A1 Areal

  • Es liegen ja schon die Beplanungen für das A1 Areal hinter dem Stuttgarter Hauptbahnhof vor:








    Wie bei moderner Architektur üblich reiht sich eine Perle an die nächste. Da fühlt man sich richtig wohl und kann es kaum erwarten einzuziehen. Das ist etwas für die ganze Familie.
    Diesen Stil findet man nur in Stuttgart vor und das ist eine Visitenkarte für die ganze Stadt.


    Könnt ihr es auch kaum erwarten wie der ganze Rest der freiwerdenden Gleisflächen wohl bebaut wird ? :)

  • naja ich bin ja eher für jugendstil, neoklassizismus und willhelminische bauweise.....war das letzte mal das es halbwegs ordentliche bauwerke gab....

  • naja ich bin ja eher für jugendstil, neoklassizismus und willhelminische bauweise.....war das letzte mal das es halbwegs ordentliche bauwerke gab....


    Ich hoffe, dass es klar ist, dass mein Beitrag ironisch gemeint war ;)

  • naja ich bin ja eher für jugendstil, neoklassizismus und willhelminische bauweise.....war das letzte mal das es halbwegs ordentliche bauwerke gab....


    Ja, vor allem hält der moderne Dreck nur von heute bis übermorgen....


    Aber solange die ganzen Instandhaltungsarbeiten, die gerade in modernen Gebäuden gang und gebe sind, von den äußerst solventen Mietern oder Eigentümern getragen werden, was soll's?


    Lass die Stuttgarter sich ruhig ihre Stadt verschandeln, die weniger Betuchten haben keine Chance, sich eine Wohnung dort zuzulegen, das ist auch gar nicht vorgesehen.


    Denn das gibt ja eine wunderbare YUPPIEVILLE....:peace2:

  • Ja, vor allem hält der moderne Dreck nur von heute bis übermorgen....


    Wie hierzulande auch....Flachdächer SIND MODERN......bis man draukommt das bei einem etwas härteren Winter die Dächer einbrechen weil sie die schneelast nicht tragen können....


    Wie kann man nur immer diesen Glas und Beton Schrott reinbauen ?
    Häuser macht man aus Ziegeln oder sowas......aber net aus Stahlbeton....soll ja kein bunker sein.....


    Und das viele Glas, allein was da das kühlen im Sommer und das beheizen im Winter kostet....



    Wie gesagt, Jugendstil, Neoklassizismus und willhelminisches....das hatte noch Stil, alles danach war nur mehr Schrott (grösstenteils).
    Angefangen bei den faschistenbauten (vor allem beton) dann weiter über die Plattenbauten der Sowjets usw....


    Wenn ich mir mal ein haus baue wird das ein schönes klassisches ganz normals Haus....ein haus muss gut aussehen und wohnlich sein und nicht selbstverwirklichung des Architekten sein.


    http://www.sagen.at/fotos/data/552/medium/Feldkirch_020.jpg


    Sowas z.B. das ist schön und nicht überladen sondern stilvoll.

  • naja ich bin ja eher für jugendstil, neoklassizismus und willhelminische bauweise.....war das letzte mal das es halbwegs ordentliche bauwerke gab....


    Bauhaus ist ja auch nicht übel.

  • Bauhaus ist ja auch nicht übel.

    Ja. Zum Beispiel aus dieser Richtung das jüngst zum Weltkulturerbe erklärte Faguswerk / Gropius:



    Das geht also schon elegant und einladend. Wenn die Gebäude heute oft öde und langweilig sind hat das meist andere Gründe. Auch vermisst man oft die detaillierte künstlerische / kunstgewerbliche / designmässige Feingestaltung, wie sie das o.g. Gebäude eben noch aufweist.


    Moderne / Postmoderne zum Beispiel: Guggenheim Museum Bilbao / Gehry :



    @techniker: Die Betonbauten der Moderne altern oft schlecht. Teilweise wurden sie auch tatsächlich im Bewusstsein errichtet, man würde sie ohnehin irgendwann wieder "wegwerfen". Abkehr vom "Bauen für die Ewigkeit" war auch mal in Mode.

  • Der Pölzig Bau der Frankfurter Universität (ehemals IG Farben Hochhaus):


    [url=http://www.google.de/imgres?imgurl=http://img.fotocommunity.com/photos/8269181.jpg&imgrefurl=http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/8269181&usg=__CSwEbO8P8X8ZWhPKgKwlTfIBUm8=&h=500&w=1411&sz=285&hl=de&start=74&zoom=1&tbnid=Im0RV-cqZEGxUM:&tbnh=56&tbnw=157&ei=2XsPTprgCYXHsgaU5eX_Dg&prev=/search%3Fq%3Dfrankfurter%2Buniversit%25C3%25A4t%2Bbau%26hl%3Dde%26gbv%3D2%26biw%3D1080%26bih%3D562%26tbm%3Disch&itbs=1&iact=hc&vpx=243&vpy=253&dur=5377&hovh=133&hovw=377&tx=70&ty=157&page=6&ndsp=16&ved=1t:429,r:1,s:74]Google-Ergebnis für http://img.fotocommunity.com/photos/8269181.jpg[/url]




  • Es gibt bei diesen Bauten (Glas - Beton) ein Riesenenergieproblem, das von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird, es ist das Problem mit der Kühlung im Sommer. Diese Bauten muss man nicht nur im Winter heizen, sondern auch im Sommer kühlen.
    So sieht Fortschritt aus...............:erol:

  • Der Pölzig Bau der Frankfurter Universität (ehemals IG Farben Hochhaus):


    Google-Ergebnis für http://img.fotocommunity.com/photos/8269181.jpg

    Ja zum beispiel auch das. Es wird manchaml fälschlich schon der Nazizeit zugerechnet, stammt aber aus den 20er Jahren, als sich die IG-Farben gründete.


    Aber die für Stuttgart A1 oben (post 1) dargestellten Gebäude sind einfallslos und öde. Man müsste wissen, ob das schon Planungen sind, oder nur die Baumassenentwürfe der Stadtplanung. Im Computerzeitalter sehen auch diese unverbindlichen Vorentwürfe manchmal schon sehr "endgültig" aus. Wenn es aber ernst gemeint ist, dann wird es ein Schaden für das Stadtbild sein.

  • Ja. Zum Beispiel aus dieser Richtung das jüngst zum Weltkulturerbe erklärte Faguswerk / Gropius:



    Das geht also schon elegant und einladend. Wenn die Gebäude heute oft öde und langweilig sind hat das meist andere Gründe. Auch vermisst man oft die detaillierte künstlerische / kunstgewerbliche / designmässige Feingestaltung, wie sie das o.g. Gebäude eben noch aufweist.


    bauhaus hat mich auch schon immer angezogen. Und bauhaus sieht man nicht umbedingt immer von Außen. In manchen Wohnhäusern erlebt man manchmal eine bauhaus-Ãœberraschung.


    Wer weiterführend zu nennen wäre ist L.M. van de Rohe. Funktional, offen und Glas. Aber auch bauhaus.


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  • bauhaus hat mich auch schon immer angezogen. Und bauhaus sieht man nicht umbedingt immer von Außen. In manchen Wohnhäusern erlebt man manchmal eine bauhaus-Ãœberraschung.
    Wer weiterführend zu nennen wäre , ist L.M. van de Rohe. funktional, offen und Glas. aber auch bauhaus.

    Man muss auch immer unterscheiden: Bauhaus vor dem krieg und danach. Teils hat sich sehr das politische Bauen in Abkehr von den nun als totalitär empfundenen Formen vor dem Krieg durchgesetzt (bei Stalin eben gerade nicht).
    Das hat zwar wiederum neue Impulse gegeben, aber auch eine teilweise Verödung der Städte durch programmatische Stadtplanung (Einkaufszentrum, Schlafstadt, Arbeit getrennt etc.). Später bemerkte man die nachteile (zum Beispiel Notwendigkeit des Autos, der autogerechten Stadt etc.).
    Aber auch diese Strömungen haben ihren Ursprung in den 20ern (und teils früher), erhielten lediglich aufgrund der Kriegsschäden und auch der politischen Umstände erst in der Nachkriegszeit Priorität.
    Experimente mit einer Rückkehr, bzw. ein Anknüpfen an frühere Strömungen wurden deshalb zunächst von einem teil der Kritik als "faschistoid" bezeichnet.
    Siehe etwa: Montpellier Antigone / Bofill



    Das ist alles nagelneu. Es wirkt auf den ersten Blick wie ein Bühnenbild...

  • Man muss auch immer unterscheiden: Bauhaus vor dem krieg und danach. Teils hat sich sehr das politische Bauen in Abkehr von den nun als totalitär empfundenen Formen vor dem Krieg durchgesetzt (bei Stalin eben gerade nicht).
    Das hat zwar wiederum neue Impulse gegeben, aber auch eine teilweise Verödung der Städte durch programmatische Stadtplanung (Einkaufszentrum, Schlafstadt, Arbeit getrennt etc.).


    Da muss ich an Mart Stam denken.

  • Man könnte da ja dort auch eine neue überirdisch-vertikale Landebahn "Ãœ22" für den Stuttgarter Flughafen errichten:


    (Erster Entwurf des stuttgarter FDP-Kreisvorstands Armin Serwani (Achtung Plagiatsgefahr!))

    :reddevil:

    2 Mal editiert, zuletzt von A1272 ()