Löhne

  • Und was sagt dein Vergleich mit China? […]

    Der sagt uns beispielsweise, dass Wirtschaftswachstum auch noch keinen allgemeinen Wohlstand nach sich zieht, und dass Investitionen dort offenbar rascher zu realisierende Erträge erwarten lassen als in good ol' Europe…

    […] De facto erleben wir vielfach eine Entkoppelung von Preisentwicklung und Löhnen […]

    Gemessen daran, dass heutzutage, um das jeweils neueste Modell eines Mobiltelefons zu erlangen, die Kaufinteressenten vor den einschlägigen Läden schon zelten, scheint's um die verfügbare Kaufkraft ganz so existenzbedrohend denn doch nicht auszuschauen.
    Auch die Besucherrekorde bei Großveranstaltungen, etwa demnächst wieder auf dem Münchner Oktoberfest, bestätigen, dass sowohl Konsumenten als auch Gewerbebetriebe ganz zufrieden zu sein scheinen.


    Das Leben ist ja u.a. auch deswegen teurer geworden, weil eine gewisse Tendenz zum Einpersonenhaushalt in den vergangenen etwa 40 Jahren sich in Ballungsräumen abzeichnet, und Wohnraum ist in Städten naturgemäß nicht in unbegrenztem Maße verfügbar. Hohe Nachfrage nach zeitgemäß ausgestatteten Wohnungen treibt die Preise - und angesichts der wachsenden Kosten für Instandhaltungsarbeiten bzw. Nachbesserungen wegen etwa der thermischen Isolation, die ja gesetzlich in immer strengeren Maße vorgeschrieben wird, droht selbst das Eigentum an nicht selbstgenutzten Immobilien bald nicht mehr lukrativ zu sein…

  • Der sagt uns beispielsweise, dass Wirtschaftswachstum auch noch keinen allgemeinen Wohlstand nach sich zieht, und dass Investitionen dort offenbar rascher zu realisierende Erträge erwarten lassen als in good ol' Europe…


    Das sehen wir wie es aussieht ähnlich.


    Frage wäre für mich, wie bekommen es Volkswirtschaften gebacken, dass alle Gesellschaftsmitglieder fair an der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung partizipieren können?


    Geld bzw. Wertschöpfung ist jedenfalls genug da, das Thema schlechte Löhne gehört vom Tisch.


    Gemessen daran, dass heutzutage, um das jeweils neueste Modell eines Mobiltelefons zu erlangen, die Kaufinteressenten vor den einschlägigen Läden schon zelten, scheint's um die verfügbare Kaufkraft ganz so existenzbedrohend denn doch nicht auszuschauen.


    Was nutzt so eine selektive Betrachtung um die sich weitende soziale Schere zu erfassen?


    Auf der einen Seite haben wir konsumgeile Wohlstandsblödels die scheinbar ein Problem hätten, wenn sie nicht das neueste I-Phone richtig herum an´s eigene Öhrchen halten dürfen, andererseits scheint die Sehkraft dieser Herren und Damen deutlich unterentwickelt dafür geraten zu sein um Not und Elend auf nationaler wie internationaler Ebene wahr zu nehmen. Und allgemein wie so viele von uns fragen auch diese Neuigkeiten geilen Zeitgenossen nicht danach, auf welch oft menschenverachtende Art und Weise ihr neues elektronisches Wunderkistchen hergestellt wurde.


    Das Leben ist ja u.a. auch deswegen teurer geworden, weil eine gewisse Tendenz zum Einpersonenhaushalt in den vergangenen etwa 40 Jahren sich in Ballungsräumen abzeichnet, und Wohnraum ist in Städten naturgemäß nicht in unbegrenztem Maße verfügbar. Hohe Nachfrage nach zeitgemäß ausgestatteten Wohnungen treibt die Preise - und angesichts der wachsenden Kosten für Instandhaltungsarbeiten bzw. Nachbesserungen wegen etwa der thermischen Isolation, die ja gesetzlich in immer strengeren Maße vorgeschrieben wird, droht selbst das Eigentum an nicht selbstgenutzten Immobilien bald nicht mehr lukrativ zu sein…


    Die hohe Nachfrage nach Komfort und Luxus markiert den goldenen Teil der Schere, die sich immer weiter öffnet. Was das für den rostigen Teil dieser Schere bedeutet ist leicht vorstellbar, interessiert aber diejenigen, welche den goldenen Teil anbeten bzw. diesem zugehörig sind oft einen Dreck. Teure Wohnungen werden nicht selten mit Hilfe von billigster Sklavenarbeit saniert und gebaut, ähnlich anständig arbeitende aber in Deutschland ansässige Arbeiter können sich dagegen den sanierten Wohlstandskrempel (und oft auch schon die nicht sanierten Wohnungen) kaum oder nicht mehr leisten.


    Es ist zum Kotzen, aber die Menschheit verschärft all diese unnötigen Probleme (es wäre mehr als genug für alle da) und bettelt damit um das Finale. Sie wird es bekommen.

    5 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • […] Geld bzw. Wertschöpfung ist jedenfalls genug da, das Thema schlechte Löhne gehört vom Tisch. […]

    Ich hatte den Eindruck, Du würdest das Thema eher auf den Tisch bringen wollen - übrigens ist Geld nicht einfach bloß da, es muss perpetuierend stets aufs Neue geschaffen werden. Und anders als uns einige Ideologen weismachen wollen, hat es soziale Unterschiede und ungleich verteilten Wohlstand immer schon gegeben, diese gesellschaftliche Analogie zum Wolfsrudel oder bei in Herden lebenden Spezies ist also ganz natürlich. Und da der Mensch es immerhin durch Intensivierung des Ackerbaus und durch Massentierhaltung vollbracht hat, dass Nahrungsmittel nicht mehr knapp sind, sondern jederzeit und zu relativ niedrigen Preisen, äußert diese soziale Stellung nicht mehr im Bauchumfang…

    […] auf welch oft menschenverachtende Art und Weise ihr neues elektronisches Wunderkistchen hergestellt wurde. […]

    Immerhin werden diese Dinge hergestellt, und in den Ländern, in denen die manuellen Tätigkeiten ausgeübt werden, bedeutet auch diese Arbeit zunächst einmal eine Verbesserung der Lebensumstände für eine große Anzahl der dadurch an der Weltwirtschaft partizipierenden Menschen.

  • übrigens ist Geld nicht einfach bloß da, es muss perpetuierend stets aufs Neue geschaffen werden.


    Das drückst du zu vereinfacht und somit missverständlich aus. Für Geld bzw. geldwerte Verschreibungen (.z.B. Wertpapiere, Anlagen, etc.) sollte ein realer Gegenwert in sinnvoller nachgefragter oder wertbeständiger Wertschöpfung bestehen. Das geschieht immer noch in Form von Wertschöpfung und damit durch eine Arbeit, welche diese Wertschöpfung ermöglicht. Da mehr als genug Werte bestehen bzw. eine ausreichende Wertschöpfung möglich ist, gehört diese fair verteilt und da zeigt sich der bisherige Umgang mit Geld als eher hinderlich.


    Wir können und müssen das Geld nicht abschaffen, aber den Umgang damit ändern und dieses Problem übersiehst du völlig mit deinem Statement. Du übersiehst auch so manch anderes:


    Und anders als uns einige Ideologen weismachen wollen, hat es soziale Unterschiede und ungleich verteilten Wohlstand immer schon gegeben, diese gesellschaftliche Analogie zum Wolfsrudel oder bei in Herden lebenden Spezies ist also ganz natürlich.


    Es hat auch immer Kriege gegeben, kaum ein Tag der Weltgeschichte dürfte ohne Vergewaltigung und Mord verlaufen sein. Das mag es also alles genauso wie die sozialen Unterschiede und dem ungleich verteilten Wohlstand immer schon gegeben haben, aber das finde ich nicht unbedingt als natürlich sondern als eine ganz große natürliche Scheiße.


    Und das würdest du auch so empfinden, wenn du nicht gemütlich behütet in deinem Wolkenkuckucksheim am PC sinnieren könntest.




    Und da der Mensch es immerhin durch Intensivierung des Ackerbaus und durch Massentierhaltung vollbracht hat, dass Nahrungsmittel nicht mehr knapp sind, sondern jederzeit und zu relativ niedrigen Preisen,.... .


    Da spricht der Kenner...



    https://www.welt.de/img/kultur…ting-from-a-rusty-pot.jpg




    https://www.amnesty.de/sites/d…_camp.1.jpg?itok=G-tzkK3g

    2 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Es ist immer das gleiche miese Spiel:


    Arbeitgeber geizen beim Lohn und bei der diesen dann miesen Lohn betreffenden Kommunikation.
    Das gängige Mott: Wir zahlen schlecht und reden nach Möglichkeit nicht darüber - schon gar nicht öffentlich.


    Der nächste Fall: Manufactum, zugehörig zur Otto-Group.


    Maunfactum suchte im Mai 2018 für eine Frankfurter Fiale stud. Mitarbeiter/innen, in der dazugehörigen Jobausschreibung erfolgten keine konkreten Angaben zum Lohn sonder nur die Aussage es würde "fair" entlohnt. Am 03. Mai frage ich nach:



    Da ich bis zum Dienstag, 22. Mai 2018 keine Reaktion von Manufactum erkennen kann....


    :samepng:


    ....erinnere ich an meine Anfrage am Dienstag, 22. Mai 2018:



    Postwendend bekomme ich diese Info:



    Da ich diesen Stundenlohn alles andere als "fair" werte,
    melde ich mich wie folgt zurücl:



    Ab da war der Drops gelutscht und Manufactum macht auf Ignoranz,.
    Am Freitag, 22. Juni 2018 um 07:52 Uhr habe ich noch einmal erinnert, aber auch das war nutzlos.


    Heute am 19.09.2018 schicke ich mein finales Statement an den Laden raus:


    8 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok () aus folgendem Grund: DIGDUG

  • […] Da mehr als genug Werte bestehen, […]

    […] verringert sich schon mal die mit der Produktion verbundene Wertschöpfung. Das ist ja der Grund, weswegen der Anteil der nicht an Produktion und Handel gekoppelten Wertschöpfungs-Strategien, Arbitragegewinne durch Ausnutzung geringster Wechselkursschwankungen zwischen Währungen oder Kursbewertungen an unterschiedlichen Börsenplätzen, in den letzten Jahren so gewaltig an Bedeutung gewonnen hat - so sehr, dass reale Werte de facto wertlos geworden sind…


    Ãœbrigens: Wenn Du an einem kleinen Einblick in die heutige Arbeitswelt zu nehmen wünschen solltest, schau Dir mal die Filme "Margin Call" und "Company Men" an…

  • […]

    verringert sich schon mal die mit der Produktion verbundene Wertschöpfung.


    Wenn dem so wäre, hätten wir eine Rezession. Haben wir aber (noch) nicht
    und wenn diese kommt, dann hat das andere Grünfe.



    Das ist ja der Grund, weswegen der Anteil der nicht an Produktion und Handel gekoppelten Wertschöpfungs-Strategien, Arbitragegewinne durch Ausnutzung geringster Wechselkursschwankungen zwischen Währungen oder Kursbewertungen an unterschiedlichen Börsenplätzen, in den letzten Jahren so gewaltig an Bedeutung gewonnen hat - so sehr, dass reale Werte de facto wertlos geworden sind.


    Du sprichst die Möglichkeit an durch Spekulation ein leistungsloses Einkommen zu erzielen.
    Das ist so attraktiv, dass es diejenigen, die es sich leisten können ohne eigene Leistung an viel Geldgewinn zu kommen, ohne weiter nach zu denken die Welt kaputt spekulieren. und damit de facto eine Anti-Wertschöpfung hinlegen.

  • […] Du sprichst die Möglichkeit an durch Spekulation ein leistungsloses Einkommen zu erzielen. […]

    Nö - Spekulation etwa wäre mit der Erwartung einer bestimmten Entwicklung eines Devisen- oder Wertpapierkurses verbunden; bei Arbitragegeschäft wird keine Kursschwankung abgewartet, sondern es werden aktuell unterschiedlich bewertete Preise an verschiedenen Orten ausgenutzt - Echtzeit-Informationen und Telekommunikation machen's möglich.


    Ãœbrigens: Die Zahl der Geschäftsaufgaben, Unternehmensinsolvenzen und Konzentrationsprozesse innerhalb einzelner Branchen belegt, dass das jeweilige Marktumfeld durchaus einer Rezession ähnelt, auch wenn in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung der Zielkanal einer vielleicht zweiprozentigen Steigerungsrate weiterhin eingehalten wird… das Konsumverhalten der Bevölkerungsmehrheit hat sich daran längst angepasst - und das lässt halt noch mehr Geschäftsideen straucheln und scheitern, trägt zur Verödung der Innenstädte bei und verschärft den run auf wertbeständige Anlagemöglichkeiten, wie etwa Immobilien, was wiederum in Ballungsräumen die Wohnungsmieten verteuert und dem stationären Einzelhandel die Existenzgrundlage raubt…

  • Nö - Spekulation etwa wäre mit der Erwartung einer bestimmten Entwicklung eines Devisen- oder Wertpapierkurses verbunden; bei Arbitragegeschäft wird keine Kursschwankung abgewartet, sondern es werden aktuell unterschiedlich bewertete Preise an verschiedenen Orten ausgenutzt - Echtzeit-Informationen und Telekommunikation machen's möglich.


    Ãœbrigens: Die Zahl der Geschäftsaufgaben, Unternehmensinsolvenzen und Konzentrationsprozesse innerhalb einzelner Branchen belegt, dass das jeweilige Marktumfeld durchaus einer Rezession ähnelt, auch wenn in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung der Zielkanal einer vielleicht zweiprozentigen Steigerungsrate weiterhin eingehalten wird… das Konsumverhalten der Bevölkerungsmehrheit hat sich daran längst angepasst - und das lässt halt noch mehr Geschäftsideen straucheln und scheitern, trägt zur Verödung der Innenstädte bei und verschärft den run auf wertbeständige Anlagemöglichkeiten, wie etwa Immobilien, was wiederum in Ballungsräumen die Wohnungsmieten verteuert und dem stationären Einzelhandel die Existenzgrundlage raubt…


    ich kann es nicht mehr hören dieses Zerreden dessen, was locker möglich wäre:


    Eine faire Wirtschaft in der alle gut arbeiten/mitarbeiten und von ihrem Lohn leben können,
    so dass davon auch die Binnennachfrage profitieren könnte.

  • ich kann es nicht mehr hören […]

    Naja, Du wirst aber sicher mal die Redensart "Wer nicht hören kann muss fühlen" aufgeschnappt haben. Genau das darin beschriebene schmerzhafte Folgeerlebnis des vorherigen Unwillens, zu hören, wäre die Folge - und eine allgemeine Steigerung des Lohnniveaus würde noch lange nicht die Binnenkonjunktur stärken, sondern erst einmal das Inflationsrisiko - oder den Kapitaltransfer in Steueroasen und dubiose Geldanlagen…


    Zeitgeistmagazin wie "Bento" erfreuen sich und ihre juvenile Zielgruppe mit Beiträgen über die neuerdings geweckte Kreativität und Originalität von Stellenanzeigen - wer wird denn da noch am Lohn Anstoß nehmen?

  • Naja, Du wirst aber sicher mal die Redensart "Wer nicht hören kann muss fühlen" aufgeschnappt haben. Genau das darin beschriebene schmerzhafte Folgeerlebnis des vorherigen Unwillens, zu hören, wäre die Folge - und eine allgemeine Steigerung des Lohnniveaus würde noch lange nicht die Binnenkonjunktur stärken, sondern erst einmal das Inflationsrisiko - oder den Kapitaltransfer in Steueroasen und dubiose Geldanlagen…


    Das altbekannte dumme Arbeitgeberblablabla...


    ... wehe der kleine dumme deutsche Arbeitnehmer erdreistet sich einen gerechten Lohn zu fordern!


    Die deutsche Wirtschaft, angeblich so top aufgestellt, würde genauso angeblich sofort im internationalen Wettbewerb den Kürzeren ziehen (anstatt dass sie wie gehabt andere Volkswirtschaften unter die Wasserlinie drückt), das Abendland wäre geliefert und der kleine dumme deutsche Arbeitnehmer gleich mit. :about_time:


  • Die viele umständliche Diskretion, die von nicht wenigen Unternehmen bezogen auf deren Lohnfindung veranstaltet wird und die dann im Fall von Anfragen und Nachfragen bis hin zur Lächerlichkeit relativ oft regelrecht krampfhaft verteidigt werden soll, lässt den Umkehrschluss zu den oben benannten Reden als wahrscheinlich erscheinen:


    Wir zahlen schlecht und schweigen darüber. :nosee:


    Zurück zur ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH: (...)


    Aktuell schreibt die ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH wieder eine auf 2 Jahre angelegte studentische Beschäftigung aus, wo wieder kein Angaben zur Vergütung getätigt werden, was ich wieder schlecht finde und das Unternehmen wissen lasse:


    5 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Ist doch ein interessantes Unternehmen - und eine Tätigkeit dort eröffnete sicher manche Zukunftsperspektiv für Studenten, die an der Schnittstelle zwischen Medien und Werbung erste Berufserfahrung sammeln.


    Wenn du das interessant finden willst, was da an Blähdarm-Arzneien, Potenzmittelchen und anderem Zeugs Opa und Oma am Vorabend im 10 Minutentakt im deutschen Bunt-Blödelfernsehen angedreht werden soll, dann lese die Packungsbeilage demnächst genauer oder frag gleich deinen Arzt oder Apotheker-:notme:

  • […]

    Die Tätigkeit für die ARD Sales & Services GmbH wird sicher nicht darin bestehen, das ARD-Vorabendprogramm allabendlich anzuschauen - und wenn überwiegend ein älteres Fernsehpublikum dort zugeschaltet ist, wär's wohl unsinnig, die neuesten Zeitgeistartikel (Du hattest Dich auch schon mal über so eine Art Skateboard aufgeregt, weil dafür Werbung gemacht wurde) dort zu platzieren…
    Wahrscheinlich wird gerade deswegen unter Kandidaten mit akademischem Hintergrund gesucht, weil man da erwarten können sollte, dass jene die Komplexität der zu bewältigenden Arbeiten nachvollziehen…


    Was störte Dich jetzt genau an der ARD Sales & Service GmbH? Dass Werbeeinnahmen für die Sender der ARD zu akquirieren ihre hauptsächliche Aufgabe ist? Dass in der Stellenanzeigen ein klares Anforderungsprofil genannt wurde? Dass die Bezahlung unterhalb derjenigen des Programmdirektors oder des Chefintendanten liegt?

  • Die Tätigkeit für die ARD Sales & Services GmbH wird sicher nicht darin bestehen, das ARD-Vorabendprogramm allabendlich anzuschauen - und wenn überwiegend ein älteres Fernsehpublikum dort zugeschaltet ist, wär's wohl unsinnig, die neuesten Zeitgeistartikel (Du hattest Dich auch schon mal über so eine Art Skateboard aufgeregt, weil dafür Werbung gemacht wurde) dort zu platzieren…


    Würdest du bitte beim Thema bleiben?


    Du hast doch in der für dich typischen Geplänkel-Manier die ARD- Werbung als ein interessantes Unternehmen dargestellt, eine Aussage, für die weder die verlinkte Seite als Bestätigung taugt und die ich nicht mit dem zur Deckung bringen kann, was ich gelegentlich, dafür dann aber in extrem penetranter Manier im Vorabendprogramm wahrnehmen musste. Und auch evtl bedürftige Senioren haben besseres verdient als mit Hilfe einer nervige Gehirnwäsche Allerwelts-Mittelchen aufgedrängt zu bekommen, die sich durch nichts mehr von der Methodik der Privaten unterscheidet und welche den Rundfunkbeitrag als widersinnig erscheinen lässt.


    Zitat


    Wahrscheinlich wird gerade deswegen unter Kandidaten mit akademischem Hintergrund gesucht, weil man da erwarten können sollte, dass jene die Komplexität der zu bewältigenden Arbeiten nachvollziehen…


    Was störte Dich jetzt genau an der ARD Sales & Service GmbH? Dass Werbeeinnahmen für die Sender der ARD zu akquirieren ihre hauptsächliche Aufgabe ist? Dass in der Stellenanzeigen ein klares Anforderungsprofil genannt wurde? Dass die Bezahlung unterhalb derjenigen des Programmdirektors oder des Chefintendanten liegt?


    Dieses Geschwurbel hat es nicht mehr verdient kommentiert zu werden.


    Ich habe klar zum Ausdruck gebracht was mich an der Praxis der ARD-Werbung stört -
    wer lesen kann ist im Vorteil.


    Wenn du schwurbeln und bekloppte Relationen zwischen den voraussichtlich mickrigen Bezügen der stud. Mitarbeiter der ARD-Werbung und den über 200 000 Euro verorteten Gehältern der Intendanten anstellen willst, dann versuche mal lieber mit den letzteren ins Gespräch zu kommen. Die werden mit dem vielen Geld ihrer Traumgehälter zur allgemein öffentlich-unrechtlichen Schwurbelei angehalten - da fändest du Schwurbelkönig den für dich würdigen Part.

  • […] Dieses Geschwurbel hat es nicht mehr verdient kommentiert zu werden. […]

    Immerhin war's Dir wert, einen ganzen Absatz als Zitat hier einzufügen, nur um mitzuteilen, darauf nicht antworten zu wollen… im Ãœbrigen wird von bei der ARD Sales & Services GmbH kein Mitarbeiter mit den Inhalten der Werbespots zu tun haben, sondern lediglich damit, den (für den zahlenden Werbekunden) günstigsten Platz innerhalb des Fernsehprogramms vorzuschlagen…
    Die Aufgabe als solche ist also anspruchsvoller, als sie Dir erscheinen mag.
    Ãœbrigens lassen die verlinkten Seiten der ARD bzw. ihres ausgegliederten Tochterunternehmens schon zu, zu erahnen, welcherlei Tätigkeiten auf Bewerber dort zukommen werden - und innerhalb bestimmter Sendezeiten auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Werbespots zu zeigen, ist gesetzlich geregelt - Du möchtest doch gewiss nicht, dass der Rundfunkbeitrag für die privaten Haushalte im Gegenzuge erhöht - beispielsweise verdoppelt - würde…