Löhne

  • Es geht hier um Löhne, vorrangig um den Aspekt der Vermischung von festgelegten Begriffen wie Lohn (netto), Lohn (brutto) sowie Stundenverrechnungssatz und darum, wie die falsche Anwendung zur Bewertung des "Faktors" Arbeit herangezogen wird, um Lohnmoderation zu rechtfertigen.


    Dann erzähl mal, die die Anwendung zur Bewertung des Faktors Arbeit richtig angewendet wird und was dabei eine Rolle spielt.

  • Die Themeneröffnung genügt den Forenregeln und es gibt reichlich Ansätze, eine Diskussion darüber zu führen.

  • Ich glaube kaum, daß man einen wie dich auf solche Yachten einlädt. Von daher hast du deine Berichte allenfalls vom Hörensagen. Vielleicht von einem der Rudersklaven.


    Diese "Yachtberichte" sind des öfteren schon televisionsmäßig verarbeitet und der Bevölkerung im Breitbildformat vorgesetzt worden....


    Und zwar von den Yachtbesitzern, die gerne damit protzen....


    Womit das Thema "Hörensagen" schon vom Tisch wäre.....


    Wir bekommen ja ständig das wundervolle Leben der Reichen und Schönen auf einem Silbertablett serviert.....


    Wozu das gut sein soll, frage ich mich.....z.B. das Leben und die Freundschaften des besten Finanzoptimierers mit der unheimlich kompakten kriminellen Energie Carsten Mauschelmeyer.


    Der hat seine Finanzen auf Kosten anderer "optimiert"......


    Daran nahm sich ja auch die politische Welt in Deutschland ein Vorbild....

    Einmal editiert, zuletzt von techniker1 ()


  • ....und vor allem sind sie so unheimlich aussagekräftig. Mir kommt das so vor, als würden hier "Informationen" aus dem Prekariatsfernsehen als Argumente eingeführt.

  • Die Themeneröffnung genügt den Forenregeln und es gibt reichlich Ansätze, eine Diskussion darüber zu führen.


    Deswegen habe ich dich ja nach deiner Auffassung darüber gefragt.

  • Was ein schöner Hinweis ist, warum Griechenland verschuldet so ist. Löhne müssen immer auch mit der Produktivität korrespondieren. In welchem der gezeigten Länder ist das der Fall?


    Die Niederlande, Schweden und Dänemark sind zu recht "Hochlohnländer". Deren - auch international betrachtet- Produkte sind sehr hochwertig und überall begehrt. Im Ãœbrigen besagt obige Grafik lediglich den prozentualen Anstieg - und der ist immer relativ zu sehen. Löhne korrespondieren besonders bei uns eben nicht mit der Produktivität!


  • Wie darf ich das verstehen mit der Kaufkraftstandardisierung? Bedeutet die Angabe D betreffend, dass dieser Betrag rein netto als "Kaufkraft" jedem Berufstätigem zusteht? Soweit mir bekannt, beträgt lt. Stat. Bundesamt der Jahresbruttoverdienst ca. 32 Tsd €.

  • Nein, es ist Heulen auf höchstem Niveau. Von wegen "am Ende des Monats fehlt Brot". Das ist völliger Quatsch. Es fehlt nur dann Brot, wenn das Geld für andere Dinge ausgegeben wird. Hier in Deutschland eine Hungersnot herbeireden zu wollen, das erinnert an die DDR-Propaganda der 60er Jahre.


    Ist ja geradezu kontraproduktiv, wenn unser ( parteiengelenktes Fernsehen ) wie kürzlich spät abend Phoenix recht eindrucksvoll von Bundesbürgern live berichtete, wie sich sich aus Mülltonnen ernähren.

  • Ja, es ist schon ein Bürde, in einem Land leben zu müssen, das auch die erklärten Feinde seiner Gesellschaft durchfüttert.


    Irrtum! Es ist für viele "Unterpriviligierte" die Bürde, deren Ausnutzer durchfüttern zu müssen.

  • Irrtum! Es ist für viele "Unterpriviligierte" die Bürde, deren Ausnutzer durchfüttern zu müssen.


    Und das geht noch bitte wie? Transferleistungsbezieher zahlen nicht, sie bekommen.

  • Die Niederlande, Schweden und Dänemark sind zu recht "Hochlohnländer". Deren - auch international betrachtet- Produkte sind sehr hochwertig und überall begehrt. Im Ãœbrigen besagt obige Grafik lediglich den prozentualen Anstieg - und der ist immer relativ zu sehen. Löhne korrespondieren besonders bei uns eben nicht mit der Produktivität!


    Das ist ja die Crux. Löhne, die keinerlei Bezug mehr zur Ertragskraft der dafür verrichteten Arbeit haben, führen letztlich zum Verschwinden dieser Arbeit. Womit die dabei Beschäftigten dann gar keine Stellen mehr finden. Arbeit, bei der das Verhältnis stimmt, haben wir reichlich. Nur nicht die Leute, die sie auch machen können.

  • Ist ja geradezu kontraproduktiv, wenn unser ( parteiengelenktes Fernsehen ) wie kürzlich spät abend Phoenix recht eindrucksvoll von Bundesbürgern live berichtete, wie sich sich aus Mülltonnen ernähren.


    Ich hätte kein Problem damit, dieses Fernsehen abzuschaffen.

  • Wie darf ich das verstehen mit der Kaufkraftstandardisierung? Bedeutet die Angabe D betreffend, dass dieser Betrag rein netto als "Kaufkraft" jedem Berufstätigem zusteht? Soweit mir bekannt, beträgt lt. Stat. Bundesamt der Jahresbruttoverdienst ca. 32 Tsd €.


    Ein Durchschnittsverdienst ergibt sich als Ergebnis einer mathematischen Berechnung. Das hat nichts mit "zustehen" zu tun.

  • Ich hätte kein Problem damit, dieses Fernsehen abzuschaffen.


    Aus verständlichem Grund bei Dir, damit bezeichnete sozialkristische Berichte in Zukunft unterbleiben. Das hat bei uns bis auf diese Ausnahme bereits Tradition, siehe FDP - Evaluierung des sog. "Armutsberichtes" der Regierung.

  • Ein Durchschnittsverdienst ergibt sich als Ergebnis einer mathematischen Berechnung. Das hat nichts mit "zustehen" zu tun.


    Das hätte ich mir fast gedacht. Ist aber trotzdem keine zielführende Antwort auf meine Frage. Selbst wenn EU - weit die Durchschnittsbruttomonatsgehälter so verglichen werden, sagt dies überhaupt nichts über die restlich verbliebene Kaufkraft aus.

  • Das ist ja die Crux. Löhne, die keinerlei Bezug mehr zur Ertragskraft der dafür verrichteten Arbeit haben, führen letztlich zum Verschwinden dieser Arbeit. Womit die dabei Beschäftigten dann gar keine Stellen mehr finden. Arbeit, bei der das Verhältnis stimmt, haben wir reichlich. Nur nicht die Leute, die sie auch machen können.


    Bist du es, der allgemein pauschal für die gesamte Arbeitswelt in unserer Republik feststellt, ob das Verhältnis Faktor Arbeit Lohn in Ordnung ist? Wir haben für jeden Schwierigkeitsgrad in der Arbeitswelt genügend genau dafür passendes Humankapital.

  • Die Niederlande, Schweden und Dänemark sind zu recht "Hochlohnländer". Deren - auch international betrachtet- Produkte sind sehr hochwertig und überall begehrt. Im Ãœbrigen besagt obige Grafik lediglich den prozentualen Anstieg - und der ist immer relativ zu sehen. Löhne korrespondieren besonders bei uns eben nicht mit der Produktivität!


    Diese Wirtschaften kann man nicht mit der deutschen vergleichen. Sie setzen viel auf Nischen, nicht auf Massen und Grossserienprodukte. Die werden auch in Billiglohnländer verlagert. Bestes Beispiel ist IKEA.

  • Bist du es, der allgemein pauschal für die gesamte Arbeitswelt in unserer Republik feststellt, ob das Verhältnis Faktor Arbeit Lohn in Ordnung ist? Wir haben für jeden Schwierigkeitsgrad in der Arbeitswelt genügend genau dafür passendes Humankapital.


    Ja, ich bin das. Denn das war lange Jahre mein Beruf. Und deshalb verstehe ich auch was davon.


    Das Problem ist nämlich die räumliche Verteilung des passenden Humankapitals. Bedarf und Verfügbarkeit sind nun mal selten deckungsgleich.

  • Das hätte ich mir fast gedacht. Ist aber trotzdem keine zielführende Antwort auf meine Frage. Selbst wenn EU - weit die Durchschnittsbruttomonatsgehälter so verglichen werden, sagt dies überhaupt nichts über die restlich verbliebene Kaufkraft aus.


    Du hast von "zustehen" gesprochen.