Zeit des Kolonialismus: Versklavung und Ausbeutung Afrikas

  • Da in einem anderem Thread der Kolonialismus und seine Folgen heruntergespielt worden ist dachte ich dieses Thema hier aufzurollen und zur Diskussion zu stellen.


    Als Einleitung und gute Zusammenfassung ein Text :


    von Marlen Schott und Britta Pawlak



    Als Kolonie bezeichnet man Länder oder Gebiete, die gewaltsam besetzt und von nicht einheimischen Regierungen verwaltet wurden. Die erste Phase der Kolonialisierung begann im 15. Jahrhundert. Im späten 19. Jahrhundert wuchs das Interesse der europäischen Großmächte an Eroberungen afrikanischer Länder erneut. Viele Staaten Europas wollten ihre Macht ausbauen, ihr Gebiet "erweitern" und die Rohstoffe anderer Länder für sich beschlagnahmen. Die dortigen Einheimischen wurden ausgebeutet, entrechtet, versklavt oder umgebracht.
    Zeit des Kolonialismus | Helles Köpfchen

  • Die Folgen hätten schon längst überwunden sein können.


    In genug Gegenden Afrikas ist das einzige was funktioniert, das was von den Kolonialherren übrig gelassen wurde.


    Abendstern, du kannst es dir sparen die Schandetrommel zu rühren damit man mal wieder finanziell zur Ader gelassen werden kann.


    Ist ja fast so übel wie mitm Holocaust....

  • Auf europäischen Druck hin wurde im OR die Sklaverei abgeschafft.

    Zitat

    Ãœber 17 Millionen Menschen habe Afrika in den letzten dreizehnhundert Jahren an araboislamische Sklavenhändler verloren, und dabei sei die noch weit größere Zahl derer nicht mitgerechnet, die bei der Versklavung ganzer Dörfer umgebracht wurden.


    Aus wenn „sich Horror und Grausamkeit weder differenzieren noch monopolisieren lassen“, könne man doch sagen; „dass der von den erbarmungslosen arabomuslimischen Räubern betriebene Sklavenhandel und der von ihnen geführte Dschihad weitaus verheerender für Schwarzafrika war als der transatlantische Sklavenhande Völkermord: Beim Sklavenhandel lernten Christen von Muslimen - Nachrichten Kultur - WELT ONLINE


    Zitat

    Wer auf den Sklavenmärkten ankommt, wird kastriert. Auf jeden Ãœberlebenden dieser gefährlichen Operation kommen vier Tote. Auch die Jungen und Männer, die Schwerstarbeit auf Plantagen oder im Bergbau leisten müssen, werden entmannt - nicht nur die Eunuchen, die im Haushalt arbeiten oder die Harems bewachen.Sklaven des Islam - Der "verschleierte Völkermord" der Araber


    das ist der Grund warum es in Amerika so viele Schwarze Nachfahren von Sklaven gibt und in arabischen Ländern nicht.
    Klar der Kolonialismus war keine feine Sache aber man sollte ihn nicht mythologisieren, der arabische Sklavenhandel hatte schlimmeren Einfluss und dauerte länger.
    Für gewisse Kreise wie z.B. ,,Antiimperialisten" und nicht wenige Orientale ist es natürlich genehmer wenn man dem grossen Klassenfeind dem grossen Schejtan, dem Westen alles Schlechte auf der Welt in die Schuhe schiebt.

    Einmal editiert, zuletzt von Uncle Tom ()


  • Abendstern, du kannst es dir sparen die Schandetrommel zu rühren..


    Ist doch egal obs nun europäische oder andere Mächte waren, hier gehts darum ob die Ausbeutung ein Grund für den Rückstand sein kann oder nicht.


    Wie im anderen Thread schon erwähnt denke ich dass es einer von vielen Gründen ist.

  • Ist doch egal obs nun europäische oder andere Mächte waren, hier gehts darum ob die Ausbeutung ein Grund für den Rückstand sein kann oder nicht.


    Wie im anderen Thread schon erwähnt denke ich dass es einer von vielen Gründen ist.


    nein ist es nicht.
    Oder willst du so tun, als wäre das schlimmer gewesen als die verwüstung nach dem 2. WK ?


    Nein, aus einem Stammeshäuptling machst du keinen Präsidenten.
    Das Problem liegt in der Mentalität begründet.


  • Du kennst die Regime nicht, die meist Handlanger und Marionetten sind von ehemaligen Kolonialmächten. Wenn du glaubst man habe die Kolonien "einfach so weil man nett" ist in die Unabhängigkeit verlassen dann täuschst du dich. Meist läuft das so dass grosse Konzerne zusammenarbeiten mit Diktaturen. Der Dikator ist eine Art "Gefängnisaufseher" und Demokratie darf es sowieso nicht geben weil ja das Volk die Gewinne auch für sich beanspruchen würde aus dem Erdöl oder Erzen usw. Vom Gewinn des Konzerns verdient auch die ehemalige Koloniemacht.


    Dein Problem ist aber ein anderer. Du willst deine Geschichte als non plus ultra sehen und sich ergötzen in eine Art "auserwähltheit" oder Einzigartigkeit. Im Nationalsmus gilt es das Heroische zu betonen und die Philosophie von "Grande Nation" welches die Franzosen erfunden haben aufrecht zu erhalten. Daher passt es nicht so sehr das mit der Schande oder dunkle Stellen in der Geschichte. Daher der Drang möglichst sich reinzuwaschen und zu verharmlosen.


    Am liebsten hättest du wenn die Leute Holocaust oder den Massaker an die Hottentotten usw vergessen würden. Doch das wird nicht der Fall sein keine Sorge.

  • Die massenweise Kastration der afrikanischen Sklaven durch muslimische Sklavenhändler ist so widerlich, dass mir schlecht wurde, als ich davon gelesen habe :(

    Ansonsten bin ich nicht der Meinung, dass die Kolonisation erst im 15. Jahrhundert angefangen hat. Eroberungen, Ausbeutung von Menschen und Rohstoffen gab es schon immer.

  • abendstern, Österreich-Ungarn hatte keine Kolonien soweit ich weiss.
    Und von da stammt acaloth.

  • nein ist es nicht.
    Oder willst du so tun, als wäre das schlimmer gewesen als die verwüstung nach dem 2. WK ?.


    Kommt drauf an. Jemand der sich mit Autos auskennt, wird dir aus einem Totalschaden in recht kurzer Zeit wieder ein fast neues Auto hervorzaubern, jemand der sich gar nicht auskennt könnte nichtmal ein brandneues Auto mit leerem Tank zum Laufen bringen.


    Ausserdem: Gabs einen Marshallplan für Afrika? Ich rede jetzt nicht von vielen kleinen Spenden über viele viele Jahre die eher die berühmten Tropfen auf dem heissen Stein sind.

  • Die massenweise Kastration der afrikanischen Sklaven durch muslimische Sklavenhändler ist so widerlich, dass mir schlecht wurde, als ich davon gelesen habe :(

    Ansonsten bin ich nicht der Meinung, dass die Kolonisation erst im 15. Jahrhundert angefangen hat. Eroberungen, Ausbeutung von Menschen und Rohstoffen gab es schon immer.



    Es gibt in den letzten Jahren Bestrebungen die Ereignisse m Kolonialen Zeit zu relativieren. Dazu gehört auch die schlimmen Taten den "Muslimen" auch aufzuladen.
    In Schwarzafrika gibt es sehr viele Muslime die seit je her äusserst oberflchlich muslimisch waren und wenn diese Leute oder Sklavenhändler ohne Gewissen und Herz Araber sind dann wird es dem "Islam" angelastet (!)
    Dabei ist Kastration islamisch verboten. Und ebens die christlichen Sklavenhändler wie sind diese Menschen als Christen anerkannt? Verbrechen hat keine Religion.
    Wie alles will man einspannen und verzerren in politische und ideologische Interessen...und das ist widerlich !!! Das ist eine Krankheit !


  • Ausserdem: Gabs einen Marshallplan für Afrika? Ich rede jetzt nicht von vielen kleinen Spenden über viele viele Jahre die eher die berühmten Tropfen auf dem heissen Stein sind.


    Es braucht keinen Marshallplan....weil die meisten dieser Länder Infrastruktur hatten.
    Die Kolonialherren haben ja keine verbrannte erde hinterlassen, sondern eisenbahnen, Plantagen usw.


    Afrika war nicht zerstört, Afrika hatte durchaus die möglichkeit erfolgreich zu sein.
    Nur dann kamen Leute wie Mugabe und andere, Stammeshäuptlinge mit Präsidentenmacht.


  • Daher der Drang möglichst sich reinzuwaschen und zu verharmlosen.


    Der Drang ist eher Geschichte Geschichte sein zu lassen und nicht permanent zu meinen darauf nun irgendwelche Forderungen aufbauen zu können auf Geld von Europa.


    KEIN CENT MEHR.



    Am liebsten hättest du wenn die Leute Holocaust oder den Massaker an die Hottentotten usw vergessen würden. Doch das wird nicht der Fall sein keine Sorge.


    Nein, man soll sich schon erinnern, nur das ganze eben aus der Tagespolitik mal rausschmeissen.


    Geschichte ist Geschichte, aber auf dem dann ein Recht aufzubauen auf Geld das ist verwerflich.

  • Es gibt in den letzten Jahren Bestrebungen die Ereignisse m Kolonialen Zeit zu relativieren. Dazu gehört auch die schlimmen Taten den "Muslimen" auch aufzuladen.


    Es geht nicht um das Relativieren sondern um Tatsachen.

    Zitat

    Wie alles will man einspannen und verzerren in politische und ideologische Interessen...und das ist widerlich !!! Das ist eine Krankheit !


    Und Resultat dieser Krankheit ist dein thread.
    ich wiederhole mich
    ,,Für gewisse Kreise wie z.B. ,,Antiimperialisten" und nicht wenige Orientale ist es natürlich genehmer wenn man dem grossen Klassenfeind dem grossen Schejtan, dem Westen alles Schlechte auf der Welt in die Schuhe schiebt."

  • Ein afrikanisches Sprichwort:


    Zuerst hatte der weisse Mann die Bibel und wir das Land.
    Nun haben wir die Bibel und er das Land.

  • Etwas für Uncle Tom


    Gert von Paczensky – Wikiquote


    Die Rolle der Missionare im Kolonialismus


    Fromm, gütig, segensspendend, fürsorglich – so ist das traditionelle Bild christlicher Missionare in der farbigen Welt. Doch der Schein trügt, Missionen waren Verbündete des Kolonialismus, oft sogar grausame. Sie halfen, alte Kulturen zu zerstören, Menschen zu entwurzeln, Familien und ganze Völker zu spalten."
    Ach, die ,,Farbigen" fanden die Missionare gut und Paczensky fand sie schlecht, gut zu wissen.
    Mich interessiert aber eher die Meinung der ,,Farbigen"

  • Fromm, gütig, segensspendend, fürsorglich – so ist das traditionelle Bild christlicher Missionare in der farbigen Welt. Doch der Schein trügt, Missionen waren Verbündete des Kolonialismus, oft sogar grausame. Sie halfen, alte Kulturen zu zerstören, Menschen zu entwurzeln, Familien und ganze Völker zu spalten."
    Ach, die ,,Farbigen" fanden die Missionare gut und Paczensky fand sie schlecht, gut zu wissen.
    Mich interessiert aber eher die Meinung der ,,Farbigen"


    Ein "Farbiger" sagte mal "die Christen kamen und sagten wir solen beim beten Augen zu halten. Als wir die Augen öffneten waren unsere Schätze weg"

  • Für Mike Hammer gewidmet


    [ame=http://www.youtube.com/watch?v=UPfpGjrOMFI]‪Damals im KONGO: Weisser Koenig,.roter Kautschuk.schwarzer Tod. Part 1‬‏ - YouTube[/ame]

  • Ein "Farbiger" sagte mal "die Christen kamen und sagten wir solen beim beten Augen zu halten. Als wir die Augen öffneten waren unsere Schätze weg"


    Na,na,na abendstern Verbrechen hat keine Religion meintest du..
    gilt für dich aber nur wenn es um Muslime geht :D