Bundesdruckerei druckt keine Euronoten mehr

  • ...kann evtl. sein, dass die VVS andere Anforderungen stellen und finanzieren als die EU.



    Die da schicke ich Dir auch nicht vorbei - oder was hast Du gemeint?


    öhm ... ähm .... ich meinte keine Kühe, sondern S-Bahn-Karten !!!


    ... aber die Kühe sehen auch lustig aus bzw. sehen lecker aus, da könnte man doch mit diesen 3 riesen Dingern einen ordentlichen Politopia Grillfest veranstalten oder nicht ? :seeya:

  • Es gibt tatsächlich Unterschiede. Es ist auf den Banknoten verzeichnet in wessen Auftrag ein Schein gedruckt wurde.
    Wäre dem nicht so, dann hätte die EZB die Ausschreibung für den Dreuckvertrag vergeben, nicht die Bundesbank. Die Außenbedingungen werden europaweit festgelegt, ansonsten drucken alle Euroländer auf eigene Rechnung.



    Die letzten drei Wort kennzeichnen den einzien Unterschied. "Auf eigene Rechnung" es geht darum wer den Druck zahlt. Das ist auch der Grund, weshalb der Druck nicht von der EZB in Auftrag gegeben wird.

    Das Risiko-Gewinn-Verhältnis stimmt (möglicherweise) nicht und die Arroganz sehe ich darin, dass wir uns einbilden, Teile unserer Souveränität nur des schnöden Mammons wegen verhökern zu können, ohne dass es Risiken mit sich bringt. ;)



    Wie gesagt - die Notendruckerei war auch schon seither (Teil-)privatisiert. Das Problem könnte die Privatisierung sein, aber kaum die Interantionalisierung.

  • öhm ... ähm .... ich meinte keine Kühe, sondern S-Bahn-Karten !!!

    ... aber die Kühe sehen auch lustig aus bzw. sehen lecker aus, da könnte man doch mit diesen 3 riesen Dingern einen ordentlichen Politopia Grillfest veranstalten oder nicht ? :seeya:



    ..das sind die Bullen, die ich nicht schicken sollte...:biggrin:

  • die handwerkliche Qualität der Banknote könnte darunter leiden, .

    Das ist kaum zu befürchten, denn sowohl die Firma Giesecke & Devrient (München), als auch die diesmal offenbar erfolgreichere französische Oberthur Technologies / Paris sind Hochsicherheitsdruckereien.

    Der Auftrag ihrer Firmengeschichten schlechthin war der Druck des Euro. Und nebenbei die Hochsicherheitsvernichtung der alten Geldscheine, aber ich weiss nicht, ob sie das alleine übernahmen. Die sicherheitstechnisch einwandfreie Vernichtung ist sehr lukrativ (Kojo hat ja oben von einer Panne berichtet).

    Jedenfalls: Die Staatsdruckereien unterbreiteten schlicht zu teure Angebote, sofern sie nicht ohnehin als nicht 100%ig einwandfrei eingestuft wurden.
    Im mometanen Streit (der ja entschieden ist) ging es im Grunde auch nicht um nationale oder Sicherheitsaspekte, sondern allein um Arbeitsplätze. Banknoten aus deutschem Auftrag sollten gefälligst auch in D hergestellt werden.

  • Das ist kaum zu befürchten, denn sowohl die Firma Giesecke & Devrient (München), als auch die diesmal offenbar erfolgreichere französische Oberthur Technologies / Paris sind Hochsicherheitsdruckereien.....


    Mag ja alles sein und die genannten Druckereien mögen ja auch korrekt und präzise arbeiten, aber es geht um die prinzipielle Problematik.
    Billigeres Material (Papier, Tinte, Drucker) und billigere, weil schlechter ausgebildete Angestellte, sowie lockerere Sicherheitsmaßnahmen drücken den Preis und verschaffen Vorteile bei der Ausschreibung. Es muss ja irgendeinen Grund geben, warum in diesem relativ simpel strukturierten Gewerbe einige Druckereien billiger drucken als andere. Preisunterschiede sind meistens durch Qualitätsunterschiede erklärbar. ;)

  • Mag ja alles sein und die genannten Druckereien mögen ja auch korrekt und präzise arbeiten, aber es geht um die prinzipielle Problematik.
    Billigeres Material (Papier, Tinte, Drucker) und billigere, weil schlechter ausgebildete Angestellte, sowie lockerere Sicherheitsmaßnahmen drücken den Preis und verschaffen Vorteile bei der Ausschreibung. Es muss ja irgendeinen Grund geben, warum in diesem relativ simpel strukturierten Gewerbe einige Druckereien billiger drucken als andere. Preisunterschiede sind meistens durch Qualitätsunterschiede erklärbar. ;)

    Zum Vergleich bräuchte man die konkreten Angebote.
    Generell gilt: Noch immer arbeiten die Franzosen länger und verdienen weniger als in D.

  • Die Europäische Zentralbank (EZB) hat angekündigt, vom kommenden Jahr an neue Euro-Geldscheine auszugeben. EZB-Präsident Mario Draghi sagte, ab Mai 2013 würden die alten Noten nach und nach durch neue ersetzt.
    Die Euro-Scheine werden mit mehreren zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet sein. Das neue Wasserzeichen und das Hologrammband am Rand des Scheins werden das Motiv der griechischen Mythenfigur Europa tragen.
    [h=2]Mit den Fünf-Euro-Noten geht's los[/h]http://www.tagesschau.de/wirtschaft/euro-scheine102.html



    Soweit ich weiss, haben die Falschgeldfahnder vom BKA hat kaum noch etwas zu tun. Die Fälschungen sind extrem zurückgegangen.


  • Nicht, dass das an der Krise liegt. Vielleicht denken die Fälscher "Wer weiß wie lange wir die Scheine noch unterbringen":weg: