschland - manager magazin

  • lustige entwicklung - wie will exxon eigentlich zukünftig vor gerichten gegen einsprüche argumentieren....?


    Rex Tillerson:
    Exxon-Chef wehrt sich gegen Fracking nahe seinem Wohnhaus

    Fracking? Ja! Aber bitte nicht vor der eigenen Haustür: Kaum ein Konzern trommelt so sehr für die Gasfördermethode Fracking wie ExxonMobil. Der Enthusiasmus von Konzernchef Rex Tillerson endet jedoch, wenn sein eigenes Anwesen betroffen ist.
    (...) Obwohl ExxonMobil mit diesem Geschäft selbst Milliardenumsätze macht und weltweit für die Fördermethode trommelt, sieht Tillerson das Treiben nahe seinem Hause skeptisch, berichtet die US-Zeitung. Konkret stören sich seine Mitstreiter und er an einem 49 Meter hohen Wasserturm, aus dem die Förderunternehmen vor Ort Nachschub beziehen.
    (...) Der Exxon-Chef selbst besuchte dem "Wall Street Journal" zufolge eine Stadtratssitzung, um mit anderen Grundstücksbesitzern seinen Unmut kundzutun. Tillerson stellte auf der Sitzung vor allem die Rechte des Wasserversorgers in Frage, den Turm zu bauen und somit Immobilienbesitzern zu schaden. Der Versorger besteht auf dem Turm. Er sei erforderlich, um den wachsenden Bedarf nach Süßwasser zu decken.
    ExxonMobil ist Ende 2009 groß ins Geschäft mit Schiefergas eingestiegen, das mit der Fracking-Methode gefördert wird...
    alles lesen



    das ist mal ein primiger krohnzeuge für zukünftige kläger! :thumbsup:

  • Ups, da wurden wohl die Möglichkeiten des Frackings ein klein wenig überschätzt. :tongue:


    Zitat

    In Kalifornien stirbt gerade der Traum vom Öl-Reichtum. Nach Behördenschätzungen lagern unter dem Bundestaat 96 Prozent weniger Schieferöl-Reserven als gedacht. Die Gründe für die Fehlschätzung: Unwissenheit und zu hohe Erwartungen.
    http://www.focus.de/finanzen/n…-erwartet_id_3864229.html

    2 Mal editiert, zuletzt von komakino ()

  • Jo. Stand auch hier:

    Zitat

    Herber Rückschlag für den US-Ölboom: Die Regierung schätzt das kalifornische Ölgebiet Monterey als 96 Prozent weniger ergiebig ein als zuvor. Damit fallen zwei Drittel der US-Schieferöl-Reserven weg. Die Industrie reagiert zerknirscht - ihr entgeht eine Billionensumme.


    http://www.manager-magazin.de/…nien-loesen-a-970983.html


    Gut für Mutter Erde! :biggrin:

  • [h=1]Marijn DekkersBayer-Chef will Fracking in Deutschland[/h]13.10.2014, 13:48 Uhr
    Bayer-Chef und neuer VCI-Präsident Dekkers kritisiert die Energiekosten in Deutschland, sie seien eine Belastung für die Chemieindustrie. Er plädiert für die umstrittene Förderung von Schiefergas.



    Die Idee der Energiewende sei gut gewesen, nicht aber die Umsetzung. Die Förderung der erneuerbaren Energien koste zu viel Geld. „Wir bezahlen in Deutschland heute mehr als doppelt so viel für Strom wie in Amerika, auch mehr als in Frankreich. Das sind große Unterschiede.“
    Abhilfe könnte Dekkers Meinung nach die Förderung von Schiefergas wie in den USA bringen. „Fracking wäre eine Alternative für Deutschland“, sagte er. Man sollte es wenigstens erproben und nicht gleich alles kategorisch ablehnen.


    http://www.handelsblatt.com/un…eutschland-/10831532.html


    Der Bayer Fritze ist auch schon benebelt vom Gas Rausch......


    Schade, daß das geistige Niveau in Deutschland sich immer mehr verringert......

  • Marijn DekkersBayer-Chef will Fracking in Deutschland
    .......................................
    Die Idee der Energiewende sei gut gewesen, nicht aber die Umsetzung. Die Förderung der erneuerbaren Energien koste zu viel Geld. „Wir bezahlen in Deutschland heute mehr als doppelt so viel für Strom wie in Amerika, auch mehr als in Frankreich. Das sind große Unterschiede.“..................................


    Der fette Satz ist in seiner Grundaussage völlig richtig. Man muss u.U. eine neue Technologie in der Einführungsphase aus revolvierenden Fonds subventionieren, doch gilt das keinesfalls für das damit erzeugte Produkt, den Strom, denn damit verhindert man weitere Innovationen. Und wer sich den Strompreis, wie auch die übrigen Energiepreise anschaut, der muss sehr blind sein, wenner nicht erkennt, dass der Staat der größte Abzocker ist und am liebsten mehrfach kassiert. Zudem ist es Sache der Unternehmen, ihr Produkt zu verkaufen und dafür die entsprechenden Vertriebswege und Trassen zu erstellen.


    In Fracking zu investieren wäre absoluter wirtschaftlicher Blödsinn, denn noch bevor sich die Investitionen rechnen, wären die Quellen versiegt und uns allen fallen die horrenten Schäden dieser Technologie vor die Füsse!