Der Aufschwung 2010 ist da - und ihr seid alle Gewinner! Oder nicht?

  • Hurra, der Aufschwung ist da!

    Habe heute meinen 3er mit ZZ abgeholt. Alles netto.
    Die Hartzer haben ganz schön geschluckt. :smilewinkgrin:

    Es geht voran...


    :sifone:

  • Ich habe mir drei neue Safes in meinen Bentley stapeln lassen, die mir Westerwelles Hausmeister in mein Stadtschloss einbauen wird, damit ich immer flüssig bin und die Millionen überschaubar.

  • Natürlich sind Löhne kosten, aber ein anständeige Arbeitgeber hat Verkäufer, damit diese die aus Löhnen resultierende Arbeit verkaufen können. Daraus erzielt er Umsatz und am ende kann er sich die Differenz aus Kosten und Umsatz in die Tasche stecken. Aber die zwei Dingen haben ursächlich überhaupt nichts miteinander zu tun (Kosten und Umsatz).


    Kosten und Umsatz habern an dieser Stelle insofern miteinander zu tun, als der Unternehmer Lohnkosten investieren muß, will er überhaupt irgend einen Umsatz erzielen.


    Ohne Arbeit kein Produkt, kein Umsatz!


    Allerdings versucht man uns, die wir ursächlich diese Umsätze erstmal ermöglichen, seit Jahren mit Unterstützung doofer Medien zu erzählen, daß wir Arbeiter und Angestellte nur geldfressende, umsatzzerstörende und unternehmensgefährdende Parasiten sind...


    ...um die Löhne zu drücken und die Gewinne zu maximieren.:reddevil:


  • Meinetwegen, du Grasdackel.
    Ich seh das ein bißchen anders, ganz ohne Lehrbuch und ohne Studium.
    Das, was an Wirtschaftsbildung angeboten wird, versaut die Leutchen nur.
    Ich spreche da aus meiner Erfahrung als Selbständiger.
    Und ich lege die "Kosten", die die Mitarbeiter verursachen mittels Kalkulation in den Preis hinein, den der Kunde bezahlt....
    ..... fertisch.
    Kosten werden es dann, wenn der Kunde nicht bezahlt, aber dann gehen die Mitarbeiter und ich mit einem Kantholz auf denselben los.......:reddevil:



  • Es geht weder um Kosten noch um Umsatz.

    Es geht hier um Marge - Umsatzrendite. Die wird natürlich kleiner bei steigenden Kosten. Liese sich aber durch höheren Umsatz wieder heben, dafür gibt es ja verkäufer.

    Leider lässt sich das mit dem Umsatz nicht so einfach anstellen, in einem offenen Markt, wo sich der Kunde die Frechheit herausnehmen darf, seinen Anbieter selbst zu wählen.

    Deshalb wird gerne nach einem schwächeren Glied in der Kette gesucht und die wird hin und wieder im Arbeitnehmer gefunden. Kann böse Absicht sein, kann aber auch ein AUsdruck von Hilflosigkeit darstellen.



  • Kantholz ist gut, das gefällt mir.................:joker:


  • Korrekt zitiert hast Du mich schon, da kann ich mich nicht beschweren, allerdings scheint Dich der Punkt (2) voll aus der Kurve getragen zu haben.
    Ich habe mir mal erlaubt was in meinem vorangehenden Beitrag zu fetten, dessen Lektüre Dir eine Menge Schreibarbeit erspart hätte.
    Du darfst aus diesem Satz ruhig schließen, dass ich durchaus Ausgaben sehe, die Steuern und auch Schuldenaufnahme rechtfertigen. Und das sowohl unter erbsenzählerisch-kalkulatorischer Betrachtung als auch im kulturellen Sinne.
    Mit hoher Wahrscheinlichkeit produziert eine Steuererhöhung erstmal einen Schrumpfkuchen, was die Verteilproblematik verschärft. Die Ausgabe sollte/muss "einfach" (und das ist es oftmals nicht) so gewählt sein, dass der erste Effekt überkompensiert oder akzeptiert wird.


    Gruß
    Verbalwalze

  • ..., das statistische Bundesamt meldet nach einen langjährigen Abwärtstrend bei den Einzelhandelsumsätzen jetzt aufgrund einer Umstellung der statistischen Erfassungsgrundlage steigende Einzelhandelsumsätze. Aber der Wert der verkauften Güter und Dienstleistungen innerhalb der Binnenkonjunktur sinkt nach wie vor rapide ab.


    Kannst Du das belegen, oder fühlst Du Dich aufgrund Deiner Vermutung, die neue Statistik wäre beschönigend, dazu berechtigt, einen rapiden Abfall der Binnenkonjunktur einfach zu raten/postulieren/halluzinieren?


    Gruß
    Verbalwalze

  • Korrekt zitiert hast Du mich schon, da kann ich mich nicht beschweren, allerdings scheint Dich der Punkt (2) voll aus der Kurve getragen zu haben.
    Ich habe mir mal erlaubt was in meinem vorangehenden Beitrag zu fetten, dessen Lektüre Dir eine Menge Schreibarbeit erspart hätte.
    Du darfst aus diesem Satz ruhig schließen, dass ich durchaus Ausgaben sehe, die Steuern und auch Schuldenaufnahme rechtfertigen. Und das sowohl unter erbsenzählerisch-kalkulatorischer Betrachtung als auch im kulturellen Sinne.
    Mit hoher Wahrscheinlichkeit produziert eine Steuererhöhung erstmal einen Schrumpfkuchen, was die Verteilproblematik verschärft. Die Ausgabe sollte/muss "einfach" (und das ist es oftmals nicht) so gewählt sein, dass der erste Effekt überkompensiert oder akzeptiert wird.


    Gruß
    Verbalwalze

    Vielleicht noch mal etwas Logik: Ein typischer Aufschwung © Merkel ist einer, den ich selbst in keiner Weise bemerke, sondern den mir ihre Fans mit endlosen Texten vorrechnen wollen. Nur ein Aufschwung sollte für mich selbst schon sichtbar sein, denn hier geht es nicht um Elektronen oder Atome!

  • Korrekt zitiert hast Du mich schon, da kann ich mich nicht beschweren, allerdings scheint Dich der Punkt (2) voll aus der Kurve getragen zu haben.
    Ich habe mir mal erlaubt was in meinem vorangehenden Beitrag zu fetten, dessen Lektüre Dir eine Menge Schreibarbeit erspart hätte.
    ....


    (Hervorhebung meinerseits)
    Du unterstellst, daß ich es nicht gelesen hätte.
    Doch habe ich.
    Und ich halte die Menge Schreibarbeit auch nach deiner "Erklärung" aufrecht.
    Es wird in immer den gleichen Zusammenhängen argumentiert:
    "Steuern sind schlecht,
    Löhne sind zu hoch und die Preise sind kaputt"


    Mich trägt auch nichts aus der Kurve, wie denn bloß auf einer Geraden?

    Einmal editiert, zuletzt von Müllers Esel () aus folgendem Grund: fela

  • Was der verbale Kollege da so von sich gibt, ist zusammengefasst nichts anderes als das Wahlprogramm der FDP und davon wie das ausgegangen ist zehren die Medien noch heute, ein Jahr danach. ;)

  • (Hervorhebung meinerseits)
    Du unterstellst, daß ich es nicht gelesen hätte.
    Doch habe ich.


    Das freut mich ja, warum bist Du dann nicht darauf eingegangen, da es ja in diesem Fall eine recht wichtiger Bestandteil der Argumentation gewesen ist und die grundsätzliche Schädlichkeit von Steuern qualifizierend eingeschränkt hat.
    Von mir verlangst Du, dass ich auf Punkte eingehe, die noch gar nicht oder irgendwo früher im Diskussionsfluss angesprochen wurden, aber Du ignorierst Argumentationsbestandteile, die in dem von Dir gewählten Zitatausschnitt vorhanden sind.
    Du könntest den Punkt, dass sich Steuern durch die Ausgaben rechtfertigen müssen, als Konsens bezeichnen, hinterfragen oder um Details bitten. Stattdessen gibt es den gleichen Käse noch einmal, nur länger und klagend.


    Zitat von 3mal Nix

    Und ich halte die Menge Schreibarbeit auch nach deiner "Erklärung" aufrecht.
    Es wird in immer den gleichen Zusammenhängen argumentiert:
    "Steuern sind schlecht,
    Löhne sind zu hoch und die Preise sind kaputt"


    Mich trägt auch nichts aus der Kurve, wie denn bloß auf einer Geraden?


    Das "immer" ist unangemessen, Falsifikation gewünscht, bitte sehr:
    (1) Du selbst argumentierst nicht so
    (2) Ich habe nichts über Lohn- oder Preishöhen geschrieben


    und Steuern sind (meistens) schlecht, man kann aber möglicherweise etwas damit machen, was besser ist, als die eingezogene Steuer schlecht ist.


    Immer dieses "geimmere".


    Vielleicht habe ich unser Problem erkannt, divergierende Wahrnehmung, für dich sieht es aus wie eine Gerade, für mich wie eine Kurve.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Das freut mich ja, warum bist Du dann nicht darauf eingegangen, da es ja in diesem Fall eine recht wichtiger Bestandteil der Argumentation gewesen ist und die grundsätzliche Schädlichkeit von Steuern qualifizierend eingeschränkt hat.
    ....


    Gruß
    Verbalwalze

    Steuern braucht der Staat zum überleben, zur Bezahlung staatlicher Leistungen und zur Finanzierung von Schulen, Straßenbau und alles sowas. Selbst der Schäuble mischt sich die eingenommenen Steuern nicht unter sein Essen. Also sind Steuern grundsätzlich nicht schädlich, sondern eine schlichte Notwendigkeit. Nur geht es hier nicht um Steuern, sondern um den Aufschwung © Merkel 2010. Wenn es den gibt, warum musst du soviel schreiben und hab ich nicht einfach 500 Euro mehr im Monat, die mir das Leben erleichtern? Eine Antwort auf diese Frage dürfte dir seitenlanges Geschreibe ersparen, aber ich ahne es, du schreibst weiter drauflos...

  • [QUOTE=Der Bruddler;201734
    Natürlich sind Löhne kosten, aber ein anständeige Arbeitgeber hat Verkäufer, damit diese die aus Löhnen resultierende Arbeit verkaufen können. Daraus erzielt er Umsatz und am ende kann er sich die Differenz aus Kosten und Umsatz in die Tasche stecken. Aber die zwei Dingen haben ursächlich überhaupt nichts miteinander zu tun (Kosten und Umsatz).[/QUOTE]

    Meines Wissens hat Nokia ziemliche Probleme in Rumänien mit Arbeitern, die wenig qualifiziert sind und nur 200 € im Monat verdienen.

    So manche Firma hat in sogennanten Billiglohnländern einen hohen Qualitätsverlust und damit Umsatzeinbrüche hinnehmen müßen.

    Auch chinesische Produkte sind mit hochqualifizierten westlichen Produkten noch lange nicht zu vergleichen. Ein Geländewagen oder eine Steueranlage für ein Kraftwerk ist halt kein Turnschuh oder T-Shirt.

    Der jetzige Aufschwung wird langfristig nur gesichert, wenn die Löhne angeglichenn werden am Umsatz.

    Wenn diese Denke sich wieder durchsetzt, dann kann dieser Aufschwung auch stabilisiert werden.

  • Das Nokia sich in Rumänien heftig umsehen wird, war doch damals klar, als sie gingen. Nur woran machst du diesen Aufschwung © Merkel eigentlich fest, außer das Wirtschaft und Politik nicht müde werden, seine Existenz zu betonen? Ich kann keine Schlagzeile über fallende oder auch nur stabile Preise entdecken. Ich selbst habe auch nicht mehr Geld und kämpfe dennoch mit steigenden Preisen. Es ist halt der typische Aufschwung Merkelscher Prägung und der ist bis jetzt immer heiß Luft gewesen.

  • ....


    Vielleicht habe ich unser Problem erkannt, divergierende Wahrnehmung, für dich sieht es aus wie eine Gerade, für mich wie eine Kurve.


    ....


    Steuern sind in meinen Augen nicht grundsätzlich schädlich! Ich muß mich also gar nicht soweit verbiegen, irgendwelche Nebensätze aufzumachen, um diese Aussage einzuschränken.