Löhne

  • Abends nach der Show gehen die Kabarattisten dann mit der Politik ins Bett oder zum Italiener.


    So etwas nannte man früher
    Systemkabarett.

  • Da könnte ich mich nur schlapplachen, das ist auch eine weitere Tarnnummer, um sich vor den unvermeidlichen Konsequenzen der Demographie zu verpissen.
    ....


    Sie sind vermeidlich.


  • Seit rund 30 Jahren läuft in Deutschland von Seiten der Politik und Teilen der Arbeitgeberseite eine diffus angelegte psychologische Kriegsführung, mit der die Arbeitnehmerseite und die Durchsetzung derer Interessen klein gehalten werden soll. Von einem fairen partnerschaftlichen auf Augenhöhe agierenden Verhalten ist da oft wenig festzustellen.


    Eine gebräuchliche Methode ist die vorsätzlich versuchte Tabuisierung der Lohnsetzung.


    Beispiel 1:


    In der Kalenderwoche 32 bot die Firma White & Case LLP Beschäftigungsmöglichkeiten für Werkstudenten an. Es wurde einiges in der betreffenden Anzeige erwartet, aber kein Wort über den Lohn oder den evtl. Verdienstrahmen verloren. Ich habe die betreffende Firma am 10.08.2017
    auf diesen Umstand angesprochen:



    Fortsetzung in Beitrag #2624

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  • Fortsetzung in Beitrag #2624


    Am 17.08.2017 erhielt ich eine Rückmeldung seitens der angeschriebenen Firma ,
    in der jedoch nicht auf meine Fragen eingegangen und mit stattdessen angeboten wurde via Telefonkontakts die noch offenen Fragen zu klären.


    Ich reagierte am selben Tag mit diesem Schreiben:



    Am selben Tag 17.08.2017) meldete sich die Firma noch einmal, ging wiederum nicht auf meine Argumente und Fragen ein und wollte den Dialog nur telefonisch betreiben. Miene Rückmeldung vom 18.07.2017:



    Ich habe danach keine Antwort von White & Case LLP erhalten und melde mich aus diesem Grund
    heute (07.09.2017) noch einmal kurz bei dieser Firma zurück:


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  • Im Februar 2014 stieß ich auf eine Reportage des SWR mit dem Titel §Hungerlohn am Fließband", in welcher mit Hilfe einer verdeckten Recherche dokumentiert wurde, dass Fremdarbeiter via Werkvertrag in der Produktion der Daimler AG eingesetzt wurden, die nur beschämend geringe 8,19 Euro/h bekamen.



    Der Daimler AG scheint diese Reportage (zu Recht!) sehr, sehr peinlich gewesen zu sein. Aber anstatt für die Öffentlichkeit überzeugend und nachvollziehbar die in der Reportage benannten Missstände abzustellen, sollte erst einmal der SWR auf gerichtlichem Wege an weiteren Veröffentlichungen dieser Reportage gehindert werden.


    Für mich war die vom SWR aufgedeckte Niedrigentlohnung in der Produktion der Daimler AG ein Anlass mich am 24.02.2014 schriftlich an dieses Unternehmen zu wenden.


    http://politopia.de/threads/55…522&viewfull=1#post690522


    Auf diese erste Anfrage hat die Daimler AG mir am 24.02.2914 eine m.E. wenig aussagefähtge Antwort zu kommen lassen...


    http://politopia.de/threads/55…969&viewfull=1#post690969


    ... so dass ich die Daimler AG in Folge daran erinnert habe,
    doch bitte konkret auf die von mir gestellten Fragen einzugehen.


    Seitdem verweigerte und verweigert das Unternehmen den Dialog mit meiner Wenigkeit. Mein letztes kritisches Schreiben an die Daimler AG im Frühjahr 2014 hatte ich mit einem umfangreichen Verteiler bedacht, in dem Adressen aus Politik, Medien, Gewerkschaften und Kirchen enthalten waren, für´s erste fand ich dass dann schon mal ganz ordentlich.


    Ich habe jedoch die Problematik mieser Endlöhne bei der Daimler AG im Blick behalten und bin mir sicher, dass auch heute Menschen auf dem Gelände der Daimler AG arbeiten, die schlechte bis sehr schlechte Löhne für ihre Arbeitsleistung bezahlt bekommen. Das wird vielleicht weniger in der Produktion der Fall sein (wobei miese Löhne auch in diesem Bereich nicht ausgeschlossen scheinen), dass jedoch die in den Kantinen, dem Reinigungsdienst etc. vermutlich bei Subunternehmen beschäftigten Menschen auskömmlich bezahlt werden, kann ich mir nicht vorstellen.


    Die Ignoranz, mit der die Daimler AG auf meine Nachfragen (nicht) reagiert hat und auch das in der Neuzeit erbrachte neoliberale Geschwätz ihres Vorstandsvorsitzenden lassen mich vermuten, dass da bei der Daimler AG immer noch viel im Argen liegt und deswegen habe ich am 14.03.2018 eine erneute Anfrage an die Daimler AG gestellt:




    Da ich bis zum 27.03.2018 keine Antwort seitens der Daimler AG verzeichnen konnte, habe ich dieses Unternehmen am selbigen Tage an meine Anfrage vom 14.03.2018 erinnert. Darauf gab es bis heute, den 11.04.2018 auch keine Antwort, die durchgehende Antwortverweigerung seit meiner ersten neuen Anfrage vom 14.03.2018 lässt unschwer erkennen, dass die Daimler AG sich hier bedeckt halten will und das lässt mich sehr ungutes bezogen auf die sozialen Standards vermuten, die bei der Daimler AG aktuell üblich sind. Warum verhält die Daimler AG sich so zickig in der Unternehmenskommunikation,
    wenn es um das Thema Löhne und soziale Standards geht?


    Ich lasse mir diese feige Ignoranz seitens der Daimler AG nicht bieten, hier eine Kopie meiner erneuten Nachfrage, die ich mit einem großen Verteiler in alle Richtungen ausgestattet mit der Erstadresse nach Stuttgart feuere. :yesnod:


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  • Die Ignoranz, mit der die Daimler AG auf meine Nachfragen (nicht) reagiert hat und auch das in der Neuzeit erbrachte neoliberale Geschwätz ihres Vorstandsvorsitzenden lassen mich vermuten, dass da bei der Daimler AG immer noch viel im Argen liegt und deswegen habe ich am 14.03.2018 eine erneute Anfrage an die Daimler AG gestellt: (...)


    Da ich bis zum 27.03.2018 keine Antwort seitens der Daimler AG verzeichnen konnte, habe ich dieses Unternehmen am selbigen Tage an meine Anfrage vom 14.03.2018 erinnert. Darauf gab es bis heute, den 11.04.2018 auch keine Antwort, die durchgehende Antwortverweigerung seit meiner ersten neuen Anfrage vom 14.03.2018 lässt unschwer erkennen, dass die Daimler AG sich hier bedeckt halten will und das lässt mich sehr ungutes bezogen auf die sozialen Standards vermuten, die bei der Daimler AG aktuell üblich sind. Warum verhält die Daimler AG sich so zickig in der Unternehmenskommunikation,
    wenn es um das Thema Löhne und soziale Standards geht?


    Ich lasse mir diese feige Ignoranz seitens der Daimler AG nicht bieten, hier eine Kopie meiner erneuten Nachfrage, die ich mit einem großen Verteiler in alle Richtungen ausgestattet mit der Erstadresse nach Stuttgart feuere. :yesnod:


    Immerhin bekomme ich am 12.04.2918 dieses von der Daimler AG versendete Standardschreiben
    als Antwort auf meine am 11.04.2018 versendete Kritik:


    Zitat

    Sehr geehrte Damen und Herren,


    Ihre Mail wurde an den zuständigen Fachbereich zur Prüfung und Bearbeitung weitergeleitet.



    Da will ich mal sehen, ob und wenn ja, zu was für einem Ergebnis der zuständige Fachbereich gelangt. :yesnod:

  • Ein weiterer Fall, wo sich mir der Verdacht einer versuchten Unterbezahlung studentischer Mitarbeit geradezu aufdrängt: im März 2018 sucht die Onvista Bank für den Standort Frankfurt am Main eine studentische Aushilfe im Bereich IT. Von den Bewerber(inne)n wird m.E. von Seiten dieser Bank eine ordentliche Qualifikation und Einsatzbereitschaft erwartet, was die Onvista-Bank wiederum als Gegenleistung für die Arbeitsleistung dieser Mitarbeit an Lohn zu zahlen bereit wäre, darüber schweigt sich dieses Unternehmen aus. Von den Bewerber(inne)n dagegen erwartet es aber aussagefähige Bewerbungen.


    Auch wenn diese Vorgehensweise in Deutschland (leider!) eher typisch ist, ich empfinde sie als
    unfair und unpartnerschaftlich den Bewerber(inne)n gegenüber und sehe das als ein schlechtes Omen für die Mitarbeit in solch einem Betrieb.


    Am Dienstag, 20. März 2018 schreibe ich an die betreffende Bank:



    Einen Tag später am 21. März 2018 meldet sich eine Mitarbeiterin der Onvista-Bank zurück
    und teilt mir mit, dass die Bank keine Angaben zum angedachten Gehalt machen würde,
    da die Gehaltsvorstellungen weit auseinander liegen liegen.


    Diese Antwort überzeugt mich nicht und deswegen frage ich sogleich nach:




    Danach meldet sich die betreffende Dame und die Bank nicht mehr zurück,
    so dass ich am 28.03.2018 erneut vorstellig werde:



    Aber bei Onvista scheint man sich auf das ganz große Schweigen bezogen auf meine Anfragen festgelegt zu haben, da mir das nicht gefällt, melde ich mich noch einmal am 04.04.2018 zurück:



    Und da die Onvista-Bank bis heute am 12.04.2018, also 3,5 Wochen nach dem Versand meiner ersten Anfrage es nicht für nötig gehalten hat mir eine sachlich dienliche Auskunft zu erteilen bzw. nicht einmal den Anstand hatte, mit mitzuteilen, dass sie nicht auf meine Anfragen reagieren will,
    teile ich dieser Bank an 12.04.2018 mit:


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  • Mal ganz ehrlich, Tommy, ich glaube, der Onvista Bank ist das mehr als scheißegal, was du wo und in welcher Weise veröffentlichst...


    Und bei den ganzen Dingern, die du da am köcheln hälst und wo bisher Null und Nothing bei rum gekommen ist, hätte ich mich schon längst entschieden, meine Lebenszeit effektiver einzusetzen...


    Dein Engagement in allen Ehren, aber ohne die notwendige, effektivere Unterstützung Dritter sehe ich das als verschwendete Lebenszeit an.


    Und den Krempel hier zu veröffentlichen, wird auch keinen müden Hund hinterm Ofen hervor locken, dafür ist der Laden hier zu unterfrequentiert....


  • Lieber Techniker,


    das sehe ich zu 100% anders.


    Was mit der Onvista Bank ist bzw. wie die sich aktuell bezogen auf meine Kritik fühlen weiß ich nicht,
    kann da also nur spekulieren. Aber ich habe da halt so meine Ahnungen und bevor ich die darstelle solltest du erkennen, dass deine Vermutungen (dass der Onvista Bank das mehr als scheißegal wäre, was ich da bezogen auf sie unternehmen würde) auch nur spekulativer Natur sind.


    Der Onvista Bank scheinen Verdachtsmomente wie ich sie äußere unangenehm zu sein, darauf lässt die Dialogverweigerung der Bank schließen, die diese bezogen auf meine Anfragen bewiesen hat.
    Diese meine Anfragen waren m.E. klar und verständlich formuliert, wurden aber zunächst in einer
    nichtssagenden und unlogisch angelegten Antwort nicht beantwortet um bei Nachfragen komplett von Seiten der Bank ignoriert zu werden. Fazit: Das Unternehmen informiert in seiner Ausschreibung nicht über seine Gehaltsvorstellungen, weiß diese Handlungsweise auf Nachfrage nicht nachvollziehbar zu begründen und schweigt generell zu Aspekten der Lohnfindung und der Kommunikation darüber.


    Das ist nur leider für dieses verzockte Deutschland typisch, hier zocken viele, sprich handeln unfair und schweigen darüber. Betrug, Lüge und Schweigen = das ist die Mixtur, mit der Arbeitnehmer seit Jahrzehnten um ihre Rechte und in eine schlechte Ausgangslage gebracht werden. Das Angebot an guter Arbeit und gerade an gut bezahlter Arbeit wird aus Gründen der Profitsucht seitens der korrupten Arbeitgeber (bzw. deren Hintermänner/-frauen) künstlich bzw- willkürlich verknappt.


    Damit sich der deutsche Gartenzwerg sich dieses miese Spiel gefallen lässt, wird das Ersatzangebot beschissen bezahlter Arbeit auch noch als verknappt dargestellt. Die Verdummten, die ein solch mieses Arbeitsangebot gefallen lassen, sollen sich auserwählt fühlen und diejenigen, die da bei diesem lächerlichen Spiel nicht mitziehen, sollen leer ausgehen. Die meisten Bewerbungsverfahren praktizieren somit eine schwer devote Praxis, z.B. wenn die Unternehmen sich als top darstellen, viel vom Bewerber erwarten, aber nicht bereit sind in der Ausschreibung eine Information betreffs der Entlohnung zu leisten. Viele Unternehmen zahlen schlecht, wollen schlecht zahlen, wissen dass das als unsexy in der Öffentlichkeit empfunden werden könnte, deswegen schweigen sie feige zur Entlohnung und und die Bewerber sollen das akzeptieren.


    Durch ihre Teilnahme an diesen devoten Verfahren bzw. die damit verbundene Akzeptanz dessen unfairer Praxis sollen die Bewerber/innen dem Unternehmen signalisieren, dass sie bereit sind sich diesem devoten Spiel zu unterwerfen, das für dieses deutsche Land der Bück- und Schleimlinge nur typisch ist. Eine unscheinbare Ostmaus hat vor allen Augen dieser Bücklingsgesellschaft vorgemacht, dass man es mit solch einem Gehabe bis ins zweithöchste Staatsamt schaffen kann. Seit dem wird in dieser Republik geschleimt, dass Nacktschnecken übel werden kann.


    Für diejenigen die Arbeit suchen und zwar oft schon sehr dringend Arbeit suchen, kann es eng werden. Innerlich finden die möglicherweise dieses devote Spiel der Bewerbungen und Arbeitssuche genauso bekloppt wie ich, möglicherweise finden die Personaler es inzwischen auch reichlich beknackt, aber sehr viele Menschen spielen in dieser neurotischen und alles andere als freien spätkapitalistischen Gesellschaft zu deren Spielregeln mit, auch wenn immer mehr darunter leiden.


    Vor der Bewerbung ist nach der Bewerbung - sprich das miese Spiel des Schleimens, Büclkens, Lügens und sich gegenseitig zum Deppen machen geht munter weiter. Aus dem Fundus der als geeignet erscheinenden Bewerber/innen sucht sich das Unternehmen diejenigen mit den niedrigsten Gehaltsvorstellungen aus und kann sich dabei schon ziemlich sicher sein, einen pflegeleichten, billigen und unterwürfigen Aspiranten gefunden zu haben, der das devote System stabil unterstützt. Gegenseitige menschliche Verarsche als quasi (a)soziales Perpetum mobile.


    Nein- da spiele ich nicht mit, habe ich eigentlich noch nie so richtig mitgespielt und das ist gut so.
    Ich habe keine gut bezahlte Arbeit, obwohl ich einiges kann und werde vielleicht in diesem verschissenen devoten Drecksland Deutschland nie eine Arbeit bekommen, die diesen Namen verdient, zumindest keine von deren Bezahlung ich gut leben könnte. Mental habe ich mit dem vielen was ich an sinnvollen Dingen tue längst eine Vollzeitstelle, nur bekomme keinen Cent dafür. Und von den paar Umzügen, Malereien und Garteneinsätze, die sich so über das Studentenwerk für mich auf tun, kann ich nicht leben. Aber das ist alles so absurd, dass ich mich da nicht verrückt mache, sondern lieber die Arschlöcher verrückt mache, die an meinem Elend und der vieler anderer Menschen sehr verantwortlich sind. Und dass ich die vielen feigen Dummschwätzer pieke, die das asoziale Spiel von Ausbeutung, Unterdrückung und massiver Ungerechtigkeit seit Jahren und Jahrzehnten dulden und blöd und hilflos über Probleme labern, von denen diese Günstlinge selber nicht betroffen sind
    (zum Beispiel den Ratsvorsitzenden der Ev. Kirche in Deutschland, der dieses Wochenende fällig wird.:lol:)


    Ich habe keine Skrupel mehr, wenn ich die ganzen Systemmitläufer, die mit ihrem feigen Gruppenverhalten auch über meine Seele trampeln, ordentlich durch einen symbolischen Tritt in deren Weicheier an ihre Pflicht zur Entscheidung erinnere, ob sie Mitlauf-Pussy oder Mensch sein wollen.


    Wenn das stört, der oder die hat Pech gehabt. Seitdem sich der erste Freund meiner Schwester vor knapp 2 Jahren umgebracht hat, weil er vermutlich im Job (zufälligerweise bei einer Bank) wegen seiner netten unscheinbaren Art massive Probleme hatte, bekommt es dieses miese System erst recht mit mir zu tun, damit es nicht ungehindert weiter jeden Tag in ungezählten Fällen Lebensqualität und Leben ruinieren kann. Meine Wenigkeit hat was den beruflichen Status bzw. Zukunftserwartungen einschließlich Einkommensaussichten so gut wie nichts mehr zu verlieren. Meine Rentenbescheide künden von einer Rentenerwartung, die nicht mal mehr das Porto dieser bekloppten Bescheide rechtfertigt. Wenn es erst einmal soweit gekommen ist, dann ist man entweder fertig oder legt richtig los. In meinem Fall muss das Scheßsystem mit dem letzteren rechnen und das ist sehr gut so. :twd:

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  • Heute Freitag, den 13.04,2018 bekommt der Lieferservice Deliveroo sein Fett weg.
    Die Aktion Arbeitsunrecht e.V. stellt jedes Jahr 3 Kandidaten zur Auswahl, die als
    besonders schlechte Arbeitgeber erscheinen. Dieses Jahr hat Deliveroo den Zuschlag bekommen.




    https://arbeitsunrecht.de/schw…-deliveroo-fr13deliveroo/

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  • Es ist der Bank nicht scheißegal, was ich wo und in welcher Weise veröffentliche,
    darauf lässt die heute an meine Person ergangene Antwort schließen. :duell:


    Die Bank gibt sich moderat, aberdas von mir geäusserte Verdachtsmoment, dass diese Bank prekäre Beschäftigungen in Form Ihrer Angebote von Tätigkeiten als Werkstudent anbietet, scheint dieser Bank sehr unangenehm und durch die Blume flüstert diese mir, dass das Unternehmen sich rechtliche Schritte gegen Thomas Schüller vorbehält.


    Nun gut sollen die mal, so wasserdicht wie diesesmal habe ich noch nie meine Beschwerden verfasst und für ein Techtel-Mechtel vor Gericht wegen einer von mir abgelehnten Forderung auf Unterlassung hätte ich Zeit und Energie. Manchmal muss es ganz einfach sein, dass es funzt.


    Und den ganzen Klugscheißern hier, die glauben dass Kleinlok auf einem zugewachsenen Abstellgleis rotiert,
    würde ein solcher Prozess endlich mal beweisen, dass Kleinlok´s Postwaggon nicht nur am Prellbock einschäft. :yesnod:

  • […] Wessen Vorstellungen meinen Sie, die laut Ihrer Auskunft weit auseinander liegen (?) -
    sind damit die Vorstellungen seitens der Bewerber/innen gemeint? […]

    In der Tat wird die Onvista-Bank meinen, dass die von Bewerbern genannten Gehaltsvorstellungen weit auseinander liegen…
    Hättest Du Dich konkret auf eine der in der vakanten Stellen in der Bank-IT beworben, hättest Du vielleicht erfahren, was die Bank für angemessen hielte - oder wenigstens, dass Deine individuellen Gehaltsvorstellungen Deine Chance, Berufserfahrung zu sammeln, verhagelten.

  • […] Der Onvista Bank scheinen Verdachtsmomente wie ich sie äußere unangenehm zu sein […]

    Mails wie die, die Unternehmen von Dir erhalten, werden wohl beim Ãœberfliegen des Posteingangs gleich als "hat keinerlei Bezug zum Geschäftsbetrieb" bzw. als "zeitlicher Störfaktor" abgelegt. Wozu sollte man auch mehr als den Aufwand des ersten Antwortschreibens verschwenden? Die bedauernswerte Mitarbeiterin im Vorzimmer des dessen, der die Bewerberauswahl vornimmt, bekommt schließlich nicht allein Deine Protestmails, sondern wahrscheinlich hunderte interner Rundschreiben/Anweisungen/Anfragen und externer Zuschriften täglich, um die (resp. deren Bearbeitung, Beantwortung, Weitergabe und Ablage) sie sich zu kümmern hat.


    […] Für diejenigen die Arbeit suchen […]

    Deine Zuschriften erwecken nicht den Eindruck, als hättest Du Dich beworben…

  • […] sollen die mal, so wasserdicht wie diesesmal habe ich noch nie meine Beschwerden verfasst und für ein Techtel-Mechtel vor Gericht wegen einer von mir abgelehnten Forderung auf Unterlassung hätte ich Zeit und Energie. Manchmal muss es ganz einfach sein, dass es funzt. […]

    Juristisch mag ja nicht mehr dabei 'rauskommen, als dass Deine aufgewandte Zeit und Energie als grober Unfug zu werten ist - andererseits ist auch Stalking (zurecht) strafbar.

  • Juristisch mag ja nicht mehr dabei 'rauskommen, als dass Deine aufgewandte Zeit und Energie als grober Unfug zu werten ist - andererseits ist auch Stalking (zurecht) strafbar.


    Na du putziges süßes Sustitute-Dummschwätzerchen -
    wieder zu viel Zeit für deine putzigen "verbalen Ränkespielchen" übrig? :smilewinkgrin:


    Den Vorwurf des Stalkings weise ich zurück. Ich stelle aussagefähig formulierte Anfragen und Aussagen meinerseits an die Bank, die deren Geschäfts- und Kommunikationspolitik betreffen. Damit muss ein solches Unternehmen rechnen und sollte darauf besser reagieren können, als wie ich das bis dato erkennen kann. Das Verhalten der Bank erscheint mir schlichtweg unprofessionell und der Kritik würdig und genau das zu thematisieren habe ich mir herausgenommen.


    Die aktuelle Entwicklung lässt da eine Aufweichung der bis dato gezeigten Dialogverweigerung erkennen und das werte ich positiv. Es wäre zwar schade, wenn erst die von meiner Seite öffentlich gemachte Kritik dafür einen Anlass geboten hätte, aber so läuft es halt heute vielerorts und wenn das auch in diesem Fall so wäre, dass erst eine öffentlich gemachte Kritik ein Unternehmen zu einer darauf bezogenen Reaktion motiviert, dann wäre das doch nur ein neuer Erweis darauf, dass Veröffentlichungen so dann und wann geboten sein können. Diese Aussage an die die Adresse der wiederholt vorgekommenen Kritik, dass Kritik wenig bis nichts erbringen könnte.


    Dein mit Verlaub blödes Geschwätz, dass mein Vorgehen juristisch betrachtet, nur mehr zeigen würde, dass meine aufgewendete Zeit und Energie als grober Unfug zu werten wäre, dieses Gejodel kannst du dem Hasen geben. Das Gericht wird dieser deiner Einschätzung bestimmt nicht folgen, für die du übrigens (nicht untypisch) nicht mal ein Argument bemühst.


    Allein die Behandlung der Frage, ob mein Verhalten eine für das Unternehmen geschäftsschädigende Wirkung hätte, ist ultraspannend, denn dann könnten zumindest im Rahmen einer solchn Fragestellung erörtert werden, ob meine Kritik denn wirklich geschäftsschädigend wirken könnte und wenn ja, ob das vielleicht auch mit den Umständen zu tun haben könnte, für welche die Kommunikation und das Geschäftsgebaren des Unternehmens mitverantwortlich sein könnten?


    Ich behaupte, dass das Unternehmen, dass sich durch meine Kritik eventuell geschädigt fühlt, gut möglich mit seinem Verhalten Anlass zu der von ihm zu erkennen geglaubten Geschäftsschädigung bieten könnte. Diese Vermutung kritisch in einem Verfahren kritisch zu prüfen, würde mich nicht stören und könnte in dem hier den Bezug gebenden Kontext vermutlich weniger bei mir als denn bei anderen Nasen für Nervosität sorgen. Das besonders dann, wenn die dann vermutlich öffentliche Verhandlung vor dem Amtsgericht eine verstärkte öffentliche Beteiligung erfahren würde. Vielleicht werden dann die Besucher/innen einer solchen Verhandlung auch noch wegen stalkings belangt....


    ... na denn, ich bin mal gespannt was advocatus stupidus alias "im a substitute"
    da als Anklageschrift zusammenfummelt. :welcome:

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  • Mal wieder einem Geizvogel ein paar Grüße gezwitschert:



  • Das ist nur leider für dieses verzockte Deutschland typisch, hier zocken viele, sprich handeln unfair und schweigen darüber. Betrug, Lüge und Schweigen = das ist die Mixtur, mit der Arbeitnehmer seit Jahrzehnten um ihre Rechte und in eine schlechte Ausgangslage gebracht werden. Das Angebot an guter Arbeit und gerade an gut bezahlter Arbeit wird aus Gründen der Profitsucht seitens der korrupten Arbeitgeber (bzw. deren Hintermänner/-frauen) künstlich bzw- willkürlich verknappt.(...) Viele Unternehmen zahlen schlecht, wollen schlecht zahlen, wissen dass das als unsexy in der Öffentlichkeit empfunden werden könnte, deswegen schweigen sie feige zur Entlohnung und und die Bewerber sollen das akzeptieren.


    Der Kabarettist Olaf Schubert bringt die Folgen einer miesen Arbeitsmarktpolitik auf den Punkt:



    https://www.facebook.com/Freid…035079706/?type=3&theater

  • Unsere akademischen Eliten haben im Rahmen einer aktuellen Studie herausgefunden, dass der gesetzliche Mindeslohn in höherpreisigen Ballungsgebieten nicht so recht zum Leben ausreicht… aber wie idiotisch ist es dann, den Stundenlohn als Grundlage zu nehmen? Die ortsspezifisch veranschlagte Mindeslohnhöhe geht ja von der Fiktion einer Vollzeitstelle aus. Welcher Prozentsatz der Mindestlohnbezieher muss sich jedoch mit einer Teilzeitstelle begnügen?

  • Darum geht es gar nicht, auch nicht um verschwendete Lebenszeit. Es ist doch JEDEM völlig klar, dass all das "Engagement" nix nutzt, auch bei riesigem Leserkreis wegen der besonderen Formulierungskunst nix nutzen würde, aber am Ende des Tages "hat man was getan, hat alles versucht, hat jedermanns Augen öffnen wollen, war stets bemüht..." und so weiter.


    Das ist die seltsamste Variante von Faulheit&Selbstbetrug, der ich je begegnet bin.