Was sind die Ursachen für eure Arbeitslosigkeit?

  • Na ja, ich hatte den Eindruck, dass du und Acaloth jetzt in den Bereich der persönlichen Anfeindungen abdriften. Wenn ich mich irre, umso besser...


    Diesem [EDIT] schenke ich schon länger keine Beachtung mehr. Also keine Sorge.


    Edit: Aber als Quoten-Rechter genießt er seine Privilegien.

    2 Mal editiert, zuletzt von Erol TaÅŸ () aus folgendem Grund: Beleidigung und Pöbelei

  • Warum reduzierst du diese Verantwortungsbereitschaft auf militärische Auseinandersetzungen? Wenn eine Gesellschaft von innen her auseinander bricht, weil immer mehr Menschen unzufrieden mit ihrer persönlichen Situation bzw. arm sind, hat auch irgendjemand einen Fehler gemacht, der es dazu kommen ließ. Wenn es einen Atomunfall gibt, der eine Region auslöscht, ist das so schlimm wie Krieg. Das Funktionieren einer Gesellschaft zu verteidigen ist mitnichten nur im militärischen Sinne zu verstehen, jedenfalls für mich nicht. Eine Krankenschwester hält auch den Kopf dafür hin bzw. badet aus was im Gesundheitssystem verbockt wurde.
    Die Soldaten mit ihrer Schutzfunktion nach außen hin, sind auch nur ein kleines Zahnrad von vielen im Getriebe, so nützlich oder nicht wie die anderen Zahnräder auch. Wo wir gerade im Bereich der Technik sind: Ein Auto sollte nicht nur mit der Stoßstange (den Soldaten) gegen den Aufprall von außen (= Krieg) geschützt werden, sondern auch gegen das Rosten von innen her.


    Wie gesagt das muss jetzt ansich hier nicht mehr aus debattiert werden, du kriegst die Antwort perPN, ist hier zu Offtopic.

  • Habe schon geahnt, dass so etwas kommt, habe auch später überlegt, ob der Erfahrungen der vergangenen Zeit, ob ich den Beitrag drastisch kürze.

    Aber letztendlich bringe ich halt gerne Beispiele. Die Frage ist, ob man darein Vorurteile interpretiert oder diese selbst gestaltet: Sind die kurz gefasst, hängen sich Leute daran auf, sind sie ausführlich, dann auch. Es sind exemplarische, nicht untypische Beispiele und ich beschreibe halt einen Fall, wie er mir konkret in Erinnerung ist. Natürlich kann ich hier keine Komplettamnese/Falldokumentation darstellen - eine Einschätzung bedarf einiger Zeit, dürfte hier auch die wenigsten interessieren (auch müssen meine Beiträge ja auch irgendwann mal ein Ende finden) ;)

    .....


    Darum ging es mir in meinem Beitrag nicht. Es steht mir gar nicht zu, aus deinem exemplarischen Beispiel (*räusper*) eine Ferndiagnose zu erstellen.
    Du aber lädst mit derlei Halbbeschreibungen dazu ein. Du wirfst den Ball ins Feld, und das finde ich jedesmal wieder ungeheuerlich, weil du damit einen allgemeinen Tenor bedienst, den ich schlichtweg zum Kotzen finde.


    Alleine schon die Einleitung "das sowas kommt" zeigt mir, daß du meinen Einwand nicht einmal ansatzweise verstanden hast.
    Ob du das willst oder nicht, du bedienst mit deiner Beschreibung von halben Hintergründen Klischees, was ich gerade aus der Feder eines Sachbearbeiters für schwer bedenklich halte.
    Ein Einwand, mit dem du dich auseinandersetzen solltest.....

  • Ein berechtigter Einwand. Mir fällt nur die Steuerkraft als Unterscheidungskriterium ein nach dem Motto: "Wer zahlt, schafft an!"
    Dann gäbe es bestimmt nicht so hohe Staatsschulden, Subventionen und Verschwendung öffentlicher Gelder.
    Wenn freilich die Subventions- und Transferempfänger entscheiden, darf man sich über das Ergebnis nicht wundern.


    Gute Idee. Dann wäre es offensichtlich, daß aller Umstand vom Gelde abhängt.
    Dann hätte die Demokratie ein Preisschild, und die, die sich das nicht leisten können, die dürfen dir dann ins Gesicht treten, weil sie von den Entscheidungen dann völlig ausgeschlossen wären und deine Entscheidungen einfach hinnehmen müßten.
    Nein, dürfen sie natürlich nicht, aber ich denke, darauf ließe sich nicht lange warten.
    Dabei spielt die Höhe des Zaunes keine Rolle, nur die Masse, die auf ihn einwirkt.

  • Darum ging es mir in meinem Beitrag nicht. Es steht mir gar nicht zu, aus deinem exemplarischen Beispiel (*räusper*) eine Ferndiagnose zu erstellen.
    Du aber lädst mit derlei Halbbeschreibungen dazu ein. Du wirfst den Ball ins Feld, und das finde ich jedesmal wieder ungeheuerlich, weil du damit einen allgemeinen Tenor bedienst, den ich schlichtweg zum Kotzen finde.

    Alleine schon die Einleitung "das sowas kommt" zeigt mir, daß du meinen Einwand nicht einmal ansatzweise verstanden hast.
    Ob du das willst oder nicht, du bedienst mit deiner Beschreibung von halben Hintergründen Klischees, was ich gerade aus der Feder eines Sachbearbeiters für schwer bedenklich halte.
    Ein Einwand, mit dem du dich auseinandersetzen solltest.....



    Leider bist Du auf meine Kernfrage bei meiner Antwort null eingegangen. Ansonsten muss ich darauf hinweisen, dass manche Klischees nicht von ungefähr kommen, es gibt Leute, die so drauf sind, das sind nicht die absolute Mehrheit, aber auch nicht die Minderheit, und die ziehen leider andere mit in den Dreck. In einer Diskussion wie dieser, finde ich persönlich derartige Beispiele deshalb angebracht. Alles einseitig beleuchten, denke, das tue ich ja nicht, wäre das besser? Was Du persönlich mir unterstellen magst, das muss ich dabei wohl hinnehmen.
    Ansonsten danke für den Hinweis.

  • Gute Idee. Dann wäre es offensichtlich, daß aller Umstand vom Gelde abhängt.
    Dann hätte die Demokratie ein Preisschild, und die, die sich das nicht leisten können, die dürfen dir dann ins Gesicht treten, weil sie von den Entscheidungen dann völlig ausgeschlossen wären und deine Entscheidungen einfach hinnehmen müßten.
    Nein, dürfen sie natürlich nicht, aber ich denke, darauf ließe sich nicht lange warten.
    Dabei spielt die Höhe des Zaunes keine Rolle, nur die Masse, die auf ihn einwirkt.


    Das "Wer darf wählen?"-Thema kann hier weiterdiskutiert werden: http://www.politopia.de/innenp…3%A4hlen-d%C3%BCrfen.html

  • Diese von der Politik geforderte "nomadenartige" Lebensweise des "modernen Arbeitssuchenden" gepaart mit mangelnder Sicherheit (selbst für Akademiker meist nur befristete Arbeitsverträge) könnte eine der Ursachen für die niedrige Geburtenrate in Industrieländern sein.


    Umziehen wegen Arbeit? Nur wenn es sich lohnt.


    Richtig: Wenn es sich lohnt! Aber das tut es häufig, denn es geht ja nicht um ein Nomadentum (immer weiterziehen), sondern branchenspezifisch sich einen Platz zu suchen an dem es entsprechende Arbeitsplätze gibt.
    Ich bin aus Niedersachsen nach Stuttgart gezogen und ich werde hier in absehbarer Zeit erstmal nicht lange arbeitslos werden, da es hier viele Industriearbeitsplätze gibt.


    Das andere Beispiel von Kurt: Ein Koch! => Temporär (einige Jahre) in eine Touristenregion ziehen, denn dort gibt es viele Gasthäuser und wenn man arbeitslos wird gibt es mehr potentielle Arbeitgeber und das wirkt sich auch positiv auf die Bezahlung aus.


    Ein Kollege von mir kommt aus Erfurt (Kfz.-Meister) und hat jetzt über eine Zeitarbeitsfirma einige Jahre bei einem großen Automobilhersteller gearbeitet (Lebenslauf sieht also blendend aus) und wird bald über diese Zeitarbeitsfirma wieder zurück in die Heimat kommen können. Nicht Erfurt, aber Kölleda (dort haben sich inzwischen viele Motorenwerke angesiedelt) und das ist nicht zu weit weg als das man seine Kontakte in Erfurt noch pflegen könnte.

  • naja - das ging pö a pö - schritt für schritt

    man wollt halt in der heimat bleiben - und jeder hatte gute gründe - also hat man mal für ein paar monate das gemacht - und dann wieder jehnes gemacht - dabei auch gute hoffnungen gehabt und chancen gesehen da oder dort nun endlich unterzukommen und diesen job nur vorübergehend zu machen


    Siehe Beitrag vorher: Nur für ein paar Monate wegziehen bringt nix.

    Zitat

    und dann ging es halt schritt für schritt weiter weiter bergab - erst hat man als koch noch was in der küche zu sagen gehabt - nach dem streit war man woanders hilfskoch - dann plötzlich fahrer

    so ist es einem kumpel passiert - und auch anderen ist es ähnlich ergangen - man wirde nach unter runtergereicht - stück für stück ging es mit der laufbahn bergab


    Das wäre dann eine Ursache: Unter Qualifikation Arbeit angenomen statt woanders eine Stelle zu suchen.
    Es muss ja nicht >500 km weit weg sein, sondern schon im Umkreis von 100-200km lässt sich häufig eine geeignete Stelle finden (Reisekosten oder Zimmer lassen sich von der Steuer absetzen).

    Zitat

    natürlich kann man im nachhinein sagen das man einfach nur in eine andere stadt ziehen soll - ja hättste wenste - später ist man immer schlauer

    die leute haben nicht aufgegeben und sind abgehauen - nein sie haben eben hier versucht fuß zu fassen - aber sind dabei ins leere getretten


    Es soll auch nicht das Ziel sein, dass alle irgendwohin abhauen. Aber wie du ja selbst schreibst, ist das in die Hose gegangen und da werden die Betroffenen nur schwer wieder rauskommen.

  • Das andere Beispiel von Kurt: Ein Koch! => Temporär (einige Jahre) in eine Touristenregion ziehen, denn dort gibt es viele Gasthäuser und wenn man arbeitslos wird gibt es mehr potentielle Arbeitgeber und das wirkt sich auch positiv auf die Bezahlung aus.



    Wegziehen ist ja nicht gleich wegziehen oder gleichzusetzen mit lebenslangem Nomadendasein.

    Von meinem Sohn hatte ich ja geschrieben. Der ist Koch, auch seine LAG kommt aus der Branche. Nachdem er ausgelernt hatte, hätte er hier (Touristenregion) zu unmöglichen Bedingungen für 600 Euro übernommen werden können. Hat er natürlich nicht gemacht. Nach paar Jahren Bundeswehr (Küchenleiter beim Führungseinsatzstab) ist er erst in die Schweiz und dann nach München gezogen. Letzteres hatte Hobbygründe. Der wird auch die nächsten Jahrzehnte in dieser Region bleiben, da bin ich mir relativ sicher. Wanderarbeiter ist das jedenfalls nicht.

    Ich halte es eher für eine klare Ansage an die AG der Region: Für 600 Euro bekommst du hier kein vernünftiges Personal. Und Kunden künftig auch nicht unbedingt mehr.

  • Wegziehen ist ja nicht gleich wegziehen oder gleichzusetzen mit lebenslangem Nomadendasein.



    Mein Reden ...

    Zitat

    Ich halte es eher für eine klare Ansage an die AG der Region: Für 600 Euro bekommst du hier kein vernünftiges Personal. Und Kunden künftig auch nicht unbedingt mehr.

    Das ist dann der nächste positive Effekt der eintritt !


  • und hat sich dann mit jobs über wasser gehalten die eigentlich nicht der ausbildung bzw. den fähigkeiten entsprachen -

    irgendwann kam auch der spruch das die ausbildung ja nichts mehr wert sei wenn man solange schon anderweitig arbeitet - man quasi eine ungelernte hilfskraft sei


    Hauptgründe, die nach meiner Meinung extremst erschweren jemals wieder aus der Talsohle zu kommen.Hast du dich einmal darauf eingelassen (hast schon ein bestimmtes Alter/ab Mitte 30) einen berufsfremden Job anzunehmen, der gesellschaftlich auch noch niedrig bewertet/angesehen wird (z.B. Hilfskraft) und bekommst nicht schnell genug bessere Jobangebote (Bezahlung), wars das eigentlich.


    Die Zeit ist für einen Arbeitnehmer heutzutage der schlimmste Feind!


    Allein die Auflistung in deinem Lebenslauf schließt schon Türen. Irgendetwas kann mit dir ja nicht stimmen...


    Hast du dann kein Vitamin B ist die Lage fast aussichtslos, zumindest was einen besseren Verdienst/Aufstieg betrifft.
    Erst wenn in deinem Lebenslauf an letzter Position wieder was "besseres" steht steigen auch die Chancen wieder.


    Bevor jetzt das Thema Weiterbildung kommt, die muß bezahlbar und vorallem mit deinem ausübenden Job vereinbar sein. Hast du keine Rücklagen wird es mehr als schwer.
    Entscheidend ist aber der Lebenslauf. Fehler werden in diesen Zeiten kaum verziehen.

  • Ich war nach dem Studium Kurierfahrer (>1/2 Jahr). Ansonsten aber nie (Anmerkung: Ich habe aber jeweils den Wohnort wechseln müssen. Mit Familie/Kindern wäre das natürlich nicht so einfach möglich gewesen).


    Ich bin Anfang 30 und war bisher auch insgesamt ca. 6 Monate arbeitslos.
    Mein Studium habe ich mir weitestgehend selber finanziert, habe eigentlich Durchweg unter der Armutsgrenze gelebt und jetzt auch Schulden die ich bedienen muss, die es mir unmöglich machen zu sparen. Ich habe recht früh mit dem jobben angefangen, was mir glaube ich sehr gut getan hat, seit ich 14 bin habe ich mir eigentlich immer was nebenher verdient.
    Ich habe in meinem Leben schon ziemlich viele Jobs gemacht, von IT Abteilung bei Siemens, bis tamilischen Kindern Nachhilfe geben, ich war mir nie zu schade jede Arbeit zu machen die anfällt, habe aber auch schon Jobs gemacht die ich unter unmenschlich verbuchen würde (50+ Stundenwoche, bei effektiv 3,50 Stundenlohn). Das sind so die Jobs, die man beim Arbeitsamt vermittelt bekommt. Die Jobvermittler sind in meinen Augen ein inkompetenter Haufen oder ihre Auflagen sind eben falsch.
    Die helfen einem dort nicht, sondern werfen einem Knüppel zwischen die Beine.
    Ich war so sehr damit beschäftigt mich um deren vorgegebene Zwangsbewerbungen zu kümmern, das ich kaum noch Zeit hatte meine eigenen Vorstellungen zu verwirklichen.
    Nun tue ich das halt über Umwege, aber das macht den Kohl jetzt auch nicht mehr fett.
    Ich arbeite völlig berufsfremd in der Logistikbranche und verdiene eigentlich eher mies, habe mir das aber selber ausgesucht, da ich aus privaten Gründen hergezoegen bin und privates für mich immer über beruflichem Vorrang hat. Ich kann also nicht meckern, da ich mir das so selber ausgesucht habe, da ich schliesslich heiraten möchte hier.
    Ich würde aber niemals für eine Arbeit sonstwohin ziehen wenn das hiesse das ich meine Familie zurücklassen müsste. Mein Freundeskreis ist eh bereits in alle Welt verstreut, da spielt dieser keine Rolle.
    Auch denke ich das diese erzwungene örtliche Flexibilität tatsächlich zu den demographischen Problemen Deutschlands beiträgt. Wenn man nie weiss wohin man morgen ziehen muss, dann wird das meist nichts mit der Familie, nur wenige sind bereit auf so einer unsicheren Basis sich auch noch darum zu kümmern.
    Es gibt eine grosse Zahl an sehr schlecht bezahlten Jobs in der Zeitarbeit und ohne Perspektive in Deutschland, das ist soweit richtig. Ein Bekannter von mir ernährt eine 4-köpfige Familie von 1300 Euro netto.
    Dort wo ich jetzt arbeite sind eine Menge Menschen studiert oder haben gute Ausbildungen, Journalisten, Tierärzte, Bürokaufleute, Köche.
    Die über 50 Jahre sind froh überhaupt etwas bekommen zu haben, da sie sonst nirgendwo eine Chance bekommen haben. Von denen kann man auch nichtmehr erwarten das sie nach Kiel oder sonstwohin ziehen.
    Es sieht relativ beschissen aus auf dem Arbeitsmarkt.
    Klar, wer für einen Dumpinglohn arbeitet, von dem man ohne staatliche Zuschüsse kaum leben kann, der muss nicht arbeitslos sein (ausser bei vielen älteren oder gesundheitlich geschädigten, ein Freund von mir hat Schweisser gelernt und sein Bein ist kaputt, er kann nichtmehr als Schweisser arbeiten, sondern lernt jetzt um auf Steuerfachangestellter, nach langer Arbeitslosigkeit), die Frage ist allerdings ob dieser Zustand tragbar ist und wie lange.
    Die Tendenz zeigt eher in Richtung steil bergab ist mein Eindruck.

  • Ich bin Anfang 30 und war bisher auch insgesamt ca. 6 Monate arbeitslos.
    Mein Studium habe ich mir weitestgehend selber finanziert, habe eigentlich Durchweg unter der Armutsgrenze gelebt und jetzt auch Schulden die ich bedienen muss, die es mir unmöglich machen zu sparen. Ich habe recht früh mit dem jobben angefangen, was mir glaube ich sehr gut getan hat, seit ich 14 bin habe ich mir eigentlich immer was nebenher verdient....


    meine erste D-Mark verdient. Aber was nützt es in Nostalgie zu schwelgen...nicht böse gemeint.

  • meine erste D-Mark verdient. Aber was nützt es in Nostalgie zu schwelgen...nicht böse gemeint.


    Nein, ich verstehe schon, damit meinte ich nur das dies meine Einstellung zum arbeiten (im positiven Sinne) geprägt hat.
    Das würde ich meinen Kindern genau so beibringen.
    In dem Job, in dem ich gerade arbeite gibt es sehr viele die nach nur wenigen Tagen wieder aussteigen, weil sie es nicht aushalten und keine Lust haben oder es nicht packen.
    Seit ich da bin habe ich locker 50 Leute kommen und gehen sehen.

  • Selten so was dämliches gelesen, schon mal drüber nachgedacht das dann die "Wahlberechtigten" ,dank ihrer Mehrheit, sich sofort Steuer befreien würden..................

    ach ich vergaß, dass sind ja die sozialen Menschen........



    Ich würde das, was sich hier abspielt so beschrieben:

    Deutsche Zustände 2011: Wer sich bedroht fühlt, agiert menschenfeindlicher | Netz gegen Nazis

    Zitiere mal:

    Zitat


    Schleichende Prozesse
    Darüber hinaus beobachten die Wissenschaftler aber auch Prozesse, die eher schleichend und langfristig Einstellungen verändern. Hierzu zählt Heitmeyer die Orientierungslosigkeit in der Gesellschaft. Da es aktuell keine Vision gäbe, wie es gesellschaftlich weiter gehen sollte, griffen Menschen auf Abwertungen zurück, um sich ein Weltbild zu konstruieren. Ein weiterer kritisch zu betrachtender Prozess sei die Ökonomisierung des Sozialen. "Wenn Marktprinzipien wie Effizienz und Nützlichkeit als Bewertungskriterien auf Menschen übertragen werden, verletzt das die menschliche Würde", so Heitmeyer auf der Pressekonferenz zu den "Deutschen Zuständen" am 12.12.2011 in Berlin.
    Und dann beobachtet Heitmeyer noch ein zunehmende Demokratientleerung: "Das System funktioniert noch, aber die inhaltliche Qualität geht verloren", so Heitmeyer. Damit entfernten sich immer mehr Menschen vom demokratischen System - mit problematischen Folgen für die Abwertungen anderer Menschengruppen. Heitmeyer fasste es prägnant so: "Ich will hier keine Politiker/innen-Beschimpfung betreiben - das verträgt unser System im Moment gar nicht mehr."
    Die Folgen dieser problematischen Entwicklungen: die soziale Spaltung in der Gesellschaft nimmt zu. Sie wird sogar als so stark wahrgenommen, dass Werte wie Gerechtigkeit, Fairness und Solidarität als nicht mehr realisierbar erscheinen. Damit geht eine Entsolidarisierung gegenüber schwachen Gruppen einher. Immer mehr Menschen fühlen sich der Demokratie entfremdet und machtlos. "Hier muss die Politik ihre Aufgabe sehen, diesen Entwicklungen aktiv entgegen zu wirken. Sonst ist sie an den menschenfeindlichen Einstellungen und der Gewalt, die daraus resultieren, beteiligt!", sagt Wilhelm Heimeyer. Der aktuelle Diskurs um das rechtsextreme Mörder-Trio des "Nationalsozialistischen Untergrundes" zeige die Tendenz, sich selbst zu entlasten, statt sich selbst zu befragen, wie solche Taten in unserer Gesellschaft entstehen und geschehen können.



    So funktioniert es immer und es liegt an uns, ob wir offen bleiben für stetige Selbstreflexion, um so etwas in Zukunft nicht wieder wahr werden zu lassen.

  • ... in einem thread, der anfänglich über die individuellen gründe der arbeitslosigkeit gehen sollte, allen ernstes so ein scheiss wie die einschränkung der errungenschaft des allgemeinen freien wahlrechtes diskutiert wird, ist wirklich eine schande für alle, die dabei mitmachen, leute.
    ich kann mir nicht vorstellen, wie schräg ich draufkommen müsste, um dabei ernsthaft mitzumachen...


    und immer dieselben, die sich um die abgelutschtesten knochen balgen... :mad2:

    Einmal editiert, zuletzt von A0468 () aus folgendem Grund: ft...

  • ... in einem thread, der anfänglich über die individuellen gründe der arbeitslosigkeit gehen sollte, allen ernstes so ein scheiss wie die einschränkung der errungenschaft des allgemeinen freien wahlrechtes diskutiert wird, ist wirklich eine schande für alle, die dabei mitmachen, leute.
    ich kann mir nicht vorstellen, wie schräg ich draufkommen müsste, um dabei ernsthaft mitzumachen...

    und immer dieselben, die sich um die abgelutschtesten knochen balgen... :mad2:



    Tja Prom, mit ein Grund warum sich viele hier verdünnisieren, schätze ich mal.
    Und durch solche Plattitüden wird es nicht besser.
    Na ja, jetzt hat man zum Wahlrecht einen eigenen Thread aufgemacht, wie erhellend.
    Wer sollte alles wählen dürfen? Was für eine bescheuerte Frage.
    Merkt hier keiner mehr was? Und mündet das dann wieder alles in Schuldzuweisungen an diejenigen, die darauf einsteigen?
    Schön, die Republik wir immer mehr zu einer Rebublik der Rechthaber und Fingerdraufzeiger, anders kann ich das nicht mehr beschreiben. Und, so ganz nebenbei, es widert mich an. In diesem Sinne, bin raus ...

  • Um jetzt mal wieder auf das Thema zurück zu kommen......


    Würd mich interessieren was so der häufigste Grund für eure Arbeitslosigkeit ist/war.....

  • Um jetzt mal wieder auf das Thema zurück zu kommen......


    Würd mich interessieren was so der häufigste Grund für eure Arbeitslosigkeit ist/war.....


    ... die Qual der Wahl!
    :smilewinkgrin: