Monsanto – Ein Konzern auf dem Weg zur Weltherrschaft?

  • Dieser Tage steht Monsanto wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit.
    In den USA versuchen zehntausende an Krebs erkrankter von Monsanto mit Sammelklagen Schadenersatz einzuklagen. Der Vorwurf: Roundup (Haupt-Inhaltsstoff Glyphosat) verursachte den Krebs.


    VZ


    Da fragt man sich warum Bayer sich das antun will, wo man doch weiß wie es um Monsanto bestellt ist und die Klagen in den USA funktionieren.Ich konnte aber noch keine Meldung finden. ob der Deal jetzt kartellrechtlich genehmigt ist.Jedenfalls will man ja einen Teil an BASF abegeben, damit der Deal kartellrechtlich funktioniert.
    http://www.spiegel.de/wirtscha…-verkaufen-a-1172708.html


    Haben die nicht von VW gelernt, oder ist die anzunehmende Weltherrschaft lukrativer als die Milliardenklagen?:wink5::smilewinkgrin:


    Wenn das erstmal alles "deutsch" ist, dann wird bei der Klagewut auch kein Halten mehr sein.


    Warum machen die das...


    BASF wird dann den Hunger verwalten.Das gibt bestimmt Bestnoten auf der Länderbeliebtheitsskala:smilewinkgrin:.

    Einmal editiert, zuletzt von Schopenhauer ()

  • .....
    Werden Menschen bewusst und vorsätzlich der Gefahr der Vergiftung ausgesetzt, zerstört ein Konzern billigend die wesentlichen Grundlagen unserer Nahrungsketten und hilft bestechliche Politik auf europäischer Ebene dabei, diese maliziöse Tun zu betreiben und sicher zu stellen?


    .....


    Natürlich! ....rhetorische Frage? :wink5:


    Wen interessieren schon ein paar Krebstote oder -kranke, wenn die Gewinne sprudeln? ....die is rhetorisch. :sifone:

  • Nachdem der Monsanto-Minister geliefert hat, wird es Zeit, auch diesen Fred wieder hoch zu holen.

  • Leider ist das Abstimmungsergebnis nicht zu revidieren. Die SPD wäre gut beraten, der Union den Kram hinzuschmeißen, denn es war ja nicht nur der Monsanto-Minister, der für Monsanto schnell Fakten schaffen wollte, sondern auch Frau Angela, für die er ins Feuer gesprungen ist. Immerhin hat die noch vor kurzer Zeit eine Rede gehalten, in der sie für den Glyphosat-Einsatz plädierte. Alle Ermahnungen und Rügen sind reiner Bullshit, denn sogar der Bayerische Rundfunk, nicht unbedingt bekennt für Kritik an der Union, hat in mehreren Beiträgen wissen lassen, der Minister sei normalerweise blass und zögerlich und es sei nicht glaubhaft, dass er ohne ausdrückliche Rückendeckung aus dem Kanzleramt gehandelt habe.
    Er wird sicher durch einen guten Job bei Monsanto für seinen heldenhaften Einsatz entschädigt.

  • ... denn es war ja nicht nur der Monsanto-Minister, der für Monsanto schnell Fakten schaffen wollte, sondern auch Frau Angela, für die er ins Feuer gesprungen ist. Immerhin hat die noch vor kurzer Zeit eine Rede gehalten, in der sie für den Glyphosat-Einsatz plädierte. Alle Ermahnungen und Rügen sind reiner Bullshit, denn sogar der Bayerische Rundfunk, nicht unbedingt bekennt für Kritik an der Union, hat in mehreren Beiträgen wissen lassen, der Minister sei normalerweise blass und zögerlich und es sei nicht glaubhaft, dass er ohne ausdrückliche Rückendeckung aus dem Kanzleramt gehandelt habe.
    ...


    Je länger ich darüber nachdachte umso wahrscheinlicher kam mir die Sündenbock-Strategie vor. "Du kannst nochmal absahnen Schmidt. Mach den Sündenbock für uns und Du kannst Dich nach einer gewissen Schamfrist als Frühstücksdirektor irgendwo sehr auskömmlich zur Ruhe setzen." Wer würde so ein Angebot ausschlagen ? :grins:

  • Heute hab ich was Interessantes für alle Biertrinker bekommen, das ich einfach mal weiterreiche:
    http://www.t-online.de/leben/i…sorten-sind-belastet.html


    "2016 untersuchte das Münchner Umweltinstitut 14 der beliebtesten Biermarken. In allen Fällen wurden die Tester dabei fündig: Der höchste gemessene Wert wurde bei der Sorte Hasseröder Pils festgestellt, er lag bei 29,74 Mikrogramm pro Liter. Die geringste Konzentration wurde bei der Marke Augustiner Helles nachgewiesen, sie lag bei 0,46 Mikrogramm Glyphosat pro Liter. Im extremsten Fall lag der Wert 300-fach über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser."

  • Zitat

    Die Bundesregierung hat sich in ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingeschaltet, in dem es um potenzielle Gesundheitsgefahren des Unkrautvernichters geht. Laut einem Dokument des Gerichtshofs unterstützt die Bundesregierung die EU-Lebensmittelsicherheitsbehörde Efsa bei dem Versuch, die Veröffentlichung von Studien über das Herbizid zu verhindern.


    Quelle und mehr: http://www.spiegel.de/politik/…eimhaltung-a-1182223.html


    Damit ist klar, wo der Wind herwehte, als Schmidt entgegen der Koalitionsvereinbarung und allen Absprachen dafür sorgte, dass wir auch die nächsten Jahre mit Glyphosat versorgt werden. Prost Mahlzeit.

  • Natürlich! ....rhetorische Frage? :wink5: Wen interessieren schon ein paar Krebstote oder -kranke, wenn die Gewinne sprudeln? ....die is rhetorisch. :sifone:


    Es ist ja viel schlimmer, und es ist nicht nur Glyphosat! Die ganzen Schädlings-, Pflanzenschutzmittel, Lösungsmittel, Weichmacher und chemischen Produkte, die ohne ausreichendes Wissen über ihre Wirkung in Interaktion mit anderen Mitteln und der Umwelt freigesetzt werden, führen Studien zufolge zu Schäden an menschlichen Embryonen und Föten, desweiteren zu verminderter Fertilität oder gar Unfruchtbarkeit beim Menschen, insgesamt zur Absenkung des IQ, zu AHDS und Autismus, in schlimmeren Fällen zu Kretinismus infolge hormonähnlicher Wirkungen.


  • Damit ist klar, wo der Wind herwehte, als Schmidt entgegen der Koalitionsvereinbarung und allen Absprachen dafür sorgte, dass wir auch die nächsten Jahre mit Glyphosat versorgt werden. Prost Mahlzeit.


    Typische Handlungsweise in unserem "demokratischen Rechtstaat", oder?

  • Es ist ja viel schlimmer, und es ist nicht nur Glyphosat! Die ganzen Schädlings-, Pflanzenschutzmittel, Lösungsmittel, Weichmacher und chemischen Produkte, die ohne ausreichendes Wissen über ihre Wirkung in Interaktion mit anderen Mitteln und der Umwelt freigesetzt werden, führen Studien zufolge zu Schäden an menschlichen Embryonen und Föten, desweiteren zu verminderter Fertilität oder gar Unfruchtbarkeit beim Menschen, insgesamt zur Absenkung des IQ, zu AHDS und Autismus, in schlimmeren Fällen zu Kretinismus infolge hormonähnlicher Wirkungen.


    Allein der Wahnsinn der "Entgrünung vor der Saat", also ratzputz alles wech!
    Das ist so ein massiver Eingriff in ein Ökosystem, dass es Folgen haben muß. Da braucht das Zeuch noch nicht mal unsere Gesundheit gefährden. Ja selbst wenn man es trinken könnte und es nach Erdbeere schmecken würde, wäre es der gleiche Wahnsinn, es anzuwenden.


    Ackerboden ist wie jeder Boden, ein gut funtionierendes Ökosystem. Wer das kaputt macht, macht sich selbst kaputt. Denn schließlich wollen wir in einigen Jahren und Jahrzehnten auf diesen Böden auch noch etwas anbauen. Das wird bei solch Bewirtschaftung aber nicht mehr möglich sein. Denn was fürchtet jemand, der großflächig Ackerwirtschaft betreibt? Das ihm die Krume wegfliegt! Und wenn dieses Zeuch Jahr für Jahr eingebracht wird, die Bodenflora und -fauna vernichtet wird, dann liegt der Acker als Feinstaub in unseren Städten und der Bauer kann zur ARGE.


    Das nun die von Monsanto beauftragten Prüfer nur gutes berichten, während die anderen mal wieder an einer genialen und billigen Erfindung mäkeln, braucht niemanden zu wundern. Auch andere Mittel erzeugen Krebs oder stehen im Verdacht diesen zu befördern. Da es zwei Meinungen zum Thema gibt, ist eben nicht eindeutig belegt, was man ganz sicher vermutet.


    Ja, es gibt vieles, was definitiv Krebs erzeugend oder fördernd ist. Und vieles davon ist und wird nicht verboten. Deshalb ist auch das für mich nicht DAS Hauptthema. Ich sehen die Schäden, die angerichtet werden, sollten wir das großflächig und über eine lange Zeit weiter so verschütten.


    Oder wir fragen uns, was als erstes die Menschheit dahin rafft: Hunger oder Monsanto-Krebs? :thinking-020:


  • Nun ist das ja etwas länger her aber bääng...
    http://www.spiegel.de/wirtscha…risikokauf-a-1222930.html


    Ist der zu erwartende Gewinn höher als die "eingepreisten" Klagen?Muss man Ökonomie studiert und politisch interessiert sein, um das delphisch vorauszusagen?Ich bin gespannt wie die Leverkusener sich da rauswinden- prophylaktisch erstmal ne Apirin einwerfen.

  • Ich hatte mich gefragt, was die Verantwortlichen bei Bayer geritten hat, welche Drogen sie eingenommen hatten, als diese Ãœbernahme, in der realisierten Form, eingeleitet wurde.
    Da war ja alles absehbar. Inklusive des potenziellen Risikos der Zerschlagung, weil ein marktbeherrschender Faktor nun einmal sehr anfällig ist, für politische Windrichtungsänderungen.
    Dazu gesellt sich das Problem, wenn einige wenige Cashcows die Säulen der gesamten Marktkapitalisierung darstellen.
    Was insbesondere hinsichtlich der bereits seinerzeit seit längerem schwelenden Konflikte um Monopolmissbrauch und Schädlichkeit wesentlicher Teile des zugekauften Geschäfts in den Fokus hätte gestellt werden sollen... und dann der Kaufpreis... 63 Mrd...
    Und 'man' meinte, durch Streichung des Namens Monsanto die Vergangenheit und die Gegenwartsprobleme gleich mit Streichen zu können.
    'Man' muss den Kopf schon ziemlich tief in den eigenen Mors gesteckt haben, um sich seiner selbst so gewiss zu sein.... ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • Sollte das Gericht die Forderung zusammenstreichen und dem Kläger einen weit geringenen Betrag zusprechen, wäre ihm damit immerhin doch im Grundatz recht gegeben worden. Das heißt, die Gesundheitsgefährung durch Glyphosat würde gerichtlich bestätigt.

  • Sollte das Gericht die Forderung zusammenstreichen und dem Kläger einen weit geringenen Betrag zusprechen, wäre ihm damit immerhin doch im Grundatz recht gegeben worden. Das heißt, die Gesundheitsgefährung durch Glyphosat würde gerichtlich bestätigt.


    ..., was aber nicht mehr relevant ist, da sich 3 Konzerne die Sorge für unsere Ernährung teilen dürfen: Dupont - Chem China - Bayer/BASF. https://www.topagrar.com/news/…-Agrarsparte-9131737.html
    Saatgut - Schädlingsbekämpfung - Forschung und Pharma. Bayer forscht ja auch noch kräftig in Sachen Gentechnik https://www.bayer.de/de/positi…echnik-auf-den-punkt.aspx


    Ich bin mir sicher, die Kosten für die o. a. Prozesse sind "eingepreist" worden. Und Rufschädigung? Wurscht, wenn nur noch 3 Konzerne Verteiler sind.


    Frdl. Grüße
    Christiane