Neue Afrika-Politik: Wirtschaft vor Menschenrechte?

  • passend zum thema das feature des deutschlandfunks von gestern

    Françafrique - eine Schule der Diktatoren


    Frankreichs Afrikapolitik in der Kritik


    "Afrika ohne Frankreich ist wie ein Auto ohne Fahrer. Frankreich ohne Afrika ist wie ein Auto ohne Benzin."



    Ein Ausspruch von Omar Bongo. Ãœber 41 Jahre beherrschte der "dienstälteste" afrikanische Diktator das erdölreiche Gabun. Ein Veteran der sogenannten Françafrique.


    Das von de Gaulle etablierte Geflecht politischer, strategischer und ökonomischer Beziehungen sichert Frankreichs Interessen in Afrika nach dem Ende des Kolonialismus.


    Nachdem Omar Bongo im Juni 2009 starb, wurde offenkundig, wie tief Frankreich in Afrika in Korruption und Wahlbetrug verstrickt ist. Jacques Chirac wird vorgeworfen, er habe sich seinen Präsidentschaftswahlkampf 1981 von Omar Bongo finanzieren lassen. Eigentlich wollte Nicolas Sarkozy Schluss machen mit den Machenschaften der Françafrique.


    Er rief 2010 zum "afrikanischen Jahr" aus und fordert eine tief greifende Reform. Aber wie soll die aussehen, wenn die Geschäfte bestens laufen?


    Deutschlandfunk - Das Feature - Françafrique - eine Schule der Diktatoren

  • Die antiwestliche Stimmung ist ohnehin schon recht weit verbreitet. Grund: die Kolonialzeit.
    Das Kapitel ist nirgendwo in Afrika beliebt, ausser bei den Weissen. Ich hatte einen Freund aus der Nähe von Lagos, ich war sein Trauzeuge, habe mich viel mit ihm darüber unterhalten. Ihm sind die Muslime in Nigeria lieber als die Amerikaner und das will was heissen. Selbiges schlechtes Meinungsbild über die Westliche Politik habe ich bei vielen Afrikanern angetroffen.
    Wobei man das wie immer nicht verallgemeinern kann.


    Ich hab da wiederum ganz anderes gehört, allerdings aus zweiter Hand.
    Meine Biologielehrerin war lange Lehrerin in Kamerun und meint das sie dort viele angetroffen hätte, die meinten während der Kolonialzeit wäre es ihnen deutlich besser gegangen.




    Ja, aber Somalia ist keine Bedrohung. Damit ein Land sich entwickeln kann muss es erstmal Nahrungsmittelsicherheit geben und eine wirtschaftliche Grundlage. Äthiopien scheint auf einem guten Weg dahin zu sein.


    Doch ist es, ein Teil von Äthiopien will sich abspalten richtung Somalia und die Anarchie in Somalia gefährdet die sicherheit Äthiopiens, da die gefahr besteht, das sich Rebellengruppen auf Äthiopischem Territorium einnisten um sicherheit vor verfolgung zu erlangen.

  • Ich hab da wiederum ganz anderes gehört, allerdings aus zweiter Hand.
    Meine Biologielehrerin war lange Lehrerin in Kamerun und meint das sie dort viele angetroffen hätte, die meinten während der Kolonialzeit wäre es ihnen deutlich besser gegangen.


    Da wäre ich sehr vorsichtig, denn mir ist auch schon der eine oder andere untergekommen der behauptete, das die Schwarzen in der Apartheid viel zufriedener waren als heute, was trotz all der Probleme schlichtweg unwahr ist.
    Es gibt Leute die behaupten das einfach um ihr Weltbild zu rechtfertigen.
    Kein Afrikaner möchte als Halbmensch gelten und keine Rechte haben, auch wenn er seinen Herren in der Sänfte über Strassen aus Marmor tragen dürfte.
    Niemand möchte freiwillig in die Sklaverei zurück.
    Was viele Afrikaner kritisieren und am Westen bewundern ist die Ineffizienz und Korruption der eigenen Regierungen, wo man sich eruopäische Zustände für sich selbst wünscht.
    Auf dem Feld ausgepeitscht oder mit einem Hammer wie ein Hund erschlagen zu werden ohne jegliche Folgen, diese Zeit wünscht sich ganz sicher kein Afrikaner zurück.

  • Da wäre ich sehr vorsichtig, denn mir ist auch schon der eine oder andere untergekommen der behauptete, das die Schwarzen in der Apartheid viel zufriedener waren als heute, was trotz all der Probleme schlichtweg unwahr ist.
    .


    Diese Frau ist aber alles andere als rechts, weswegen ich ihren Aussagen traue.

  • Diese Frau ist aber alles andere als rechts, weswegen ich ihren Aussagen traue.



    sie wird damit auch nicht unrecht haben - immerhin hat ja frankreich einen genozid zu verantworten als sie sich nach "ende" der kolonialzeit bemühten die machtverhältniss nach ihren vorstellungen zu gestallten


    Deutschlandfunk - Das Feature - Françafrique - eine Schule der Diktatoren

  • Diese Frau ist aber alles andere als rechts, weswegen ich ihren Aussagen traue.



    Das werde ich mir abspeichern und zu seiner Zeit im geeigneten Moment und thread posten. :smilielol5:

    Be good warrior, ich sehe du hast gelernt. :brazil:

  • Diese Frau ist aber alles andere als rechts, weswegen ich ihren Aussagen traue.

    Dein Weltbild wird offensichtlich jeden Tag kleiner, genau wie dein Wissen. Was hat die Ausbeutung Afrikas durch europäische Kolonialmächte denn bitte mit rechts und links zu schaffen? Diese Kampfbegriffe gibt es erst seit Hitler und nur in der westlichen Zivilisation. In der Kolonialzeit gab es nur Schwarze und Master, also Besatzer. Die ehemaligen Kolonialmächte rühmen sich heute alle, Strukturen nach Afrika gebracht zu haben. Nur was sollen Afrikaner damit, die in ihrer eigene Kultur hatten und seit Jahrtausenden in Stämmen lebten? Diese Strukturen waren es dann auch, die Afrika den Hunger brachten. Die Wirtschaft in Afrika hat Jahrtausende nur aus Jagd, etwas eigener Anbau und Handel mit Ãœberschüssen bestanden und das hat ohne Probleme funktioniert. Die Marktwirtschaft in jeder Form ist für Afrikaner so nützlich, wie eine eigene Fabrik für Sonnenbänke. Im Weltmarkt haben die ja ohnehin keine Chance. Da sie es aber versucht haben, hatten sie die Konzerne am Hals. Die Lebensmittel werden kaum noch durch Jagd und eigenem Anbau beschafft, sondern teuer bei Konzernen gekauft. Wasser kommt immer öfter nicht mehr aus Brunnen, sondern in Flaschen von Coca Cola, weil die alle Rechte in Afrika daran haben. Weil das aber Geld kostet, müssen die Afrikaner das verdienen und dabei gehen sie auf dem Weltmarkt wirtschaftlich zugrunde. Jedes Jahr ein wenig mehr und so sind sie auf Hi aus den reichen Ländern Hilfe angewiesen, die dort großkotzig Entwicklungshilfe genannt wird, aber nur der Beruhigung des eigenen schlechten Gewissens dient, denn der Wohlstand der Staaten Europas ist nicht zuletzt der Ausbeutung Afrikas zu verdanken. Das ist also keine großzügige Hilfe, sondern einfach nur eine schlechte Entschuldigung für angerichtetes Unrecht.
    Wenn deine Lehrerin dort alles toll fand, dann aus dem Blickwinkel einer Weißen, die keine Entbehrungen erfahren musste. Also ist auch die kein Maßstab für irgendwas.

  • Dein Weltbild wird offensichtlich jeden Tag kleiner, genau wie dein Wissen. Was hat die Ausbeutung Afrikas durch europäische Kolonialmächte denn bitte mit rechts und links zu schaffen? Diese Kampfbegriffe gibt es erst seit Hitler und nur in der westlichen Zivilisation. In der Kolonialzeit gab es nur Schwarze und Master, also Besatzer. Die ehemaligen Kolonialmächte rühmen sich heute alle, Strukturen nach Afrika gebracht zu haben. Nur was sollen Afrikaner damit, die in ihrer eigene Kultur hatten und seit Jahrtausenden in Stämmen lebten? Diese Strukturen waren es dann auch, die Afrika den Hunger brachten. Die Wirtschaft in Afrika hat Jahrtausende nur aus Jagd, etwas eigener Anbau und Handel mit Ãœberschüssen bestanden und das hat ohne Probleme funktioniert. Die Marktwirtschaft in jeder Form ist für Afrikaner so nützlich, wie eine eigene Fabrik für Sonnenbänke. Im Weltmarkt haben die ja ohnehin keine Chance. Da sie es aber versucht haben, hatten sie die Konzerne am Hals. Die Lebensmittel werden kaum noch durch Jagd und eigenem Anbau beschafft, sondern teuer bei Konzernen gekauft. Wasser kommt immer öfter nicht mehr aus Brunnen, sondern in Flaschen von Coca Cola, weil die alle Rechte in Afrika daran haben. Weil das aber Geld kostet, müssen die Afrikaner das verdienen und dabei gehen sie auf dem Weltmarkt wirtschaftlich zugrunde. Jedes Jahr ein wenig mehr und so sind sie auf Hi aus den reichen Ländern Hilfe angewiesen, die dort großkotzig Entwicklungshilfe genannt wird, aber nur der Beruhigung des eigenen schlechten Gewissens dient, denn der Wohlstand der Staaten Europas ist nicht zuletzt der Ausbeutung Afrikas zu verdanken. Das ist also keine großzügige Hilfe, sondern einfach nur eine schlechte Entschuldigung für angerichtetes Unrecht.
    Wenn deine Lehrerin dort alles toll fand, dann aus dem Blickwinkel einer Weißen, die keine Entbehrungen erfahren musste. Also ist auch die kein Maßstab für irgendwas.



    Du hast das zentrale Problem angesprochen.
    Weltweit; wo immer der Westen eingefallen ist hat er gewachsene Strukturen durch Gewinnstrategien ersetzt. Wenn die Kolonialmächte abgezogen sind haben sie ihr System hinterlassen. Das gilt auch für Länder die blutige Unabhängigkeitskriege führten. In ALLEN ehemaligen Kolonien gibt es Coca-Cola, sweet, sweet sweet...

    Afrika ist nicht frei.
    Die Kolonisation war erfolgreicher als der Afrikaner wahrhaben will.

    Diese Poltik wird ja auch heute noch angewandt.
    Im Irak und bald in AFG verlassen die Truppen das Land nachdem Coca-Cola dort seinen Sitz genommen hat.
    Es ist das gleiche Schema.

    Jetzt den Afrikanern vorzuwerfen, dass sie ihre Angelegenheiten nicht selber regeln ist der Gipfel an Zynismus. Denn sie haben keine eigenen Angelegenheiten.
    Die werden von westlichen Konsortien kontrolliert.
    Es ist eine rechtlich nicht anfechtbare Form der Versklavung.

    Wenn nun der Westen Menschenrechte einfordert, sollte er erst einmal den Afrikanern ihre Rechte aushändigen.

    Freier Handel, unabhängige Ãœberprüfung der mit Multis geschlossenen Ausbeutungsverträge, Investition in Bildung, Ausgleichszahlungen für geraubtes Volkseigentum, eine Begegnung auf Augenhöhe.
    Wenn diese Selbstverständlichkeiten erfüllt werden, wird es in Afrika keine Mugabes mehr geben.

    Aber, okay: the world we live in.... :out:
    Right?

    Wer hat nun hier Menschenrecht verletzt und mit dem Lineal gezogenen "Ländern" ein schwieriges Erbe beschert?

  • Das einzig wirklich Wichtige, was der Kontinent Afrika dem Westen zu bieten hätte, wären seine Bodenschätze, aber deren Abbau ist fest in der Hand des Westens. Wenn dann mal ein lokaler Herrscher auf die idee kommt, einträglich Ölquellen für sein Land zu verstaatlichen, hat er sofort die Amerikaner am Hals, die ihn mit ihrer Armee und entsicherten Waffen nachhaltig darum bitten, die ertragreichen Quellen wieder herauszurücken. Ganz wie im Wilden Westen beim Kampf um die Claims mit dem Gold. Es endete ähnlich, nur in größerem Stil, nur etwas blutiger. Der Herrscher wurde wegen anderer Verbrechen aufgehängt, die Ölquellen sind wieder in der Hand der Konzerne, aber der Krieg lief munter weiter.
    das ist Entwicklungshilfe auf ganz speziellen Niveau, denn das bringt Länder in Afrika unheimlich weiter und auch der Hunger dort wird größer als er je zuvor gewesen ist.

  • Das einzig wirklich Wichtige, was der Kontinent Afrika dem Westen zu bieten hätte, wären seine Bodenschätze, aber deren Abbau ist fest in der Hand des Westens. Wenn dann mal ein lokaler Herrscher auf die idee kommt, einträglich Ölquellen für sein Land zu verstaatlichen, hat er sofort die Amerikaner am Hals, die ihn mit ihrer Armee und entsicherten Waffen nachhaltig darum bitten, die ertragreichen Quellen wieder herauszurücken. Ganz wie im Wilden Westen beim Kampf um die Claims mit dem Gold. Es endete ähnlich, nur in größerem Stil, nur etwas blutiger. Der Herrscher wurde wegen anderer Verbrechen aufgehängt, die Ölquellen sind wieder in der Hand der Konzerne, aber der Krieg lief munter weiter.
    das ist Entwicklungshilfe auf ganz speziellen Niveau, denn das bringt Länder in Afrika unheimlich weiter und auch der Hunger dort wird größer als er je zuvor gewesen ist.



    Es ist weit schlimmer.
    Die Konzerne benötigen kein Militär mehr um ihre Interessen durchzusetzen, sonst wäre es ja nicht abgezogen.
    Sie sitzen in Afrika ebenso in der Regierung und im Apparat wie im Schwarzwald.

    Der einzige Unterschied ist, dass man im Delta des Niger Öl fördern kann ohne für Umweltschäden belangt zu werden, während das am Rhein nicht mehr so einfach ist.

    Afrika wird vom Westen heute nicht weniger ausgesaugt als zu der Zeit der Sklavenhändler. Für die lokalen und weltweiten Probleme gibt es nur eine Lösung:
    Totales Umdenken.

    Konsumverzicht im Westen ist eine Voraussetzung dafür, die das heutige Wirtschaftssystem aber nicht zulässt. Es wird kommen, es muss kommen, aber vermutlich wird dieser Schritt erst nach dem totalem Kollaps in der Politik realisiert werden.
    Momentan wird es so eng, dass ich die Möglichkeit nicht ausschliesse dass "Konservierer" eine grössere militärische Konfrontation zwecks Erhalt ihres status quo in den Schubladen haben.

    Was getan werden MUSS ist offensichtlich.
    Dass es nicht getan wird aber auch.

    Einmal editiert, zuletzt von zenoncroco ()

  • Es ist weit schlimmer.
    Die Konzerne benötigen kein Militär mehr um ihre Interessen durchzusetzen, sonst wäre es ja nicht abgezogen.
    ....

    Wozu such? Die Afrikaner sind vom Westen erzogen und führen dessen Kriege einfach untereinander. Da schlachten die Hutu die Tutsi ab und umgekehrt, weil es für beide Stämme einfach nicht mehr reicht. Dann sitzen im Westen die Politiker und erschüttern sich über diese Brutalität, während sie zuhause billige Bananen und billigen Kaffee in der Küche haben, der im Westen nur teurer verkauft wurde. Wie du schon sagst, in Afrika gibt es keine Einschränkungen, weil die da offenbar auch keine Umwelt haben. Da werden auch in Afrika Regenwälder abgeholzt, damit Hausfrauen im Westen ihr Scheißhaus mit Edelholz getäfelt zum putzen bekommen können. So können natürlich die Chefs der Konzerne in ihrer Millionenvilla am Kamin sitzen und die Dividenden der Ausbeutung von Afrika zählen.

  • Die antiwestliche Stimmung ist ohnehin schon recht weit verbreitet. Grund: die Kolonialzeit.



    Der wirkliche Grund:


    Länder, die im UN Menschrechtsrat sitzen (afrikanische und Mitglieder der OIC), blockieren absichtlich Sanktionen gegen afrikanische und arabische Länder, um die dortigen Verhältnisse und die antiwestliche Stimmung aufrechtzuerhalten. Die antiwestliche Stimmung ist ihnen sehr genehm, um von eigenen Menschenrechtsverletzungen abzulenken und eine angebliche "Islamophobia" in den Vordergrund zu spielen.


    Some members of the Human Rights Council are deliberately hampering the work of the United Nations to scrutinize repressive regimes by invoking national sovereignty and non-interference in internal affairs, according to Dutch Foreign Minister Maxime Verhagen.


    Dutch foreign minister: repressive regimes paralyse UNHRC | Radio Netherlands Worldwide

  • Der wirkliche Grund:


    Länder, die im UN Menschrechtsrat sitzen (afrikanische und Mitglieder der OIC), blockieren absichtlich Sanktionen gegen afrikanische und arabische Länder, um die dortigen Verhältnisse und die antiwestliche Stimmung aufrechtzuerhalten. Die antiwestliche Stimmung ist ihnen sehr genehm, um von eigenen Menschenrechtsverletzungen abzulenken und eine angebliche "Islamophobia" in den Vordergrund zu spielen.


    Ich redete hier auch über christliche afrikanische Länder, falls du denkst es handelt sich heir um ein islamisches Problem. Die antiwestliche Panafrikanische Bewegung hat ihren Ursprung Ghana. Und in der Kolonialzeit.
    Mit der Ablenkung von inneren Problemen hast du sicherlich recht, daran haben alle Diktaturen ein Interesse.
    Die Vormunds- und Hegemonialpolitik ist aber nirgends beliebt, ausser bei Möchtegernkolonialherren und Herrenmenschen.:wink5:
    Mein Tip: Lasst die Leute einfach in Ruhe.


    Anti-American sentiment is sweeping across Africa - Africa & Middle East - International Herald Tribune



    http://www.nytimes.com/2006/12…WIRgettleman.3999260.html

    Einmal editiert, zuletzt von A0583 ()

  • Wozu such? Die Afrikaner sind vom Westen erzogen und führen dessen Kriege einfach untereinander. Da schlachten die Hutu die Tutsi ab und umgekehrt, weil es für beide Stämme einfach nicht mehr reicht. Dann sitzen im Westen die Politiker und erschüttern sich über diese Brutalität, während sie zuhause billige Bananen und billigen Kaffee in der Küche haben, der im Westen nur teurer verkauft wurde. Wie du schon sagst, in Afrika gibt es keine Einschränkungen, weil die da offenbar auch keine Umwelt haben. Da werden auch in Afrika Regenwälder abgeholzt, damit Hausfrauen im Westen ihr Scheißhaus mit Edelholz getäfelt zum putzen bekommen können. So können natürlich die Chefs der Konzerne in ihrer Millionenvilla am Kamin sitzen und die Dividenden der Ausbeutung von Afrika zählen.




    Und diese Politik wird fortgesetzt.
    über die Absahner wird kein Wort verloren:

    Zitat:
    In New York diskutieren die Uno-Staaten über Mittel zur Armutsbekämpfung - Kanzlerin Merkel will dafür die Entwicklungspolitik neu ausrichten. Sie fordert, Empfängerländer stärker in die Pflicht zu nehmen. Kritiker werfen der Bundesregierung dagegen Wortbruch bei Hilfsgeldern vor.

    [url=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,718756,00.html]Uno-Milleniumsgipfel: Merkel verlangt neue Entwicklungspolitik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik[/url]

    bla,bla,bla...
    bis zum bitteren Ende.

  • Wie primitiv muss man eigentlich sein, um selbst bei diesem Thema die eigene Islamphobie herunter zu spielen und als den Grund für Hunger in Afrika verkaufen zu wollen? Hier wurden sehr viel einleuchtende Gründe für diese Zustände genannt, die nahezu alle mit der Kolonialzeit und der Art der Weltwirtschaft zu tun haben. Deine Argumentation ist einfach zu durchschaubar, Liebes. :p

  • Deine Argumentation ist einfach zu durchschaubar, Liebes. :p



    Sicher.
    Aber warum dieser bull shit?
    Es macht keinen Sinn und einen user lächerlich.
    Sind die Themen der threads, hier Afrika, nicht interessant?
    Wirklich, mir entgeht da offenbar etwas.

    Bei Merkels Rede vor der UNO zum Thema Entwicklungshilfe weiss ich allerdings, dass sie es besser weiss und trotzdem nur plappert.

    Nun ja, vielleicht ist das dann der gemeinsame Nenner? :confused: