Ekel-Essen

  • Ahnungslose Verbraucher


    Hersteller täuschen mit Kunstkäse


    von Friedrich Kurz
    Er sieht aus wie Käse, schmeckt wie Käse, ist aber kein Käse. Denn beim so genannten "Analog-Käse", einem Käse-Imitat, wurde das teure Milchfett gegen billiges Pflanzenfett ausgetauscht.


    Weiter geht es hier....



    http://frontal21.zdf.de/ZDFde/…10/0,1872,7552586,00.html


    was muss man sich als verbraucher eigentlich noch alles bieten lassen?
    wenn man ist, was man isst, wundert mich der gegenwärtige krisenzustand der westlichen hemisphäre überhaupt nicht mehr. ich bin immer wieder erstaunt, wieviel "dreck" die leute im einkaufswagen liegen haben...:yikes:

  • In Lebensmittel ist inzwischen so viel Zeugs drin, dass fast niemand mehr weiß, wie echte Nahrung tatsächlich schmeckt.


    Vor längerer Zeit habe ich ein Artikel gelesen, dass in Orangensaft gar keine Orangen mehr sind, weil die Leute das nicht mehr als Orange schmecken würden.
    Sie punschen irgendein Zeugs, an die wir uns gewöhnen und nennen es Orange. Und unser Geschmack ist inzwischen adurch so verdorben, dass wir echte Orangen nicht als Orangen wahrnehmen.


    Ich finde das echt schade.

  • ja. es gibt ganze industriezweige, die nähren sich ausschließlich von der verwertung von lebensmittelabfällen. stichwort konfitüre: man nehme statt regulärer früchte günstige pressrückstände sowie schalenteile und füge dem ganzen aromen bei. wer braucht da bitte noch echtes obst in der marmelade?


    was macht die brötchen kross? na ganz einfach, eine pampe, der gemahlene schweineborsten zugesetzt sind, sorgt fürs knuspern. übrigens auch bei den beliebten ofenpommes. fürs volumen zeichnen sich stoffe verantwortlich, denen gemahlene haare aus fernost zugesetzt sind. lecker!


    transparenz ist eu sei dank out. friss und stirb dann an den spätfolgen. mahlzeit!

  • guten morgen toyo.. und vielen dank für die appetitliche untermalung meines früchstücks :becky:


    das haar im brötchen war letztens wieder streitthema innerhalb meiner umgebung..
    laut erklärung eines mediziners der mein vertrauen voll und ganz geniesst.. werden keine haare im sinne von echthaar genutzt.. sondern auf technische erzeugnisse gesetzt.. das baustein cystein:


    L-Cystein kann, wie fast alle anderen Aminosäuren, durch Einwirkung von Salzsäure auf Proteine wie Keratin (meist aus keratinreichen Geweben wie Menschen- oder Tierhaaren oder Federn) durch Hydrolyse gewonnen werden. Seit einiger Zeit ist die Darstellung auch durch Fermentation mit Bakterien, z. B. Escherichia coli, auch unter Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich (siehe Darstellung Tryptophan). Racemisches Cystein (DL-Cystein) kann vollsynthetisch aus 2-Chloracetaldehyd, Natriumhydrogensulfid, Ammoniak und Aceton über das nach der Asinger-Reaktion gewonnene Zwischenprodukt 2,2-Dimethyl-3-thiazolin gewonnen werden. Anschließend wird Blausäure angelagert und sauer hydrolysiert.



    wenn man davon absieht das in brot cystein verarbeitet wird... dann sollte man sich überlegen wo es wohl noch verarbeitet wird... siehe hier:


    Cystein wird als Mehlbehandlungsmittel eingesetzt. Es trägt zur beschleunigten Mehlreifung bei, was insbesondere bei automatisierten Backvorgängen, beispielsweise für Kekse, von großer Bedeutung ist. Es wird Teigen beigegeben, da es die Klebereigenschaften von Mehl verbessert. Daneben wird Cystein bei Diätzubereitungen, Futtermittel, Arzneimitteln und Kosmetika eingesetzt. Ferner ist es ein Grundstoff zur Aromaerzeugung, insbesondere für Fleisch- und Röstaromen. Als semiessentielle Aminosäure wird Cystein/Cystin adaptierter Muttermilch zugesetzt. L-Cystein ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff (E 920) ohne Höchstmengenbeschränkung (quantum satis) für Lebensmittel als Mehlbehandlungsmittel zugelassen. Eine Deklaration in fertigen Produkten ist nicht erforderlich


    und hier:


    Cystein wird, verabreicht als Acetylcystein, zur symptomatischen Therapie von Husten, insbesondere in der Akut- und Rekonvaleszenzphase nach Erkältungskrankheiten, eingesetzt. Unter der Gabe von Cystein wird der im Verlauf dieser Erkrankungen vermehrt gebildete Bronchialschleim dünnflüssiger und kann so leichter abgehustet werden.
    Die prinzipiell gleiche Wirkung hat das aus der Umsetzung von L-Cystein mit Iodessigsäure hergestellte Carbocystein („Carbocistein“), das ebenfalls als Mukolytikum hergestellt und verkauft wird (beispielsweise Mucopront®, Sedotussin®, Transbronchin®).


    [...] Allerdings scheint Cystein andererseits neueren Untersuchungen zufolge durch seine Eisenbindungsfähigkeit die Ablagerung von Cystein-Eisen-Komplexen im Gehirn - speziell im Globus pallidus und in der Substantia nigra pars reticulata z. B. bei NBIA - zu begünstigen.[6] Aus L-Cystein werden pharmazeutische Wirkstoffe im industriellen Maßstab hergestellt, z. B. (R)-S-Carboxymethylcystein und (R)-N-Acetylcystein. Diese beiden Pharmawirkstoffe sollen als orale Mukolytika den oft zähen Bronchialschleim bei chronischer Bronchitis und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung verflüssigen.



    quelle



    trotzdem.. mein brötchen habe ich genüßlich gefuttert :tongue:

  • ich habe recherchiert und du hast recht. seit dem ersten april 2001 sind die menschlichen haare im brötchen laut eu-richtlinie verboten. aber schweineborsten können immer noch drin sein.
    ausserdem wäre ich mir nicht sicher, was im zuge dieser wie pilze aus dem boden schiessenden billig-backshops, die ihre tiefgekühlten brötchen vermutlich irgendwo hinterm ural backen lassen, alles wieder über die theke wandert.
    ein gutes lebensmittel muss einfach seinen preis haben. wird der um ein vielfaches unterboten, muss die frage nach der qualität gestellt werden.
    und dieses künstlich zugesetzte cystein. was soll das in meinem brötchen? warum muss ich fluffige luft und besser klebende gluten essen? was soll die ekelpampe in meinem futter, die da gar nicht reingehört?