Ist das Christentum tolerant ?

  • Ich möchte diese Frage stellen.
    Wie tolerant ist das Christentum ?
    Es ist ja immer von Islam die Rede, dass der Islam eine untolerante Religion sei etc.
    Wie sieht es aber anders herum aus ? Wie tolerant ist das Christentum ?
    Ist Christentum überhaupt tolerant ? Mit Christentum meine ich die Religion an sich.
    Nicht die Menschen die an das Christentum glauben sondern mich interessiert die Quelle.



    In Lukas 19 gibt es eine sehr sehr interessante Geschichte die erzählt wird.
    Viele Christen kennen jedoch diese Geschichte nicht.
    In dieser Geschichte erzählt Jesus über einen König der seinen Untergebenen Geld gibt und sie auffordert, dieses Geld zu vermehren bis er zurück kommt. Diese Geschichte ist eine metaphorische Geschichte. Der König in dieser Geschichte ist natürlich Jesus selber. Alle Untergebene vermehren das Geld vom König bis auf einen.
    Der König sagt dann zu dieser Person, weil er den König nicht als seinen König annahm und nicht das gemacht hat, was der König ihn befohlen hat, nämlich das Geld zu vermehren, weil er dem König ungehorsam war, soll er als Strafe mit dem tode bestraft werden.


    Dort heisst es wörtlich


    Lukas 19:27 Doch meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde bringt sie her und macht sie vor meinen Augen nieder!


    In der englischen Ãœbersetzung steht sogar, "...tötet sie vor meinen Augen".


    In der Elberfelder Bibel steht das sogar noch deutlicher.
    " Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie König würde, bringt her und erschlagt sie vor mir."


    Die Elberfelder Bibel ist bekannt dafür, dass es eine wortgetreue Ãœbersetzung der griechischen Manuskripten ist.



    Diese Geschichte in Lukas 19 übersetzt heisst folgendes,
    wer mich Jesus als nicht seinen Retter annimmt, nicht an mich glaubt, mich nicht als seinen Herr, seinen König nimmt, sind meine Feinde und bringt sie alle um.
    Da brauchen wir nicht lange um den heissen Brei reden. Das steht da drin.


    Es gibt noch andere Passagen, wo Jesus die nicht Christen als Schweine und Hunde betitelt.


    Die Quellen des Christentums, nämlich die Bibel ist intolerant, könnte man - ich betone, könnte man meinen.


    Natürlich werden die Christen jetzt sagen, dass sie auch andere Verse in der Bibel haben, die von Liebe und Verständnis etc. erzählt. Das stimmt natürlich.


    Aber im Koran, im Islam haben wir das natürlich auch. Nur, das will man nicht sehen.
    In diesem Punkt sind die Mehrheit der Christen unehrlich, sind nicht aufrichtig.



  • der wunde punkt ist hier, mein werter.
    das die "christen" heute nur das nehmen das ihnen genehm ist und das was sie nicht mögen einfach auslassen.
    "jesus" predigt liebe, gewisse leute hassen nur..... ;)

  • der wunde punkt ist hier, mein werter.
    das die "christen" heute nur das nehmen das ihnen genehm ist und das was sie nicht mögen einfach auslassen.
    "jesus" predigt liebe, gewisse leute hassen nur..... ;)


    "Die Christen" in ihrer Gesamtheit sind schon mal gar nicht frei von Hass, genau so wenig wie "die Muslims" in ihrer Gesamtheit. Leider gibt es extremistische Spinner in jeder Religion, die die Welt mit Feuer und Schwert von den Ungläubigen der jeweils anderen Seite befreien möchten. :banghead:

  • Ist Papier tolerant? (Zumindest Geduld wird ihm ja nachgesagt)
    Ist Freiheit tolerant?
    Ist der "FC Bayern München" tolerant?


    Nur Lebewesen können (in ihrem Denken und Handeln) tolerant sein, Gegenstände oder "Ideen" hingegen nicht.


    Religionen sind aber keine Lebewesen, sondern "Ideen".


    Um zu den Lebewesen zu kommen könnte man die Menge der Religionsanhänger betrachten (was du aber ja nicht tun willst). Die sind bei Weltreligionen allerdings so heterogen, dass man nichts über deren Toleranz aussagen kann, ohne unzulässig viel zu pauschalisieren.



    Den Kontext deiner Bibelstelle kennen übrigens die meisten Christen es handelt sich um den Zöllnern Zachäus (so beliebt beim damaligen Volk wie heute z.B. Politessen oder Spekulanten), bei dem Jesus sich zum Essen einlädt, woraufhin sich einige aus dem Volk beschweren: "Wie kannst du nur mit dem reichen Abzocker speisen", woraufhin dann Jesus das folgende Gleichnis erzählt (der "hochgeborene Mann" ist nicht Jesus):


    [INDENT]Ein gewisser hochgeborener Mann zog in ein fernes Land, um ein Reich für sich zu empfangen und wiederzukommen. Er berief aber seine zehn Knechte und gab ihnen zehn Pfunde und sprach zu ihnen: Handelt, bis ich komme.
    Seine Bürger aber haßten ihn und schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen sagen: Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche.
    Und es geschah, als er zurückkam, nachdem er das Reich empfangen hatte, da hieß er diese Knechte, denen er das Geld gegeben, zu sich rufen, auf daß er wisse, was ein jeder erhandelt hätte.
    Der erste aber kam herbei und sagte: Herr, dein Pfund hat zehn Pfunde hinzugewonnen. Und er sprach zu ihm: Wohl, du guter Knecht! weil du im Geringsten treu warst, so habe Gewalt über zehn Städte.
    Und der zweite kam und sagte: Herr, dein Pfund hat fünf Pfunde eingetragen. Er sprach aber auch zu diesem: Und du, sei über fünf Städte.
    Und ein anderer kam und sagte: Herr, siehe, hier ist dein Pfund, welches ich in einem Schweißtuch verwahrt hielt; denn ich fürchtete dich, weil du ein strenger Mann bist: du nimmst, was du nicht hingelegt, und du erntest, was du nicht gesät hast. Er spricht zu ihm: Aus deinem Munde werde ich dich richten, du böser Knecht! Du wußtest, daß ich ein strenger Mann bin, der ich nehme, was ich nicht hingelegt, und ernte, was ich nicht gesät habe? Und warum hast du mein Geld nicht in eine Bank gegeben, und wenn ich kam, hätte ich es mit Zinsen eingefordert? Und er sprach zu den Dabeistehenden: Nehmet das Pfund von ihm und gebet es dem, der die zehn Pfunde hat. (Und sie sprachen zu ihm: Herr, er hat [doch schon] zehn Pfunde!)
    Denn ich sage euch: Jedem, der da hat, wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, weggenommen werden. Doch jene, meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erschlaget sie vor mir.
    [/INDENT]
    - Lukas 19 (Elberfelder 1905)


    Meine Interpretation des Gleichnisses:


    Wer ist nun der "Held" dieses Gleichnisses?


    Nicht etwa der hochgeborene Mann, er kann ja nichts für seine Geburt, wird als vom Volk nicht akzeptiert beschrieben, und verhält sich auch total unchristlich.


    Auch nicht die auf den ersten Blick "guten" Diener, die dem Wunsch des (unbeliebten) Herrn entsprachen und seinen Besitz vermehrten. Hier handelt es sich um Mitläufer, um Ausführungsgehilfen eines Despoten, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind.


    Der Held der Geschichte scheint in diesem Fall auf den ersten Blick ein Antiheld zu sein: Der Diener, der das Vermögen nicht vermehrte. Er wagt es den als König zurückkehrenden Herrn zu kritisieren: "du nimmst, was du nicht hingelegt, und du erntest, was du nicht gesät hast". Aber er kritisiert nicht nur, nein er widersetzt sich auch der Anweisung den Reichtum des Herrn auf Kosten und gegen den Willen des Volkes zu vermehren, wohl wissend dass er dafür vom Herrscher bestraft werden wird.

  • Der Prophet Isa wurde gekreuzigt und
    "starb" so gesehen für die Sünden der
    Menschheit heißt: auch für nichtchristen.


    Er ist eine friedlich gesinnte Person,
    ihm Morde vorzuwerfen ist für mich
    inaktzeptabel. Das predigt weder der
    Islam noch das Christentum. Diese
    Textpassagen wurden von Christen
    verfasst die jedem, die sich nicht
    zum Christentum bekennen damit
    eins auswischen können also nachdem
    Motto: guck Jesu hat uns befohlen euch
    Zu töten, wenn ihr nicht Christen werdet.
    Jesu selbst hat bestimmt nicht sowas geäußert.


    Ich verstehe auch nicht warum du das so
    Erwähnst, nur weil einige hier behaupten
    Muhammed (sav) wer ein Mörder gewesen
    müssen wir Muslime nicht behaupten das
    das auf Isa (as) auch zutrifft.


    Vllt habe ich dich auch falsch verstanden,
    aber für mich klingt es so, als ob du Jesu
    schlecht darstellen willst, nur weil es welche
    Bei Muhammed (sav) auch tuen.

    Einmal editiert, zuletzt von Türküt ()

  • Der Prophet Isa wurde gekreuzigt ...


    Und du warst dabei und hast dabei popcorn gegessen? wie war es den so um die jahreszeit ??


    sorry das ich so neugierig bin aber hatte nie das vergnügen mit einem 2000 jehre alten mann.

  • Und du warst dabei und hast dabei popcorn gegessen? wie war es den so um die jahreszeit ??


    sorry das ich so neugierig bin aber hatte nie das vergnügen mit einem 2000 jehre alten mann.


    Ja war ich und jetzt ?


    Schon ma daran gedacht das es so
    Ãœberliefert wurde? Und schon mal
    von Allgemeinwissen gehört?


    PS: damals hatte ich noch kein Popcorn
    zum essen musste mich mit weniger begnügen
    solltest du aber wissen.


  • wouw du bist wahrlich ein medizinisches wunder über 2000 jahre alt.


    Hast du auch Napoleon gesehen??


    PS: wieso überlieferung du meintest doch "man hat ihn ermordet" also du warst doch dabei.
    allgemein WISSEN ist nicht algemein GLAUBEN

  • wouw du bist wahrlich ein medizinisches wunder über 2000 jahre alt.


    Hast du auch Napoleon gesehen??


    PS: wieso überlieferung du meintest doch "man hat ihn ermordet" also du warst doch dabei.
    allgemein WISSEN ist nicht algemein GLAUBEN



    Iich habe nicht behauptet das er gestorben ist.
    Hätte ich es behauptet, hätte ich das starb nicht
    mit den Gänsefüßchen geschrieben und deine
    Annahme wäre durchaus berechtigt.


    Ja Bonaparte hab ich auch gesehen,kleiner dicker
    Mann mit ganz Großem Ego. Denn meinst du doch oder?

  • PS: wieso überlieferung du meintest doch "man hat ihn ermordet" also du warst doch dabei.


    Von ermordet hat er nichts geschrieben.
    Er schrieb nur dass Jesus "starb".
    Und dass Jesus gelebt hat und (am Kreuz) starb steht wohl außer Frage. Ob man ihn nun heute als einen Propheten, den Sohn Gottes, oder einen charismatischen, selbstverliebten Sektenführer (meine Meinung) sieht, ändert nichts daran, dass es allgemein akzeptiert ist, dass er (am Kreuz) "starb".
    Falls du aber dabei warst, oder anderweitig nachweisen kannst, dass Jesus nicht (am Kreuz) starb, freue ich mich darauf, von dir aufgeklärt zu werden.


    Wenn du möchtest darfst du jetzt:
    - 3x tief ein- und ausatmen
    - Dir einreden der Text stamme von jemandem den du magst.
    - Den Text nochmal langsam (und am Besten "laut") lesen
    - Um Entschuldigung bitten, dass du den Text nur überflogen hast und dir dabei ein Fehler unterlaufen ist.

  • Iich habe nicht behauptet das er gestorben ist.
    Hätte ich es behauptet, hätte ich das starb nicht
    mit den Gänsefüßchen geschrieben und deine
    Annahme wäre durchaus berechtigt.


    Ja Bonaparte hab ich auch gesehen,kleiner dicker
    Mann mit ganz Großem Ego. Denn meinst du doch oder?


    ja genau den meinte ich, denkst du das dein ego kleiner ist als seins :wink5:

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  • Meinst du jetzt mich??

  • ja genau den meinte ich, denkst du das dein ego kleiner ist als seins :wink5:


    Mein Ego kleiner sein definitiv ich noch müssen
    viel lernen als junger Padawan. :D


    PS: wie ich dank Karl S.Ruher gerade sehe
    Sprachst du von "Ermordung" auch davon war
    nicht die Rede.

  • Natürlich meine ich dich. Wen könnte ich auch sonst meinen, wenn ich dich zitiere, und du der einzige bist, auf den meine Vorwürfe passen?


    In dem fall entschuldige ich mich, das ich mich nicht klar ausgedrückt habe.


    - NIEMAND kann(ausser wenn man es gesehen oder gefilmt oder dokumtiert hat) es 100% ob und wie JESUS gestorben ist,


    - Eine aussage wie " Er starb und er wurde gekreuzigt" beinhaltet die Information das der jenige der diese aussage macht entweder bei diesem geschehen dabei war oder es 100% beweisen kann.


    -wenn jemand fest daran glaubt (aus welchen gründen auch immer) sollte mit "ich nehme es an " oder "ich bin fest davon überzeugt" anfangen. Sonst erwartet man auch
    einen richtigen beweis dafür.:thumbsup:


  • Tamam Germanistik Professor KoC, werde in Zukunft gründlicher
    auf meine Wortwahl achten. Und du achte darauf das
    du nicht alles so wörtlich nimmst. :D

  • Tamam Germanistik Professor KoC, werde in Zukunft gründlicher
    auf meine Wortwahl achten. Und du achte darauf das
    du nicht alles so wörtlich nimmst. :D


    Es geht mir nicht um sprachliche gründlichkeit, den ich bin kein genie wenn es um die deutsche sprache geht das wissen wir schon alle glaube ich.:sifone:


    Es ist die logik was dahinter steckt aber naja wenigstens haben wir uns alle richtig verstanden.


  • In Lukas 19 gibt es eine sehr sehr interessante Geschichte die erzählt wird.
    Viele Christen kennen jedoch diese Geschichte nicht.
    In dieser Geschichte erzählt Jesus über einen König der seinen Untergebenen Geld gibt und sie auffordert, dieses Geld zu vermehren bis er zurück kommt. Diese Geschichte ist eine metaphorische Geschichte. Der König in dieser Geschichte ist natürlich Jesus selber.



    Wieso? Wo steht das geschrieben?

    Zitat

    Alle Untergebene vermehren das Geld vom König bis auf einen.
    Der König sagt dann zu dieser Person, weil er den König nicht als seinen König annahm und nicht das gemacht hat, was der König ihn befohlen hat, nämlich das Geld zu vermehren, weil er dem König ungehorsam war, soll er als Strafe mit dem tode bestraft werden.



    So lies doch deine Quelle genau!

    "Wußtest Du, daß ich ein harter Mann bin, nehme, was ich nicht hingelegt habe, und ernte, was ich nicht gesät habe? 23 Warum hast du denn mein Geld nicht in die Wechselbank gegeben? Und wenn ich gekommen wäre, hätte ich's mit Zinsen erfordert. 24 Und er sprach zu denen, die dabeistanden: Nehmt das Pfund von ihm und gebt es dem, der zehn Pfund hat. 25 Und sie sprachen zu ihm: Herr, hat er doch zehn Pfund. 26 Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat."

    Der Mann wurde also nicht mit dem Tode sondern mit Enteignung bestraft.

    Zitat

    Dort heisst es wörtlich
    Lukas 19:27 Doch meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde bringt sie her und macht sie vor meinen Augen nieder!



    Das sind andere, nicht der derjenige, der es versäumt hat, das ihm überlassene Geld gut anzulegen.

    Zitat

    Diese Geschichte in Lukas 19 übersetzt heisst folgendes,
    wer mich Jesus als nicht seinen Retter annimmt, nicht an mich glaubt, mich nicht als seinen Herr, seinen König nimmt, sind meine Feinde und bringt sie alle um.
    Da brauchen wir nicht lange um den heissen Brei reden. Das steht da drin.



    Es steht aber nicht so da, wie du es verstehen möchtest.

    Zitat

    Es gibt noch andere Passagen, wo Jesus die nicht Christen als Schweine und Hunde betitelt.



    Das ist Unsinn. Nicht nur, daß es zu Jesu Zeiten allenfalls Anhänger Jesu gab, keine Christen. Jesus hat mit Mohammed und seiner Wortwahl nichts gemein. Du phantasierst.
    Quellen bitte!

    Zitat

    Natürlich werden die Christen jetzt sagen, dass sie auch andere Verse in der Bibel haben, die von Liebe und Verständnis etc. erzählt. Das stimmt natürlich.



    Entscheidend ist, daß es keinen Bruch gibt. Jesus lebt so wie er predigt.

    Einmal editiert, zuletzt von Stillicho ()