17 Prozent der Jugendlichen in Deutschland keine Jobperspektive

  • Woran liegt es ? 0

    1. Es gibt zu wenig Ausbildungsplätze/Ausbildungsmöglichkeiten (0) 0%
    2. Die Jugendlichen sind zu dumm/haben falsche Prioritätensetzung (0) 0%
    3. Andere Gründe (0) 0%
    Zitat

    So liegt der Anteil derer, die weder die Schule oder eine Lehre absolvieren und auch nicht arbeiten, bei den 15- bis 19-Jährigen lediglich bei vier Prozent. Bei jungen Erwachsenen zwischen 20 und 24 Jahren steigt der Anteil allerdings bereits auf 14 Prozent, bei den 25- bis 29-Jährigen sind es sogar 17 Prozent. Die Hälfte dieser jungen Erwachsenen zwischen 25 und 29 Jahren hat sich bereits vom Arbeitsmarkt zurückgezogen und sucht nicht mehr aktiv nach einer Beschäftigung.


    Jugendliche: Jeder Sechste muss Langzeitarbeitslosigkeit fürchten - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE

    Woran liegt es ?

  • ich denke es liegt an zweierlei dingen, einerseits an wenigen Jobs (vor allem an wenigen Firmen die auch wirklich einstellen nach der Ausbildung/praktika) zweitens und das ganz stark, an der immer schlechter werdenden Schulbildung.


    Wenn aus Hauptschulen quasi analphabeten rauskommen mit mathekenntnissen die kaum über 2+2 rausreichen (und viele scheitern tatsächlich schon an Zinsrechnungen etc.) dann ist mit denen kein Staat zu machen, die kann man schlicht zu nichts gebrauchen.


    Das Problem das Deutschland hat ist das viele Jobs auch einfach out gesourced werden und dann in China und Indien zwar Jobs produzieren aber hierzulande eben nicht mehr.

  • Wir sollten auch über den Rest der jungen Leute reden die ebenfalls keine gute Zukunftsperspektive haben, damit meine ich einen noch weitaus grösseren Teil als 17%.
    Es ist ja nicht so als ob die sicher beschäftigt sind. Viele jobben vor sich hin trotz Studium oder Ausbildung, sind in prekären Beschäftigungsverhältnissen mit mieser Bezahlung.
    Es setzen sich nur noch die besten durch, beziehungsweise die, die Elite-Ausbildungen genossen haben (die von den Eltern bezahlt werden konnte, das ist zumindest bei mir im Bekanntenkreis der Fall).
    Wenn studierte Physiker bei UPS arbeiten, Doktoren der Biotechnologie als Medikamentenvertreter (beide Fälle kenne ich), dann will ich gar nicht wissen wie es um die steht, die keine Hochschulausbildung haben.
    Der Arbeitsmarkt heute ist ziemlich asozial und es werden Menschen massiv aussortiert wenn sie nicht dem immensen Druck gewachsen sind.
    Ein Freund von mir, Jurastudent, arbeitet nun bei einem Sicherheitsdienst in Berlin. Eingestellt haben sie ihn nur weil er anbot die erste Zeit umsonst zu arbeiten.
    Eine Bekannte von mir wurde neulich gefeuert. Sie war krank, hatte Grippe, meldete sich zum ersten mal für einen Tag krank, das war 8 Uhr morgens. Um 9 stand ein Kurier vor ihrer Tür mit der Kündigung (Freistellung bis Ablauf der Kündigungsfrist). Das ist so absurd, das ich schon herzhaft lachen musste als ich das hörte, obwohl es nicht lustig ist.
    Das sind studierte Leute. Wenn du keinen guten Abschluss hast oder eine Ausbildung (die ja auch Mangelware sind), dann hast du erst recht wenige Chancen.
    Und der Schritt dahin sich aufzugeben ist dann nicht mehr weit. Kann ich verstehen.
    Der Fisch stinkt vom Kopf weg.
    Will aber nicht sagen das es nicht auch an individueller Schuld liegt, denn viele Eltern bringen ihren Kindern heute keine Disziplin mehr oder Ausdauer bei.
    Aber wenn das gesellschaftliche Sieb auch immer gröber wird, dann fallen logischerweise auch immer mehr da durch.
    Besserung ist nicht in Sicht, es wird eher schlimmer.

  • ich denke es liegt an zweierlei dingen, einerseits an wenigen Jobs (vor allem an wenigen Firmen die auch wirklich einstellen nach der Ausbildung/praktika) zweitens und das ganz stark, an der immer schlechter werdenden Schulbildung.


    Wenn aus Hauptschulen quasi analphabeten rauskommen mit mathekenntnissen die kaum über 2+2 rausreichen (und viele scheitern tatsächlich schon an Zinsrechnungen etc.) dann ist mit denen kein Staat zu machen, die kann man schlicht zu nichts gebrauchen.


    Das Problem das Deutschland hat ist das viele Jobs auch einfach out gesourced werden und dann in China und Indien zwar Jobs produzieren aber hierzulande eben nicht mehr.


    ja ja ...
    die phösen doofen mal wieder.


    ich war gerade pfandflaschen wegbringen.
    da steht aber kein hauptschüler mehr der sie mir abnimmt und zählt, sondern ich muß mich mit einem automaten rumärgern und meine zeit verschwenden ...


    gruß baku

  • ich denke es liegt an zweierlei dingen, einerseits an wenigen Jobs (vor allem an wenigen Firmen die auch wirklich einstellen nach der Ausbildung/praktika) zweitens und das ganz stark, an der immer schlechter werdenden Schulbildung.


    Wenn aus Hauptschulen quasi analphabeten rauskommen mit mathekenntnissen die kaum über 2+2 rausreichen (und viele scheitern tatsächlich schon an Zinsrechnungen etc.) dann ist mit denen kein Staat zu machen, die kann man schlicht zu nichts gebrauchen.


    Das Problem das Deutschland hat ist das viele Jobs auch einfach out gesourced werden und dann in China und Indien zwar Jobs produzieren aber hierzulande eben nicht mehr.


    Meine Schwester hatte in ihrer alten Firma (sie war selbständig) einen Azubi, Realschüler.
    Sie meinte der war so schlecht ausgebildet, das er nichtmal selbständig Briefe verfassen konnte ohne massive Rechtschreibfehler. Sie musste ihm da noch Nachhilfe geben, bei grundlegendsten Dingen, auch im Rechnen.
    Da überlegt man sich 3mal ob man ausbildet und Ressourcen mit Nachhilfe-Unterricht verschwendet.
    Die Schulen in Deutschland sind für den Allerwertesten.

  • ja ja ...
    die phösen doofen mal wieder.


    ich war gerade pfandflaschen wegbringen.
    da steht aber kein hauptschüler mehr der sie mir abnimmt und zählt, sondern ich muß mich mit einem automaten rumärgern und meine zeit verschwenden ...


    gruß baku


    Das stimmt durchaus auch, weil der Pfandautomat eben noch billiger ist.
    Aber rede mal mit Personalchefs von mitteständischen betrieben etc. ein guter Teil davon wird dir sagen das die viele derer die sich bewerben einfach nicht nehmen können weil es an elementarsten grundkenntnissen fehlt.


    Die maschinen haben sicher viel abgenommen, aber dann muss man eben gerade mehr Leute haben die bessere Bildung haben, die eben Jobs übernehmen können die KEINE Maschine macht (z.B. die maschine bauen) aber wenn man keine gebrauchsanweisung lesen kann und keine Zinsrechnungen schafft wird mans nicht dazu bringen.


    Ich behaupte deswegen nicht das die Menschen doofer geworden sind, es ist schlicht nicht mehr der zug zur Bildung da und der muss wieder her.

    Einmal editiert, zuletzt von Acaloth ()


  • Ich behaupte deswegen nicht das die Menschen doofer geworden sind, es ist schlicht nicht mehr der zug zur Bildung da und der muss wieder her.


    Vor allem sollte Deutschland wieder ein vernünftiges Maß an Geld für Bildung ausgeben. Von alleine wird das nichts.

  • Das stimmt durchaus auch, weil der Pfandschüler eben noch billiger ist.
    Aber rede mal mit Personalchefs von mitteständischen betrieben etc. ein guter Teil davon wird dir sagen das die viele derer die sich bewerben einfach nicht nehmen können weil es an elementarsten grundkenntnissen fehlt.


    Die maschinen haben sicher viel abgenommen, aber dann muss man eben gerade mehr Leute haben die bessere Bildung haben, die eben Jobs übernehmen können die KEINE Maschine macht (z.B. die maschine bauen) aber wenn man keine gebrauchsanweisung lesen kann und keine Zinsrechnungen schafft wird mans nicht dazu bringen.


    Ich behaupte deswegen nicht das die Menschen doofer geworden sind, es ist schlicht nicht mehr der zug zur Bildung da und der muss wieder her.


    lies dir mal den oben verlinkten artikel mit jeremy rifkin durch.
    der ist eine offenbarung ...

  • lies dir mal den oben verlinkten artikel mit jeremy rifkin durch.
    der ist eine offenbarung ...


    Rifkin hat in vielem Recht nur meines Erachtens vergisst er den Energiebedarf einzurechnen, die Frage ist die ob man irgendwann noch so günstig energie bereitstellen kann das das funktioniert und das es billiger ist Maschine zu haben als arbeiter.
    Ich denke ab einem bestimmten Punkt geht das nicht mehr und wenn doch, braucht es immer noch viele Leute die sich damit beschäftigen welche neuen Maschinen man bauen könnte, was man sonst noch machen könnte etc.

  • Vor allem sollte Deutschland wieder ein vernünftiges Maß an Geld für Bildung ausgeben. Von alleine wird das nichts.



    Aber das tun wir doch, Balyoz. Es gibt in jeder Kleinstadt öffentliche Büchereien, dort gibts auch DVDs zum Lernen. Für nen Mitgliedsbeitrag von 5 € im Monat.

    Ich habe mir damals immer die "Was ist Was" Bücher ausgeliehen und gelesen. In meiner Kindheit hattens meine Eltern finanziell auch nicht so dicke, dass sie mir die komplette Serie zum Geburtstag oder Weihnachten schenken konnten.

    Das Grundproblem ist meiner Meinung nach die Unfähigkeit der Kinder, sich konzentrieren zu können, damit fällt die Leseleistung ab.

    Dies wird verursacht durch den Umgang mit TV, Computerspielen, Handy (SMS), iPods und Internet.

    Meiner Meinung nach dürften Kinder erst an den Bildschirm, wenn sie richtig Lesen können.


  • Das sehe ich etwas ander. Das Problem ist das viele Leute gar nicht mehr wissen das es sowas wie Bibliotheken überhaupt gibt, das sie durch Familie und Freunde keinerlei bezug zum Lesen herstellen können (besonders durch die Familie) und das einfach nie interessant wird für sie.



  • Volkommen richtig, was Sie schreiben. Aber das Problem ist vielfach hausgemacht, und sie können dieses Problem leider auch in vielen islamischen Ländern beobachten:

    Wenn ich von allen jungen Leuten, die auch nur ein bischen was im Kopf haben, einen Studienabschluß verlange, und damit die Gruppe der qualifizierten Facharbeiter immer kleiner werden lasse ( bzw. sie in islamischen Ländern gar nicht entstehen lasse ), darf ich mich nicht beschweren. Eine Gesellschaft, in der alle studierten Menschen nur hinter dem Schreibtisch sitzen und Arbeit delegieren wollen, funktioniert nicht! Dann fängt man an, wie in Deutschland, die Delegierenden zu verwalten und zu optimieren, mit einem Wahnsinnsaufwand Optimierungen zu erstellen, kurzum : man schafft sinnlose, höherwertige Arbeitsstellen, ohne auch nur für einen realen Cent Leistung zu bringen.
    Währenddessen werden Jobs, in denen Menschen eine qualifizierte, reale Arbeit leisten ( Krankenschweste, Maurer , Dachdecker,Bäcker ...) zu gering bezahlt, denn von den hohen Steuern werden die sinnfreien oben genannten Jobs bezahlt: denn die Leute haben ja schließlich studiert!
    Das Problem ist in meinen Augen unter anderem
    a) das Ansehen der normalen Lehrberufe und deren Bezahlung
    b) die Studienzulassung
    - wenn nur die Leute studieren würden, die überdurchschnittlich was im Kopf haben, dann würde sich das Verhältnis vielleicht wieder etwas verschieben.

    Stellen Sie sich in so einer Gesellschaft mal einen Krieg vor, selbst wenn er finanziell wäre. Wenn die letzte Finanzkrise nicht politisch bereinigt worden wäre, wäre das Ergebnis wie nach einem Krieg ohne Zerstörung gewesen. Niemand hätte auch nur etwas besessen. Alles Geld, alle Aktien und Wertanlagen futsch! Und das in einer Gesellschaft, in der der größte Teil der Einwohner nicht weiß, wie er mit seiner Hände Arbeit Geld verdienen soll!!! Eine interessante Vorstellung, nicht?! :baden:

    Einmal editiert, zuletzt von afrikiki ()


  • Das spielt sicher da mit rein. Meine Mutter machte ein Abendstudium als ich ein ganz kleines Kind war und nahm mich immer mit in die Bibliothek. Dort wälzte ich mich bereits wie verrückt in den Büchern (sinnbildlich gesprochen) und das nützt mir bis heute, denn ich bin wissbegierig.
    Ich fand es aufregend Grczimeks Tierbücher zu studieren oder alte Geschichtsbücher und in Atlanten die ganze Welt zu betrachten.
    Ich glaube auch das das heute fehlt.
    Die Kids von heute haben eine unglaubliche Computer-Kompetenz, aber es mangelt an sehr vielem anderen.
    Man muss sich allerdings fragen ob die sich das so ausgesucht haben und inwieweit Kinder die Verantwortung für ihre eigene Ausbildung haben. Von über 20 jährigen rede ich dabei nicht.
    Ausserdem glaube ich wird das irgendwann zu einem Kreislauf. Die Eltern sind arbeitslos, arm, die Kinder treten dann meist in die Fußstapfen. Und wenn der Kreis derer immer grösser wird, dann gehts eben auch gesamtgesellschaftlich den Bach runter.

  • Früher hieß es: "Handwerk hat goldenen Boden"

    Ein Schreiner, Maurer, Zimmermann, Buchdrucker etc. war ein angesehener Mann.
    Auch der Bauer (Landwirt) auf eigenem Hof war geschätzt. Ein Geschäftsmann ebenso.

    Ein Schreibtischakademiker, z.B. ein Architekt oder Ingenieur hat auch Verantwortung, sonst stürzt das Haus zusammen und das Auto oder die Maschine funktioniert nicht.

    Beide Berufsgruppen arbeiten hart, mit Muskelkraft oder Gehirn, es ist Mühsal und Anstrengung.

    Ich denke heute ist es bei vielen jungen Leuten so, dass sie die Vision haben, mit WENIG Anstrengung VIEL Geld verdienen zu wollen.

    Mir hats auch keinen Spass gemacht, mit 18 Jahren als "Geselle" Wechselchicht zu arbeiten, wenn meine Angebetete und meine Kumpels in der Disco waren.

    Dafür hatte ich mehr Geld als die. Alles hat seinen Preis. Und Hedonismus und "Fun" muß erst mal vorher erarbeitet werden.


  • Das Problem ist ja aber, das die studierten nicht hinter den Schreibtischen sitzen, sondern vielfach niedriger qualifizierte Arbeiten ausführen, so das sich alles nach unten verschiebt, denn die Leute mit der entsprechenden Ausbildung oder die ohne Ausbildung fallen dann unten durch.
    Das liegt meiner Meinung nach an der komplett asozialen Mentalität auf dem Arbeitsmarkt heutzutage.
    Es wird gefordert das man möglichst wenig verdient, dafür möglichst viele Ãœberstunden macht und wenn man nicht einen Doktor hat und dazu auch 5 Jahre Berufserfahrung sind deine Chancen schon schlecht. Die eierlegende Wollmilchsau will man, am besten umsonst, denn sonst ist man nicht mehr konkurrenzfähig.
    Menschen sind nicht mehr Menschen, sondern Humankapital und da bleiben natürlich die schlechter ausgestatteten auf der Strecke.
    Dieser Druck macht sich auch ganz deutlich spürbar an der Basis. Wenn du nicht spurst und 110%ig funktionierst, dann bist du weg vom Fenster, 10 andere stehen schon in der Schlange um dich zu ersetzen.
    Ohne Ausbildung hast du da kaum eine Chance. Dann gibst du dich auf, ist doch nur logisch. Ausbildungsplätze gibt es aber ohnehin schon zu wenige und wenn du dann noch einen schwierigen Familienhintergrund hast oder vielleicht Migrationshintergrund, dann kannst du dir direkt die Kugel geben. Da bist du nur noch biologische Insolvenzmasse.
    Viele schieben dann eben Frust und kehren sich ganz ab. Egal wie hart du arbeitest, alle können es nicht schaffen, das ist die Realität heute.
    In meinen Augen ist das Problem sehr tiefliegend und nicht ohne weiteres zu beseitigen ohne einen breiten Mentalitätswandel.

  • Das spielt sicher da mit rein. Meine Mutter machte ein Abendstudium als ich ein ganz kleines Kind war und nahm mich immer mit in die Bibliothek. Dort wälzte ich mich bereits wie verrückt in den Büchern (sinnbildlich gesprochen) und das nützt mir bis heute, denn ich bin wissbegierig.
    Ich fand es aufregend Grczimeks Tierbücher zu studieren oder alte Geschichtsbücher und in Atlanten die ganze Welt zu betrachten.
    Ich glaube auch das das heute fehlt.
    Die Kids von heute haben eine unglaubliche Computer-Kompetenz, aber es mangelt an sehr vielem anderen.
    Man muss sich allerdings fragen ob die sich das so ausgesucht haben und inwieweit Kinder die Verantwortung für ihre eigene Ausbildung haben. Von über 20 jährigen rede ich dabei nicht.
    Ausserdem glaube ich wird das irgendwann zu einem Kreislauf. Die Eltern sind arbeitslos, arm, die Kinder treten dann meist in die Fußstapfen. Und wenn der Kreis derer immer grösser wird, dann gehts eben auch gesamtgesellschaftlich den Bach runter.


    Ich bekam mit 5 ein Lexikon geschenkt (so eines für Kinder mit Bildern und so) und als ich in die Schule kam brachte man mir auch zuhause das lesen bei und unterstützte mich, ich erinnere mich noch genau wie ich meiner Mutter und meinem Vater den ersten Absatz aus dem Lexikon vorgelesen habe (über dinosaurier) und wie sie erfreut waren darüber.


    Danach kam bei mir dann irgendwann die deutschen Helden und Göttersagen auf die ich heute noch stehe und bevor ich 10 war glaub so 20 mal gelesen hatte.


    Heute sitze ich viel vorm Computer, aber auch hier lese ich, Zeitungsartikel, Wikipedia-Einträge (teilweise ganze nachmittage lang) und ganze Bücher.


    Ich denke die jungen Leute werden gar nicht mehr dazu gebracht weils heute alles im Fernsehen gibt (das fernsehen ist das schlimmer, beim Computer muss man immer noch tippen und damit lesen und schreiben können).


    Die Eltern interessieren sich sehr oft auch zu wenig dafür und vor allem das Fernsehen beschäftigt sich kaum mal mit dem "normalen" hart arbeitenden Menschen, interessant sind Models und Stars und mit DSDS kommt der eindruck das das jeder werden kann.
    Damit kriegen viele Leute den falschen Eindruck das man da Ruhm und alles mögliche mehr oder weniger zu 0 kosten kriegt.



    Lest euch mal die Abhörprotokolle der Arbeiterkneipen aus der Kaiserreich durch, da sprachen die einfachsten Fabriksarbeiter nach Schichtende darüber wer zu welchem Abgeordneten in welcher debatte was im Reichstag sagte, schau heute mal wieviel das heute noch könnten.


  • In meinen Augen ist das Problem sehr tiefliegend und nicht ohne weiteres zu beseitigen ohne einen breiten Mentalitätswandel.


    Ich denke es wäre schon auch möglich wenn z.B. auch entsprechend Forschungsplätze an den Unis existieren etc. nur die leistet man sich nicht.

  • Ich denke es wäre schon auch möglich wenn z.B. auch entsprechend Forschungsplätze an den Unis existieren etc. nur die leistet man sich nicht.


    Sicherlich auch das...

  • Da bist du nur noch biologische Insolvenzmasse.
    Viele schieben dann eben Frust und kehren sich ganz ab. Egal wie hart du arbeitest, alle können es nicht schaffen, das ist die Realität heute.
    In meinen Augen ist das Problem sehr tiefliegend und nicht ohne weiteres zu beseitigen ohne einen breiten Mentalitätswandel.






    Die Arbeiter Reservearmee ist doch erwünscht und in den letzten Jahren gezielt herbeigeführt worden...........