Hartz IV: Januar 2005 - 2011 Zahl der Leistungsempfänger sinkt um ca. 100.000

  • der Bilanzfälscherin Lügilla


    Es ist schon bemerkenswert und bezeichnend wie der von sich selbst überzeugte und überfliegende egomanischer Besserwisser von sich selbst Besoffene " Verbalwalze " eine Userin " Sybilla " als " Bilanzfälscherin Lügilla" nennt , sie mehrfach als Lügnerin beschimpft ohne konkrete Gegenanalysen zu liefern .
    Gehört " Verbalwalze " zum Banana Club der Zollis und salis und Prof. Dr. Dingens Kirchen Spock ? Es würde mich nicht wundern .
    Die selbe Machart .


    Nochmal : Die Userin Sybilla macht sich die Mühe 1x im Monat in diesem Thread eine Analyse des Geschehens darzustellen . Informationen die man so Kompakt zu mindest nicht aus der Presse filtern kann .
    Darüber hinaus so wie so noch der letzte gute Info Thread in diesem Forum .


    Aber eins ist klar Walze , wenn du weiter deine unterste Schublade an Kleingeist und Spießigkeit weiter aus fährst , dann ist klar was kommt .


    Ich sehe mir das sehr genau an was du schreibst , mit meinen sicheren Return deiner seits . Sischer dat .


    BB

  • [...]Man könnte jetzt sachlich darüber diskutieren, wie die besonderen Hilfen vor 2005 zu berücksichtigen sind. Aber daran hast Du offensichtlich kein Interesse.[...]

    Sybilla nennt die Statistiken der bundesreGIERung Lüge, du nennst Sybilla eine Lügnerin und gebrauchst dazu Statistiken.
    Statistiken, die aus dem Grund, dass Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe(kurz Hartz-Gesetzgebung) zusammengelgt wurden,
    besonders erschwert werden.
    Thema ist hier eigentlich die Techniken die verwandt werden um peinliche Arbeitslose verschwinden zu lassen.
    Mit skurilen Ergebnissen, auf die der Konservative dabei kommt, ohne sich an den Wiedersprüchen zu stören.
    Am augenscheinlichsten:
    Es sind so viele Arbeitslose nicht und ihre Zahl sinkt, der hervorragenden Arbeit der reGIERung wegen ständig.
    Demgegenüber wachsen die Kosten dieses Sozialstaats derartig exorbitant, dass natürlich über sparen nachgedacht wird.
    (und wenn der konservative "Sparen" sagt meint er Kürzen. Und kürzen ist nur da sinnvoll, wo es "Lobbylose" Leben trifft.
    (hier die Tatsache total verkennend, dass der Politiker die Lobby des Bürgers(eines jeden) zu sein hätte.


    Und in diesem Geflecht der Statistik-Lügen soll ich nun jemanden Glauben schenken, der die Armut in Deutschland nicht sieht, weil er es in den Elfenbeiturm, erste fensterlose Etage, gebracht hat?
    Sicher Nicht!


    Ich soll da jemanden Glauben schenken, der einen Mindestlohn für eine Gefahr für die Wirtschaft hält?
    Ich soll da jemanden Glauben schenken, der einen Maximallohn für schädlich hält, auch wenn es genau diese unstillbare Gier ist, die die Welt in eine nunmehr 6 Jahre währende Finanzkrise gestürzt hat?
    Wieder:
    sicher nicht!


    Gewöhn dich an den Gedanken, dass die Zeit der Miniaturveränderungen im Stellwerk des Kapitalismus
    vorbei sind. Stell dich darauf ein, das ein Umdenken bald auch für dich Not tut.
    Denn klar ist:
    So wird´s nicht weiter gehen können.

  • Es ist schon bemerkenswert und bezeichnend wie der von sich selbst überzeugte und überfliegende egomanischer Besserwisser von sich selbst Besoffene " Verbalwalze " eine Userin " Sybilla " als " Bilanzfälscherin Lügilla" nennt , sie mehrfach als Lügnerin beschimpft ohne konkrete Gegenanalysen zu liefern .


    OK, die Bilanzfälscherin Lügilla verwendet falsche Zahlen, sie behauptet es hätte 2004 nur 1 Mio Sozialhilfeempfänger gegeben. Es waren aber 3 Mio. Das ist ziemlich weit daneben.
    In diesem Beitrag http://www.politopia.de/wirtschaft/6417-hartz-iv-januar-2005-2011-zahl-der-leistungsempfänger-sinkt-um-ca-100-000-a-46.html#post539998 habe ich das statistische Bundesamt als Quelle verlinkt. Und das war nicht das erste mal. Entweder mangelt es Dir an sematischer Lesekompetenz, da es Dir nicht möglich ist, eine solchen Link zu nutzen, oder Dein Gehirn ist durch Freundpropaganda vernebelt, kann schon mal passieren.



    Zitat von BON BOX

    Nochmal : Die Userin Sybilla macht sich die Mühe 1x im Monat in diesem Thread eine Analyse des Geschehens darzustellen . Informationen die man so Kompakt zu mindest nicht aus der Presse filtern kann .


    Naja, beim Betrügen muss man sich ja Zahlen ausdenken, dass ist eben etwas aufwändiger als einfach nur abzupinnen. Da finde ich es immer wieder verwunderlich, dass sie Fußnoten kopiert, was mancher anscheinend als "Leistung" interpretiert.


    Zitat von BON BOX

    Aber eins ist klar Walze , wenn du weiter deine unterste Schublade an Kleingeist und Spießigkeit weiter aus fährst , dann ist klar was kommt .


    Ja, was? Dann brennt Dir der Hut? Zu spät ...


    Zitat von BON BOX

    Ich sehe mir das sehr genau an was du schreibst , mit meinen sicheren Return deiner seits . Sischer dat .


    Na dann los.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Und in diesem Geflecht der Statistik-Lügen soll ich nun jemanden Glauben schenken, der die Armut in Deutschland nicht sieht, weil er es in den Elfenbeiturm, erste fensterlose Etage, gebracht hat?


    Wie kommst Du darauf, dass ich die Armut in D nicht sehe. Dazu gibt es ja Statistiken, Armutsquoten etc. und Du weißt doch, dass ich Zahlen glaube.


    Zitat von Peddargh

    Ich soll da jemanden Glauben schenken, der einen Mindestlohn für eine Gefahr für die Wirtschaft hält?
    Ich soll da jemanden Glauben schenken, der einen Maximallohn für schädlich hält, auch wenn es genau diese unstillbare Gier ist, die die Welt in eine nunmehr 6 Jahre währende Finanzkrise gestürzt hat?
    Wieder:


    Du sollst mir nichts schenken, dass machst Du ja zum Glück nicht, aber Sybilla solltest Du auch nichts schenken und das machst Du aber und sitzt einer Betrügerin auf.
    Du sollst selbst prüfen und Deine Schlussfolgerungen ziehen. Sybilla behauptet es hätte 2004 1 Mio Sozialhilfeempfänger gegeben. Du kannst das beim Statistischen Bundesamt prüfen, oder mal Deine Erinnerung zur Plausibilisierung nutzen.
    Solltest Du zu der Schlussfolgerung kommen, das es wie die widerliche Walze behauptet, 3 Mio waren, solltest Du Dir überlegen, ob das ein Versehen gewesen ist und wenn Du widerum zur Schlussfolgerung kommst, es sei kein Versehen gewesen, dann solltest Du gewisse Schlussfolgerung für die allgemeine Glaubwürdigkeit der Quelle Sybilla ziehen und weitere Behauptungen nachprüfen.


    Zitat von Peddargh

    Gewöhn dich an den Gedanken, dass die Zeit der Miniaturveränderungen im Stellwerk des Kapitalismus
    vorbei sind. Stell dich darauf ein, das ein Umdenken bald auch für dich Not tut.
    Denn klar ist:
    So wird´s nicht weiter gehen können.


    Ja, so wird es nicht weitergehen, und zum Thema umdenken, lies mal meine Fußzeile.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Wie kommst Du darauf, dass ich die Armut in D nicht sehe. Dazu gibt es ja Statistiken, Armutsquoten etc. und Du weißt doch, dass ich Zahlen glaube.

    Der Tenor deiner Einlassungen.
    Wurst ob du nun die Armut, oder deren Auswirkungen dabei nicht siehst.
    Auswirkungen, die sich ebenfalls in Zahlen ausdrücken.
    Zahlen die auch Arbeitnehmer betreffen.
    In der Entwicklung führte das zu dem extrem perversen Modell der Aufstocker,
    wie der wiederwärtigen Praxis der Praktika (die ich als Eltern finanziere, für meinen Teil für 4 Kinder)


    Du sollst mir nichts schenken, dass machst Du ja zum Glück nicht, aber Sybilla solltest Du auch nichts schenken und das machst Du aber und sitzt einer Betrügerin auf.
    Du sollst selbst prüfen und Deine Schlussfolgerungen ziehen. Sybilla behauptet es hätte 2004 1 Mio Sozialhilfeempfänger gegeben. Du kannst das beim Statistischen Bundesamt prüfen, oder mal Deine Erinnerung zur Plausibilisierung nutzen.
    Solltest Du zu der Schlussfolgerung kommen, das es wie die widerliche Walze behauptet, 3 Mio waren, solltest Du Dir überlegen, ob das ein Versehen gewesen ist und wenn Du widerum zur Schlussfolgerung kommst, es sei kein Versehen gewesen, dann solltest Du gewisse Schlussfolgerung für die allgemeine Glaubwürdigkeit der Quelle Sybilla ziehen und weitere Behauptungen nachprüfen.

    Wieder der Tenor.
    Ich bin nicht so gut im "mich durch Statistiken zu hangeln".
    Kann dir aber meinen Dank dafür aussprechen, dass du mich dazu animierst mich mehr mit dieser Thematik (der Statistik) zu befassen, lerne also ier tatsächlich von dir.
    Der angesprochene Tenor, stört mich nun bei dir, während ich Sybillas stütze.
    Die Fehler, die du hier nun unbedingt als "Lüge" verstanden wissen willst, sind derart marginal, dass ich denke mich darum nicht weiter kümmern zu müssen.
    Ich folge da dem Sinnspruch keiner Statistik zu glauben, die ich nicht selbst gefälscht habe.
    Arbeitslosigkeit bleibt ein Riesenproblem, ob nun 3 Millionen oder 8 Millionen...
    Erreichte Tendenzen der letzten Zeit scheinen mir arg an diesen Statistikfälschungen zu liegen, wer diese auch vornimmt.


    Ja, so wird es nicht weitergehen, und zum Thema umdenken, lies mal meine Fußzeile.

    Habe ich gelesen, finde ich gut, handele aber ohne dies schon länger danach.
    Du hättest meine Schreibe erleben sollen, als ich wegen des Einführens von HartzIV erstmalig in Foren aufschlug.
    Und auch in diesem Forum, kann man den einen oder anderen Lernerfolg meiner Person nachvollziehen.
    Mach dir also um mich keinen Kopp.

  • Zitat von Peddargh

    Der angesprochene Tenor, stört mich nun bei dir, während ich Sybillas stütze.


    Was stützt Du denn so besonders, doch nur Ihre Meinung, die Deiner entspricht, ist ja auch Dein gutes Recht.
    Aber wenn man zusehr auf den Tenor achtet, kann es sein dass man die Schwäche die Bässe und der restlichen Stimmen nicht erkennt.


    Zitat von Peddargh

    Die Fehler, die du hier nun unbedingt als "Lüge" verstanden wissen willst, sind derart marginal, dass ich denke mich darum nicht weiter kümmern zu müssen.


    Falls es Dir egal, ob es nun 1 oder 3 Mio Sozialhilfeempfänger sind und als Folge davon auch, ob eine Strategie als neutral oder eher positiv in Bezug auf die Auswirkungen auf die Anzahl der Leistungsbezieher ist.


    Das sehe ich aber ganz anders, und diejenige welche auch, sondern würde sie nicht so hartnäckig betrügen.


    Zitat von Peddargh

    Ich folge da dem Sinnspruch keiner Statistik zu glauben, die ich nicht selbst gefälscht habe.


    Wenn Du Dir das mal genau überlegst ist dieser Strategie so unglaublich dumm, dass es einem die Socken auszieht. Damit nimmst Du Dir die Möglichkeit zum Lernen, weil Du nur noch glaubst, was Dir in Deine Meinung passt, oder gleich wie Sybilla, Dir die Fakten ausdenkst.



    Zitat von Peddargh

    Arbeitslosigkeit bleibt ein Riesenproblem, ob nun 3 Millionen oder 8 Millionen...


    Das ist richtig, aber nur wenn Du eine Schwarz-Weiß-Denke fährst und das wäre einen Korrekturversuch wert, die 5 Mio denken anders darüber.


    Zitat von Peddargh

    Erreichte Tendenzen der letzten Zeit scheinen mir arg an diesen Statistikfälschungen zu liegen, wer diese auch vornimmt


    Kann ich Dir sagen wer diese vornimmt, unter anderem Sybilla.
    Die Frage für mich ist, was Du nicht glaubst und warum Du es nicht glaubst. Glaubst Du nicht, dass D viel besser durch die Krise kommt als die Nachbarländer, mit Ausnahme der Niederlande und Österreichs, die ähnliche Strategien fahren? Glaubst Du nicht an Reallohnzuwächse in den letzten Jahren?
    Ich glaube das, aus persönlicher Erfahrung, ich war in Spanien und ich bekomme mehr Geld als früher. Und es sind auch weniger Arbeitslose, oder siehst Du mehr?
    Ich kann dieses Misstrauen nicht verstehen, denn der Trend geht aus den sogenannten Systemmedien klar hervor, sie berichten z.B. jedes Quartal über Einzelhandelsumsätze, Sybilla nicht, rate mal warum. Es werden Einstellungen und Entlassungen gegenübergestellt und mal ist die eine Liste länger mal die andere.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Ja ja, gut durch die Krise gekommen...
    Ständige Lohnsteigerungen, ständige Abnahme der Arbeitslosigkeit.
    Seit Jahren gibt sich eine Krise der nächsten die Klinke in die Hand.
    Seit Jahrzehnten wird gespart was das Zeug hält, und das selektiv.
    Arbeitsbelastungen steigen, lösen Zivilisationskrankheiten ab.
    Ich sehe alles immer so schwarz...
    Ich weiß, ich weiß, ich weiß... Alles Otti.


    Vielleicht liegt es an deiner Kellerwohnung im Elfenbeinturm.


    Fakt ist:
    Das wir nach wie vor Millionen von Arbeitslosen haben, die in der vergangenheit
    "geschickt" in Statistiken und kontraproduktiven Beschäftigungen versteckt werden.
    Es mag dabei sogar sein, dass in reinen Zahlen sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt entspannt hat.
    Nicht aber in den Dimensionen, wie du sie durch deine Statistikbrille sehen willst.


    Du kriegst den Aufstocker, der mitllerweile auch Millionenfach auftritt nicht wegdiskutiert,
    du kriegst die Praktika-Praxis, die jetzt x4 auf mich zukommt, muß ich doch das Leben dieser arbeitenden Jugend finanzieren,
    ebenso wenig wegdiskutiert.


    Und du kriegst es auch nicht wegdiskutiert, das ein einfacher Handwerksberuf, vor zwei Jahrzehnten noch ausreichte ein Familie zu ernähren, Wohlstand im bescheidenen Rahmen zu leben.


    Und wenn du Sybilla hundert mal Lügnerin schimpfst, hunderte kleinere Zahlendreher präsentieren kannst,
    in der sie Fehler machte, oder gar in ihrem Sinne schönte.


    Du stellst da Zahlen gegen Lebenserfahrung.
    Das funktioniert nicht!
    Die sich spreizende Schere ist da immernoch, spreizt sich weiter.
    Es wird immernoch wie blöde am Finanzmarkt mit Wetten Geld verdient,
    es wird immernoch GEld aus dem Nichts geschöpft, welches sich sofort anschickt
    härter und effektiver zu arbeiten, als das auch der beste Arbeiter könnte.
    Mit Ergebnissen! Krisen.
    Amerika Vorzeigeland dieser Form des Kapitalismus steht vor dem Bankrott.
    Wann retten wir die nächsten Banken?
    Wann fressen Zinstilgung, und nur die, das Bruttosozialprodukt in Gänze?
    Fragen der Zeit.


    Aber solange wir besser als Somalia dastehen...


    Nimm deine Nase aus den verkackten, verlogenen Papieren, egal wer sie fälschte
    und stell dich mal ins Leben!
    Mach die Augen auf!

    Vielleicht siehst auch du dann schwarz.
    Wäre ein Vorraussetzung die Problem endlich in ehrlicher Art und Weise anzugehen.
    Ein solidarisches Leben in Frieden und Wohlstand für alle ist möglich!
    Nicht nur in diesem so reichen Land.


    Das mag heißen den einen oder anderen ersten Platz aufzugeben aber:
    Das Leben ist kein beschissener Wetttlauf, in dem die einen rennen,
    und die die sitzen bleiben sich die Trophäen in den Schrank stellen dürfen,
    während die meisten gar nicht ins Stadion dürfen.

  • Ich kann dieses Misstrauen nicht verstehen, denn der Trend geht aus den sogenannten Systemmedien klar hervor, sie berichten z.B. jedes Quartal über Einzelhandelsumsätze, Sybilla nicht, rate mal warum. Es werden Einstellungen und Entlassungen gegenübergestellt und mal ist die eine Liste länger mal die andere.


    Die Arbeitslosenstatistik, bzw. das, was davon über die Systemmedien in die Öffentlichkeit getrötet wird ist die verlogenste und verbogenste Statistik, die in unserm Ländle seit etlichen Jahren "gepflegt" wird.


    Wohl gemerkt, wenn man sich die komplette Statistik zu Gemüte führt, wird man vieles, aber nicht alles finden, was es an Arbeitslosen real wirklich gibt.


    Nur einige Beispiele:


    Seit dem Jahr 2007 werden alle Arbeitslosen über 58 Jahre, selbst wenn diese arbeitssuchend sind, nicht in der Statistik geführt.Bei einem Renteneintritt mit 65 sind das 7 Jahre arbeitslos, ohne Statistik! Hierbei handelt es sich ca. um 400.000 bis 450.000 Personen.
    Ebenfalls seit 2007 fallen alle kurzzeitig Erkrankten aus der Statistik heraus, selbst wenn diese nur ein Attest für zwei oder drei Tage bringen. Natürlich sind die weiterhin arbeitslos, aber dadurch sinkt die Statistik im Schnitt um 40.000.
    Seit 2009 werden zwischen 180.000 und 200.000 Arbeitssuchende nicht mehr in der öffentlichen Verlautbarung genannt, wenn sie durch private Vermittler betreut werden.
    Die in sogenannten Maßnahmen befindlichen Personen fallen ebenfalls komplett heraus. Wobei viele Maßnahmen für über 50-jährige nur 4 bis 8 Wochen dauern, und diese Leute diese Maßnahme sofort zu unterbrechen haben, wenn sie einen Arbeitsplatz finden. Nicht arbeitslos?
    Besonders kreativ sind einige Jobcenter bei der Ausgestaltung dieser Maßnahmen. Da verschwinden Menschen für drei bis sechs Monate aus der Statistik, weil sie in einer "Maßnahme" stecken - die an einem Tag der Woche abgehalten wird. Die restlichen vier Tage ist derjenige natürlich auch nicht arbeitslos.


    Man muss nur 2 Zahlen gegenüberstellen: Die Summe der arbeitsfähigen ALG II-Bezieher mit knapp 4,45 Mio. und ALG I-Bezieher mit knapp 850.000, zusammen also ca. 5,5 Millionen, und die offiziell verlautbarten 2,8 Mio. Arbeitslosen.


    Ãœber die Differenz von 2,7 Millionen machst Du dir vielleicht mal Gedanken.

  • Fakt ist:
    Das wir nach wie vor Millionen von Arbeitslosen haben, die in der vergangenheit
    "geschickt" in Statistiken und kontraproduktiven Beschäftigungen versteckt werden.
    Es mag dabei sogar sein, dass in reinen Zahlen sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt entspannt hat.
    Nicht aber in den Dimensionen, wie du sie durch deine Statistikbrille sehen willst.


    was man wohl nur als reine verarsche bezeichnen kann ist, wenn
    Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld I und/oder ALG II
    nicht in der statistik auftauchen ABER gleichzeitig rente mit 67 gilt.


    oder wo ist da der sinn?



    Wann fressen Zinstilgung, und nur die, das Bruttosozialprodukt in Gänze?
    Fragen der Zeit.


    apropo:
    "den Kreditausweitungen zwischen 1970 und 2009, in Höhe von 1.596 Mrd. Euro, standen in der gleichen Zeit Zinszahlungen des Staates in Höhe von 1.562 Mrd. Euro gegenüber! D. h., nutzbar für Staat und Bürger waren in diesen 39 Jahren nur jene 34 Mrd. Euro, die sich aus der Differenz zwischen Kreditaufnahmen und Zinszahlungen ergeben. – Profitiert hat also alleine jene Bürger-Minderheit, die dem Staat ihr Geld geliehen hat: Sie ist um 1.562 Mrd. Euro reicher geworden." Helmut Creutz (aus HUMANE WIRTSCHAFT 02/2011 S.12)
    (aus SPON-Forum kopiert)


    btw: es gibt gar keinen fred zum thema zins! den einzigen den ich gefunden hab mit zins* im titel ist der
    http://www.politopia.de/religion/5314-zinsen-und-islam.html

  • Wäre es nicht mal Zeit für eine Zusammenfassung des Stranges?


    - Die Arbeitslosenzahlen wurden in den letzten 100 Jahren unterschiedlichst interpretiert und dargestellt
    - Eine 100% Definition "arbeitslos" ist nicht möglich zu finden.
    - Arbeitslosigkeit wird von den Betroffenen unterschiedlich wahrgenommen. Für die einen ist es eine Katastrophe (z.B. finanziell, Image, Lebensinhalt), für die anderen ist es eine willkommene Pause (Singles, Orientierungsänderungswillige) und für wiederum andere ein gewünschter Lebens(-Dauer)abschnitt.
    - Arbeitslosigkeit hat unterschiedliche Auswirkungen. Der 62-Jährige ehemals Gutverdiener mit abbezahltem Haus erlebt Arbeitslosigkeit anders als der gerinqualifizierte Familienvater in der Mietwohnung.
    - Es gibt nicht Arbeitsplätze für alle (=0% Arbeitslosigkeit), wer aber eine hohe Priorität hat eine Arbeit zu finden, findet auch eine
    - Ein fairer Mindestlohn würde die Zahl der ca. 300.000 Aufstocker senken die Vollzeit arbeiten, das Problem aber nicht abschaffen.
    - Ein Single kann von einem geringeren Monatslohn gut leben als ein Familienernährer
    - Ein Stuttgarter/Frankfurter/Münchener benötigt mehr Lohn für den gleichen Lebensstandart als ein Rostocker, Iserlohner oder Dessauer
    - Eine Arbeitslosigkeit von 0% macht keinen Sinn und ist auch nicht wünschenswert, denn es würde bedeuten in einer extrem starren Diktatur zu leben in der sich nie etwas ändert und in der es auch keinen Fortschritt gibt
    - Es gibt Arbeitslose, die mit ihrer Situation sehr gut zurecht kommen und andere die damit sehr schlecht zurecht kommen
    - Es gibt eine Altersdiskriminierung auf dem Arbeitsmarkt
    - Die Situation für Arbeitslose allgemein ist weder Himmel noch Hölle
    - Da die Ausgangssituation für Arbeitslose sehr unterschiedlich ist, sollte seitens des Staates auch unterschiedlich/individuell darauf reagiert werden


    Ich gehe davon aus, dass zu diesen 13 Aussagen der überwiegende Teil der Politopianer zu 9-10 Aussagen in jedem Fall zustimmt.


    Meine zusätzliche Meinung (Die m.E. weniger Politopianer teilen werden):
    - Eine Ausbildung ist die beste Vorraussetzung gegen Niedriglohn und Arbeitslosikeit. Die Vorraussetzungen für Jugendliche eine betriebliche Ausbildungsstelle zu finden war seit 20 Jahren noch nie so gut wie heute.
    - In Deutschland zu leben bietet ausreichend Möglichkeiten seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Staatliche Unterstützung kann da eigentlich nur eine Ausnahme sein (Vorraussetzung: Ein fairer Mindestlohn und Mobilität der Arbeitslosen).
    - Ein öffentlicher Beschäftigungssektor kann so ziemlich alle Härten vermeiden und sinnvolle gemeinützige Arbeit organisieren
    - Eine großzügige Allimentierung von Arbeitslosen (die auf Dauer eine Teilhabe an allem und jedem zulässt) ohne jegliche Pflicht (wenigstens teilweise) für den eigenen Lebensunterhalt aufkommen zu müssen führt zur Berufsarbeitslosigkeit auf Kosten und zum Nachteil der bestehenden Arbeitnehmer

  • Ja ja, gut durch die Krise gekommen...


    Genau


    Zitat von Peddargh

    Ständige Lohnsteigerungen, ständige Abnahme der Arbeitslosigkeit.


    Bei drei Jahren seit 2010 würde ich als Statistiker nicht von ständig sprechen oder nur gerade so ...


    Zitat von Peddargh

    Seit Jahren gibt sich eine Krise der nächsten die Klinke in die Hand.


    Gequirlte Scheisse, Krise war 2001/2 und 2008/9.
    Mit Deinem vereinfachenden Gebrüll bringst Du Dich um jede halbwegs sinnvolle Information.




    Zitat von Peddargh

    Fakt ist:
    Das wir nach wie vor Millionen von Arbeitslosen haben, die in der vergangenheit
    "geschickt" in Statistiken und kontraproduktiven Beschäftigungen versteckt werden.
    Es mag dabei sogar sein, dass in reinen Zahlen sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt entspannt hat.
    Nicht aber in den Dimensionen, wie du sie durch deine Statistikbrille sehen willst.


    Hinter den Zahlen stehen Menschen, und Du weißt gar nicht, was ich sehen will.



    Zitat von Peddargh

    Du kriegst den Aufstocker, der mitllerweile auch Millionenfach auftritt nicht wegdiskutiert,


    Hast Du irgendwo bemerkt, dass ich bestreite, dass es Aufstocker gibt, es sind aktuell ca. 1,4 Mio.


    Zitat von Peddargh

    du kriegst die Praktika-Praxis, die jetzt x4 auf mich zukommt, muß ich doch das Leben dieser arbeitenden Jugend finanzieren,
    ebenso wenig wegdiskutiert.


    Es gibt schlecht bezahlte Praktika, aber sie kommen nicht x4 (Kinder) auf Dich zu, außer Ihr stellt Euch selten dämlich bei der Berufswahl an.


    Zitat von Peddargh

    Und du kriegst es auch nicht wegdiskutiert, das ein einfacher Handwerksberuf, vor zwei Jahrzehnten noch ausreichte ein Familie zu ernähren, Wohlstand im bescheidenen Rahmen zu leben.


    Und heute eben auch noch, lass Dir mal ein Handwerkerwohnungs- oder autofoto von 1992 und 2012 zeigen.


    Zitat von Peddargh

    Und wenn du Sybilla hundert mal Lügnerin schimpfst, hunderte kleinere Zahlendreher präsentieren kannst,
    in der sie Fehler machte, oder gar in ihrem Sinne schönte.


    Die "Zahlendreher" sind nicht klein, mehrere 100% Abweichung sind Betrug.


    Zitat von Peddargh

    Du stellst da Zahlen gegen Lebenserfahrung.


    Willst Du mir jetzt wirklich erzählen, dass in Deinem Bekanntenkreis die Arbeitslosigkeit zugenommen hat?
    Wenn nicht bevorzugst Du ein von Deiner Meinung getriebenes Bild gegenüber der Lebenserfahrung und der Zahlen.
    Der Tenor lässt Dich den ganzen Rest überhören und singt auch noch falsch, nur der Text passt Dir zufällig.


    Zitat von Peddargh

    Wann fressen Zinstilgung, und nur die, das Bruttosozialprodukt in Gänze?
    Fragen der Zeit.


    Das ist keine Frage der Zeit, das geht nicht. Da wird vorher eine Begradigung stattfinden - automatisch.


    Zitat von Peddargh

    Aber solange wir besser als Somalia dastehen...


    Lass doch mal den Scheiß Wir stehen noch besser als viele andere Länder da, das sollte aber kein Grund zu Selbstzufriedenheit sein, denn Arroganz führt dazu, dass das so bleibt.


    Zitat von Peddargh

    Nimm deine Nase aus den verkackten, verlogenen Papieren, egal wer sie fälschte
    und stell dich mal ins Leben!
    Mach die Augen auf!


    Was genau meinst Du, entgeht mir?


    Gruß
    Verbalwalze


  • Das steht alles auf der ersten Seite des Monatsberichts der Arbeitsagentur, warum also redest Du von Fälschung?
    Dein zentrales Missfallen, ist die ausgewählte Kennzahl, die die höchste Aufmerksamkeit erhält, die ILO-Definition würde eine noch niedrigere Zahl bedeuten (OK, auch andere Regierungen wollen gut dastehen).


    Es kommt aber nicht so sehr auf die Zahl an, sondern ob und wie man davon runterkommt. Und zufällig sind seit Hartz IV alle Kennzahlen im Trend positiv, auch die, die mehr enthalten. Demzufolge ist es einfach unangemessen das Gegenteil zu behaupten.


    Gruß
    Verbalwalze

  • apropo:
    "den Kreditausweitungen zwischen 1970 und 2009, in Höhe von 1.596 Mrd. Euro, standen in der gleichen Zeit Zinszahlungen des Staates in Höhe von 1.562 Mrd. Euro gegenüber! D. h., nutzbar für Staat und Bürger waren in diesen 39 Jahren nur jene 34 Mrd. Euro, die sich aus der Differenz zwischen Kreditaufnahmen und Zinszahlungen ergeben. – Profitiert hat also alleine jene Bürger-Minderheit, die dem Staat ihr Geld geliehen hat: Sie ist um 1.562 Mrd. Euro reicher geworden." Helmut Creutz (aus HUMANE WIRTSCHAFT 02/2011 S.12)
    (aus SPON-Forum kopiert)


    btw: es gibt gar keinen fred zum thema zins! den einzigen den ich gefunden hab mit zins* im titel ist der
    http://www.politopia.de/religion/5314-zinsen-und-islam.html


    Das wirst Du jetzt gar nicht glauben, aber das ist erstens normal und zweitens kein Problem.
    Unternehmen haben oft auch immer einen Kreditsockel, weil sie immer neue Investitionen finanzieren wollen, wenn die Investitionen erfolgreich sind, kann sich das Unternehmen auch (absolut) mehr Kredit leisten, nur das Verhältnis zwischen Kreditzinsen und Gewinn sollte nicht aus dem Ruder laufen.
    Mit dem Ertrag einer Investition lässt sich der Kredit nämlich zurückzahlen. Volkswirtschaftlich gesehen darf die Kreditsumme im Verhältnis zum BIP nicht zu stark anwachsen.
    Der Staat gibt aber gerne unter Vorschub von Nachfragestärke Kredite für Konsum aus. Das funktioniert offensichtlich nicht, denn Nachfrage zeigt eben keine Investitionswirkung. Deshalb wäre sie nur kurzfristig zur Vermeidung von Schockeffekten einzusetzen, auf die Langfristigkeit hat schon der Vater dieser Stimulanzstrategie die Antwort: "Langfristig sind wir alle tot".
    Also lassen und entweder die Steuern erhöhen und wenn das konjunkturell nicht akzeptabel ist, dann die Leistungen kürzen.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Das wirst Du jetzt gar nicht glauben, aber das ist erstens normal und zweitens kein Problem.


    ich kann mich noch an den bankenfred erinnern wo teilweise ausgiebig über geld und zinsen, zinseszinsen (und verschuldung) diskutiert wurde.

  • Das steht alles auf der ersten Seite des Monatsberichts der Arbeitsagentur, warum also redest Du von Fälschung?
    Dein zentrales Missfallen, ist die ausgewählte Kennzahl, die die höchste Aufmerksamkeit erhält, die ILO-Definition würde eine noch niedrigere Zahl bedeuten (OK, auch andere Regierungen wollen gut dastehen).


    Es kommt aber nicht so sehr auf die Zahl an, sondern ob und wie man davon runterkommt. Und zufällig sind seit Hartz IV alle Kennzahlen im Trend positiv, auch die, die mehr enthalten. Demzufolge ist es einfach unangemessen das Gegenteil zu behaupten.


    Gruß
    Verbalwalze


    Diese Zahl, die ständig in die Öffentlichkeit posaunt wird, ist das Ergebnis politisch motivierter "Statistikbereinigungen", um es höflich auszudrücken.
    Ich sehe ja genau wie Du auch, dass die Zahlen sich zum größten Teil verbessert haben - wobei hier in meinen Augen mal wieder Quantität vor Qualität gesetzt wird, also das "ob" wesentlich entscheidender ist als das "wie". Für mich sind die nackten Zahlen kein Grund zur Freude, denn die Methoden mit denen das Ergebnis erreicht wurde sind für mich viel entscheidender.
    Die menschenverachtende Ideologie des "man muss nur genug Druck ausüben, dann bewegen sich die faulen Schweine", durch Lohnaufstockung subventionierte Firmengewinne, wie unsere "Eliten" Wasser predigen und selber Wein saufen das ist es, was mich ankotzt.

  • ich kann mich noch an den bankenfred erinnern wo teilweise ausgiebig über geld und zinsen, zinseszinsen (und verschuldung) diskutiert wurde.


    Ohne da reinzugucken, rate ich mal frech, dass es dort keinen Konsens dies bezüglich gab. Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass die gesamte Geldmenge Deckung braucht und zwar reale. Damit sind in Zeiten von Wachstum Zinsen kein Problem, wenn sie nicht zu hoch sind.


    Gruss Verbalwalze

  • Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland – im Jahr 2012 – Faktencheck

    Prolog

    Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus)

    Geschönter Armutsbericht

    29. November 2012 05:21 Geschönter Armutsbericht Sozialverband warnt von der Leyen vor Zensur

    Wahrheit ist offensichtlich dass, das uns verschwiegen wird!

    Die wahre Lage wird meiner Erfahrung nach, nicht nur im Armutsbericht sondern auch im Arbeitsmarktbericht verschleiert ebenso wie eine ewig gute Kauflaune prognostiziert wird.
    Viele Medien und viele Bürger sind aufgrund dieser Erfahrungen in abgestumpft und kraftlos es ist die uralte Situation in der die Macht der Mächtigen der Ohnmacht der Ohnmächtigen gegenüber steht. Der Regular einer freien Presse ist in D nahezu ausgeschaltet. Welches Brot sie essen dessen Lied sie singen. So malen viele Medien eine Welt so wie sie der herrschenden Nomenklatura gefällt

    Wer weiß eigentlich, was von dem, was uns täglich in den Medien berichtet wird, wirklich wahr ist? Kaum jemand!... Manfred Lütz, Psychiater und Bestsellerautor, ist Experte für den Zweifel. Er hat ein Buch geschrieben, das "Bluff" heißt - und von "Fälschung der Welt" handelt - von den vielen scheinbaren Wahrheiten, die uns so Tag für Tag entgegengeballert werden.

    Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird.

    „Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte:
    Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu interessieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben. Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“

    Das Prinzip der Wahrheit wird durch das Prinzip der Masse abgelöst. Irgendwann verfestigt sich in unseren Köpfen eine Entwicklung nur weil es viele behaupten. Das ist eine völlig neue Dimension des Gerüchts und der Propaganda. Eine suggerierte Entwicklung im Medienzeitalter verfestigt sich in den Köpfen der Bürger durch epidemische Verbreitung.


    Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Wirtschaft brummt und wächst manche wollte gar ein Wirtschaftswachstum xxl herbeireden.

    Fakt ist - Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 nur um 0,7 % gewachsen

    Pressemitteilung Nr. 017 vom 15.01.2013 Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 weiter gewachsen: Um 0,7 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr.

    Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Steuereinnahmen des Fiskus aufgrund der sehr guten Konjunktur und es exorbitant hohen Wirtschaftswachstums sprunghaft ansteigen.

    Fakt ist - Die öffentliche Schulden sind bis zum Ende des 3. Quartals 2012 auf 2 064 Milliarden Euro angestiegen

    Pressemitteilung Nr. 019 vom 16.01.2013: Öffentliche Schulden zum Ende des 3. Quartals 2012 bei 2 064 Milliarden Euro- WIESBADEN – Zum Ende des dritten Quartals 2012 waren Bund, Länder und Gemeinden/Gemeindeverbände einschließlich aller Extrahaushalte in Deutschland mit 2 064,1 Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilt, entsprach dies einem Anstieg um 1,6 % beziehungsweise 32,9 Milliarden Euro gegenüber dem Ende des dritten Quartals 2011

    Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Verbraucher (laut GFK Konsumindes) in guter Kauflaune mit großer Anschaffungsneigung sind und das der private Konsum eine starke stütze des enorm starken Wachstums sei, ebenso suggerierten vielen Medien das Weihnachtsgeschäft 2012 laufe viel besser als in den letzten Jahren.

    Fakt ist - Im gesamten Jahr 2012 setzte der deutsche Einzelhandel real 0,3 % weniger um als im Jahr 2011

    Fakt ist - Der Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 war real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011

    Pressemitteilung Nr. 038 vom 31.01.2013 - Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011… im Vergleich zum November 2012 ist der Umsatz im Dezember kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) nominal um 2,0 % und real um 1,7 % gesunken.

    Ehre wem Ehre gebührt

    Ich möchte an dieser Stelle einmal meine größte Hochachtung gegenüber der psychologischen Abteilungen und deren Mitarbeitern aussprechen, sie haben das geschafft was kein Politiker und kein Wirtschaftslenker und keine Ideologie geschafft hat, Sie haben in den Bürgern aufgrund der von ihnen gestalteten Berichterstattung in den Systemmedien suggeriert das die Wirtschaft wächst die Steuereinnahmen explodieren und die Konsumenten alles kaufen können was von den Konsumenten gewünscht wird, ein nahezu perfektes Blendwerk eines „potemkinschen Dorfes“ zusätzlich wurde in den letzten Monaten in vielen Medien das Bild der perfekten und heilbringenden Partnerschaft/Familie skizziert. Es scheint als könnten die psychologischen Abteilungen und deren Mitarbeiter ein ganzes Volk durch den Gleichklang
    der Themen in den Systemmedien nach belieben lenken und anleiten.

    Der Journalist schreibt, dass was ist! Oder schreibt er doch nur das was der BA – Pressedienst verlautbart? Spiegel TV (RTL)-Mitarbeiter kündigt und packt aus

    Schlagzeilen

    Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor

    Mehr als 70 Milliarden Euro für Aufstocker
    Hartz IV „ist ein voller Erfolg“ - Die Armut und der Reichtum in Deutschland wachsen
    Verbände: Armut ist in Deutschland politisch verordnet
    Faktencheck „Jobboom“
    Arbeitslosenzahl steigt im Dezember 2012 auf 2,84 Millionen
    Mehr als drei Millionen der 4,33 Millionen erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger sind Langzeitbezieher.
    Armut in Deutschland verfestigt sich
    Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen
    Mittelschicht schrumpft drastisch
    Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse
    “Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ?
    Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen
    Pralle Kasse erlaubte Rentenbeitrag von 18,9 % ab Januar 2013
    Rentnern droht nur eine Mini-Erhöhung der Bezüge Rentenanpassung - Renten steigen 2013 wohl nur um 1%
    Preise Inflation in Deutschland 2012 bei 2,0 Prozent

    Immer mehr Deutsche gehen vorzeitig in Rente

    Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist die Beschäftigungsquote der 60- bis 64-Jährigen bei 29,3 Prozent bei den 64-Jährigen hatten im Juni 2012 nur 14,2 Prozent einen Job.

    Fakt

    Das Sozialgericht (SG) Berlin hält die Hartz IV-Regelsätze für verfassungswidrig und hat diese Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt.
    Sozialgericht Berlin S 55 AS 9238/12

    "Der autoritäre Obrigkeitsstil der viele Menschen in den Niedriglohnsektor zwingt, so wie dieser im Hartz IV System angelegt ist, nimmt eine Hürde nach der anderen, weil er auf Gewöhnung setzt."

    Die offiziellen Arbeitsmarktzahlen der BA Januar 2013

    Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet
    Offizieller BA - Zahlenbericht für Januar 2013 Die Arbeitslosigkeit hat von Dezember auf Januar um 298.000 oder 11 Prozent auf 3.138.000 zugenommen. (Es gibt viele Hinweise, dass im offiziellen BA Bericht in Schätzungen und Hochrechnungen nicht alle arbeitslosen Personen innerhalb Deutschland erfasst und gezählt werden.)

    Leistungsempfänger Januar 2013 Gesamt 7.085.000 Personen

    Im Januar 2013 beziehen nach offiziellen BA Schätzungen und Hochrechnungen 5,405.000 erwerbsfähige Personen Lohnersatzleistungen nach dem SGB III oder Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II. darunter nach vorläufiger Hochrechnung
    1.020.000 Personen ALG I
    4.385.000 Personen erwerbsfähige Hilfebedürftige ALG II

    + 1.680.000 nicht-erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (Sozialgeld)
    .

    ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)
    Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

    (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.

    Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 7.085.000 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 64 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2011 rund 1 Million Personen erhalten haben)

    3.5 Hilfequoten – Seite 24 BA Bericht Januar 2013
    Im Januar hat jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (10,2 Prozent).. Die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte beträgt 8,1 %

    Im Januar 2013 befanden sich nach vorläufigen Daten 861.000 Personen in einer von Bund oder der Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme.

    Im Januar belief sich die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) auf 4.026.000 Personen



    3.1 Gemeldete Arbeitsstellen – Seite 10 Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen hat sich im Januar saisonbereinigt um 1.000 verringert, nach -4.000 im Dezember und -3.000 im November. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im Januar auf 405.000 Arbeitsstellen. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang von 47.000 oder 10 Prozent, nach ebenfalls -47.000 oder -10 Prozent im Dezember. Von den gemeldeten Arbeitsstellen waren 89 Prozent sofort zu besetzen.

    4.1 Entwicklung im Bund – Seite 12
    Die Arbeitslosigkeit hat von Dezember auf Ja-nuar um 298.000 oder 11 Prozent auf 3.138.000 zugenommen.

    Quelle der Zahlen:
    BA – Monatsbericht Januar 2013

    So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen - oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt.

    An die Tatsache dass die neuen „Arbeitsmarktzahlen“ dem hysterisch-euphorisch applaudierenden Publikum der Systemmedien verkündet werden, haben wir uns bereits gewöhnt. Was soll's, bei Sitcoms kommt das johlende Publikum auch von der Festplatte. Sozialpsychologische Massenlenkung oder besser Propaganda gestaltet sich heute wie früher. Um die Kommunikationssuggestion weit gehend zu erreichen, werden Stimmungsstimulanzien gesetzt, und scheinkritische Medienberichte publiziert, „Sündenböcke“ mit „unerhörten“ Lebensstil präsentiert, die zu gewünschten Aversionen anregen sollen. All das kannten schon die alten Sumerer, ein geeignetes Mittel, um die Massen psychologisch emotional und auch physisch in die „richtige“ Ideologie zu bewegen. Eine Schmierenkomödie epischen Ausmaßes.

    Epilog

    Die „Wahrheit“ die von der Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik in den gleich gestimmten Medien euphorisch verkündet wird, suggeriert den Bürgern die „Große Kauflust“ und eine „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl jeden bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. Wahr ist 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz rasch ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Wahr ist auch das diverse Gruppen von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) in der Regel aus der offiziellen Statistik der Arbeitslosen verschwinden. Ebenfalls Wahrheit ist das sich andere Arbeitslose nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückziehen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Zur Wahrheit gehört auch dass viele Arbeitslose Jobangebote im prekären Bereich des Niedrigstlohnsektor erhalten und diese auch annehmen. Denn in Wahrheit heißt die Devise am „Arbeitsmarkt“: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden?

    Erstellt von Sybilla am 31.01.13 --- 11 Uhr 00
    Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden

  • Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland – im Jahr 2012 – Faktencheck

    Prolog

    Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus)

    Geschönter Armutsbericht

    29. November 2012 05:21 Geschönter Armutsbericht Sozialverband warnt von der Leyen vor Zensur

    Wahrheit ist offensichtlich dass, das uns verschwiegen wird!

    Die wahre Lage wird meiner Erfahrung nach, nicht nur im Armutsbericht sondern auch im Arbeitsmarktbericht verschleiert ebenso wie eine ewig gute Kauflaune prognostiziert wird.
    Viele Medien und viele Bürger sind aufgrund dieser Erfahrungen in abgestumpft und kraftlos es ist die uralte Situation in der die Macht der Mächtigen der Ohnmacht der Ohnmächtigen gegenüber steht. Der Regular einer freien Presse ist in D nahezu ausgeschaltet. Welches Brot sie essen dessen Lied sie singen. So malen viele Medien eine Welt so wie sie der herrschenden Nomenklatura gefällt

    Wer weiß eigentlich, was von dem, was uns täglich in den Medien berichtet wird, wirklich wahr ist? Kaum jemand!... Manfred Lütz, Psychiater und Bestsellerautor, ist Experte für den Zweifel. Er hat ein Buch geschrieben, das "Bluff" heißt - und von "Fälschung der Welt" handelt - von den vielen scheinbaren Wahrheiten, die uns so Tag für Tag entgegengeballert werden.

    Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird.

    „Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte:
    Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu interessieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben. Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“

    Das Prinzip der Wahrheit wird durch das Prinzip der Masse abgelöst. Irgendwann verfestigt sich in unseren Köpfen eine Entwicklung nur weil es viele behaupten. Das ist eine völlig neue Dimension des Gerüchts und der Propaganda. Eine suggerierte Entwicklung im Medienzeitalter verfestigt sich in den Köpfen der Bürger durch epidemische Verbreitung.


    Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Wirtschaft brummt und wächst manche wollte gar ein Wirtschaftswachstum xxl herbeireden.

    Fakt ist - Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 nur um 0,7 % gewachsen

    Pressemitteilung Nr. 017 vom 15.01.2013 Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 weiter gewachsen: Um 0,7 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr.

    Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Steuereinnahmen des Fiskus aufgrund der sehr guten Konjunktur und es exorbitant hohen Wirtschaftswachstums sprunghaft ansteigen.

    Fakt ist - Die öffentliche Schulden sind bis zum Ende des 3. Quartals 2012 auf 2 064 Milliarden Euro angestiegen

    Pressemitteilung Nr. 019 vom 16.01.2013: Öffentliche Schulden zum Ende des 3. Quartals 2012 bei 2 064 Milliarden Euro- WIESBADEN – Zum Ende des dritten Quartals 2012 waren Bund, Länder und Gemeinden/Gemeindeverbände einschließlich aller Extrahaushalte in Deutschland mit 2 064,1 Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilt, entsprach dies einem Anstieg um 1,6 % beziehungsweise 32,9 Milliarden Euro gegenüber dem Ende des dritten Quartals 2011

    Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Verbraucher (laut GFK Konsumindes) in guter Kauflaune mit großer Anschaffungsneigung sind und das der private Konsum eine starke stütze des enorm starken Wachstums sei, ebenso suggerierten vielen Medien das Weihnachtsgeschäft 2012 laufe viel besser als in den letzten Jahren.

    Fakt ist - Im gesamten Jahr 2012 setzte der deutsche Einzelhandel real 0,3 % weniger um als im Jahr 2011

    Fakt ist - Der Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 war real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011

    Pressemitteilung Nr. 038 vom 31.01.2013 - Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011… im Vergleich zum November 2012 ist der Umsatz im Dezember kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) nominal um 2,0 % und real um 1,7 % gesunken.

    Ehre wem Ehre gebührt

    Ich möchte an dieser Stelle einmal meine größte Hochachtung gegenüber der psychologischen Abteilungen und deren Mitarbeitern aussprechen, sie haben das geschafft was kein Politiker und kein Wirtschaftslenker und keine Ideologie geschafft hat, Sie haben in den Bürgern aufgrund der von ihnen gestalteten Berichterstattung in den Systemmedien suggeriert das die Wirtschaft wächst die Steuereinnahmen explodieren und die Konsumenten alles kaufen können was von den Konsumenten gewünscht wird, ein nahezu perfektes Blendwerk eines „potemkinschen Dorfes“ zusätzlich wurde in den letzten Monaten in vielen Medien das Bild der perfekten und heilbringenden Partnerschaft/Familie skizziert. Es scheint als könnten die psychologischen Abteilungen und deren Mitarbeiter ein ganzes Volk durch den Gleichklang
    der Themen in den Systemmedien nach belieben lenken und anleiten.

    Der Journalist schreibt, dass was ist! Oder schreibt er doch nur das was der BA – Pressedienst verlautbart? Spiegel TV (RTL)-Mitarbeiter kündigt und packt aus

    Schlagzeilen

    Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor

    Mehr als 70 Milliarden Euro für Aufstocker
    Hartz IV „ist ein voller Erfolg“ - Die Armut und der Reichtum in Deutschland wachsen
    Verbände: Armut ist in Deutschland politisch verordnet
    Faktencheck „Jobboom“
    Arbeitslosenzahl steigt im Dezember 2012 auf 2,84 Millionen
    Mehr als drei Millionen der 4,33 Millionen erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger sind Langzeitbezieher.
    Armut in Deutschland verfestigt sich
    Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen
    Mittelschicht schrumpft drastisch
    Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse
    “Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ?
    Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen
    Pralle Kasse erlaubte Rentenbeitrag von 18,9 % ab Januar 2013
    Rentnern droht nur eine Mini-Erhöhung der Bezüge Rentenanpassung - Renten steigen 2013 wohl nur um 1%
    Preise Inflation in Deutschland 2012 bei 2,0 Prozent

    Immer mehr Deutsche gehen vorzeitig in Rente

    Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist die Beschäftigungsquote der 60- bis 64-Jährigen bei 29,3 Prozent bei den 64-Jährigen hatten im Juni 2012 nur 14,2 Prozent einen Job.

    Fakt

    Das Sozialgericht (SG) Berlin hält die Hartz IV-Regelsätze für verfassungswidrig und hat diese Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt.
    Sozialgericht Berlin S 55 AS 9238/12

    "Der autoritäre Obrigkeitsstil der viele Menschen in den Niedriglohnsektor zwingt, so wie dieser im Hartz IV System angelegt ist, nimmt eine Hürde nach der anderen, weil er auf Gewöhnung setzt."

    Die offiziellen Arbeitsmarktzahlen der BA Januar 2013

    Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet
    Offizieller BA - Zahlenbericht für Januar 2013 Die Arbeitslosigkeit hat von Dezember auf Januar um 298.000 oder 11 Prozent auf 3.138.000 zugenommen. (Es gibt viele Hinweise, dass im offiziellen BA Bericht in Schätzungen und Hochrechnungen nicht alle arbeitslosen Personen innerhalb Deutschland erfasst und gezählt werden.)

    Leistungsempfänger Januar 2013 Gesamt 7.085.000 Personen

    Im Januar 2013 beziehen nach offiziellen BA Schätzungen und Hochrechnungen 5,405.000 erwerbsfähige Personen Lohnersatzleistungen nach dem SGB III oder Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II. darunter nach vorläufiger Hochrechnung
    1.020.000 Personen ALG I
    4.385.000 Personen erwerbsfähige Hilfebedürftige ALG II

    + 1.680.000 nicht-erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (Sozialgeld)
    .

    ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)
    Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

    (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.

    Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 7.085.000 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 64 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2011 rund 1 Million Personen erhalten haben)

    3.5 Hilfequoten – Seite 24 BA Bericht Januar 2013
    Im Januar hat jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (10,2 Prozent).. Die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte beträgt 8,1 %

    Im Januar 2013 befanden sich nach vorläufigen Daten 861.000 Personen in einer von Bund oder der Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme.

    Im Januar belief sich die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) auf 4.026.000 Personen



    3.1 Gemeldete Arbeitsstellen – Seite 10 Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen hat sich im Januar saisonbereinigt um 1.000 verringert, nach -4.000 im Dezember und -3.000 im November. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im Januar auf 405.000 Arbeitsstellen. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang von 47.000 oder 10 Prozent, nach ebenfalls -47.000 oder -10 Prozent im Dezember. Von den gemeldeten Arbeitsstellen waren 89 Prozent sofort zu besetzen.

    4.1 Entwicklung im Bund – Seite 12
    Die Arbeitslosigkeit hat von Dezember auf Ja-nuar um 298.000 oder 11 Prozent auf 3.138.000 zugenommen.

    Quelle der Zahlen:
    BA – Monatsbericht Januar 2013

    So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen - oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt.

    An die Tatsache dass die neuen „Arbeitsmarktzahlen“ dem hysterisch-euphorisch applaudierenden Publikum der Systemmedien verkündet werden, haben wir uns bereits gewöhnt. Was soll's, bei Sitcoms kommt das johlende Publikum auch von der Festplatte. Sozialpsychologische Massenlenkung oder besser Propaganda gestaltet sich heute wie früher. Um die Kommunikationssuggestion weit gehend zu erreichen, werden Stimmungsstimulanzien gesetzt, und scheinkritische Medienberichte publiziert, „Sündenböcke“ mit „unerhörten“ Lebensstil präsentiert, die zu gewünschten Aversionen anregen sollen. All das kannten schon die alten Sumerer, ein geeignetes Mittel, um die Massen psychologisch emotional und auch physisch in die „richtige“ Ideologie zu bewegen. Eine Schmierenkomödie epischen Ausmaßes.

    Epilog

    Die „Wahrheit“ die von der Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik in den gleich gestimmten Medien euphorisch verkündet wird, suggeriert den Bürgern die „Große Kauflust“ und eine „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl jeden bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. Wahr ist 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz rasch ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Wahr ist auch das diverse Gruppen von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) in der Regel aus der offiziellen Statistik der Arbeitslosen verschwinden. Ebenfalls Wahrheit ist das sich andere Arbeitslose nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückziehen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Zur Wahrheit gehört auch dass viele Arbeitslose Jobangebote im prekären Bereich des Niedrigstlohnsektor erhalten und diese auch annehmen. Denn in Wahrheit heißt die Devise am „Arbeitsmarkt“: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden?

    Erstellt von Sybilla am 31.01.13 --- 11 Uhr 00
    Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden

  • Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland – Februar 2013


    Wow nahezu alle Medien sprechen von Rekordbeschäftigung aber 7.221.036 Personen erhalten Transferleistungen ALGI/ALGII oder Sozialgeld


    Ehre wem Ehre gebührt

    Ich möchte an dieser Stelle einmal meine größte Hochachtung gegenüber den Psychologen in den Medien in der Wirtschaft und der Politik aussprechen, sie haben das geschafft was kein Politiker und kein Wirtschaftslenker und keine Ideologie geschafft hat, Sie haben in den Bürgern aufgrund der von ihnen gestalteten Berichterstattung in den Systemmedien suggeriert das die Wirtschaft wächst die Steuereinnahmen explodieren und die Konsumenten alles kaufen können was von den Konsumenten gewünscht wird, ein nahezu perfektes Blendwerk eines „potemkinschen Dorfes“ zusätzlich wurde in den letzten Monaten in vielen Medien das Bild der perfekten und Heil bringenden persönlichen Glücks skizziert. Es scheint als könnten die psychologischen Abteilungen und deren Mitarbeiter ein ganzes Volk durch den Gleichklang der Themen in den Systemmedien nach belieben lenken und anleiten.


    Prolog


    Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus)


    Geschönter Armutsbericht


    29. November 2012 05:21 Geschönter Armutsbericht Sozialverband warnt von der Leyen vor Zensur


    Wahrheit ist offensichtlich dass, das uns verschwiegen wird!


    Die wahre Lage wird meiner Erfahrung nach, nicht nur im Armutsbericht sondern auch im Arbeitsmarktbericht verschleiert ebenso wie eine ewig gute Kauflaune prognostiziert wird.
    Viele Medien und viele Bürger sind aufgrund dieser Erfahrungen in abgestumpft und kraftlos es ist die uralte Situation in der die Macht der Mächtigen der Ohnmacht der Ohnmächtigen gegenüber steht. Der Regular einer freien Presse ist in D nahezu ausgeschaltet. Welches Brot sie essen dessen Lied sie singen. So malen viele Medien eine Welt so wie sie der herrschenden Nomenklatura gefällt


    Wer weiß eigentlich, was von dem, was uns täglich in den Medien berichtet wird, wirklich wahr ist? Kaum jemand!... Manfred Lütz, Psychiater und Bestsellerautor, ist Experte für den Zweifel. Er hat ein Buch geschrieben, das "Bluff" heißt - und von "Fälschung der Welt" handelt - von den vielen scheinbaren Wahrheiten, die uns so Tag für Tag entgegengeballert werden.


    Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird.


    „Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte:
    Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu interessieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben. Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“


    Das Prinzip der Wahrheit wird durch das Prinzip der Masse abgelöst. Irgendwann verfestigt sich in unseren Köpfen eine Entwicklung nur weil es viele behaupten. Das ist eine völlig neue Dimension des Gerüchts und der Propaganda. Eine suggerierte Entwicklung im Medienzeitalter verfestigt sich in den Köpfen der Bürger durch epidemische Verbreitung.


    Der Journalist schreibt, dass was ist! Oder schreibt er doch nur das was der BA – Pressedienst verlautbart? Spiegel TV (RTL)-Mitarbeiter kündigt und packt aus





    Schlagzeilen


    Die Soziale Schere ist offen - Reallöhne niedriger als im Jahr 2000
    Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor
    Mehr als 70 Milliarden Euro für Aufstocker
    Hartz IV „ist ein voller Erfolg“ - Die Armut und der Reichtum in Deutschland wachsen
    Verbände: Armut ist in Deutschland politisch verordnet
    Faktencheck „Jobboom“
    Deutsche Wirtschaft schrumpft
    Mehr als drei Millionen der 4,33 Millionen erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger sind Langzeitbezieher.
    Armut in Deutschland verfestigt sich
    Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen
    Mittelschicht schrumpft drastisch
    Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse
    “Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ?
    Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen
    Pralle Kasse erlaubte Rentenbeitrag von 18,9 % ab Januar 2013
    Rentnern droht nur eine Mini-Erhöhung der Bezüge Rentenanpassung - Renten steigen 2013 wohl nur um 1%
    Preise Inflation in Deutschland 2012 bei 2,0 Prozent



    Fakt


    Das Sozialgericht (SG) Berlin hält die Hartz IV-Regelsätze für verfassungswidrig und hat diese Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt.
    Sozialgericht Berlin S 55 AS 9238/12


    "Der autoritäre Obrigkeitsstil der viele Menschen in den Niedriglohnsektor zwingt, so wie dieser im Hartz IV System angelegt ist, nimmt eine Hürde nach der anderen, weil er auf Gewöhnung setzt."


    Die offiziellen Arbeitsmarktzahlen der BA Februar 2013


    Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet
    Offizieller BA - Zahlenbericht für Februar 2013 Seite 48
    (Es gibt viele Hinweise, dass im offiziellen BA Bericht in Schätzungen und Hochrechnungen nicht alle arbeitslosen Personen innerhalb Deutschland erfasst und gezählt werden.)


    Im Februar 2013 beziehen nach offiziellen BA Schätzungen und Hochrechnungen 5.525.062 Personen ALG I (1.102.589) oder ALG II (4.422.473) Hilfeleistungen.
    Die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte beträgt 8,2 %
    4.075.288 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht Februar 2013 unterbeschäftigt 9,4 %

    3.156.242 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst.
    848.125 Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik 3)


    Leistungsempfänger Gesamt 7.221.036 Personen
    5.525.062 Personen ALG I (1.102.589) oder ALG II (4.422.473)
    + 1.695.974 Personen Sozialgeld (SGB II 4)


    ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)
    *4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.


    (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.


    Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 7.221.036 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 67 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2012 rund 1 Million Personen erhalten haben)


    3.1 Gemeldete Arbeitsstellen Bericht Februar 2013 Seite 11
    3.1 Gemeldete Arbeitsstellen
    Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen6 hat sich im Februar saisonbereinigt geringfügig um 1.000 verringert, nach -1.000 im Januar und -4.000 im Dezember. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im Februar auf 431.000 Ar-beitsstellen. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang von 42.000 oder 9 Prozent, nach -47.000 oder -10 Prozent im Januar. Von den gemeldeten Arbeitsstellen waren 86 Prozent sofort zu besetzen.


    Quelle der Zahlen:
    BA – Monatsbericht Februar 2013


    So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen - oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt.


    An die Tatsache dass die neuen „Arbeitsmarktzahlen“ dem hysterisch-euphorisch applaudierenden Publikum der Systemmedien verkündet werden, haben wir uns bereits gewöhnt. Was soll's, bei Sitcoms kommt das johlende Publikum auch von der Festplatte. Sozialpsychologische Massenlenkung oder besser Propaganda gestaltet sich heute wie früher. Um die Kommunikationssuggestion weit gehend zu erreichen, werden Stimmungsstimulanzien gesetzt, und scheinkritische Medienberichte publiziert, „Sündenböcke“ mit „unerhörten“ Lebensstil präsentiert, die zu gewünschten Aversionen anregen sollen. All das kannten schon die alten Sumerer, ein geeignetes Mittel, um die Massen psychologisch emotional und auch physisch in die „richtige“ Ideologie zu bewegen. Eine Schmierenkomödie epischen Ausmaßes.


    Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Wirtschaft brummt und wächst manche wollte gar ein Wirtschaftswachstum xxl herbeireden.

    Fakt ist - Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 nur um 0,7 % gewachsen

    Pressemitteilung Nr. 017 vom 15.01.2013 Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 weiter gewachsen: Um 0,7 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr.

    Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Steuereinnahmen des Fiskus aufgrund der sehr guten Konjunktur und es exorbitant hohen Wirtschaftswachstums sprunghaft ansteigen.

    Fakt ist - Die öffentliche Schulden sind bis zum Ende des 3. Quartals 2012 auf 2 064 Milliarden Euro angestiegen

    Pressemitteilung Nr. 019 vom 16.01.2013: Öffentliche Schulden zum Ende des 3. Quartals 2012 bei 2 064 Milliarden Euro- WIESBADEN – Zum Ende des dritten Quartals 2012 waren Bund, Länder und Gemeinden/Gemeindeverbände einschließlich aller Extrahaushalte in Deutschland mit 2 064,1 Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilt, entsprach dies einem Anstieg um 1,6 % beziehungsweise 32,9 Milliarden Euro gegenüber dem Ende des dritten Quartals 2011

    Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Verbraucher (laut GFK Konsumindes) in guter Kauflaune mit großer Anschaffungsneigung sind und das der private Konsum eine starke stütze des enorm starken Wachstums sei, ebenso suggerierten vielen Medien das Weihnachtsgeschäft 2012 laufe viel besser als in den letzten Jahren.

    Fakt ist - Im gesamten Jahr 2012 setzte der deutsche Einzelhandel real 0,3 % weniger um als im Jahr 2011

    Fakt ist - Der Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 war real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011

    Pressemitteilung Nr. 038 vom 31.01.2013 - Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011… im Vergleich zum November 2012 ist der Umsatz im Dezember kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) nominal um 2,0 % und real um 1,7 % gesunken.


    Epilog


    Die „Wahrheit“ die von der Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik in den gleich gestimmten Medien euphorisch verkündet wird, suggeriert den Bürgern die „Große Kauflust“ und eine „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl jeden bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. Wahr ist 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz rasch ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Wahr ist auch das diverse Gruppen von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) in der Regel aus der offiziellen Statistik der Arbeitslosen verschwinden. Ebenfalls Wahrheit ist das sich andere Arbeitslose nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückziehen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Zur Wahrheit gehört auch dass viele Arbeitslose Jobangebote im prekären Bereich des Niedrigstlohnsektor erhalten und diese auch annehmen. Denn in Wahrheit heißt die Devise am „Arbeitsmarkt“: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden?


    Erstellt von Sybilla am 28.02.13 --- 11 Uhr 00
    Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden