Löhne

  • Dies ist eine gute Nachricht, gerade deshalb, weil von Ökonomen bestätigt.


    Die Verallgemeinerung lautet: Je mehr Einkommen verfügbar ist, desto besser insbesondere für die Konsumwirtschaft. Mittelbar wird das auch Impulse für private Bauvorhaben und für größere Investitionen im privaten Bereich geben, z.B. Autokauf. Ob sich das ebenso positiv bei den Investitionen in private Vorsorge - insbesondere für das Alter - auswirkt, ist anzuzweifeln.


    Bei diesem Modell bleiben allerdings die auf der Strecke, die auf Transferleistungen angewiesen sind. Das wird umso kritischer, je weiter die Umwandlung von Industrie und Wirtschaft in Richtung "4.0" fortschreitet. Auch wenn die aktuellen Arbeitsmarktzahlen noch etwas anderes suggerieren, wird die Umwandlung zu 4.0 die Anzahl der Bezieher von Transferleistungen in die Höhe schnellen lassen.


    Das übliche Instrumentarium für die Finanzierung von Transferleistungen wird dann nicht mehr funktionieren, und der soziale Frieden wird ohne alternative Finanzierung in Gefahr geraten.


    Der positive Effekt eines höheren Mindestlohns sollte Impulse liefern, die Diskussion über ein Bedingungsloses Grundeinkommen voranzutreiben. Diese Diskussion muss sehr bald in den Fokus der Öffentlichkeit geholt werden. Sie gehört nicht in die think tanks, die früher Elfenbeintürme der Wissenschaften genannt wurden. Politik und deren Vertreter können durch öffentlich leidenschaftliche operative Teilnahme an diesem Projekt - und nicht nur durch schnell vergessene Sonntagsreden - demonstrieren, dass sie in der Lage sind, tragfähige Zukunftsprojekte zu entwickeln. Dies ist eine realistische Chance, verloren gegangenes Vertrauen in Politik wieder herzustellen.


    Hier geht's in Politopia weiter: Bedingungsloses Grundeinkommen


    Ein neuartiger öffentlicher Umgang mit diesem Zukunftsprojekt kann Leuchtturmwirkung für andere Projekte haben wie z.B. nachhaltige Energieversorgung bei einem Minimum an internationalen Abhängigkeiten.

  • Kicher. Der Spiegel mal wieder: [Zitiert aus einem Beitrag PrometheusXLs, Hervorhebung durch mich]

    […] Ökonomen sehen sogar ihre segensreiche Wirkung als Konjunkturmotor bestätigt […]

    Dass einkommensschwächere Haushalte aufgeschobene Konsumwünsche bei Geldzufluss baldmöglichst in die Tat umsetzen oder geplante Anschaffungen rascher als ursprünglich geplant erledigen, ist nachvollziehbar. Dass dieser Konsum jetzt eine konjunkturbelebende Wirkung zeigt, ist dennoch eher ein kurzfristiges Phänomen, schließlich reicht der Geldsegen nur für den ersten Moment. Und manch langersehnte Anschaffung erweist sich mitunter als Fehlkauf, und lässt sich dann nicht so bald korrigieren.


    Abgesehen davon ist eine Belebung des Konsums in Hinblick auf die politische Ziele hinsichtlich Ressourcenschonung, Verkehr, Energieverbrauch usw. kaum wünschenswert. Jene Belebung des Handels gar als Zeichen fehlzudeuten, Warenproduktion aufzustocken und den Personalbestand im Zwischen- und Einzelhandel zu vergrößern, könnte allzubald die nächste Konkjunkturdelle oder gar ~krise herbeibeschleunigen.

  • Das ist doch eher ein Nachweise gelebter Lebensferne ... ;)


    Fakt ist: Wer mehr Geld hat, kann sich (dauerhaft) anders kleiden, (dauerhaft) anders ernähren und (dauerhaft) auch andere kulturelle Angebote wahrnehmen. Ich könnte das beliebig detailliert fortsetzen.


    Es ist eine erwiesene Tatsache: Haushalten mit geringen Einkommen setzen Mehreinnahmen direkt um - das Geld wird umgehend durch Erwerb und Konsum wieder in Umlauf gebracht.
    In Haushalten mit hohem Einkommen wird dagegen in erster Linie die Sparquote (Altersvorsorge) erhöht. Das ist ein längst auskömmlich erforschtes Phänomen.

    4 Mal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • […] Ich könnte das beliebig detailliert fortsetzen. […]

    Wer würde dies bezweifeln? Allerfings hielte diese "Dauerhaftigkeit" des Mehrkonsums bestenfalls so lang an, bis das verfügbare Einkommen inklusive seiner Steigerung ausgegeben ist - und bis die "Anpassung" der Verbraucherpreise nachgezogen haben.

    […] Das ist ein längst auskömmlich erforschtes Phänomen.

    War's nicht diese erhöhte Ausgabenbereitschaft, die eigentlicher Auslöser der Bankenkrise 2008 gewesen ist? Mit den niedrigen Hypothekenzinsen war plötzlich der amerikanische Normalverdiener imstande, Immobilienerwerb zu tätigen. Als dann seine Zinslast bloß um 0,5 Prozentpunkte angehoben wurde, waren die monatlichen Belastungen nicht mehr zu tragen…


    Davon abgesehen ist der konjunkturbelebende Effekt des gesetzlichen Mindestlohns nicht so dramatisch. Fer eine Schokoriegel, den sich Otto Mindestlohnempfänger beim Einkauf bei Aldi im Monat nun zusätzlich leisten wird, wird kein Jobwunder in der Süßwarenindustrie bewirken.

  • Du argumentierst für meinen Geschmack und Anspruch zu inhaltslos, zu flach und zu widersprüchlich, angesichts Deiner sonstigen Lamentos. Das ist bestenfalls anscheinsgebildetes Stammtischniveau, getrieben von destruktivem Widerspruchsgeist. Und mir fachlich schlichtweg zu dünn besohlt.

  • Davon abgesehen ist der konjunkturbelebende Effekt des gesetzlichen Mindestlohns nicht so dramatisch. Fer eine Schokoriegel, den sich Otto Mindestlohnempfänger beim Einkauf bei Aldi im Monat nun zusätzlich leisten wird, wird kein Jobwunder in der Süßwarenindustrie bewirken.


    Das siehst du richtig. der konjunkturbelebende Effekt des gesetzlichen Mindestlohns dürfte sich in Grenzen halten, sprich nicht mal 1-2 Prozent zum Buittoinlandsprodukt beitragen. Ein kleiner Anstieg von sehr wenig führt zu einem sehr klein wenig mehr von sehr wenig, was besagt, dass wir von einer eigentlichen Belebung des Binnenmarktes weit entfernt sind. De facto mischen die Wohlhabenden die Karten und decken diese in ihrem Sinne auf, der Rest wird (siehe Wohnungsmarkt) schon schnell von einem mittleren Blatt ausgestochen.


    Aber Konjunktur im Verbund mit sozialer Gerechtigkeit interessiert kaum einen mit dicken Konto.

  • Das siehst du richtig. der konjunkturbelebende Effekt des gesetzlichen Mindestlohns dürfte sich in Grenzen halten […]

    Das Folgeproblem, das zumeist großzügig übersehen wird, ist die Tatsache, dass "die zusätzliche Kaufkraft" zunächt in die Grundversorgung fließt - und in die Anschaffung länger aufgeschobener Konsumwünsche, so dass gerade die betreffenden Warengruppen sich bald darauf verteuern werden - und dann reicht das Geld wieder nicht.

  • Das Folgeproblem, das zumeist großzügig übersehen wird, ist die Tatsache, dass "die zusätzliche Kaufkraft" zunächt in die Grundversorgung fließt - und in die Anschaffung länger aufgeschobener Konsumwünsche, so dass gerade die betreffenden Warengruppen sich bald darauf verteuern werden - und dann reicht das Geld wieder nicht.


    Ähm, wo ist das Problem? Wäre es besser, ganz unten gar nicht etwas mehr zu verteilen, weil man ja nur kurzfristig hilft? Also gleich ganz lassen, soll der Plebs halt sehen wo er bleibt?

  • […] soll der Plebs halt sehen wo er bleibt?

    Wo bleibt er denn, wenn die Lebenshaltungskosten steigen, das BGE jedoch diese nicht deckt, und zugleich die ihm hinzuzuverdienenden Arbeitslöhne unter Hinweis darauf, dass er ja ein bedingungloses Grundeinkommen beziehe, signifikant gesenkt werden?

  • Wo bleibt er denn, wenn die Lebenshaltungskosten steigen, das BGE jedoch diese nicht deckt, und zugleich die ihm hinzuzuverdienenden Arbeitslöhne unter Hinweis darauf, dass er ja ein bedingungloses Grundeinkommen beziehe, signifikant gesenkt werden?


    Meinst du etwa, ein einmal festgesetztes BGE dürfe nicht inflationssicher sein? So etwas dämliches behaupten nicht einmal eingefleischte Gegner.
    Dass die Löhne sinken werden dürfte ziemlich sicher sein, denn in den heutigen Arbeitskosten sind ja auch Sozialabgaben für Arbeitslosigkeit und Rente enthalten - die fallen natürlich weg, was automatisch den Lohn senkt.

  • Meinst du etwa, ein einmal festgesetztes BGE dürfe nicht inflationssicher sein? […]

    Lass Dich ruhig überraschen, wenn das BGE wirklich in absehbarer Zeit eingeführt werden sollte…

  • .........................Abgesehen davon ist eine Belebung des Konsums in Hinblick auf die politische Ziele hinsichtlich Ressourcenschonung, Verkehr, Energieverbrauch usw. kaum wünschenswert. ..................


    Aus der Erhöhung des Mindestlohns eine Konsumbelebung abzuleiten, wenn die Inflation diese Erhöhung schon weitgehend auffrist, ist absurd. Zudem kämpfen die Emfänger niedriger Löhne, selbst jene die über dem Mindestlohn verdienen, um die tägliche Existenzsicherung, wo schon die Reparatur einer Waschmaschine oder der Ersatz eines Kühlschranks, bzw. die nächste Mieterhöhung erhebliche Etatprobleme verursachen. Das Problem besteht in Deutschland und in der EU darin, dass Arbeit völlig abwegigen Bewertungen unterliegt, die weder zur Produktivität, noch hinsichtlich der Notwendigkeit in Beziehung stehen. Desweiteren ist die Besteuerung von Arbeits- und Leistungseinkommen völlig ungerecht, bedarf einer dringenden Umgestaltung.

  • Auch die ARD bzw. eine Tochtergesellschaft der ARD scheint studierende Personen übervorteilen zu wollen. Im Mai 2018 sucht die ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH für eine längerfristig angedachte Tätigkeit studentische Mitarbeiter/innen, hier mal wieder keine Angabe zur Entlohnung, dafür der Wunsch nach aussagefähigen Bewerbungen.


    Kleine Fragestellung vom 22.05.2018 an den Verein: (...)


    Inzwischen sind aus der kleinen Fragestellung vom 22.05.2018 sieben Schreiben geworden, aus gutem Grund. Meines Erachtens hat die ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH seit diesem 22.05.2018 schamlos versucht, meinen kritischen Anfragen, Nachfragen und Gegenargumenten bezogen auf deren Lohnfindung aus dem Wege zu gehen. Es scheint mir leichter einen müden Dackel zum Jagen zu tragen, als mit diesem Unternehmen in einen gelingenden Kontakt zu treten. Diese m.E. krampfhaft versuchte Diskretion lässt bezogen auf die Lohnfindung nur übles erkennen, denn wenn das Unternehmen halbwegs ordentlich Lohn zahlen würde, warum dann diese erbärmliche Geheimniskrämerei?


    In Abwandlung der bekannten Redensart "Tue Gutes und rede darüber
    lässt sich die sinnvolle Rede bilden: "Entlohne gut und rede darüber.


    Die viele umständliche Diskretion, die von nicht wenigen Unternehmen bezogen auf deren Lohnfindung veranstaltet wird und die dann im Fall von Anfragen und Nachfragen bis hin zur Lächerlichkeit relativ oft regelrecht krampfhaft verteidigt werden soll, lässt den Umkehrschluss zu den oben benannten Reden als wahrscheinlich erscheinen:


    Wir zahlen schlecht und schweigen darüber. :nosee:


    Zurück zur ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH:


    Auf die benannte erste Anfrage datierend vom 22. Mai 2018 bekam ich keine Antwort, am 30. Mai sowie am 14. Juni erinnerte ich insgesamt 2 Mal an diese Anfrage und als ich dann am 21. Juni 2018 immer noch keine Reaktion von Seiten der angeschriebenen ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH erkennen konnte, ließ ich ein mit einem ordentlich großen Verteiler ausgestattetes und im Netz veröffentlichtes Protestschreiben an dieses Unternehmen los, in welchen ich die ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH des Verdachts bezichtigte, dass diese eine unfaire betriebene und kommunizierte Lohnfindung bezogen auf einen von ihr ausgeschriebenen Studentenjob betreiben würde.

    http://politopia.de/threads/55…126&viewfull=1#post988126


    Der bis dato von mir noch nicht öffentlich behandelte Weitergang:


    Am selben Tag (21.06.2018) wo ich dieses öffentlich gehaltene Protestschreiben an die ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH versendet habe, wurde von dieser eine Antwort aufgesetzt, die ich am 24.06.2018 per Post bekam. In leider nur wenigen Zeilen wurde anerkannt, dass ich mich für studentische Belange einsetzen würde, aber dass die ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH die Konditionen der in ihrem Unternehmensbereich angesiedelten Arbeitsverhältnisse im Hinblick auf den Schutz ihrer (somit auch studentischen) Mitarbeiter/innen vertraulich handhaben würde und aus diesem Grunde nicht offen legen könnte.


    Immerhin schien der von mir versuchte politische Druck die bis dato für mich feststellbare Ignoranz der ARD-Werbung (3 Anschreiben waren ohne jegliche Reaktion geblieben) ein wenig aufgebrochen zu haben, aber für mich war leider klar erkennbar, dass mit dieser lächerlich kurz gehaltenen Antwort meinen kritischen Fragen ausgewichen werden sollte. Am 25. Juni 2018 erteilte ich folgende Antwort an die ARD-Werbung und stelle Nachfragen:





    Mit Freuen war nichts, auf diese kritische Antwort reagierte die ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH wieder mit Schweigen. Am 24.07.2018, also gut 4 Wochen nach dem Versand meiner Antwort vom 25.06.2018 erinnerte ich die ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH an dieses Schreiben und ließ durchblicken, dass ich da "am Ball bleiben" würde.


    Am 01. August 2018 meldet sich der Geschäftsführer der ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH mit einer Mail, in der er die Bildung eines Vertragsverhältnisses zwischen der ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH und deren Mitarbeitern als eine Angelegenheit darstellt, welche diese Mitarbeiter und das Unternehmen betreffen würde und wo das Unternehmen die Inhalte der Vertragsverhältnisse so vertraulich wie möglich behandeln möchte. Das Unternehmen bittet um Nachsicht, dass es diese detaillierten Fragen nicht beantworten würde . ebenso hätte es auch kein Interesse daran, eine allgemeine Diskussion über Vergütungsprinzipien und die Suche nach Mitarbeitern/innen zu führen. Diese Antwort kann mich nicht überzeugen und ich sehe es als geboten eine öffentlich gehaltene Replik auf diese zu verfassen:


    16 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Hier der Teil der Wahrheit über das Jobwunder, den die einäugigen Jubelanten gerne unter den Tisch fallen lassen, wenn es um die Beschäftigungsverhältnisse und - was da eigentlichen Problem ist - um die Zukunftsaussichten geht.
    Prekäre Beschäftigungsverhältnisse sind die Garantiegeber der zukünftigen Rentenmiseren und defizitären Sozialkassen. Und anstatt die Probleme zu lösen, die Fehlnavigationen zu korrigieren und ordentliche Beschäftigungsverhältnisse zum Standard zu machen, steigt die Zahl der prekären Beschäftigungsverhältnisse weiter. Alles steuert auf ein BGE zu, weil es für viele gar keine anderen Aussichten mehr gibt, wenn die Entwicklung so weiter geht.

    Zitat


    Arbeitsmarkt
    Zahl der atypisch Beschäftigten leicht gestiegen


    Minijob, Teilzeit, Zeitarbeit: Im Jahr 2017 gab es etwas mehr sogenannte atypische Beschäftigungsverhältnisse. Besonders Frauen fallen oft in eine der Kategorien.

  • Ein weiterer Fall, wo ein Arbeitgeber sich in der Kommunikation als unehrlich und ignorant erweist.
    Beständig sucht eine Frankfurter HNO-Praxis studentische Mitarbeiter und zwar so beständig oft, dass man aufhorchen kann. Eine gute Mitarbeiterbindung scheint für diesen Laden nicht gerade zu seinen Stärken zu gehören. Mich stört schon an der Ausschreibung, dass Angaben zur Entlohnung verweigert werden, deshalb richte ich am 09. August 2018 eine Anfrage an das Unternehmen:



    Da ich bis zum 23. August 2018 keine Reaktion auf diese Anfrage erkennen kann,
    erinnere ich an diese.



    Nach nur 1 Stunde erhalte ich in einer kurz gehaltenen, minimalistisch unterzeichneten Antwort die Auskunft, dass die ausgeschrieben Stelle besetzt wäre. Selbst wenn diese Auskunft stimmen sollte (was ich nicht glaube), sie geht an der Intention meiner Anfrage vorbei und soll das vermutlich auch. Ich gebe mich mit diesem billigen Ausweichmanöver nicht zufrieden:



    Ab nun hüllt sich die Praxis in ein großes Schweigen, auch als ich am Montag, 03. September 2018 an mein oben stehendes Schreiben erinnere, bleiben Frau Doktor und ihr Team stumm, vielleicht haben sie sich leider in der sittsam versuchten Ausübung ihres Amtes einen Infekt im eigenen HNO-Bereich zugezogen, da kann einem schon die Stimme versagen. Ganz am Ende scheint das Team aber noch nicht, denn immerhin suchen sie schon wieder neue Aspiranten für den Job,...


    https://stellenmarkt.studenten…t-1/Advertisement/single/


    ... was vermuten lässt, dass dieser Job vielleicht so mies ist, dass in diesem so viele Studis verschlissen werden, das ständig neuer Nachschub geordert werden muss. So viele kränkelnde Nasen und Ohren haben wir in Ffm hoffentlich nicht, als dass so viele studentische Mitarbeiter für diese Praxis gesucht werden müssten. Da scheint etwas ganz anderes zu kränkeln.


    Diesem pathologischen Treiben möchte ich nicht zusehen,
    deshalb mal wieder ein paar Grüße an den Patienten:


    6 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • […] Nach nur 1 Stunde erhalte ich in einer kurz gehaltenen, minimalistisch unterzeichneten Antwort die Auskunft, dass die ausgeschrieben Stelle besetzt wäre. […]

    So eine HNO-Praxis wird sich über den ihr bescherten Schriftverkehr sicher sehr gefreut haben, schließlich haben Ärzte und medizinisch-technische Angestellte so sonst nicht viel zu tun… Aushilfstätigkeiten zumal während der Studienzeit nebenbei dürften Stundenweise bezahlt werden, und der Stundenlohn wird wohl recht nah beim gesetzlichen Mindestlohn zu vermuten sein… dafür mehrere Nachfragen abzusenden zeigte dem potentiellen Arbeitgeber immerhin eindrücklich, wie effizient Du als potentieller Bewerber die anfallenden Tätigkeiten ausüben würdest…

  • So eine HNO-Praxis wird sich über den ihr bescherten Schriftverkehr sicher sehr gefreut haben, schließlich haben Ärzte und medizinisch-technische Angestellte so sonst nicht viel zu tun… Aushilfstätigkeiten zumal während der Studienzeit nebenbei dürften Stundenweise bezahlt werden, und der Stundenlohn wird wohl recht nah beim gesetzlichen Mindestlohn zu vermuten sein… dafür mehrere Nachfragen abzusenden zeigte dem potentiellen Arbeitgeber immerhin eindrücklich, wie effizient Du als potentieller Bewerber die anfallenden Tätigkeiten ausüben würdest…


    Dass so ein Politopia Schöngeist wie deiner Einer sich über den von mir dieser Praxis bescherten Schriftverkehr sicher sehr freut weil er schließlich sonst nicht so viel zu tun hat, das will ich gerne glauben. Kann doch somit unser Schöngeist anlässlich des benannten Umstands so untrefflich sinnieren, wahres mit nichtssagenden so kombinieren, dass man ach dem Lesen deiner Ergüsse genauso schlau bzw. dumm daher kommt, wie davor.


    Das Tätigkeiten bzw. erst recht Aushilfstätigkeiten stundenweise bezahlt werden, das weiß fast jeder. Es kommt dann auf den Stundensatz an und der ist für etwaige Bewerber immer interessant. Wer gut bezahlt, muss sich nicht verstecken, aber die ganzen Lohndrücker die es allerorten gibt, die schweigen sich dann aus Prinzip über ihre miese Entlohnung aus. Genau das kritisiere ich und m.E. sehr zu Recht. Wenn der Stundenlohn, den diese Praxis zahlt nah beim gesetzlichen Mindestlohn zu verorten wäre, dann ist das ein Scheißlohn, denn als Student kann man nur Teilzeit arbeiten und dann sind solche Hungerlöhne im reuren Frankfurt ein schlechter Witz.


    Sollte die Praxis so beschissen entlohnen, wer weiß wie viele Bewerber/innen die bis dato verschlissen hat, die bezogen auf diesen Job dann nur Zeit verloren und keinen guten Job gefunden hätten?


    Aber dir Blödel fällt im warmen Schoss deines Wohlstands-Wolken-Kukucksnest hockend nur mal wieder ein einen Dünnschiss über Probleme zu schwadronieren, von denen du keine Ahnung hast.

  • […] Wer gut bezahlt, muss sich nicht verstecken […]

    Auch wer nur den gesetzlichen Mindestlohn zahlt, braucht sich nicht zu verstecken, denn er handelt legal - und vor allem stellt sich doch die Frage, mit welchem Betrag die Krankenkasse so einen Hörtest vergütet - denn schon die Räumlichkeiten so einer Facharztpraxis schlagen kräftig ins Kontor, die Kreditraten für die medizinischen Gerätschaften, die Personalkosten… da ist die studentische Hilfskraft für einzelne Tätigkeiten, die de facto nichts einbringen, nur nützlich, wenn er die ihm übertragenen Aufgaben zügig durchführt und den Arbeitsablauf des sonstigen Personals, das da in der Praxis arbeitet, nach Kräften unterstützt.
    Im Gegenzuge sammelt er Berufserfahrung, weswegen sicher Kandidaten, die ihr Studium rasch abzuschließen bestrebt sind, und darauf hoffen dürfen, danach um so besser entlohnte Tätigkeiten auszuüben Gelegenheit haben, bevorzugt eingestellt werden.