Immer wieder Lidl

  • Neuer Daten-Skandal:


    Das unfassbare Lidl-Déjà -vu



    Lidl lernt es nie: Der Bespitzelungsskandal ist noch nicht einmal ein Jahr her und schon wieder gerät der Discounter in negative Schlagzeilen. Krankheiten seiner Mitarbeiter wurden systematisch notiert. Dabei hatte Lidl doch Besserung versprochen. Das waren offensichtlich nur leere Lippenbekenntnisse. Eine Analyse von Malte Arnsperger.
    ...
    http://www.stern.de/wirtschaft…l-D%E9j%E0-vu/660143.html


    Was ist bei denen da los?
    Natürlich muss ein Wirtschaftsunternehmen nach Profit gehen und den versuchen zu maximieren.
    Aber irgendwo muss doch eine Grenze sein. Besonders dann, wenn man hochprofitabel mit dem Unternehmen ist.

  • Was ist bei denen da los?
    Natürlich muss ein Wirtschaftsunternehmen nach Profit gehen und den versuchen zu maximieren.
    Aber irgendwo muss doch eine Grenze sein. Besonders dann, wenn man hochprofitabel mit dem Unternehmen ist.


    Wollte ich auch grad sagen, die machen doch genug Kohle - das man jetzt auch noch die Mitarbeiter drangsaliert und bespitzelt, etc. finde ich unter aller Sau.


    Das müsste durch die Gerichte sehr hart bestraft werden, Lidl sollte ordentlich an Strafgeld verhängt bekommen, für das, das man die Mitarbeiter bespitzelt.


    Aber wir alle wissen ja, es gibt Leute oder Unternehmen, die sind gleicher als die anderen, wenn ihr versteht was ich meine, dabei sollte es ja so sein, vor dem Gericht ist jeder gleich, ob arm oder reich, spielt keine Rolle.


    Naja, Lidl wird wahrscheinlich unter dem Tisch einen kleinen Betrag bezahlen und dann ist wieder Ruhe im Karton, wie immer halt.


    Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Fairness ist schon lange nicht mehr vorhanden in der heutigen Gesellschaft, LEIDER :censored:

  • KRANKENAKTEN-AFFÄRE


    Lidl entlässt Deutschland-Chef


    Der Discounter Lidl hat sich von Deutschland-Chef Frank-Michael Mros getrennt. Damit reagiert der Konzern auf den Fund von internen Papieren, in denen Krankheiten von Mitarbeitern dokumentiert wurden.
    ...
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,617723,00.html



    Normalerweise feuert man immer den Stellvertreter.
    Lidl scheint es aber ernst zu meinen.
    Wir sehen uns beim nächsten Skandal.

  • Normalerweise feuert man immer den Stellvertreter.
    Lidl scheint es aber ernst zu meinen.
    Wir sehen uns beim nächsten Skandal.


    Ich fürchte, der einzige Chef in diesem Laden ist immer noch der Herr Schwarz. So gesehen kann es nur Stellverteter erwischen, ganz gleich, welchen Titel sie tragen mögen.

  • Normalerweise feuert man immer den Stellvertreter. Lidl scheint es aber ernst zu meinen.
    Wir sehen uns beim nächsten Skandal.


    Ich finde, mit dem Feuern des Chefs ist es nicht genug getan, man sollte Lidl eine ordentliche Geldstrafe durch das Gericht aufbrummen, so das sie kurzfristig wackeln, damit sie aus ihren Fehlern lernen. :thumbsup:


    Wie heisst es so schön, wer einmal schlägt, wird nach wie vor immer zu schlagen, genau so ist es mit Lidl, wer einmal bespitzelt, wird nach wie vor immer bespitzeln.


    Lidl, setzen, 6 !

  • Ich fürchte, der einzige Chef in diesem Laden ist immer noch der Herr Schwarz. So gesehen kann es nur Stellverteter erwischen, ganz gleich, welchen Titel sie tragen mögen.


    Ja, aber... ich glaube, er ist noch unantastbar.
    Ja, doch, ich glaub schon.

  • POPEL-SKANDAL


    Möglicher Anzeigen-Boykott bringt Media Markt in Verruf


    Die "Braunschweiger Zeitung" und der Elektroriese Media Markt liefern sich einen bizarren Schlagabtausch: Der Handelskonzern soll dem Blatt mit Anzeigenboykott gedroht haben - Hintergrund ist eine skurrile Geschichte um verschmutzte Toiletten und angedrohte Gen-Tests bei Mitarbeitern.
    ...
    Auslöser war laut "SZ" ein Schreiben der Geschäftsführer an die Belegschaft des Marktes vom Oktober 2008. Der Brief richtete sich "an alle männlichen Mitarbeiter". In dem Schreiben heißt es, man habe wiederholt feststellen müssen, "dass es einen Mitarbeiter in unseren Reihen gibt, dem es Spaß zu machen scheint, seine Popel an die Toilettentüren der Herrentoilette zu schmieren".
    Das Management drohte einen DNA-Test an, den "die exzellenten Verbindungen der Geschäftsleitung zu unserem Klinikum" möglich machten - "um diesen Drecksack zu überführen". Die Leitung kündigte dem Täter an: "Wir werden Sie fristlos entlassen!"
    ...
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,620031,00.html


  • Auslöser war laut "SZ" ein Schreiben der Geschäftsführer an die Belegschaft des Marktes vom Oktober 2008. Der Brief richtete sich "an alle männlichen Mitarbeiter". In dem Schreiben heißt es, man habe wiederholt feststellen müssen, "dass es einen Mitarbeiter in unseren Reihen gibt, dem es Spaß zu machen scheint, seine Popel an die Toilettentüren der Herrentoilette zu schmieren".
    Das Management drohte einen DNA-Test an, den "die exzellenten Verbindungen der Geschäftsleitung zu unserem Klinikum" möglich machten - "um diesen Drecksack zu überführen". Die Leitung kündigte dem Täter an: "Wir werden Sie fristlos entlassen!"
    ...
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,620031,00.html




    Das finde ich gar nicht mal so unoriginell.

    ;)

  • Hintergrund ist eine skurrile Geschichte um verschmutzte Toiletten und angedrohte Gen-Tests bei Mitarbeitern.


    Selber schuld! Wer ist auch so doof und droht mit Gen-Tests?


    Nichts, was man mit einer (im begründeten Fall zulässigen) versteckten Kamera nicht hätte lösen können. Kamera so postieren, dass sie von AUßEN die Innenseite der Tür beim Aufmachen zeigt. Vorher sauber, hinterher dreckig.


    Begründung läuft auf gesundheitliche Aspekte.

  • Die "Braunschweiger Zeitung" und der Elektroriese Media Markt liefern sich einen bizarren Schlagabtausch: Der Handelskonzern soll dem Blatt mit Anzeigenboykott gedroht haben (...)


    Typisch, glatte Erpressung! Dass Anzeigenkunden sich gern einbilden, sie hätten quasi die Redaktion mitgekauft, ist nicht neu und bei Regionalzeitungen - vorsichtig ausgedrückt - wohl eher die Regel als die Ausnahme. Klasse finde ich daran, dass es rauskam! :D

  • Das unfassbare Lidl-Déjà -vu

    [...]


    Was ist bei denen da los?
    Natürlich muss ein Wirtschaftsunternehmen nach Profit gehen und den versuchen zu maximieren.
    Aber irgendwo muss doch eine Grenze sein. Besonders dann, wenn man hochprofitabel mit dem Unternehmen ist.



    Annahme 1
    : Ein Wirtschaftsunternehmen muss nach Profit gehen.


    Forderung: Die Belegschaft darf nicht zu sehr drangsaliert werden.


    Frage: Wo ist die Grenze, unter der besonderen Annahme, dass das Unternehmen hochprofitabel ist.


    Beobachtungen:
    - ein profitables, liquides Unternehmen inverstiert in andere Unternehmen; von der Konkurrenz, als auch in anderen Branchen, um die Produktpalette zu erweitern.


    - Investitionen haben das Ziel, selber zu wachsen, um die Konkurrenz zu schwächen, um mehr Marktanteil zu haben, so weit, bis der Konkurrent übernommen und damit assimiliert/eliminiert wird.


    - Strategien dabei sind die finanzielle Konkurrenz: Preisdumping, um prozenuel mehr zu verkaufen, also mehr produzieren zu können, nach dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist". Spielt der Konkurrent dagegen, sinken die Preise soweit, bis einer in den Knien ist und aufegkauft werden kann.


    - Um Preise senken zu können, müssen die Produktionskosten verringert werden. Dies geht technologisch als auch über die Kostenfaktoren "Arbeitskraft und Ressource".


    - Ziel ist also, Ressourcen möglichst kostengünstig zu erwerben (auf diesen Punkt gehe ich jetzt nicht weiter ein, er ist ein großes Kapitel für sich!), und/oder die Arbeitskraft zu verringern und/oder geringer zu entlohnen.


    - Geringere Entlohnung ist politisch durchsetzbar, indem man mit Insolvenz als große Wahrscheinlickeit deklariert.


    Wolf, Stillicho, Firtina: stimmt ihr mir bisher überein, wenn nicht, wo sind die logischen Fehler?


    Ende der Spirale:


    - Korruption


    - Lobbybildung


    - Kartellbildung


    - politische Einflussnahme, wodurch Arbeitnehmerschutzgesetze gelockert werden können.


    - Einfluss auf Gewerkschaften, um Tarifverträge kontrollieren zu können.



    Ganz am Ende steht dann 1 Firma, die Millionen kleiner Tochterfirmen und outgesourcester Unternehmen besitzt, sodass das Kartell nicht zu erkennen ist. Diese Firma besitzt alles: die Politik, die Wirtschaft, die Preise; die Menschen, die Erde und die Zukunft.



    :grinbig:
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  • Annahme 1
    : Ein Wirtschaftsunternehmen muss nach Profit gehen.


    Forderung: Die Belegschaft darf nicht zu sehr drangsaliert werden.


    Frage: Wo ist die Grenze, unter der besonderen Annahme, dass das Unternehmen hochprofitabel ist.
    ...


    Wenn ein Unternehmen jährlich Milliardengewinne schreibt und es trotzdem für nötig hält, ihre Mitarbeiter beim Scheißen zu filmen, könnte man z.B. als Grenze nehmen.


    Profit auf Kosten von Mitarbeitern, der Qualität, der Sicherheit der Kunden und der Arbeiter in den Herstellungsländern.
    Nur weil einige wenige davon profitieren sollen.

  • Wenn ein Unternehmen jährlich Milliardengewinne schreibt und es trotzdem für nötig hält, ihre Mitarbeiter beim Scheißen zu filmen, könnte man z.B. als Grenze nehmen.

    Profit auf Kosten von Mitarbeitern, der Qualität, der Sicherheit der Kunden und der Arbeiter in den Herstellungsländern.
    Nur weil einige wenige davon profitieren sollen.


    also es gab vor Jahren mal die Meldung für eine kette in Polen das die Kassiererin pampers Windeln bekommen sollen von der firma ,und das war kein 1.4 oder scherz.
    www.lidl.pl

    Einmal editiert, zuletzt von borus ()

  • Wenn ein Unternehmen jährlich Milliardengewinne schreibt und es trotzdem für nötig hält, ihre Mitarbeiter beim Scheißen zu filmen, könnte man z.B. als Grenze nehmen.


    Ich glaube kaum, dass Firmen, die ihre Mitarbeiter beim Scheißen filmen,
    Milliardengewinne machen, bestenfalls Buchungstricks für die Aktionäre.