Faktencheck: Aufschwung psychologische Suggestion und was ist Fakt der Realität ?



  • Und hier vergeben wir wieder eine 1+ mit Sternchen für die beste Schönrederei des Tages.... :bounce:

  • Und hier vergeben wir wieder eine 1+ mit Sternchen für die beste Schönrederei des Tages.... :bounce:


    Ich schaue schon morgens immer durch die Programme, in der Hoffnung, unsere Walze mal irgendwo als Gutelaunebär zu sehen, das Deutsche Volk auf Positivkurs zu bringen....hähähä...

    • Hartz IV
    • 1-Euro Jobs
    • 400 Euro Jobs
    • Zeitarbeit
    • Lohnstagnation
    • Hartz IV Industrie
    • etc. etc. etc.


    Analyse:


    Beschiss von vorne bis hinten, inkl. Schönrederei von einigen Tieffliegern sowie Armutsprofiteuren....


    Willkommen in Deutschland.....:peace2:

  • Sie taugt auch nicht, um einzelne Firmen beurteilen zu können, denn einer der 10.000 entlässt und 20.000 einstellt steht dann schlechter da als jemand, der 5000 entlässt.


    Was ist das denn für eine verschwurbelte Logik?
    Aber schon klar, eine Firma entlässt 10.000 und stellt dann 20.000 Leute ein :out:


    Liefere uns doch die Zahlen von Einstellung wo sich Leistung lohnt.
    Also die sozialversicherungspflichtigen Jobs, von denen man eine Familie ernähren kann. Die anderen Jobs zählen für mich nicht, da das Malen nach Zahlen und reine Blenderei ist.
    Job ist nicht gleich Job!



    Zitat

    Aber ich hatte gehofft, dass Du allein darauf kommst.


    Sorry, aber dafür habe ich zu viel Horizont. Du kannst doch von einem denkenden Menschen nicht verlangen, dass er einer solch verqueren Logik folgen kann, oder gar selbst darauf kommt. Zu weit weg, denn mein Radius ist nicht gleich 0 ;)


    TM, die trotzdem nicht an das öffentlich verkündete Ausmaß des Aufschwungs glaubt

  • Was ist das denn für eine verschwurbelte Logik?
    Aber schon klar, eine Firma entlässt 10.000 und stellt dann 20.000 Leute ein :out:


    Dein netter Statistiker hat einen Zehnjahreshorizont, wenn ich das richtig mitbekommen habe, da passiert das eventuell schon das zweite Mal. Es gibt nämlich Konjunkturzyklen.


    Zitat von That's me

    Liefere uns doch die Zahlen von Einstellung wo sich Leistung lohnt.
    Also die sozialversicherungspflichtigen Jobs, von denen man eine Familie ernähren kann. Die anderen Jobs zählen für mich nicht, da das Malen nach Zahlen und reine Blenderei ist.
    Job ist nicht gleich Job!


    Stellenangebote FAZJob.net - FAZjob.NET


    oder das:
    Sozialversicherungspflichtige Beschäftige sind gestiegen um über 500.000 im letzten Jahr.


    Zitat von That's me

    Sorry, aber dafür habe ich zu viel Horizont. Du kannst doch von einem denkenden Menschen nicht verlangen, dass er einer solch verqueren Logik folgen kann, oder gar selbst darauf kommt. Zu weit weg, denn mein Radius ist nicht gleich 0 ;)


    TM, die trotzdem nicht an das öffentlich verkündete Ausmaß des Aufschwungs glaubt


    Trotz was? Und von wem verkündet? Du kannst die Ãœbertreibungen von Regierung und Presse ignorieren, der Statistik aber kannst Du mit akzeptablen Einschränkungen vertrauen, jedenfalls mehr, als so einer Entlassungsseite mit totaler Rückfallsperre.


    Du scheinst tatsächlich zu glauben, einmal verlorene Arbeitsplätze seien für immer weg.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Unsere Walze, der perfekte Botschafter der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft"...


    Es werden halt nicht nur Schulkinder manipulativ im Sinne der neuen, ausbeuterischen Marktwirtschaft manipuliert.


    Das soll so weit gehen, das die einfachen Deutschen Arbeitnehmer in Zukunft zufrieden sein sollen, wenn sie mit einem monatlichen Lohn nach Vorbild chinesischer Wanderarbeiter nach Hause gehen dürfen, während die ganz spezielle Möchtegernelite in Deutschland nach des Walzes Vorstellung mindestens das Vierfache des heutigen für ihre ganz außergewöhnliche Leistung bekommt.


    Damit sie in Zukunft in die Lage versetzt wird, ihre Bodygards, die sie dann nämlich dringends benötigen werden, um den nächsten Tag noch zu erleben, auch bezahlen können, ohne Not zu leiden....:sifone:

  • Damit sie in Zukunft in die Lage versetzt wird, ihre Bodygards, die sie dann nämlich dringends benötigen werden, um den nächsten Tag noch zu erleben, auch bezahlen können, ohne Not zu leiden....:sifone:


    Na bei den Tariflöhnen für Sicherheitskräfte ist das doch kein Problem.


    Ab 1. Juni 2011 gelten in der Sicherheitsdienstleistungsbranche regional gestaffelte Mindestlöhne zwischen


    * 6,53 Euro (in allen östlichen Bundesländern, Berlin, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein) und
    * 8,60 Euro in Baden-Württemberg.
    * Für Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen, Bremen und Hamburg liegen die Mindestlöhne zwischen 6,53 Euro und 8,60 Euro.

    Die Sätze steigen in allen Bundesländern in zwei Stufen zum 1. März 2012 und zum 1. Januar 2013 auf 7,50 Euro bis 8,90 Euro an. Die Verordnung ist bis 31. Dezember 2013 befristet.
    Quelle: Bundesregierung.de


    Keine Sorge diese Riege sorgt schon dafür, dass die entsprechenden Lobbyisten ihnen das Leben so bequem wie möglich machen.


    TM, die annimmt, dass es gar nicht so viel Hirn gibt, wie es vom Himmel regnen müsste



  • bei diesen Löhnen würde der Auftraggeber von mir auch nur 50% Schutz bekommen.


    Wo er dann die anderen 50% hernimmt, ist seine Sache.


    Vielleicht erlebt er dann aber auch die zweiten 50% nicht mehr....


    Wie schade........:wink5:

  • Nach dem erreichen des Vorkrisenniveau brachen deutsche Exporte im April unerwartet so stark ein, wie seit zwei Jahren nicht mehr. Der Aufschwung xxl fällt leider aus.

  • Nach dem erreichen des Vorkrisenniveau brachen deutsche Exporte im April unerwartet so stark ein, wie seit zwei Jahren nicht mehr. Der Aufschwung xxl fällt leider aus.


    Schon wieder?


    Gruß
    Verbalwalze

  • Mancher reibt sich verwundert die Augen!
    Dem "Aufschwung xxl" folgt nun der "Turbo Aufschwung"
    Jeder der die wirtschaftlichen Kennzahlen lesen und vergleichen kann sieht ohne weiteres das die Wirtschaftsleistung (BIP) am Ende des 1. Quartals 2011 leicht über den Stand der Wirtschaftsleistung (BIP) des 1. Quartal 2008 liegt.

    So entpuppt sich der "Aufschwung xxl" oder der "Turbo Aufschwung" zur schnöden Rekonvaleszenz nach der Krise.
    (2009 - 4,7 % 2010 + 3,4 %)

    Nun beklagen einige Handwerksbetriebe einen so genannten Fachkräftemangel

    Die Fakten:

    Rund 3.000.000 Personen sind laut BA Statistik arbeitslos
    Rund 1.400.000 Personen arbeiten in Mini - Midi und Billigjobs
    Jede vierte Beschäftigung ist inzwischen eine geringfügige, gut 7,3 Millionen ArbeitnehmerInnen arbeiten in 400 €-Jobs.

    20 Krankenkassen haben Finanzprobleme, diese stehen mMn mit dem exorbitant hohen Anstieg der prekären Beschäftigung in Verbindung.

    Zudem wurden in den vergangen Jahren nur sehr sporadisch im Besonderen im Handwerk Fachkräfte ausgebildet.

    Allerdings könnte der imaginäre "Fachkräftemangel" der durch manche Medien befeuert wird auch in der Tatsache gründen, das die nordafrikanischen Flüchtlinge weit unterhalb des Zeitarbeitstarif von 7,xx Euro/Std. arbeiten. So könnte das Heer der Zeitarbeiter durch "gut ausgebildete" Flüchtlinge aus Libyen, Ägypten und Tunesien bei sinkenden Lohnkosten ersetzt werden.

  • Umfrage des Zentralverbandes Handwerk lässt "die Katze aus dem Sack":


    Zitat


    Qualifikation:


    Die Qualifikation eines Mitarbeiters liegt primär in der Verantwortung des Unternehmens. Handwerksbetriebe sind selbstverständlich Eigenverantwortlich für die Ausbildung und die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und deren erwünschten Qualifikationen, finanziell und inhaltlich verantwortlich, dass kann und ist keinesfalls die Aufgabe der Solidargemeinschaft der Steuerzahler.


    Arbeitsbereitschaft:


    Ja den Arbeitnehmer der mit voller Arbeitsbereitschaft im Handwerk universal als "Eierlegendewollmilchrind" zu einen Stundenlohn von 6,99 € an 24/7/365 nach dem Motto der Zeitarbeit "hire“ und „fire“ zu deutsch „mieten“ und „feuern“ einsetzbar ist, ist wahrlich schwer zu finden.


    Fazit


    Die Arbeitsbereitschaft der ArbeitnehmerInnen steigt mit der vermittelten Qualifikation mit steigender Entlohnung und halbwegs planbaren Arbeitszeiten. Allerdings ist dazu ein relativ sicheres Beschäftigungsverhältnis von Nöten.
    Denn nur ein relativ sicheres Beschäftigungsverhältnis, versetzt einen ArbeitnehmerInnen in die Lage in die Zukunft zu planen. Wer überzeugt ist, seine/ihre Ziele in der Zukunft erreichen zu können, bei dem steigt die Bereitschaft, sich dafür verstärkt anzustrengen.


    Was ist nötig ?


    - Qualifikation entsprechend der betrieblichen Erfordernisse durch die Handwerksbetriebe.
    - eine angemessene Entlohnung entsprechend der durch dem Handwerksbetrieb geforderten Aufgaben und Arbeitsstunden.
    - ein Arbeitsvertrag der Perspektiven für die Zukunft garantiert.
    - Abschied von der Zeit und Leiharbeit sowie der Mentalität „mieten“ und „feuern“

  • Ist auch Mentalitätssache.


    Der Deutsche mit seiner Sesshaftigkeit und "Schaffe schaffe Häusle baue", der erzkonservativen zustandserhaltenden Vollkaskomentalität, änderungs- und fleixibilitätsscheuem Festhalten an dem wie es ist.....


    Es soll Länder geben, da ist die Akzeptanz der Arbeit hinterher zu wandern höher, als Hierzulande. Auch extrem für mein Empfinden.


    Aber wen wundert es, dass die Deutschen so wenig kämpferisch sind, wenn man ihnen nur ihre Gewohnheiten und ihr festes Plätzchen lässt.
    Die Tendenz zu - klischeehaft gessprochen und besonders in den althergebrachten "Handwerkerzünften" beobachtbar -
    "Das machen wir schon immer so" kann auch ganz schön hemmend wirken.


    TM, auch oft zwischen Beständigkeit und Wechsel hin und her gerissen