"Islam" will Welteroberung? "Islam" ist tolerant?

  • Was das alles mit Gott zu tun hat? Sehr sehr viel!


    Du solltest die Buchempfehlung nicht vorschnell in die Tonne treten - das Buch ist eher eine durchaus kritische Analyse der Religionen, denn ein spirituelles Werk.

    Warum soll ich ein Buch lesen, das sich mit den einzelnen Glaubensinhalten diverser Religionen befasst, wenn meiner Meinung nach die Basis aller Religionen falsch ist, nämlich die Annahme, es gäbe einen Gott? Allen fehlt gewissermaßen die Geschäftsgrundlage.


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    Wie begrenzt du derzeit in deiner Analyse zur Spiritualität noch umgehst, erkennt man nicht erst, wenn du über meine Abhandlung zum IS urteilst - klar unterstellst du einfachen Egoismus. Machtbesessenheit. Niedere Instinkte. Doch du verkürzt damit einen wesentlichen Aspekt des IS - die religiös motivierte Grundlage.
    Und die - das sage ich ausdrücklich - lehne ich entschieden ab, erkenne aber an, dass es diese gibt!

    Ich verkürze nicht, ich bestreite, dass es sie gibt, sondern halte sie für vorgeschoben, erlogen - genau gesagt.


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    Das hat auch ein wenig damit zu tun, ob man die Bereitschaft, die Fähigkeit hat und den Willen hat, sich in andere einzudenken.
    Empathie. Das fällt sicher bei Menschen im Umfeld des IS schwer - wer aber den IS und seinen Erfolg verstehen will, kommt nicht darum, sich damit zu beschäftigen.

    Du wirst es nicht glauben: Ich versuche sogar sehr, mich in die IS-Mörder einzudenken, komme aber zu einem völlig anderen Ergebnis als Du.


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    Mag sein, dass du es nicht mit Spiritualität hast.....wahrscheinlich fehlen dir dann noch eine Reihe menschlicher Erfahrungen. Offensichtlich fragst du auch zu wenig WARUM?
    Es kann gut sein, dass du damit dein Leben auch durchwurschtelst - aber nicht ganz unwahrscheinlich ist, dass du früher oder später die Erfahrungen machst, doch mal nach dem WARUM zu fragen.....

    Also echt jetzt... Im Prinzip habe ich bereits genau gesagt, was für mich der Lebenssinn ist, da ich es aber nicht in spirituell angehauchte Worte kleide, mag es Dir entgangen sein: Nach dem WARUM frage ich nicht, weil ich noch so lange darüber nachsinnen kann, ich werde es nicht ergründen, denn das menschliche Wissen ist zu gering, um überhaupt eine Ahnung zu haben. Wer sagt, er wisse WARUM, glaubt NUR! Niemand weiß es.


    Aber: Ich weiß, dass wir da sind, und wenn wir nun schon mal da sind, warum auch immer, sollten wir nach unseren bescheidenen Kräften das Beste daraus zu machen versuchen. Das kann zwar in zwei Richtungen geschehen - die einen wollen für sich das Beste, die anderen für möglichst viele ("für alle" wäre vermessen), das hängt ganz von Charakter und Erziehung, von Vorbildern und Erfahrungen ab. Das heißt ja nicht zwangsläufig, dass man sich durchwurstelt, was für eine seltsame, und eigentlich sogar hochmütige Unterstellung.


    Ich will mal so sagen: der eine geht hin und fährt Senioren spazieren, der andere liegt im Bett und sinniert über das WARUM. Nicht, dass ich Dir das unterstellen will, aber für mich ist alle Spiritualität und Sinnsuche das, was mein Großvater "brotlose Kunst" zu nennen pflegte, womit keineswegs der Broterwerb als solcher gemeint war.


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    GOTT steht für mich nicht für eine Person! Und schon gar nicht für etwas personifiziertes. Es steht für mich für SINN.


    Mach dir nur mal klar, welche Konsequenzen es hat, wenn man fehlenden Sinn unterstellt......


    Aber dafür musst du halt mal innehalten, nicht einfach nur aus dem Reflex heraus leben, sondern bewußt leben!

    Schon lustig, dass Du das einfach mal unterstellst.


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    Du hältst es für Zeitverschwendung über den Sinn nachzudenken?
    Stell dir vor, du liegst auf dem Totenbett, und denkst noch mal kurz über dein Leben nach, und stellst dann fest, dass du auf dem Sterbebett etwas als sinnvoll erkennst, was du bisher noch nie entdeckt hattest.....weil du nicht über den Sinn nachgedacht hast. Wie traurig ist das dann, wenn du kurz vor dem abnippeln feststellst, dass alles was du getan hast, nur eine Farce war......

    Wenn ich auf dem Totenbett einen Lebenssinn erkennen sollte, den ich bisher übersehen habe, sollte mich das sehr wundern, denn das hieße, dass ich ausgerechnet auf dem Totenbett darüber nachdenke. Auf dem Totenbett würde ich eher darüber nachdenken, ob ich in meinem Testament jemanden vergessen habe.


    Ich kann mir schon vorstellen, dass man - sein Leben Revue passieren lassend - manches bereut, Versäumnisse, ungute Beziehungen, falsches Verhalten. Man kann, stelle ich mir vor, sogar sehr bereuen oder bedauern. Das tut man ja zeitlebens, jedenfalls ich. Dennoch würde ich auch da nicht über den SINN oder das WARUM nachdenken, weil ich es bei aller Anstrengung nicht herausfinden kann.


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    Es geht ausserdem nicht darum, Zeit zum Nachdenken mit der Zeit zum Handeln in Konkurrenz zu sehen - ich bin sehr stark bei dir, dass ohne Handeln jede Sinnsuche sinnlos bleibt!


    Nur - sich um die Sinnsuche herum zu drücken - ist allenfalls bequem. Du bist mit dir selbst garantiert nicht im reinen, wenn du nicht weißt, warum du bestimmte Dinge tust, und andere nicht. Das ist traurig.

    Nimm´s nicht so schwer. Ich weiß, warum ich bestimmte Dinge tue und andere nicht. Manchmal ändere ich auch mein Verhalten, weil ich es nachträglich für falsch halte. Dann bereue ich :)


    Manchmal entscheide ich mich bewusst dafür, etwas zu tun, was ich bislang unterlassen habe, entweder aus Bequemlichkeit (wohlwissend, dass ich gefordert gewesen wäre) oder weil ich neue Informationen habe. Manche Dinge unterlasse ich. Aber bei alledem denke ich nicht über den SINN oder das WARUM nach, sondern über die Auswirkungen, die mein Handeln hat. Ãœberhaupt bin ich der Meinung, dass sich viel mehr Leute besonders über die Auswirkungen ihres Handelns oder Nichthandelns Gedanken machen sollten.


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    Ich kann dir nicht empfehlen, den Sinn deines Lebens in einer der existenten Weltreligionen zu suchen - ich kann dir nur empfehlen, sich nicht nur mit Aktionitis zu beschäftigen - das ist Beschäftigungstherapie, und hat nichts mit einem bewußten Leben zu tun. Du verschwendest deine eigene kurze Lebenszeit, wenn du nicht auch ab und an innehältst, und dir selbst auf die Schulter klopfen kannst, weil du mit dir im reinen bist.

    Ehrlich geagt, klopfe ich mir selten selbst auf die Schulter, weil ich immer denke, dass gewisermaßen "noch mehr gegangen wäre", aber dennoch bin ich meistens mit mir im Reinen, und zwar WEIL ich meine Zeit nicht damit vertue, etwas herausfinden zu wollen, was noch nie ein Mensch herausgefunden hat.


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    Mit sich selbst im Reinen sein - das hat sehr viel mit Gott zu tun.
    Aber wenig mit den Institutionen, die du als Kirchen kennst.

    Ich wäre Dir sehr verbunden, wenn Du mal erzählen könntest, was Du als das WARUM erkannt hast.

    2 Mal editiert, zuletzt von ArgoNaut ()

  • Im Prinzip habe ich bereits genau gesagt, was für mich der Lebenssinn ist, da ich es aber nicht in spirituell angehauchte Worte kleide, mag es Dir entgangen sein: Nach dem WARUM frage ich nicht, weil ich noch so lange darüber nachsinnen kann, ich werde es nicht ergründen, denn das menschliche Wissen ist zu gering, um überhaupt eine Ahnung zu haben. Wer sagt, er wisse WARUM, glaubt NUR! Niemand weiß es.


    Für mich ist der "Sinn des Lebens" der "Weg" oder der "Pfad" (wie im Fernen Osten angenommen). Sonst gibt es nichts - nichts ist danach. Da ist Ende.

  • Für mich ist der "Sinn des Lebens" der "Weg" oder der "Pfad" (wie im Fernen Osten angenommen). Sonst gibt es nichts - nichts ist danach. Da ist Ende.


    Wenn`s nicht funktioniert musst du `ne Extrarunde drehen. :smilewinkgrin:


    Ãœbrigens: "die rechte Gesinnung haben" ist im Buddhismus nicht politisch.

  • Die Muslimbruderschaft in den U.S.A. organisierte die "1st International Conference of Muslim Councils in the West" vom 1.-3. Februar in Arlington, Virginia.


    Abschließend war ein Besuch des amerikanischen Kongresses geplant und eine große Runde, bestehend aus allen Muslimbruderschaften in westlichen Ländern, Vertretern der U.S.A., der Europäischen Union sowie aller Herren Länder.


    http://www.globalmbwatch.com/2…e-at-founding-conference/


    Bestimmte Personen bestreiten den Einfluss der MB in den U.S.A. So unterschätzt man halt die MB.

  • Die Muslimbruderschaft in den U.S.A. organisierte die "1st International Conference of Muslim Councils in the West" vom 1.-3. Februar in Arlington, Virginia.


    Bestimmte Personen bestreiten den Einfluss der MB in den U.S.A. ......................


    Dafür ist der Einfluss der zionistischen Lobby auf die Politik der US-Administration unbestritten und täglich in jeder Entscheidung der US Führung nachweisbar! Wessen Einfluss nun gefährlicher für den Weltfrieden ist, wird sich erweisen.