Der Aufschwung 2010 ist da - und ihr seid alle Gewinner! Oder nicht?



  • Ist Inhaltlich ein wenig schwierig - gerade der Nokiavergleich. Bei welchem zu beachten ist das Nokia von NRW dafür bezahlt werden musste Mitarbeiter in Bochum zu beschäftigen.

    Hat aber eigentlich keinerlei Beziehung zu meiner Aussage, dass Kosten und Umsatz zwei unterschiedliche Posten sind.

    Evtl. der Teil dass Löhne an dern Umsatz angeglichen werden sollen. Das würde aber bedeuten, dass Arbeitnehmer einen Teil des unternehmerischen Risikos mittragen - darüber kann man diskutieren, aber derzeit wird das in der Regel anders gesehen.

  • [quote='Der Bruddler','http://politopia.de.w018f524.kasserver.com/forum/index.php?thread/&postID=202612#post202612']Ist Inhaltlich ein wenig schwierig - gerade der Nokiavergleich. Bei welchem zu beachten ist das Nokia von NRW dafür bezahlt werden musste Mitarbeiter in Bochum zu beschäftigen.

    Hat aber eigentlich keinerlei Beziehung zu meiner Aussage, dass Kosten und Umsatz zwei unterschiedliche Posten sind.

    Evtl. der Teil dass Löhne an dern Umsatz angeglichen werden sollen. Das würde aber bedeuten, dass Arbeitnehmer einen Teil des unternehmerischen Risikos mittragen - darüber kann man diskutieren, aber derzeit wird das in der Regel anders gesehen.[/QUOTE]

    Ja, nämlich so,das die Unternehmer es schick (!) finden, an den Löhnen zu sparen und mit Subunternehmen diese weiter zu drücken.

    Fataler Fehler.

    Denn der Arbeitnehmer trägt wirklich einen großen Teil des Risikos mit, auch auf die Gefahr hin, entlassen zu werden, wenn seine Firma "umgeht".

    Zu Nokia: Es wurden Steuergeschenke von NRW gemacht (Keine Gewerbe- und Grundsteuer für x Jahre), aber dass ist wohl dasselbe, wie für Arbeitsplätze zahlen.

    Gruß j.j.

  • Das Nokia sich in Rumänien heftig umsehen wird, war doch damals klar, als sie gingen. Nur woran machst du diesen Aufschwung © Merkel eigentlich fest, außer das Wirtschaft und Politik nicht müde werden, seine Existenz zu betonen? Ich kann keine Schlagzeile über fallende oder auch nur stabile Preise entdecken. Ich selbst habe auch nicht mehr Geld und kämpfe dennoch mit steigenden Preisen. Es ist halt der typische Aufschwung Merkelscher Prägung und der ist bis jetzt immer heiß Luft gewesen.



    Wirtschaft und Aufschwung haben mit der jeweiligen Regierung ziemlich wenig zu tun.
    Die können nur passiv auf die Verhältnisse reagieren und versuchen, gegen zu steuern.

    Schröder war wohl eher ein "Mensch der Wirtschaft" als Merkel.

    Dein Denkfehler ist (Ich rede jetzt vernünftig mit dir !), dass du glaubst, eine SPD-Regierung würde es besser machen.

    Das Fatale ist: M und WW haben das "Spiel" nicht erkannt, obwohl sie sich marktwirtschaftlich geben. Schröder hat es erkannt und soweit mitgespielt, um noch als Sozialdemokrat erkennbar zu sein.

    Letzten Endes ist die "Hotelspende" WWs und der Posten bei Gazprom für Schröder, dasselbe Lobbytum und gelinde ausgedrückt: Vetternwirtschaft.


  • Tja. Und damit wird ja nun fröhlich weitergemacht - nach den Hoteliers und der Energiewirtschaft kriegen jetzt auch produzierende Industriebetriebe einen fröhlichen Steuernachlass, den die Konsumenten gegenfinanzieren dürfen:


    Schwarz-Gelb: Union und FDP wollen Tabaksteuer erhöhen - Politik - Tagesspiegel


    Ja, da kommt Freude auf. Unsere Regierung tanzt nach der Pfeife der Wirtschaft. Wann immer eine Branche Forderungen aufstellt - schwupps, wirds gemacht und der Verbraucher darf die Zeche bezahlen. Toll.


    Ach und noch etwas - hier die neueste Absage der boomenden Industrie an ihre Beschäftigten, wenn es um die Frage nach mehr Lohn geht:
    http://www.spiegel.de/wirtscha…les/0,1518,725056,00.html


    Ja, der Aufschwung kommt an. Und das zarte Pflänzchen blablablubbblabla...
    Alles wie immer. Wer eine erhöhte Binnennachfrage haben will, sollte die Leute dazu auffordern, verschärft auf der Straße nach herumliegenden Centstücken zu suchen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Peraldo ()



  • Ich habe die Spielregeln nicht gemacht und finde auch nicht alles so toll, was hier abgeht.

    Fakt ist, wir leben von der Wirtschaft, dem Export und unserer Marktwirtschaft und sind deswegen abhängig von diesen Faktoren.

    Das heißt aber nicht, dass wir uns alles von denen bieten lassen müßen. Bei dem kommenden Streik der Eisenbahngewerkschaften, geht es z.B. darum, dass die Privatbahnen dieselben Löhne bekommen sollen, wie die DB-Angestellten.

    Ein ständiges Gegensteuern ist also angesagt und dafür sind die Gewerkschaften und die Öffentlichkeit zuständig.

  • Der Job von Schröder bei den Russen kostet keine Steuergelder und sorgt nur für eine gebührende Entfernung des Exkanzlers. Was eine SPD Regierung machen würde, weiß ich nicht, aber ich weiß, wie schlecht diese Regierung ist. Die heftet sich wieder einen Aufschwung an die Brust, mit dem sie wieder nichts zu schaffen hat und den im Volk niemand bemerkt.

  • Der Job von Schröder bei den Russen kostet keine Steuergelder und sorgt nur für eine gebührende Entfernung des Exkanzlers. Was eine SPD Regierung machen würde, weiß ich nicht, aber ich weiß, wie schlecht diese Regierung ist. Die heftet sich wieder einen Aufschwung an die Brust, mit dem sie wieder nichts zu schaffen hat und den im Volk niemand bemerkt.



    Es bleibt trotzdem Lobbyismus und Vetternwirtschaft, wie du es auch drehst und wendest. :erol:

  • STOPBANQUE – INITIATIVE CITOYENNE SPONTANEE


    Hier die Ãœbersetzung des Aktionsaufrufs:


    Nehmt euer Geld aus den Banken!
    Stopbanque ist der Aufruf zum massiven Abzug aller Gelder von den Banken und der Schliessung der Sparkonten.
    Die Aktion Stopbanque hat bisher 10'100 Teilnehmer, 57'000 weitere werden erwartet.
    Das ist die erste spontane Bürgerinitiative, um sich vor der medialen und politischen Korruption zu schützen und um uns von der Sklaverei, die vom Grosskapital auferlegt ist, zu entfernen.
    Unsere Aktion ist legal, friedlich, säkular, nicht politisch und nicht gewerkschaftlich organisiert.
    Weil Demonstrationen offensichtlich nichts mehr nützen, denn die Elite hört uns nicht zu und die wirkliche Macht liegt in den Händen der internationalen Banker.
    Deshalb werden wir am 7. Dezember unseren ganzes Geld aus den Banken rausnehmen!!!
    „Sie sind nur gross weil wir auf den Knien liegen.“


    Gebt diese Botschaft weiter:
    Wir sind das rechtmässige Volk und die Besitzer der Nation. Wir haben vielleicht wenige logistische Mittel. Dennoch, ohne Armee, ohne Polizei, ohne Gewalt, ohne zu teilen, ...


    IST DAS ENDE DIESES UNGERECHTEN SYSTEMS MÖGLICH!
    Wir sind uns bewusst, das wir in Krisenzeiten und Arbeitslosigkeit sind und dass die Mehrheit Angst hat und das Gefühl hat keine „Mittel“ zu haben um was zu ändern: FALSCH. Dieser Ansatzes betrifft zu erst diejenigen, die am meisten unter diesem Ergebnis leiden.


    Eine Frage die öfters kommt: "Was machen wir wenn wir kein Geld oder wenn es wenige ist, oder wenn wir kein Bankkonto haben?"


    Kleine Bäche machen grosse Flüsse!
    Wir müssen Druck auf sie ausüben, damit sie merken, dass ihre Macht heute nur noch existiert, weil wir es wollen und ihnen „vertrauen“. Aber wir können auch die Spielregeln ändern.


    Wenn diese Aktion gemeinsam und massiv ist, dann können wir sie zum Zittern bringen.
    Hier ein Vorschlag für einen Standardbrief für diejenigen die exponiert sind oder kein Bankkonto haben. Schickt oder bringt am 7. Dezember diesen Brief an eine oder mehrere Banken.
    Und diejenigen die beschliessen die Finanzierung ihrer Sklaverei zu beenden, sollten diesen Brief am Ende der Abhebung ihres Geldes und der Schliessung ihrer Sparkonten als Abschiedsbrief ihrer Bank geben.


    „Liebe Bankerin, lieber Bankier,
    Damit will ich ihnen zu verstehen geben, dass „wir“ wissen was Sie mit unserem Geld tun und wir sind weniger gespalten als Sie vielleicht denken.


    Das wir von jetzt an wissen, dass ihre „Chefs“ die Weltpolitik beeinflussen, in dem sie die Geldmittel steuern und so die Nationen und das gemeinsame Gut von der Korruption und der Spekulation verraten wird.


    Ich habe wenige Mittel und ich kann an dieser spontanen und friedlichen Bürgeraktion nicht teilnehmen, um Ihnen meine Finanzen zu entziehend. Aber wissen Sie, dass einige Bürger seit diesem Tag beschlossen haben, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, durch den Rückzug der Barmittel, dem Schliessen ihre Giro- und Sparkonten in ihrer verdammten Privatbank, denn wir wissen, Sie stehen unter dem Joch der staatenlosen und egoistischen Elite.


    Dieser erste Akt wird vielleicht unbedeutend sein, aber es wird sich verstärken.


    Ich als Bürger wünsche, dass die Währung nicht mehr unter privater „Kontrolle“ steht, sondern wieder auf die Nation, auf den Souveränen übertragen wird, der die richtigen Entscheidungen und grundlegende Frage seiner Währung besser kennt.


    BANK STOP!
    INITIATIVE SPONTANE BÃœRGER!!
    REVOLUTION!!!



    Ja, DIE FRANZOSEN....:cornut:


  • Aber vorher schnell noch die anstehenden Ãœberweisungen tätigen, dennn Ãœberweisungen per Bareinzahlung sind teuer.


    Und wer sein Haus/Auto/sonstwas über die Banken finanziert hat solte über die Sinnigkeit auch nochmal kurz nachdenken...


    Diejenigen die mehr Geld auf der Bank haben als nur ein Sparkonto werden sicher eh nicht mitmachen...

  • STOPBANQUE – INITIATIVE CITOYENNE SPONTANEE


    ......

    Apropos Aufschwung © Merkel. Da wir wissen, wie gewissenhaft die Merkel in Geldangelegenheiten ist, bevor sie es einfach ausgibt, wird sie mir meine Millionen als meinen Anteil an diesem, gefühlt 17. Aufschwung von ihr sicher persönlich ins Haus bringen. Da aber neuerdings eine Bank auf der Straße vor meinem Haus steht, damit sich schlechte Fußgänger erholen können, erwarte ich dazu noch einige Milliarden aus ihrem Bankenrettungsschirm. Man, wird es mir dann wieder gutgehen!


  • Diejenigen werden mit diesem Aufruf ja auch nicht angesprochen, da sie in der Minderheit sind.
    Die Masse macht's, und das sind halt die normalen Arbeitnehmer ohne fette Aktienpakete und Geldanlagen!



    Du hast das entweder nicht richtig gelesen, oder aber nicht richtig verstanden, was da geschrieben wurde, woll...:confused:


    Aber ich übe Nachsicht mit dir.............:thumbsup:

  • Ein Aufschwung, der Opfer fordert, wie man im Spiegelfechter schreibt und das muss ich auch nicht weiter kommentieren:



    Rauchen für die Schwerindustrie
    Posted: 25 Oct 2010 07:37 AM PDT
    Deutsche Stahlbarone und polnische Zigarettenschmuggler dürfen sich freuen, die schwarz-gelbe Koalition hat die Wünsche dieser beiden Gruppen in einem historischen Kompromiss gewahrt. Noch weniger zu lachen haben indes die Raucher, dürfen sie doch künftig “energieintensive Betriebe†quersubventionieren. Schwarz-gelbe Politik ist die Politik der größten gemeinsamen Lobby. Die Energieversorger, die Pharmakonzerne und die Schwerindustrie verfügen über wirkmächtige Lobbys, Hartz-IV-Empfänger, alleinerziehende Mütter und Raucher haben nicht so viel Glück und fallen daher auch den schwarz-gelben Interessenraster. Die goldene Zeit des Pluralismus, wenn sie denn je gegeben hat, ist vorbei – Deutschland befindet sich mitten in der Ära des Partikularismus.
    Der Widerstand der Lobbyisten


    Kann sich eigentlich noch irgendwer an die vollmundigen Wahlkampfslogans der FDP erinnern? Ein Subventionsabbau auf allen Ebenen, so die zentrale Forderung, würde kommen, wenn die Liberalen erst einmal in der Regierungsverantwortung sind. Was wurde aus dieser Forderung? Man muss schon mit der Lupe suchen, will man eine Subvention finden, die in der schwarz-gelben Ära ernsthaft abgebaut wurde. Im Gegenteil, wenn man Steuererleichterungen und gesetzliche Privilegien als Subvention sehen will, wurden die Subventionierungen sogar noch ausgeweitet – nicht nur für Hoteliers.
    Besonders deutlich wird dieser Partikularismus, wenn man sich den “Sparkatalog†anschaut, den Schwarz-Gelb realisieren will. Während beim Elterngeld und den Hartz-IV-Kosten Milliarden gespart werden sollen, verschont man die Wirtschaft, so gut man kann. Die zunächst geplante “Kernelementeabgabe†– die letztlich dank des Quasimonopols eh auf die Endverbraucher umgelegt worden wäre – konnte von der Atomlobby bis zur Unkenntlichkeit entstellt werden. Wer dachte, die Pharmabranche würde bei der Gesundheitsreform Federn lassen müssen, sah sich – erwartungsgemäß â€“ ebenfalls getäuscht. Kaum eine Lobby ist in Berlin derart gut vernetzt wie die Pharma- und die Energielobby. Allenfalls die Bankenlobby kann spielt noch in dieser Liga – da verwundert es auch nicht, wenn Beobachter bereits ernste Zweifel daran hegen, ob die Bankenabgabe, die ohnehin bereits von der Lobby verschlankt wurde, wirklich im Jahr 2012 kommen wird.
    Ökosteuer? Nicht für die Schwerindustrie


    Wenn die Pharma-, Energie- und Bankenlobbyisten Berlin ihre Wünsche in den Regierungsmaßnahmenblock diktieren können, so darf die Industrielobby natürlich nicht außen vor stehen. 870.000 Arbeitsplätze wären akut bedroht, wenn die Regierung aus dem geplanten Subventionsabbau bei den Ökosteuerrabattreduzierungen für energieintensive Betriebe Ernst machen würde, so schallte es unheilsschwanger aus den Reihen des BDI. Ein Grundregel des Lobbyismus: Nicht kleckern, sondern klotzen, unter Massenarbeitslosigkeit und einem Rückfall in die vorindustrielle Ära geht es nicht. Worum geht es eigentlich? Um Wettbewerbsnachteile abzumildern, wurden besonders energieintensive Produktionsbetriebe bislang fast vollkommen von der Ökosteuer ausgenommen – bis zu 95% der anfallenden Steuern konnten sich diese Betriebe vom Staat erstatten lassen. Eigentlich sollte dieser Satz zunächst auf 85% und später auf 65% reduziert werden, was dem Steuersäckel immerhin 1,5 Milliarden Euro brächte. Wenn diese maßvolle Reduzierung der Subventionen aber den Untergang des industriellen Abendlandes bedeutet, kann eine schwarz-gelbe Regierung natürlich hier keine Subventionen abbauen.
    Dabei wäre eine Reform dieser Subventionen durchaus notwendig. Es ist richtig, dass viele kleine und mittelständische Betriebe unter extrem hohen Energiekosten leiden und die Ökosteuer gar nicht zahlen könnten. Dies ist allerdings nur vorrangig ein Problem der Besteuerung, das eigentliche Problem stellen vielmehr die Monopolpreise der deutschen Energieversorger dar, die internationale ihresgleichen suchen. Auf der anderen Seite profitieren auch Großkonzerne von dieser Subventionierung, die diese Subventionsreduzierung ohne weiteres verkraften könnten. Da wäre es zumindest einer Ãœberlegung wert, die Subventionspraxis neu zu regeln und sie nur Betrieben zukommen zu lassen, die tatsächlich relevante Wettbewerbsnachteile durch die Ökosteuer haben.
    Mit einer Reform dieser Subvention könnte man auch dem Unwesen des Contractings ein Ende bereiten. Contracting? Was bedeutet das? Wenn beispielsweise eine Hotelkette oder ein großer Einzelhandelskonzern eine eigene Tochterfirma gründet, über die die gesamte Energie des Konzerns eingekauft wird, gilt diese Tochterfirma als produzierender Energiekonzern und ist – so paradox es klingt – befähigt, die Ökosteuerreduzierung anzumelden. Was eigentlich als Unterstützung für die Wettbewerbsnachteile kleiner Gießereien gedacht ist, wird so zum Steuersparmodell für Branchen, die gar nicht sonderlich energieintensiv sind. An diesem Modell soll sich – Lobbyisten sei Dank – natürlich auch künftig nichts ändern. Es wäre ja auch noch schöner, wenn man die Wirtschaft zur verstärkten Finanzierung allgemeinheitlicher Aufgaben heranziehen würde.
    Wer hat keine Lobby und ein mieses Image?


    Ich wäre ja gerne mal Mäuschen, wenn das Kabinett debattiert, woher man nun die Milliarden nimmt, die einem die Lobbyisten immer wieder abquatschen. Welche Gruppe genießt ein ähnliches mieses Image wie die Atomindustrie, hat aber keine Lobby, dafür aber umso mehr Besteuerungspotential? Ganz klar, die Raucher! Kein Journalist, der etwas auf sich hält, würde diese Randgruppe verteidigen und das Volk empfindet eine sanktionierende Mehrbelastung dieser Randgruppe sicherlich mehr als gerecht. Prima, dann bitten wir die Raucher doch zur Kasse – 1,5 Milliarden brauchen wir, dann machen wir doch lieber gleich zwei Milliarden, damit sich die Sache lohnt.
    Ãœber eine Erhöhung der Tabaksteuer will Schwarz-Gelb nun nicht nur die Subventionen für die Schwerindustrie gegenfinanzieren, sondern auch gleich noch “Steuervereinfachungen für alle Bürger†umsetzen. Steuervereinfachungen für alle Bürger? Gemach, gemach – die Regierung will den Einkommenssteuerausgleich dadurch vereinfachen, dass er nur noch alle zwei Jahre geltend gemacht werden muss. Für Otto Normalverbraucher, der mit einer kleinen Steuerrückzahlung rechnet, ist dies natürlich alles andere als ein Vorteil. Für Immobilienbesitzer, Selbstständige und Freiberufler, die in der Regel Steuern nachzahlen müssen, ist diese Vereinfach natürlich eine tolle Sache, können sie doch einen realen Zinsvorteil geltend machen. Aber was soll man auch von einer Regierung erwarten, die Partikularinteressen über das Allgemeinwohl stellt?
    Jens Berger

  • Zitat

    "Nachdem sich die wirtschaftliche Erholung schneller als erwartet vollzogen hat, werden wir die flexiblen Komponenten des Tarifvertrags erneut nutzen - nun zu Gunsten unserer Mitarbeiter", erklärte Wolfgang Malchow, Personalchef in der Geschäftsführung der Bosch-Gruppe. "Wir haben in dieser schwierigen Zeit eine große Loyalität unserer Mitarbeiter erfahren, die nicht selbstverständlich ist. Ihnen allen sind wir zu großem Dank verpflichtet", betonte der Bosch-Manager.


    AFP: Bosch zieht tarifliche Lohnerh�hung vor


    Nur jammern geht ja nicht. :lurk5:

  • Immerhin ca. 275.000, damit spielt Bosch eigentlich in der Bundesliga ganz gut mit.


    Und wieviele Schmiergelder laufen so im Hintergrund ab ?


    Es ist nicht selten, das Großkonzerne Schmiergelder an Regierungen oder Städte zahlen, hauptsache man bekommt den Auftrag sozusagen.


    Bei Großkonzernen bin ich immer sehr sehr vorsichtig, vor allem was ihre Jahresbilanzheftchen und ihre entsprechenden Zahlen, Statistiken und Diagramme betrifft. :yesnod:

  • ...der zeigt dass es uns nicht allen ganz schlecht gehen kann:


    Gillette & Wilkinson: Neue Rasierklingen für das Blödeste im Mann - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE


    Zitat

    Das Milliardengeschäft funktioniert dabei nach dem Kaffeepad-Prinzip. Hat der Kunde erst ein futuristisches Trägersystem im Spiegelschrank stehen, muss er für vier Ersatzklingen bis zu 18 Euro hinblättern. Dass Männer das mitmachen für die profane Alltagsverrichtung der Gesichtshaarentfernung, ist die eigentliche Leistung einer hoch professionalisierten Industrie, in der Entwicklungsteams und Marketingabteilungen rund um den Globus Hand in Hand immer abstrusere Konstruktionen mit immer schwindelerregenderen Namen kombinieren.

    und


    Zitat

    503 Millionen Euro gaben die Deutschen in den letzten zwölf Monaten für Nassrasierer und Ersatzklingen aus.

    ...wer sich das leistet hat offenbar keine großen Liqidutätsprobleme.

  • Und wieviele Schmiergelder laufen so im Hintergrund ab ?


    Es ist nicht selten, das Großkonzerne Schmiergelder an Regierungen oder Städte zahlen, hauptsache man bekommt den Auftrag sozusagen.


    Bei Großkonzernen bin ich immer sehr sehr vorsichtig, vor allem was ihre Jahresbilanzheftchen und ihre entsprechenden Zahlen, Statistiken und Diagramme betrifft. :yesnod:


    ...aber Dank seiner Konstruktion als GmbH kann sich Bosch eine andere Firmenphilosophie leisten als irgendwelche Sharholdervaluejunkies die massenweise anonyme Anteilseigner befriedigen müssen.

  • ...aber Dank seiner Konstruktion als GmbH kann sich Bosch eine andere Firmenphilosophie leisten als irgendwelche Sharholdervaluejunkies die massenweise anonyme Anteilseigner befriedigen müssen.


    Waren die früher nicht AG ? :closed_2:


    Mmmmmhhhh habe ich doch glatt mit Siemens / Telekom verwechselt, was die Firmenbezeichnung angeht !!!


    Naja egal, aber BOSCH zahlt bestimmt hier und da auch Schmiergelder. :yesnod: