Löhne

  • […] Du hast von den Bedürfnissen von Behinderten null Ahnung.

    Ebenso wie auch Behinderungen individuell höchst unterschiedlich ausgeprägt sein können, ist auch der Umgang mit diesen Behinderungen individuell unterschiedlich - und die persönlichen Bedürfnisse sind ebenfalls nicht identisch. Wenn Roboter einen Teil der Pflegedienstleistungen zu übernehmen imstande sind, könnte diese Entlastung für's Pflegepersonal vorteilhaft sein - und auch das individuelle Bedürfnis des Behinderten nach Wahrung seiner Privat-/Intimsphäre. Sobald sich das Pflegepersonal eher den sozialen Bedürfnissen des Patienten (nach menschlicher Zuwendung) widmen kann, als den körperlich anstrengenden und oftmals vom Patienten heftig abgewehrten Vorgängen wie Heben, Legen, Waschen/Reinigen/Toilettengang, wäre also beiden Personenkreisen gedient. Einerseits stände mehr Zeit pro Patient zur Verfügung, andererseits würde die Bereitschaft, in der Pflege tätig zu sein, eher gegeben, und der Patient selbst würden seinen Pfleger eher als ihm wohlgesonnene Person wahrnehmen.

  • "Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten"


    Römerbrief, 21


    Genau, das ist schon ein sinniger Spruch.


    Dieses profitsüchtige System zu kritisieren sehe ich als besonders gut an
    und genau das mache ich. :cornut:

  • Genau […] Dieses profitsüchtige System […]

    […] kritisierst Du ja nicht, wenn Du Dich auf eine Suada gegen Deine geschäftstüchtigeren Mitmenschen beschränkst… auch die in Deinen unzähligen Anschreiben an potentielle Arbeitgeber bzw. deren Recruiter, in denen Du nach einem unangemessen höheren Lohn verlangst, zeigen allerdings, dass Du nur zu gern einer der Profiteure dieses profitsüchtigen Systems wärest… war Dir nicht sogar das Leistungsangebot des FVV "zu teuer"? Du möchtest aber, dass es Dir weiterhin zur Verfügung gestellt wird, auch wenn Du im Detail noch bei jeder Fahrt hinterher die Nichteinhaltung des Fahrplans, verpasste Anschlüsse oder Wartezeiten zu bemängeln hast. Das bedauernswerte Personal der angeschlossenen Unternehmen, ob Fahrer, ob Fahrkartenkontrolleure, ob Reinigungskräfte, ob Mitarbeiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, die Deine Mails lesen müssen, fühlt sich ebenfalls unterbezahlt - und würden sie alle nach Deinen Vorstellungen entlohnt werden, müsstest Du für eine einzelne Bus- oder Bahnfahrt wahrscheinlich 150,- abdrücken…

    Einmal editiert, zuletzt von I'm a Substitute () aus folgendem Grund: ein nicht entschieden genug getippte "r" nochmals, diesmal kräftiger, niedergedrückt

  • "Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten"


    Römerbrief, 21


    Und was/wer ist das Gute? ...Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht?


    Solidarsysteme sind also deiner Meinung nach ungerecht und somit wohl böse. Die Auswirkungen, wenn man dies nicht hat (oder einfach nur ein sehr, sehr schlechtes) können wir doch an einem Beispiel mal auseinander nehmen.


    Da fällt mir spontan USA ein. :biggrin: Gesundheitsversorgung auf eigenverantwortlicher Basis und die Menschen lehnen eine Krankenkassenregelung ähnlich europäischen Arten im Gros ab. Dafür müssen die es eben selbst bezahlen. Nun ist es aber so, dass wer Geld hat, damit durchaus gut klar kommt, nur bei denen mit wenig Kohle, da geht es los, mit den ersten Problemen.


    Eigenheimsiedlung, Haus, beide haben ein Einkommen und die Kinder sind auf Highschool. Die 40 T$ (so circa) haben die beiden über eine Hypothek machen müssen, war die zweite, denn nach der Geburt gab es Komplikationen und da mußten die die erste aufnehmen. An der zahlen die zwar noch ab, aber es geht.
    Nun hat der Mann eine verschleppte Lungenentzündung, denn damals konnte er nicht Krank machen. Hätte ihm wahrscheinlich den Job gekostet und so eine Erkältung kriegt man ja mit den netten Mittelchen in den Griff. Das ist jetzt natürlich doof aber zum Glück wird die 3. Hypothek vom vertrauenswürdigen Kreditbearbeiter durchgedrück.


    Gott sei Dank hat er das alles gut überstanden. Dumm ist nur, seine Firma hat nun doch die Zeit seiner Abwesenheit genutzt, um einen Roboter "einzustellen" und seinen Arbeitsplatz somit an die Technik zu vergeben. ....jetzt räumt er im Wallmart Regale ein. Natürlich für weniger Geld. Aber wenn beide sparsam sind, dann bleibt am Ende sogar etwas übrig, um das Taschengeld des Sprosses zu finanzieren. Und wenn der Zweitwagen verkauft wird, dann kommen sie grad so über die Runden.
    Das Haus verfällt und wird nur notdürftig geflickt. Noch eine Hypothek wird wohl nicht drin sein. Denn wenn der Sohnemann dummerweise auch noch die High gut abschließt und auf die Idee kommt, zu studieren, dann wär die nämlich fällig. Aber zum Glück geht er auf eine eher mittlere High und sehr wenige der Absolventen können im Anschluß studieren. Nicht weil die schlecht oder dumm sind, sondern weil sie einfach kein Geld dafür haben.


    ....is nur fiktiv. Und nur zwei Beispiele schlechter solidarischer Elemente, die die Bürger des Staates (in Demokratien ist das nämlich der Souverän!) wesentlich besser organisieren könnten, wenn man sie nur lassen würde oder ihnen nicht erzählen würde, dass es so wie es ist einfach toll ist, weil ja jeder selber entscheiden kann und darf. :biggrin: ....


    Auch du bist Teil einer Gemeinschaft.

    Einmal editiert, zuletzt von gun0815 ()



  • Grundgütiger, mein Bibelzitat war absolut unpolitisch gemeint. Es ging mir um die aggressiven Posts von Kleinlok. Ich kann auch wütend werden, aber dann gibt mir dieser Spruch dabei wieder etwas Bodenhaftung.


    Schönes Beispiel hast du da geschrieben aus den USA. Mag sogar richtig sein. Nur, es geht mir hier erstmal um unsere heimischen Umstände. Ich weiß, dass ich Teil einer Gemeinschaft bin und habe schon einiges dafür getan -kostenlos und freiwillig- Ich bin aber nicht der Finanzier für fremde Leute,- bin ich natürlich doch- durch die Zwangssteuern.


    Ob das gerecht ist, steht auf einem anderen Blatt. Ich bleibe bei meiner anti-etatistischen Einstellung und meinen libertären Grundsätzen. Kollektivismus ist totalitär und Umverteilung ohne Einverständnis ist schlicht Faschismus. So siehts aus.

  • […] Auch du bist Teil einer Gemeinschaft.

    Ja, merkt's selbst hier im Kleinen, innerhalb eines Diskussionsforums… wie solidarisch die Gemeinschaftsmitglieder miteinander verkehren und umgehen! Das Bismarck'sche Modell der "solidarischen" Rentenversicherung basierte auf der seinerzeit quasi als selbstverständlich und für alle Zeiten angenommenen Annahme, dass a) Vollbeschäftigung herrsche und b) die eingezahlten Beiträge für einen nur relativ kurz währenden Lebensabend eines nicht zu großen Prozentsatzes der Renteneintrittsalter überhaupt erreichenden Bevölkerungsanteil ausreichen sollte… das glückliche Zeitalter, das Deutschland in der Nachkriegszeit dann bis in die 70er, vielleicht in die frühen 80er Jahre zu genießen lernte, und darauf wiesen wirtschaftspolitische Mahner seinerzeit schon hin, würde nicht dauerhaft finanzierbar sein. In den 80er Jahren wurden die Massenentlassungswellen der Schwerindustrie sozialverträglich abgefedert - indem langjährige und nicht länger benötigte Arbeitnehmer immer frühzeitiger in den teilweise vom Arbeitgeber, teilweise von der Rentenversicherung finanzierten Vorruhestand geschickt wurden, während gleichzeitig die Zahl der Beitragszahler schrumpfte.


    Von Zeit zu Zeit wird uns doch vorgerechnet, wie viele aktive Arbeitnehmer jeweils für die berechtigten und erworbenen Ansprüche eines Leistungsempfänger der Rentenversicherung aufkommen müssen - und dieses Missverhältnis verschlechtert sich weiterhin von Berichtszeitraum zu Berichtszeitraum. Zusätzlich müssen dieselben Arbeitnehmer für die Kosten in Verbindung mit der offiziellen und der verdeckten Arbeitslosigkeit ebenfalls aufkommen… zynischerweise hat sich eine ganze Industrie aufgebaut, die aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit, dem Ministerium für Jugend, Familie und Soziales und der öffentlichen Hand der ohnehin klammen Kommunen eine richtige Wachstumsbranche gezaubert hat…

  • .... Kollektivismus ist totalitär...


    Isser ja auch. Nur das meine ich nicht. Fällt dir eigentlich auch auf, wenn jemand was solidarisches will, dass aus einer bestimmten Ecke immer gleich Superlative und Ãœbertreibungen herhalten müssen, um diese Ideen zu "verbannen"? :wink5:


    Zitat

    ...und Umverteilung ohne Einverständnis ist schlicht Faschismus. So siehts aus.

    ...ohne Konsens! Einverständnisse verstehe ich als Individualismen. Das ist organisatorisch der Horror. Und ja, Enteignung ist nicht gut. ...da kannst du jeden fragen, der seit 19 Monaten von der ARGE durch Weiterbildungen und Seminare und 1€ Jobs gejagt wird. Der wurde nämlich auch enteignet. Ach und die Ex Landbesitzer des Kelsterbacher Forst kannst du auch fragen, wie die Enteignung so finden. Hab ich 2009 gemacht. Interessante Sicht hat da der eine oder andere.

  • ........ohne Konsens! .....


    Und da wären wir bei der demokratischen Legitimität angekommen. Entweder man akzeptiert das, was die Mehrheit auf legalem und verfassungsgemäßem Weg beschließt oder man verlässt ganz einfach dieses Land, wenn es einem so zuwider ist, dass man damit nicht leben kann.

  • Grundgütiger, mein Bibelzitat war absolut unpolitisch gemeint.


    Das sehe ich als das entscheidende Problem.


    Zitat


    Es ging mir um die aggressiven Posts von Kleinlok. Ich kann auch wütend werden, aber dann gibt mir dieser Spruch dabei wieder etwas Bodenhaftung.


    Deinem Realitätssinn scheint das nur leider wenig zu nutzen. :sifone:


    Zitat

    Schönes Beispiel hast du da geschrieben aus den USA. Mag sogar richtig sein. Nur, es geht mir hier erstmal um unsere heimischen Umstände. Ich weiß, dass ich Teil einer Gemeinschaft bin und habe schon einiges dafür getan -kostenlos und freiwillig- Ich bin aber nicht der Finanzier für fremde Leute,- bin ich natürlich doch- durch die Zwangssteuern.


    Ob das gerecht ist, steht auf einem anderen Blatt. Ich bleibe bei meiner anti-etatistischen Einstellung und meinen libertären Grundsätzen. Kollektivismus ist totalitär und Umverteilung ohne Einverständnis ist schlicht Faschismus. So siehts aus.


    Du übersiehst, dass das System Merkel ein Kollektivismus kapitalistischer Machart ist, mit der reiche Typen dick und fett wie die Made im Speck leben können, das aber alle unterhalt dem mittleren Mittelstand zu Deppen degradieren will, die hohe und ungerechte Steuerlasten , die freche willkürliche GEZwangsgebühr und zu maßlos überhöhten Sozialabgaben bei gleichzeitig oft sinkenden Löhnen berappen sollen. Die Reallohnverluste großer Bevölkerungsteil sind seit Jahren enorm- (un)dank Merkel!


    Dieser am Kollektiv erbrachte Beschiss steht nicht auf einem "anderen Blatt", sondern ist knallharte Realität für dieses Land, zu viele der hier lebenden Menschen und zeigt inzwischen latent faschistoide Züge und Merkel kann als "Hitler light" durchgehen:


    Zunehmende Armut + miese Lebensperspektiven von zig Millionen Menschen + Spaltung der Gesellschaft+ verlogene kapitalistische Staatspropaganda bedingt Wut, Hass, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Kriminalität und zunehmende Gewaltbereitschaft =Weimar reloaded.


    Wer Merkel wiederwählt hat aus der deutschen Geschichte nichts gelernt.


    Merkel schläft, macht die Raute und die vom Neoliberalismus versifften Groupies von Merkels Scheiß-Politik träumen sich das eigene Weltbild schön, während Deutschland auf der langsam abfallenden schiefen Ebene der Anarchie entgegen rollt.


    Selber schuld wer das erst merkt, wenn es mal wieder zu spät sein wird. :reddevil:

    2 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Und da wären wir bei der demokratischen Legitimität angekommen. Entweder man akzeptiert das, was die Mehrheit auf legalem und verfassungsgemäßem Weg beschließt oder man verlässt ganz einfach dieses Land, wenn es einem so zuwider ist, dass man damit nicht leben kann.


    Dieser Spruch mal auf die die deutsche Situation in 1933 angewendet, sollte dem letzten Deppen klarmachen, dass eine echte Demokratie aus mehr bestehen muss als das eine bewusst irrgeführte vermeintliche Mehrheit die Gesamtheit in den Abgrund führen darf.



  • Ich verkünde dir nun ein großes Geheimnis:


    Die Welt, das Universum, Politopia, Die Äppelwoikneipen in Sachsenhausen und der Swingerklub Dreieich-Sprendlingen, die Naturgesetze und die 285 Erwerbsregeln der Ferengi.......


    DIE WURDEN NICHT FÃœR DICH GESCHAFFEN !!!!!!!!


    ..sondern für normale Menschen! Finde dich damit ab, dass du ein Verdammter bist. Leider, es ist halt so. Keine Sau interessiert sich für deine Anliegen, mögen sie auch in einigen Details richtig sein. Keiner glaubt dir dein Altruismus, du lebst ihn nämlich nicht.


    Walk your Talk...und ich respektiere dich.

  • Ich verkünde dir nun ein großes Geheimnis:


    Die Welt, das Universum, Politopia, Die Äppelwoikneipen in Sachsenhausen und der Swingerklub Dreieich-Sprendlingen, die Naturgesetze und die 285 Erwerbsregeln der Ferengi.......


    .



    ......und der "Grüne Baum" in Kelsterbach....


  • Ziemlich viele Worte, die nur leider nichts sagen,
    außer dass der Junker scheinbar momentar schwer angepisst drauf ist.


    Entspann dich als "normaler" Mensch in einem Swingerclub deiner Wahl (den ich Dreieich kenne ich nicht, aber da scheinst du besser als ich informiert zu sein :joker:) oder beim Äppler oder beim (hoffentlich entspannten) Autofahren....


    Mach dich auf deine Art locker, so dass du meiner Kritik an diesem von dir hofierten erzkapitalistischen Schweinesystem entspannter begegnen kannst, denn diese bitter notwendige Kritik an der allgegenwärtigen Abzocke und Vorteilsnahme auf Kosten meist unschuldiger Menschen weltweit kann und will ich dir und den anderen Fans von diesem Ausbeuterwahn nicht ersparen. :cornut:


    Erst wenn diese an und für sich zum guten Leben aller Menschen taugliche Welt für alle taugt und als dann befriedet gelten dürfte, gehe ich es gemütlicher an. Bis dahin bekommen alle Arten von Abzocke, Ausbeute und Verarschung von mir und anderen das Contra, dass sie verdient haben. :triumphant:

    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Neben der demografischen Entwicklung leistet der durchgängige einheitliche Rentenbeitragssatz für Alle auch, dass er das Gesamtsystem gegen jede andere Störung robuster macht. .....


    Sorry, aber "neben der demografischen Entwicklung" ist nichts. Weil die demografische Entwicklung in der Rentenfrage keine so bedeutende Rolle spielt, wie das modern-ökonomisch unterstellt wird.
    Ein Arbeiter verdient 2000€ und zahlt 25% in die Sozialversicherungen = 500€
    Zwei Arbeiter verdienen 1000€ und zahlen jeweils 25% in die Sozialversicherungen = 2 x 250€
    Es bezahlen also 100% Arbeiter mehr genausoviel ein, wie ein einzelner zuvor.
    Ein Arbeiter verdient 3000€ und zahlt 25% in die Sozialversicherungen = 750€.
    Die Qualifikation des Arbeiters macht hier den Unterschied.
    Und das ist die Stellschraube.
    Wenn die Kleinen immer auf der höchsten Stufe der Bildung und Erziehung heranwachsen, dann kann man die demografische Pyramide allenfalls noch in Gizeh weiterbauen. Das beschäftigt dann möglicherweise die Archäologen in 2000 Jahren, weil die lange daran knabbern müssen, warum die Menschen im 21Jhdt auf Teufel komm raus versucht haben, Pyramiden auf die Spitze zu stellen.

  • Sorry, aber "neben der demografischen Entwicklung" ist nichts. Weil die demografische Entwicklung in der Rentenfrage keine so bedeutende Rolle spielt, wie das modern-ökonomisch unterstellt wird. (...)


    Die demografische Entwicklung müsste in der Rentenfrage keine so bedeutende Rolle spielen, wenn politisch sinnvoll auf diese die demografische Entwicklung reagiert worden wäre. Genügend Zeit war dafür ja gegeben (mind. 20-30 Jahre), aber unsere Polithansels haben da mal wieder viel ausgesessen und zum Ãœberfluss noch jede Menge unfähigen Abzock-Schrott (wie z.B. die Riester-Rente) drauf gesetzt.




    Die Qualifikation des Arbeiters macht hier den Unterschied.
    Und das ist die Stellschraube.


    Nicht unbedingt. Qualifikation wird zwar von Arbeitgeberseite gerne gefordert, aber oft nicht mehr adäquat entlohnt. Die Stellschrauben wurden falsch angezogen und nun jammern die gleichen Idioten, welche die qualifizierte Mitarbeit in ihrem Unternehmen verraten haben darüber, dass sie nur schwer auf dem Arbeitsmarkt anzusprechen wäre´.
    Zahlt endlich ordentlich ihr geizigen Idioten, dann sehen wir weiter. :sifone:


    Wo nicht genügend reinkommt, kann auch nicht viel rausgehen, z.B. in die Rentenkasse.
    So zwackt hier nicht nur das demographische Problem (weniger Aktive müssen für mehr Rentenbezieher aufkommen). sondern auch das Problem nicht einer nicht adäquaten Lohnentwicklung: weniger junge aktive Renteneinzahler können auf Grund ihrer Scheißentlohnung via oft prekärer befristeter Scheißjobs deutlich weniger einzahlen als das noch vor 35 Jahren der Fall war.




    Wenn die Kleinen immer auf der höchsten Stufe der Bildung und Erziehung heranwachsen, dann kann man die demografische Pyramide allenfalls noch in Gizeh weiterbauen. Das beschäftigt dann möglicherweise die Archäologen in 2000 Jahren, weil die lange daran knabbern müssen, warum die Menschen im 21Jhdt auf Teufel komm raus versucht haben, Pyramiden auf die Spitze zu stellen.


    Der Grund ist simpel: Wenn wenige an der Spitze alles haben wollen,
    bleibt generell zu wenig für die Basis und zunehmen auch die Mitte.


    Löhne, Renten, Steuereinnahmen durch Arbeitsbesteuerung, Binnennachfrage und last but not
    least die betreffende Volkswirtschaft= alles geht in den Keller, weil durchgeknallte manische Eliten
    den gesamten Karren gegen die Wand setzen wollen bzw. das billigend in Kauf nehmen.

    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()


  • Dein Beitrag zeigt einmal mehr auf, wie wenig kompetent du auf den entsprechenden politischen Feldern unterwegs bist. Tatsächlich ist es gerade nicht trivial, wer jeweils die Gewinner und wer die Verlierer bei bestimmten politischen Maßnahmen sind.


    Du aber stellst es so dar, als ob das klar wäre......was schon typisch für populistische Äußerungen ist. Da wird verallgemeinert, wo Verallgemeinerungen nicht zulässig sind, weil die politischen Änderungen individualistisch greifen.


    Das ist dir egal - aber das ist relevant!


    Da du Relevanz nicht erkennen und wahrnehmen willst - wie soll da wer auch immer sich konkret sachlich mit dir auseinandersetzen?


    Welche Wahrheit akzeptierst du? Nur deine?


  • No.
    Zwei Arbeiter, die 2000€ verdienen und einen Rentner bei 1000€ halten sollen, zahlen je 25% Beitrag, haben dann noch jeweils 1500€.
    Zwei Arbeiter, die 2000€ verdienen und zwei Rentner bei je 1000€ halten sollen, zahlen je 50% Beitrag und haben dann noch jeweils 1000€. Einer findet das nicht so gut und geht ins Ausland ...


    Gruß
    Verbalwalze


  • Du versuchst eine billige Projektion deiner blinden Flecken auf meine Wenigkeit.


    Nirgends habe ich eine "triviale" Definition von Verlieren und Gewinnern angeregt.
    Eine solche Trivialität kommt aus der Ecke unserer hauptberuflichen Politikversager
    (allen voran diese vergeigte Kanzlerdarstellerin), welche mit ihrer Scheißpolitik die relative Armut in
    Deutschland auf einen Höchstwert seit 1945 getrieben haben und dabei sind die absolute Armut massiv auszubauen, aber diesen ganzen inhumanen Beschiss nicht wahrhaben und schamlos leugnen wollen. Dazu passt dein hilfloses Geschwurbel von der angeblich schweren Definition der Probleme.


    Wer keine Probleme haben/erkennen will, tat sich schon immer schwer mit dem Erkennen
    und erst recht mit der Analyse und der Lösung derselben.


    Das macht es für den Moment vielleicht etwas einfacher, dafür wird später satt draufgelegt.

    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()


  • Hinzu bzw. besser hinweg kommt der Nahlesaktionismus in Sachen Betriebsrente. Selbst wenn man für sich selber alles zurechtrechnet, künftig wird es wohl auf eine "das Geld gleich besser unter das eigene Kopfkissen legen" - Reaktion hinauslaufen, wenn nur noch die Beiträge an sich garantiert werden brauchen.


    http://blog.progress-dresden.de/bav/ zum selber nachrechnen
    und
    http://www.zeit.de/wirtschaft/…ndrea-nahles-rentenreform
    um zu lesen, dass nix mehr fix ist, außer das eingezahlte / einbehaltene Geld.


    Frdl. Grüße
    Christiane

  • Hinzu bzw. besser hinweg kommt der Nahlesaktionismus in Sachen Betriebsrente. Selbst wenn man für sich selber alles zurechtrechnet, künftig wird es wohl auf eine "das Geld gleich besser unter das eigene Kopfkissen legen" - Reaktion hinauslaufen, wenn nur noch die Beiträge an sich garantiert werden brauchen.


    http://blog.progress-dresden.de/bav/ zum selber nachrechnen
    und
    http://www.zeit.de/wirtschaft/…ndrea-nahles-rentenreform
    um zu lesen, dass nix mehr fix ist, außer das eingezahlte / einbehaltene Geld.


    Da könnte ich mich nur schlapplachen, das ist auch eine weitere Tarnnummer, um sich vor den unvermeidlichen Konsequenzen der Demographie zu verpissen.
    Das geht aber nicht. Es wird relativ zum Erwerbseinkommen weniger Rente geben.


    Gruß
    Verbalwalze