Manager

  • Bei kleinen oder mittleren Unternehmen gibt es regelmässig keine Auswüchse. Bei Grossunternehmen könnte es auch schlicht daran liegen, dass sie zu gross sind.


    Das stimmt und ist auch der wesentliche Punkt, aber nicht allein, weil große Unternehmen groß sind, sondern weil die verantwortliche Führung aus verständlichen Gründen genauso ihr eigenes Brot im Sinn hat wie der haftende Chef eines kleinen Unternehmens, die Verträge der angestellten Manager aber nur selten die Interessen des gesamten Unternehmens abbilden können, weshalb ein Manager durchaus die Ziele seines Verantwortungsbereichs, wie sie aus seinem Vertrag hervorgehen, erreichen kann, aber gleichzeitig sein Verantwortungsbereich rotere Zahlen als vorher schreiben kann.

  • Innerhalb von etwa 30 Jahren haben sich Managergehälter gegenüber dem Durchschnittsangestellten
    in D etwa um das 3,5 fache erhöht
    in den USA fast um das 10-fache


    Allerdings: Die unerreichte Spitze (auch der exorbitanten Steigerung) bilden die Manager von Finanzanlagen, nicht etwa im produzierenden Bereich. Man müsste das mal getrennt betrachten.


    Zu bedenken: Auch die Ablösesummen etwa von Fussballern haben sich im gleichen zeitraum vervielfacht, wobei es innerhalb der Spitze nochmals exorbitante Unterschiede gibt.

  • Innerhalb von etwa 30 Jahren haben sich Managergehälter gegenüber dem Durchschnittsangestellten
    in D etwa um das 3,5 fache erhöht
    in den USA fast um das 10-fache


    Allerdings: Die unerreichte Spitze (auch der exorbitanten Steigerung) bilden die Manager von Finanzanlagen, nicht etwa im produzierenden Bereich. Man müsste das mal getrennt betrachten.


    Zu bedenken: Auch die Ablösesummen etwa von Fussballern haben sich im gleichen zeitraum vervielfacht, wobei es innerhalb der Spitze nochmals exorbitante Unterschiede gibt.



    was verstehst du denn unter einem Durchschnittsangestellten...........?


    Managergehälter: Was die Bosse verdienen - Aktien - FOCUS Online

  • Innerhalb von etwa 30 Jahren haben sich Managergehälter gegenüber dem Durchschnittsangestellten
    in D etwa um das 3,5 fache erhöht
    in den USA fast um das 10-fache


    Allerdings: Die unerreichte Spitze (auch der exorbitanten Steigerung) bilden die Manager von Finanzanlagen, nicht etwa im produzierenden Bereich. Man müsste das mal getrennt betrachten.


    Zu bedenken: Auch die Ablösesummen etwa von Fussballern haben sich im gleichen zeitraum vervielfacht, wobei es innerhalb der Spitze nochmals exorbitante Unterschiede gibt.

    Die unfähigsten Finanzmanager bekommen ihr Geld ja zur Not neuerdings von dieser Regierung aus dem Topf der Steuergelder und das wird sich so schnell nicht ändern.

  • was verstehst du denn unter einem Durchschnittsangestellten...........?

    Haha. Das war die Verkürzung der Verknappung. Gemeint ist das durchschnittliche Gehalt eines normalen, also nicht leitenden Angestellten.:cornut:

  • Innerhalb von etwa 30 Jahren haben sich Managergehälter gegenüber dem Durchschnittsangestellten
    in D etwa um das 3,5 fache erhöht
    in den USA fast um das 10-fache


    Allerdings: Die unerreichte Spitze (auch der exorbitanten Steigerung) bilden die Manager von Finanzanlagen, nicht etwa im produzierenden Bereich. Man müsste das mal getrennt betrachten.


    Zu bedenken: Auch die Ablösesummen etwa von Fussballern haben sich im gleichen zeitraum vervielfacht, wobei es innerhalb der Spitze nochmals exorbitante Unterschiede gibt.


    Setzt man dem gegenüber was sich an den Löhnen der ganz normalen Arbeiter getan hat, wird jede Wut verständlich!


    "Wir können uns diesen Sozialstaat nicht mehr leisten"
    Bekommt da eine andere sehr viel wahrere Bedeutung.

  • Ein Grund, weshalb ein Unternehmen schwächer werden kann, während gleichzeitig
    die Gehälter der Verantwortlichen steigen, liegt darin, dass der variable Anteil
    des Arbeitsvertrags nicht zwingend in einem eindeutigen Abhängigkeitsverhältnis
    zum tatsächlichen Unternehmenserfolg steht.


    Unsere Verkäufer bekommen ja auch Umsatzprovision. Viel Umsatz bedeutet nicht gleich Gewinn.:cornut:

  • Setzt man dem gegenüber was sich an den Löhnen der ganz normalen Arbeiter getan hat, wird jede Wut verständlich!.

    Hier geht es ja darum, woran das schlechte Image der Manger liegt.


    Die Frage ist also, ob diese etwas dafür können.
    Woran liegt es beim Fussballer, dass Ablöse (und auch Gehalt) sich vervielfacht haben (also auch der Abstand zum einfachen Spieler) ?

  • Hier geht es ja darum, woran das schlechte Image der Manger liegt.

    Eben da ran!
    Hinzu kommt dieser zur Schau getragene Nimbus des Elitären.


    Die Frage ist also, ob diese etwas dafür können.
    Woran liegt es beim Fussballer, dass Ablöse (und auch Gehalt) sich vervielfacht haben (also auch der Abstand zum einfachen Spieler) ?

    Wer verhandelt da über die Bezüge?
    Geschäftsleitung, Aktionäre, Manager.
    Allesamt mit einer völlig anderen Machtstellung als der Arbeiter, der die ganzen Werte erst erschafft.
    Management kann (und/oder darf) nicht jeder.
    Die Leute werden aus einem sehr kleinem, sehr elitären Kaste von Menschen rekrutiert.
    Anders als der Arbeiter der Millionenfach zur Verfügung steht.
    Kurz:
    Die eine Kaste macht sich auf Kosten der anderen einen lauen Lenz.
    Will sich dafür und dabei noch als "Macher" feiern lassen.
    Gipfel der Unverschämtheit, sieht man sich die Auswirkungen ihres "Schaffens" an.
    Hunger
    Elend
    Krieg
    Umweltzerstörung.

  • Wer verhandelt da über die Bezüge?
    Geschäftsleitung, Aktionäre, Manager.
    Allesamt mit einer völlig anderen Machtstellung als der Arbeiter, der die ganzen Werte erst erschafft.

    Sie stehen gegeneinander:
    Der Manager (Angestellter) auf der einen Seite , die Vertretung der Eigentümer auf der anderen.

    Wieso sollte man für Manger exorbitante Summen aushandeln ? Darunter leidet die kapitalverzinsung ebenso, wie unter höheren Löhnen.
    So ganz erklärt sich das also nicht.

  • Sie stehen gegeneinander:
    Der Manager (Angestellter) auf der einen Seite , die Vertretung der Eigentümer auf der anderen.

    Du vergißt, das wir hier von einer Parallelgesellschaft reden.
    Man kennt sich!
    Ich habe da durch meinen Job nur gelegentlich und auch nur einen kleinen Einblick, weiß aber: Die Verflechtungen sind enorm.
    Ausnahmen bestätigen die Regel. Es gibt sicherlich Leute, die aus prekären Verhältnissen kommen, und es an die Spitze schaffen. Je höher es an die Spitze geht, desto unwahrscheinlicher wird dies aber.

    Wieso sollte man für Manger exorbitante Summen aushandeln ? Darunter leidet die kapitalverzinsung ebenso, wie unter höheren Löhnen.
    So ganz erklärt sich das also nicht.


    Doch doch!
    Innerhalb dieser Parallelgesellschaft wird aufgeteilt was da ist.
    Der Top-Manager hier, ist Aktienbesitzer dort und vice versa.
    Was erklärt das Renditen, Topgehälter ständig steigen,
    der Lohn aber mittlerweile unter HartzIV-Niveau gefallen ist.

  • Man macht es sich mit aller Begründung einfach, und verweist mal wieder auf die dunklen Kräfte der Strippenzieher.
    Man hätte ja wenigstens ein einziges Mal zuvor eine Erklärung suchen können, die anders gelagert wäre.
    Aber das macht ja das ganze schöne (schnöde) Bild einer abgekarteten kleinen Welt zunichte...da müsste man ja plötzlich denken.

  • Das ist ein einziger Filz, als Normalsterblicher kommst du da gar nicht rein. In unserem Laden, ÖD, Umschulung, ca 1300 Umschüler, wurde vor 10 Jahren ein Manager angeheuert, der aus dem ganzen eine GmbH machen sollte............
    Wenn man sich die Firmen anschaut, mit denen wir zusammenarbeiten, seien es Architektur-, Werbe-, oder Beratungsfirmen etc., man landet immer in einer Burschenschaft...............:sad::confused:

  • Dann verstehe ich deinen Aufschrei des Entsetzens nicht, aber ich muss auch nicht alles verstehen, denn es ist ja das Internet...


    Wenn man selbst der Initiator eines Thread ist, dann wünscht man sich meist,
    dass bei der eigentlichen Sache geblieben wird. Das hat nichts mit Pispers zu tun,
    den ich als Kabarettisten durchaus sehr gut finde.

  • Wenn man selbst der Initiator eines Thread ist, dann wünscht man sich meist,
    dass bei der eigentlichen Sache geblieben wird. Das hat nichts mit Pispers zu tun,
    den ich als Kabarettisten durchaus sehr gut finde.

    Zu den Managern ist doch in allen Medien alles gesagt und da müsste man hier nur noch Artikel und Beiträge der verschiedenen Medien verlinken und was die persönlichen Meinung dazu angeht, sind die erfreulicherweise fast deckungsgleich und die Wenigsten sind den Managern, die Wirtschaft, Finanzen und Land ruinieren noch ernsthaft positiv gewogen und da man das durchaus voraussetzen kann, rundet ein Auftritt von Pispers das Bild doch nur noch ab. :)

  • Das ist ein einziger Filz, als Normalsterblicher kommst du da gar nicht rein.

    Dahingestellt.
    Aber so wie sich der Normalsterbliche in diesen Filz hinein schwer hocharbeitet, so schwer arbeitet sich ein Ackermann aus diesem Filz an eine kaum nachvollziehbare Spitze (von denjenigen, die gar keine solchen Ausnahmeerscheinungen sind, und dennoch weit über dem Filz liegen ganz zu schweigen).

    Es erklärt nicht eigentlich.

  • Zu den Managern ist doch in allen Medien alles gesagt und da müsste man hier nur noch Artikel und Beiträge der verschiedenen Medien verlinken und was die persönlichen Meinung dazu angeht, sind die erfreulicherweise fast deckungsgleich und die Wenigsten sind den Managern, die Wirtschaft, Finanzen und Land ruinieren noch ernsthaft positiv gewogen und da man das durchaus voraussetzen kann, rundet ein Auftritt von Pispers das Bild doch nur noch ab. :)


    Lies Dir doch bitte noch mal meinen Eingangsbeitrag durch und die dort gestellten Fragen!

  • Lies Dir doch bitte noch mal meinen Eingangsbeitrag durch und die dort gestellten Fragen!

    Das Warum wäre mit den verlinkten Beiträgen geklärt, die Strukturen der Bezahlung sind nicht morbide, sondern einfach nur nicht nachvollziehbar und was wir darüber wissen, ist einfach dass, was wir aus den Medien haben, denn die Wenigsten hier kennen wohl wirklich gut und überbezahlte Manager, weil hier eher der Normalfall im Internet ist und im Normalfall haben die Menschen eine gesunde Beziehung zu Geld, denn die Meisten arbeiten dafür oder haben zumindest mal dafür gearbeitet. Wenn es nachvollziehbare Regeln bei der Bezahlung von Managern gäbe, könnte man auch etwas darüber wissen, nur da liegt der Hase schwitzend im Feuer, denn offensichtlich gibt es keine Regeln!

  • Dahingestellt.
    Aber so wie sich der Normalsterbliche in diesen Filz hinein schwer hocharbeitet, so schwer arbeitet sich ein Ackermann aus diesem Filz an eine kaum nachvollziehbare Spitze (von denjenigen, die gar keine solchen Ausnahmeerscheinungen sind, und dennoch weit über dem Filz liegen ganz zu schweigen).

    Es erklärt nicht eigentlich.



    versuch doch ma rauszukriegen in welcher Burschenschaft Ackermann ist/war, bzw. wer ihn sonst protegiert hat............:confused: