ÖD - Tarifeinigung geschafft - ab 1. März + 3,5 Prozent

  • Die Tarifeinigung im ÖD ist geschafft die Gehälter der rund zwei Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen steigen in zwei Jahren um insgesamt 6,3 Prozent


    Zum 1. März 2012 um + 3, 5 %
    Zum 1.Januar 2013 um 1.4 %
    Zum 1.August 2013 um 1,4 %


    Kein Plus von 200 Euro monatlich kleinerer Gehälter


    Im Fazit die Beschäftigten im ÖD erhalten den zu erwarteten Inflationsausgleich + 1 Tafel Schokolade.


    Von einer kräftigen Lohnerhöhung/Kaufkraftstärkung ist dieser in den Systemmedien gepriesene Tarifabschluss meilenweit entfernt.


    Tarifpartner im öffentlichen Dienst einigen sich | tagesschau.de


  • Hast Du etwas anderes erwartet? Ganz normale Lohnverhandlung.
    Kaum einer, der noch normal in der Birne ist, hat erwartet das die Forderungen erfüllt werden.

  • Ich lese im entsprechenden Artikel der Tagesschau-online:


    Zitat

    [...]Bsirske lobte, es sei gelungen, einen deutlichen und spürbaren Reallohnabschluss zu erhalten und den Abstand des öffentlichen Dienstes zur Privatwirtschaft zu verringern. [...]


    Quelle: Tarifpartner im öffentlichen Dienst einigen sich | tagesschau.de


    Mich würde mal interessieren mit welchen Belegen der Herr zu dieser Aussage kommt. Ich kann mir nämlich vorstellen, dass Angestellte in der Privatwirtschaft bei ähnliche Position/Qualifikation jetzt ganz verdutzt gucken.

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  • Hast Du etwas anderes erwartet? Ganz normale Lohnverhandlung.
    Kaum einer, der noch normal in der Birne ist, hat erwartet das die Forderungen erfüllt werden.


    Wenn man jedoch hier
    [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,821327,00.html]Zahltag bei den Dax-Konzernen: Der rasende Anstieg der Chefgehälter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft[/url]
    liest, dass "Die Löhne der normalen Beschäftigten sind laut dem Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung zwischen 2003 und 2011 nur um rund 18 Prozent gestiegen. Inflationsbereinigt ist von diesen Gehaltssteigerungen kaum etwas übrig geblieben. Die Einkommen der Konzernchefs hingegen haben sich im gleichen Zeitraum etwa verdoppelt.", fragt man sich, warum die Forderungen der Arbeitnehmer stets als viel zu hoch und unrealistisch bezeichnet werden?

  • Also viel heiße Luft um nichts. Verdi hat sich wieder einmal über den Tisch ziehen lassen. Dafür will sich Herr Bsirske wohl auch noch feiern lassen. In Zeiten politisch gewollter Hyperinflation einen Tarifvertrag über zwei Jahre abzuschließen ist an Naivität kaum noch zu überbieten. Prognose: aus den jetzt vereinbarten 3,5% für 2012 ist am Ende des Jahres durch die Preissteigerungsrate ein Reallohnverlust geworden. Unfassbar!

  • Wenn man jedoch hier
    [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,821327,00.html]Zahltag bei den Dax-Konzernen: Der rasende Anstieg der Chefgehälter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft[/url]
    liest, dass "Die Löhne der normalen Beschäftigten sind laut dem Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung zwischen 2003 und 2011 nur um rund 18 Prozent gestiegen. Inflationsbereinigt ist von diesen Gehaltssteigerungen kaum etwas übrig geblieben. Die Einkommen der Konzernchefs hingegen haben sich im gleichen Zeitraum etwa verdoppelt.", fragt man sich, warum die Forderungen der Arbeitnehmer stets als viel zu hoch und unrealistisch bezeichnet werden?


    Ich habe ja auch nichts von zu hohen Forderungen geschrieben, nur den normalen Gang beschrieben.