Scharia-Strafe für das Tragen von Hosen

  • [ame=http://www.youtube.com/watch?v=ufT2lCUuckk]YouTube - SUDAN POLICE FLOGGED WOMEN FOR WEARING TROUSES[/ame]


    Ich überlasse die Kommentare des Videos der "der wahre Islam ist ja soooooo toll"-Fraktion. Was ich hier sehe, ist der Realislam. Und den bin ich nicht bereit zuzulassen. Weder hier noch sonstwo!

  • Ich kenne da auch so ein paar Videos, die sind teilweise noch schlimmer.
    Da sieht man mal warum Religion und Staat/Politik niemals vermischt werden sollte.
    Dabei kommt nur Dreck raus.

  • Vielleicht ist meine Frage blöd, kann man aus dem Islam nicht austreten?
    Wenn die keine Muslimin ist, kann ihr eigentlich nichts passieren, ich denke, dass da jede Menge Touristinnen in Hosen rumlaufen............

  • Vielleicht ist meine Frage blöd, kann man aus dem Islam nicht austreten?
    Wenn die keine Muslimin ist, kann ihr eigentlich nichts passieren, ich denke, dass da jede Menge Touristinnen in Hosen rumlaufen............


    Die Scharia (und eigentlich überall wo sie gilt) gilt im Sudan nur für Muslime.
    Apostasie (Austritt aus dem Islam) ist dort so ziemlich das schlimmste was du machen kannst.
    Kurzum: Nein.

  • Vielleicht ist meine Frage blöd, kann man aus dem Islam nicht austreten?
    Wenn die keine Muslimin ist, kann ihr eigentlich nichts passieren, ich denke, dass da jede Menge Touristinnen in Hosen rumlaufen............


    Es geht, gaub ich, mehr darum die einfache Bevölkerung zu unterdrücken und in Schach zu halten.


    Eine Frau, die in einem 5-Sterne-Hotel ein- und ausgeht, sei es eine Sudanesin oder nicht, werden die nicht belangen, weil sie befürchten müssen, das sie mehr Einfluß hat als die normale Frau auf der Straße.


    Sudan: Peitschenhiebe für "obszönes" Tragen von Hosen - International - Politik - Tagesspiegel


    "Wenn ich in Khartum in Hosen mit einem Mann in ein Fünf-Sterne-Hotel gehe, fragt mich kein Mensch irgendetwas oder macht mir Schwierigkeiten", sagt sie. "Wenn ich aber auf der Straße mit jemandem zusammen gehe, werde ich verwarnt oder soll sogar ausgepeitscht werden."

  • Ich kenne da auch so ein paar Videos, die sind teilweise noch schlimmer.
    Da sieht man mal warum Religion und Staat/Politik niemals vermischt werden sollte.
    Dabei kommt nur Dreck raus.



    Der Islam ist aber als Politreligion totalitärer Prägung entstanden. Er verriete seinen Kern, wenn man ihn auf eine individuelle Angelegenheit reduzierte. Ist denn das so schwer zu verstehen?

  • Der Islam ist aber als Politreligion entstanden. Er verriete seinen Kern, wenn man ihn auf eine individuelle Angelegenheit reduzierte. Ist denn das so schwer zu verstehen?


    Nein, das hatten wir schon Stilicho. Auch im Islam ist Politik und Religion keine Zwangsehe, das wird auch nicht wahrer wenn das noch so oft behauptet wird.


    Nochmal zur Erinnerung:


    [SIZE=+2]D[/SIZE]ie Frage ist nun, ob diese enge historische Verbindung tatsächlich unauflöslich ist; ob der Islam wirklich, wie manche seiner Anhänger behaupten, ohne die enge Verflechtung mit der Staatsgewalt nicht existieren könne. An dieser These sind Zweifel angebracht.


    Aber ich weiss nicht ob die Debatte im Sinne des Strangerstellers ist.



  • Daraus:

    Unbestreitbar ist, daß die Verbindung zwischen Religion und politischer Macht im Islam öfter und enger gewesen ist als im Christentum. Während das Christentum sich drei Jahrhunderte lang gegen die Staatsmacht des Römischen Reiches behaupten mußte, ehe es sich dann selbst übernehmen und durchdringen konnte, ist der Islam schon von seinem Stifter, dem Propheten Mohammed, in Formen gegossen worden, die Züge eines politischen Gemeinwesens aufwiesen. .......................................

    Aufgrund dieser Entwicklung, die sich von der Frühgeschichte des Christentums deutlich unterscheidet, war der Islam nicht genötigt, kirchenähnliche Organisationsstrukturen zu entwickeln: Das Gemeinwesen selber war die äußere Form, in der die neue Religion sich manifestierte.

  • Daraus:

    Unbestreitbar ist, daß die Verbindung zwischen Religion und politischer Macht im Islam öfter und enger gewesen ist als im Christentum. Während das Christentum sich drei Jahrhunderte lang gegen die Staatsmacht des Römischen Reiches behaupten mußte, ehe es sich dann selbst übernehmen und durchdringen konnte, ist der Islam schon von seinem Stifter, dem Propheten Mohammed, in Formen gegossen worden, die Züge eines politischen Gemeinwesens aufwiesen.


    Du hast das jetzt sehr selektiv zitiert.
    Der Artikel hat insgesamt deine These vernichtet.


    Ihr Slogan ist das eingangs zitierte "Der Islam ist Religion und Staat". Dies ist - um es noch einmal zu wiederholen - ein ideologisches Postulat, nicht eine Beschreibung der Wirklichkeit oder gar ein unabänderliches Naturgesetz: die Säkularisierung des Staates, die pluralistische, offene Gesellschaft sollen nach dem Willen der Islamisten nicht sein; daher behaupten sie unermüdlich, sie könnten nicht sein.

  • Du hast das jetzt sehr selektiv zitiert.
    Der Artikel hat insgesamt deine These vernichtet.



    Nein, ich denke immer prinzipiell. Mir sind Wurzeln und Weichenstellungen entscheidend.

  • Nein, ich denke immer prinzipiell. Mir sind Wurzeln und Weichenstellungen entscheidend.


    Du und deine Weichenstellungen. Das ist mir zu deterministisch
    Als ob die Menschheitsentwicklung der Menschen nicht dynamisch ist.
    Die meisten der Christen heute haben auch ihrem Antisemitismus abgeschworen.
    Trotz glasklarer Weichenstellung. Das wäre nach deiner Theorie unmöglich.

  • Du und deine Weichenstellungen. Das ist mir zu deterministisch
    Als ob die Menschheitsentwicklung der Menschen nicht dynamisch ist.
    Die meisten der Christen heute haben auch ihrem Antisemitismus abgeschworen.
    Trotz glasklarer Weichenstellung. Das wäre nach deiner Theorie unmöglich.



    Weichenstellungen machen vieles möglich, sie sind aber bei aller Dynamik immer zu erkennen. Wir Menschen haben zum Beispiel immer noch die Art von Gliedmaßen, wie sie die ersten Amphibien, die das Meer verließen, aufwiesen, eine Art von Quastenflossen.
    Die Affinität zur politischen Herrschaft wird der Islam nie abschütteln können, solange man sich als Muslim auf Mohammed und sein Vorbild beruft.

    2 Mal editiert, zuletzt von Stillicho ()

  • Weichenstellungen machen vieles möglich, sie sind aber immer zu erkennen. Wir haben zum Beispiel immer noch die die Art von Gliedmaßen, wie sie die ersten Amphibien, die das Meer verließen, aufwiesen, eine Art von Quastenflossen.
    Die Affinität zur politischen Herrschaft wird der Islam nie abschütteln können, solange man sich als Muslim auf Mohammed und sein Vorbild beruft.


    Lies den Artikel nochmal und lass ihn wirken. Da stehen die Antworten auf deine Thesen diesbezüglich drin.
    Ich gehe jetzt ins Bett. ;)

  • Kein Diktator in einem muslimischen Land wird die Religion nicht missbrauchen, denn eine frontale Opposition gegen Religion würden sie nicht aushalten. Sie können nicht die Mehrheit des Volkes gegen sie aufbringen.
    Solche Mißstände ergötzen natürlich Religionshasser und Islamophoben. Sie brauchen solche Mißstände damit sie so tun ihre Prämissen wären durch solche Zustände "bestätigt". Und so ergibt sich diese Mantren die immer und immer wiederholt werden und zur Kult erhoben wird. So wird man "blind" für wirkliche Zusammenhänge.


    Die Demokratie ist aus ihrem Wesen her besser als Monarchien die in Tyrannei endeten. Da man aber dem Volk keine tiefgründige staatsphilsophische Ausführungen zumutet, will man durch "Kontrastdarstellung" "verständlich" machen. Deshalb muss alles andere Systeme graduell "böse" dargestellt werden.


    Sudan ist ein Land das nie in Ruhe gelassen wird, wegen ihrs reichlichen Ressourcen. Im Süden werden deshalb Konflikte geschürt, damit man bestimmte Regionen, die auf Erdöl schwimmen quasi Menschenleer zu machen damit die Menschen dir dort leben egal Muslime oder nicht kein Anspruch erheben können. Die einen Konzerne untersützen das brutale Regime die anderen Konzerne zielen auf die Loskopplung südlicher Provinzen. Staaten wie China, Kanada, Frankreich Britannien haben ihre Hände drin.
    Sudan wird von Militärs regiert, die 1998 putschten und eine "Islamische Republik" ausruften. In Wirklichkeit ist es eine Mischung aus Militarismus und einem Islamismus bestimmter islamistischer Ideologie des Hasan Turabi. Doch interessiert keine S.. wenn man auf den Islam einhauen kann.

  • Kein Diktator in einem muslimischen Land wird die Religion nicht missbrauchen, denn eine frontale Opposition gegen Religion würden sie nicht aushalten. Sie können nicht die Mehrheit des Volkes gegen sie aufbringen.



    Doppelte Verneinung ist eine Bejahung. Und hier ist sie eine schöne Freud'sche Fehlleistung.

    Zitat

    Solche Mißstände ergötzen natürlich Religionshasser und Islamophoben. Sie brauchen solche Mißstände damit sie so tun ihre Prämissen wären durch solche Zustände "bestätigt".



    Warum schreibst du "Prämissen", wenn du "Urteile" meinst?
    Kein Mensch braucht solche Mißstände. Glaubst du, ich befasste mich gern mit dem Islam? Immerhin raubt mir diese seltsam zurückgebliebene abrahamitische Politreligion Zeit, die ich anderweitig besser verwenden würde, gäbe es all die skandalösen Zustände, die Intoleranz und den Terror nicht.

    Zitat

    Und so ergibt sich diese Mantren die immer und immer wiederholt werden und zur Kult erhoben wird. So wird man "blind" für wirkliche Zusammenhänge.



    Und wer sich in die wirklichen Zusammenhänge vertieft, unabhängig von einer Sprachregelung, die von Deinesgleichen kommt, erntet die heftigsten Ausfälle. Der Islam scheint den Leuten den Verstand zu rauben.

    Zitat

    Sudan ist ein Land das nie in Ruhe gelassen wird, wegen ihrs reichlichen Ressourcen. Im Süden werden deshalb Konflikte geschürt, damit man bestimmte Regionen, die auf Erdöl schwimmen quasi Menschenleer zu machen damit die Menschen dir dort leben egal Muslime oder nicht kein Anspruch erheben können.



    Ach so! Seltsam nur, daß es überall in der islamischen Welt glimmt, glüht, brennt und lodert.

    Zitat

    Sudan wird von Militärs regiert, die 1998 putschten und eine "Islamische Republik" ausruften. In Wirklichkeit ist es eine Mischung aus Militarismus und einem Islamismus bestimmter islamistischer Ideologie des Hasan Turabi. Doch interessiert keine S.. wenn man auf den Islam einhauen kann.



    Es interessiert mich wirklich nicht besonders, welcher Usurpator mit welchen vorgeschobenen, aber dafür verwendbaren islamischen Quellen seine Herrschaft errichtet oder festigt. Denn der nächste kommt bestimmt und der nächste und..........
    Warum sollte es nicht genauso weitergehen, wie es vor 1400 Jahren angefangen hat, der Islam als großes Derivationensystem (Pareto), um Herrschaft zu erringen, zu begründen und zu legitimieren, als pseudometaphysisches Schmierentheater?

    3 Mal editiert, zuletzt von Stillicho ()

  • Vielleicht ist meine Frage blöd, kann man aus dem Islam nicht austreten?
    Wenn die keine Muslimin ist, kann ihr eigentlich nichts passieren, ich denke, dass da jede Menge Touristinnen in Hosen rumlaufen............


    es gibt keine blöden fragen nur die antworten vielleicht.
    Frage woher woran erkennt man ob einer moslem,mosaischen, oder christlichen glauben hat oder wo ist das aufgeschrieben ?.und aus welche kann man austreten ohne probleme ?

  • Vielleicht ist meine Frage blöd, kann man aus dem Islam nicht austreten?
    Wenn die keine Muslimin ist, kann ihr eigentlich nichts passieren, ich denke, dass da jede Menge Touristinnen in Hosen rumlaufen............


    Es geht z.B. hier in Deutschland. Obwohl das anscheinend kaum praktiziert wird. Die meisten Menschen hier, die nicht (mehr) glauben, "praktizieren" den Glauben einfach nicht, ohne es an die große Glocke zu hängen. Natürlich werden sie damit nur ein Teil der Fesseln los, aber ob der zu erwartenden Ächtung/Bestrafung von Verwandten und Freundeskreis, kann ich das schon verstehen...
    Ich kenne ein paar, die sich z.T. ganz offen darüber unterhalten, auch mit Gläubigen, aber dennoch diesen Schritt nie tun würden.
    Allerdings sind das ausnamslos Männer.


    Religion: Warum ich dem Islam abgeschworen habe - Nachrichten Kultur - WELT ONLINE


    Der armen Frau im Video würde ich das wohl nicht raten...

    Einmal editiert, zuletzt von FdKatz ()