Euro kostet Deutschland 2,5 Billionen

  • In einem Gastbeitrag für den Focus rechnet Dieter Spethmann, ex-Chef der Thyssen AG, zusammen, was der Euro den Deutschen bishergekostet hat. Dabei kommt er auf eine Gesamtsumme von 2,5 Billionen Euro. Der 85-jährige Jurist und Volkswirt war 18 Jahre lang Chef der Thyssen AG. Er gilt als Vater des Transrapid. Spethmann prozessierte gegen den EU-Reformvertrag und reichte beim Bundesverfassungsgericht eine Klage gegen die Milliardenhilfe für Griechenland ein.
    (...)
    weiter
    ********
    Na dann haben wir es doch warum Deutschland 2 Billionen Schulden hat, Schuld ist der Euro was glaubt Ihr?

    Einmal editiert, zuletzt von Firtina () aus folgendem Grund: COPYRIGHT. ZITAT GEKÃœRZT.

  • Spethmann prozessierte gegen den EU-Reformvertrag und reichte beim Bundesverfassungsgericht eine Klage gegen die Milliardenhilfe für Griechenland ein.
    [...]
    Na dann haben wir es doch warum Deutschland 2 Billionen Schulden hat, Schuld ist der Euro was glaubt Ihr?


    Ich glaube,


    • der Autor (Spethmann) ist, was Europa und den Euro angeht genausowenig subjektiv wie ich :eu:
    • wir hätten ohne Euro 4 Billionen DM Schulden :rolleyes:
  • Der Euro bringt der deutschen Wirtschaft Rekordgewinne.
    Wer drauf zahlt sind die Steuerzahler, die mit den Bailouts die Rechnungen der Industrie bezahlen.
    Selber Schuld, denn so ist das eben wenn erst wirtschaftlich globalisiert/europäisiert wird und dann politisch.
    Normalerweise muss es genau andersrum sein.

  • Der Euro bringt der deutschen Wirtschaft Rekordgewinne.
    Wer drauf zahlt sind die Steuerzahler, die mit den Bailouts die Rechnungen der Industrie bezahlen.
    Selber Schuld, denn so ist das eben wenn erst wirtschaftlich globalisiert/europäisiert wird und dann politisch.
    Normalerweise muss es genau andersrum sein.


    Was hat das mit dem Euro zu tun? Die deutsche Wirtschaft hätte auch ohne den Euro weiterhin gute Performance gehabt. Guck dir die Reallöhne an, das Ziel ist dass die Lohn- und Gehaltskosten auf langer Sicht im Euro Raum angepasst werden, nur theoretisch.
    Was ist passiert? Herr Spethmann weiß wovon er spricht, nach der Euro Einführung ging es dem Staat (in Deutschland Verwaltungseinheit der Allierten) und den Bürgern (Personal) rapide schlechter als mit der DM. Ich persönlich fand die DM Zeit viel besser.

  • ...ex-Häuptling von Thyssen und Volkswirt, soll bitte in ganzen Sätzen reden.

    Vollständig wäre der Satz, Deutschland verbucht heute Kosten in Höhe von zwei Billionen Euro, welche dadurch entstanden, dass wir dem Ausland Kredite gewährten um bei uns Waren in diesem Wert einzukaufen.

    Diese Waren wurden von Firmen wie Thyssen verkauft, welche hier den Umsatz in Höhe von zwei Billionen einstrichen, die Korrekturbuchung geht zu Lasten der Allgemeinheit weil die Kredite vor allem von staatlichen Organisationen vergeben wurden.

    Ergo: Der Euro kostet Deutschland erst mal nix, bei der Abschreibung handelt es sich um eine Umverteilung von der deutschen Bevölkerung an die deutschen Unternehmen.

    Innerhalb Deutschlands hätte das niemals stattgefunden, da die Unternehmen auf Insolvenzen selbst sitzengeblieben wären.

    Nächstes Ergo: Wir brauchen eine Europäische Einheit die den Namen auch verdient, da innerhalb der Union, welche sich als solche versteht, die gleichen Regeln gelten würden (in diesem Bezug) wie sie auch huete schon in Deutschland gelten.

  • Schade, ich finde die Drucksache der LINKE nicht mehr, wo sie sinngemäß beantragten, dass D und die anderen EU Länder mit gehörigem Außenhandelsüberschuss in eine Art Fonds einzahlen sollten, der dafür benutzt wird, um Strukturverbesserungen und Angleichung des wirtschaftlichen Kräfteverhältnisses - also quasi Harmonisierung der Rahmenbedingungen in der EU - verwandt werden sollten.


    Das D von der EU bisher am meisten profitierte dürfte ja klar sein.


    http://www.politopia.de/wirtsc…s-deutschen-kapitals.html


    IMK: Deutschland vergibt mit Exportorientierung Wachstumschancen
    Der Gewerkschafter - The European Circle
    Das Problem ist ja, dass Deutschland Teil des Problems ist. Die Probleme der anderen Länder kommen ja auch daher, dass Deutschland einen extremen Außenhandelsüberschuss hat. Das heißt, in dem Maße, in dem wir gewinnen, müssen sich die anderen verschulden. Gerade dann, wenn immer noch 70 Prozent der Wirtschaftsleistung in Europa stattfinden. Deutschland muss diese Ãœberschüsse abbauen, indem es die Binnenkaufkraft stärkt, damit mehr importiert und nicht nur exportiert wird.


    Zu obigem Thema gibt es massenhaft - auch bessere - Artikel


    Und der Rest ist wieder nichts weiter, als üble Propaganda.


    TM, die in diesem ganzen Spektakel ein abgekartertes Spiel der Finanzelite sieht


  • Niemand muss Deutsche Waren und Dienstleistungen importieren, es gibt keinen Zwang, wenn Deutschland eine Leistungsgesellschaft ist sollen sich die EU Faulpelzstaaten ebenfalls darum bemühen auch eine Leistungsgesellschaft zu werden.
    So einfach ist das mit der Wahrheit. Wer nichts hat sollte auch nicht einfach so Kredite aufnehmen um was zu kaufen, so etwas wird jedem Kind beigebracht, wo ist das Problem, unvorstellbar diese Stellung...:mad2:

  • ...Das Problem ist ja, dass Deutschland Teil des Problems ist. Die Probleme der anderen Länder kommen ja auch daher, dass Deutschland einen extremen Außenhandelsüberschuss hat. Das heißt, in dem Maße, in dem wir gewinnen, müssen sich die anderen verschulden. Gerade dann, wenn immer noch 70 Prozent der Wirtschaftsleistung in Europa stattfinden. Deutschland muss diese Ãœberschüsse abbauen, indem es die Binnenkaufkraft stärkt, damit mehr importiert und nicht nur exportiert wird...



    ...zwar ist korrekt dass wenn das Geld aus Rest EU nach Deutschland wandert dieses nicht mehr in Rest EU ist und dort irgendwann neues bzw. geliehenes Geld gebraucht wird, aber es ist nicht Deutschland das exportiert, es sind verschiedene Unternehmen, die aus Deutschland exportieren. Jedes einzelne Selbstverantwortlich mit eigener Bilanz.

    In dieser Bilanz taucht nur die Ausbuchung einer eventuellen Zahlungsunfähigkeit der Kunden nicht mehr auf.

  • Was hat das mit dem Euro zu tun? Die deutsche Wirtschaft hätte auch ohne den Euro weiterhin gute Performance gehabt. Guck dir die Reallöhne an, das Ziel ist dass die Lohn- und Gehaltskosten auf langer Sicht im Euro Raum angepasst werden, nur theoretisch.
    Was ist passiert? Herr Spethmann weiß wovon er spricht, nach der Euro Einführung ging es dem Staat (in Deutschland Verwaltungseinheit der Allierten) und den Bürgern (Personal) rapide schlechter als mit der DM. Ich persönlich fand die DM Zeit viel besser.


    Sehr viel. In der EU profitiert niemand so sehr vom Euro wie die deutsche Wirtschaft.


    [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,744027,00.html]Mythos vom EU-Zahlmeister: Wie Deutschland vom Euro profitiert - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft[/url]
    Kein Land profitiert so sehr vom Euro wie Deutschland | Pressemitteilungen-online.de
    [url=http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,697330,00.html]Euro-Krise: Deutschland profitiert vierfach - manager-magazin.de - Finanzen[/url]
    Bundesministerium der Finanzen: Deutschland hat von der Einführung des Euro profitiert

  • Alles nur Propaganda. Mit der DM hätte man das gleiche geschaft, davon sind viele überzeugt. Also schnell raus aus dem Euro und Einführung DMII.:erol:




    das ist nicht richtig, die DM wäre schon längst durch die Decke geschossen................

  • Alles nur Propaganda. Mit der DM hätte man das gleiche geschaft, davon sind viele überzeugt. Also schnell raus aus dem Euro und Einführung DMII.:erol:


    Du hast also in 3 Minuten die Artikel gelesen? Das reicht nicht mal für einen.



    Das sind nackte Tatsachen. Ein zurück zur DM ist nicht mehr durchführbar.

  • Niemand muss Deutsche Waren und Dienstleistungen importieren, es gibt keinen Zwang, wenn Deutschland eine Leistungsgesellschaft ist sollen sich die EU Faulpelzstaaten ebenfalls darum bemühen auch eine Leistungsgesellschaft zu werden.
    So einfach ist das mit der Wahrheit. Wer nichts hat sollte auch nicht einfach so Kredite aufnehmen um was zu kaufen, so etwas wird jedem Kind beigebracht, wo ist das Problem, unvorstellbar diese Stellung...:mad2:



    ...die Handelsbilanz hat ein Staat in der Regel nur zu einem geringen Teil zu vertreten. Es agieren die frei handelnden privatwirtschaftlichen Unternehmen.

    Sollte der Staat hier gegensteuern, so müsste er Importe erschweren. Das Widerspricht der EU aber in ihrem innersten Kern.

    Korrekt ist, dass niemand jemand anderen zum Import zwingt.

    Aber der Import ist nicht das eigentliche Problem. Das Problem ist, dass irgendwann das Geld ausgeht. Wenn dann demjeneigen, dem das Geld ausging neues Geld geliehen wird um weiter einzukaufen, dann ist der Verleiher selbst verantwortlich, wenn er sein Geld nicht wieder bekommt.

  • Alles nur Propaganda. Mit der DM hätte man das gleiche geschaft, davon sind viele überzeugt. Also schnell raus aus dem Euro und Einführung DMII.:erol:



    Dein einziges Argument war "Davon sind viele überzeugt.".

    Viele sind auch davon überzeugt, dass Deutschland einen Vorteil von seinen Exportüberschüssen hat.

    Das ist aber eine Propagandalegende.



  • ...nicht Deutschland profitiert vom Euro, nur die deutsche Wirtschaft!

    Dauerhaft positive Handelsbilanzen sind ein Märchen.

    Exportüberschuß beudeutet nur Umverteilung des Volksvermögens an die Privatwirtschaft. Dass die Bevölkerung dafür arbeiten (kann) muss, ist kein Vorteil.

  • ...die Handelsbilanz hat ein Staat in der Regel nur zu einem geringen Teil zu vertreten. Es agieren die frei handelnden privatwirtschaftlichen Unternehmen.
    Sollte der Staat hier gegensteuern, so müsste er Importe erschweren. Das Widerspricht der EU aber in ihrem innersten Kern.
    Korrekt ist, dass niemand jemand anderen zum Import zwingt.
    Aber der Import ist nicht das eigentliche Problem. Das Problem ist, dass irgendwann das Geld ausgeht. Wenn dann demjeneigen, dem das Geld ausging neues Geld geliehen wird um weiter einzukaufen, dann ist der Verleiher selbst verantwortlich, wenn er sein Geld nicht wieder bekommt.


    Gleiche Thema was man einem Kind erzählt, wenn du kein Geld hast kannst du nicht einkaufen. Ganz simple. Die Bürger haben durch die Euro-Einführung in Deutschland nur verloren und Sie waren die Opfer. Was die Bilanzen der Unternehmen angeht, das sollte den Bürger nicht so sehr von Interesse sein, er weiß in DM Zeiten hatte er für 1 Liter Benzin 1,30 DM = 0,65 EUR bezahlt, nun darf er 3 DM für die gleiche Brühe zahlen obwohl sein Einkommen minimal gestiegen ist.
    Auch die Nebenkosten für die Wohnung ist verdoppelt, Alles wurde teurer, wobei er nicht mehr verdient als in DM Zeiten.
    Gegen den freien Handel kann man ja nicht sein, klar dass man in der EU die Importe und Exporte so einfach wie möglich regelt, denkt aber auch daran, der Verbraucher muss auch gegen sollche importierten Waren geschützt werden die gesundheitsschädlich sind. Was passiert denn heute, alles was du im Supermarkt kaufst ist ein Risiko, diese werden importiert und solange keiner davon stirbt oder krank wird passiert nichts, also das Risiko ist immer gegeben.
    Die Exportüberschüsse ja man, du hast es auf den Punkt gebracht davon profetiert nicht der Bürger. Das die Superreichen Ihren Wohnsitz auch nicht in Deutschland haben ist auch bekannt. Es wird soweit kommen, dass Deutschland aufgrund seiner guten Infrastruktur und Qualität weiterhin gute Exporte machen wird, aber davon werden nicht die Arbeiter profetieren, denn die Keule mit ausländischen Fachkräften ist ja seit einigen Monaten stark am schwingen. Wehe du willst mehr, hole ich Iwan. Das die Gewerkschaften nicht mehr Die Gewerkschaften sind, die wir mal erfahren haben davon brauchen wir nicht mehr sprechen.

    2 Mal editiert, zuletzt von AvniSinanoglu ()

  • Korrekt ist, dass niemand jemand anderen zum Import zwingt.


    Sicher.
    Wenn ich es recht verstanden habe, geht es aber hier darum, dass man die armen Dt. wieder als Zahlmeister der EU hinstellt, statt transparent zu machen, dass D ordentlich von den ungleichen strukturellen Rahmenbedingungen innerhalb der EU Länder profitiert.


    Also um die Verschleierung der Tatsachen, um die Masse gegen die schwachen EU-Länder - aktuell gg. GR - zu mobilisieren. Immer das selbe dreckige Spiel. Einfach verlogene miese Propaganda, die einseitig auf ein bestimmtes Ziel gerichtet ist.


    TM, die manchmal echt 'ne Bombe werfen könnte

  • Sicher.
    Wenn ich es recht verstanden habe, geht es aber hier darum, dass man die armen Dt. wieder als Zahlmeister der EU hinstellt, statt transparent zu machen, dass D ordentlich von den ungleichen strukturellen Rahmenbedingungen innerhalb der EU Länder profitiert.




    Naja, es ist die deutsche Wirtschaft die profitiert, der normale AN eher nicht, da er mit seinem jahrzehntelangen Lohnverzicht die Exporterfolge erst ermöglicht hat...............:shocked:

  • Ich glaube,


    • der Autor (Spethmann) ist, was Europa und den Euro angeht genausowenig subjektiv wie ich :eu:
    • wir hätten ohne Euro 4 Billionen DM Schulden :rolleyes:


    :smilielol5::smilielol5: Das war aber ein lustiges Statement, soviel geballtes Fachwissen in zwei Sätzen, unglaublich......

  • ...der Blödsinn den ich hier mehrfach anzuführen versuchte ist, das von Ländern als aktiv beteiligten geredet wird.

    Die Staaten sind ausschließlich für die öffentlichen Aufträge verantwortlich, welche sie auch (sobald sie einen nennenswerten Investitionsrahmen erreichen) nicht frei vergeben dürfen, sondern EU weit ausschreiben müssen.