Polizistin erschießt Arbeitslose in Frankfurter Jobcenter

  • "Wilder Westen" in deutschen Jobcenter fordert Todesopfer
    Polizistin erschießt Arbeitslose in Frankfurter Jobcenter


    Die Hintergründe sind zur Zeit nicht schlüssig oder nachvollziehbar


    Ein bisschen weniger reisserisch hätte es schon sein dürfen steht doch schon in der Unter-Ãœberschrift eine Begründung :


    "Die unbekannte Frau hatte zuvor mit einem Messer auf einen Beamten eingestochen. Polizistin griff zur Waffe, das Opfer erlag im Krankenhaus"

  • "Wilder Westen" in deutschen Jobcenter fordert Todesopfer
    Polizistin erschießt Arbeitslose in Frankfurter Jobcenter


    Die Hintergründe sind zur Zeit nicht schlüssig oder nachvollziehbar


    Ein kleiner Hinweis darauf, dass die Frau auf einen Beamten eingestochen hat, hätte der Ausgewogenheit sicher nicht schaden können.
    Aber wenn deine Intention war zu suggerieren, dass die Frau erschossen wurde, weil sie arbeitslos war, dann musst du dir einen anderen Vorfall suchen, denn dieser hier ist kein Beweis dafür um sagen zu können "Seht ihr nun schießt der faschistische Staat auch noch auf die in seinen Augen wertlosen Menschen die arbeitslos sind".


    :weg:

  • Wenn "die Hintergründe sind zur Zeit nicht schlüssig oder nachvollziehbar" sind, ist es da nicht arg unseriös dann Phrasen wie "Wilder Westen" anzubringen?


    Ich störe mich eher an dem Wort "Arbeitslose", da es mutmaßt, dass hier eine Hasstat gegen eine Vertreterin der sozial schwächeren Schicht vorläge. :out:


    Wenn es so abgelaufen ist, wie derzeit geschildert wird, dann war es zwar ein harter, aber vertretbarer Polizeieinsatz. Wenn jemand mit einem Messer angegriffen wird, dann kann die Polizei ja schlecht zugucken.

  • Wenn "die Hintergründe sind zur Zeit nicht schlüssig oder nachvollziehbar" sind, ist es da nicht arg unseriös dann Phrasen wie "Wilder Westen" anzubringen?


    Die Frage ist,wer und was löste das Ereignis warum aus ?


    Und warum war der Schusswaffengebrauch die ultima ratio oder war er unverhältnismässig?

  • Ein bisschen weniger reisserisch hätte es schon sein dürfen steht doch schon in der Unter-Ãœberschrift eine Begründung :


    "Die unbekannte Frau hatte zuvor mit einem Messer auf einen Beamten eingestochen. Polizistin griff zur Waffe, das Opfer erlag im Krankenhaus"


    In den Arm und in den Bauch hatte die zunächst unbekannte Frau den Polizisten gestochen.

  • da sieht man wie die medien mit Sensatsions schlagzeilen arbeiten !


    Wieso so eine schlagzeile wieso nicht " eine frau im jobcenter erschossen"
    was tut es zur sache wenn die frau arbeitslos war ??

  • Die Frage ist,wer und was löste das Ereignis warum aus ?


    Und warum war der Schusswaffengebrauch die ultima ratio oder war er unverhältnismässig?


    Im zweifel würde ich immer für die Polizei entscheiden in so einem Fall.


    Der Pistoleneinsatz war vllt. hart aber bei einstechen mit dem messer kann man gut genug argumentieren.

  • da sieht man wie die medien mit Sensatsions schlagzeilen arbeiten !


    Wieso so eine schlagzeile wieso nicht " eine frau im jobcenter erschossen"
    was tut es zur sache wenn die frau arbeitslos war ??


    Vor allem was tut es zur Sache das die Frau mit dem Messer auf Beamte los ging....

  • Die Frage nachdem warum bleibt unbeantwortet.


    Warum sie zusticht ist so ziemlich egal wenn es darum geht festzustellen ob die Polizei schiesst oder nicht.

  • Die Frage nachdem warum bleibt unbeantwortet.


    Das wird sich noch herausstellen, ist meiner Ansicht jedoch zweitrangig.


    Wir fahren morgen auch zum Jobcenter. Obwohl unser erster Antrag abgelehnt wurde, weil wir angeblich gewisse Unterlagen nicht gebracht hätten (stimmt nicht) und trotz schriftlicher Anmahnung (stimmt nicht) diese nicht beibrachten, werden wir keine Waffen dort mit hinnehmen!

    Einmal editiert, zuletzt von A0048 ()

  • Welches warum?


    Warum geschossen wurde, steht anscheinend fest: die Frau hat mit einem Messer auf einen Kollegen der Beamtin eingestochen. Wenn das nicht Grund genug ist, was dann? Hätte man sie den Mann erst umbringen lassen sollen?


    Oder: warum ist die Frau so ausgerastet? Das wird sie nicht mehr erklären können.

  • Die Hintergründe sind zur Zeit nicht schlüssig oder nachvollziehbar


    Sybilla, du enttäuscht mich. Bleib doch lieber bei deinen Analysen, statt auf solche dummsinns Zeitungsartikel einzugehen.


    Auszug aus dem Artikel:
    einer Außenstelle für Wohnungslose und Menschen mit Suchtproblemen,


    Das hätte auch in einer Zulassungsstelle oder sontswo passieren können.
    Und egal was die Frau für Motive hatte.
    Mit Sicherheit rechtfertigen diese niemals, auf einen Menschen einszustechen.


    TM, die solche reisserischen Headlines abartig findet

  • [url=http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,763600,00.html]Tödliche Schüsse in Frankfurter Jobcenter[/url]


    Der Nebel lichtet sich....


  • Tut mir Leid wenn ich dich enttäusche.


    Aber ein Mensch wurde in einer Behörde von Staatsbediensteten erschossen, aufgrund dieser Tatsache kann ich nicht zur Tagesordnung übergehen.


    1. Warum rastet ein Mensch in einer Behörde aus?
    2. Wurde diese Bürgerin nach Recht und Gesetz durch die Behörde behandelt?
    3. Warum konnte die Frau einen Polizisten angreifen und warum wurde sie erschossen?



    Das sind Fragen die nach nachvollziehbaren Antworten rufen!


  • ...und es ist schon sehr auffällig, wie durch die Verlagerung der Diskussion auf Nebenkriegsschauplätze all diese Fragen verdrängt werden und Opfer und Täter plötzlich nicht mehr unterscheidbar scheinen. Beim Ãœberfliegen der Reaktionen konnte ich nur mit dem Kopf schütteln und habe mich gefragt: Was ist denn hier bitte schön los?!?

  • Fürchterbar...
    Ohne mich, mangels Wissen, an den Vermutungen zu beteiligen möchte ich anmerken:


    A) der eigentliche Skandal ist das Vorkommnis als solches.
    Warum nimmt man ein Messer mit ins Arbeitsamt?
    Ich kann mir da nur extreme Verzweifelung und/oder psychologische Gründe für vorstellen.
    Das bleibt ein Erklärungsversuch, sicherlich keine Entschuldigung oder gar Rechtfertigung.
    Mit dem Hinweis auf eine wohl etwas zu "brutale" Behandlung unserer finanziell mindebemittelten durch die "Kundencenter" der "ARGE"(bezeichnende Wortschöpfung).


    B) Mein Mitgefühl gilt dem Opfer, deren Angehörigen, sowie der Polizistin, deren Angehörige und dem Kollegen.
    Ich möchte so etwas nicht erleben müssen.
    Nicht als Polizist, nicht als Sachbearbeiter, nicht als "Kunde".
    Vollkommen gleichgültig ob die Polizistin nun überreagiert hat, oder nicht,
    hat sie genug mit der Bewältigung ihrer Tat im Dienst zu tun.
    Hier etwas unterstellen zu wollen wie die "Hatz der faschistischen Polizei auf die wertlosen Menschen mit Waffengewalt" ist selbst für den extrem Linken wohl eine zu schwere Nummer.


    C) Dieser Vorfall rückt eine alte Diskussion in den Fokus.
    Brauchen die Sachbearbeiter (Kundenberater/Fallmanager/etc..) besseren Schutz?
    Diese Frage muß man wohl mit "Ja" beantworten.
    Und je mehr wir bei den finanziell minderbemittelten einsparen, desto flächendeckender muß der Schutz für die Sachbearbeiter (Kundenbetreuer/Fallmanager/Vollstreckungsbeamte, etc.) sein.
    Das liegt auf der Hand!


  • 1. Warum rastet ein Mensch in einer Behörde aus?


    Vielleicht für die Geschichtsschreibung wichtig, aber ansich uninteressant.



    2. Wurde diese Bürgerin nach Recht und Gesetz durch die Behörde behandelt?


    Schlechter versuch eine rechtfertigung für den Angriff zu suchen.



    3. Warum konnte die Frau einen Polizisten angreifen und warum wurde sie erschossen?


    Vermutlich weil er bei ihr war um sie zu beruhigen.
    Warum wurde sie erschossen ? weil sie ein Messer nahm und auf den Polizisten einstoch.



    Das sind Fragen die nach nachvollziehbaren Antworten rufen!


    2 deiner Fragen sind mehr oder minder uninteressante Versuche die Tote als armes Opfer der Umstände hinzustellen.